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Dienstag, 12. Dezember 2006 14:34
„Gerne würde ich dazu beitragen, im Herzen der Verteidiger von ‘Donum Vitae’ Zweifel zu säen. Aber wie, wenn alle Argumente längst bekannt sind?“
Zurück zum Artikel 6 Lesermeinungen:
Mittwoch, 13. Dezember 2006 10:14
verecundus: @Werther
Es ist eine altbekannte Taktik gewisser Systemveränderer, singuläre Vorfälle bzw. reine Gedankengebilde so aufzublasen, als handele es sich um alltägliche Situationen (lesen Sie bitte dazu die Ausführungen Dr. Bernard Nathansons „Hintergründe…“, erhältlich bei der Aktion Leben e.V.).

Erfahrungsgemäß wird man/frau das Kind niemals los und versehrt sich fürs restliche Leben. „Plötzlich“ entwickeln sich etliche psychosomatische Krankheiten oder rein psychische Störungen, die Beziehung/Ehe oä zerbricht trotzdem, trotzdem gerät man in finanzielle Nöte, wird arbeitslos oder versagt in Studium bzw. Ausbildung.

„Solange ich lebe, werde ich dieses Kind niemals los“, diesen Satz habe so oft von Patientinnen gehört, die (und das sei an die Adresse erklärter FrauInnen gerichtet) in ihrer unglaublichen Selbständigkeit sich meist von ihren Männern zum Kindermord drängen lassen.

Die feministische Märchentante lügt mit Ihrer behauptung, die bösen Männer würden die armen Frauen zum Kindergebären zwingen. Das Gegenteil ist die Regel. Sie hätte eigentlich nichts gegen ein Kind, er aber will Genuß ohne Ärger und Reue und ihn juckt der ganze spätere Psychodreck auch nicht.

Wem es wirklich um die Rechte und die Intergrität von frauen ernst ist, muß gegen legalisierte Kindstötung sein: als Tötungsverfechter läßt man Frauen massenhaft in ihr Verderben laufen.
Dienstag, 12. Dezember 2006 19:09
Hypatia: @ Uldaricus
Wieso sollte es das Thema irgendeines Menschen sein – männlich oder weiblich? Es ist die Krönung des Unaussprechlichen, die eigene Spezies der Vernichtung zu übereignen.
Dienstag, 12. Dezember 2006 19:00
Udalricus: Abtreibung geht alle an
Also, dass Abtreibung ein reines Frauenthema sei, und daher alle Männer zu schweigen hätten, ist die größte Volksverdummung der Geschichte.

Soll man über Menschenrechtsverletzungen gegen Tschetschenen, Tibeter oder Aborigines deswegen schweigen, weil man kein Russe, Chinese oder Australier ist? Geht Menschenwürde nur die Betroffenen etwas an, seinen sie nun Täter, Opfer oder beides?

Nein und nochmals nein! „Hinsehen statt wegschauen“ kann es hier nur heißen und „schützen und helfen statt töten und verharmlosen“.

Im Übrigen meine ich, dass man bei den „Donum-Vitae“-Anhängern unterscheiden muss zwischen Absicht und Wirkung. Wir sollten bei den meisten schon von einer guten Absicht, nämlich der, Leben zu retten, ausgehen. Das Problem ist, dass sie die langfristige Wirkung des Signals, dass sie aussenden, völlig unterschätzen und sich vom Staat für eine mörderische Gesetzesregelung vereinnahmen lassen.
Dienstag, 12. Dezember 2006 17:43
methusalix †: Richtig Pünktchen!
Pünktchen: Lord
Daß Männer nicht über die Abtreibung sollen diskutieren dürfen, ist Quatsch! In den meisten Fällen steht hinter einer Abtreibung übrigens ein Mann.


Der sagt dann: „Dein Bauch gehört mir!“ und die Frau hat zu kuschen, so oder so.
Dienstag, 12. Dezember 2006 16:31
Pünktchen: Lord Werther
Medizinische Indikationen machen nur wenige Prozent der Gesamtzahkl der Abbrüche aus, kriminologische Indikationen sind so selten, daß sie nur in Promille erfaßt werden können!

Hier die Zahlen des statistischen Bundesamtes! Weit über 95 % der Kindstötungen in Deutschland hat also nichts mit den von Ihnen heraufbeschworenen Fallgruppen zu tun!

Daß Männer nicht über die Abtreibung sollen diskutieren dürfen, ist Quatsch! In den meisten Fällen steht hinter einer Abtreibung übrigens ein Mann. Die meisten Abtreibungen werden auch von Männern (sog. „Medizinern“) durchgeführt!
Dienstag, 12. Dezember 2006 15:57
Lord Werther: Stimme nicht ganz überein
Doch die massenhafte Tötung ungeborener Kinder sei nicht irgendein soziales Phänomen, über das man mit guten Gründen verschiedener Meinung sein könne, „sondern eine der größten moralischen Katastrophen unserer Zeit“ – so Professor Ballestrem.

Naja, leider bin ich wie Herr Ballestrem auch nur ein Mann und kann nicht voll und ganz über das Thema urteilen…

Ich möchte mich nicht in die Rechte vergewaltigter Frauen einmischen und auch nicht in die Rechte der Frauen einmischen, die eine Geburt nicht überleben würden. Ferner würde ich mir wünschen, dass meine Frau gesund und am leben bleibt…

Ich bin grundsätzlich ein Abtreibungsgegner, aber soweit wie der Herr würde ich niemals aus dem Fenster lehnen…
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