Nationalsozialismus
Wo der Hund begraben liegt
Im Jahr 1938 behauptete Rüstungsminister Hermann Göring, daß die verfolgten Juden eigentumsrechtlich besser behandelt würden als die Katholische Kirche während der Französischen Revolution. Von Leo G. Schüchter.
Der Sturm auf die Bastille im Juli 1789
Der Sturm auf die Bastille im Juli 1789
(kreuz.net) Reichskanzler Adolf Hitler hat den Wirtschaftsaufschwung nach 1933, die Vollbeschäftigung und die Rüstungswirtschaft bekanntlich mit gigantischen Schuldenzahlen bewerkstelligt.

Einen Großteil der Rüstung finanzierte er mit Wechseln in Höhe von zwölf Milliarden Reichsmark.

Zwischen 1938 und 1939 wurden diese Wechsel erstmals fällig. Zugleich forderte die Wehrmacht weitere Mittel für elf Milliarden Reichsmark.

In dieser prekären Situation verfiel der nationalsozialistische Staat auf die Methode, die wohlhabenden deutschen Juden vermögensrechtlich zu erpressen und zu enteignen.

Schon bis 1937 hatte der nationalsozialistische Staat versucht, sich mit Hilfe von Reichsfluchtsteuer und immer restriktiveren Ausfuhrvorschriften zu Devisen, Aktien und Wertsachen an deutschen Juden zu bereichern.

Seit April 1938 zwangen die Finanzämter alle Juden, ihr Vermögen über 5000 Reichsmark zu deklarieren. Das war die Grundlage für die folgende Enteignung.

Der Wert des gesamten Vermögens der deutschen Juden sollte nach und nach in die Staatskasse fließen. Das heißt: in die Kriegsrüstung.

Im November 1938 legten die Nationalsozialisten den vermögenden Juden die sogenannte „Judenbuße“ von einer Milliarde Reichsmark auf.

Aktien im jüdischen Besitz wurden über die Deutsche Bank depotpflichtig und somit vollständig kontrollierbar.

Den Hauptanteil des Vermögens deutscher Juden wandelte der Staat per Erlaß in staatliche Zwangsanleihen um.

Nach diesem Muster verfuhren die Nationalsozialisten später im Krieg in ganz Europa.

Hermann Göring kurz nach seiner Festnahme 1945
Hermann Göring kurz nach seiner Festnahme 1945
Rüstungsminister Hermann Göring hatte im Dezember 1938 die Parole ausgegeben:

„Anders als mit den Kirchengütern während der Französischen Revolution verfahren worden ist, handelt es sich bei der Arisierung jüdischen Vermögens nicht um eine entschädigungslose Beschlagnahmung.

Vielmehr enthalten die enteigneten Juden für ihre Besitztitel Reichsschuldverschreibungen, deren Zinsen ihnen zustehen. Von dieser Rente haben die Juden zu leben.“

Waren die nationalsozialistischen Methoden weniger schlimm als die der Französischen Revolution?

Oder vielmehr: Haben die Nationalsozialisten sich vielleicht die Schreckensherrschaft der kirchenfeindlichen Jakobiner zum Vorbild genommen?

Am 2. November 1789 beschloß die verfassungsgebende Französische Nationalversammlung, alle Vermögenswerte der Kirche entschädigungslos für den Staat zu kassieren. Damit wurde der größte staatliche Raubzug eingeleitet, den die Menschheitsgeschichte je gesehen hat.

Wie später bei den Nationalsozialisten war das Motiv dieser aufgeklärten Raubzüge, die zerrütteten Staatsfinanzen zu sanieren.

Die Staatskasse stellte auf den beschlagnahmten Kirchenbesitz verzinsliche Schuldscheine aus – „Assignaten“ – und beschaffte sich auf diese Weise Geld für die laufenden Staatsausgaben.

Profiteure vom Verkauf der kirchlichen Immobilien waren die Vertreter der Großbourgeoisie, die bisher schon mehr als 30% des französischen Grundbesitzes besaßen.

Als Verlierer der Aktion erwiesen sich längerfristig die kleinen Leute und Lohnabhängigen.

Im April 1792 rief die französische Staatsregierung zu einem „Kreuzzug gegen die europäischen Tyrannen“ auf.

Für Krieg und Kriegsrüstung druckte die Staatskasse inflationäre Mengen von Assignaten.

Auch in dieser kriegsbedingten Geldentwertung zum Schaden der kleinen Leute liegt eine Parallele zu der Hitlerschen Kriegsinflation, die sich erst nach dem Krieg voll auswirkte.

Mit der Verschleuderung von Kirchengut ging eine Zerstörung von Kulturgütern vorher nicht geahnten Ausmaßes einher: Bauwerke, Ausstattungen und Bibliotheken einer tausendjährigen Kulturentwicklung wurden vernichtet.

Es blieb nicht bei der ökonomischen Zerschlagung der Kirche.

Auch die rechtliche Gestalt der Kirche, ihre Autonomie und Selbstbestimmung sollten zerstört werden, um sie als funktionierendes Subsystem in die totalitäre Staatsmaschinerie einzufügen.

Zuletzt gingen Saat und Staat der revolutionären Schreckensherrschaft mit unbeschreiblicher Brutalität gegen romtreue Katholiken und Priester vor:

Im August 1792 erging der Generalerlaß, alle romtreuen Priester zu deportieren – unter anderem in die Sumpfgebiete von Guayana, im Nordosten von Südamerika, wo die meisten Gefangenen nach kurzer Zeit unter mörderischen Arbeits- und Lebensbedingungen starben.

Deportation und Ermordung durch Arbeit waren keine Erfindung der Nationalsozialisten.

Auch die Aufhetzung der Massen zu pogromartiger Verfolgung und die Abschlachtung politisch unliebsamer Menschen und Gruppen haben die Jakobiner der Französischen Revolution erfunden und erprobt:

Im September 1792 erstürmte ein aufgehetzter Pöbel die Pariser Gefängnisse und massakrierte mehr als 300 eidverweigernde, wehrlose Priester, darunter drei Bischöfe.

1793 sollte jeder Priester, der nicht öffentlich den Bürgereid ableistete, hingerichtet werden.

Gegen die widerständigen Katholiken in den Provinzen Vendée und Bretagne führte die revolutionäre Armee mehrere Ausrottungsfeldzüge, bei denen schließlich mehr als 130.000 Menschen umgebracht wurden.

In diesem Weltanschauungskrieg steigerte sich die Revolutionsarmee zu barbarischen Grausamkeiten:

Männer und Frauen band man nackt zusammen und warf sie zur „republikanischen Hochzeit“ in die Loire.

Eine Tötungsmethode der Nationalsozialisten, die Opfer Gräben ausheben zu lassen und sie dann am Rand stehend mit Gewehrkugeln, -kolben oder Bajonetten hinzusäbeln, wurde von der Jakobiner-Armee an den Vendée-Katholiken historisch erstmals angewandt.

Schließlich führte die sogenannte Armee der Freiheit die Ausrottung ganzer Dörfer als Racheakt in die Kriegsgeschichte ein – man denke an das Massaker von Oradour:

In den Dörfern Grand Luc und Petit Luc brachten die Soldaten 564 Dorfbewohner um, davon 110 Kinder unter 7 Jahren.

Die örtliche Kirche als letzte Zuflucht von hundert Frauen, Kindern und Alten beschoß die Armee mit Kanonen, so daß sie zusammenbrach und alle unter sich begrub.

Die Französische Revolution war die Urkatastrophe des modernen Europas, die später ihre Nachahmer finden sollte.
      
50 Lesermeinungen
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#50   Pünktchen   21:22:08 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Zum trash leisten Sie
aber manchmal eigene Beiträge. Einiges ist aber auch lesenswert, muß ich zugeben! (Bes. in der Leserzeitung)
Farewell, Körnel! :)3
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#49   Colonel Blueberry   21:17:49 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@ Pünktchen
Wissen Sie Trash macht süchtig.
Das ist wie wenn Sie sich Lindenstraße, Verbotene Liebe oder Arabella Kiesbauer im Fernsehen anschauen.
Da steht dann ein Unterschichtsrepräsentant, kurz ein Proll und schreit einen anderen wegen irgendeinem Käse an. Sie wissen ganz genau, daß es Abfall ist, aber aus irgendeinem Grund können Sie nicht abschalten. Und dann vergehen di Stunden und irgendwann stellen Sie fest, daß Sie ihren kostbaren Tag schon wieder mit Schrott und Trash vergeudet haben, anstatt was Sinnvolles zu machen, etwas das Sie weiter bringt usw.
Und genauso gehts mir mit kreuz.net. Die Seite ist Trash, ich weiß das aber irgendwie komme ich davon einfach nicht los.
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#48   Pünktchen   21:11:11 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Typisch, Armleuchter!
Es handelt sich um die Nr. 195. „S N3“ ist die dritte Seite der Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Wollen Sie uns wirklich bald verlassen? Das hatten Sie doch schon x-mal angekündigt!? (Unter den verschiedensten Nicks, u.a. Adrian Leverkühn)!
Meinen Segen haben Sie! ^-^
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#47   Colonel Blueberry   21:07:07 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Selber Armleuchter
Wo genau ist denn die Seite 195 des Internet?
Muß ich vor oder zurück blättern?
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#46   Pünktchen   21:04:33 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Köhnel
Nein, Sie Armleuchter, ich weiß mit dem Internet umzugehen!
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#45   Colonel Blueberry   20:07:58 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@ Pünktchen
Gehe ich Recht in der Annahme, daß „nicht-pseudochassidische“ Geschichten dann vom Oberrabiner Friedman veröffentlicht werden? :-D
Ich bin übrigens überrascht darüber, daß Sie offensichtlich noch andere Seiten als die Leserbriefspalte lesen!
Anscheinend tragen Sie jeden gelesenen Artikel mit Seitenangabe, Verfasser und Datum in eine Excel Tabelle ein… !:)
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#44   Pünktchen   14:29:43 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Was „pseudochassidische Geschichten“ sind,
dazu empfehle ich den Artikel von Susanne Klingenstein in der Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.08.2006, Nr. 195, S. N3:
Die Seele als Erlebnis: Martin Bubers „Geschichten des Rabbi Nachman “
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#43   Colonel Blueberry   12:52:54 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@ Dr. Otterbeck
Was ist denn eine „nicht-pseudochassidische“ Geschichte?
Bitte Beispiele!
Bitte auch Beispiele für eine „pseudo-chassidische“ Geschichte?!? o.O
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#42   Dr. Otterbeck   11:56:08 | Freitag, 15. Dezember 2006
@Gandalf
Richtig. Nicht jedes Zitat ist mit Zustimmung verbunden. Außerdem: So oft zitieren sogar Adventsprediger nicht mehr N. M. F. Die Zeiten sind ja vorbei. Eher wird banale Literatur „eingeflochten“ oder pseudochassidische Geschichtchen aus der reichhaltigen Gottesdienstgestaltungsliteratur!
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#41   Gandalf   11:03:35 | Freitag, 15. Dezember 2006
Deus Caritas Est
So mancher Adventsprediger zitiert lieber Nietzsche, Marx und Freud statt Johannes vom Kreuz.
Nun, Sie meinen aber nicht den Heiligen Vater, der in DCE auch diese Trias bemüht…
Gruß aus Linz nach Köln!
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#40   obelix †   18:11:26 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Ich nehme das bestimmt nicht leicht, Maurice!
Maurice Corvisier: Methusalix schreibt:…Ich weiß nicht, ob ich das so leicht nehmen könnte.
Ganz einfach deswegen, weil dies nicht meinen Glauben wiedergibt, sondern den einiger sehr gut katholischer, hochgeschätzter Mitdiskutanten in diesem Forum, die mich wegen meiner „Kinderschlächterei“, „Abtreibungsmentalität“, „sozalistischer bzw. kommunistischer Ansichten“ und anderen schweren Verbrechen, wie „Frühsexualisierung von Kindern“ dort sehen.
Nach meinem Gewissen und das lasse ich beständig von einem sehr guten Beichtiger prüfen, habe ich diese Verbrechen keineswegs begangen, kann also deswegen auch nicht in die Hölle kommen.
Meine persönlichen Sünden sind andere. Die bereue ich zutiefst und arbeite, mit geistlicher Hilfe, sehr daran.
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#39   No Comment   18:09:12 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@„Daniel Säufert“
Herr Lingen: Für die Abschaffung des Index benötigte der von Ihnen verhasste G.B. Montini bloß einen Nebensatz im Statut zur Reform des Hl. Offiziums 1965; 1966 erging dann noch eine erläuternde Verlautbarung. Seither wird eine „Literaturpastoral“ empfohlen, die allerdings in deutschsprachigen Gegenden nicht praktiziert wird.
So mancher Adventsprediger zitiert lieber Nietzsche, Marx und Freud statt Johannes vom Kreuz. Aber das wird wieder anders.
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#38   methusalix †   18:02:10 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Aber warum denn nicht, Herr Stöhr?
Daniel Stöhr: @H.v.O.:…
Ganz nüchterne Gegenfrage: Warum soll der Index librorum prohibitorum seine Gültigkeit verloren haben ? Niemand konnte ihn abschaffen.
Weil Sie sich dies so wünschen? Oder weil es in Ihre selbst zusammengebastelte Religion der Beliebigkeit passt?
Das Amt, das ihn geschaffen hat, kann ihn genausogut wieder abschaffen: oder, was meiner Ansicht nach geschehen ist, durch schlichte Nichtbeachtung in der Versenkung verschwinden lassen.
Schliesslich enthält er keinerlei Glaubenswahrheiten. Oder sind Sie da anderer Meinung?
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#37   Ydefix   12:20:18 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@H.v.O.:
„Also Sartre ist noch verboten und alles was danach kam ist einfach erlaubt. Ist doch auch etwas legalistisch von Ihnen. Zumal der Index ja immer schon ein ein wenig sonderbares Rechtsinstitut war.“
Ganz nüchterne Gegenfrage: Warum soll der Index librorum prohibitorum seine Gültigkeit verloren haben ? Niemand konnte ihn abschaffen. Ob man ihn für „ein wenig sonderbar“ hält, ist eine Frage, die strengenommen nichts damit zu tun hat.
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#36   Maurice Corvisier   06:16:19 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Methusalix schreibt: „(keine Bange, ich komme wegen anderer Dinge sowieso in die Hölle) „
Ich weiß nicht, ob ich das so leicht nehmen könnte.
Und: nicht einmal ihm wünsche ich das. Nicht einmal ihm.
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#35   methusalix †   23:21:22 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Nein, dass man mit der falschen Gesinnung keine unnützen oder schädlichen Bücher lesen soll ist klar
Welch lichtvolle Erkenntnis, Heinrich!
Also darf ich als Kommunist (keine Bange, ich komme wegen anderer Dinge sowieso in die Hölle) ohne weiteres das Kommunistische Mainfest lesen, oder als Nazi ohne eine Sünde zu begehen Mein Kampf?
Begehe ich als Sozialist eine Sünde, wenn ich so ein gewaltverherrlichendes Buch wie die Bibel lese? Fragen über Fragen, die Ihr Statement aufwirft, Heinrich.
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#34   HeinrichvonOfterdingen   21:42:15 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Lieber Daniel Stöhr,
es gilt nach wie vor der Index, wie er beim Tod Pius’ XII. existiert hat. Der Apostolische Stuhl also solcher hört ja in Zeiten der Sedisvakanz nicht einfach zu existieren auf.
Also Sartre ist noch verboten und alles was danach kam ist einfach erlaubt. Ist doch auch etwas legalistisch von Ihnen. Zumal der Index ja immer schon ein ein wenig sonderbares Rechtsinstitut war. Zum einen kam man schon damals nicht mit dem Lesen und Verbieten nach. Und zum anderen konnte jeder der ein wissenschaftliches Interesse hatte den Index ohnehin ignorieren. Nein, dass man mit der falschen Gesinnung keine unnützen oder schädlichen Bücher lesen soll ist klar. Dass ein Beichtvater das verbieten kann auch. Aber der Index war immer schon ein unkluges Rechtsinstitut, das nur sehr eingeschränkt im Gewissen verpflichtete. Eigentlich etwas was mehr schadete als nutzte.
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#33   methusalix †   17:53:48 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
na dann wollen wir mal mit den Predigten, Enzykliken und sonstigen Absonderungen der katholischen
Hierarchie anfangen!
Daniel Stöhr: Kein vernünftiger Mensch…kann sich ernsthaft gegen Zensur aussprechen. Deshalb gibt es ja auch den Index.
Wie wäre es, wenn wir allen Priestern verbieten würden, über Frauen und Sexualität zu sprechen (selbstverständlich inklusive Schwangerschaftsabbruch).
Jede Äusserung dazu wird unter strenge Strafandrohung gestellt.
Dann wird die Zensur auf alle Katholiken ausgeweitet, damit nicht irgendein durchgeknallter Laie auf die Idee kommt, katholischen Unsinn weiter zu verbreiten.
Als erstes wird kreuz.net geschlossen. Halleluja!
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#32   Benedikt   17:50:38 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@ D. Stöhr
Nur gibt es glücklicherweise derzeit keine Sedisvakanz. Die Argumente, die Sie oder Ihr spiritus rector Lingen dafür bringen lassen sich auch auf ein halbes Dutzend anderer Päpste anwenden. Hätten Sie Recht, dann hätten wir vermutlich schon 1600 Jahre Sedisvakanz.
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#31   Ydefix   14:58:16 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@Benedikt: Es gilt
nach wie vor der Index, wie er beim Tod Pius’ XII. existiert hat. Der Apostolische Stuhl also solcher hört ja in Zeiten der Sedisvakanz nicht einfach zu existieren auf.
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#30   Benedikt   14:00:23 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Index?
Und wer betreibt den heute? Sie etwa?
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#29   Ydefix   13:50:32 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Kein vernünftiger Mensch…
„So sehnsuchtsvoll ist Ihr brennender Wunsch nach (echt katholischer) Zensur?“
…kann sich ernsthaft gegen Zensur aussprechen. Deshalb gibt es ja auch den Index.
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#28   Benedikt   12:33:58 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Vergleich
Waren die nationalsozialistischen Methoden weniger schlimm als die der Französischen Revolution?
Waren die nationalsozialistischen Methoden weniger schlimm als der von der Krone des Heiligen Römischen Reiches geduldete Reichsdeputationshauptschluss?
@ Navon
Das war wohl eher der Raubzug der spanisch-katholischen Christen in Mittel- und Südamerika. Das haben die Katholiken so gründlich hinbekommen, dass es heute von den Völkern niemanden mehr gibt!
Kennen Sie den bolivianischen Staatspräsidenten?
@ Murx
Bis heute zeigen die Juden den Deutschen, wer in der BRDDR das Sagen hat, indem sie die Deutschen sogar U-Boote bauen lassen.
Die Mär von den verschenkten U-Booten…
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#27   methusalix †   01:27:42 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
Hallo Herr Stöhr!
Sie sind ja auch ne Nachteule! Willkommen im Klub.
Skandalös ist, das sowas hier geduldet wird.
So sehnsuchtsvoll ist Ihr brennender Wunsch nach (echt katholischer) Zensur?
Aber halt, stimmt, wir sind ja nicht auf einem katholischen Portal…
…und Sie sind der einzige, der entscheidet was (echt) katholisch ist!
Vor ein paar Donnerstagen hätte man diese Amtsanmassung vermittelst eines Autodafes beendet.
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#26   Ydefix   01:13:27 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
@methusalix
Mit dem „seligen“ Anderl von Rinn?
Sie freche Person! Skandalös ist, das sowas hier geduldet wird. Aber halt, stimmt, wir sind ja nicht auf einem katholischen Portal…
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#25   methusalix †   01:09:07 | Mittwoch, 13. Dezember 2006
katholische Geschichtsklitterung zur Nazipropaganda?
Leo g. Schüchter:
Die Französische Revolution war die Urkatastrophe des modernen Europas, die später ihre Nachahmer finden sollte.
War nicht der Dreissigjährige Krieg und somit der Versuch einer gewaltsamen Rekatholisierung die Urkatastrophe? Sozusagen der blutige Kehraus des finsteren Mittelalters? Herr Schüchter ist wohl sicherheitshalber in seinem Geschichtsstudium nicht so weit zurückgegangen.
Navon:
Aber es geht in dem Artikel ja auch nicht um Wahrheit…
Es geht um Propaganda. Leider fälschen sie die Geschichte derartig plump, dass man keinen Spass mehr daran hat.
Daniel Stöhr: @Navon:
Immer langsam mit dem Kirchenhass. Zur Wahrheit gehört auch, …
Herrlich! Und alle Conquistadores haben sich strikt daran gehalten, nachdem der Befehl, nach der Eroberung der Länder und der Ausrottung der Völker, bei der allerchristlichsten Soldateska angekommen war?
Daniel Stöhr: Bei Leuten wie Navon…
Er ist ganz offenbar von fanatischem Kirchenhass getrieben.
Das sind ja sehr, sehr gute Argumente. Der hasst die Kirche, also lügt er. Gehen Sie da von der katholischen Propaganda aus, so wie sie früher betrieben wurde? Mit dem „seligen“ Anderl von Rinn?
Das schlimme ist allerdings, dass sie öffentliches Ärgernis geben.
Hier stimme ich Ihnen, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen, zu.
In katholischen Zeiten wäre so etwas natürlich nicht möglich.
Zensur gefällig? Pinochet ist tot; haben Sie das noch nicht mitbekommen? Franco übrigens auch und Dollfuss schon gaaanz lange.
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#24   Ydefix   23:23:36 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Bei Leuten wie Navon…
„Nicht Columbus hat die aztekischen Völker ausgerottet, wohl aber die Katholiken, die ihm folgten…
N.“
…macht es keinen Sinn mehr, den Versuch zu unternehmen, sie zum Nachdenken zu bringen. Er ist ganz offenbar von fanatischem Kirchenhass getrieben. Das schlimme ist allerdings, dass sie öffentliches Ärgernis geben. In katholischen Zeiten wäre so etwas natürlich nicht möglich.
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#23   Colonel Blueberry   21:57:06 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ Murx
Ja was wäre dann?
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#22   Karl Murx   21:51:41 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Der kleine Unterschied
Die Palästinenser können die BRDDR nicht zur Zahlung zwingen, auch Frank’nchurch kann den Staat zu Zahlungen nicht erzwingen.
Was die Reparationen für den den 1.WK angeht, da läßt ein Stewart Eizenstat sehr deutlich durchblicken, wer das Sagen hat.
Was wäre, wenn Deutschland nicht zahlte?
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#21   Spätmerker   21:47:43 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Das sagt der STERN über den iranischen Präsidenten
www.stern.de/…2C-Nazis/578438.html
:-D
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#20   Colonel Blueberry   21:47:11 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ Murx
Zahlt der dt. Staat nicht heute noch Entschädigungen für Enteignungen kirchlicher Besitztümer während der Zeit Napoleons und des Rheinbundes?
Nicht nur Israel bekommt die Hälfte (!!!) eines U-Bootes spediert, sondern auch die Palästinenser bekommen fleißig Geld.
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#19   Karl Murx   21:41:11 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Angesichts der Tatsache, daß die BRDDR dem Atomterrorstaat Israel zwei U-Boote spendiert…
…und in Anbetracht des Wiederauflebens der deutschen Reparationszahlungen für den 1.WK seit der Wiedervereinigung, können sich die Juden doch nicht beklagen. 1938 wollte sich Göring an den Juden für das Versailler Diktat schadlos halten. Er hatte sich dabei verkalkuliert und sich für mächtiger gehalten, als er war.
Bis heute zeigen die Juden den Deutschen, wer in der BRDDR das Sagen hat, indem sie die Deutschen sogar U-Boote bauen lassen. Und der deutsche Michel tut das ja gern.
Übrigens, alleine für den 1.WK sind noch Anleihen im Wert vom 80 Mrd Euro zu bedienen, einschließlich aufgelaufener Zinsen. Ist ja nur das Steueraufkommen eines Jahres, mehr nicht!
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#18   Malachias †   21:39:58 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@Blueberry
Wenn Sie die meinten: Weshalb … ins spanisch regierte Südamerika ausgewandert?
Abgesehen davon, daß das mit der Regierung ja wohl erst nach der Kolonisierung kam, wäre sicher die Sprache als erstes Kriterium zu nennen und natürlich weil sie sich nicht unbedingt als Scheinkonvertiten outen wollten… :-S
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#17   Colonel Blueberry   21:31:31 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Zum Schein konvertiert!
Zum Schein hat man ihnen wohl auch Tod und Vertreibung angedroht!
Sie haben meine Frage nicht beantwortet!
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#16   Malachias †   21:27:36 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@Blueberry
Nach wie vielen Generationen wird man denn ein vollwertiger Christ, Sie Rassist?
Den „Rassist“en sollten Sie gefälligst wieder zurücknehmen, solange ihre Vermutung/Behauptung nicht eindeutig bewiesen ist! :-@
Wir sprechen hier außerdem nicht von Rassen-, sondern von Religionszugehörigkeit. Und da ist es eben so, daß in der Zeit der spanischen Inquisition (aber auch schon vorher) viele Juden zum Schein konvertiert sind, im Herzen, d.h. von ihrer religiösen Überzeugung her, aber Juden blieben. Sollten Sie eigentlich wissen…! :-@
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#15   warwohlnix   21:27:19 | Dienstag, 12. Dezember 2006
„Nach wie vielen Generationen wird man denn ein vollwertiger Christ, Sie Rassist?“
Nach genau einer weniger, als man braucht, um ein vollwertiger Jude zu werden.
Prost, private!
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#14   Colonel Blueberry   21:22:18 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ Malachias
Und deshalb sind sie dann auch ins spanisch regierte Südamerika ausgewandert und nicht etwa ins englische Nordamerika oder wie?
Nach wie vielen Generationen wird man denn ein vollwertiger Christ, Sie Rassist?
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#13   Malachias †   21:19:02 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@Navon
die Katholiken, die ihm folgten…
Auch bei denen wäre jedoch die Frage zu stellen, wie „katholisch“ sie wirklich waren. Auch hier dürften nicht wenige Marranen dabei gewesen sein, denn auf die hatte es die kirchliche Inquisition ja bekanntlich besonders abgesehen… :-S
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#12   Navon   21:14:11 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ Malachias
Nicht Columbus hat die aztekischen Völker ausgerottet, wohl aber die Katholiken, die ihm folgten…
N.
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#11   Colonel Blueberry   21:11:54 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Das kann ich jetzt nicht ganz einordnen!
Muß man sich darüber freuen oder sollte man eher Angst haben?
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#10   Hypatia   21:10:02 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ Adrian
Sie sind ab sofort in meinen Gebeten!
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#9   Ydefix   21:05:42 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@Navon:
Immer langsam mit dem Kirchenhass. Zur Wahrheit gehört auch, dass der damalige Papst -als er von bestimmten Verbrechen erfahren hatte- eine Bulle erlassen hat, in der er alle Akte der Enteignung der Ureinwohner für „null und nichtig“ erklärte und die Gewalttaten streng verurteilte. Außerdem wurde angeordnet, dass die Bevölkerung durch gutes Beispiel und Predigt bekehrt werden soll.
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#8   Colonel Blueberry   21:04:36 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Die Begebenheit mit dem Kuchen rührte mich seinerzeit zu Tränen
Ja schnüff! :'( :'( :'(
Herzerweichend! Die Königin der Herzen!
Wir sollten schleunigst sämtliche Sozialversicherungen abschaffen, die soziale Marktwirtschaft gleich mit dazu und statt dessen rührselige und sentimentale Tanten zu Königinen ernennen und den Merkantilismus als Wirtschaftssystem einführen!
Ist doch nett: erst beutet der König und seine Königin das Volk bis aufs letzte Hemd aus um sich die kostspieligste Hofhaltung aller Zeiten zu leisten und wenn die Menschen dann nix mehr zu essen haben, schmeißt ihnen ihre Königin der Herzen ein paar Reste Kuchen in den Staub: „Da ihr Viecher habt ihr was zu essen!“.
Zum Dank kommt die herzensgute Königin auf das Schafott! So böse Menschen aber auch!
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#7   Malachias †   21:00:01 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@Navon, Adrian Blaubeer Leverkuehn
@Navon
Das war wohl eher der Raubzug der spanisch-katholischen Christen in Mittel- und Südamerika. Das haben die Katholiken so gründlich hinbekommen, dass es heute von den Völkern niemanden mehr gibt!
Woher wollen Sie denn wissen, daß es sich dabei überwiegend um Katholiken gehandelt hat? Die Besatzung der „Santa Maria“ des Cristobal Colón („Chrisoph Columbus“) bestand z.B. noch überwiegend aus Marranen…! :-S :-@
@Parziberry Leverkuehn
Aber jetzt weiß ich wenigstens wie Sie sich einen Sozialstaat vorstellen: Die Ehefrauen von reichen Palästinensern schütten Wein aus dem Fenster und das Volk darf sich dran laben.
Waren Sie überhaupt schon mal in Israel?
So viel ich bisher mitbekommen habe, sind dort die Verhältnisse eher umgekehrt: Nichtjuden sind eindeutig benachteiligt…! :-@
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#6   Hypatia   20:56:10 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ Adrian
Meine Vorfahren waren „blauen Blutes“, meine Herkunftsfamilie ist seit über 600 Jahren in meinem Geburts- und Wohnort ansäßig. Aber wie Sohn1 anmerkte, nach einer so langen Zeit der „Inzucht“, war es an der Zeit, sich frische Gene (aus dem Orient) zu besorgen. :-)
Warum nur, denken Sie immer, ich wollte Ihnen etwas? Dem ist nicht so! Auch der Rest der Welt will Ihnen nichts. Die Begebenheit mit dem Kuchen rührte mich seinerzeit zu Tränen, als ich sie in einer Vorlesung in Bonn hörte. Mein Großer würde Ihnen sagen: mach Dich mal locker, Junge – dem schließe ich mich an!
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#5   Colonel Blueberry   20:45:28 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ Alex
Wo haben Sie daß denn her?
Das würde ja bedeuten, daß Marie Antoinette Kontakt zum Volk, – Pardon – zum Pöbel hatte.
Ziemlich unwahrscheinlich.
Aber jetzt weiß ich wenigstens wie Sie sich einen Sozialstaat vorstellen: Die Ehefrauen von reichen Palästinensern schütten Wein aus dem Fenster und das Volk darf sich dran laben.
Seit wann sind Sie denn schon Prinzessin? Und wer ist ihr Prinz?
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#4   Maurice Corvisier   20:41:58 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Hacke, nee, daß ich das noch erleben darf:
„Aufklärung, die sich der franz. Revolution anschloss“
Da grüßt jemand heftig aus PISA. Oder, recht sicher, von noch viel, viel weiter unten. Rein wissensmäßig.
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#3   Hypatia   20:38:45 | Dienstag, 12. Dezember 2006
@ Adrian
„Kleine Leute“ ist wohl ein Euphemismus für die Leibeigenen denen Marie Antoinette geraten hat Kuchen zu essen, wenn sie doch kein Brot mehr hätten.“
Es verhielt sich wohl so – schließlich war keiner von uns dabei – daß besagte Dame Kuchen aus dem Fenster warf, um die hungernden Massen zu befriedigen.
Das macht sprachtlos, zeigt aber auch, wie sehr ein jeder Mensch seinem sozialen Umfeld verhaftet ist.
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#2   Navon   20:36:33 | Dienstag, 12. Dezember 2006
größter staatlicher Raubzug der Menschheitsgeschichte?
Das war wohl eher der Raubzug der spanisch-katholischen Christen in Mittel- und Südamerika. Das haben die Katholiken so gründlich hinbekommen, dass es heute von den Völkern niemanden mehr gibt!
Aber es geht in dem Artikel ja auch nicht um Wahrheit sondern darum, der Aufklärung ans Knie zu pissen. Scheint die Katholiken ja wirklich schwer getroffen zu haben, dass es ihnen mal ansatzweise so geht, wie es anderen Menschen durch die Hand von Christen gegangen ist.
Ich werde die Verbrechen während der franz. Revolution nicht gutheißen oder relativieren, aber kreuz.net sollte so ehrlich (Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen…) sein, und der franz. Revolution nicht das gesamte Übel der Welt anlasten. Die Enteignung der kath. Kirche (die übrigens nicht die einzige war, die das getroffen hat), ist ein Verbrechen, keine Frage. Aber die Kirche wurde nicht ausgelöscht.
Ferner fußen viele segensreiche Erfindungen und Entwicklungen in Europa auf der Aufklärung, die sich der franz. Revolution anschloss (nicht das jemand denkt, das wäre das selbe!).
Und zu behaupten, den Juden im 3. Reich wäre es besser ergangen als der kath. Kirche während der franz. Revolution, ist schlicht eine Lüge!
N.
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#1   Colonel Blueberry   20:31:50 | Dienstag, 12. Dezember 2006
Nichts neues unter der Sonne
Waren die nationalsozialistischen Methoden weniger schlimm als die der Französischen Revolution?
Ist das eine ernstgemeinte Frage?
Damit wurde der größte staatliche Raubzug eingeleitet, den die Menschheitsgeschichte je gesehen hat.
Naja, wir wollen mal nicht übertreiben…
Als Verlierer der Aktion erwiesen sich längerfristig die kleinen Leute und Lohnabhängigen.
„Kleine Leute“ ist wohl ein Euphemismus für die Leibeigenen denen Marie Antoinette geraten hat Kuchen zu essen, wenn sie doch kein Brot mehr hätten.
Im April 1792 rief die französische Staatsregierung zu einem „Kreuzzug gegen die europäischen Tyrannen“ auf.
Skandal!
mit unbeschreiblicher Brutalität gegen romtreue Katholiken und Priester vor
Das erinnert stark an Algermissen, der ebenfalls mit unbeschreiblicher Brutalität gegen romtreue Katholiken vorgeht!
Auch die Aufhetzung der Massen zu pogromartiger Verfolgung und die Abschlachtung politisch unliebsamer Menschen und Gruppen haben die Jakobiner der Französischen Revolution erfunden und erprobt
Da hat der Verfasser wohl das ein oder andere mittelalterliche Judenpogrömchen verdrängt…
Gegen die widerständigen Katholiken in den Provinzen Vendée und Bretagne führte die revolutionäre Armee mehrere Ausrottungsfeldzüge, bei denen schließlich mehr als 130.000 Menschen umgebracht wurden.
Wie viele Menschen starben wohl bei den Kreuzzügen gegen widerständige Katholiken in Form von Katharern und Albigensern?
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