08:56:43 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Dem Apostel Paulus zugeschrieben + Alte Messe wegen der Immigranten + Homo-Privileg verweigert + Völkermord statt Taufe + Vom Regen in die Traufe
Dem Apostel Paulus zugeschriebenVatikan. Papst Benedikt XVI. sprach bei der gestrigen Generalaudienz
über Timotheus und Titus – zwei Paulusschüler. Timotheus war der erste Bischof von Ephesus. Die beiden
seien auch die Adressaten der drei „dem Apostel Paulus zugeschriebenen“ Pastoralbriefe: „An Timotheus
und Titus sehen wir, wie sich Paulus in der Ausübung seiner Sendung als Apostel auf zuverlässige Mitarbeiter
stützt.“ Nach der Generalaudienz empfing der Heilige Vater den israelischen Ministerpräsidenten Ehud
Olmert.
Alte Messe wegen der ImmigrantenItalien. Die rechtsgerichtete italienische Partei ‘Alleanza
Nazionale’ hat in der nordwestitalienischen Region Ligurien eine Unterschriftenaktion für eine Indultmesse
gestartet. Die Bischöfe sollten wenigstens eine Sonntagsmesse im Alten Ritus erlauben. Die Partei glaubt,
daß die lateinische Messe auch einen aktiven Beitrag zur Integration von Immigranten – vor allem aus
Südamerika und Osteuropa – leisten könnte.
Homo-Privileg verweigertFrankreich. Der Straßburger Gerichtshof
für Menschenrechte hat mit vier zu drei Stimmen gegen zwei britische Schwestern entschieden, die vor
dem Gesetz
wie Lesben behandelt werden wollten. Joyce Burden (88) und ihre Schwester Sybil (80) fürchten,
bei einem Todesfall wegen hoher Erbschaftssteuern das Elternhaus verkaufen zu müssen.
Völkermord statt
TaufeDeutschland. Der emeritierte Bischof von Hildesheim, Mons. Josef Homeyer, sieht die Anerkennung
des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden die Eintrittskarte in die EU. Bischof Homeyer äußerte
sich laut ‘Radio Vatikan’ bei einer Tagung in Potsdam. Für Juden sei noch 1825 die Taufe das „Entreebillet“
nach Europa gewesen – wie Heinrich Heine († 1856) damals schrieb. Eine ironische Wendung der Geschichte
habe dazu geführt, daß heute der Holocaust die einschlägige europäische Bezugsgröße geworden sei.
Das Bekenntnis zu einer Mitschuld habe Polen und Rumänien den Beitritt zur EU erleichtert.
Vom Regen
in die Traufe„Ohnehin, glaubt Johannes Kohnen von der „Vereinigung katholischer Priester und ihrer Frauen“,
hätten viel mehr Priester Probleme mit der Ehelosigkeit, als offiziell zugegeben wird. Er schätzt, daß
etwa die Hälfte aller Priester darunter leide. Doch die Rechnung, daß verheiratete Priester eine Lösung
der Probleme wären, geht für Ludger Schepers, Moderator der Priester im Ruhrbistum, nicht auf. »Dann
hätten wir andere Probleme, denken Sie an die Scheidungsraten bei evangelischen Pfarrern.«“
Aus der
‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 5. Dezember.
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Hypatia 23:06:38 | Freitag, 15. Dezember 2006
#7
Benedikt 12:29:06 | Freitag, 15. Dezember 2006
#6
Gotthard 23:09:22 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
#5
Hoffnung 23:07:21 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
#4
agmen 20:25:35 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
#3
Hermann der Lahme 09:56:58 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
#2
Dani California 09:55:28 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
#1
mahner 09:15:13 | Donnerstag, 14. Dezember 2006