Ein deutsches Dekanat verdammte kürzlich eine Schulgründung der Piusbruderschaft. Einer der Vorwürfe: Die Bruderschaft bekämpfe „wichtige Entwicklungen“ der Kirche seit dem Zweiten Vatikanum.
Einweihung der neuen Grundschule der Piusbruderschaft in Riedlingen am 5. November
(kreuz.net, Göffingen) Der Dekanatsrat von Riedlingen hat gegen eine neue Grundschule der Priesterbruderschaft
St. Pius X. Stellung bezogen. Die Schule ist während des laufenden Schuljahres noch in Göffingen – rund
80 Kilometer südlich von Stuttgart – untergebracht.
Ab nächstem Herbst wird sie in die Nachbargemeinde
Riedlingen übersiedeln.
Der Dekanatsrat von Riedlingen protestierte bereits Mitte Oktober. Die Stellungnahme
wurde von der Lokalzeitung ‘Schwäbische Zeitung Riedlingen’ verbreitet.
Stellungnahme des Dekanats Riedlingen zur Schulgründung
„Die Piusbruderschaft in Göffingen hat eine
Grundschule errichtet mit dem Ziel, die katholische Lehre ‘unverkürzt’ zu lehren.
Bei allem Respekt
vor der Wahlfreiheit der Eltern muß aber klar sein, daß diese Organisation wichtige Entwicklungen der
römisch-katholischen Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil nicht nur nicht akzeptiert, sondern
bekämpft.
Für sie gibt es im Grunde seit Pius XII. keinen rechtmäßigen Papst mehr und Konzilsbeschlüsse
gelten für sie nur punktuell, insofern sie den ‘rechten unveränderten’ Glauben beinhalten.
Entwicklungen
der letzten Jahre werden nicht wahrgenommen, beziehungsweise als Fehlentwicklungen der Kirche gedeutet.
Die Offenheit Fremdem gegenüber wird ersetzt durch ein starres Festhalten an Ritualen und Formen.
Die
aktuelle Form der Eucharistiefeier wird grundlegend von der Priesterbruderschaft als Fehlentwicklung abgelehnt
(zum Beispiel die Zelebration des Priesters zum Volk, die Landessprache, die liturgischen Dienste).
Auch
die Bedeutung des Ehrenamtes sowie die kirchlichen Gremien in ihrer Mitverantwortung und damit die Stellung
der Laien in der Kirche – besonders die Stellung der Frauen – werden ganz anders gesehen beziehungsweise
haben nur ihre Bedeutung in unmittelbarer Abhängigkeit vom Priester.“
Die Antwort der Piusbruderschaft
Der deutsche Distriktsobere der Piusbruderschaft, Pater Franz Schmidberger, reagierte bereits im Oktober
auf die Erklärung der Dekanatskonferenz mit einer Stellungnahme.
Die Behauptung, daß es für die Bruderschaft
seit Pius XII. keinen rechtmäßigen Papst mehr gebe, grenze an Verleumdung:
„Immerhin nennen ihre Patres
den jetzigen Amtsinhaber des Römischen Stuhles, Papst Benedikt XVI., jeden Tag im Kanon der heiligen
Messe.“
Man bete öffentlich und privat wahrscheinlich weit mehr für den Papst als in den Kreisen der
neuerungssüchtigen Gegner.
Diese hätten sich inhaltlich längst vom Glauben der Kirche verabschiedet.
Pater Schmidberger untermauert seine Aussage mit zehn Beispielen:
1. Die Kirche ist von Christus als
Hierarchie und auf Petrus gegründet worden – die Neuerer machten aus ihr mit ihrem Rätesystem eine Volksdemokratie.
2. Die Kirche sehe sich als Sachwalterin des Erlösungswerkes Christi in Raum und Zeit und damit als
die Alleinseligmachende – die Neuerer würden in allen Religionen beliebige Heilswege sehen.
3. Die Kirche
habe stets den Glauben und die Glaubensverkündigung an die erste Stelle gesetzt – die Neuerer würden
die Kirche zu einem entbehrlichen Sozialverein umgestalten.
4. Die Kirche feiere die Messe als ein Opfer
der Anbetung und Sühne – die Neuerer feierten ihre Eucharistie als ein bloßes Mahl.
5. Der Zelebrant
wende sich zum Kreuz, zum Tabernakel, gegen Osten, zur aufgehenden Sonne als Symbol des Auferstandenen,
weil die Kirche ihr Opfer Gott alleine darbringt – die Neuerer würden in das Volk, in die Gemeinde, zum
Menschen schauen.
6. Die Kirche spricht bei der Eucharistie von Wesensverwandlung (Transsubstantiation) –
die Neurer von einer Änderung des Zweckes der Gaben (Transfinalisation) – manchmal auch nur von Brot.
In einem ihrer Katechismen heißt es wörtlich: „Wenn die Christen ihr Mahl mit Jesus halten, gehen sie
zum Altar. Der Priester reicht ihnen ein Stückchen Brot.“
7. Die Kirche bringe ihr Opfer auf dem Altar
dar – die Neurer stehen ihre Eucharistie auf einem Tisch vor. Dazu lehre Papst Pius XII. in der Enzyklika
Mediator Dei: „Es würde zum Beispiel vom rechten Weg abweichen, wer dem Altar die alte Form der Mensa,
des Tisches, wiedergeben wollte.“
8. Die Kirche kenne ein wahres Weihepriestertum, das in ununterbrochener
Reihe auf die Apostel zurückgehe – die Neuerer würden von Gemeinde- und Eucharistievorstehern sprechen.
9. Die Kirche bekenne die immerwährende Jungfräulichkeit Mariens – die Neuerer würden darüber lachen
und über das Rosenkranzgebet spotten.
10. Die Kirche verehre die Heiligen und rufe sie als unsere Fürsprecher
an – die Neuerer hätten ihre Kirchen entrümpelt.
Heute müsse man sich zwischen zwei Jahrtausenden
glorreicher Kirchengeschichte mit den Heiligen und den Lehren der Päpste und Konzilien und vierzig Jahren
konziliarem und nachkonziliarem Niedergang entscheiden:
„Uns fällt die Entscheidung nicht schwer.“
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54 Lesermeinungen
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@Malachias: „Für Sie ist die Kirche anscheinend eine „vollkommene Gesellschaft“, die „makellose Braut“?
Verwechseln Sie da nicht die Wirklichkeit (Ist-Zustand) mit dem Ideal (Soll-Zustand)? „ Wer dies leugnet,
ist ein Häretiker. Auch im Ist-Zustand ist die Kirche „makellose Braut“, wenn auch dezimiert und in ihrer
hirarchischen Struktur schwer geschädigt. Wenn man sich die OffB des Johannes durchliest und die Worte
unser Lieben Frau von La Salette, wird die Kirche wieder glorreich erstehen. Wer die V2-Sekte als Kirche
und V2 als Konzil bezeichnet ist kein Katholik sondern ein öffentlicher Häretiker oder gar Apostat.
#53 Benedikt 17:30:49 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@ Malachias Bei den letzten „Päpsten“ hatte man eher den Eindruck, als könnten und wollten sie ohne
Kurie nichts entscheiden…! Ach, und Sie glauben ernsthaft, dass sei eine nachkonziliare Erscheinung?
Da lachen ja die Hühner. Stimmt doch garnicht! Sagt Ihnen denn der Modernisteneid nichts? Hab ich Sie
da richtig verstanden? Sie behaupten, es habe keinen Modernismus gegeben? Und nein, ein Modernisteneid
kenne ich nicht, nur einen ANTImodernisteneid. Insofern ist dieser Hinweis für die Frage, was die Hl.
Messe ihrem Wesen nach ist, absolut unerheblich! Dass die Messe ein Opfer ist, ist klar. Nur zeigt eben
grad dieses Gebet, dass man nicht einfach sagen kann, dass „Mahl“ ein Unwort ist, sondern dass es darauf
ankommt, was damit gemeint ist. Soweit es eine Bezeichnung für die Hl. Messe sein soll ist es falsch.
Soweit es aber den Kommuniongang beschreibt ist es korrekt. Der Kommuniongang hat ja auch mit dem Opfer
weniger zu tun. Schließlich ist die Kommunion der Gläubigen für das Zustandekommen des Sakraments nicht
notwendig. Was verstehen sie in diesem Zusammenhang unter „Tradition“? Darunter kann man verstehen, dass
Altäre durchaus nicht immer nach dem Schema Block – Mensa – Tabernakel – Retabel (bzw Altaraufsatz) gefertigt
wurden. Dies ist vielmehr eine jüngere Entwicklung. Bevor man das Opfer Christi auf Altäre darbrachte,
welche Gräber von Heiligen waren, verwendete man viel kleinere Blöcke, oft mit Ziborium (der alte Gedanke
des Zeltes Gottes).
#52 Malachias † 23:00:41 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@Daniel Stöhr Schmidberger behauptet explizit, dass es sowas in der Kirche überhaupt geben kann. Und
damit entlarvt er sich als Häretiker Für Sie ist die Kirche anscheinend eine „vollkommene Gesellschaft“,
die „makellose Braut“? Verwechseln Sie da nicht die Wirklichkeit (Ist-Zustand) mit dem Ideal (Soll-Zustand)?
?:) Und immernoch ist … Ratzinger für Schmidberger der „heilige Vater“. …obwohl unser Herr Jesus
Christus ausdrücklich gelehrt hat: „Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer
ist euer Vater, der im Himmel.“ (Mt 23, 9) o^/ So gesehen ist der H.H. Pater Schmidberger also auch ein
Apostat…!
@Malachias: „Ihre Aussage kann ich leider nicht nachvollziehen… Es ist doch richtig, daß Jesus die
Kirche durch die Wahl der zwölf Apostel mit Petrus als Felsen, d.h. primus inter pares, gegründet hat
und daß es in der Konzilskirche hierarchie- und papstfeindliche Tendenzen gibt. Was ist daran Ihrer Ansicht
nach „satanischen Ursprungs“? Schmidberger behauptet explizit, dass es sowas in der Kirche überhaupt
geben kann. Und damit entlarvt er sich als Häretiker. Satanisch ist die Aussage deshalb, weil durch diesen
Betrug die Seelen mit ganz besonderer Schläue getäuscht werden. Unter dem Vorwand, die Zustände zu
kritisieren, setzt man wiederum selbst eine Häresie in die Welt -da wird es doch geradezu mit Händen
greifbar, wie der Teufel sich in solchen Stellungnahmen austobt! Und immernoch ist der öffentliche Apostat
Ratzinger für Schmidberger der „heilige Vater“. Man weigert sich schlichtweg, den Verstand einzusetzen.
#50 Malachias † 21:49:54 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@Benedikt Das Bischofskollegium kann ohne den Papst nichts entscheiden, während die Bischöfe dem Papst
die Treue und Gehorsam versprechen müssen. Bei den letzten „Päpsten“ hatte man eher den Eindruck, als
könnten und wollten sie ohne Kurie nichts entscheiden…! Die Räte kommen im CIC nicht mal vor. Sie
sind auch nicht wirklich vom II. Vatikanum konstituiert worden. Dennoch haben sie da, wo es sie gibt –
dürfte wohl fast überall sein –, eine enorme Macht…! Der Modernismus aber musste nur bekämpft werdn,
weil es ihn gab. Stimmt doch garnicht! Sagt Ihnen denn der Modernisteneid nichts? Die Postcommunio vom
5. Sonntag nach Ostern könnte Sie interessieren Da ist – unmittelbar nach dem Empfang der heiligen Kommunion! –
von einer caelestis mensa die Rede, was mit „himmlischem Mahl“ übersetzt wird, was sich nur auf die hl.
Kommunion und nicht auf die ganze Messe bezieht. Insofern ist dieser Hinweis für die Frage, was die Hl.
Messe ihrem Wesen nach ist, absolut unerheblich! Der Satz von Pacelli/P12 behält dennoch seine Gültigkeit!
Auch, wenn er gegen die Tradition ist? Was verstehen sie in diesem Zusammenhang unter „Tradition“? Das
hl. Meßopfer wird seit Jahrhunderten in 99,9% der Fälle auf geweihten Altären dargebracht!
#49 Benedikt 17:49:43 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@ Malachias Aber doch nur noch eingeschränkt! Der Papst kann seit V2 nicht mehr am Bischofskollegium,
der Bischof am Diözesanrat, der Dekan am Dekanatsrat, der Pfarrer am Kirchengemeinderat vorbei entscheiden…!
Es ist wohl eher umgekehrt: Das Bischofskollegium kann ohne den Papst nichts entscheiden, während die
Bischöfe dem Papst die Treue und Gehorsam versprechen müssen. Die Räte kommen im CIC nicht mal vor.
Sie sind auch nicht wirklich vom II. Vatikanum konstituiert worden. Sind Irrlehren etwa schon deshalb
zulässig, weil sie irgendjemand schon einmal vertreten hat? Nein. Aber es mus natürlich beachtet werden.
Die FSSPX tut immer so, als habe es vor 1965 keine Kirchenkrisen und keine Häresien gegeben. Der Modernismus
aber musste nur bekämpft werdn, weil es ihn gab. Er konnte sich also auch vorkonziliar etablieren. Richtig,
sie ist sogar nur Opfer (vgl. Frage 57 im „Katechismus zur kirchlichen Krise“)! Dennoch ist im Gesangbuch
„Gotteslob“ unter der Nr. 351 („Die Feier der heiligen Messe“) als erstes vom „Zeichen des Mahles“ (1),
dann von der „Feier des Herrenmahles“ (2) und dann erst vom „Opfer Christi“ (3) und unserer Teilnahme
daran (4) die Rede… Sie haben sicher einen alten Schott. Die Postcommunio vom 5. Sonntag nach Ostern
könnte Sie interessieren Der Satz von Pacelli/P12 behält dennoch seine Gültigkeit! Auch, wenn er gegen
die Tradition ist?
#48 Malachias † 21:06:32 | Freitag, 15. Dezember 2006
@Benedikt: 10 Punkte Auch wenn sich von Ihren Antworten in erster Linie die Vertreter der Piusbruderschaft
angesprochen fühlen sollten…: Zu 1: Entscheidungsgewalt weiterhin bei den Inhabern der Weiheämter
Aber doch nur noch eingeschränkt! Der Papst kann seit V2 nicht mehr am Bischofskollegium, der Bischof
am Diözesanrat, der Dekan am Dekanatsrat, der Pfarrer am Kirchengemeinderat vorbei entscheiden…! zu
2: Leute mit dieser Auffassung hat es immer gegeben. Sind Irrlehren etwa schon deshalb zulässig, weil
sie irgendjemand schon einmal vertreten hat? zu 3: Wie wahr. Und was tut die FSSPX dagegen? Verzieht sich
in die Schmollecke. Immerhin ist der H.H. P. Schmidberger jetzt mit gutem Beispiel vorangegangen: Siehe
Hilfsangebot www.kreuz.net/article.4248.html! zu 4: Die Messe ist per Definition ein Opfer. Richtig,
sie ist sogar nur Opfer (vgl. Frage 57 im „Katechismus zur kirchlichen Krise“)! Dennoch ist im Gesangbuch
„Gotteslob“ unter der Nr. 351 („Die Feier der heiligen Messe“) als erstes vom „Zeichen des Mahles“ (1),
dann von der „Feier des Herrenmahles“ (2) und dann erst vom „Opfer Christi“ (3) und unserer Teilnahme
daran (4) die Rede… zu 7: Auch die Piusbrüder zelebrieren nicht auf der Retabel, sondern auf der Mensa.
Viele Heilige zelebrierten auf Blockaltären, die nur eine Mensa hatten. Der Satz von Pacelli/P12 behält
dennoch seine Gültigkeit! zu 10: Ich kenne nur Kirchen mit Heiligenfiguren Sie mögen in den modernen
Kirchen zwar immer noch eine Marienstatue finden, das wars dann aber meistens auch schon!
#47 Benedikt 12:19:31 | Freitag, 15. Dezember 2006
P. Schmidbergers Punkte zu 1: Eine Polemik, da die Entscheidungsgewalt weiterhin bei den Inhabern der
Weiheämter liegt zu 2: Leute mit dieser Auffassung hat es immer gegeben zu 3: Wie wahr. Und was tut die
FSSPX dagegen? Verzieht sich in die Schmollecke. zu 4: Die Messe ist per Definition ein Opfer. zu 5: Offenbar
weiß P. Schmidberger nicht, dass es auch schon früher Vierungsaltäre gab. Noch der Schott von 1936
führt aus, dass der Papst in Rom dem Volk (=Mittelschiff) zugewandt die Messe zelebriert. zu 6: „einer
ihrer Katechismen“ – Welcher? zu 7: Auch die Piusbrüder zelebrieren nicht auf der Retabel, sondern auf
der Mensa. Viele Heilige zelebrierten auf Blockaltären, die nur eine Mensa hatten. zu 8: Offenbar hat
P. Schmidberger „Mediator Dei“ nicht zu Ende gelesen. Nr. 229 dürfte ihn interessieren: Weiter die Lesung
aus dem Gesetz und den Propheten, aus den Evangelien und den Briefen der Apostel, und endlich die Homilie
oder Predigt, wodurch der Vorsteher der Gemeinde die Vorschriften des göttlichen Meisters in Erinnerung
ruft und sodann nutzbringend erklärt, wichtigere Begebenheiten aus dem Leben Christi erwähnt und den
Anwesenden geeignete Mahnungen und Beispiele vorlegt. zu 9: Wer lacht darüber und wo wird der Rosenkranz
verspottet? Wer sind eigentlich die sog. „Neuerer“? Alle nicht FSSPXler? Alle die die Messe nach dem aktuellen
Missale feiern? zu 10: Ich kenne nur Kirchen mit Heiligenfiguren.
So ist es man kann zur FSSPX stehen wie man will, sie meinetwegen als Sekte bezeichnen. Mich interessiert
nur das Verhalten der „Konzilskirche“, wenn statt der FSSPX eine islamische Gemeinschaft dort eine Schule
eingerichtet hätte. Wahrscheinlich hätte es ein fröhliches Begrüßungsfest gegeben. Und dieses Verhalten
der FSSPX gegenüber ist für mich der eindeutige Beweis dafür, dass die FSSPX keine Sekte ist. Sekten
sind einem gleichgültig. Andersdenkende in den eigenen Reihen bekämpft man jedoch, weil man „Angst“
hat, sie könnten einem die „Schäfchen“ abwerben.
Unterstützung Lieber Maurice Corvisier, Sie schrieben: Meist können die kinderreichen, jungen Familien
das nicht in ausreichendem Maße. Deshalb: sich schlaumachen, spenden, stiften! (Über)lebenswichtig für
die Schulen, die Kinder, die Zukunft der Kirche! Das haben Sie gut gesagt, danke vielmals. Die wichtigste
Unterstützung sind Meßstipendien, Opfer, Gebet in diesen Anliegen. Finanzielle Unterstützung ist jedoch
ebenfalls eine gute Idee. Das neue Riedlinger Schulgebäude wird in Raten bezahlt und Anfang 2007 steht
die nächste an. Die zwar nicht sehr kleine Gemeinde ist leider nicht zu finanziellen Höchstleistungen
in der Lage. Besonders die Familien haben es heutzutage sehr schwer, und das Schulgeld kommt dazu. Was
man nicht alles tut zum Heil der Seelen! Wer spenden möchte, könnte sich einfach kurz tel. oder schriftlich
an die Priesterbruderschaft wenden, siehe bitte Impressum www.fsspx.info/impressum/. Deo Gratias! Ein
Teilnehmer sprach weiter unten davon, daß man die Schulkinder dieser Schule dem Psychiater anvertrauen
müsse. Es ist böse, so etwas zu sagen, und ich weise diesen persönlichen Angriff u.a. auf meine Familie
scharf zurück. Die Lehrer sind staatlich ausgebildete Lehrkräfte; einer war bis zur frischen Pension
Schulrektor an einer Staatsschule. Er hat sehr viel Freude am Unterrichten der mehrheitlich braven Kleinen
und diese mitsamt Eltern an ihm. Detto mit seinen Kollegen. Wer die heutigen Verhältnisse an gewöhnlichen
Schulen kennt, weiß diesen zivilisierten gegenseitigen Umgang sehr zu schätzen.
Lieber Guntram, jeden einzelnen Ihrer Sätze würde ich unterschreiben. Es ist ganz, ganz wichtig, daß
wir diese Schulen, die immer kämpfen müssen, um finanziell über die Runden zu kommen, nach Kräften
unterstützen!! Meist können die kinderreichen, jungen Familien das nicht in ausreichendem Maße. Deshalb:
sich schlaumachen, spenden, stiften! (Über)lebenswichtig für die Schulen, die Kinder, die Zukunft der
Kirche!
es müssen viel mehr entstehen …und zwar Schulen dieser Art. Das Monopol der perversen 68er Lehrer muß
endlich gebrochen werden. Nur wahrhaft katholische Schulen bieten hier Alternative. Lieber lasse ich meine
Kinder von Schwestern bzw. Patres der FSSPX unterrichten, als von in zwischen in die Jahre gekommene,
bierbäuchige 68er Fuzis, die eine Halbglatze haben, aber als zeichen ihrer Progressivität ihr schütteres
Haar zu einem kümmerlichen Pferdeschwanz zusammen binden, schäbige Jeans mit Karo-Hemd tragen und den
Kindern linksextreme Haßpredigten als Unterricht servieren. Gott gebe den frommen Männern von der FSSPX,
aber auch vom OPUS DEI Kraft, Mut und Durchsetzungsvermögen im Land des hl. Bonifatius wieder wahrhafte
Bildungsstätten zu errichten als Bollwerk des Katholizismus. Nur durch solche Stätten und durch die
hl. Messe aller Zeiten (tridentinischer Ritus) können junge Männer ihre Berufung als Priester finden.
Damit werden wir nach und nach wieder in Deutschland heilige Männer und Frauen hervorbringen, die das
Kampfpanier unserer hl. Mutter Kirche hochheben gegen die Abartigkeiten unserer Zeit, und gegen die islamischen
Bestien, die sich hier mehr und mehr breit machen.
#42 CampoSanto 22:37:21 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Aha ?!?!?! Über den direkt satanischen Ursprung dieser Äußerung kann kein vernünftiger Zweifel bestehen.
Vielleicht war ja Schmidberger geSTÖHRt, als er das ‘offenbarte’.
#41 Malachias † 22:30:17 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Daniel Stöhr Die Kirche ist von Christus als Hierarchie und auf Petrus gegründet worden – die Neuerer
machten aus ihr mit ihrem Rätesystem eine Volksdemokratie. Über den direkt satanischen Ursprung dieser
Äußerung kann kein vernünftiger Zweifel bestehen. Ihre Aussage kann ich leider nicht nachvollziehen…
Es ist doch richtig, daß Jesus die Kirche durch die Wahl der zwölf Apostel mit Petrus als Felsen, d.h.
primus inter pares, gegründet hat und daß es in der Konzilskirche hierarchie- und papstfeindliche Tendenzen
gibt. Was ist daran Ihrer Ansicht nach „satanischen Ursprungs“? ?:)
#39 CampoSanto 21:15:30 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@malachias Außerdem läßt sich der Grad der Zustimmung zwischen zwei Personen sicher nicht mit der Stopuhr
messen, oder? Das nicht, es ist aber auch ein Zeichen für die innere Nähe…! Viele hier beschäftigen
sich auch (zu) lange mit Ihnen und Ihren Spinnereien. Aber das ist kein Ausdruck von ‘innerer’ Nähe.
#38 Ydefix 20:54:58 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Schmidberger sagt: „1. Die Kirche ist von Christus als Hierarchie und auf Petrus gegründet worden – die
Neuerer machten aus ihr mit ihrem Rätesystem eine Volksdemokratie.“ Über den direkt satanischen Ursprung
dieser Äußerung kann kein vernünftiger Zweifel bestehen.
#37 Malachias † 20:43:36 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Bildungsmangel im Dekanat Riedlingen Die „Stellungnahme des Dekanats Riedlingen“ ist nicht nur von handfesten
Vorurteilen geprägt, sie stellt auch insofern ein Armutszeugnis dar, als darin munter Piusbruderschaft
und „Sedisvakantismus“ gleichgesetzt werden. (Von der Sache her allerdings auch nicht vollkommen abwegig…!)
Aber nicht nur in dieser Frage, sondern auch in den vom H.H. Pater Schmidberger angesprochenen Punkten
scheinen bei den „Geistlichen“ der Konzilskirche Defizite – soll man nun sagen des Glaubens oder des Wissens? –
vorhanden zu sein. Es wäre Aufgabe der V2-„Bischöfe“, dem bei der Ausbildung des Priesternachwuchses
stärker Rechnung zu tragen. Notfalls durch Veranstaltungen in den Konvikten, die den von un- und antikatholischem
Geist bis ins Mark durchdrungenen Universitätsbetrieb ergänzen (müssen)…
„„Schule einweihen“ – kommt noch vor „Prioratgründen““ Stark, oder? Anderswo werden Kirchen in Urnenfelder
„umgewidmet“. Geschlossen. In Supermärkte verwandelt. Verschandelt. Und, und und. Anderswo werden in
Schulen Kinderseelen vergiftet. Es gilt: Ärmel aufkrempeln! Zupacken! Aufbauen!
#35 Aragorn 19:40:51 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
segensreiches Wirken der Piusbruderschaft mahner, hallo! da sieht man doch dran, dass die Piusbruderschaft
floriert. Gut so und weiter so! Anderenorts werden Kirchen geschlossen und Priester rausgeschmissen. Weiterhin
Gottes Segen für Ihr Wirken, lieber Pater Schmidtberger!
#31 Malachias † 17:15:18 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@.chen, M.C. Warum denken Sie, gewährt Ratzinger/B16 Hans Küng 90 Minuten, Bischof Fellay dagegen nur
35 Minuten Audienz? Pünktchen: Weil sich Benedetto und Schmidberger schon weitgehend einig sind! 1. Es
war nicht Schmidberger, sondern Bischof Fellay. 2. Gibt es, wie gesehn, zwischen Ratzinger und der Tradition
mindestens die fünf von mir genannten – nicht ganz nebensächlichen – Punkte, in den Uneinigkeit besteht.
Außerdem läßt sich der Grad der Zustimmung zwischen zwei Personen sicher nicht mit der Stopuhr messen,
oder? Das nicht, es ist aber auch ein Zeichen für die innere Nähe…! M.C.: Bestimmt, weil Küng es
nötig hat. Wäre zu wünschen, zu fürchten sind andere Motive.
#30 wiener 17:10:06 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@ aragorn … Ich habe mal Bilder von einer solchen Veranstaltung gesehen … das qualifiziert sie natürlich
zu einer umfassenden beurteilung dieser gottesdienste
#28 Pünktchen 17:02:37 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Malachias Warum denken Sie, gewährt Ratzinger/B16 Hans Küng 90 Minuten, Bischof Fellay dagegen nur 35
Minuten Audienz? Weil sich Benedetto und Schmidberger schon weitgehend einig sind! Außerdem läßt sich
der Grad der Zustimmung zwischen zwei Personen sicher nicht mit der Stopuhr messen, oder?
#27 ExBochumer † 16:59:49 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Aha, wichtige Entwicklungen … … wie z.B. der „pastorale Prozess“ z.B., die Laienpredigt, die Leugnung
von Dogmen a la Breitenbach (jüngst im Kirchenfeind-Forum gelesen), die schleichende Anerkennung von
„Wir sind Kirche“, und vieles andere mehr.
#26 Malachias † 16:58:24 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Pünktchen bei all den Punkten läuft Pater Schmidberger bei Benedikt XVI offene Türen ein Das wäre
zu schön, um wahr zu sein! Wenn Sie sich die – auch jetzt immer wieder neu herausgegebenen – Bücher
des Neuerers Joseph Ratzinger alias „Benedikt XVI.“ ansehen und sein Verhalten gegenüber nichtchristlichen
Religionen (Besuch von Synagogen und Moscheen und Teilnahme an „Gottesdiensten“ in diesen), dann müsste
Ihnen das klar sein…! Für folgende Punkte trifft Ihre Behauptung/Ihr Wunsch sicher, d.h. nachweislich,
nicht zu: 2, 4 (Sühnecharakter), 6, 7, 9 (vgl. „Die Tochter Zion“; die Virginitas BVM ist immer auch
und gerade biogisch verstanden worden!) Warum denken Sie, gewährt Ratzinger/B16 Hans Küng 90 Minuten,
Bischof Fellay dagegen nur 35 Minuten Audienz?
#25 Pünktchen 16:30:14 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Rebekka Alles, was Sie schreiben ist nicht falsch, aber die nachkonziliare Entwicklung ist so verlaufen,
daß entgegen den ursprünglichen Intentionen des Konzils durch einen behaupteten modernistischen Konzils-„geist“
und seinen selbsternannten Sachwaltern genau die Dinge als legitime „Fortschreibung“ oder gar „Interpretation“
des Konzils verkauft werden, die Schmidberger anprangert. Das stellt sogar der Papst fest, der sich in
seinem früheren Amt als Präfekt der Glaubenskongregation mehrfach genötigt sah, die relativistischen
und modernistischen Abweichungen zu benennen und zu verurteilen. Es hat durch den behaupteten Konzilsgeist,
der in Wahrheit „der Herren eigener Geist“ ist, einen grundlegenden Mentalitätswandel gegeben, der einer
schleichenden Apostasie vom katholischen Glauben gleichkommt: Opfercharakter der Messe, hierarchische
Ordnung der Kirche, die Anbetung im Gottesdienst, Sakramentsverständnis … bei all den Punkten läuft
Pater Schmidberger bei Benedikt XVI offene Türen ein!
#24 Charles 16:28:43 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Deo Gratias! Ich zähle mich zu den Glücklichen, deren Kinder diese gute Schule besuchen können. Die
Schulleitung ist erfreulich katholisch, die Lehrer sind anständig und bringen den Kindern etwas bei.
Täglich wird mit einem katholischen Gebet begonnen und mit dem Engel des Herrn beendet. Ein großer Segen.
Meine Familie sagt jeden Tag: Deo gratias! An dieser Stelle möchte ich im Namen meiner Familie von Herzen
danke sagen: den hochwürdigsten Herren Bischöfen, den hochwürdigen Herren Padres, den ehrwürdigen
Ordensschwestern, alle von der Priesterbruderschaft, weiterhin den guten Lehrern und den fleissigen Eltern
und anderen Gemeindemitgliedern, die zusammen unter viel Opfer, Mühen, Anfechtungen, Anfeindungen, dieses
schwierige Projekt realisiert haben. Besonders danken wir dem heiligen Josef! Ich grüße an dieser Stelle
alle aus meiner Gemeinde, die hier mitlesen. Bild Nr. 1 zeigt fast nur die neuen Schulkinder. An den beiden
Sonntagsmessen ist die Kirche mit ihren ungefähr 300 Plätzen zwei Mal hintereinander gut gefüllt. Es
gibt dann wesentlich mehr Kinder jeden Alters, und es werden dank der katholischen Familien mehr. Auch
der übrige demographische Schnitt der Gemeinde ist gesund. Anders bei den Ortskirchenmessen. Es gibt
zusätzlich zum Schul-Religionsunterricht samstags einen zahlreich besuchten Katechismusunterricht für
die anderen Kinder, oder zum Chor-üben. Dieser Unterricht wird auch erteilt von den ehrwürdigen Schwestern,
die zusätzlich den guten Fernkatechismus durchführen. www.fsspx.info/news/news.php?show=2945
#23 Gastus 16:01:11 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Rebäcker ad 10: Schwachsinn. Kirchenraumgestaltung hat nichts mit Leugnung der Heiligen zu tun. Doch,
doch, die Strategie lautet: „Aus den Augen, aus dem Sinn!“
#22 rebekka 15:58:40 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Dem Kollegen Schmidberger ad 1: Schon Papst Gregor der Große sagte, niemand dürfte Bischof sein, der
nicht von Klerus und Gläubigen gewählt wurde. Wahl ist also ein durchaus altes Prinzip in der Kirche.
ad 2: Falsch. Man lese die Texte des II. Vatikanischen Konzils. Dort steht niichts von „beliebigen Heilswegen“,
ganz im Gegenteil. ad 3: Pure Unterstellung. ad 4: Falsch. Man lese Sacrosanctum Concilium. ad 5: Gerade
kreuz.net hat oft betont, dass die Liturgiereform keinesfalls die Zelebration ad orientem verbietet. Bei
den Oratorianern in Wien wurde das hier als Musterbeispiel präsentiert, und jetzt wird auf einmal das
Gegenteil behauptet… Mannmannmann, ein bisschen recherchieren würde der Redaktion hier auch mal gut
tun. Und diesem Schmidberger auch. ad 6: Transsubstantion ist erstens kein Dogma und zweitens muss auch
Transsubstantion immer neu durchdacht und in die Sprache der Zeit übersetzt werden. Genau so ist ja auch
der Begriff Transsubstantiation entstanden. ad 7: Schau an, und laut Apostelakten feierten die Apostel
sitzend als Holztischen. Dann waren die wohl Häretiker. ad 8: Hm. Mal überlegen. Wo kommt wohl die Amtsbezeichnung
„Presbyter“ (Ältester i.S.v. „Vorsteher“) her? Von den „Neuerern“? Oder vielleicht doch aus der frühen
Kirche? ad 9: Schwachsinn. Allenfalls werden biologistische Interpretationen der Jungfräulichkeit verspottet.
Und das zurecht. ad 10: Schwachsinn. Kirchenraumgestaltung hat nichts mit Leugnung der Heiligen zu tun.
#20 Aragorn 15:42:30 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
komm wieder runter, ecclesia is’ ja gut, ecclesia! jetzt hast du dich aber mal tüchtig über die engstirnigen
Tradis entrüstet. Kannst wieder runterkommen.
Aragon: Dann geh doch einfach nicht hin! Und wenn Du schon drüber schreibst: dann warst Du doch wohl
auch sicherlich dabei und kannst deshalb so richtig mitreden! Fazit: geh einfach zu Messen im alten Ritus,
da fühlst Du Dich wohl und lass den anderen ihren Gottesdienst.
#18 Aragorn 15:26:51 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Katholische Messe oder Gothicfete Liebe Apologethen der Neuerungen! Hallo erstmal! Ihr könnt ja sagen,
was ihr wollt gegen Pius und Co. Aber eines habt ihr nun hochoffiziell aus Rom: Die Liturgiereform und
damit alle Neuerungen in Liturgie, Glaube und Lehre, sind nach Aussagen von Erzbischof Malcolm Ranjith
fruchtlos geblieben. Was die „Jugendmessen“ in Wien angeht: Ist eigentlich Weihbischof Kretzl wieder mit
von der Partie? Ich habe mal Bilder von einer solchen Veranstaltung gesehen und muss sagen, dass ich große
Schwierigkeiten hatte, das als katholische Messe zu erkennen. Ich glaubte zuerst, dies seien Aufnahmen
von einer Gothicparty.
#16 athanasius1957 15:17:35 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@ wiener warum so kleinlich bei 12 kindern in der fotomeile? geh bitte einfach in wien oder anderswo an
einem sonntag im jahreskreis in die hl. messe – sorry eucharistie um beim neudeutsch von VII zu bleiben –
und mehr findest dort auch nicht. im gegensatz dazu old st. mary, mother of god, washington, dc. 30.april
2006, 09.00: tretenvolle ehedem missionskirche der deutschen, obschon nur stille messe, ca 30% klein-
und schulkinder sowie jugendliche, dadurch durchschnittsalter ca 30 wenn nicht noch geringer. st. john
cantius, chikago, www.cantius.org/ die größte biritualkirche nordamerikas (resurrektionisten, wie in
wien am kahlenberg): 4 hl messen am sonntag. davon 1 in englisch, 3 in latein (1 in novus ordo, 2 im ritus
romanus) die gleiche altersverteilung wie oben. mein besuch liegt schon 9 jahre zurück aber die homepage
spricht bände. allein 4 chöre, das jahresprogramm an musikliteratur ist gigantisch. ich kenn keinen
einzigen kirchenchor der ein ähnliches repertoire in der dichte übers jahr verteilt auf lager hat. ausserdem
die größte latein/griechisch online schule nordamerikas sowie vor ort sogar rhetorikklassen.
#13 wiener 14:02:15 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@ aragorn es sind auf dem bild gezählte 12 kinder zu sehen. in so gut wie jeder pfarre sind in sonntagsmessen
deutlich mehr kinder anwesend. und noch dazu handelt es sich um eine schuleinweihung – wenn ich mir übliche
schulmessen ansehe (da sind jetzt in der dritten adventwoche wieder eine ganze reihe), dann sind dort
auch deutlich mehr kinder/jugendliche zu treffen. fazit: von dem von ihnen so besonders hervorgehobenen
foto auf eine besonders große akzeptanz des alten ritus bei kindern/jugendlichen zu schließen, ist mehr
als wagemutig. übrigens: in wien erwarten wir zur nächsten find-fight-follow-messe am kommenden sonntag
etwa 1.000 jugendliche …
#12 landorganist 13:52:08 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@Aragon Warum verkürzen Sie das Thema auf die alte Liturgie. Niemand hat etwas gegen die alte Messe.
Es geht hier doch um ganz andere Dinge. Die Forderung nach Wiedereinführung der alten Messe, und Rom
scheint sich da ja wohl zu bewegen, ist nur die Spitze eines Eisberges. Dahinter verstecken die Pius-Brüder
und deren Anhänger doch nur Ihre weiteren Forderungen. Beachten Sie doch nur die Meinungen zur Stellung
der Frau in Kirche und Gesellschaft. Beachten Sie die Meinungen zur Demokratie allgemein und zu unserem
demokratischen Rechtsstaat. Beachten Sie den Umgang mit Minderheiten. Beachten Sie den Umgang mit Andersdenkenden.
Beachten Sie die Meinung zur Religionsfreiheit. Beachten Sie die Aussagen zu anderen Konfessionen. Am
liebsten würden diese reaktionären Kräfte das Rad der Geschichte zurückdrehen. Der Gedanke von Freiheit
und Humanismus ist doch vielen ein Dorn im Auge. Gefordert wird die Unterwerfung unter ein totalitäres
System, das natürlich erst noch neu errichtet werden muss, unter Vorherrschaft einer Staatskirche, die
in Ihren Strukturen weit hinter Vat. I zurückgeht. Sie glauben doch nicht wirklich, dass in einer Schule
der Pius-Brüder ein positives Mensch- oder Glaubensbild vermittelt wird. Die Kinder sind nicht nur zu
bedauern, sondern vor solchen Einflüssen zu schützen, damit Ihnen Chance gegeben wird zu mündigen Christen
und Bürgern heranzuwachsen. Mit Frömmlern, Hetzern und Denunzianten ist keine Zukunft zu bauen.
#11 Aragorn 13:34:01 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Alter Ritus anziehend für die Jugend zu Bild 1 in der Bilderleiste: So viele Kinder wie in der Messe
zur Schuleröffnung sehe ich in einem normalen Gemeindegottesdienst selten. Obwohl mittlerweile auch die
Erwachsenengottesdienste immer infantiler werden, mit Händeklatschen und Händchenhalten und entsprechenden
Kinderliedern, locken die keinen Hund mehr hinter den Ofen hervor. Es ist schon bezeichnend, dass der
Bischof von Aachen nun Angst vor einem neuen Kloster der Piusbruderschaft in seinem Bistum hat; die dort
gefeierte Liturgie im alten Ritus könne auf junge Leute faszinierend und anziehend wirken. Eine tiefe
Einsicht des Bischofs von Aachen, fürwahr! Allerdings scheint er die Alte Liturgie für eine gefährliche
Droge zu halten, vor der man die Jugend unbedingt schützen müsse. Lächerlich!
arme Kinder Und so was läßt man kleine Kinder unterrichten? Gruselig, da kann man den Psychiater für
später gleich mitbestellen! Wo bleibt da die Schulbehörde?
Wirklich lustig wenn Schmittberger über angebliche Verleumdungen heult und dann seinerseits 10 dreiste
verleumdungen aufzählt. Das zeigt, wie sehr die sich die Wahrnehmung dieses Herrn inzwischen von der
Realität verabschiedet hat. Man nennt das gemeinhin „Leben in einer Traumwelt“.
Wie schön! „…die Bedeutung des Ehrenamtes“ ist dann auch wieder eines und kein Thema für Profilneurotiker
„…Gremien in ihrer Mitverantwortung und damit die Stellung der Laien in der Kirche“ ja, zurück zu den
Wurzeln der Gemeinde Jesus Christus! Danke dafür. Bibeltreu! „ – besonders die Stellung der Frauen –
werden ganz anders gesehen…“ ja, zur Zierde der Frau und ganz im Sinne der liebenden Gottesmutter Maria.
Es wäre nicht auszudenken, wenn die Gottesmutter eine Emanze gewesen wäre!! Wenn es tatsächlich so
kommt, dann wird es mit deutschen Familien auch wieder etwas werden.
#7 landorganist 13:01:31 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Alte Hüte Die Vorwürfe gegen die Pius-Sekte entsprechen der aktuellen Hutmode. Die Befürworter dieser
schismatischen Vereinigung sollten sich mal zur Abwechslung mal etwas neues einfallen lassen. Sehr entlarvende
Antwort des suspendierten Schmidtberger! Mit wenigen Worten bestätigt er die Anwürfe, die gegen die
Pius-Sekte gerichtet sind und bestätigt die aufrechten Zeugen.
Riedlingen Ich bin ein Riedlinger und ich verstehe die Aufgeregtheit des Dekanates nicht. Wenn es von
Gott kommt, wird man es an seinen Früchten erkennen …sagte doch schon einmal wer und riet zur Gelassenheit.
Im Übrigen finde ich es eine hübsche Ironie am Rande, daß der Artikel unmittelbar über dem Bild der
predigenden Katechetin in der deutschen Gemeinde in Kuala Lumpur steht. Es gibt da einen feinen Zusammenhang:
Der Pfarrer dieser Gemeinde ist HW Winfried Schmidt. Er war früher Stadtpfarrer von Riedlingen und im
Übrigen damals ein sehr guter Priester.
#5 Marcel 12:09:18 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Umzug erfolgreich erfolgt – Dekanat redet vor leeren Stühlen „Ab nächstem Herbst wird sie in die Nachbargemeinde
Riedlingen übersiedeln.“ … Korrektur: wie im aktuellen Mitteilungsblatt der FSSPX nachlesbar ist (MB
12/2006 www.fsspx.info/…e/pdf/mb-2006-12.pdf), ist FSSPX-eigene Gebäude in Riedlingen bereits seit
diesem Herbst (2006) eingeweiht und bezogen und alles scheint gut zu funktionieren, wie Texte und Photomeilen
auf Fsspx.info und in Mitteilungsblättern zeigten. Dem hl. Joseph sei dank! Beschützer der Kirche, der
Familien, der Familienväter! – bitte für uns. Was das V.II-totalverirrte Dekanat an unkatholischen Sachen
abläßt (*), interessiert doch in den entchristlichen Landen kaum noch jemand. Die, die es interessiert,
die „katholischen“ 68er und Berufsengagiert“Inn“en, werden alt bzw. machen ihren Abflug, sobald die zusammenbrechenen
Kirchensteuerkassen ausgenullt sind. Es nimmt also alles seinen Lauf. Wir brauchen nur im apostolischen
katholischen Glauben und Leben durchzuhalten. Katholische Priester ausbilden, Kinder bekommen, Schulen
und Kirchen bauen. Das ist das Jetzt und die Zukunft – der Katholiken. :) –- (*) Der Abschuß im Dekanats-Vorwurfstext
wegen Ablehnung V.II ist sicherlich: „Die Offenheit Fremdem gegenüber wird ersetzt durch ein starres
Festhalten an Ritualen und Formen.“ Sehr schön-entlarvendes V.II-Bekenntnis! Die Damen und Herren mögen
sich fragen, warum ihre entmystifizierten V.II-Kirchengebäude immer leerer und „jugend-freier“ werden
(frei von Jugendlichen), im Gegensatz zur katholischen Tradition, die gedeiht. St. Pius X., bitte für
uns!
#4 Pünktchen 12:08:48 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
„ubi petrus, ibi ecclesia“ Ob die Modernisten das auch noch sagen, wenn der Petrus der alten Messe größere
Bedeutung gibt und etliche von den Schmidbergerschen Klarstellungen ausdrücklich www.vatican.va/…ominus-iesus_ge.html
bestätigt!?
#3 thaumaturgos 11:55:55 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
die stellungnahme des piüssischen *oberen* ist eine gemeine verleumdung der kirche und ihrer heutigen
form, den z.B. feiern die RÖMISCH-KATHOLISCHEN priester die eucharistie nicht an einem tisch, sonder
ebenso auf dem altar!!!! ich bin schockiert, wie sedisvakantistisch und schismatisch da geredet und argumentiert
wird … die piüsse haben sich längst von der einheit, die der herr selber verlangt, verabschedet; jeder
hinz und kunz im lefebvresumpf ist sein eigenes lehramt. da helfen auch lippenbekenntnisse zum papstamt
nichts … an den früchten, hier am GEHORSAM gegenüber der gesamtkiche, werden die kriterien gefunden …
nicht ob ein spinnender und beleidigter missionsbisschof, den seine eigene kongregation nicht mehr ertrug,
gegen ein konzil ist. aber, seit den tagen tertullians sind schismatiker und häretiker immer schon so
selbstgerecht und verlogen gewesen, am tage des gerichts wird sich dann ja zeigen, ob es nicht doch besser
ist, der alten lehre zu folgen, die sagt ubi petrus, ibi ecclesia von ubi lefebvre, ibi ecclesiae war
nie die rede non novi sub sole!!!!
#1 Aragorn 11:32:30 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
alte Hüte Die Vorwürfe gegen die Piusbruderschaft sind alte Hüte. Die Gegner dieser durch und durch
katholischen Vereinigung sollten sich mal zur Abwechselung etwas neues einfallen lassen. Sehr gut die
Antwort des Distriktoberen Pater Schmidtberger! Mit wenigen Worten widerlegt er die Anwürfe, die gegen
die Piusbruderschaft gerichtet sind und demaskiert die falschen Zeugen. :)3