Bestätigte Vorwürfe
Ein deutsches Dekanat verdammte kürzlich eine Schulgründung der Piusbruderschaft. Einer der Vorwürfe: Die Bruderschaft bekämpfe „wichtige Entwicklungen“ der Kirche seit dem Zweiten Vatikanum.

Ab nächstem Herbst wird sie in die Nachbargemeinde Riedlingen übersiedeln.
Der Dekanatsrat von Riedlingen protestierte bereits Mitte Oktober. Die Stellungnahme wurde von der Lokalzeitung ‘Schwäbische Zeitung Riedlingen’ verbreitet.
Stellungnahme des Dekanats Riedlingen zur Schulgründung
„Die Piusbruderschaft in Göffingen hat eine Grundschule errichtet mit dem Ziel, die katholische Lehre ‘unverkürzt’ zu lehren.
Bei allem Respekt vor der Wahlfreiheit der Eltern muß aber klar sein, daß diese Organisation wichtige Entwicklungen der römisch-katholischen Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil nicht nur nicht akzeptiert, sondern bekämpft.
Für sie gibt es im Grunde seit Pius XII. keinen rechtmäßigen Papst mehr und Konzilsbeschlüsse gelten für sie nur punktuell, insofern sie den ‘rechten unveränderten’ Glauben beinhalten.
Entwicklungen der letzten Jahre werden nicht wahrgenommen, beziehungsweise als Fehlentwicklungen der Kirche gedeutet. Die Offenheit Fremdem gegenüber wird ersetzt durch ein starres Festhalten an Ritualen und Formen.
Die aktuelle Form der Eucharistiefeier wird grundlegend von der Priesterbruderschaft als Fehlentwicklung abgelehnt (zum Beispiel die Zelebration des Priesters zum Volk, die Landessprache, die liturgischen Dienste).
Auch die Bedeutung des Ehrenamtes sowie die kirchlichen Gremien in ihrer Mitverantwortung und damit die Stellung der Laien in der Kirche – besonders die Stellung der Frauen – werden ganz anders gesehen beziehungsweise haben nur ihre Bedeutung in unmittelbarer Abhängigkeit vom Priester.“
Die Antwort der Piusbruderschaft
Der deutsche Distriktsobere der Piusbruderschaft, Pater Franz Schmidberger, reagierte bereits im Oktober auf die Erklärung der Dekanatskonferenz mit einer Stellungnahme.
Die Behauptung, daß es für die Bruderschaft seit Pius XII. keinen rechtmäßigen Papst mehr gebe, grenze an Verleumdung:
„Immerhin nennen ihre Patres den jetzigen Amtsinhaber des Römischen Stuhles, Papst Benedikt XVI., jeden Tag im Kanon der heiligen Messe.“
Man bete öffentlich und privat wahrscheinlich weit mehr für den Papst als in den Kreisen der neuerungssüchtigen Gegner.
Diese hätten sich inhaltlich längst vom Glauben der Kirche verabschiedet.
Pater Schmidberger untermauert seine Aussage mit zehn Beispielen:
1. Die Kirche ist von Christus als Hierarchie und auf Petrus gegründet worden – die Neuerer machten aus ihr mit ihrem Rätesystem eine Volksdemokratie.
2. Die Kirche sehe sich als Sachwalterin des Erlösungswerkes Christi in Raum und Zeit und damit als die Alleinseligmachende – die Neuerer würden in allen Religionen beliebige Heilswege sehen.
3. Die Kirche habe stets den Glauben und die Glaubensverkündigung an die erste Stelle gesetzt – die Neuerer würden die Kirche zu einem entbehrlichen Sozialverein umgestalten.
4. Die Kirche feiere die Messe als ein Opfer der Anbetung und Sühne – die Neuerer feierten ihre Eucharistie als ein bloßes Mahl.
5. Der Zelebrant wende sich zum Kreuz, zum Tabernakel, gegen Osten, zur aufgehenden Sonne als Symbol des Auferstandenen, weil die Kirche ihr Opfer Gott alleine darbringt – die Neuerer würden in das Volk, in die Gemeinde, zum Menschen schauen.
6. Die Kirche spricht bei der Eucharistie von Wesensverwandlung (Transsubstantiation) – die Neurer von einer Änderung des Zweckes der Gaben (Transfinalisation) – manchmal auch nur von Brot. In einem ihrer Katechismen heißt es wörtlich: „Wenn die Christen ihr Mahl mit Jesus halten, gehen sie zum Altar. Der Priester reicht ihnen ein Stückchen Brot.“
7. Die Kirche bringe ihr Opfer auf dem Altar dar – die Neurer stehen ihre Eucharistie auf einem Tisch vor. Dazu lehre Papst Pius XII. in der Enzyklika Mediator Dei: „Es würde zum Beispiel vom rechten Weg abweichen, wer dem Altar die alte Form der Mensa, des Tisches, wiedergeben wollte.“
8. Die Kirche kenne ein wahres Weihepriestertum, das in ununterbrochener Reihe auf die Apostel zurückgehe – die Neuerer würden von Gemeinde- und Eucharistievorstehern sprechen.
9. Die Kirche bekenne die immerwährende Jungfräulichkeit Mariens – die Neuerer würden darüber lachen und über das Rosenkranzgebet spotten.
10. Die Kirche verehre die Heiligen und rufe sie als unsere Fürsprecher an – die Neuerer hätten ihre Kirchen entrümpelt.
Heute müsse man sich zwischen zwei Jahrtausenden glorreicher Kirchengeschichte mit den Heiligen und den Lehren der Päpste und Konzilien und vierzig Jahren konziliarem und nachkonziliarem Niedergang entscheiden:
„Uns fällt die Entscheidung nicht schwer.“
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Dienstag, 19. Dezember 2006 17:43
Daniel Stöhr: @Malachias:
„Für Sie ist die Kirche anscheinend eine „vollkommene Gesellschaft“, die „makellose Braut“? Verwechseln
Sie da nicht die Wirklichkeit (Ist-Zustand) mit dem Ideal (Soll-Zustand)? “
Wer dies leugnet, ist ein Häretiker. Auch im Ist-Zustand ist die Kirche „makellose Braut“, wenn auch dezimiert und in ihrer hirarchischen Struktur schwer geschädigt. Wenn man sich die OffB des Johannes durchliest und die Worte unser Lieben Frau von La Salette, wird die Kirche wieder glorreich erstehen.
Wer die V2-Sekte als Kirche und V2 als Konzil bezeichnet ist kein Katholik sondern ein öffentlicher Häretiker oder gar Apostat.
Wer dies leugnet, ist ein Häretiker. Auch im Ist-Zustand ist die Kirche „makellose Braut“, wenn auch dezimiert und in ihrer hirarchischen Struktur schwer geschädigt. Wenn man sich die OffB des Johannes durchliest und die Worte unser Lieben Frau von La Salette, wird die Kirche wieder glorreich erstehen.
Wer die V2-Sekte als Kirche und V2 als Konzil bezeichnet ist kein Katholik sondern ein öffentlicher Häretiker oder gar Apostat.
Dienstag, 19. Dezember 2006 17:30
Benedikt: @ Malachias
Bei den letzten „Päpsten“ hatte man eher den Eindruck, als könnten und wollten sie ohne Kurie nichts
entscheiden…!
Ach, und Sie glauben ernsthaft, dass sei eine nachkonziliare Erscheinung? Da lachen ja die Hühner.
Stimmt doch garnicht! Sagt Ihnen denn der Modernisteneid nichts?
Hab ich Sie da richtig verstanden? Sie behaupten, es habe keinen Modernismus gegeben? Und nein, ein Modernisteneid kenne ich nicht, nur einen ANTImodernisteneid.
Insofern ist dieser Hinweis für die Frage, was die Hl. Messe ihrem Wesen nach ist, absolut unerheblich!
Dass die Messe ein Opfer ist, ist klar. Nur zeigt eben grad dieses Gebet, dass man nicht einfach sagen kann, dass „Mahl“ ein Unwort ist, sondern dass es darauf ankommt, was damit gemeint ist. Soweit es eine Bezeichnung für die Hl. Messe sein soll ist es falsch. Soweit es aber den Kommuniongang beschreibt ist es korrekt. Der Kommuniongang hat ja auch mit dem Opfer weniger zu tun. Schließlich ist die Kommunion der Gläubigen für das Zustandekommen des Sakraments nicht notwendig.
Was verstehen sie in diesem Zusammenhang unter „Tradition“?
Darunter kann man verstehen, dass Altäre durchaus nicht immer nach dem Schema Block – Mensa – Tabernakel – Retabel (bzw Altaraufsatz) gefertigt wurden. Dies ist vielmehr eine jüngere Entwicklung. Bevor man das Opfer Christi auf Altäre darbrachte, welche Gräber von Heiligen waren, verwendete man viel kleinere Blöcke, oft mit Ziborium (der alte Gedanke des Zeltes Gottes).
Ach, und Sie glauben ernsthaft, dass sei eine nachkonziliare Erscheinung? Da lachen ja die Hühner.
Stimmt doch garnicht! Sagt Ihnen denn der Modernisteneid nichts?
Hab ich Sie da richtig verstanden? Sie behaupten, es habe keinen Modernismus gegeben? Und nein, ein Modernisteneid kenne ich nicht, nur einen ANTImodernisteneid.
Insofern ist dieser Hinweis für die Frage, was die Hl. Messe ihrem Wesen nach ist, absolut unerheblich!
Dass die Messe ein Opfer ist, ist klar. Nur zeigt eben grad dieses Gebet, dass man nicht einfach sagen kann, dass „Mahl“ ein Unwort ist, sondern dass es darauf ankommt, was damit gemeint ist. Soweit es eine Bezeichnung für die Hl. Messe sein soll ist es falsch. Soweit es aber den Kommuniongang beschreibt ist es korrekt. Der Kommuniongang hat ja auch mit dem Opfer weniger zu tun. Schließlich ist die Kommunion der Gläubigen für das Zustandekommen des Sakraments nicht notwendig.
Was verstehen sie in diesem Zusammenhang unter „Tradition“?
Darunter kann man verstehen, dass Altäre durchaus nicht immer nach dem Schema Block – Mensa – Tabernakel – Retabel (bzw Altaraufsatz) gefertigt wurden. Dies ist vielmehr eine jüngere Entwicklung. Bevor man das Opfer Christi auf Altäre darbrachte, welche Gräber von Heiligen waren, verwendete man viel kleinere Blöcke, oft mit Ziborium (der alte Gedanke des Zeltes Gottes).
Sonntag, 17. Dezember 2006 23:00
Malachias †: @Daniel Stöhr
Schmidberger behauptet explizit, dass es sowas in der Kirche überhaupt geben kann. Und damit entlarvt
er sich als Häretiker
Für Sie ist die Kirche anscheinend eine „vollkommene Gesellschaft“, die „makellose Braut“? Verwechseln Sie da nicht die Wirklichkeit (Ist-Zustand) mit dem Ideal (Soll-Zustand)? ?:)
Und immernoch ist … Ratzinger für Schmidberger der „heilige Vater“.
…obwohl unser Herr Jesus Christus ausdrücklich gelehrt hat:
„Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.“ (Mt 23, 9)
So gesehen ist der H.H. Pater Schmidberger also auch ein Apostat…!
Für Sie ist die Kirche anscheinend eine „vollkommene Gesellschaft“, die „makellose Braut“? Verwechseln Sie da nicht die Wirklichkeit (Ist-Zustand) mit dem Ideal (Soll-Zustand)? ?:)
Und immernoch ist … Ratzinger für Schmidberger der „heilige Vater“.
…obwohl unser Herr Jesus Christus ausdrücklich gelehrt hat:
„Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.“ (Mt 23, 9)
So gesehen ist der H.H. Pater Schmidberger also auch ein Apostat…!
Sonntag, 17. Dezember 2006 22:08
Daniel Stöhr: @Malachias:
„Ihre Aussage kann ich leider nicht nachvollziehen…
Es ist doch richtig, daß Jesus die Kirche durch die Wahl der zwölf Apostel mit Petrus als Felsen, d.h. primus inter pares, gegründet hat und daß es in der Konzilskirche hierarchie- und papstfeindliche Tendenzen gibt. Was ist daran Ihrer Ansicht nach „satanischen Ursprungs“?
Schmidberger behauptet explizit, dass es sowas in der Kirche überhaupt geben kann. Und damit entlarvt er sich als Häretiker. Satanisch ist die Aussage deshalb, weil durch diesen Betrug die Seelen mit ganz besonderer Schläue getäuscht werden. Unter dem Vorwand, die Zustände zu kritisieren, setzt man wiederum selbst eine Häresie in die Welt -da wird es doch geradezu mit Händen greifbar, wie der Teufel sich in solchen Stellungnahmen austobt!
Und immernoch ist der öffentliche Apostat Ratzinger für Schmidberger der „heilige Vater“. Man weigert sich schlichtweg, den Verstand einzusetzen.
Es ist doch richtig, daß Jesus die Kirche durch die Wahl der zwölf Apostel mit Petrus als Felsen, d.h. primus inter pares, gegründet hat und daß es in der Konzilskirche hierarchie- und papstfeindliche Tendenzen gibt. Was ist daran Ihrer Ansicht nach „satanischen Ursprungs“?
Schmidberger behauptet explizit, dass es sowas in der Kirche überhaupt geben kann. Und damit entlarvt er sich als Häretiker. Satanisch ist die Aussage deshalb, weil durch diesen Betrug die Seelen mit ganz besonderer Schläue getäuscht werden. Unter dem Vorwand, die Zustände zu kritisieren, setzt man wiederum selbst eine Häresie in die Welt -da wird es doch geradezu mit Händen greifbar, wie der Teufel sich in solchen Stellungnahmen austobt!
Und immernoch ist der öffentliche Apostat Ratzinger für Schmidberger der „heilige Vater“. Man weigert sich schlichtweg, den Verstand einzusetzen.
Sonntag, 17. Dezember 2006 21:49
Malachias †: @Benedikt
Das Bischofskollegium kann ohne den Papst nichts entscheiden, während die Bischöfe dem Papst die Treue
und Gehorsam versprechen müssen.
Bei den letzten „Päpsten“ hatte man eher den Eindruck, als könnten und wollten sie ohne Kurie nichts entscheiden…!
Die Räte kommen im CIC nicht mal vor. Sie sind auch nicht wirklich vom II. Vatikanum konstituiert worden.
Dennoch haben sie da, wo es sie gibt – dürfte wohl fast überall sein –, eine enorme Macht…!
Der Modernismus aber musste nur bekämpft werdn, weil es ihn gab.
Stimmt doch garnicht! Sagt Ihnen denn der Modernisteneid nichts?
Die Postcommunio vom 5. Sonntag nach Ostern könnte Sie interessieren
Da ist – unmittelbar nach dem Empfang der heiligen Kommunion! – von einer caelestis mensa die Rede, was mit „himmlischem Mahl“ übersetzt wird, was sich nur auf die hl. Kommunion und nicht auf die ganze Messe bezieht. Insofern ist dieser Hinweis für die Frage, was die Hl. Messe ihrem Wesen nach ist, absolut unerheblich!
Der Satz von Pacelli/P12 behält dennoch seine Gültigkeit!Auch, wenn er gegen die Tradition ist?
Was verstehen sie in diesem Zusammenhang unter „Tradition“? Das hl. Meßopfer wird seit Jahrhunderten in 99,9% der Fälle auf geweihten Altären dargebracht!
Bei den letzten „Päpsten“ hatte man eher den Eindruck, als könnten und wollten sie ohne Kurie nichts entscheiden…!
Die Räte kommen im CIC nicht mal vor. Sie sind auch nicht wirklich vom II. Vatikanum konstituiert worden.
Dennoch haben sie da, wo es sie gibt – dürfte wohl fast überall sein –, eine enorme Macht…!
Der Modernismus aber musste nur bekämpft werdn, weil es ihn gab.
Stimmt doch garnicht! Sagt Ihnen denn der Modernisteneid nichts?
Die Postcommunio vom 5. Sonntag nach Ostern könnte Sie interessieren
Da ist – unmittelbar nach dem Empfang der heiligen Kommunion! – von einer caelestis mensa die Rede, was mit „himmlischem Mahl“ übersetzt wird, was sich nur auf die hl. Kommunion und nicht auf die ganze Messe bezieht. Insofern ist dieser Hinweis für die Frage, was die Hl. Messe ihrem Wesen nach ist, absolut unerheblich!
Der Satz von Pacelli/P12 behält dennoch seine Gültigkeit!Auch, wenn er gegen die Tradition ist?
Was verstehen sie in diesem Zusammenhang unter „Tradition“? Das hl. Meßopfer wird seit Jahrhunderten in 99,9% der Fälle auf geweihten Altären dargebracht!
Sonntag, 17. Dezember 2006 17:49
Benedikt: @ Malachias
Aber doch nur noch eingeschränkt! Der Papst kann seit V2 nicht mehr am Bischofskollegium, der Bischof
am Diözesanrat, der Dekan am Dekanatsrat, der Pfarrer am Kirchengemeinderat vorbei entscheiden…!
Es ist wohl eher umgekehrt: Das Bischofskollegium kann ohne den Papst nichts entscheiden, während die Bischöfe dem Papst die Treue und Gehorsam versprechen müssen. Die Räte kommen im CIC nicht mal vor. Sie sind auch nicht wirklich vom II. Vatikanum konstituiert worden.
Sind Irrlehren etwa schon deshalb zulässig, weil sie irgendjemand schon einmal vertreten hat?
Nein. Aber es mus natürlich beachtet werden. Die FSSPX tut immer so, als habe es vor 1965 keine Kirchenkrisen und keine Häresien gegeben. Der Modernismus aber musste nur bekämpft werdn, weil es ihn gab. Er konnte sich also auch vorkonziliar etablieren.
Richtig, sie ist sogar nur Opfer (vgl. Frage 57 im „Katechismus zur kirchlichen Krise“)! Dennoch ist im Gesangbuch „Gotteslob“ unter der Nr. 351 („Die Feier der heiligen Messe“) als erstes vom „Zeichen des Mahles“ (1), dann von der „Feier des Herrenmahles“ (2) und dann erst vom „Opfer Christi“ (3) und unserer Teilnahme daran (4) die Rede…
Sie haben sicher einen alten Schott. Die Postcommunio vom 5. Sonntag nach Ostern könnte Sie interessieren
Der Satz von Pacelli/P12 behält dennoch seine Gültigkeit!
Auch, wenn er gegen die Tradition ist?
Es ist wohl eher umgekehrt: Das Bischofskollegium kann ohne den Papst nichts entscheiden, während die Bischöfe dem Papst die Treue und Gehorsam versprechen müssen. Die Räte kommen im CIC nicht mal vor. Sie sind auch nicht wirklich vom II. Vatikanum konstituiert worden.
Sind Irrlehren etwa schon deshalb zulässig, weil sie irgendjemand schon einmal vertreten hat?
Nein. Aber es mus natürlich beachtet werden. Die FSSPX tut immer so, als habe es vor 1965 keine Kirchenkrisen und keine Häresien gegeben. Der Modernismus aber musste nur bekämpft werdn, weil es ihn gab. Er konnte sich also auch vorkonziliar etablieren.
Richtig, sie ist sogar nur Opfer (vgl. Frage 57 im „Katechismus zur kirchlichen Krise“)! Dennoch ist im Gesangbuch „Gotteslob“ unter der Nr. 351 („Die Feier der heiligen Messe“) als erstes vom „Zeichen des Mahles“ (1), dann von der „Feier des Herrenmahles“ (2) und dann erst vom „Opfer Christi“ (3) und unserer Teilnahme daran (4) die Rede…
Sie haben sicher einen alten Schott. Die Postcommunio vom 5. Sonntag nach Ostern könnte Sie interessieren
Der Satz von Pacelli/P12 behält dennoch seine Gültigkeit!
Auch, wenn er gegen die Tradition ist?
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