Zweites Vatikanum
Warum ein neues Konzil?
„Durch eine Erneuerung und durch den Ausbau der Zusammenarbeit wird die Kirche erreichen, daß die Menschen, Familien und Völker sich vermehrt um die himmlischen Dinge kümmern.“ Aus der Rede zur Eröffnung des Zweiten Vatikanums von Johannes XXIII. († 1963).
Ausschnitt eines Gemäldes von Johannes XXIII. des US-Malers Berndard Safran († 1995)
Ausschnitt eines Gemäldes von Johannes XXIII. des US-Malers Berndard Safran († 1995)
(kreuz.net) Zur Entstehung dieses großen Ereignisses, das uns hier versammelt, möge ein demütiges Zeugnis genügen, das Wir aus eigener Erfahrung selber bestätigen können:

Zuerst haben Wir dieses Konzil fast unerwartet im Geiste erwogen, dann haben Wir es in schlichten Worten vor dem heiligen Kardinalskollegium der an jenem denkwürdigen 25. Januar 1959 am Fest der Bekehrung des heiligen Apostels Paul in der Sankt-Pauls-Basilika an der Via Ostia ausgesprochen.

Sogleich wurden die Anwesenden durch eine plötzliche Bewegung des Geistes – wie vom Strahl eines überirdischen Lichtes – berührt, und alle waren freudig betroffen, wie ihre Augen und Mienen zeigten.

Zugleich entbrannte in der ganzen Welt ein leidenschaftliches Interesse, und alle Menschen begannen eifrig auf die Feier des Konzils zu warten.

Inzwischen ist in drei Jahren ein arbeitsreiches Werk zur Vorbereitung des Konzils geleistet worden. Es führte dazu, daß genau und ausgiebig erforscht wurde, in welchem Ansehen heute der Glaube, das religiöse Leben und die Kraft des christlichen, vor allem des katholischen Volkes stehen.

Daher ist uns diese Vorbereitungszeit für das Ökumenische Konzil nicht ohne Grund als ein erstes Zeichen und eine erste Gabe der himmlischen Gnade erschienen.

Wir vertrauen fest, daß die Kirche – erleuchtet vom Licht des Konzils – an geistlichen Gütern zunehmen, von daher mit neuen Kräften gestärkt, unerschrocken in die Zukunft schauen wird.

Durch eine angemessene Erneuerung und durch einen weisen Ausbau der Zusammenarbeit wird die Kirche erreichen, daß die Menschen, Familien und Völker sich vermehrt um die himmlischen Dinge kümmern.

Deshalb ist die Abhaltung des Konzils ein Anlaß zu großer Dankespflicht gegenüber dem Geber alles Guten, um die Ehre unseres Herrn Jesus Christus, welcher der unbesiegte und unsterbliche König der Zeiten und der Völker ist, mit Lobgesängen zu verherrlichen.

Nächsten Mal: „Wir aber sind völlig anderer Meinung als diese Unglückspropheten“
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Es jubelt die Mutter Kirche
2. Warum ein neues Konzil?
3. „Wir sind völlig anderer Meinung als diese Unglückspropheten“ 4. Worin liegt die Hauptaufgabe des Konzils? 5. Seiltanz zwischen Lehre und Pastoral 6. Das neue Heilmittel gegen die Irrtümer 7. Konziliäre Wunschträume?
      
17 Lesermeinungen
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#17   Agiafortuni   23:27:57 | Samstag, 16. Dezember 2006
Kein Seminarist
Kein Student, der eine Seminararbeit schreibt, könnte mit dem Schwachsinn, den der Frevler Roncalli in seiner Eröffnungsrede verkündet hat, damit einen Seminarschein erwerben. Ohne die Verurteilung dieser Rede kann man kaum den Weg zum recht Glauben finden.
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#16   ExBochumer †   07:51:52 | Freitag, 15. Dezember 2006
Ja, geändert wurde das Bild.
Schade, dass es im kreuz.net – Bereich so viele Nicht-Theologen gibt, die selbst darauf achten, dass Ihnen Unrecht geschieht.
Vieles wäre vermeidbar.
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#15   Ydefix   01:30:55 | Freitag, 15. Dezember 2006
@Hoffnung:
„Eben Das Kardinalpupur der Hure Babylon(zur Zeit der Apostel als Sinnbild für Rom), die Hure die auf den Sieben Hügel sitzt (ist nicht auf vielen der 7 Hügel Roms eine Marienkirche?)
Damit bringen Sie mich nicht nur zum Nachdenkren sondern das spricht eine klare Sprache.“
Daran speziell hatte ich jetzt ehrlich gesagt nicht gedacht. Aber es ist nun mal objektiv so, dass dieses Pseudo-Konzil viele Menschen in die Irre führt. Sowohl in Fragen des Glaubens, wie der Sitten.
Ob nun die V2-Sekte wirklich die von Johannes gesehene „Hure Babylons“ ist, kann niemand wissen. Ebenso kann niemand wissen, wo die Seele Angelo Roncallis sich nun befindet.
Aber *jeder* kann feststellen, dass eine Gruppierung von Härtikern und Apostaten nicht die katholische Kirche sein kann. Wer Katholik werden will, muss die Sedisvakanz anerkennen und er darf v.a. keinen „Kirchensteuern“ an das V2-Monstrum abführen.
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#14   Graf von Galen   23:11:04 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Wider VII
Und so nahm das Unheil seinen Lauf.
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#13   Hoffnung   22:57:11 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@ Stöhr
Und das Weib war in Purpur und Scharlach gehüllt und überladen mit Schmuck aus Gold und Edelgestein und Perlen; es hielt einen goldenen Becher in seiner Hand, ganz voll von Abscheulichkeiten und von dem Unrat seiner Unzucht.
Und auf seiner Stirne stand ein Name geschrieben, ein Geheimnis: „Das große Babylon, die Mutter der Huren und der Abscheulichkeiten der Erde.“ (Offb. 17, 4-5)
Eben Das Kardinalpupur der Hure Babylon(zur Zeit der Apostel als Sinnbild für Rom), die Hure die auf den Sieben Hügel sitzt (ist nicht auf vielen der 7 Hügel Roms eine Marienkirche?)
Damit bringen Sie mich nicht nur zum Nachdenkren sondern das spricht eine klare Sprache.
Wenn dann noch weiter geschrieben steht das man aus Ihr fliehen soll, weiß ich und wohl jeder andere hier der Ohren hat zu hören was die Schrift offenbart, was Er zu Tun hat um seine Seele zu retten.
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#12   CampoSanto   22:33:20 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Ehrwürdige…
… für Sie zum Mitschreiben:
Die Seitenverkehrung ist nicht subtil, sondern einfach aus Nachlässigkeit und Doofheit passiert.
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#11   Sr. Maria Andrea †   22:30:32 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
CampoSanto
Wie bitte?
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#10   CampoSanto   22:16:22 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Na ja…
Kreuz.net hat das Foto seitenverkehrt gebracht (eine der subtilen Methoden dieser kirchenfeindlichen Website).
‘Subtile Methode’ ?? Das ist in diesem Falle aber ein netter Euphemismus für Doofheit.
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#9   Ydefix   21:51:40 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Offenbarung des Johannes:
„Durch eine angemessene Erneuerung und durch einen weisen Ausbau der Zusammenarbeit wird die Kirche erreichen, daß die Menschen, Familien und Völker sich vermehrt um die himmlischen Dinge kümmern.“
Man lese hierzu nach in der wahren Offenbarung des Johannes:
Und das Weib war in Purpur und Scharlach gehüllt und überladen mit Schmuck aus Gold und Edelgestein und Perlen; es hielt einen goldenen Becher in seiner Hand, ganz voll von Abscheulichkeiten und von dem Unrat seiner Unzucht.
Und auf seiner Stirne stand ein Name geschrieben, ein Geheimnis: „Das große Babylon, die Mutter der Huren und der Abscheulichkeiten der Erde.“ (Offb. 17, 4-5)
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#8   Konrad   20:05:59 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Bekehrung von kreuz.net?
Endlich was Positives, die ausgezeichnete Rede des sel. Angelo Roncalli – Johannes XXIII. Danke, schon lange nicht mehr so Gutes hier gelesen. Leider war der Selige schon zu alt, um das begonnene Werk richtig zu vollenden. Mit ihm hätte es keine Abschaffung des Latein gegeben und kein so naives „Gaudium et Spes“.
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#7   Maurice Corvisier   18:59:19 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Man muß ja nun wirklich nicht – und die Reaktion zeigt das ja – hinter
allem und jedem bösen Willen vermuten!
Tue ich noch nicht einmal bei allen Modernisten.
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#6   Inabikari   18:52:56 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Siehe da…
jetzt hat Kreuz.net das Foto geändert!
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#5   Ydefix   18:51:56 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
„Strahl überirdischen Lichts“
„Sogleich wurden die Anwesenden durch eine plötzliche Bewegung des Geistes – wie vom Strahl eines überirdischen Lichtes – berührt, und alle waren freudig betroffen, wie ihre Augen und Mienen zeigten.“
Was das wohl für ein „Licht“ war, das da in den Geist des „lieben Bruder Johannes“ hineinfuhr ?
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#4   Inabikari   18:49:42 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@ExBochumer
Kreuz.net hat das Foto seitenverkehrt gebracht (eine der subtilen Methoden dieser kirchenfeindlichen Website).
Siehe: www.vaticanhistory.de
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#3   No Comment   18:44:24 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Das Foto ist seitenverkehrt.
Im übrigen ist das ganze Gemaule über das Konzil grotesk bis lächerlich. Die Frömmigkeit von Bischöfen, Priestern, Theologen und Laien ist genau in dem Maße „eingebrochen“ wie es beim Verzicht auf mileubedingte, gesellschaftliche Autorität und „Sozialkontrolle“ unvermeidlich war. Aber keinen Millimeter mehr! (Und das beweinen die Vorgrimmler und Marceliten unisono!) Die geistlichen Initiativen auf Zukunft hin sind, ohne jede Beschönigung, jedenfalls in einem Vorfrühling begriffen, der zu größten Hoffnungen berechtigt. Mühselig ist der Weg freilich dennoch. „Die Arbeit beginnt heute und hört niemals mehr auf“ (P. Paul VI., Enz. Ecclesiam suam, 6.8.1964).
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#2   Freinsberg   18:37:19 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
@ ExBochumer
Weil er Freimaurer ist. ^-^
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#1   ExBochumer †   18:32:00 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Warum …
segnet der selige Papst Johannes XXIII. mit seiner linken Hand?
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