08:18:54 | Freitag, 15. Dezember 2006
Alles + Nicht eindeutig + Dr. Tod begnadigt + Zweierlei Maß? + Die Vorherrschaft des Dollar hängt am Ölhandel
AllesVatikan. Papst Benedikt XVI. empfing gestern den orthodoxen Erzbischof von Athen, Christodoulos,
in Privataudienz. Die beiden verpflichteten sich in einer Gemeinsamen Erklärung, den schweren Weg des
Dialogs in der Wahrheit zu gehen. Ziel sei die Einheit des kirchlichen Leibes rund um den Altar des Herrn.
Der Heilige Vater betonte, daß die katholische Kirche „alles unternehmen will, was ihr möglich ist“,
um die volle Einheit mit der orthodoxen Gemeinschaft zu erreichen.
Nicht eindeutigUSA. Der Vatikan
hat die am Mittwoch einstimmig beschlossene UN-Konvention für behinderte Menschen nicht unterschrieben.
Der Grund: Das Dokument schließt die Abtreibung als Mittel zur Familienplanung nicht eindeutig aus und
fordert die Rechte von ungeborenen Behinderten nicht ein. Der Vatikan ist kein Mitglied der Vereinten
Nationen, besitzt aber Beobachterstatus.
Dr. Tod begnadigtUSA. Der als „Dr. Tod“ bekannt gewordene,
selber schwer kranke US-Arzt Jack Kevorkian (78) soll im Juni kommenden Jahres begnadigt werden. Das gab
ein Gefängnissprecher bekannt. Kevorkian verbüßt gegenwärtig eine langjährige Haftstrafe wegen der
Euthanasierung von kranken Menschen. Nach eigenen Angaben hat er 130 unheilbar kranke Patienten auf dem
Gewissen. 1999 zeichnete er einen Mord auf Video auf und verbreitete das Verbrechen im Fernsehen.
Zweierlei
Maß?Deutschland. Der Orden der ‘Diener Jesu und Mariens’ kämpft seit längerem
gegen staatliche Schikanen
um das Wegerecht zu seinem
Internat Haus Assen und um die Genehmigung, im Gebäude ein Gymnasium zu gründen.
Das Internat befindet sich rund fünfzig Kilometer südöstlich von Münster. Kürzlich wurde wenige Kilometer
entfernt in einem ehemaligen Gebäude der Jesuiten ein Internat mit Schule für muslimische Kinder eröffnet.
Die Vorherrschaft des Dollar hängt am Ölhandel„In großem Umfang hängt die Vorherrschaft des Dollar
vom Ölhandel ab. Öl ist die größte Handelsware der Welt und sein Handel wird fast ausschließlich
in Dollar abgewickelt über die New York Mercantile Exchange (NYMEX) oder die Londoner International Petroleum
Exchange (IPE). Das Ausland muß große Dollarvorräte halten, um seinen Ölbedarf zu decken. Es wird
geschätzt, daß allein im Ölhandel 2,6 Billionen Dollar zirkulieren. Dieser statthalterartige Zugriff
auf den Ölmarkt wird jetzt durch eine Reihe von Ländern wie Rußland, Venezuela und dem Iran herausgefordert.
Diese drei Staaten produzieren 25 Prozent des täglichen Gesamtausstoßes und stellen eine direkte Herausforderung
der weiterhin bestehenden Vorherrschaft des Dollar dar. Das erklärt, warum die drei bei Washington in
Ungnade gefallen sind.“
Aus einem Artikel von Mike Whitney in der Internet-Zeitung ‘Saar Echo’ vom 21.
September.
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Hypatia 23:07:16 | Freitag, 15. Dezember 2006
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bonifatius 22:52:42 | Freitag, 15. Dezember 2006
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Hypatia 22:47:59 | Freitag, 15. Dezember 2006
#5
bonifatius 20:10:25 | Freitag, 15. Dezember 2006
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Benedikt 11:49:45 | Freitag, 15. Dezember 2006
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Gallowglas 10:57:17 | Freitag, 15. Dezember 2006
#2
Sirilo 09:18:23 | Freitag, 15. Dezember 2006
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ExBochumer † 08:58:03 | Freitag, 15. Dezember 2006