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Der Stall als Tabernakel + Ein weiteres Datum + Die SJM korrigiert den Bischof von Fulda + Unzerreißbar + Nicht existenziell?
Der Stall als Tabernakel

Vatikan. Am Donnerstag abend hielt Papst Benedikt XVI. im Petersdom vor rund zehntausend Studenten eine Ansprache. Der Heilige Vater erinnerte an das Geschenk von Weihnachten: die Menschwerdung Gottes. „Im Stall von Bethlehem beten wir denselben Herrn an, der im Sakrament der Eucharistie zu unserer geistlichen Nahrung werden wollte.“

Ein weiteres Datum

Vatikan. Die spanische Nachrichtenagentur ‘ACI Prensa’ behauptet, daß das Motu Proprio zur Alten Messe „nach Weihnachten“ veröffentlicht werde. Die langerwartete Apostolische Exhortation zur Weltbischofssynode über die Eucharistie soll Mitte Januar erscheinen. Die Agentur bezieht sich auf ungenannte, vatikanische Quellen.

Die SJM korrigiert den Bischof von Fulda

Deutschland. Pater Andreas Hönisch – Generaloberer der ‘Diener Jesu und Mariens’ – hat gestern eine Richtigstellung bezüglich eines von Bischof Heinz Josef Algermissen an alle Haushalte der Pfarreien Schwarzbach, Eckweisbach und Simmershausen verschickten Rundbriefes publiziert. Darin stellt der Generalobere klar, daß die Ordensgemeinschaft der SJM den Brief der Entpflichtung der Patres nicht einer „breiten Öffentlichkeit“ bekannt gemacht hat. Außerdem sei dem Orden eine – im Schreiben des Bischofs erwähnte – „mehrjährige Phase des Ermahnens“ von Seiten des Bischofs unbekannt.

Unzerreißbar

Italien. Der orthodoxe Erzbischof von Athen, Christodoulos, hat sich beim Papst für eine Reliquie des Apostelfürsten Paulus bedankt. Christodoulos erhielt am Donnerstag abend in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern zwei Glieder der Kette, die Paulus in der Gefangenschaft getragen haben soll. Der Erzbischof wünscht sich, daß die Reliquie „wie ein Band der Liebe das unzerreißbare Bindeglied zwischen Morgenland und Abendland darstellt“.

Nicht existenziell?

„Domkapitular Rainer Alfs, der auch Offizial des Bistums Essen ist: »Ich hätte nichts dagegen, wenn der Zölibat aufgehoben würde.« Im Gegensatz zum Keuschheitsgelübde der Ordensleute sei der Zölibat beim Weltpriester nicht existenziell, »sondern spirituell« zu sehen.“

Aus der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 5. Dezember.
      
9 Lesermeinungen
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#9   Benedikt   17:19:56 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Nur spirituell?
„Domkapitular Rainer Alfs, der auch Offizial des Bistums Essen ist: »Ich hätte nichts dagegen, wenn der Zölibat aufgehoben würde.« Im Gegensatz zum Keuschheitsgelübde der Ordensleute sei der Zölibat beim Weltpriester nicht existenziell, »sondern spirituell« zu sehen.“
Naja, vom Offizialat ist es sicher nicht weit bis zum Büro des diözesanen Ökonomen. Der wird den Hochwürden sicher gerne aufklären, dass des Zölibat keineswegs „nur spirituell“ ist.
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#8   Tomasino   10:20:52 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@Gotthard
erst fügst Du der Aussage ein nicht-vorhandenes „NUR“ hinzu, um dann darüber zu lamentieren…
Lieber Gotthard, es scheint für Sie wichtig zu sein, nur zu treffen und nicht zu verstehen. Das „NUR“ ist zwar nicht vorhanden, aber es verdeutlicht den Wert des Spirituellen im katholischen Glauben.
Also was ist daran schlecht? Ist in ihrem Glauben auch Spiritualität gefragt? Dann müsste es leicht sein für Sie, alles gut zu Verstehen. Wenn nicht, dann eben nicht. :-D ?:)
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#7   Frasim   20:13:00 | Samstag, 16. Dezember 2006
@HeinrichvonOfterdingen
Kleiner Tipp: Wenn Sie mal Ihre Augen öffneten, dann wären Sie nicht mehr blind! Ist Ihnen zu hell? Blendet Sie? Dann machen Sie sie wieder zu, schlafen Sie weiter und halten Sie dann aber konsequent auch den Mund!
:-D :)3 :-D :)3 :-D
aber leider gleichzeitig auch zum
:'( :'( :'( , wenn man bedenkt, wie viele Priester und Bischöfe heutzutage so blind die Blinden führen…
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#6   HeinrichvonOfterdingen   19:58:09 | Samstag, 16. Dezember 2006
Lieber Gotthard,
die Abwertung des „nur“ spirituellen ist allerdings nicht auf meinem Mist gewachsen, die Äußerung von Herrn Domkapitular Rainer Alfs intendiert diese geradezu. Kleiner Tipp: Wenn Sie mal Ihre Augen öffneten, dann wären Sie nicht mehr blind! Ist Ihnen zu hell? Blendet Sie? Dann machen Sie sie wieder zu, schlafen Sie weiter und halten Sie dann aber konsequent auch den Mund!
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#5   Gotthard   16:09:16 | Samstag, 16. Dezember 2006
ach Heinrich
Nur spirituell!
erst fügst Du der Aussage ein nicht-vorhandenes „NUR“ hinzu, um dann darüber zu lamentieren … beu erst den Popanz auf und schlage dann auf ihn ein… Klasse!
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#4   HeinrichvonOfterdingen   15:58:16 | Samstag, 16. Dezember 2006
Entlarvernd
Im Gegensatz zum Keuschheitsgelübde der Ordensleute sei der Zölibat beim Weltpriester nicht existenziell, »sondern spirituell« zu sehen.“
Nur spirituell! Spiritualität darf in der Managerkirche der V2 Apostel ohnehin keine Rolle mehr spielen. Weg damit!
Dabei ist Spiritualität das Wesen des Christentums. Man sieht wieder einmal, wieweit diese falschen Hirten sich von Christus entfernt haben.
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#3   Arwen   12:56:10 | Samstag, 16. Dezember 2006
Wahnsinn
Bischof Algermissen erdreistet sich, seine von ihm so bitter enttäuschten Gläubigen zu belügen. Er hat dringenden Erklärungsbedarf.
Im übrigen frage ich mich, welche tendenziöse Informationspolitik kath.net betreibt, wenn diese wichtige Richtigstellung von Pater Hönisch unterschlagen wird.
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#2   HeinrichvonOfterdingen   10:29:45 | Samstag, 16. Dezember 2006
Algermissen
Außerdem sei dem Orden eine – im Schreiben des Bischofs erwähnte – „mehrjährige Phase des Ermahnens“ von Seiten des Bischofs unbekannt. Gelogen hätte er demnach also auch. Gute Voraussetzungen für den pastoralen Prozeß
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#1   Tridentinus   10:08:06 | Samstag, 16. Dezember 2006
Bethlehem
Vielleicht ist es ja eine Fügung, dass Bethlehem zu Deutsch soviel wie Haus des Brotes bedeutet.
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