Nachtfieber vor dem Kölner Dom
Heute Nacht werden im Bereich der Kölner Bischofskirche seltsame Gestalten herumschleichen. Gefahr besteht vor allem für die Passanten.

Dann wird dort die Gebetsnacht „Nightfever“ – Nachtfieber – mit einer heiligen Messe eröffnet.
Anschließend bleibt die Kirche bis Mitternacht offen.
Junge Leute mit einer Kerze in der Hand werden Passanten rund um die Kathedrale zum Verweilen im Dom einladen.
„Nightfever“ wurde vor über einem Jahr – direkt nach dem Weltjugendtag – in Bonn ins Leben gerufen.
Solche Gebetsnächte werden inzwischen auch in anderen deutschen Städten veranstaltet.
Heute abend ist Köln an der Reihe. Wer zu dieser Zeit über die dortige Domplatte schlendert, kann Aufregendes erleben.
Rund um den Kölner Dom – vor allem am Portal zum Hauptbahnhof – werden weltjugendtagsbegeisterte Katholiken Passanten in den Kölner Dom einladen.
„Darf ich Ihnen eine Kerze schenken?“ Mit dieser Frage werden sie die Vorbeigehenden verlocken.
Die jungen Christen wollen „den Menschen die Freude und Barmherzigkeit Gottes schenken, die sie selbst beim Weltjugendtag erfahren durften“ – so der Kölner Priesterseminarist Andreas Süß, einer der Initiatoren von „Nightfever“.
Die Gebetsnacht „Nightfever“ wurde von ihm und Katharina Fassler von der Katholischen Laiengemeinschaft Emmanuel gegründet.
Die Kölner Eröffnungsmesse wird von Domvikar Oliver Dregger zelebriert.
Im Anschluß werden die jungen Christen das Nordportal des Doms bis 24 Uhr offen halten. Die Passanten können in der nur mit Kerzenlicht erleuchteten Kirche beten.
Die Helfer bereiten sich schon während des Nachmittags mit Gesängen und Gotteslob auf ihre Aufgabe vor:
„Alle, die am 16. Dezember helfen möchten, sind eingeladen, um 16 Uhr in den Dom zu kommen und/oder sich bereits über das Internet anzumelden“ – so Süß.
„Wir sind sehr glücklich, daß wir hier nun jeweils am dritten Samstag im Monat Gott gemeinsam mit vielen anderen feiern dürfen.“
„Nightfever“ fand am ersten Samstag im Dezember auch erstmals in Erfurt statt.
Der Erfurter Theologiestudent Johannes Söhn hatte die Idee während seines Freisemesters in Bonn kennengelernt.
Im vergangenen August fand das erste „Nightfever“ in der Freiburger Innenstadtkirche St. Martin statt.
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Sonntag, 21. Januar 2007 09:52
Mimi: „Nachtfieber“
Irgendwie kann man ja nie beurteilen, was man nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Ich hatte das „Nachtfieber“
bislang auch skeptisch gesehen, aber gestern war ich dort.
Die Hl. Messe war die normale Vorabendmesse des Kölner Doms, so wie immer, ohne besonderen Jugendbezug oder so.
Und danach war die ganze Zeit Eucharistische Anbetung. Es wurden (Taizé-)Anbetungslieder gesungen, oder es kam Instrumentalmusik von der Orgel.
Es war eine wunderschöne besinnliche Atmosphäre. Die Jugendlichen waren sehr fromm, und ich frage mich, wieviele Erwachsene an diesem Abend dort zu Besuch waren, die vielleicht vorher noch nie eine Eucharistische Anbetung besucht haben. Aber dafür erklärt der Flyer ja genau, dass Jesus Christus dort in der Hostie wirklich leibhaftig gegenwärtig ist…
Jedenfalls ist das ganze eine hervorragende Initiative, die sicherlich sehr viel Gutes bewirken kann (mit Sicherheit weitaus mehr als Streitereien in diversen Internetforen, was Suchende wohl eher abschrecken wird…).
Nur der Titel passt irgendwie nicht, denn mit „Nachtfieber“ hat das ganze nichts zu tun. Bei dem Wort erwartet man etwas ganz anderes, als was es dann tatsächlich ist.
Ab jetzt werde ich jedenfalls immer dorthin gehen.
PS: Die Jugend hat auch zur Beichte animiert!
Die Hl. Messe war die normale Vorabendmesse des Kölner Doms, so wie immer, ohne besonderen Jugendbezug oder so.
Und danach war die ganze Zeit Eucharistische Anbetung. Es wurden (Taizé-)Anbetungslieder gesungen, oder es kam Instrumentalmusik von der Orgel.
Es war eine wunderschöne besinnliche Atmosphäre. Die Jugendlichen waren sehr fromm, und ich frage mich, wieviele Erwachsene an diesem Abend dort zu Besuch waren, die vielleicht vorher noch nie eine Eucharistische Anbetung besucht haben. Aber dafür erklärt der Flyer ja genau, dass Jesus Christus dort in der Hostie wirklich leibhaftig gegenwärtig ist…
Jedenfalls ist das ganze eine hervorragende Initiative, die sicherlich sehr viel Gutes bewirken kann (mit Sicherheit weitaus mehr als Streitereien in diversen Internetforen, was Suchende wohl eher abschrecken wird…).
Nur der Titel passt irgendwie nicht, denn mit „Nachtfieber“ hat das ganze nichts zu tun. Bei dem Wort erwartet man etwas ganz anderes, als was es dann tatsächlich ist.
Ab jetzt werde ich jedenfalls immer dorthin gehen.
PS: Die Jugend hat auch zur Beichte animiert!
Dienstag, 19. Dezember 2006 17:15
Benedikt: @ D. Stöhr
Gibt es irgendein Dogma, das lehrt, das solch ein Massenabfall nicht sein könne ? -Nein. Vielmehr liest
man beim Apostel Paulus sogar ausdrücklich die Ankündigung eines Massen-Abfalls.
Dass nur ein paar Erleuchtete gerettet werden ist Lehre der Zeugen Jehovas und nicht der Kirche. Ihre Theorie läuft aber genau darauf hinaus. Und natürlich gibt die Offenbarungslehre mannigfaltig Auskunft darüber, dass eine solche Situation, wie Sie sie für die Kirche beschreiben nicht eintreten kann.
-Gott will das Heil aller Menschen
-Er hat die Kirche gegründet, die dieses Heil bringen soll
-Der Heilige Geist ist die Seele der Kirche
-Die Kirche ist indefektibel
Nichts davon kann mit Ihrer Theorie in Einklang gebracht werden. Nach ihr kommen die meisten (>99%) der sich als Katholiken bezeichnenden Christen in die Hölle, weil sie sich auf die Kirche als Heilsmittlerin verlassen, wie es Lehre ist. Weniger als 10% aller Katholiken haben jemals vom Sedisvakantismus gehört. Jemand, der kein Internet hat, hat praktisch keine Möglichkeit, jemals etwas über ihn zu erfahren. Ihre Bewegung ist damit nicht sichtbar, sie ist ein pseudoelitärer Zirkel und keine Kirche.
@ P. Rolfy Lingen
Der Editor konnte seine Identität aufdecken.
Wundert mich nicht, dass Sie sich mit dieser Dreckschleuder auch noch gemein machen. Sagt einiges über Ihren wirklichen Charakter aus. Ein Studium der sedisvakantistischen Beiträge erweckt sowieso den Eindruck, dass dieser satanisch inspiriert ist.
Dass nur ein paar Erleuchtete gerettet werden ist Lehre der Zeugen Jehovas und nicht der Kirche. Ihre Theorie läuft aber genau darauf hinaus. Und natürlich gibt die Offenbarungslehre mannigfaltig Auskunft darüber, dass eine solche Situation, wie Sie sie für die Kirche beschreiben nicht eintreten kann.
-Gott will das Heil aller Menschen
-Er hat die Kirche gegründet, die dieses Heil bringen soll
-Der Heilige Geist ist die Seele der Kirche
-Die Kirche ist indefektibel
Nichts davon kann mit Ihrer Theorie in Einklang gebracht werden. Nach ihr kommen die meisten (>99%) der sich als Katholiken bezeichnenden Christen in die Hölle, weil sie sich auf die Kirche als Heilsmittlerin verlassen, wie es Lehre ist. Weniger als 10% aller Katholiken haben jemals vom Sedisvakantismus gehört. Jemand, der kein Internet hat, hat praktisch keine Möglichkeit, jemals etwas über ihn zu erfahren. Ihre Bewegung ist damit nicht sichtbar, sie ist ein pseudoelitärer Zirkel und keine Kirche.
@ P. Rolfy Lingen
Der Editor konnte seine Identität aufdecken.
Wundert mich nicht, dass Sie sich mit dieser Dreckschleuder auch noch gemein machen. Sagt einiges über Ihren wirklichen Charakter aus. Ein Studium der sedisvakantistischen Beiträge erweckt sowieso den Eindruck, dass dieser satanisch inspiriert ist.
Dienstag, 19. Dezember 2006 11:55
landorganist: Oh, das wird
den Tradis aber ganz und garnicht gefallen.
Montag, 18. Dezember 2006 16:58
duc in altum: Ich war am Samstag da,
und muss sagen: ich war restlos begeistert. Eine unglaubliche Atmosphäre. Das Allerheiligste ausgesetzt
vor dem Schrein der hl. Drei Könige.
Durch die wirklich fromme Atmosphäre wurde ich animiert zum ersten mal nach ca. 20 Jahren zur hl. Beichte zu gehen, was ich nach einer Gewissenerforschung dann auch bei einem der anwesenden prioester getan habe.
Zum letzten Mal beichten war ich vor meiner Firmung. Danach bin ich regelmäßig zu den Bussgottesdiensten gegangen, die ja angeblich auch „reichen“ sollen, aber das Gefühl nach einer Beichte, noch dazu an diesem Ort, ist wirklich einmalig. Ich werde jetzt wieder regelmäßig gehen.
Nightfever ist eine absolut grandiose Aktion von großer Frömmigkeit und großer Tiefe.
Durch die wirklich fromme Atmosphäre wurde ich animiert zum ersten mal nach ca. 20 Jahren zur hl. Beichte zu gehen, was ich nach einer Gewissenerforschung dann auch bei einem der anwesenden prioester getan habe.
Zum letzten Mal beichten war ich vor meiner Firmung. Danach bin ich regelmäßig zu den Bussgottesdiensten gegangen, die ja angeblich auch „reichen“ sollen, aber das Gefühl nach einer Beichte, noch dazu an diesem Ort, ist wirklich einmalig. Ich werde jetzt wieder regelmäßig gehen.
Nightfever ist eine absolut grandiose Aktion von großer Frömmigkeit und großer Tiefe.
Montag, 18. Dezember 2006 16:43
johannes XXIII: @ landorganist
Genau! Hinterher kommen wir dann auchnoch in den Himmel, ich wage es kaum auszusprechen!!!
Übrigens werde ich nun mal verushen azuleiern, sowas auch in Fulda zu machen.
Übrigens werde ich nun mal verushen azuleiern, sowas auch in Fulda zu machen.
Montag, 18. Dezember 2006 09:04
landorganist: @wiener
Ich stimme Ihnen voll zu, aber könnten wir den Stöhr(enfried) auch noch in Ihre Ausführungen mit einbeziehen?
Aber das ursprüngliche Thema war doch, dass es junge katholische Menschen wagen, andere Menschen mit Kerzen in den hohen Dom zu Köln einzuladen. Das ist ja wohl, nach Tradi-Meinung, ein Bruch mit der Tradition. Wenn einer einläd, dann nur ein Priester mit Birett und Manipel, logisch, denn nur er verfügt über die priesterliche Gewalt, der man als Tradi gehorsam sein muss, es sei denn, es handelt sich um den Bischof von Fulda, dem muss man natürlich nicht gehorchen.
Noch unverschämter ist es, nach Tradi-Ansicht, dass junge Menschen, vielleicht auch ältere, des nächtens im hohen Dom zu Köln beten (!) wollen. Das ist ja unglaublich. Die wollen da beten!! Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder im Dom beten wollte? Beten tun nur die Priester, natürlich nur mit Birett und Manipel. Und nur in Latein. Das gläubige Gottesvolk, mag sich am Wohlgeruch des Weihrauchs oder an den Melodien des gregorianischen Chorals erfreuen. Auf jeden Fall hat es Ruhe zu bewahren! Unglaublich sowas, beten im Dom, wo soll das noch hinführen? Demnächst beten die noch in Fulda, oder gar in Rom…
Aber das ursprüngliche Thema war doch, dass es junge katholische Menschen wagen, andere Menschen mit Kerzen in den hohen Dom zu Köln einzuladen. Das ist ja wohl, nach Tradi-Meinung, ein Bruch mit der Tradition. Wenn einer einläd, dann nur ein Priester mit Birett und Manipel, logisch, denn nur er verfügt über die priesterliche Gewalt, der man als Tradi gehorsam sein muss, es sei denn, es handelt sich um den Bischof von Fulda, dem muss man natürlich nicht gehorchen.
Noch unverschämter ist es, nach Tradi-Ansicht, dass junge Menschen, vielleicht auch ältere, des nächtens im hohen Dom zu Köln beten (!) wollen. Das ist ja unglaublich. Die wollen da beten!! Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder im Dom beten wollte? Beten tun nur die Priester, natürlich nur mit Birett und Manipel. Und nur in Latein. Das gläubige Gottesvolk, mag sich am Wohlgeruch des Weihrauchs oder an den Melodien des gregorianischen Chorals erfreuen. Auf jeden Fall hat es Ruhe zu bewahren! Unglaublich sowas, beten im Dom, wo soll das noch hinführen? Demnächst beten die noch in Fulda, oder gar in Rom…
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