Gute Gefühle
Sofern man sie nicht vorher abtreibt, werden Kinderseelen in Bayern schonend und zuvorkommend behandelt – damit sie sich nicht zu sehr erschrecken.
(kreuz.net, Baldham) Die Grundschule des Ortes Baldham – im Osten von München – kann es nicht länger
ertragen.Das berichtete die Tageszeitung ‘Münchner Merkur’ am Freitag.
In Baldham intervenierte ein Elternpaar. Daraufhin beschloß der Schulleiter, die Kruzifixe der Schule durch 13 bunte afrikanische Holzkreuze – ohne Darstellung des gekreuzigten Christus – zu ersetzen.
Dem voraus gingen „lange Gespräche“ mit den Eltern, dem Schulamt und dem Lehrerkollegium.
Der CSU-Landtagspräsident Alois Glück sprach – nach Angaben des ‘Münchner Merkur’ von einem „bedauerlichen Vorgang“. Glück freut sich aber zugleich, daß hier eine „gemeinsame Lösung“ für ein Kreuz im Klassenzimmer gefunden wurde.
Wer eine ernsthaft Werteerziehung wolle, müsse sich zu Schulkreuzen bekennen – erklärte seinerseits der Chef des Realschullehrerverbandes: „Warum sollte sich eine Mehrheit nach einer lauthals schreienden Minderheit richten.“
Und das bayerische Kultusministerium: „Der Schulleiter hat einen guten Weg gefunden, um Gefühle der Mehrheit der Schüler mit Toleranz gegenüber dem Einzelschüler zu verbinden.“
Der Direktor des Freisinger Diözesanmuseums, Peter Steiner, plädiert dafür, in Schulklassen Kreuze ohne Corpus aufzuhängen.
Das Kreuz sei als Triumphzeichen erfunden worden, das den Sieg über den Tod demonstriere.
Dagegen berge der leidende Christus immer die Gefahr, aus der christlichen Religion eine reine Leidenslehre zu machen, die ein „depressives Bild“ vermittle.
Johannes Schroeter – der Vorsitzende des ‘Familienbunds der Katholiken’ – meint: Das Symbol des Christentums sei das Kreuz, nicht der leidende Christus.
Der Dekan von Erding, Hw. Reinhold Föckersperger, verweist auf Anfrage auf „wirklich drastische“ barocke Christus-Darstellungen, „die zu brutal für Kinder sind“.
Wirklichkeitsnaher gab sich dagegen der Pfarrer von Herrsching, Hw. Ulrich Lindl vor dem ‘Münchner Merkur’:
„Mir ist noch kein Kind aufgefallen, das sich beim Anblick von Jesus am Kreuz gefürchtet hat.“
© Bild: pixelquelle.de
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Dienstag, 19. Dezember 2006 17:05
Chrysostomos: Kreuz im Klassenzimmer
Wer die Geschichte der Kreuzesdarstellungen im Laufe der Jahrhunderte kennt, wird dieser Lösung wohl zustimmen können! Wichtig ist, dass das Kreuz nicht aus der Öffentlichkeit verschwindet. Kreuz – du Denkmal seiner Leiden…, aber auch „Heiliges Kreuz du Siegeszeichen… Zeichen des Triumphes über Sünde, Teufel und Tod! Oder wie singt die Ostkirche in der Basiliusliturgie des Karsamstags immer wieder. „Ehre sei Deinem Kreuze o Herr und Deiner Auferstehung!“ Dass wir dies niemals vergessen mögen!!
Dienstag, 19. Dezember 2006 08:32
Dani California: Ich dachte wirklich,
dieses Thema wäre längst durch … war wohl nix.
Glück freut sich aber zugleich, daß hier eine „gemeinsame Lösung“ für ein Kreuz im Klassenzimmer gefunden wurde.
Ja da freuen wir uns doch alle mit, dass im schönen Deutschland immer und für alles eine bequeme gemeinsame Lösung gefunden werden kann.
„Warum sollte sich eine Mehrheit nach einer lauthals schreienden Minderheit richten.“
Toleranz alles schön und gut, kein Thema, doch hier stimme ich voll und ganz zu. Oder kann sich jemand vorstellen, religiöse Symbole usw. in einer muslimischen Schule abzuhängen, da sich ansonsten vielleicht anwesende christliche Kinder „erschrecken“ oder in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen könnten ??
Der Dekan von Erding, Hw. Reinhold Föckersperger, verweist auf Anfrage auf „wirklich drastische“ barocke Christus-Darstellungen, „die zu brutal für Kinder sind“.
Gibt es hierfür vielleicht Beispiele ? ?:)
Glück freut sich aber zugleich, daß hier eine „gemeinsame Lösung“ für ein Kreuz im Klassenzimmer gefunden wurde.
Ja da freuen wir uns doch alle mit, dass im schönen Deutschland immer und für alles eine bequeme gemeinsame Lösung gefunden werden kann.
„Warum sollte sich eine Mehrheit nach einer lauthals schreienden Minderheit richten.“
Toleranz alles schön und gut, kein Thema, doch hier stimme ich voll und ganz zu. Oder kann sich jemand vorstellen, religiöse Symbole usw. in einer muslimischen Schule abzuhängen, da sich ansonsten vielleicht anwesende christliche Kinder „erschrecken“ oder in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen könnten ??
Der Dekan von Erding, Hw. Reinhold Föckersperger, verweist auf Anfrage auf „wirklich drastische“ barocke Christus-Darstellungen, „die zu brutal für Kinder sind“.
Gibt es hierfür vielleicht Beispiele ? ?:)
Dienstag, 19. Dezember 2006 00:47
obelix †: Nein Heinrich, ich habe mich nicht vom Glauben abgewandt!
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Obelix,…Ihre Beiträge hier zeichnen sich ja allgemein dadurch aus, dass
sie total sinnentleert sind.
Ist aber nett, dass Sie auf sinnlose Beiträge antworten; ich weiss das zu schätzen.
Offenbar funktioniert der Religionsunterricht in Herrsching noch.
Da haben Sie möglicherweise leider Recht; nach dem Motto: „…und wehe dir, du fürchtest dich vor dem!“
Die Kinder begreifen das Kreuz und den Gekreuzigten als das was es ist: Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen.
Warum man dazu wohl ausgerechnet eine Hinrichtungsmaschine als Symbol erkoren hat?
Ob das einen tiefergehenden Hintergrund hat? Wo man doch deutlich bessere Symbole zur Verfügung hat. Jedenfalls kommt mir kein Kreuz an die Wand und schon gar kein Kruzifix. Bei mir ist der Chef noch persönlich anwesend; als Weltenherrscher, wie es sich gehört. Da hängt eine wunderschöne Ikone mit dem Christos Pantokrator und eine weitere mit Maria Himmelskönigin. Eine Taschenikone mit beiden Bildern nehme ich auch immer auf meine Dienstreisen mit. Die heutigen Hotelzimmer sind so unpersönlich und das Abendgebet geht viel besser, wenn man vor IHM kniet. Das grösste Kreuz das ich besitze ist an meinem Soldatenrosenkranz (4mm).
Bei Ihnen war der Religionsunterricht offenbar nicht so gut oder Sie haben sich später vom Glauben abgewandt. Eigentlich schade.
Das können Sie laut sagen, Heinrich! Bis auf einen Weltpriester im Gymnasium (in der Diaspora noch dazu!), war da nur Schrott. Bin aber noch dabei!
Ist aber nett, dass Sie auf sinnlose Beiträge antworten; ich weiss das zu schätzen.
Offenbar funktioniert der Religionsunterricht in Herrsching noch.
Da haben Sie möglicherweise leider Recht; nach dem Motto: „…und wehe dir, du fürchtest dich vor dem!“
Die Kinder begreifen das Kreuz und den Gekreuzigten als das was es ist: Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen.
Warum man dazu wohl ausgerechnet eine Hinrichtungsmaschine als Symbol erkoren hat?
Ob das einen tiefergehenden Hintergrund hat? Wo man doch deutlich bessere Symbole zur Verfügung hat. Jedenfalls kommt mir kein Kreuz an die Wand und schon gar kein Kruzifix. Bei mir ist der Chef noch persönlich anwesend; als Weltenherrscher, wie es sich gehört. Da hängt eine wunderschöne Ikone mit dem Christos Pantokrator und eine weitere mit Maria Himmelskönigin. Eine Taschenikone mit beiden Bildern nehme ich auch immer auf meine Dienstreisen mit. Die heutigen Hotelzimmer sind so unpersönlich und das Abendgebet geht viel besser, wenn man vor IHM kniet. Das grösste Kreuz das ich besitze ist an meinem Soldatenrosenkranz (4mm).
Bei Ihnen war der Religionsunterricht offenbar nicht so gut oder Sie haben sich später vom Glauben abgewandt. Eigentlich schade.
Das können Sie laut sagen, Heinrich! Bis auf einen Weltpriester im Gymnasium (in der Diaspora noch dazu!), war da nur Schrott. Bin aber noch dabei!
Montag, 18. Dezember 2006 21:10
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Obelix,
Können wir, nach dieser Aussage, darauf schliessen, dass die durchgehende Absicht „sehr, sehr katholischer“
Katholiken besteht, Kinder zu erschrecken?Darauf können Sie schließen, Ihre Beiträge hier zeichnen
sich ja allgemein dadurch aus, dass sie total sinnentleert sind. Ein vernünftiger Mensch weiß aber,
dass das Gegenteil der Fall ist, wenn man immer wieder vor Augen geführt bekommt, wie sehr Gott die Welt
geliebt hat, dann erschreckt einen so leicht nichts mehr, ausgenommen die Sünde.
Hw. Ulrich Lindl ist ist noch kein Kind aufgefallen, das sich beim Anblick von Jesus am Kreuz gefürchtet hat.Offenbar funktioniert der Religionsunterricht in Herrsching noch. Die Kinder begreifen das Kreuz und den Gekreuzigten als das was es ist: Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen. Bei Ihnen war der Religionsunterricht offenbar nicht so gut oder Sie haben sich später vom Glauben abgewandt. Eigentlich schade.
Hw. Ulrich Lindl ist ist noch kein Kind aufgefallen, das sich beim Anblick von Jesus am Kreuz gefürchtet hat.Offenbar funktioniert der Religionsunterricht in Herrsching noch. Die Kinder begreifen das Kreuz und den Gekreuzigten als das was es ist: Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen. Bei Ihnen war der Religionsunterricht offenbar nicht so gut oder Sie haben sich später vom Glauben abgewandt. Eigentlich schade.
Montag, 18. Dezember 2006 17:22
obelix †: katholische Angstmacher?
Sofern man sie nicht vorher abtreibt, werden Kinderseelen in Bayern schonend und zuvorkommend behandelt –
damit sie sich nicht zu sehr erschrecken.
Können wir, nach dieser Aussage, darauf schliessen, dass die durchgehende Absicht „sehr, sehr katholischer“ Katholiken besteht, Kinder zu erschrecken?
Sollte das so sein, ist diesen Menschen, der Mühlstein um den Hals sicher. Nachzulesen beim Chef: „Wer ihnen ein Ärgernis…“
Wirklichkeitsnaher gab sich dagegen der Pfarrer von Herrsching, Hw. Ulrich Lindl vor dem ‘Münchner Merkur’:
„Mir ist noch kein Kind aufgefallen, das sich beim Anblick von Jesus am Kreuz gefürchtet hat.“
Na der Mann muss ja von Kindern wirklich was verstehen. Oder hat sich da der Bock zum Gärtner gemacht?
Können wir, nach dieser Aussage, darauf schliessen, dass die durchgehende Absicht „sehr, sehr katholischer“ Katholiken besteht, Kinder zu erschrecken?
Sollte das so sein, ist diesen Menschen, der Mühlstein um den Hals sicher. Nachzulesen beim Chef: „Wer ihnen ein Ärgernis…“
Wirklichkeitsnaher gab sich dagegen der Pfarrer von Herrsching, Hw. Ulrich Lindl vor dem ‘Münchner Merkur’:
„Mir ist noch kein Kind aufgefallen, das sich beim Anblick von Jesus am Kreuz gefürchtet hat.“
Na der Mann muss ja von Kindern wirklich was verstehen. Oder hat sich da der Bock zum Gärtner gemacht?
Montag, 18. Dezember 2006 16:56
Navon: @ Graf
Wer die Wahrheit und den Irrtum auf eine Stufe stellt, hat natürlich das Problem, die Anwesenheit von
Kreuzen in Klassenzimmern weiter zu rechtfertigen.
Wie wahr – wie wahr. Und schon alleine deswegen sollte man alle Zeichen aus Klassenzimmern entfernen, dann kann sich auch niemand über die Zeichen des Irrtums aufregen.
N.
Kreuzen in Klassenzimmern weiter zu rechtfertigen.
Wie wahr – wie wahr. Und schon alleine deswegen sollte man alle Zeichen aus Klassenzimmern entfernen, dann kann sich auch niemand über die Zeichen des Irrtums aufregen.
N.
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