08:32:41 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Einzigartiges Vehikel + Pastorin konvertiert + Ungeahnte Folgen + Ohne Vater? + Poetische Gerechtigkeit
Einzigartiges VehikelVatikan. Gestern erklärte Papst Benedikt XVI., daß die Kirche die Kunst schon
immer als einzigartiges Vehikel des menschlichen und spirituellen Fortschritts betrachtet habe. Der Papst
äußerte sich bei einer Audienz für die Teilnehmer eines Kongresses, der aus Anlaß des 500jährigen
Bestehens der Vatikanischen Museen organisiert wurde. Deren zahlreiche Kunstobjekte zeigten die immerwährende
Verbindung zwischen Gott und den Menschen und seien „eine außergewöhnliche Möglichkeit der Evangelisation“.
Pastorin konvertiertDeutschland. Eine 57jährige Pastorin der evangelisch-lutherischen Landeskirche
Hannover will katholisch werden: „Ich habe in der Katholischen Kirche eine neue geistliche Heimat gefunden“ –
erklärte die Pastorin vor dem Lokalblatt ‘Neue Osnabrücker Zeitung’. Sie fühle sich der katholischen
Glaubensüberzeugung und den Traditionen näher. Die Pastorin wurde mit sofortiger Wirkung vom Dienst
suspendiert.
Ungeahnte FolgenItalien. Ein Gericht in Rom hat es abgelehnt, über den Fall
eines an
Muskelschwund Erkrankten (60) zu entscheiden. Der Patient hatte seine eigene Hinrichtung eingeklagt. Die
Richter erklärten sich für nicht zuständig. Das Gericht verwies den Fall zurück an die Politik, die
ein angebliches „
juristisches Vakuum“ füllen müsse. Der Patient kann nur noch seine Augen bewegen und
wird künstlich beatmet und ernährt.
Ohne Vater?USA. Der konservative US-Präsident George W. Bush
freut sich über die Schwangerschaft der 37jährigen Tochter seines Vizepräsidenten Dick Cheney. Mary
Cheney verkauft sich in der Öffentlichkeit schon seit längerem als Lesbe. Frau Cheney werde ihrem Kind
„eine gute Mutter“ sein – erklärte Bush im Gespräch mit der Zeitschrift People magazine’.
Poetische
Gerechtigkeit„Es liegt in der Demütigung der Katholischen Kirche durch die liturgischen Anarchisten
eine gewisse poetische Gerechtigkeit. Die Katholiken pflegten sich immer über die Anglikaner lustig zu
machen, wenn diese darauf bestanden, zur liturgischen anspruchsvollen ‘High Church’ – Hochkirche – und
nicht zur liturgisch anspruchslosen ‘Low Church’ – niedrige Kirche – zu gehören oder umgekehrt. Die Katholiken
konnten sich früher damit brüsten, daß ihre Messe überall die gleiche war, unabhängig davon, welcher
Priester sie zelebrierte. Das aber gilt nicht mehr. Als die Bischöfe am 7. Dezember 1962 mit überwältigender
Mehrheit (1.922 gegen 11) für das erste Kapitel der Liturgiekonstitution stimmten, war ihnen nicht bewußt,
daß sie damit eine Entwicklung einleiteten, die nach dem Konzil in der ganzen Kirche Verwirrung und Verbitterung
auslösen würde.“
Der Erzbischof von Westminster, John Kardinal Heenan († 1975) in ‘A Crown of Thorns’,
London 1974
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#7
Hoffnung 11:34:52 | Montag, 18. Dezember 2006
#6
stimme der vernunft † 10:50:12 | Montag, 18. Dezember 2006
#5
rudolfsohn 09:11:21 | Montag, 18. Dezember 2006
#4
Copertino 23:16:20 | Sonntag, 17. Dezember 2006
#3
Hoffnung 19:05:52 | Sonntag, 17. Dezember 2006
#2
rudolfsohn 13:39:18 | Sonntag, 17. Dezember 2006