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Einzigartiges Vehikel + Pastorin konvertiert + Ungeahnte Folgen + Ohne Vater? + Poetische Gerechtigkeit
Einzigartiges Vehikel

Vatikan. Gestern erklärte Papst Benedikt XVI., daß die Kirche die Kunst schon immer als einzigartiges Vehikel des menschlichen und spirituellen Fortschritts betrachtet habe. Der Papst äußerte sich bei einer Audienz für die Teilnehmer eines Kongresses, der aus Anlaß des 500jährigen Bestehens der Vatikanischen Museen organisiert wurde. Deren zahlreiche Kunstobjekte zeigten die immerwährende Verbindung zwischen Gott und den Menschen und seien „eine außergewöhnliche Möglichkeit der Evangelisation“.

Pastorin konvertiert

Deutschland. Eine 57jährige Pastorin der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover will katholisch werden: „Ich habe in der Katholischen Kirche eine neue geistliche Heimat gefunden“ – erklärte die Pastorin vor dem Lokalblatt ‘Neue Osnabrücker Zeitung’. Sie fühle sich der katholischen Glaubensüberzeugung und den Traditionen näher. Die Pastorin wurde mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert.

Ungeahnte Folgen

Italien. Ein Gericht in Rom hat es abgelehnt, über den Fall eines an Muskelschwund Erkrankten (60) zu entscheiden. Der Patient hatte seine eigene Hinrichtung eingeklagt. Die Richter erklärten sich für nicht zuständig. Das Gericht verwies den Fall zurück an die Politik, die ein angebliches „juristisches Vakuum“ füllen müsse. Der Patient kann nur noch seine Augen bewegen und wird künstlich beatmet und ernährt.

Ohne Vater?

USA. Der konservative US-Präsident George W. Bush freut sich über die Schwangerschaft der 37jährigen Tochter seines Vizepräsidenten Dick Cheney. Mary Cheney verkauft sich in der Öffentlichkeit schon seit längerem als Lesbe. Frau Cheney werde ihrem Kind „eine gute Mutter“ sein – erklärte Bush im Gespräch mit der Zeitschrift People magazine’.

Poetische Gerechtigkeit

„Es liegt in der Demütigung der Katholischen Kirche durch die liturgischen Anarchisten eine gewisse poetische Gerechtigkeit. Die Katholiken pflegten sich immer über die Anglikaner lustig zu machen, wenn diese darauf bestanden, zur liturgischen anspruchsvollen ‘High Church’ – Hochkirche – und nicht zur liturgisch anspruchslosen ‘Low Church’ – niedrige Kirche – zu gehören oder umgekehrt. Die Katholiken konnten sich früher damit brüsten, daß ihre Messe überall die gleiche war, unabhängig davon, welcher Priester sie zelebrierte. Das aber gilt nicht mehr. Als die Bischöfe am 7. Dezember 1962 mit überwältigender Mehrheit (1.922 gegen 11) für das erste Kapitel der Liturgiekonstitution stimmten, war ihnen nicht bewußt, daß sie damit eine Entwicklung einleiteten, die nach dem Konzil in der ganzen Kirche Verwirrung und Verbitterung auslösen würde.“

Der Erzbischof von Westminster, John Kardinal Heenan († 1975) in ‘A Crown of Thorns’, London 1974
      
6 Lesermeinungen
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#7   Hoffnung   11:34:52 | Montag, 18. Dezember 2006
@copertino und Rudolfsohn
Um Ihren Spekulationen ein Ende zu setzen, weder noch.
Bin laut staatlichen Angaben katholisch. Sehe mich selber aber als Christ da ich Christus bekenne und sonst nichts. Es ist meine tiefe Überzeugung das Jesus uns nichts heilsnotwendiges vorenthalten hat.
Wenn ich die Zerstrittenheit innerhalb der Kirchen sehe, besonders aber in der katholischen, dann bin ich davon Überzeugt dass Sie nicht die heilsnotwendige Institution ist als die Sie sich ausgibt.
Schauen Sie z.B. Lk. 19.40 an Da sagt Jesus selbst das sein Evangelium Verkündet wird, zur Not durch Steine. Daher geht es um die Botschaft und nicht um apostolische Sukzession.
Mit Mk. 9.38-41 Steht eine ganz klare Absage an diese Heilsnotwendigkeit.
Letztendlich scheinen verschiedene Lehren der Kirche als“Lasten zusammengeschnürt“ worden zu sein um Gottes eigenes Volk zu unterjochen.
Aber um zum ursprünglichem Anliegen zurückzukommen. Ich bin staatlich anerkannter Katholik (welch ein Greul das der Staat die Zugehörigkeit der Katholiken verwaltet). Von allem Anderen distanziere ich mich ausnahmslos.
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#6   stimme der vernunft †   10:50:12 | Montag, 18. Dezember 2006
zum Kotzen
Der Patient hatte seine eigene Hinrichtung eingeklagt.
Ihr solltet euch schämen. kotznet ist wirklich zum Kotzen!
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#5   rudolfsohn   09:11:21 | Montag, 18. Dezember 2006
Geistige Heimat
Mag sein, Copertino, aber ich würde „Hoffnung“ eher den Zeugen Jehovas zuordnen.
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#4   Copertino   23:16:20 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@Hoffnung
In welcher Ecke sind Sie ideologisch beheimatet? Sind Sie etwa ein Schüler von Herbert W. Armstrong?
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#3   Hoffnung   19:05:52 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@rudolfsohn: Mutter Kirche?
rudolfsohn:„Mit 57 in die Katholische KircheRespekt! Und herzlich willkommen im Schoss der Mutter Kirche, der einzigen, die es gibt.
Da die evang. Pastorin ja in dieser Funktion in der Katholischen Kirche nicht bleiben kann, erforderte ihre Entscheidung gewiss viel Mut und Gottvertrauen!
Möge Gott seine Dienerin reichlich segnen!“
Mutter Kirche oder doch ehr Mutter aller Greuel?
Schauen Sie sich mal die Beschreibung in der Bibel an, gibt es ausser der kath. Kirche eine andere Organisation die darauf Passt? Irgendwan in der Frühzeit des Christentums hat sich Satan mit dogmatischen Häresien der Kirche bemächtigt und daran wurde feste weitergebaut. Vielleicht liegen deshalb fast sämtliche Hochfeste der Kirche bzgl. Jesu und
arie auf Festtagen heidnischer Götter wie z. B Weihnachten, wo wir auch noch die Symbole,( im Laufe der Jahrhunderte!) übernommen haben.
Daher „kehrt“ Sie in einen sehr Fragwürdigen Schoss zurück. Allerdings kommt Sie aus einem ähnlich fragwürdigen Schoss
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#2   rudolfsohn   13:39:18 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Mit 57 in die Katholische Kirche
Respekt! Und herzlich willkommen im Schoss der Mutter Kirche, der einzigen, die es gibt.
Da die evang. Pastorin ja in dieser Funktion in der Katholischen Kirche nicht bleiben kann, erforderte ihre Entscheidung gewiss viel Mut und Gottvertrauen!
Möge Gott seine Dienerin reichlich segnen!
Sonntag, 17. Dezember 2006 10:50
Karl Murx: Von der Redaktion entfernt
Karl, was hast Du denn schon wieder angestellt? ;-) O:) ^-^
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Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
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