Mons. Algermissen
Verlust des Realitätssinnes
Der Fuldaer Bischof hat sich schriftlich an die Gläubigen von Eckweisbach, Schwarzbach und Simmershausen gewandt und die ungerechte Entlassung ihrer Priester zu rechtfertigen versucht. Von Leopold Conradi.
Mons. Heinz Josef Algermissen
Mons. Heinz Josef Algermissen
(kreuz.net, Fulda) Mit seinem Brief an die Pfarreien der entlassenen Priester hat Mons. Heinz Josef Algermissen die Bestätigung geliefert, daß die jüngste Rücktrittsforderung von Werner Rothenberger berechtigt ist.

Zu Beginn seines Schreibens bekundet der Bischof „Verständnis“ für den Unmut vieler über die Entlassung der eifrigen Seelsorger.

Mit solchen Verständnisbekundigungen beginnt nahezu jedes kirchlichenbehördliche Antwortschreiben auf Beschwerden. Garniert wird das „Verständnis“ mit einem persönlichen „Betroffensein“.
Wer lügt?
Bischof Algermissens sprach von einer „mehrjährigen Phase der Geduld und des Ermahnens“ den SJM-Priestern gegenüber. Der Generalobere der SJM hat dem ausdrücklich widersprochen.


Wie aber paßt das zum Polizeiaufgebot bei der letzten Mahnwache der Gläubigen in Fulda? Und wie zu den Einflußnahmen auf die ‘Fuldaer Zeitung’ und auf die diözesane Kirchenzeitung ‘Bonifatiusbote’, sodaß beide Blätter kaum oder nicht über die skandalösen Vorgänge in Fulda berichteten und Leserbriefe dazu unterdrückten?

Der Bischof spricht in seinem Brief von „Modifizierung“, die eventuell noch möglich gewesen wäre. Fragen über Fragen:

Welche Möglichkeiten gab es, wenn von vornherein feststand, daß die Priester auf jeden Fall gehen müssen?

Der knallharte Rausschmiß war eine abgemachte Sache.

Weiter spinnt der Bischof Verschwörungstheorien und erklärt zu wissen, daß eine „begrenzte Gruppe“ ihn „als Bischof bewußt beschädigen“ wolle.

Bischof Algermissen hat den Rhöner Gläubigen jedes Gespräch verweigert
Bischof Algermissen hat den Rhöner Gläubigen jedes Gespräch verweigert
Somit wären die Gläubigen in der Rhön nur dumme Verhetzte, weil „Trittbrettfahrer aus extrem traditionalistischen Kreisen die Entlassung der SJM-Priester instrumentalisieren“.

Klingt zwar wie ein Kriminalroman, ist aber eine nicht bewiesene Konstruktion.

Bischof Algermissens spricht auch von einer „mehrjährigen Phase der Geduld und des Ermahnens“ den SJM-Priestern gegenüber.

Dem widerspricht die Tatsache, daß die Gläubigen mit ihren Priestern nicht nur zufrieden waren, sondern für deren Verbleib in ihren Pfarreien demonstriert haben.

Der Generalobere der ‘Diener Jesu und Mariens’ hat dieser Darstellung außerdem ausdrücklich widersprochen. Wer lügt?

Weiter verweist der Bischof „mit einem realistischen Blick“ auf die Altersstruktur der Fuldaer Priesterschaft.

Dabei verschweigt er, daß er sich selber zu bemühen scheint, seine Priesterschaft möglichst schnell altern zu lassen. So wird den Priestern im Bistum Fulda – gegen das Kirchenrecht – vorgeschrieben, mit Erreichen des 70. Lebensjahres um die Pensionierung zu bitten.

Welcher der übrigbleibenden Priester wird dann nicht von sich aus mit anderen Geistlichen oder Pfarreien kooperieren wollen, wenn er merkt, daß ihm die Arbeitslast über den Kopf wächst?

Damit erzeugt die Entlassung der drei SJM-Priester jenen Zustand, den man als Voraussetzung und Rechtfertigung des ‘Pastoralen Prozesses’ gerne haben möchte.

Rothenberger spricht in seiner Rücktrittsforderung mit Recht vom „pastoralen Supergau“ und stellt die Frage, wo zukünftig die Priesterberufe herkommen sollen.

Keine Angst, Herr Rothenberger! Bischof Algermissen betet – nach eigenen Angaben – „täglich um mehr Priesterberufungen“.

Besonders empörend ist die bischöfliche Behauptung, daß der ‘Pastorale Prozeß’ „an erster Stelle eine geistliche Erneuerung“ sei.

Wenn man den real existierenden ‘Pastoralen Prozeß’ betrachtet, dann sieht man das Gegenteil: In keiner Gemeinde klappt die verordnete Zusammenarbeit. Alle schimpfen darüber. Aber keiner wagt, dem Bischof Widerstand zu leisten.

Die Zukunft der vorbildlich geführten Pfarreien ist ungewiß
Die Zukunft der vorbildlich geführten Pfarreien ist ungewiß
Schließlich beruft sich Bischof Algermissen auf seine „Pflicht, als Bischof, zu ermahnen, zu korrigieren und nötigenfalls auch Einheit zu gebieten“.

Interessanterweise beschränkt sich diese bischöfliche Tätigkeit auf die Unterdrückung lehramtstreuer Priester.

Wo bleibt das entschiedene Eintreten gegen Sympathisanten und Mitglieder der kirchenfeindlichen Gruppierung ‘Kirche von unten’ oder gegen den ‘Fuldaer Kreis für eine offene Kirche’?

Bischof Algermissen zieht es vor, jene Priester zu bestrafen, die nicht – wie vom Bischof gewünscht – um die Gründung eines Pastoralverbundes gebeten haben.

Dagegen stellt sich der Bischof hinter Anhänger kirchenfeindlicher Gruppierungen, die er dadurch unterstützt, daß er sie in Gremien beruft oder beläßt, in denen sie der Kirche schaden.

Um von diesem Skandal abzulenken, verhält sich Mons. Algermissen wie der Dieb, der schreit: „Haltet den Dieb!“

Solch ein Verhalten ist nur mit dem vollständigen „Verlust des Realitätssinnes“ zu erklären.

Das ist eine Krankheit und rechtfertigt einen Rücktritt.

      
126 Lesermeinungen
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#127   Karl-Peter   13:27:58 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@Sirilo
Ihre Reaktion ist ganz typisch für viele Ihrer Postings und die Ihrer Mitstreiter. Sie unterstellen Ihren Diskussionspartnern eine gewisse Dümmlichkeit. Im konkreten Fall, als ob man nicht wüßte, wie die korrekte Bezeichnung für das Hochfest am 25. März lautet.
Das scheint mir symptomatisch für Sie und Ihre Kameraden zu sein: Von den Problemen, die der Fuldaer Bischof verursacht (hier beispielsweise durch seine falsche Begriffssprache), scheinen Sie ablenken zu wollen. Sie suchen bei demjenigen einen Fehler, der Probleme aufdeckt und nicht bei dem, der sie verursacht!
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#126   mathild   12:52:34 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Fast alle Bischöfe in Deutschland arbeiten im Auftrag eines „Anderen“
Man kann nur hoffen, dass die Proteste vor dem Dom zu Fulda nicht abreissen. Mit solch einem Hirten darf man sich nicht zufrieden geben. Hirten die Häretiker auf eine Gemeinde loslassen (auch Bischof Dr. Felix Genn aus dem Bistum Essen) gehören Ihres Amtes enthoben. Die meisten der deutschen Bischöfe sind eh inoffiziell schon lange exkommuniziert.
Betet für diese !
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#125   Rainer Tobak   12:22:31 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Dr. Otterbeck
…dass päpstliche Kardinalskreationen fortan immer am 25. März zelebriert werden sollten…
und keine Bischöfe etwa zu Kardinälen erhoben werden, die den Festtagsgedanken von Mariä Verkündigung mit dem von Christi Geburt verwechseln! :-D
Gott schütze Fulda – VOR ALGERMISSEN!
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#124   Pünktchen   12:10:59 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Danke für Ihre Ausführungen, Herr Dr. O.:
die Menschwerdung des Herrn wird am 25. März gefeiert, seine Geburt am 25. Dez.
(Wiederholung ist die Mutter der Pädagogik!)
Daß dies einem katholischen Bischof zu Fulda gesagt werden muß, ist schon sehr traurig. Und wenn der Bischof schon nicht ganz sattelfest ist im katholischen Festkalender, wie kommt es, daß seine Berater ihn nicht vor diesem peinlichen lapsus bewahrt haben?
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#123   Dr. Otterbeck   11:48:49 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@Pünktchen
Ohne langweilen zu wollen, darf ich zu Mariä Verkündigung (und für alle, denen die Schott-Formulierungen nicht ganz genügen) abermald das Werk von Jean Guitton, Die Jungfrau Maria, empfehlen: dt. Kolmar 1957 (wahrscheinlich nur noch per Fernleihe zu besorgen bzw. antiquarisch), insb. S. 43-48. Eindrucksvoller ist der „englische Gruß“ im 20. Jhd. selten meditiert worden. Ja, Menschwerdung des Ewigen Wortes!
(Angesichts der festkalendarischen Verwirrung wünscht man sich doch, dass päpstliche Kardinalskreationen fortan immer am 25. März zelebriert werden sollten, um diesen Festtag des ganzen Universums neu hervorzuheben, wie bereits A.D. 2006 geschehen.)
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#122   HeinrichvonOfterdingen   11:34:36 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Lieber Landlerorganist,
Sie bezeichnen sich und Ihresgleichen tatsächlich als gläubige Katholiken? Wen dem so ist, dann sind die Anführer der Pius-Sekte wahrscheinlich schon im Stande der Heiligkeit, nicht wahr?
Vermutlich, aber ehrlich gesagt ich weiß es nicht.
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#121   Pünktchen   11:24:55 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Sirilo
Im Schott von 1962 beginnt die Erläuterung für das „Fest Mariä Verkündigung“ mit den Worten:
„Das heutige Festgeheimnis – die Menschwerdung der zweiten göttlichen Person im Schoße der allerselisten Jungfrau – bildet den Angelpunkt der ganzen Menschheitsgeschichte …“
Bischof Algermissen, bzw. seinen schmalspurtheologischen Beratern ist ausgerechnet in dem Brief an die Gemeinden in der Rhön ein peinlicher lapsus unterlaufen! (Um das mindeste zu sagen!)
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#120   landorganist   11:14:43 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Lieber Heinrich von und zu
Sie bezeichnen sich und Ihresgleichen tatsächlich als gläubige Katholiken? Wen dem so ist, dann sind die Anführer der Pius-Sekte wahrscheinlich schon im Stande der Heiligkeit, nicht wahr?
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#119   Sirilo   11:03:32 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@Karl-Peter
Wenn Sie einmal im Schott nachschauen, dann werden Sie sehen, daß am 25. März das „Hochfest der Verkündigung des Herrn“ gefeiert wird.
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#118   Karl-Peter   10:55:17 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Verlust des Realitätssinnes!
Nicht verwunderlich, wer sich hier als Trittbrettfahrer betätigt. Übrigens: Dem Bischof sind einige seiner „Verteidiger“ ausdrücklich bekannt. Hier posten sie anonym und hauen zum Teil kräftig auf den Putz. Bei ihrem Chef glänzen sie deshalb als „Freunde in schwerer Zeit“ und das wohl nicht ganz ohne Hintergedanken.
Welche Un- oder Teilwahrheiten im bischöflichen Rundbrief stecken, wurde inzwischen deutlich. Die Aufklärung geht unaufhörlich weiter!
Peinlich ist zudem, daß ein Bischof die Hochfeste vom 25. März (Hochfest der Menschwerdung des Herrn) und dem 25. Dezember (Hochfest der Geburt des Herrn) verwechselt.
Der gruppendynamische Versuch, Kritiker zu kategorisieren, ist methodisch durchschaubar und beeindruckt nicht sonderlich.
Bei allem gilt: Lügen haben kurze Beine! ;-)
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#117   HeinrichvonOfterdingen   10:54:01 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Petrus X,
Wieder nur Geschrei, Ups… hab ich da wieder einen Volltreffer gelandet so wie Ihr Euch wieder so schön aufregt?
Der einzige der sich aufregt sind Sie. Kein Wunder, während Sie mit gläubigen Katholiken wahrscheinlich nur auf kreuz.net zu tun haben, haben wir mit Menschen, die so schlicht argumentieren wie Sie, häufig zu tun. Es sind einfach mehr. Besser wird es dadurch aber nicht.
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#116   Paulchen   10:50:53 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Petrus X
:-! :-! :-!
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#115   PetrusX   10:15:48 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Wieder nur Geschrei
Ups… hab ich da wieder einen Volltreffer gelandet so wie Ihr Euch wieder so schön aufregt?
Nun, Ihr kennt ja das Sprichwort von den betroffenen Hunden die Bellen… Eure Reflexe funktionieren noch ganz gut.
Sagen Sie Zwobbel, was hat denn der Sektenbeauftragte schon wieder damit zu tun???
Bin noch immer in Asien und hatte einen anstrengenden Tag.
Hab ich in Fulda in den letzten Tagen etwa was verpasst?
Dachte immer, das wirkliche, spannende Leben spielt sich hier bei Euch ab.
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#114   HeinrichvonOfterdingen   09:54:58 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Lieber Petrus X,
Unser allmächtiger, liebender Gott hat sich ganz sicher etwas dabei gedacht, Johannes XXIII an’s Fenster treten zu lassen um frische Luft herein zu lassen.
Unser allmächtiger liebender Gott hat sich ganz sicher auch etwas dabei gedacht, als er uns einen Papst Alexander VI. sandte, der immerhin auch ans Fenster trat und mit dem moralinsauren klein klein aufhörte und es mal richtig krachen ließ.
Daß Euch der frische Wind, der seitdem in der Kirche weht, nicht gefällt, ist Euer Problem.
Papst Paul VI. hat in einem seiner lichten Momente das was Sie als frischen Wind beschreiben so beschrieben: Der Hauch Satans ist in die Kirche eingedrungen. Na klar, dass uns der nicht gefällt, das ist unsere Sache! Sie sind so aufgeklärt und so schlicht bei der Sache, Sie mögen den Geruch halt. Bravo!
Nein: Mißstände gehen alle an. Gegen Mißstände muß man vorgehen. Mißstände darf man nicht dulden. Über die Mißstände in der Kirche kann ich Ihnen ein gutes Buch empfehlen: Romano Amerio „Iota unum“
MfG
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#113   Gastus   09:30:21 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@P-e-t-r-u-s
Aus Ihren Worten spricht lediglich die Ohnmacht, daß Gott nicht die Entscheidungen trifft, die Sie so gerne hätten.
Hoffen wir einmal und beten wir inständig, dass die zu erwartende Entscheidung GOTTES noch ein wenig auf sich warten lässt.
Unser allmächtiger, liebender Gott hat sich ganz sicher etwas dabei gedacht, Johannes XXIII an’s Fenster treten zu lassen um frische Luft herein zu lassen.
Ob ER sich auch was dabei gedacht hat, als er Papst Paul VI. die Worte vom „Rauch Satans der in die Kirche eingedrungen ist“, sagen liess?
Daß Euch der frische Wind, der seitdem in der Kirche weht, nicht gefällt, ist Euer Problem.
Siehe oben. Wer nur den Gestank einer Müllkippe kennt, dem wird es zugegeben an Vergleichsmöglichkeiten mangeln.
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#112   zwobbel   09:27:44 | Dienstag, 19. Dezember 2006
hochmütiger petrus x schreibt „ICH“ GAAAANZ GROOOOSS
Und der hochmütige Sektenbeauftragte weiß auch ganz genau was die übergroße Mehrheit der Katholiken denkt.
:-D :-D :-D
Nichts weiß er, er glaubt nur an die Propaganda, die er selbst lanciert hat :-!
Übrigens ich denke nicht „dass alle Bischöfe in Deutschland völlig blind und unfähig sind, die wahren Seelsorger zu erkennen“ Ich gehe davon aus, daß viele Bischöfe einfach nicht Mann genug sind, vor der Bischofsgruppendynamikkonferenz aufzustehen und des Kaisers neue Kleider (=der Kirche neue „Pastoral“) mal beim Namen zu nennen: Der Kaiser ist nackt, die neue Pastoral der Kirche dient nicht dem Zweck der Heiligung der Seelen und ihrer Errettung für die Ewigkeit bei Gott.
Manche Bischöfe haben das durchaus erkannt, aber sie schweigen aus Angst vor der innerkirchlichen Mafia wie sie hier von petrus x (extra klein geschrieben als Demutsübung!) repräsentiert wird.
Und wenn es einer von diesen wagen sollte einen SJM-Pater als Kaplan oder Pfarrer anzustellen, dann würde eine Hetze losgehen wie zu letzt gegen Bischof Dyba. Wer möchte das schon über sich ergehen lassen?
Also sollten die Zersetzer hier nicht verlogen-hämisch so tun, als ob es an der SJM läge. Nein, der innerkirchliche Terror gegen alles glaubens- und papsttreue funktioniert leider viel zu „gut“.
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#111   PetrusX   09:08:24 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Gastus und der Zeitgeist
Nun Gastus, ICH und die übergrosse Mehrheit der Katholiken in Deutschland sind Gott sehr dankbar, daß er uns in seiner Weitsicht gute und weitblickende Männer in die Bischofsämter geschickt hat.
Aus Ihren Worten spricht lediglich die Ohnmacht, daß Gott nicht die Entscheidungen trifft, die Sie so gerne hätten.
Unser allmächtiger, liebender Gott hat sich ganz sicher etwas dabei gedacht, Johannes XXIII an’s Fenster treten zu lassen um frische Luft herein zu lassen.
Daß Euch der frische Wind, der seitdem in der Kirche weht, nicht gefällt, ist Euer Problem.
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#110   landorganist   08:58:53 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@Lioba
Beste Lioba,
Sie erwähnten irgendwo beiläufig, Sie seien Lehrerin! Als solche sollten Sie über ein gewisses gedankliches Niveau verfügen, dass Sie befähigt, die dümmlichen Äußerungen eines gewissen „Toby“ in den richtigen Kontext zu stellen. Immerhin finden Sie dessen Äußerungen anscheinend in positiver Weise bedenkenswert. Das, Werteste, finde ich bedenkenswert. Oder unterrichten Sie etwa an dieser neulich von den Pius-Brüdern errichteten Schule? Wundern würde mich das nicht.
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#109   Gastus   08:46:15 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@P-e-t-r-u-s
Unserem Hochwürdigsten Bischof sei Dank.
Richtig, ein „Gott sei Dank!“, – wäre auch unangebracht. Sie danken dem Richtigen.
… Ja, ja aber Ihr glaubt ja hier, dass alle Bischöfe in Deutschland völlig blind und unfähig sind, die wahren Seelsorger zu erkennen.
Richtig, da die meisten deutschen Bischöfe angepasste Zeitgeistlinge sind, umgeben von mehrheitlich zwiespältigen Speichelleckern und zu feige sind endlich auszumisten.
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#108   PetrusX   08:36:50 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Toby, das Brodeln und die SJM
Haaach Toby, es ist schon rührend wie Sie hier mal wieder den Eindruck erwecken wollen, es würde auch an anderen Stellen des Bistums brodeln und gar schon von einem beginnenden Flächenbrand sprechen.
Sie sind wie ein trotziges Kind.
Klar, das hätten Sie gerne, die ganze Sache noch ein bisschen länger am brodeln zu halten. Weit kommen Sie damit aber sicher nicht mehr.
Jetzt mal was zur SJM:
Wenn diese Kongregation und ihre Mitglieder wirklich so toll sind wie Ihr hier immer schreibt, dann frage ich mich, warum KEIN EINZIGES MITGLIED von denen auch nur in einem anderen Bistum in Deutschland einen Auftrag zur Seelsorge hat.
Das ist doch höchst eigenartig.
Ein Gastspiel der SJM in Augsburg wurde beendet, nur wir in Fulda hatten noch drei Herren, die wir jetzt ja los sind. Unserem Hochwürdigsten Bischof sei Dank.
Wenn die Pater wirklich so unumstritten wären wie hier immer gesagt wird, dann müsste es für die SJM doch ein Leichtes sein,
für sie in einem anderen Bistum wieder eine Anstellung zu bekommen.
… Ja, ja aber Ihr glaubt ja hier, dass alle Bischöfe in Deutschland völlig blind und unfähig sind, die wahren Seelsorger zu erkennen.
Sicher haltet Ihr in der logischen Konsequenz dann auch alle Entscheidungsträger in den Bistümern und in Rom für unfähig und blind, diesen Bischöfen erst in ihre Ämter geholfen zu haben.
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#107   Steffen   23:16:22 | Montag, 18. Dezember 2006
Hey Sonne!
Schon untergangen? Die Methodenfrage hätte mich auch interessiert!
^-^ ^-^ ^-^ ^-^ :-P ^-^ ^-^ ^-^ ^-^ ^-^ ^-^ ^-^ ^-^ ^-^ ^-^
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#106   Lioba   23:11:10 | Montag, 18. Dezember 2006
Schon wieder mehr als 100 Lesermeinungen
Ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter von kreuz.net! Ich finde es ausgezeichnet, wie Sie sich unseres Bistums annehmen.
Ihre redaktionellen Beiträge sind überaus realitätsbezogen. Das beweist auch die hitzige Debatte unter den Lesern. Während in kaum einem anderen Medium eine solch offene Diskussion möglich ist, kann diese bei kreuz.net stattfinden. Schön, dass hier der Dialog erlaubt ist.
Ihre Beiträge, lieber Toby, gefallen mir, sie sind sehr überdenkenswert!
Ich wünsche allen eine gute Nacht!
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#105   Desperatus †   22:56:20 | Montag, 18. Dezember 2006
@Toby
Weder Pater Hönisch noch die SJM sind für mich ein Feindbild. Das geht garnicht, weil ich mir bislang kein objektives Bild machen konnte.
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#104   Lioba   22:55:41 | Montag, 18. Dezember 2006
Mein Kommentar:
Herr Pfarrer Bott (Melsungen):
„Theologie – auf deutsch: von Gott reden – könne jeder betreiben.“
Gilt dann auch:
„Medizin – auf deutsch: von Gesundheit und Krankheit reden – könne jeder betreiben.“
Auf welches Niveau wird sich hier nur begeben?
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#103   Toby   22:51:28 | Montag, 18. Dezember 2006
Vorsicht Ablenkungsmanöver
Wie schön hier manche Leute glauben vom Thema ablenken zu können, indem man nun die SJM und Pater Hönisch zum Feindbild hochstilisiert.
Die SJM hatten nun einmal im Bistum Fuß gefasst, und das offenbar sehr erfolgreich. Das sagt jedenfalls die überwiegende Mehrheit der Gläubigen, die es betrifft. Aber das durfte nicht sein.
Die Beweispflicht für ein angeblich vorhandenes Problem liegt beim Bischof. Hätte es tatsächlich ein Problem mit den SJM im Bistum Fulda gegeben, das den Rauswurf der Patres rechtfertigen würde, hätte dies der Bischof konkret benennen können und müssen. durch seine fadenscheinigen und in sich widersprüchlichen Rechtfertigungsversuche gerät jetzt der Bischof selbst immer mehr ins Zwielicht. Das wurde hier schon ausführlich diskutiert.
Noch einmal: Das Problem ist nicht die SJM und Pater Hönisch, sondern Bischof Algermissen. Auch an anderen Ecken des Bistums brodelt es inzwischen. Die Angelegenheit weitet sich zu einem Flächenbrand aus.
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#102   Desperatus †   22:50:48 | Montag, 18. Dezember 2006
Ich korrigiere mich
SJM ist eine „Kongregation päpstlichen Rechtes, die auf ausdrücklichen Wunsch Joseph Kardinal Ratzingers gegründet wurde.“
Also auf Wunsch des Präfekten der Glaubenskongragation, nicht auf Wunsch des Heiligen Vaters
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#101   Kein Kommentar   22:44:07 | Montag, 18. Dezember 2006
Korrektur
Nur wurde die SJM nicht mit Billigung des Heiligen Vaters sondern der des Präfekten der Glaubenskongragation errichtet.
Das ist falsch. Die SJM sind seit 1994 als Kongregation päpstlichen Rechtes errichtet.
*****
Übrigens, ich verstehe nicht, was an den Äußerungen aus Melsungen www.hna.de/…e_das_sind_alle.html auszusetzen ist. Ganz im Gegenteil, was da gesagt wird, kann man nur unterstreichen:
Aufgaben wie Krankenbesuche, Mitarbeit in Gremien und die Katechese, die Religionslehre, aber sollen in die Hände von Gemeindemitglieder übergehen, die sich in diesen – bislang dem Pfarrer vorbehaltenen – Bereichen engagieren wollen.
Jeder Christ müsste Zeugnis von seinem Glauben geben können, ist Bott überzeugt. Theologie – auf deutsch: von Gott reden – könne jeder betreiben. „Nicht nur der Pfarrer, jeder Christ muss antworten können.“ Sein Fazit: „Gemeinde, das ist nicht nur der Pfarrer, das sind wir alle.“
Jawohl! :)3
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#100   Desperatus †   22:37:14 | Montag, 18. Dezember 2006
Heiliger Vater
Nur wurde die SJM nicht mit Billigung des Heiligen Vaters sondern der des Präfekten der Glaubenskongragation errichtet
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#99   Lioba   22:37:05 | Montag, 18. Dezember 2006
Anfrage an „Sonne“
Herr Pater Hönisch und Herr Bischof Algermissen haben Ihrer Meinung nach verschiedene Methoden gewählt.
Als Lehrerin interessiere ich mich dafür. Können Sie mir diese verschiedenen Methoden erläutern, liebe „Sonne“?
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#98   Kein Kommentar   22:35:01 | Montag, 18. Dezember 2006
Tu es Petrus et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam
Die Worte des Heiligen Vaters wiegen mehr als die Meinung von 2600 Bischöfen, geschweige denn 26.
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#97   Desperatus †   22:28:57 | Montag, 18. Dezember 2006
@Gotthart
Danke, das ist ja schon mal ein Anfang
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#96   Gotthard   22:26:31 | Montag, 18. Dezember 2006
General Hönisch
es ist schon interessant, dass diese Lichtgestalt des Glaubens und der Kirche in Deutschland keine Wurzeln schlagen konnte, sondern nur in Blindenmarkt (nomen est omen) ein Heim fand.
Hönisch und ALLE deutschen Bischöfe scheinen KEINE Gemeinsamkeit zu finden.
Liegt das an 26 deutschen Bischöfen?
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#95   Desperatus †   22:21:44 | Montag, 18. Dezember 2006
Pater Hönisch
Ich möchte mir gerne eine eigene Meinung bilden. Also bitte Informationen über H.H.P.Hönisch. Was ist denn so schlimm, wenn jemand um Informationen bittet und nicht um Propaganda?
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#94   Kein Kommentar   22:18:52 | Montag, 18. Dezember 2006
GENERAL!
Unter www.kreuz.net/article.1961.html erfahren Sie vieles über Herrn Pater Andreas Hönisch, dem Gründer und Generaloberen der Diener Jesu und Mariens, einer Kongregation päpstlichen Rechtes, die auf ausdrücklichen Wunsch Joseph Kardinal Ratzingers gegründet wurde.
Jawohl! Doch muss es korrekt heißen:
H. H. [lat.: A. R. P.!] Pater General Hönisch
Sehr richtig auch der Hinweis auf unseren Heiligen Vater.
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#93   golfi   22:16:10 | Montag, 18. Dezember 2006
Dunkle Gestalten
Mich würde es sehr interessieren wer sich hinter so
lichtvollen Namen verbirgt und Hw. Hönisch der Lüge bezichtigt. Hier scheinen doch dunkle Machenschaften am
Werk zu sein.
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#92   Karl-Peter   22:14:47 | Montag, 18. Dezember 2006
@Desperatus
Wenn Ihnen diese Informationen nicht sachlich genug sind, ist Ihnen wohl nicht weiterzuhelfen.
Ich schließe mich Toby an: Der Problemfall ist Bischof Algermissen, sowohl seine Person wie auch sein Werk stürzten die Diözese Fulda in die tiefste Krise seit ihrem Bestehen.
Aber das wird sich bald ändern! :-D
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#91   Gotthard   22:13:11 | Montag, 18. Dezember 2006
Karl-Peter träumt
wohl öfter … die auf ausdrücklichen Wunsch Joseph Kardinal Ratzingers gegründet wurde.
davon ist nirgendwo die Rede …
Seine erfolgreiche katholische Jugendarbeit brachte den Jesuiten schon bald in Konflikt mit seinem Orden. Schließlich wurde der eifrige Pater deswegen aus der Gesellschaft Jesu ausgeschlossen.
für wie bekloppt hält diese Redaktion eigentlich seine Leser?
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#90   sonne   22:11:46 | Montag, 18. Dezember 2006
@karl-peter
Das, was Sie angeben, ist nichts Neues, weiß ich schon lange und noch ausführlicher. Ihre Methode, einen Artikel anzugeben ist klare Ablenkung von P. Hönisch und zeigt, dass Sie ihn nicht kennen, sowohl seine Licht-und Schattenseiten.
Der Weg des Bischofs von Fulda ist nicht der Weg von P. Hönisch im pastoralen Bereich. Sie haben vershiedene Methoden gewählt und beide arbeiten für Jesus Christus und seine Kirche. Und das ist gut so… :)3
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#89   Toby   22:09:03 | Montag, 18. Dezember 2006
Die Maßstäbe richtig setzen
@ Gotthard
Der Maßstab zur Beurteilung und Betitelung problematischer Splittergruppen ist die verbindliche Glaubenslehre und die sakramental-hierarchisch verfasste Struktur der Kirche gemäß KKK und CIC, nicht mehr und nicht weniger.
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#88   Desperatus †   22:05:46 | Montag, 18. Dezember 2006
@Karl-Peter
Diesen Link kenne ich. Es ist eine wunderbare Lobhudelei, wenn man nur die Aussage bedenkt, daß er wegen des Erfolges in der Jugendarbeit in Konflikt mit seinen Ordensobernen gekommen sei. Ich suche sachliche Informationen. Die Akten zur Heiligsprechung interessieren mich im Moment noch nicht.
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#87   Gotthard   22:00:53 | Montag, 18. Dezember 2006
problematische Splittergruppen
es gibt so viele problematische Splittergruppen: Una voce, Pius-Verein, Netzwerk kath.Priester, Wir sind Kirche, Solidargemeinschaften von xyz usw…
sie sind nur für ganz wenige Leute interessant …
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#86   Karl-Peter   21:57:07 | Montag, 18. Dezember 2006
@Sonne & Desperatus: Hier gibts Lesestoff zum Weiterbilden!
Unter www.kreuz.net/article.1961.html erfahren Sie vieles über Herrn Pater Andreas Hönisch, dem Gründer und Generaloberen der Diener Jesu und Mariens, einer Kongregation päpstlichen Rechtes, die auf ausdrücklichen Wunsch Joseph Kardinal Ratzingers gegründet wurde.
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#85   Desperatus †   21:52:56 | Montag, 18. Dezember 2006
@Sturmius
Warum antworten Sie nicht auf meine Frage?
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#84   Sturmius   21:49:47 | Montag, 18. Dezember 2006
Konstruktion von Feindbildern
Desperatus & sonne, warum müssen Sie Feindbilder konstruieren, um hier bestehen zu können? Setzen Sie sich doch endlich mit dem Handeln von Bischof Algermissen auseinander. Sachlich und konstruktiv. Gemessen an der kirchlichen Lehre und Ordnung. Die Agitatoren der Pastoralverbünde geben es inzwischen offen zu: Man will eine andere Kirche:
www.hna.de/…e_das_sind_alle.html
Redaktion benachrichtigen
#83   Toby   21:42:31 | Montag, 18. Dezember 2006
Ähnliches Kaliber?
Das möchte ich erleben, dass Bischof Müller einen „Wir-sind-Kirche“-Funktionär in den Priesterrat beruft, wie es sein Kollege Algermissen mit Pfarrer Winfried Hahner getan hat. Der Fuldaer Priesterrat hat Pfarrer Hahner dann auch noch zu seinem Vorsitzenden gewählt.
Das stelle man sich einmal im Bistum Regensburg vor: Ein Funktionär einer problematischen Splittergruppe als offizieller Repräsentant des Diözesanklerus! Algermissen aber macht’s in Fulda möglich. Wo ist da eigentlich noch die kirchliche Einheit?
Redaktion benachrichtigen
#82   Desperatus †   21:31:50 | Montag, 18. Dezember 2006
@Sonne
Aus ganzem Herzen stimme ich zu.:Hier kritisch nachzufragen bringt nur Schweigen oder Beschimpfungen. Also schließe ich mich an: ich will mehr über H.H. Hönisch ExSJ wissen, als auf SJM- und KPE-Seiten zu finden ist.
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#81   Karl-Peter   21:27:35 | Montag, 18. Dezember 2006
@Sonne
Vielleicht wollte Pater Krenzel noch die restlichen Sachen holen, zumal er ja Hals über Kopf aus dem Pfarrhaus ausziehen mußte?
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#80   Gotthard   21:25:38 | Montag, 18. Dezember 2006
ähnliches Kaliber
Die Bischöfe von Fulda und Regensburg scheinen ein ähnliches Kaliber zu sein… ich denke, sie telefonieren oft miteinander.
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#79   sonne   21:18:51 | Montag, 18. Dezember 2006
@sturmius
Es ist nicht meine Absicht abzulenken, doch keiner redet hier von P. Hönisch. Es kommt mir so vor, wie wenn er schon als Heiliger behandelt wird. Keiner geht hier auf meine Thesen ein = Sie kennen P. Hönisch nicht gut genug. :-S
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#78   Sturmius   20:59:13 | Montag, 18. Dezember 2006
Bischof Algermissen ist das Problem
Sonne schrieb: Warum lenken Sie von P. Hönisch und seinem „System“ ab? Anscheinend kennt sich hier niemand damit aus!
Sonne, warum lenken Sie von Bischof Algermissen und seinem „System“ ab?
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#77   Toby   20:54:50 | Montag, 18. Dezember 2006
Problematische Splittergruppen in Fulda und Regensburg
Gotthard, Sie scheinen es nicht zu begreifen:
In Regensburg demonstrieren Mitglieder einer problematischen Splittergruppe gegen die kirchliche Lehre und Ordnung.
Ich Fulda treten ganz normale Gläubige aus ganz normalen Pfarreien für den Verbleib ihrer glaubenstreuer Priester ein, die man ihnen ohne Not genommen hat.
In Regensburg ist die aktive Mitarbeit bei „Wir-sind-Kirche“-Gruppen in Übereinstimmung mit der kirchlichen Rechtsordnung verboten, in Fulda werden solche Aktivisten dagegen nicht nur nicht geduldet, sondern sogar noch in einflussreiche diözesane Gremien befördert.
Herr Wallner hätte demnach in Fulda durchaus gute Karrierechancen, beispielsweise als Referent für Gemeindekatechese im Bischöflichen Generalvikariat.
In Fulda stimmt etwas nicht, in Regensburg schon. Manchmal könnte man tatsächlich meinen, man lebt in der einen katholischen Kirche in zwei verschiedenen Religionen.
Es müsste geklärt werden, was eigentlich verbindliches Glaubensgut ist, woran man sich messen kann. Bischof ALgermissen scheint dazu nicht in der Lage zu sein. Er ist selbst parteiisch und trägt zu Spaltung und Verwirrung unter den Gläubigen bei.
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#76   sonne   20:51:22 | Montag, 18. Dezember 2006
@karl-peter
Danke für Hinweis wegen „Belesen“ der Meinungen. War nichts Neues. Mal etwas Neues für alle: P. Krenzel war am Wochenende in Eckweisbach. Warum? Ich habe gedacht, dass der Dienst der SJM im Bistum zu Ende ist. Ja, er war da, um zu trösten und zu beruhigen. Das kann er gut. :-@
Warum lenken Sie von P. Hönisch und seinem „System“ ab? Anscheinend kennt sich hier niemand damit aus!
@clarissa colonia:
Liebe Clarissa, Sie lenken auch ab und haben meine Frage nicht beantwortet. Warum? Kennen Sie P. Hönisch nur flüchtig?
Ich habe versucht heute meine Strahlen als Sonne auszusenden. Aber stellen Sie sich vor, viele Menschen wollten es nicht annehmen, weil sie nur an sich gedacht und puren Schwachsinn verbreitet haben.
Lieber Gruß an Sie und bin gespannt auf Ihre fundierte Antwort. :-)
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#75   Gotthard   20:35:57 | Montag, 18. Dezember 2006
auf Regensburg hören!!!
vielleicht sollte doch mehr auf Regensburg gehört werden. Folgende Handlungen führen nämlich zur Unwählbarkeit in kirchliche Gremien, so der Regensburger Generalvikar:
Sie hingegen haben sich auch während des Jahres 2006 wiederholt öffentlich gegen die Legitimität der Reform ausgesprochen, haben dagegen demonstriert, in Leserbriefen, Mahnwachen und Interviews dagegen Stellung genommen. Dadurch haben Sie der Kirche in der Öffentlichkeit erheblich geschadet.
In diesem sehr umfangreichen Offenen Brief werden dem Bischof von Regensburg schwerste, inhaltlich jedoch haltlose Amtsverletzungen vorgeworfen.
Dass auch der bloße Austritt aus dem Kirchensteuerverbund die Tatstrafe der Exkommunikation nach sich zieht, haben erst jüngst die deutschen Bischöfe bekräftigt. Diesen Zusammenhang zu kritisieren, kann Kirchenaustritte sogar fördern.
sehr interessante Argumentationen aus Regensburg …
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#74   Karl-Peter   19:18:54 | Montag, 18. Dezember 2006
Eine offene Frage …
Wo bleibt das entschiedene Eintreten gegen Sympathisanten und Mitglieder der kirchenfeindlichen Gruppierung ‘Kirche von unten’ oder gegen den ‘Fuldaer Kreis für eine offene Kirche’?
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#73   propst zu paderborn   19:08:25 | Montag, 18. Dezember 2006
recht hat er!
bischof heinz josef algermissen ist und bleibt bischof von fulda! auch wenn hier andere menschen das gegenteil behaubten.
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#72   Lauschi   18:48:16 | Montag, 18. Dezember 2006
@ Gotthard
:)3 gleichfalls besten Dank.
Jetzt fällt es mir wieder ein: „…waren früher selber welche“.
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#71   Toby   18:43:27 | Montag, 18. Dezember 2006
Bitte sachbezogen diskutieren
Es geht hier nicht um Herrn Rothenberger, sondern um Heinz Josef Algermissen, dem Noch-Bischof von Fulda.
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#70   Gotthard   18:43:14 | Montag, 18. Dezember 2006
Rothenberger
handelt es sich bei diesem Herrn um:
Werner Rothenberger
Laurentiusstrasse 8
60388 Frankfurt Bergen-Enkheim
???
hier die Quelle nach googeln:
Quelle www.kathnews.com/wbboard/thread.php?postid=154186
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#69   Lauschi   18:34:04 | Montag, 18. Dezember 2006
@ Nil Novi sub Sole
:)3 danke für die Auskunft! Scheint wohl zu den schärfsten Kritikern der Elche zu gehören, wie man so schön sagt… wie war das gleich?
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#68   Aragorn   18:26:22 | Montag, 18. Dezember 2006
Hallo PetrusX
Hallo PetrusX! Man wartet noch auf deine Antwort!
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#67   Nil novi sub sole   18:23:05 | Montag, 18. Dezember 2006
Werner Rothenberger
Wer ist Werner Rothenberger? Diese Frage ist leicht zu beantworten. Werner Rothenberger, der recht leicht mit Rücktrittsforderungen an deutsche Bischöfe öffentlich herantritt, hat selbst einen Rücktritt hinter sich. Er war vor seiner Heirat röm.-kath. Priester und hat sein Priesteramt nach dem Konzil schändlich verlassen. Gute Katholiken stehen auf der Seite von Kirchenmännern, die treu bleiben!
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#66   Seminarist   16:38:42 | Montag, 18. Dezember 2006
Kapitel „Peinliche Fritte“ – Fortsetzung
Wenn also der Entlassung der Padres eine „längere Zeit des Ermahnenes“ vorausgegangen ist, dann wird es ja dafür Belege geben, wie Briefe an den Genraloberen oder die Padres selbst, oder hat Excellenz jedesmal selbst zum Telefon gegriffen und ein „Dududu!!!“ nach Blindenmarkt geschickt?
Mit jeder Aussage des Herrn Diözesanbischofs wird die Lage für ihn peinlicher! Hier müssen „facts“ auf den Tisch, denn das subektive Wohl- bzw. Unwohlbefinden interessiert eines hochrangigen Klerikers interessiert hier nur einen: Ihn SELBST!
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#65   Pünktchen   16:03:26 | Montag, 18. Dezember 2006
Umwidmung der Kirchensteuer!
Liebe Gläubige aus Eckweisbach, Schwarzbach und Simmershausen, habt Ihr die Botschaft dieses Artikels www.kreuz.net/article.4390.html erhalten? :)3
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#64   Toby   14:17:42 | Montag, 18. Dezember 2006
Die wahren Sektierer
Es wäre eigentlich zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre: Die wahren Sektierer werden in einflussreiche Gremien berufen, während man treugläubige Priester immer noch ohne Angaben von Gründen entlässt oder an den Rand stellt.
Ich frage mich: Was will der Bischof eigentlich erreichen? Was sind seine Zukunftspläne? Wie soll es mit der Kirche von Fulda in den nächsten zehn bis 15 Jahren weitergehen? Viele Menschen nehmen jetzt den Bischof einfach nicht mehr ernst. Das ist tragisch für einen Mann, der von Amts wegen eigentlich Brückenbauer sein sollte.
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#63   Pünktchen   14:11:34 | Montag, 18. Dezember 2006
PetrusX – der Aufklärer!
Ich schließe mich der Frage von Aragorn an! Warum mußten die Patres gehen?
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#62   Katholikos †   14:08:11 | Montag, 18. Dezember 2006
@Karl-Peter
Jetzt haben wir unsre Erwartungen schon arg auf Euer Tiefniveau zurückgeschraubt!!! Aber Ihr belustigt mit Eurem Sektiererismus so sehr, dass man kaum erwarten kann, bis Ihr wieder ein neues Thema mit Euren Ergüssen aufschlagt! Da kannst du wirklich schon echt Entzugserscheinungen kriegen!!!
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#61   Aragorn   13:22:59 | Montag, 18. Dezember 2006
@PetrusX der Aufklärer – endlich!
Hallo PetrusX! endlich mal einer, der uns über die ganze Sache aufklären kann. Bitte sage uns, warum Bischof Algermissen diese Padres gefeuert hat. Um es gleich zu sagen: Ich bin in der ganzen Sache nur neutraler Beobachter und es liegt mir fern, den Bischof anzugreifen. Ich möchte eigentlich nur mal meine Frage beantwortet haben, warum die Padres gehen mussten. Bitte, lieber PetrusX, sage es uns.
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#60   Karl-Peter   13:22:41 | Montag, 18. Dezember 2006
Es brodelt im ganzen Bistum
Skandalöse Aussagen aus dem Norden des Bistums:
Aus: www.hna.de/melsungen…_alle.html
Die Konzentration der seelsorgerlichen Aufgaben auf den Priester bezeichnet Braun als „Fehlentwicklung der vergangenen Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte“. Die Pastoralverbünde sollen Abhilfe schaffen. Das neue Bündnis symbolisiert für ihn ein „Umdenken im Kirchenbild“.
= Hybris junger Priester! O:)
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#59   PetrusX   12:10:00 | Montag, 18. Dezember 2006
Horido nach Deutschland
Pünktchen, Toby und Co…!
Wie kommt Ihr eigentlich darauf, daß unser Hochwürdigster Bischof unter Realitätssinn leidet?
Eben weil er die Realität in der Rhön richtig eingeschätzt hat, hat er endlich gehandelt.
Es ist wirklich rührend Euch zuzuschauen, wie Ihr Euch immer noch an der Geschichte abarbeitet.
Da hab ich wenigstens auch hier was zu lachen :-)
Beste Grüsse aus Hongkong!!! … und viel Spass beim aufregen.
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#58   Rhöner   11:36:14 | Montag, 18. Dezember 2006
Dieser Zeitungsartikel
hilft evtl. auch in diesem Tread zur Meinungsbildung.
www.hna.de/…e_das_sind_alle.html
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#57   Pünktchen   11:24:17 | Montag, 18. Dezember 2006
Bester Toby,
Didymus-Zwilling wollte doch nur die „Machtverhältnisse“ bestärken! Daß er die schlecht und widersprüchlich begründeten Entscheidungen von Algermissen, die tatsächlich auf einen Verlust des Realitätssinnes hindeuten, für „(folge)richtig“ halten will, wird in der Sozialpsychologie unter dem Stichwort „Idiosynkrasiekredit“ abgehandelt. Offensicht steht hinter Didymus ein Mensch, der mit dem Fall Algermissen selber steht und fällt!
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#56   Toby   11:09:13 | Montag, 18. Dezember 2006
@ Didymus
Durch stereotype Wiederholungen werden unzutreffende Aussagen auch nicht richtiger.
Die Aufarbeitung dieser Angelegenheit hat noch nicht einmal richtig begonnen. Da gibt es noch sehr viel Arbeit.
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#55   Didymus-Zwilling   11:03:00 | Montag, 18. Dezember 2006
Machtverhältnisse
Man kann sich in Fulda nur glücklich schätzen, dass nicht solche Leute das Sagen haben wie Betroffener oder clarissa colonia (gar eine Frau, die in der Kirche etwas zu sagen haben möchte? :-D )
Die Entscheidung Algermissens gegen die Patres war (folge)richtig und ist abgeschlossen. o^/
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#54   Karl-Peter   10:47:13 | Montag, 18. Dezember 2006
Überzogene Erwartungen von Gunsenum und Katholikos
Von einem Gründungsvater des „Fuldaer Kreises für eine offene Kirche“ war gestern in der Predigt zu hören, man solle die Menschen nicht überfordern! Außerdem wäre unsere Aufgabe im Advent, mehr Geduld im zwischenmenschlichen Umgang zu pflegen.
Gunsenum und Katholikos! Hören Sie auf Ihre Freunde in Hünfeld und schrauben Sie Ihre Forderungen etwas zurück.
Vielleicht geht es Ihnen dann besser. :-) :-] :-D
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#53   clarissa colonia   10:36:49 | Montag, 18. Dezember 2006
@sonne
Nach der vollmundigen Ankündigung von gestern, wäre doch heute wohl mit besserem Wetter zu rechnen gewesen. Der Blick aus dem Fenster, zum „aggiornamento“ geöffnet, zeigt aber nur Wolken und Regen. Statt Sonne: „Trüber Tag, Feld“ (das ist übrigens der destruktive Höhepunkt in Faust I).
Aber, wir können ja Hoffnung haben: Post nubila phoebus!
Wir freuen uns schon auf die Rückkehr der Sonne!
uiogD.
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#52   Pünktchen   10:28:58 | Montag, 18. Dezember 2006
Clarissa
Sie treffen den Nagel wieder einmal auf den Kopf!
Denn natürlich ist der Bischof, wie er selbst schrieb, nur das unschuldige Opfer gewissenloser Kampagnen, losgetreten von namenlosen Schreiberlingen in spalterischen Internetforen, die seine guten Entscheidungen vorzeitig bekannt und damit schlecht oder irreversibel machten. :'( :'( o^/ :'( :'(
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#51   clarissa colonia   10:19:33 | Montag, 18. Dezember 2006
Wahrheitspflicht
Leider ist es mir nicht gegeben, die Bedürfnisse verschiedener Leser nach Sensationen zu befriedigen. Aber bereits zum Artikel „Man will eine andere Kirche“ ist von Leser Didymus im Zusammenhang mit Bischof Algermissen die Wahrheitsfrage thematisiert worden.
Damals ging es um die Zurruhesetzung von Pfarrer Schlitt, der behauptete, von der Diözesanverwaltung gegen eigenen Willen zum Ruhestand gedrängt worden zu sein, während offiziell verlautbarte, dies sei auf eigenen Wunsch hin erfolgt.
Nun wird behauptet, dass der Entpflichtung der drei SJM-Patres eine mehrjährige Phase der Geduld und Ermahnungen durch den Bischof vorausgegangen sei. Dieses bestreitet der Generalobere der SJM ausdrücklich.
In beiden Fällen hat also irgend jemand die Unwahrheit gesagt. Damit ist nicht gesagt, dies müsse zwingend der Bischof gewesen sein; aber es ist doch auffällig, dass der Bischof in beiden Fällen die „Konstante“ ist. Aber es müsste schon nachdenklich stimmen, dass der Bischof von so vielen Lügnern umgeben zu sein scheint, deren einziges Trachten dahin geht, seine Wahrheit durch Lügen zu entstellen, um ihn in Misskredit zu bringen.
Denn natürlich ist der Bischof, wie er selbst schrieb, nur das unschuldige Opfer gewissenloser Kampagnen, losgetreten von namenlosen Schreiberlingen in spalterischen Internetforen, die seine guten Entscheidungen vorzeitig bekannt und damit schlecht oder irreversibel machten.
Alle Namenlosen sollten sich dafür in gebotener Intensität schämen!
uiogD.
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#50   Maurice Corvisier   07:49:45 | Montag, 18. Dezember 2006
Also, mal ehrlich:
„H.H. Bischof“ – das hat was, wenn man es mit der Ankürzung laut liest.
Es ist andererseits die Verharmlosung einer Katastrophe.
Und ganz ernst: der „Hirte von Fulda“, der wirkliche, der dreht sich im Grab um.
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#49   Katholikos †   01:58:59 | Montag, 18. Dezember 2006
Entzugserscheinungen!!!!
Auch ich erwarte, dass ich endlich wieder umfassend hier informiert werde:
Wo bleiben die „Schauermärchen“ des kleinen Paulchens???
Es steht uns einfach zu, von wirklich Rechtgläubigen wichtige Infos zu bekommen!
Viele leiden schon an Entzugserscheinungen! Wo sind die vielen Volksaufklärer und Sektierer denn geblieben? Von diesen Themen können wir gar nicht genug bekommen:
*Der liberale homofreundliche Bischof Kamphaus von Limburg!
*Der modernistische Kardinal Lehmann von Mainz!
*Der böse Bischof Genn von Essen, der Essen kaputt macht!
*Vielleicht noch was über die bösen Homos.
*Die Freigabe der alten MEsse, die bestimmt gleich morgen kommt!
Algermissen allein genügt uns nicht!!!!!
:-!
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#48   Gunsenum   01:21:21 | Montag, 18. Dezember 2006
Ich erwarte…
daß in folgender Reihenfolge, folgende Themen wieder aufgegriffen werden mögen:
*Der liberale homofreundliche Bischof Kamphaus von Limburg!
*Der modernistische Kardinal Lehmann von Mainz!
*Der böse Bischof Genn von Essen, der Essen kaputt macht!
*Vielleicht noch was über die bösen Homos.
*Die Freigabe der alten MEsse, die bestimmt gleich morgen kommt!
Es kann nicht angehen, dass ich hier nichtmehr über diese wichtigesten THemen informier werde!
Tz tz tz!
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#47   bonifatius   01:07:59 | Montag, 18. Dezember 2006
@adlimina: die verlorene Souverenität der Amtskirche
Nein, nicht meine Beurteilung haben sie unterschätzt, sondern die konsequent weitergedachten Folgen der ihrigen.
Der Großteil der Kirchensteuerzahler steht sowieso nicht mehr souverän hinter der amtlichen Kirche: Leere Kirchen, leere Beichtstühle (werden durch nichtssagende Busandachten ersetzt) kaum ein Halten des Dekalogs, geschweige denn der Kirchengebote, wie Sonntagspflicht etc. Das allgemeine Leben ist entchristlicht, sekulär geworden.
Und nun ein solches Trauerspiel um die Priester eines Ordens, der unangenehme, zeitgeistige Probleme beim Namen nennt und die Gläubigen hiervor zu recht warnt. Und dann werden diese auf eine ekelige Weise derart diskreditiert!
Ein praktizierender Katholik kann dadurch jegliches Vertrauen in die Kirchenführung verlieren. Dieses Fuldaer Beispiel beweist, daß diese Amtskirche sich selber ruiniert. Die Herde hat viele blinde Hirten. Da hilft auch kein Adlimina (-besuch) mehr.
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#46   clarissa colonia   00:19:53 | Montag, 18. Dezember 2006
@sonne
Natürlich muss sich die Sonne so verhalten, weil sie sich ja um die Erde dreht, oder nicht?
uiogD.
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#45   Karl-Peter   00:19:28 | Montag, 18. Dezember 2006
@Sonne
Sie steigen mit dem 17. Dezember reichlich spät in die Diskussion ein. Die läuft schon seit vielen Wochen. In etwa 40 Artikeln wurde die Thematik hier bei kreuz.net bereits umfassend dargestellt und in weit mehr als 1000 Lesermeinungen (die unsachlichen, die nur ablenken, habe ich bereits abgezogen) ausführlich diskutiert.
Bevor Sie so markante Phrasen vom Stapel lassen wie „Warum wird hier ständig auf dem Bischof rumgehackt?“, sollten Sie sich erstmal gründlich belesen!
!:)
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#44   sonne   00:17:17 | Montag, 18. Dezember 2006
@clarissa-colonia
Wenn Sie ihn so gut kennen, dann wissen Sie auch ob er die Wahrheit spricht oder nicht.
Gute Nacht, schließlich muss ich als Sonne gleich wieder aufstehen… :-]
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#43   clarissa colonia   00:06:11 | Montag, 18. Dezember 2006
@sonne
Ich kenne P. Andreas Hönisch, sie auch?
uiogD.
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#42   sonne   00:04:42 | Montag, 18. Dezember 2006
@clarissa-colonia
Kennen Sie P.Hönisch? Spricht er die Wahrheit? :-@
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#41   clarissa colonia   23:59:17 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@sonne
Weil die vom Bischof vorgebrachten Begründungen nicht nachweislich wahr gewesen sind!
uiogD.
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#40   sonne   23:56:53 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@karl-peter
Die Richtigstellungen von P. Hönisch kann man wieder so oder so verstehen. Sie sind dehnbar wie Gummi. Ich kenne ihn ziemlich gut, mehr als Sie es denken. Er ist ein Genie des Wortes. Der Bischof hat seine triftigen Gründe, warum er den Gestellungsvertrag aufgelöst hat.
Warum wird hier ständig auf dem Bischof rumgehackt? Es wäre mal sinnvoll, die SJM und seinen Generaloberen zu „beleuchten“. ?:)
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#39   Karl-Peter   23:54:05 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Danke Toby!
Eine Ergänzung:
Der schriftlich erhobene Vorwurf, die Personalentscheidung wäre zu früh an eine breitere Öffentlichkeit gegeben worden, liegt zeitlich deutlich vor dem ersten kreuz.net-Artikel!
Somit ist zumindest erwiesen, daß die Kritik zunächst nichts mit kreuz.net zu tun hat!
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#38   Toby   23:40:30 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Die Begründungsnot des Bischofs
Warum wurden die drei SJM-Patres entpflichtet?
Am 1. November sprach Bischof Algermissen in der Fuldaer Zeitung Vorgänge an, „die unser Vertrauen zur Ordensleitung irreparabel zerstört haben“. Nach Angaben von Bistumssprecher Ohnesorge in der Fuldaer Zeitung vom 2. November war die Entscheidung der Diözese „endgültig“.
In seinem Brief an die drei Rhöngemeinden vom 12. Dezember schreibt Bischof Algermissen nun plötzlich, dass diese Personalentscheidung „zu einem zu frühen Zeitpunkt und auf ungute Weise“ geplant und „um mich unter Druck zu setzen vor eine breite Öffentlichkeit gebracht worden“ sei, „wodurch eine eventuelle Modifizierung der Entscheidung von vornherein unmöglich gemacht wurde.“
Was soll das bedeuten? Zuerst spricht der Bischof von einem „irreparablen Vertrauensbruch“ und von einer „endgültigen Entscheidung“. Sechs Wochen später wird jedoch behauptet, erst durch die Publizität des Falles sei eine Rücknahme der Entscheidung nicht mehr möglich gewesen.
Wie hätte denn eine Entscheidung, die nach den eigenen Aussagen des Bischofs von vornherein unumstößlich feststand, nun doch noch modifiziert werden können?
Die Logik passt einfach nicht, denn es kann ja nicht an irgendwelchen Reaktionen von nicht Betroffenen liegen, ob nun der Bischof die Entlassung als berechtigt ansieht oder nicht und sie evtl. modifizieren oder gar zurücknehmen würde.
Der Bischof scheint etwas durcheinander zu sein.
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#37   golfi   23:22:55 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Nach fetten Jahren folgen magere
Die Geschichte hat uns dies gelehrt, also im übertragenen Sinn, nach einem starken Bischof ( Dybar) , folgt eine taube Nuß. Diese Generation hat die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt. Freuen wir uns jetzt schon auf den Lehmann-Nachfolger.
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#36   Lioba   23:19:35 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Mein liebes Kind, lieber Neuling Henricus Institor,
Als Lehrerin darf ich doch sagen Du Henricus! Sieh das mal nicht so verbissen. Das ist keine Hetze gegen unseren Hochwürdigsten Herrn Bischof Algermissen.
Etwas Kritik muß er vertragen können. Schau uns LehrerInnen an, das ist unser Alltag.
Bei seinem eher autoritativen/autoritär anmutenden Auftreten würden ihn die Schüler in den Klassen sehr bald nicht mehr ernst nehmen.
Ich rate unserem Herrn Bischof und seinen Verteidigern in diesem Forum zu mehr Gelassenheit.
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#35   Karl-Peter   23:07:19 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@Sonne
Außerdem hat er Vollmacht einen Gestellungsvertrag mit einem Orden ohne Gründe aufzulösen.
Er hat jedoch keine Vollmacht, Unwahrheiten zu verbreiten. Pater Hönisch hat verschiedene Richtigstellungen www.sjm-congregation.org/…/aktuelles/index.htm veröffentlicht!
Ein Bischof darf nicht lügen! :-$
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#34   Henricus Institor   23:05:39 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Was soll die Hetze gegen Bischof Algermissen?
Die Entscheidung von Bischof Algermissen wird weder von kreuz.net noch Leuten rückgängig gemacht werden können, die mit ihrem Tun der Heiligen Kirche gegenwärtig einen Bärendienst erweisen – und der ist alles andere als konstruktiv.
Ein Beispiel an Demut kann sich so mancher Katholik, gerade in der Adventszeit, an der SJM nehmen, die direkt betroffen ist.
Ob Msgr. Algermissen im Unrecht oder Recht ist, darüber wird eine andere Instanz befinden, also nutzt diese Zeit zur Besinnung und hört mit der Hetze gegen den Hirten von Fulda auf. Es wird langsam unerträglich!
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#33   clarissa colonia   23:00:33 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@sonne
Der Bischof hat zwar das Recht, einen Gestellungsvertrag ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Aber, wenn er Gründe benennt, müssen diese nachweislich wahr sein.
Ich verweise nur auf einen zurückliegenden Beitrag von Didymus:
Samstag, 2. Dezember 2006 15:40 Didymus-Zwilling: @ Karl-PeterIch fühle mich dazu schon in der Lage.
Aber Sie wollen es ja wohl nicht hören: einer von beiden lügt!
Es stellt sich die Frage: wer!
Sagen Sie es mir![klein]
Interessant ist, dass es hier zwei Unwahrheiten aufgetaucht sind, deren Konstante beidemale der Bischof ist. Sollte das nicht zu denken geben?
uiogD.
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#32   Sirilo   22:48:15 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@Sturmius
Sárospatak heißt „Schmutziger Bach“ (sáros = schmutzig). „Schwarz“ heißt auf Ungarisch „fekete“.
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#31   sonne   22:46:16 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@didymus-zwilling
Bischof Algermissen ist ein guter Mensch. Ich finde seinen konsequenten Weg gut. Außerdem hat er Vollmacht einen Gestellungsvertrag mit einem Orden ohne Gründe aufzulösen.
P.S. Sie gefallen mir schon lange!!!!! o^/
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#30   Graf von Galen   22:41:02 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Wider VII
Herzlichen Dank für diesen Artikel. Bischof Algermissen
sollte baldmöglichst in die Wüste geschickt werden,
was aber wohl leider Wunschdenken bleiben wird.
Bischof Algermissen sieht sich ja vom Hl. Vater in seiner
Position gestärkt und nach dem Einknicken des Hl.
Vaters gegenüber der antichristlichen Irrlehre des
Islam, sehe ich nicht, daß der Papst den Mut hat, gegen
die Modernisten einzuschreiten. Auch die Freigabe der
alten Messe verschiebt sich ja laufend,
wenn diese denn überhaupt jemals kommen wird.
Benedikt XVI hat sicher das Herz auf dem rechten
Fleck und würde sicher gerne manches in Richtung
Tradition zurückdrehen, leider fehlt ihm hier allem
Anschein nach das Durchsetzungsvermögen.
Er ist eben leider nicht der „Panzerpapst“.
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#29   clarissa colonia   22:38:56 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@Didymus
Ihr Beitrag lässt Bischof Algermissen ja fast als den hehren Sarastro erscheinen, der nur von der fiesen Königin der Nacht an der Verwirklichung seiner erleuchteten Pläne gehindert wird. Nun stimmt wenigstens der maurerische Hintergrund überein, oder nicht?
uiogD.
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#28   sonne   22:33:59 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@sturmius
„sár“ heißt im Ungarischen „Dreck“ oder „Matsch“ und nicht „schwarz“. :-O / Also wörtliche Übersetzung „Dreckiger Bach“. Das dazu. Lieber Gruß.
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