Der Fuldaer Bischof hat sich schriftlich an die Gläubigen von Eckweisbach, Schwarzbach und Simmershausen gewandt und die ungerechte Entlassung ihrer Priester zu rechtfertigen versucht. Von Leopold Conradi.
Mons. Heinz Josef Algermissen
(kreuz.net, Fulda) Mit seinem Brief an die Pfarreien der entlassenen Priester hat Mons. Heinz Josef Algermissen
die Bestätigung geliefert, daß die jüngste Rücktrittsforderung von Werner Rothenberger berechtigt
ist.
Zu Beginn seines Schreibens bekundet der Bischof „Verständnis“ für den Unmut vieler über die
Entlassung der eifrigen Seelsorger.
Mit solchen Verständnisbekundigungen beginnt nahezu jedes kirchlichenbehördliche
Antwortschreiben auf Beschwerden. Garniert wird das „Verständnis“ mit einem persönlichen „Betroffensein“.
Wer
lügt?
Bischof Algermissens sprach von einer „mehrjährigen Phase der Geduld und des Ermahnens“ den SJM-Priestern
gegenüber. Der Generalobere der SJM hat dem ausdrücklich widersprochen.
Wie aber paßt das zum Polizeiaufgebot
bei der letzten Mahnwache der Gläubigen in Fulda? Und wie zu den Einflußnahmen auf die ‘Fuldaer Zeitung’
und auf die diözesane Kirchenzeitung ‘Bonifatiusbote’, sodaß beide Blätter kaum oder nicht über die
skandalösen Vorgänge in Fulda berichteten und Leserbriefe dazu unterdrückten?
Der Bischof spricht
in seinem Brief von „Modifizierung“, die eventuell noch möglich gewesen wäre. Fragen über Fragen:
Welche Möglichkeiten gab es, wenn von vornherein feststand, daß die Priester auf jeden Fall gehen müssen?
Der knallharte Rausschmiß war eine abgemachte Sache.
Weiter spinnt der Bischof Verschwörungstheorien
und erklärt zu wissen, daß eine „begrenzte Gruppe“ ihn „als Bischof bewußt beschädigen“ wolle.
Bischof Algermissen hat den Rhöner Gläubigen jedes Gespräch verweigert
Somit
wären die Gläubigen in der Rhön nur dumme Verhetzte, weil „Trittbrettfahrer aus extrem traditionalistischen
Kreisen die Entlassung der SJM-Priester instrumentalisieren“.
Klingt zwar wie ein Kriminalroman, ist
aber eine nicht bewiesene Konstruktion.
Bischof Algermissens spricht auch von einer „mehrjährigen Phase
der Geduld und des Ermahnens“ den SJM-Priestern gegenüber.
Dem widerspricht die Tatsache, daß die Gläubigen
mit ihren Priestern nicht nur zufrieden waren, sondern für deren Verbleib in ihren Pfarreien demonstriert
haben.
Der Generalobere der ‘Diener Jesu und Mariens’ hat dieser Darstellung außerdem ausdrücklich
widersprochen. Wer lügt?
Weiter verweist der Bischof „mit einem realistischen Blick“ auf die Altersstruktur
der Fuldaer Priesterschaft.
Dabei verschweigt er, daß er sich selber zu bemühen scheint, seine Priesterschaft
möglichst schnell altern zu lassen. So wird den Priestern im Bistum Fulda – gegen das Kirchenrecht –
vorgeschrieben, mit Erreichen des 70. Lebensjahres um die Pensionierung zu bitten.
Welcher der übrigbleibenden
Priester wird dann nicht von sich aus mit anderen Geistlichen oder Pfarreien kooperieren wollen, wenn
er merkt, daß ihm die Arbeitslast über den Kopf wächst?
Damit erzeugt die Entlassung der drei SJM-Priester
jenen Zustand, den man als Voraussetzung und Rechtfertigung des ‘Pastoralen Prozesses’ gerne haben möchte.
Rothenberger spricht in seiner Rücktrittsforderung mit Recht vom „pastoralen Supergau“ und stellt die
Frage, wo zukünftig die Priesterberufe herkommen sollen.
Keine Angst, Herr Rothenberger! Bischof Algermissen
betet – nach eigenen Angaben – „täglich um mehr Priesterberufungen“.
Besonders empörend ist die bischöfliche
Behauptung, daß der ‘Pastorale Prozeß’ „an erster Stelle eine geistliche Erneuerung“ sei.
Wenn man
den real existierenden ‘Pastoralen Prozeß’ betrachtet, dann sieht man das Gegenteil: In keiner Gemeinde
klappt die verordnete Zusammenarbeit. Alle schimpfen darüber. Aber keiner wagt, dem Bischof Widerstand
zu leisten.
Die Zukunft der vorbildlich geführten Pfarreien ist ungewiß
Schließlich beruft sich Bischof Algermissen auf seine „Pflicht, als Bischof, zu ermahnen,
zu korrigieren und nötigenfalls auch Einheit zu gebieten“.
Interessanterweise beschränkt sich diese
bischöfliche Tätigkeit auf die Unterdrückung lehramtstreuer Priester.
Wo bleibt das entschiedene Eintreten
gegen Sympathisanten und Mitglieder der kirchenfeindlichen Gruppierung ‘Kirche von unten’ oder gegen den
‘Fuldaer Kreis für eine offene Kirche’?
Bischof Algermissen zieht es vor, jene Priester zu bestrafen,
die nicht – wie vom Bischof gewünscht – um die Gründung eines Pastoralverbundes gebeten haben.
Dagegen
stellt sich der Bischof hinter Anhänger kirchenfeindlicher Gruppierungen, die er dadurch unterstützt,
daß er sie in Gremien beruft oder beläßt, in denen sie der Kirche schaden.
Um von diesem Skandal abzulenken,
verhält sich Mons. Algermissen wie der Dieb, der schreit: „Haltet den Dieb!“
Solch ein Verhalten ist
nur mit dem vollständigen „Verlust des Realitätssinnes“ zu erklären.
Das ist eine Krankheit und rechtfertigt
einen Rücktritt.
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126 Lesermeinungen
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#127 Karl-Peter 13:27:58 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@Sirilo Ihre Reaktion ist ganz typisch für viele Ihrer Postings und die Ihrer Mitstreiter. Sie unterstellen
Ihren Diskussionspartnern eine gewisse Dümmlichkeit. Im konkreten Fall, als ob man nicht wüßte, wie
die korrekte Bezeichnung für das Hochfest am 25. März lautet. Das scheint mir symptomatisch für Sie
und Ihre Kameraden zu sein: Von den Problemen, die der Fuldaer Bischof verursacht (hier beispielsweise
durch seine falsche Begriffssprache), scheinen Sie ablenken zu wollen. Sie suchen bei demjenigen einen
Fehler, der Probleme aufdeckt und nicht bei dem, der sie verursacht!
#126 mathild 12:52:34 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Fast alle Bischöfe in Deutschland arbeiten im Auftrag eines „Anderen“ Man kann nur hoffen, dass die Proteste
vor dem Dom zu Fulda nicht abreissen. Mit solch einem Hirten darf man sich nicht zufrieden geben. Hirten
die Häretiker auf eine Gemeinde loslassen (auch Bischof Dr. Felix Genn aus dem Bistum Essen) gehören
Ihres Amtes enthoben. Die meisten der deutschen Bischöfe sind eh inoffiziell schon lange exkommuniziert.
Betet für diese !
#125 Rainer Tobak 12:22:31 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Dr. Otterbeck …dass päpstliche Kardinalskreationen fortan immer am 25. März zelebriert werden sollten…
und keine Bischöfe etwa zu Kardinälen erhoben werden, die den Festtagsgedanken von Mariä Verkündigung
mit dem von Christi Geburt verwechseln! Gott schütze Fulda – VOR ALGERMISSEN!
#124 Pünktchen 12:10:59 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Danke für Ihre Ausführungen, Herr Dr. O.: die Menschwerdung des Herrn wird am 25. März gefeiert, seine
Geburt am 25. Dez. (Wiederholung ist die Mutter der Pädagogik!) Daß dies einem katholischen Bischof
zu Fulda gesagt werden muß, ist schon sehr traurig. Und wenn der Bischof schon nicht ganz sattelfest
ist im katholischen Festkalender, wie kommt es, daß seine Berater ihn nicht vor diesem peinlichen lapsus
bewahrt haben?
#123 Dr. Otterbeck 11:48:49 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@Pünktchen Ohne langweilen zu wollen, darf ich zu Mariä Verkündigung (und für alle, denen die Schott-Formulierungen
nicht ganz genügen) abermald das Werk von Jean Guitton, Die Jungfrau Maria, empfehlen: dt. Kolmar 1957
(wahrscheinlich nur noch per Fernleihe zu besorgen bzw. antiquarisch), insb. S. 43-48. Eindrucksvoller
ist der „englische Gruß“ im 20. Jhd. selten meditiert worden. Ja, Menschwerdung des Ewigen Wortes! (Angesichts
der festkalendarischen Verwirrung wünscht man sich doch, dass päpstliche Kardinalskreationen fortan
immer am 25. März zelebriert werden sollten, um diesen Festtag des ganzen Universums neu hervorzuheben,
wie bereits A.D. 2006 geschehen.)
Lieber Landlerorganist, Sie bezeichnen sich und Ihresgleichen tatsächlich als gläubige Katholiken? Wen
dem so ist, dann sind die Anführer der Pius-Sekte wahrscheinlich schon im Stande der Heiligkeit, nicht
wahr? Vermutlich, aber ehrlich gesagt ich weiß es nicht.
#121 Pünktchen 11:24:55 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Sirilo Im Schott von 1962 beginnt die Erläuterung für das „Fest Mariä Verkündigung“ mit den Worten:
„Das heutige Festgeheimnis – die Menschwerdung der zweiten göttlichen Person im Schoße der allerselisten
Jungfrau – bildet den Angelpunkt der ganzen Menschheitsgeschichte …“ Bischof Algermissen, bzw. seinen
schmalspurtheologischen Beratern ist ausgerechnet in dem Brief an die Gemeinden in der Rhön ein peinlicher
lapsus unterlaufen! (Um das mindeste zu sagen!)
#120 landorganist 11:14:43 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Lieber Heinrich von und zu Sie bezeichnen sich und Ihresgleichen tatsächlich als gläubige Katholiken?
Wen dem so ist, dann sind die Anführer der Pius-Sekte wahrscheinlich schon im Stande der Heiligkeit,
nicht wahr?
#118 Karl-Peter 10:55:17 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Verlust des Realitätssinnes! Nicht verwunderlich, wer sich hier als Trittbrettfahrer betätigt. Übrigens:
Dem Bischof sind einige seiner „Verteidiger“ ausdrücklich bekannt. Hier posten sie anonym und hauen zum
Teil kräftig auf den Putz. Bei ihrem Chef glänzen sie deshalb als „Freunde in schwerer Zeit“ und das
wohl nicht ganz ohne Hintergedanken. Welche Un- oder Teilwahrheiten im bischöflichen Rundbrief stecken,
wurde inzwischen deutlich. Die Aufklärung geht unaufhörlich weiter! Peinlich ist zudem, daß ein Bischof
die Hochfeste vom 25. März (Hochfest der Menschwerdung des Herrn) und dem 25. Dezember (Hochfest der
Geburt des Herrn) verwechselt. Der gruppendynamische Versuch, Kritiker zu kategorisieren, ist methodisch
durchschaubar und beeindruckt nicht sonderlich. Bei allem gilt: Lügen haben kurze Beine!
Petrus X, Wieder nur Geschrei, Ups… hab ich da wieder einen Volltreffer gelandet so wie Ihr Euch wieder
so schön aufregt? Der einzige der sich aufregt sind Sie. Kein Wunder, während Sie mit gläubigen Katholiken
wahrscheinlich nur auf kreuz.net zu tun haben, haben wir mit Menschen, die so schlicht argumentieren wie
Sie, häufig zu tun. Es sind einfach mehr. Besser wird es dadurch aber nicht.
#115 PetrusX 10:15:48 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Wieder nur Geschrei Ups… hab ich da wieder einen Volltreffer gelandet so wie Ihr Euch wieder so schön
aufregt? Nun, Ihr kennt ja das Sprichwort von den betroffenen Hunden die Bellen… Eure Reflexe funktionieren
noch ganz gut. Sagen Sie Zwobbel, was hat denn der Sektenbeauftragte schon wieder damit zu tun??? Bin
noch immer in Asien und hatte einen anstrengenden Tag. Hab ich in Fulda in den letzten Tagen etwa was
verpasst? Dachte immer, das wirkliche, spannende Leben spielt sich hier bei Euch ab.
Lieber Petrus X, Unser allmächtiger, liebender Gott hat sich ganz sicher etwas dabei gedacht, Johannes
XXIII an’s Fenster treten zu lassen um frische Luft herein zu lassen. Unser allmächtiger liebender Gott
hat sich ganz sicher auch etwas dabei gedacht, als er uns einen Papst Alexander VI. sandte, der immerhin
auch ans Fenster trat und mit dem moralinsauren klein klein aufhörte und es mal richtig krachen ließ.
Daß Euch der frische Wind, der seitdem in der Kirche weht, nicht gefällt, ist Euer Problem. Papst Paul
VI. hat in einem seiner lichten Momente das was Sie als frischen Wind beschreiben so beschrieben: Der
Hauch Satans ist in die Kirche eingedrungen. Na klar, dass uns der nicht gefällt, das ist unsere Sache!
Sie sind so aufgeklärt und so schlicht bei der Sache, Sie mögen den Geruch halt. Bravo! Nein: Mißstände
gehen alle an. Gegen Mißstände muß man vorgehen. Mißstände darf man nicht dulden. Über die Mißstände
in der Kirche kann ich Ihnen ein gutes Buch empfehlen: Romano Amerio „Iota unum“ MfG
#113 Gastus 09:30:21 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@P-e-t-r-u-s Aus Ihren Worten spricht lediglich die Ohnmacht, daß Gott nicht die Entscheidungen trifft,
die Sie so gerne hätten. Hoffen wir einmal und beten wir inständig, dass die zu erwartende Entscheidung
GOTTES noch ein wenig auf sich warten lässt. Unser allmächtiger, liebender Gott hat sich ganz sicher
etwas dabei gedacht, Johannes XXIII an’s Fenster treten zu lassen um frische Luft herein zu lassen. Ob
ER sich auch was dabei gedacht hat, als er Papst Paul VI. die Worte vom „Rauch Satans der in die Kirche
eingedrungen ist“, sagen liess? Daß Euch der frische Wind, der seitdem in der Kirche weht, nicht gefällt,
ist Euer Problem. Siehe oben. Wer nur den Gestank einer Müllkippe kennt, dem wird es zugegeben an Vergleichsmöglichkeiten
mangeln.
#112 zwobbel 09:27:44 | Dienstag, 19. Dezember 2006
hochmütiger petrus x schreibt „ICH“ GAAAANZ GROOOOSS Und der hochmütige Sektenbeauftragte weiß auch
ganz genau was die übergroße Mehrheit der Katholiken denkt. Nichts weiß er, er glaubt nur an die
Propaganda, die er selbst lanciert hat Übrigens ich denke nicht „dass alle Bischöfe in Deutschland
völlig blind und unfähig sind, die wahren Seelsorger zu erkennen“ Ich gehe davon aus, daß viele Bischöfe
einfach nicht Mann genug sind, vor der Bischofsgruppendynamikkonferenz aufzustehen und des Kaisers neue
Kleider (=der Kirche neue „Pastoral“) mal beim Namen zu nennen: Der Kaiser ist nackt, die neue Pastoral
der Kirche dient nicht dem Zweck der Heiligung der Seelen und ihrer Errettung für die Ewigkeit bei Gott.
Manche Bischöfe haben das durchaus erkannt, aber sie schweigen aus Angst vor der innerkirchlichen Mafia
wie sie hier von petrus x (extra klein geschrieben als Demutsübung!) repräsentiert wird. Und wenn es
einer von diesen wagen sollte einen SJM-Pater als Kaplan oder Pfarrer anzustellen, dann würde eine Hetze
losgehen wie zu letzt gegen Bischof Dyba. Wer möchte das schon über sich ergehen lassen? Also sollten
die Zersetzer hier nicht verlogen-hämisch so tun, als ob es an der SJM läge. Nein, der innerkirchliche
Terror gegen alles glaubens- und papsttreue funktioniert leider viel zu „gut“.
#111 PetrusX 09:08:24 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Gastus und der Zeitgeist Nun Gastus, ICH und die übergrosse Mehrheit der Katholiken in Deutschland sind
Gott sehr dankbar, daß er uns in seiner Weitsicht gute und weitblickende Männer in die Bischofsämter
geschickt hat. Aus Ihren Worten spricht lediglich die Ohnmacht, daß Gott nicht die Entscheidungen trifft,
die Sie so gerne hätten. Unser allmächtiger, liebender Gott hat sich ganz sicher etwas dabei gedacht,
Johannes XXIII an’s Fenster treten zu lassen um frische Luft herein zu lassen. Daß Euch der frische Wind,
der seitdem in der Kirche weht, nicht gefällt, ist Euer Problem.
#110 landorganist 08:58:53 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@Lioba Beste Lioba, Sie erwähnten irgendwo beiläufig, Sie seien Lehrerin! Als solche sollten Sie über
ein gewisses gedankliches Niveau verfügen, dass Sie befähigt, die dümmlichen Äußerungen eines gewissen
„Toby“ in den richtigen Kontext zu stellen. Immerhin finden Sie dessen Äußerungen anscheinend in positiver
Weise bedenkenswert. Das, Werteste, finde ich bedenkenswert. Oder unterrichten Sie etwa an dieser neulich
von den Pius-Brüdern errichteten Schule? Wundern würde mich das nicht.
#109 Gastus 08:46:15 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@P-e-t-r-u-s Unserem Hochwürdigsten Bischof sei Dank. Richtig, ein „Gott sei Dank!“, – wäre auch unangebracht.
Sie danken dem Richtigen. … Ja, ja aber Ihr glaubt ja hier, dass alle Bischöfe in Deutschland völlig
blind und unfähig sind, die wahren Seelsorger zu erkennen. Richtig, da die meisten deutschen Bischöfe
angepasste Zeitgeistlinge sind, umgeben von mehrheitlich zwiespältigen Speichelleckern und zu feige sind
endlich auszumisten.
#108 PetrusX 08:36:50 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Toby, das Brodeln und die SJM Haaach Toby, es ist schon rührend wie Sie hier mal wieder den Eindruck
erwecken wollen, es würde auch an anderen Stellen des Bistums brodeln und gar schon von einem beginnenden
Flächenbrand sprechen. Sie sind wie ein trotziges Kind. Klar, das hätten Sie gerne, die ganze Sache
noch ein bisschen länger am brodeln zu halten. Weit kommen Sie damit aber sicher nicht mehr. Jetzt mal
was zur SJM: Wenn diese Kongregation und ihre Mitglieder wirklich so toll sind wie Ihr hier immer schreibt,
dann frage ich mich, warum KEIN EINZIGES MITGLIED von denen auch nur in einem anderen Bistum in Deutschland
einen Auftrag zur Seelsorge hat. Das ist doch höchst eigenartig. Ein Gastspiel der SJM in Augsburg wurde
beendet, nur wir in Fulda hatten noch drei Herren, die wir jetzt ja los sind. Unserem Hochwürdigsten
Bischof sei Dank. Wenn die Pater wirklich so unumstritten wären wie hier immer gesagt wird, dann müsste
es für die SJM doch ein Leichtes sein, für sie in einem anderen Bistum wieder eine Anstellung zu bekommen.
… Ja, ja aber Ihr glaubt ja hier, dass alle Bischöfe in Deutschland völlig blind und unfähig sind,
die wahren Seelsorger zu erkennen. Sicher haltet Ihr in der logischen Konsequenz dann auch alle Entscheidungsträger
in den Bistümern und in Rom für unfähig und blind, diesen Bischöfen erst in ihre Ämter geholfen zu
haben.
Schon wieder mehr als 100 Lesermeinungen Ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter von kreuz.net!
Ich finde es ausgezeichnet, wie Sie sich unseres Bistums annehmen. Ihre redaktionellen Beiträge sind
überaus realitätsbezogen. Das beweist auch die hitzige Debatte unter den Lesern. Während in kaum einem
anderen Medium eine solch offene Diskussion möglich ist, kann diese bei kreuz.net stattfinden. Schön,
dass hier der Dialog erlaubt ist. Ihre Beiträge, lieber Toby, gefallen mir, sie sind sehr überdenkenswert!
Ich wünsche allen eine gute Nacht!
Mein Kommentar: Herr Pfarrer Bott (Melsungen): „Theologie – auf deutsch: von Gott reden – könne jeder
betreiben.“ Gilt dann auch: „Medizin – auf deutsch: von Gesundheit und Krankheit reden – könne jeder
betreiben.“ Auf welches Niveau wird sich hier nur begeben?
Vorsicht Ablenkungsmanöver Wie schön hier manche Leute glauben vom Thema ablenken zu können, indem
man nun die SJM und Pater Hönisch zum Feindbild hochstilisiert. Die SJM hatten nun einmal im Bistum Fuß
gefasst, und das offenbar sehr erfolgreich. Das sagt jedenfalls die überwiegende Mehrheit der Gläubigen,
die es betrifft. Aber das durfte nicht sein. Die Beweispflicht für ein angeblich vorhandenes Problem
liegt beim Bischof. Hätte es tatsächlich ein Problem mit den SJM im Bistum Fulda gegeben, das den Rauswurf
der Patres rechtfertigen würde, hätte dies der Bischof konkret benennen können und müssen. durch seine
fadenscheinigen und in sich widersprüchlichen Rechtfertigungsversuche gerät jetzt der Bischof selbst
immer mehr ins Zwielicht. Das wurde hier schon ausführlich diskutiert. Noch einmal: Das Problem ist nicht
die SJM und Pater Hönisch, sondern Bischof Algermissen. Auch an anderen Ecken des Bistums brodelt es
inzwischen. Die Angelegenheit weitet sich zu einem Flächenbrand aus.
#102 Desperatus † 22:50:48 | Montag, 18. Dezember 2006
Ich korrigiere mich SJM ist eine „Kongregation päpstlichen Rechtes, die auf ausdrücklichen Wunsch Joseph
Kardinal Ratzingers gegründet wurde.“ Also auf Wunsch des Präfekten der Glaubenskongragation, nicht
auf Wunsch des Heiligen Vaters
#101 Kein Kommentar 22:44:07 | Montag, 18. Dezember 2006
Korrektur Nur wurde die SJM nicht mit Billigung des Heiligen Vaters sondern der des Präfekten der Glaubenskongragation
errichtet. Das ist falsch. Die SJM sind seit 1994 als Kongregation päpstlichen Rechtes errichtet. *****
Übrigens, ich verstehe nicht, was an den Äußerungen aus Melsungen www.hna.de/…e_das_sind_alle.html
auszusetzen ist. Ganz im Gegenteil, was da gesagt wird, kann man nur unterstreichen: Aufgaben wie Krankenbesuche,
Mitarbeit in Gremien und die Katechese, die Religionslehre, aber sollen in die Hände von Gemeindemitglieder
übergehen, die sich in diesen – bislang dem Pfarrer vorbehaltenen – Bereichen engagieren wollen. Jeder
Christ müsste Zeugnis von seinem Glauben geben können, ist Bott überzeugt. Theologie – auf deutsch:
von Gott reden – könne jeder betreiben. „Nicht nur der Pfarrer, jeder Christ muss antworten können.“
Sein Fazit: „Gemeinde, das ist nicht nur der Pfarrer, das sind wir alle.“ Jawohl! :)3
Anfrage an „Sonne“ Herr Pater Hönisch und Herr Bischof Algermissen haben Ihrer Meinung nach verschiedene
Methoden gewählt. Als Lehrerin interessiere ich mich dafür. Können Sie mir diese verschiedenen Methoden
erläutern, liebe „Sonne“?
Tu es Petrus et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam Die Worte des Heiligen Vaters wiegen mehr
als die Meinung von 2600 Bischöfen, geschweige denn 26.
General Hönisch es ist schon interessant, dass diese Lichtgestalt des Glaubens und der Kirche in Deutschland
keine Wurzeln schlagen konnte, sondern nur in Blindenmarkt (nomen est omen) ein Heim fand. Hönisch und
ALLE deutschen Bischöfe scheinen KEINE Gemeinsamkeit zu finden. Liegt das an 26 deutschen Bischöfen?
#95 Desperatus † 22:21:44 | Montag, 18. Dezember 2006
Pater Hönisch Ich möchte mir gerne eine eigene Meinung bilden. Also bitte Informationen über H.H.P.Hönisch.
Was ist denn so schlimm, wenn jemand um Informationen bittet und nicht um Propaganda?
GENERAL! Unter www.kreuz.net/article.1961.html erfahren Sie vieles über Herrn Pater Andreas Hönisch,
dem Gründer und Generaloberen der Diener Jesu und Mariens, einer Kongregation päpstlichen Rechtes, die
auf ausdrücklichen Wunsch Joseph Kardinal Ratzingers gegründet wurde. Jawohl! Doch muss es korrekt heißen:
H. H. [lat.: A. R. P.!] Pater General Hönisch Sehr richtig auch der Hinweis auf unseren Heiligen Vater.
Dunkle Gestalten Mich würde es sehr interessieren wer sich hinter so lichtvollen Namen verbirgt und Hw.
Hönisch der Lüge bezichtigt. Hier scheinen doch dunkle Machenschaften am Werk zu sein.
#92 Karl-Peter 22:14:47 | Montag, 18. Dezember 2006
@Desperatus Wenn Ihnen diese Informationen nicht sachlich genug sind, ist Ihnen wohl nicht weiterzuhelfen.
Ich schließe mich Toby an: Der Problemfall ist Bischof Algermissen, sowohl seine Person wie auch sein
Werk stürzten die Diözese Fulda in die tiefste Krise seit ihrem Bestehen. Aber das wird sich bald ändern!
Karl-Peter träumt wohl öfter … die auf ausdrücklichen Wunsch Joseph Kardinal Ratzingers gegründet
wurde. davon ist nirgendwo die Rede … Seine erfolgreiche katholische Jugendarbeit brachte den Jesuiten
schon bald in Konflikt mit seinem Orden. Schließlich wurde der eifrige Pater deswegen aus der Gesellschaft
Jesu ausgeschlossen. für wie bekloppt hält diese Redaktion eigentlich seine Leser?
@karl-peter Das, was Sie angeben, ist nichts Neues, weiß ich schon lange und noch ausführlicher. Ihre
Methode, einen Artikel anzugeben ist klare Ablenkung von P. Hönisch und zeigt, dass Sie ihn nicht kennen,
sowohl seine Licht-und Schattenseiten. Der Weg des Bischofs von Fulda ist nicht der Weg von P. Hönisch
im pastoralen Bereich. Sie haben vershiedene Methoden gewählt und beide arbeiten für Jesus Christus
und seine Kirche. Und das ist gut so… :)3
Die Maßstäbe richtig setzen @ Gotthard Der Maßstab zur Beurteilung und Betitelung problematischer Splittergruppen
ist die verbindliche Glaubenslehre und die sakramental-hierarchisch verfasste Struktur der Kirche gemäß
KKK und CIC, nicht mehr und nicht weniger.
#88 Desperatus † 22:05:46 | Montag, 18. Dezember 2006
@Karl-Peter Diesen Link kenne ich. Es ist eine wunderbare Lobhudelei, wenn man nur die Aussage bedenkt,
daß er wegen des Erfolges in der Jugendarbeit in Konflikt mit seinen Ordensobernen gekommen sei. Ich
suche sachliche Informationen. Die Akten zur Heiligsprechung interessieren mich im Moment noch nicht.
problematische Splittergruppen es gibt so viele problematische Splittergruppen: Una voce, Pius-Verein,
Netzwerk kath.Priester, Wir sind Kirche, Solidargemeinschaften von xyz usw… sie sind nur für ganz wenige
Leute interessant …
#86 Karl-Peter 21:57:07 | Montag, 18. Dezember 2006
@Sonne & Desperatus: Hier gibts Lesestoff zum Weiterbilden! Unter www.kreuz.net/article.1961.html erfahren
Sie vieles über Herrn Pater Andreas Hönisch, dem Gründer und Generaloberen der Diener Jesu und Mariens,
einer Kongregation päpstlichen Rechtes, die auf ausdrücklichen Wunsch Joseph Kardinal Ratzingers gegründet
wurde.
Konstruktion von Feindbildern Desperatus & sonne, warum müssen Sie Feindbilder konstruieren, um hier
bestehen zu können? Setzen Sie sich doch endlich mit dem Handeln von Bischof Algermissen auseinander.
Sachlich und konstruktiv. Gemessen an der kirchlichen Lehre und Ordnung. Die Agitatoren der Pastoralverbünde
geben es inzwischen offen zu: Man will eine andere Kirche: www.hna.de/…e_das_sind_alle.html
Ähnliches Kaliber? Das möchte ich erleben, dass Bischof Müller einen „Wir-sind-Kirche“-Funktionär
in den Priesterrat beruft, wie es sein Kollege Algermissen mit Pfarrer Winfried Hahner getan hat. Der
Fuldaer Priesterrat hat Pfarrer Hahner dann auch noch zu seinem Vorsitzenden gewählt. Das stelle man
sich einmal im Bistum Regensburg vor: Ein Funktionär einer problematischen Splittergruppe als offizieller
Repräsentant des Diözesanklerus! Algermissen aber macht’s in Fulda möglich. Wo ist da eigentlich noch
die kirchliche Einheit?
#82 Desperatus † 21:31:50 | Montag, 18. Dezember 2006
@Sonne Aus ganzem Herzen stimme ich zu.:Hier kritisch nachzufragen bringt nur Schweigen oder Beschimpfungen.
Also schließe ich mich an: ich will mehr über H.H. Hönisch ExSJ wissen, als auf SJM- und KPE-Seiten
zu finden ist.
@sturmius Es ist nicht meine Absicht abzulenken, doch keiner redet hier von P. Hönisch. Es kommt mir
so vor, wie wenn er schon als Heiliger behandelt wird. Keiner geht hier auf meine Thesen ein = Sie kennen
P. Hönisch nicht gut genug.
Bischof Algermissen ist das Problem Sonne schrieb: Warum lenken Sie von P. Hönisch und seinem „System“
ab? Anscheinend kennt sich hier niemand damit aus! Sonne, warum lenken Sie von Bischof Algermissen und
seinem „System“ ab?
Problematische Splittergruppen in Fulda und Regensburg Gotthard, Sie scheinen es nicht zu begreifen: In
Regensburg demonstrieren Mitglieder einer problematischen Splittergruppe gegen die kirchliche Lehre und
Ordnung. Ich Fulda treten ganz normale Gläubige aus ganz normalen Pfarreien für den Verbleib ihrer glaubenstreuer
Priester ein, die man ihnen ohne Not genommen hat. In Regensburg ist die aktive Mitarbeit bei „Wir-sind-Kirche“-Gruppen
in Übereinstimmung mit der kirchlichen Rechtsordnung verboten, in Fulda werden solche Aktivisten dagegen
nicht nur nicht geduldet, sondern sogar noch in einflussreiche diözesane Gremien befördert. Herr Wallner
hätte demnach in Fulda durchaus gute Karrierechancen, beispielsweise als Referent für Gemeindekatechese
im Bischöflichen Generalvikariat. In Fulda stimmt etwas nicht, in Regensburg schon. Manchmal könnte
man tatsächlich meinen, man lebt in der einen katholischen Kirche in zwei verschiedenen Religionen. Es
müsste geklärt werden, was eigentlich verbindliches Glaubensgut ist, woran man sich messen kann. Bischof
ALgermissen scheint dazu nicht in der Lage zu sein. Er ist selbst parteiisch und trägt zu Spaltung und
Verwirrung unter den Gläubigen bei.
@karl-peter Danke für Hinweis wegen „Belesen“ der Meinungen. War nichts Neues. Mal etwas Neues für alle:
P. Krenzel war am Wochenende in Eckweisbach. Warum? Ich habe gedacht, dass der Dienst der SJM im Bistum
zu Ende ist. Ja, er war da, um zu trösten und zu beruhigen. Das kann er gut. Warum lenken Sie von P.
Hönisch und seinem „System“ ab? Anscheinend kennt sich hier niemand damit aus! @clarissa colonia: Liebe
Clarissa, Sie lenken auch ab und haben meine Frage nicht beantwortet. Warum? Kennen Sie P. Hönisch nur
flüchtig? Ich habe versucht heute meine Strahlen als Sonne auszusenden. Aber stellen Sie sich vor, viele
Menschen wollten es nicht annehmen, weil sie nur an sich gedacht und puren Schwachsinn verbreitet haben.
Lieber Gruß an Sie und bin gespannt auf Ihre fundierte Antwort.
auf Regensburg hören!!! vielleicht sollte doch mehr auf Regensburg gehört werden. Folgende Handlungen
führen nämlich zur Unwählbarkeit in kirchliche Gremien, so der Regensburger Generalvikar: Sie hingegen
haben sich auch während des Jahres 2006 wiederholt öffentlich gegen die Legitimität der Reform ausgesprochen,
haben dagegen demonstriert, in Leserbriefen, Mahnwachen und Interviews dagegen Stellung genommen. Dadurch
haben Sie der Kirche in der Öffentlichkeit erheblich geschadet. In diesem sehr umfangreichen Offenen
Brief werden dem Bischof von Regensburg schwerste, inhaltlich jedoch haltlose Amtsverletzungen vorgeworfen.
Dass auch der bloße Austritt aus dem Kirchensteuerverbund die Tatstrafe der Exkommunikation nach sich
zieht, haben erst jüngst die deutschen Bischöfe bekräftigt. Diesen Zusammenhang zu kritisieren, kann
Kirchenaustritte sogar fördern. sehr interessante Argumentationen aus Regensburg …
#74 Karl-Peter 19:18:54 | Montag, 18. Dezember 2006
Eine offene Frage … Wo bleibt das entschiedene Eintreten gegen Sympathisanten und Mitglieder der kirchenfeindlichen
Gruppierung ‘Kirche von unten’ oder gegen den ‘Fuldaer Kreis für eine offene Kirche’?
Rothenberger handelt es sich bei diesem Herrn um: Werner Rothenberger Laurentiusstrasse 8 60388 Frankfurt
Bergen-Enkheim ??? hier die Quelle nach googeln: Quelle www.kathnews.com/wbboard/thread.php?postid=154186
@ Nil Novi sub Sole :)3 danke für die Auskunft! Scheint wohl zu den schärfsten Kritikern der Elche zu
gehören, wie man so schön sagt… wie war das gleich?
Werner Rothenberger Wer ist Werner Rothenberger? Diese Frage ist leicht zu beantworten. Werner Rothenberger,
der recht leicht mit Rücktrittsforderungen an deutsche Bischöfe öffentlich herantritt, hat selbst einen
Rücktritt hinter sich. Er war vor seiner Heirat röm.-kath. Priester und hat sein Priesteramt nach dem
Konzil schändlich verlassen. Gute Katholiken stehen auf der Seite von Kirchenmännern, die treu bleiben!
#66 Seminarist 16:38:42 | Montag, 18. Dezember 2006
Kapitel „Peinliche Fritte“ – Fortsetzung Wenn also der Entlassung der Padres eine „längere Zeit des Ermahnenes“
vorausgegangen ist, dann wird es ja dafür Belege geben, wie Briefe an den Genraloberen oder die Padres
selbst, oder hat Excellenz jedesmal selbst zum Telefon gegriffen und ein „Dududu!!!“ nach Blindenmarkt
geschickt? Mit jeder Aussage des Herrn Diözesanbischofs wird die Lage für ihn peinlicher! Hier müssen
„facts“ auf den Tisch, denn das subektive Wohl- bzw. Unwohlbefinden interessiert eines hochrangigen Klerikers
interessiert hier nur einen: Ihn SELBST!
#65 Pünktchen 16:03:26 | Montag, 18. Dezember 2006
Umwidmung der Kirchensteuer! Liebe Gläubige aus Eckweisbach, Schwarzbach und Simmershausen, habt Ihr
die Botschaft dieses Artikels www.kreuz.net/article.4390.html erhalten? :)3
Die wahren Sektierer Es wäre eigentlich zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre: Die wahren Sektierer
werden in einflussreiche Gremien berufen, während man treugläubige Priester immer noch ohne Angaben
von Gründen entlässt oder an den Rand stellt. Ich frage mich: Was will der Bischof eigentlich erreichen?
Was sind seine Zukunftspläne? Wie soll es mit der Kirche von Fulda in den nächsten zehn bis 15 Jahren
weitergehen? Viele Menschen nehmen jetzt den Bischof einfach nicht mehr ernst. Das ist tragisch für einen
Mann, der von Amts wegen eigentlich Brückenbauer sein sollte.
#62 Katholikos † 14:08:11 | Montag, 18. Dezember 2006
@Karl-Peter Jetzt haben wir unsre Erwartungen schon arg auf Euer Tiefniveau zurückgeschraubt!!! Aber
Ihr belustigt mit Eurem Sektiererismus so sehr, dass man kaum erwarten kann, bis Ihr wieder ein neues
Thema mit Euren Ergüssen aufschlagt! Da kannst du wirklich schon echt Entzugserscheinungen kriegen!!!
@PetrusX der Aufklärer – endlich! Hallo PetrusX! endlich mal einer, der uns über die ganze Sache aufklären
kann. Bitte sage uns, warum Bischof Algermissen diese Padres gefeuert hat. Um es gleich zu sagen: Ich
bin in der ganzen Sache nur neutraler Beobachter und es liegt mir fern, den Bischof anzugreifen. Ich möchte
eigentlich nur mal meine Frage beantwortet haben, warum die Padres gehen mussten. Bitte, lieber PetrusX,
sage es uns.
#60 Karl-Peter 13:22:41 | Montag, 18. Dezember 2006
Es brodelt im ganzen Bistum Skandalöse Aussagen aus dem Norden des Bistums: Aus: www.hna.de/melsungen…_alle.html
Die Konzentration der seelsorgerlichen Aufgaben auf den Priester bezeichnet Braun als „Fehlentwicklung
der vergangenen Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte“. Die Pastoralverbünde sollen Abhilfe schaffen. Das
neue Bündnis symbolisiert für ihn ein „Umdenken im Kirchenbild“. = Hybris junger Priester!
Horido nach Deutschland Pünktchen, Toby und Co…! Wie kommt Ihr eigentlich darauf, daß unser Hochwürdigster
Bischof unter Realitätssinn leidet? Eben weil er die Realität in der Rhön richtig eingeschätzt hat,
hat er endlich gehandelt. Es ist wirklich rührend Euch zuzuschauen, wie Ihr Euch immer noch an der Geschichte
abarbeitet. Da hab ich wenigstens auch hier was zu lachen Beste Grüsse aus Hongkong!!! … und viel
Spass beim aufregen.
#57 Pünktchen 11:24:17 | Montag, 18. Dezember 2006
Bester Toby, Didymus-Zwilling wollte doch nur die „Machtverhältnisse“ bestärken! Daß er die schlecht
und widersprüchlich begründeten Entscheidungen von Algermissen, die tatsächlich auf einen Verlust des
Realitätssinnes hindeuten, für „(folge)richtig“ halten will, wird in der Sozialpsychologie unter dem
Stichwort „Idiosynkrasiekredit“ abgehandelt. Offensicht steht hinter Didymus ein Mensch, der mit dem Fall
Algermissen selber steht und fällt!
@ Didymus Durch stereotype Wiederholungen werden unzutreffende Aussagen auch nicht richtiger. Die Aufarbeitung
dieser Angelegenheit hat noch nicht einmal richtig begonnen. Da gibt es noch sehr viel Arbeit.
Machtverhältnisse Man kann sich in Fulda nur glücklich schätzen, dass nicht solche Leute das Sagen
haben wie Betroffener oder clarissa colonia (gar eine Frau, die in der Kirche etwas zu sagen haben möchte?
) Die Entscheidung Algermissens gegen die Patres war (folge)richtig und ist abgeschlossen. o^/
#54 Karl-Peter 10:47:13 | Montag, 18. Dezember 2006
Überzogene Erwartungen von Gunsenum und Katholikos Von einem Gründungsvater des „Fuldaer Kreises für
eine offene Kirche“ war gestern in der Predigt zu hören, man solle die Menschen nicht überfordern! Außerdem
wäre unsere Aufgabe im Advent, mehr Geduld im zwischenmenschlichen Umgang zu pflegen. Gunsenum und Katholikos!
Hören Sie auf Ihre Freunde in Hünfeld und schrauben Sie Ihre Forderungen etwas zurück. Vielleicht geht
es Ihnen dann besser.
@sonne Nach der vollmundigen Ankündigung von gestern, wäre doch heute wohl mit besserem Wetter zu rechnen
gewesen. Der Blick aus dem Fenster, zum „aggiornamento“ geöffnet, zeigt aber nur Wolken und Regen. Statt
Sonne: „Trüber Tag, Feld“ (das ist übrigens der destruktive Höhepunkt in Faust I). Aber, wir können
ja Hoffnung haben: Post nubila phoebus! Wir freuen uns schon auf die Rückkehr der Sonne! uiogD.
#52 Pünktchen 10:28:58 | Montag, 18. Dezember 2006
Clarissa Sie treffen den Nagel wieder einmal auf den Kopf! Denn natürlich ist der Bischof, wie er selbst
schrieb, nur das unschuldige Opfer gewissenloser Kampagnen, losgetreten von namenlosen Schreiberlingen
in spalterischen Internetforen, die seine guten Entscheidungen vorzeitig bekannt und damit schlecht oder
irreversibel machten. o^/
Wahrheitspflicht Leider ist es mir nicht gegeben, die Bedürfnisse verschiedener Leser nach Sensationen
zu befriedigen. Aber bereits zum Artikel „Man will eine andere Kirche“ ist von Leser Didymus im Zusammenhang
mit Bischof Algermissen die Wahrheitsfrage thematisiert worden. Damals ging es um die Zurruhesetzung von
Pfarrer Schlitt, der behauptete, von der Diözesanverwaltung gegen eigenen Willen zum Ruhestand gedrängt
worden zu sein, während offiziell verlautbarte, dies sei auf eigenen Wunsch hin erfolgt. Nun wird behauptet,
dass der Entpflichtung der drei SJM-Patres eine mehrjährige Phase der Geduld und Ermahnungen durch den
Bischof vorausgegangen sei. Dieses bestreitet der Generalobere der SJM ausdrücklich. In beiden Fällen
hat also irgend jemand die Unwahrheit gesagt. Damit ist nicht gesagt, dies müsse zwingend der Bischof
gewesen sein; aber es ist doch auffällig, dass der Bischof in beiden Fällen die „Konstante“ ist. Aber
es müsste schon nachdenklich stimmen, dass der Bischof von so vielen Lügnern umgeben zu sein scheint,
deren einziges Trachten dahin geht, seine Wahrheit durch Lügen zu entstellen, um ihn in Misskredit zu
bringen. Denn natürlich ist der Bischof, wie er selbst schrieb, nur das unschuldige Opfer gewissenloser
Kampagnen, losgetreten von namenlosen Schreiberlingen in spalterischen Internetforen, die seine guten
Entscheidungen vorzeitig bekannt und damit schlecht oder irreversibel machten. Alle Namenlosen sollten
sich dafür in gebotener Intensität schämen! uiogD.
Also, mal ehrlich: „H.H. Bischof“ – das hat was, wenn man es mit der Ankürzung laut liest. Es ist andererseits
die Verharmlosung einer Katastrophe. Und ganz ernst: der „Hirte von Fulda“, der wirkliche, der dreht sich
im Grab um.
#49 Katholikos † 01:58:59 | Montag, 18. Dezember 2006
Entzugserscheinungen!!!! Auch ich erwarte, dass ich endlich wieder umfassend hier informiert werde: Wo
bleiben die „Schauermärchen“ des kleinen Paulchens??? Es steht uns einfach zu, von wirklich Rechtgläubigen
wichtige Infos zu bekommen! Viele leiden schon an Entzugserscheinungen! Wo sind die vielen Volksaufklärer
und Sektierer denn geblieben? Von diesen Themen können wir gar nicht genug bekommen: *Der liberale homofreundliche
Bischof Kamphaus von Limburg! *Der modernistische Kardinal Lehmann von Mainz! *Der böse Bischof Genn
von Essen, der Essen kaputt macht! *Vielleicht noch was über die bösen Homos. *Die Freigabe der alten
MEsse, die bestimmt gleich morgen kommt! Algermissen allein genügt uns nicht!!!!!
Ich erwarte… daß in folgender Reihenfolge, folgende Themen wieder aufgegriffen werden mögen: *Der
liberale homofreundliche Bischof Kamphaus von Limburg! *Der modernistische Kardinal Lehmann von Mainz!
*Der böse Bischof Genn von Essen, der Essen kaputt macht! *Vielleicht noch was über die bösen Homos.
*Die Freigabe der alten MEsse, die bestimmt gleich morgen kommt! Es kann nicht angehen, dass ich hier
nichtmehr über diese wichtigesten THemen informier werde! Tz tz tz!
#47 bonifatius 01:07:59 | Montag, 18. Dezember 2006
@adlimina: die verlorene Souverenität der Amtskirche Nein, nicht meine Beurteilung haben sie unterschätzt,
sondern die konsequent weitergedachten Folgen der ihrigen. Der Großteil der Kirchensteuerzahler steht
sowieso nicht mehr souverän hinter der amtlichen Kirche: Leere Kirchen, leere Beichtstühle (werden durch
nichtssagende Busandachten ersetzt) kaum ein Halten des Dekalogs, geschweige denn der Kirchengebote, wie
Sonntagspflicht etc. Das allgemeine Leben ist entchristlicht, sekulär geworden. Und nun ein solches Trauerspiel
um die Priester eines Ordens, der unangenehme, zeitgeistige Probleme beim Namen nennt und die Gläubigen
hiervor zu recht warnt. Und dann werden diese auf eine ekelige Weise derart diskreditiert! Ein praktizierender
Katholik kann dadurch jegliches Vertrauen in die Kirchenführung verlieren. Dieses Fuldaer Beispiel beweist,
daß diese Amtskirche sich selber ruiniert. Die Herde hat viele blinde Hirten. Da hilft auch kein Adlimina
(-besuch) mehr.
#45 Karl-Peter 00:19:28 | Montag, 18. Dezember 2006
@Sonne Sie steigen mit dem 17. Dezember reichlich spät in die Diskussion ein. Die läuft schon seit vielen
Wochen. In etwa 40 Artikeln wurde die Thematik hier bei kreuz.net bereits umfassend dargestellt und in
weit mehr als 1000 Lesermeinungen (die unsachlichen, die nur ablenken, habe ich bereits abgezogen) ausführlich
diskutiert. Bevor Sie so markante Phrasen vom Stapel lassen wie „Warum wird hier ständig auf dem Bischof
rumgehackt?“, sollten Sie sich erstmal gründlich belesen! !:)
@clarissa-colonia Wenn Sie ihn so gut kennen, dann wissen Sie auch ob er die Wahrheit spricht oder nicht.
Gute Nacht, schließlich muss ich als Sonne gleich wieder aufstehen…
@karl-peter Die Richtigstellungen von P. Hönisch kann man wieder so oder so verstehen. Sie sind dehnbar
wie Gummi. Ich kenne ihn ziemlich gut, mehr als Sie es denken. Er ist ein Genie des Wortes. Der Bischof
hat seine triftigen Gründe, warum er den Gestellungsvertrag aufgelöst hat. Warum wird hier ständig
auf dem Bischof rumgehackt? Es wäre mal sinnvoll, die SJM und seinen Generaloberen zu „beleuchten“. ?:)
#39 Karl-Peter 23:54:05 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Danke Toby! Eine Ergänzung: Der schriftlich erhobene Vorwurf, die Personalentscheidung wäre zu früh
an eine breitere Öffentlichkeit gegeben worden, liegt zeitlich deutlich vor dem ersten kreuz.net-Artikel!
Somit ist zumindest erwiesen, daß die Kritik zunächst nichts mit kreuz.net zu tun hat!
Die Begründungsnot des Bischofs Warum wurden die drei SJM-Patres entpflichtet? Am 1. November sprach
Bischof Algermissen in der Fuldaer Zeitung Vorgänge an, „die unser Vertrauen zur Ordensleitung irreparabel
zerstört haben“. Nach Angaben von Bistumssprecher Ohnesorge in der Fuldaer Zeitung vom 2. November war
die Entscheidung der Diözese „endgültig“. In seinem Brief an die drei Rhöngemeinden vom 12. Dezember
schreibt Bischof Algermissen nun plötzlich, dass diese Personalentscheidung „zu einem zu frühen Zeitpunkt
und auf ungute Weise“ geplant und „um mich unter Druck zu setzen vor eine breite Öffentlichkeit gebracht
worden“ sei, „wodurch eine eventuelle Modifizierung der Entscheidung von vornherein unmöglich gemacht
wurde.“ Was soll das bedeuten? Zuerst spricht der Bischof von einem „irreparablen Vertrauensbruch“ und
von einer „endgültigen Entscheidung“. Sechs Wochen später wird jedoch behauptet, erst durch die Publizität
des Falles sei eine Rücknahme der Entscheidung nicht mehr möglich gewesen. Wie hätte denn eine Entscheidung,
die nach den eigenen Aussagen des Bischofs von vornherein unumstößlich feststand, nun doch noch modifiziert
werden können? Die Logik passt einfach nicht, denn es kann ja nicht an irgendwelchen Reaktionen von nicht
Betroffenen liegen, ob nun der Bischof die Entlassung als berechtigt ansieht oder nicht und sie evtl.
modifizieren oder gar zurücknehmen würde. Der Bischof scheint etwas durcheinander zu sein.
Nach fetten Jahren folgen magere Die Geschichte hat uns dies gelehrt, also im übertragenen Sinn, nach
einem starken Bischof ( Dybar) , folgt eine taube Nuß. Diese Generation hat die Zeichen der Zeit noch
nicht erkannt. Freuen wir uns jetzt schon auf den Lehmann-Nachfolger.
Mein liebes Kind, lieber Neuling Henricus Institor, Als Lehrerin darf ich doch sagen Du Henricus! Sieh
das mal nicht so verbissen. Das ist keine Hetze gegen unseren Hochwürdigsten Herrn Bischof Algermissen.
Etwas Kritik muß er vertragen können. Schau uns LehrerInnen an, das ist unser Alltag. Bei seinem eher
autoritativen/autoritär anmutenden Auftreten würden ihn die Schüler in den Klassen sehr bald nicht
mehr ernst nehmen. Ich rate unserem Herrn Bischof und seinen Verteidigern in diesem Forum zu mehr Gelassenheit.
#35 Karl-Peter 23:07:19 | Sonntag, 17. Dezember 2006
@Sonne Außerdem hat er Vollmacht einen Gestellungsvertrag mit einem Orden ohne Gründe aufzulösen. Er
hat jedoch keine Vollmacht, Unwahrheiten zu verbreiten. Pater Hönisch hat verschiedene Richtigstellungen
www.sjm-congregation.org/…/aktuelles/index.htm veröffentlicht! Ein Bischof darf nicht lügen!
Was soll die Hetze gegen Bischof Algermissen? Die Entscheidung von Bischof Algermissen wird weder von
kreuz.net noch Leuten rückgängig gemacht werden können, die mit ihrem Tun der Heiligen Kirche gegenwärtig
einen Bärendienst erweisen – und der ist alles andere als konstruktiv. Ein Beispiel an Demut kann sich
so mancher Katholik, gerade in der Adventszeit, an der SJM nehmen, die direkt betroffen ist. Ob Msgr.
Algermissen im Unrecht oder Recht ist, darüber wird eine andere Instanz befinden, also nutzt diese Zeit
zur Besinnung und hört mit der Hetze gegen den Hirten von Fulda auf. Es wird langsam unerträglich!
@sonne Der Bischof hat zwar das Recht, einen Gestellungsvertrag ohne Angabe von Gründen zu kündigen.
Aber, wenn er Gründe benennt, müssen diese nachweislich wahr sein. Ich verweise nur auf einen zurückliegenden
Beitrag von Didymus: Samstag, 2. Dezember 2006 15:40 Didymus-Zwilling: @ Karl-PeterIch fühle mich dazu
schon in der Lage. Aber Sie wollen es ja wohl nicht hören: einer von beiden lügt! Es stellt sich die
Frage: wer! Sagen Sie es mir![klein] Interessant ist, dass es hier zwei Unwahrheiten aufgetaucht sind,
deren Konstante beidemale der Bischof ist. Sollte das nicht zu denken geben? uiogD.
@didymus-zwilling Bischof Algermissen ist ein guter Mensch. Ich finde seinen konsequenten Weg gut. Außerdem
hat er Vollmacht einen Gestellungsvertrag mit einem Orden ohne Gründe aufzulösen. P.S. Sie gefallen
mir schon lange!!!!! o^/
#30 Graf von Galen 22:41:02 | Sonntag, 17. Dezember 2006
Wider VII Herzlichen Dank für diesen Artikel. Bischof Algermissen sollte baldmöglichst in die Wüste
geschickt werden, was aber wohl leider Wunschdenken bleiben wird. Bischof Algermissen sieht sich ja vom
Hl. Vater in seiner Position gestärkt und nach dem Einknicken des Hl. Vaters gegenüber der antichristlichen
Irrlehre des Islam, sehe ich nicht, daß der Papst den Mut hat, gegen die Modernisten einzuschreiten.
Auch die Freigabe der alten Messe verschiebt sich ja laufend, wenn diese denn überhaupt jemals kommen
wird. Benedikt XVI hat sicher das Herz auf dem rechten Fleck und würde sicher gerne manches in Richtung
Tradition zurückdrehen, leider fehlt ihm hier allem Anschein nach das Durchsetzungsvermögen. Er ist
eben leider nicht der „Panzerpapst“.
@Didymus Ihr Beitrag lässt Bischof Algermissen ja fast als den hehren Sarastro erscheinen, der nur von
der fiesen Königin der Nacht an der Verwirklichung seiner erleuchteten Pläne gehindert wird. Nun stimmt
wenigstens der maurerische Hintergrund überein, oder nicht? uiogD.