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Welche Freude? + Vier neue Heilige + Wie war das möglich? Ja wie denn? + Ein neues Wappen + Brüder…
© N. Manginas/Vom ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel veröffentlichtes Pressefoto
Welche Freude?

Vatikan. Papst Benedikt XVI. gedachte am gestrigen dritten Adventsonntag ‘Gaudete’ beim Angelusgebet der Kranken und Einsamen sowie der Kriegsopfer im Nahen Osten und in Afrika: „Welche Freude können sie erleben? Wie wird ihre Weihnacht?“ Der Heilige Vater erinnerte an die aus dem Irak nach Syrien geflohenen Christen: „Sie wurden aufgrund der dramatischen Verhältnisse gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.“

Vier neue Heilige

Vatikan. Am Samstag unterschrieb Papst Benedikt XVI. vier Dekrete zur Heiligsprechung. Der Papst unterzeichnete ferner 81 Dekrete zur Seligsprechung von Kandidaten aus verschiedenen Ländern. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Unter ihnen befinden sich 69 Märtyrer, die während des Spanischen Bürgerkrieges von den Kommunisten hingeschlachtet wurden.

Die vier Anwärter auf die Heiligsprechung sind:
· der polnische Priester Simon von Lipnica († 1482)
· der brasilianische Ordenspriester Manuel Antonio Galvao († 1822)
· der aus den Niederlanden stammende und in Irland tätige Ordenspriester Charles Houben († 1893)
· die französische Ordensgründerin Marie-Eugenie Milleret de Brou († 1898).

Wie war das möglich? Ja wie denn?

Österreich. Kürzlich veröffentlichte der Salzburger Weihbischof Andreas Laun in der Diözesanzeitung ‘Rupertusblatt’ einen Kommentar über eine Euthanasie-Ausstellung in Salzburg. Darin wundert er sich, daß dieselben Leute, die sich über die Nationalsozialisten empören gleichzeitig die Lebensschützer bekämpfen. Man wisse bereits im Voraus, was bei solchen Anlässen gesagt wird: „Wie konnte das geschehen…? Niemals wieder!“ Der Weihbischof prophezeit, daß man in nicht allzu ferner Zukunft mit Abscheu über die Kinderabtreibung reden werde: „Wie war das möglich? Ja wie denn?“

Ein neues Wappen

Deutschland. Mit Hilfe von Heraldikexperten hat die Priesterbruderschaft St. Petrus ein Wappen entworfen. Auf dem Wappen befinden sich zwei gekreuzten Schlüssel. Sie erinnern an den Heiligen Petrus, den Patron der Bruderschaft. Der Hintergrund ist in blau – der Farbe Mariens – gehalten. Drei Tränen erinnern an die schwierigen Umstände der Gründung der Gemeinschaft: „Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten.“ Sie gedenken auch des dreifachen Liebesbekenntnisses Petri. Die Dreizahl weist ferner auf das Charisma der Bruderschaft hin: Treue zur Hierarchie, Rechtgläubigkeit der Lehre und Alte Liturgie.

Brüder…

Die Schärfe der christlichen Angriffe gegen den entstehenden Islam, „bezeugt die gegenseitige Nähe der beiden Religionen. Mohammed († 632) erschien als der letzte einer langen Reihe von Vertretern wie Arius († 336), Eutyches († 456), Theodor von Mopsuestia († 428) und Nestorius († 451). Diese lehnten die von den Patriarchen und Kaisern von Konstantinopel diktatorisch aufgezwungenen Dogmen ab. Die Bedrohung wurde als von innen nicht von außen kommend gesehen. Die sofortige Übernahme des Islam durch eine bedeutsame Anzahl von Aramäern, die im Oströmischen Reich oder im persischen Sassanidenreich lebten, machte die in Mekka geborene Religion zu einem theologisch-ideologischen System in unmittelbarer Nähe zu Konstantinopel und Rom.“

Prof. Dr. Muhammad Shamsaddin Megalommatis in einem am 18. Oktober 2006 auf ‘buzzle.com’ publizierten Artikel.
      
12 Lesermeinungen
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#12   Tridentinus   10:24:13 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Obwohl ein
grosser Englandfreund, hat der Typ Manualtheologie allerdings von manuale, lat. Handbuch, abgeleitet ^-^ !
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#11   Christian Hüller   21:11:50 | Montag, 18. Dezember 2006
@ GrafvonGalen
„Hierarchie.“
Bin ansonsten kein Rechtschreibfetischist, aber hier, in diesem ganz speziellen Fall, will ich es einmal sein…
Ausnahmsweise.
Galen war ja auch einer von der „Hierarchie“.
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#10   HeinrichvonOfterdingen   16:31:04 | Montag, 18. Dezember 2006
Lieber Galen,
was nun, ist es eine Sache des Glaubens oder eine reine Geschmacksfrage? Ihr Beitrag ist da ziemlich unscharf.
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#9   Graf von Galen   16:24:24 | Montag, 18. Dezember 2006
Wider VII
Wie die Petrusbruderschaft die Treue zur Hierachie
mit der Treue zum Glauben in Einklang bringen will,
ist mit ein Rätsel.
Ich schätze die FSSP durchaus, doch denke ich, daß
die FSSPx einfach konsequenter und damit besser ist.
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#8   No Comment   16:23:49 | Montag, 18. Dezember 2006
Tränen? Flammen? Zungen?
Heraldiker werden die „drei Tränen“ nicht ohne weiteres erkennen. Die Tränen im Wappen könnten auch Feuerzungen sein. Vielleicht wäre das sogar die bessere Interpretation. Dann müssten sie nur gleichfalls in Gold erscheinen.
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#7   Romulus   13:01:25 | Montag, 18. Dezember 2006
@landorganist und @clarissa colonia
Ich vermute mal der Typ meint „Handbuch“ von englisch „manual“ (dt. Handbuch, Gebrauchsanleitung).
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#6   clarissa colonia   12:56:05 | Montag, 18. Dezember 2006
@landorganist
Das würde mich auch interessieren!
uiogD.
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#5   landorganist   10:19:39 | Montag, 18. Dezember 2006
Was bitte ist denn
eine Manualtheologie? Ich dachte, Manuale gäb es nur bei Orgeln.
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#4   Tridentinus   09:53:17 | Montag, 18. Dezember 2006
Es sind noch eher Freudentränen
Denn über das dreifache Charisma, das die FSSPler für sich in Anspruch nehmen, werden sie ja wohl kaum traurig sein :-) ! Die Frage ist nur, ob Rechtgläubigkeit ein Charisma ist (also eine besondere Gnadengabe, die nicht für jeden unabdingbar ist). Ferner: Wer wie Lügmayer FSSP Addai und Mari für gültig hält, besitzt sie gar nicht, auch nicht als Charisma. Andererseits ist sie auch mehr als sterile, gebetsmühlenartige, neuscholastische Manualtheologie. Treue der Hierarchie gegenüber ist nicht pacellinischer Autoritätspositivismus, und manche in der FSSP sind sogar echt über die Alte Liturgie betrübt: sie wollen ja so gern den NOM (kon-)zelebrieren! Gratulation zum Wappen! ^-^
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#3   landorganist   09:31:52 | Montag, 18. Dezember 2006
Für…
das die Tränen eine solch inhaltsschwere Bedeutung haben, sind sie aber sehr klein geraten. Ein Wappen soll klar und prägnant, der Schildinhalt soll auch noch auf Entfernung zu erkennen sein. Außerdem ist die Verwendung von zwei Metallen (so nennt man die Farben Silber und Gold) heraldisch fragwürdig. Eine Ausnahme bildet hier nur die Flagge des Vaticans, bzw. dessen Wappen.
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#2   Frasim   09:27:06 | Montag, 18. Dezember 2006
@Tridentinus
:-D :-D :-D :)3
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#1   Tridentinus   09:01:02 | Montag, 18. Dezember 2006
Wappen
Die drei Tränen könnten sich auch auf die o^/ o^/ o^/ beziehen, die „der“ Erz-o^/ „zuviel“ konsekriert hat, denn ein Weih- o^/ war der FSSPX im Protokoll vom 5. Mai 1988 ja zugesichert worden! O:) :-( :-D
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