Alte Messe
Kommt! Die Messe kehrt zurück
In Italien haben Kulturschaffende am Samstag die Bemühungen des Papstes unterstützt, die Alte Messe wieder zu erlauben.
Am dritten Adventsonntag - Gaudete-Sonntag - werden für die Liturgie rosafarbene Gewänder verwendet.
Am dritten Adventsonntag – Gaudete-Sonntag – werden für die Liturgie rosafarbene Gewänder verwendet.
(kreuz.net) Am Samstag publizierte die rechtsgerichtete italienische Tageszeitung ‘Il Foglio’ ein Manifest für die Alte Messe.

Sein Verfasser ist der katholische Journalist Antonio Socci. Sein Appell richtet sich vor allem an Kulturschaffende und Intellektuelle.

Socci möchte Papst Benedikt XVI. in seinem Bemühen um die Freigabe der Alten Messe unterstützten.

Bei der Freigabe der Alten Messe handle es sich um ein „außerordentlich wichtiges Ereignis für die Kirche und die Kultur und Geschichte unserer Zivilisation“ – erklärt Socci.

Historisch hätten nichtkirchliche Intellektuelle die Zerstörung stärker wahrgenommen, die sich in der Kirche durch die Unterdrückung der Liturgie des Heiligen Pius V. und durch das Verschwinden der lateinischen Sprache ausgebreitet hat.

Schon beim Verbot der Alten Liturgie durch Papst Paul VI. haben sich verdienstvolle Proteste wichtiger Intellektueller geregt.

Diese hätten die päpstliche Entscheidung als einen Angriff auf die Wurzeln der christlichen Gesellschaft verstanden.

Im Jahr 1966 und im Jahr 1971 wurden zwei Appelle zur Verteidigung der Messe des Heiligen Pius V. publiziert.

Socci nennt in seinem Manifest einige Unterzeichner:

der argentinische Schriftsteller Jorge Luís Borges († 1986),
der italienische Maler Giorgio De Chirico († 1978),
die italienische Schriftstellerin Elena Croce,
der englische Dichter W. H. Auden († 1973),
der französische Regisseur Robert Bresson († 1999),
der italienische Philosoph Augusto Del Noce († 1989),
der französische Schriftsteller Julien Green († 1998)
der französische Philosoph und Konvertit Jacques Maritain († 1973),
der italienische Dichter und Nobelpreisträger Eugenio Montale († 1981),
die italienische Dichterin Cristina Campo (83),
der französische Schriftsteller François Mauriac († 1970),
der italienische Dichter Salvatore Quasimodo († 1968),
der englische Schriftsteller Evelyn Waugh († 1966),
die spanische Philosophin Maria Zambrano († 1991),
die esoterisch-mystische Schrifstellerin Elémire Zolla (80),
der französische Philosoph Gabriel Marcel († 1973),
der spanische Diplomat und Schriftsteller Salvador De Madariaga († 1978),
der italienische Philologe Gianfranco Contini († 1990),
der klassische Gittarist Andrés Segovia († 1987),

Socci betont, daß es sich bei diesen Persönlichkeiten vielfach nicht um kirchlich orientierte Gläubige handelt:

„Der kulturelle und spirituelle Wert der alten lateinischen Liturgie ist ein Erbe aller“, so wie die Sixtinische Kapelle, der Gregorianische Gesang und die großen Kathedralen.

Socci stellt fest, daß gerade „progressistische Katholiken“, die angeblich an einem Dialog mit der Welt und der modernen Kultur interessiert waren, von diesem Protest der Kulturschaffenden kaum Notiz genommen hätten.

Er verweist auch auf den laizistischen Schriftsteller Guido Ceronetti, der dem neuen Papst noch im April 2005 in der römischen Tageszeitung ‘La Repubblica’ einen Brief schrieb, damit „die finstere und erstickende Maulbinde von der lateinischen Sprache der Messe weggenommen“ werde.

Papst Benedikt XVI. – der sich als Kardinal so sehr für die Alte Messe eingesetzt habe – werde mit der Freigabe der Messe auch Widerstände innerhalb der Kirche erfahren.

Er verdiene darum eine Antwort der Kulturschaffenden, die sich bereits vor vierzig Jahren gemeldet hätten.

Socci fordert die Intellektuellen und andere Interessierte auf, das folgende Manifest für die Alte Messe zu unterschreiben:

„Wir drücken unsere Zustimmung zum Entscheid von Benedikt XVI. aus, das Verbot der lateinischen Alten Messe nach dem Missale des Heiligen Pius V. aufzuheben. Diese Messe ist ein großes Erbe unserer Kultur, das es zu erhalten und wiederzuentdecken gilt.“

Der Appell von Antonio Socci ist auch vom italienischen Schriftsteller Guido Ceronetti (79), dem französischen Anthropologen René Girard (83), dem italienischen Slawisten Vittorio Strada und dem bekannten Regisseur Franco Zeffirelli unterzeichnet.
      
40 Lesermeinungen
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#40   haher   17:53:34 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@Mimi: danke für die Belehrung …
aber ich bin mit der Bedeutung und Symbolik der liturgischen Farben durchaus betraut und ebenso des Lateins (und nicht nur des Kirchenlateins) mächtig. Sie aber wohl nicht mit dem rhetorischen Stilmittel der Ironie. Wiewohl diese ebenso wie jeglicher Humor bei den Basis-Fundamentalisten ob Ihrer traurigen Weltsicht sowieso sehr kurz kommt.
Nichtsdestotrotz sind rosa Gewänder (ebenso wie himmelblaue) eine Beleidigung des Auges … Weder Fisch noch Fleisch.
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#39   Laurentius2   09:58:18 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@ ARAGORN
Lieber Aragorn,
Ihre letzten Ausführungen insbesondere zum sozialistischen Rätesystem in der Kirche und zur Wiedereinführung der Messe aller Heiligen habe ich mit Freude gelesen. Sie vertreten einen Geist der Entschiedenheit und doch auch liebevoller echt katholischer Ausgewogenheit, den ich ebenfalls anstrebe.
Ihnen und allen anderen „Glaubensgenossen“ (St. Paulus) ganz herzlich ein gesegnetes Weihnachtsfest !
Laurentius
P.S.: Neulich war ich bei einem jungen Priester mit eindeutiger Tendenz für unsere Kirchensprache (auch im NOM) zum Beichten. Ausnahmsweise beichtete ich in dessen Wohnzimmer: An der Wand standen die Filme über Aragorn, Boromir (faszinierende Figur) & ihre Freunde …
Ein Hoch auf den traditionell-katholischen Tolkien, der bis zuletzt dem NOM traurig gegenüberstand und jeden Morgen mit dem alten Ritus seinen Tag begann … !!!
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#38   stimme der vernunft †   09:52:22 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@ruhrgebietler
Selten so viel Unfug auf einem Haufen gelesen wie in deinem letzten Posting.
Vielleicht solltest du mal eine Christenlehre besuchen, um zu lernen, daß
– Christus nicht nur im Tabernakel gegenwärtig ist, sondern in den Eucharistischen Gaben auf dem Altar
– der Altar und damit Christus immer vor dem Priester ist, egal welche Seite der Priester dem Volk zuwendet
– es so etwas wie einen „gültig geweihten Tabernakel“ nicht gibt
– die Gültigkeit der Eucharistie nichts mit der Kirchenweihe zu tun hat
– dass der Tabernakel auch vor dem Konzil keineswegs immer auf dem Hochaltar stand
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#37   r.ruhrgebietler   07:27:53 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@stimme der vernunft – und wieder daneben
„Also bei uns ist der Herr Jesus Christus immer auf dem Altar gegenwärtig.“ wo denn? in einem V-II Bunker? Dort ganz bestimmt nicht! Zumal diese überwiegend gar nicht gültig geweiht sind!
„Wo ist Er denn bei ihren alten Messen, wenn sich der Priester mit dem Rücken zum Volk hinstellen muss um sich zu Ihm auszurichten? Im Stuck? Im Altarbild? Im Blattgold?“ Lästern sie ruhig, ein Zeugnis, daß Ihnen jeglicher Sinn und Verstand sowie Empfinden für eine würdige Zelebration der hlg. Messe und dem Wesen der Opfermesse fhelt. Da gibt es einschlägige Lektüre um diesen Schrägstand zu korrigieren.
„Oder auch auf dem Altar? Dann wäre es aber egal wie herum der Priester steht, denn dann zelebriert er in jedem Fall immer zu Christus hin.“ Ja, im gültig geweihten TABERNAKEL. Aber Ihnen ist das ohnehin egal, da Ihr Blick für das Wesen der Opfermesse ein wenig getrübt ist. Der Priester als inständig betender Mittler zwischen Volk und Gott. Nur durch sein gültig geweihten Hände ist er mit der ehrfürchtigen Einstellung und seinem entsprechenden Willen zur hlg. Wandlung in der Lage – nicht einmal die Engel im Himmel können das, wofür sie die Priester auf Erden beneiden.
Freuet Euch! und gelobt sei Jesus Christus im hochwürdigen Altarsakrament!
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#36   monti   22:36:09 | Montag, 18. Dezember 2006
@iustus
Eine sehr gute Bemerkung. Am lautesten schreien die nach einer „Modernisierung“ der Kirche, die überhaupt nichts mit ihr am Hut haben.
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#35   Romulus   21:56:36 | Montag, 18. Dezember 2006
@Daniel Stöhr
Ich nehme folgendes an:
1) Natürlich lesen hier Schlapphüte (deutsche oder andere) mit.
2) Diese Site wird mit Sicherheit in sämtlichen deutschen Diözesen (Presseabteilungen) gelesen.
3) Auch der Vatikan liest hier mit.
Folglich:
4) Man kann gar nicht genug dankbar sein, dass es diese Seite gibt. Sie lebt von der Anonymität ihrer Poster und das macht sie so frei.
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#34   iustus   21:53:34 | Montag, 18. Dezember 2006
@Gotthard
Feiern diese Kulturschaffenden die hl. Messe am Sonntag regelmäßig mit?
Bevor diese Herrschaften was fordern, sollte diese wichtige Frage als Grundlage ihrer Forderung geklärt werden …
Cool. Das sage ich auch immer über die, die eine „lebensnahe“ Liturgie fordern, in einer Sprache „die die Menschen verstehen“. Hoffentlich sagen Sie das auch über diese Fordernden „von links“. Aber nach Ihren einseitigen, kurzsichtigen Beiträgen wage ich das zu bezweifeln. :-S
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#33   Rodolfo Panetta   21:38:33 | Montag, 18. Dezember 2006
Viva la Destra Italiana!
Als Freund der italienischen Rechten bin ich stolz auf dieses Engagement für die würdige alte lateinische Messe. Forza Italia, campione del mondo!
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#32   möchtegern-kathole   21:03:39 | Montag, 18. Dezember 2006
die Alte Messe hat schon öfters …
… ihre Gegner in das Nirwana der Geschichte geschickt, z.B. das heidnische Rom – und sie ist zu allen Zeiten erfolglos torpediert worden. Sie wird die Widerstände auch dieses mal überwinden.
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#31   Ydefix   20:22:31 | Montag, 18. Dezember 2006
Es häuft sich hier…
…dass sich „Homosexuelle“ anmelden. Könnte das evtl ein Trick sein von staatlichen Organen, um „Wühlarbeit“ zu leisten („Toleranzbeuftragte“ oder so, keine Ahnung). Weil die Kommentare kommen mir z.T. schon arg „gespielt“ vor…
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#30   Mimi   20:11:56 | Montag, 18. Dezember 2006
@haher
Rosafarbene Gewänder sind nicht „niedlich“, sondern so wie das Lila die Farbe der Buße ist, so steht Rosa für Freude! Und Gaudete heißt „Freut Euch“. Wie der 4. Fastensonntag Laetare, so durchbricht auch Gaudete die Zeit der Buße mit einem kurzen Lichtblick auf das, was kommt.
„Rosa Schwestern“ sind im übrigen der kontemplative Zweig der Steyler Missionare! Diese tragen Rosa!
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#29   Aurelius   19:57:50 | Montag, 18. Dezember 2006
@ Pünktchen
Die Messe nach dem althergebrachten Ritus ist kein elitäres Ritual!
Als solche wird sie aber missbraucht –- u.a. von der Pius-Sekte und ähnlichen Randerscheinungen außerhalb der katholischen Kirche.
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#28   haher   19:53:33 | Montag, 18. Dezember 2006
Am dritten Adventsonntag – Gaudete-Sonntag – werden für die Liturgie rosafarbene Gewänder verwendet.
oh … wie niedlich! ROSAfarbene Gewänder! :-O
Das freut doch uns rosa Schwestern (vulgo Sodomiten, warme Brüder oder was auch immer hier in hetz.net so für schwule Männer benutzt wird!)
hach, kleriker in Rosa! Wie niedlich … :-D
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#27   invictus   19:37:29 | Montag, 18. Dezember 2006
Ver versteht noch Latein?
Nicht einmal die Mehrheit von Seminaristen und Pfarrern verstehen Latein heutzutage.
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#26   Aragorn   19:15:20 | Montag, 18. Dezember 2006
Dankbarkeit und Freude
Udalricus, Sie schreiben, die große Mehrheit der Gläubigen fühle sich im neuen Ritus zu Hause. Ich glaube, dass die große Mehrheit der Gläubigen garnicht mehr zur Kirche geht, höchstens noch zu Weihnachten, wegen „Stille Nacht, heilige Nacht“. Sicherlich wird es nicht so sein, dass der tridentinische Ritus gleich wieder die Scharen anziehen wird, dafür leben wir heute in einer anderen Zeit. Um den katholischen Glauben wieder zu stärken und für die Menschen anziehender zu machen, braucht es noch anderer Beiträge. Ich habe auch keine Patentlösung, aber vielleicht kann die Alte Messe mit ihrer feierlichen Schönheit und der erlebbaren Ehrfurcht doch kein Beitrag sein. Die Beliebigkeitsliturgie der Nachkonzilszeit hat uns jedenfalls nicht weiter gebracht. Niemand will ja auch gleich den NOM abschaffen. Wir werden sehen. Ich jedenfalls sehe der Zulassung der Alten Messe mit großer Dankbarkeit und großer Freude entgegen.
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#25   Pünktchen   18:05:45 | Montag, 18. Dezember 2006
Klapdor
Toleranz ist auch eine Tugend, die zum Christsein unabdingbar gehört!
Warum dann diese Intoleranz von Kard. Lehmann und Bischof Algermissen www.kreuz.net/bookentry.916.html gegen die alte Messe?
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#24   Franz-Josef Klapdor   17:52:24 | Montag, 18. Dezember 2006
Kommt! Die Messe kommt zurück
Ich freue mich über einen so sachlichen und objektiven Kommentar wie den von Udalricus, (16.45h). Das ganze hasserfüllte Gezeter um die Liturgiereform des 2. Vaticanums geht mir und anderen Katholiken auf den Geist.
Und es ist einfach unchristlich, wenn tradidtionsbeduselte
Eiferer sogar die Gültigkeit der Messe nach dem Neuen Ritus bestreiten.
Ich liebe z.B. Gregorianik über alles und praktiziere sie aktiv, verstehe aber auch Gläubige, die andere Formen der gesungenen Liturgie bevorzugen. Toleranz ist auch eine Tugend, die zum Christsein unabdingbar gehört!
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#23   Gotthard   17:20:27 | Montag, 18. Dezember 2006
Kulturschaffende
Feiern diese Kulturschaffenden die hl. Messe am Sonntag regelmäßig mit?
Bevor diese Herrschaften was fordern, sollte diese wichtige Frage als Grundlage ihrer Forderung geklärt werden …
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#22   Udalricus   16:42:13 | Montag, 18. Dezember 2006
Reiz des Verbotenen geht verloren
Also, ich habe nichts gegen eine generelle Erlaubnis des Alten Ritus. Ich glaube aber, er wird ein Minderheitenprogramm bleiben, zumal auch der Reiz des Verbotenen verloren geht, den er jetzt noch hat.
Dass ein alter, ehrwürdiger Ritus über Nacht abgeschafft wurde, war sicherlich ein Fehler, aber die große Mehrheit der Gläubigen fühlt sich wohl jetzt schon im neuen Ritus zu Hause, der theologisch ja weder schlechter noch besser als der alte ist.
Eine Erlaubnis würde die Gleichberechtigung der beiden ergänzenden Ansätze (Christus, der aufgehenden Sonne entgegen und Christus in unserer Mitte) deutlich machen. Ich bin schon sehr gespannt, ob und wie eine Erlaubnis Diskussionen in den Pfarren und Klöstern auslöst.
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#21   ecclesia-semper-reformanda   16:39:12 | Montag, 18. Dezember 2006
Graf von Galen,
wie kommen Sie auf diese Frage: wir sprechen hier doch von einem katholischen Gottesdienst.
Oder glauben Sie etwa, wenn er nicht so gefeiert wird, wie Sie es für richtig halten, gewohnt sind und wünschen, ist er schon gleich „nicht mehr katholisch“?
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#20   Pünktchen   16:36:02 | Montag, 18. Dezember 2006
Die Messe nach dem althergebrachten Ritus ist kein elitäres Ritual! Ihre Wertungen sind außerdem
vollkommen arbiträr, Herr Dr. O., und werden so auch nicht vom Hl. Vater und einer wachsenden zahl von Katholiken geteilt!
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#19   r.ruhrgebietler   16:34:36 | Montag, 18. Dezember 2006
nein, ist das Schick!
@Graf von Galen: Danke für die flankierenden Maßnahmen.
Homos sind kranke Gestalten, die sich therapieren lassen sollten anstatt sich damit zu brüsten.
Das der Altar wiederhergestellt wird ist nur zu begrüßen. Niemandem sollte ihn entweihen. Die Mahlfeiern, sind wohl eher Partyzauber des kranken luther (nachzulesen bei A. Mock; Abschied von Luther). Profilneurotiker können sich bekehren zu Jesus Christus. Sie sollten nicht IN DEN KIRCHENRÄUMEN ihresgleichen suchen. Dafür gibt es Kneipen. Ich gehen ja auch nicht zum Schlosser um mein Radio reparieren zu lassen, oder? Ehre wem Ehre gebührt! Und Gott alleine gebührt alle Ehre – besonders in den gültig geweihten Kirchenräumen.
Wie sehr Satan gg. die gültige hlg. Messe rebelliert merken wir besonders in diesem Forum! Und dieses Forum ist mit Sicherheit nicht besonders „Traddi“, obgleich nicht linkslastig-lehmann – Gott-Sei-Dank! …oder stört das auch wieder jemanden??
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#18   No Comment   16:30:42 | Montag, 18. Dezember 2006
Wollen die Kulturschaffenden die Messe oder ein Ritual?
In zunehmend esoterisch versponnenen Zeiten ist der Missbrauch der alten Messe als elitäres Ritual viel gefährlicher als es kreative Exzesse bei der „neuen“ je sein können.
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#17   Graf von Galen   16:05:42 | Montag, 18. Dezember 2006
Wider VII, @ ecclesia semper reformanda
Wenn Sie versprächen, bei Ihrer Mahlfeier die
Wandlung weg zu lassen, damit das Allerheiligste
nicht vor die Säue (Leute, die meinen es nicht mehr nötig
zu haben, sich im Sakrament der Buße von Ihren schweren Sünden zu reinigen) gekippt wird, wünschte ich Ihnen und Ihren protestantischen Mitbrüdern- und Schwestern ebenfalls viel Spaß.
Ich vermute nur, daß Ihnen dieser bei Ihrem persönlichen Gericht nach Ihrem Tode vergehen wird. Ich glaube nicht, daß Gott, nur weil Sie diese nicht wahrhaben wollen, die ewige Verdammnis abschaffen wird.
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#16   Pünktchen   15:28:59 | Montag, 18. Dezember 2006
durchfuxt
Sie können hier www.youtube.com/watch?v=enWiFcsBqIE bei youtube eine Meßfeier im alten Ritus aufrufen! Je nach dem Grad Ihrer spirituellen Prägung und Bildung erschließt sich eine solche Messe nicht auf einmal. Vielleicht begreifen Sie aber doch schon auf den ersten Blick, warum dieser Ritus „theozentrischer“ genannt zu werden verdient. Wie Leser Ottawiani es ausdrückt: schon durch die gemeinsame Gebetsrichtung bekommt die Sache einen „anderen Dreh“!
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#15   stimme der vernunft †   15:27:39 | Montag, 18. Dezember 2006
oh bitte fux
Lass die Altkatholiken hier raus. Das haben die nicht verdient, dass du Pünktchen als Altkatholik bezeichnest.
Mach dich lieber mal schlau was altkatholisch ist.
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#14   Gastus   15:26:27 | Montag, 18. Dezember 2006
@durchfuxt – Altkatholiken
Altkatholiken verstehen doch auch Spass – oder?
„Kreuz.net“ ist wohl weniger der Treffpunkt für Altkatholiken www.ekir.de/…Mitglieder/index.php?id=altkatholis… und deren spassigen Vorlieben.
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#13   durchfuxt   14:42:20 | Montag, 18. Dezember 2006
@ Pünktchen
eigentlich war die homo Frage hier eher als kleiner Scherz gemeint. Altkatholiken verstehen doch auch Spass – oder?
Ich bin mir nicht sicher, evtl. habe ich als Kind schon mal an einer alten Messe teilgenommen. Das war früh morgends in einer Klosterkirche. Haupsächlich waren Mönche anwesend. Es gan Weihrauch in großen Mengen und es wurde teilweise latein gesprochen und gesungen.
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#12   Pünktchen   14:31:41 | Montag, 18. Dezember 2006
Sehen Sie, durchfuxt,
ursprünglich ging es Ihnen darum, was denn an der alten Messe so dran sei, daß so viele Intellektuelle, Schriftsteller und Künstler (u.a. Zefirelli u. Julien Green, durchfuxt!) sich für sie stark machen. Auf meinen Hinweis, daß die Freigabe der alten Messe u.U. auch Ihnen eine neue Erfahrung ermöglichen könne, kommen Sie sogleich mit schwulenpolitischen Forderungen. Was suchen Sie denn in der Hl. Messe: die Gemeinschaft mit Gott oder mit Ihresgleichen?
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#11   durchfuxt   14:21:33 | Montag, 18. Dezember 2006
@ Pünktchen
ok., ich ziehe den Ausdruck „Homogemeinden“ zurück und formuliere die Ausgangsfrage um:
Ob die alte Messe dann auch mal in Gruppen von homosexuellen, katholischen Gläubigen gefeiert wird?
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#10   Pünktchen   14:18:59 | Montag, 18. Dezember 2006
Das ist eben KEINE Gemeinde!
Im übrigen gibt es auch keine „Heterogemeinden“!
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#9   durchfuxt   14:15:32 | Montag, 18. Dezember 2006
@ Pünktchen
Homogemeinden gibt es nicht
Hier ein Bericht über eine Homogemeinde. www.kreuz.net/article.4050.html
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#8   Karl Murx   13:57:47 | Montag, 18. Dezember 2006
Ohne die Wiederherstellung des Priestertums…
…kann es auch keine Messe geben.
Mögen sich alle oberflächlichen Geister an den Simulationen erfreuen!
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#7   Pünktchen   13:57:04 | Montag, 18. Dezember 2006
Homogemeinden gibt es nicht, durchfuxt!
Aber natürlich gehen Homos und Heteros in die Messe!
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#6   durchfuxt   13:47:51 | Montag, 18. Dezember 2006
@ unverschämte Frage!
ob die alte Messe dann auch mal in katholischen Homo-Gemeinden gefeiert wird? o.O
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#5   stimme der vernunft †   13:46:47 | Montag, 18. Dezember 2006
@ruhrgebietler
Bleibt zu hoffen, daß allenortes bald wieder würdig und zum Herrn Jesus Christus hin zelebriert wird!
Also bei uns ist der Herr Jesus Christus immer auf dem Altar gegenwärtig. Wo ist Er denn bei ihren alten Messen, wenn sich der Priester mit dem Rücken zum Volk hinstellen muss um sich zu Ihm auszurichten? Im Stuck? Im Altarbild? Im Blattgold?
Oder auch auf dem Altar? Dann wäre es aber egal wie herum der Priester steht, denn dann zelebriert er in jedem Fall immer zu Christus hin.
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#4   ecclesia-semper-reformanda   13:40:04 | Montag, 18. Dezember 2006
Lieber ruhrgebietler,
auch ich freu mich, dass es für Euresgleichen vielleicht wirklich bald – oder auch nicht – wieder die „alte Messe „geben könnte. Da könnt ihr dann mit Euren paar Männekes hocken und Euch wundern, warum die Kirche plötzlich noch leerer ist als sonst. Der Rest feiert dann die Mahlgemeinschaft am Volksaltar, singt u.a. neue geistliche Lieder, freut sich über und lobt Gottes Vielfalt in der Schöpfung und feiert, dass er kein strafender, sondern ein liebender Gott ist, versteht und betet die selbst formulierten Texte des Priesters im Hochgebet, freut sich auch mal über die „Predigt“ eines Laien, klatscht, wenn der Gottesdienst schön und erhebend war und strahlt einfach im Gottesdienst die Freude der Frohen Botschaft aus!
Ganz ehrlich: ich freu für Euch!!
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#3   Pünktchen   13:35:30 | Montag, 18. Dezember 2006
durchfuxt
Was die „Vorteile“ der alten Messe sind und die bedeutsamen Unterschiede, DAS können Sie erfahren, wenn der Zugang zu ihr wieder erleichtert ist. Wie all die bedeutenden Künstler, Schriftsteller und Intellektuellen könnten ja auch Sie mal eine neue Erfahrung machen? Daß diese Chance gegeben ist, daran arbeitet unser Hl. Vater! Gott stehe ihm bei!
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#2   durchfuxt   13:29:05 | Montag, 18. Dezember 2006
Unterschiede?
Was unterscheidet denn die neu von der alten Messe? Ist es nicht eigentlich egal, wie herum der Prieseter während der Wandlung steht und in welcher Sprache er dabei spricht? Was sind nun die genauen Vorteile der alten Messe?
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#1   r.ruhrgebietler   13:15:08 | Montag, 18. Dezember 2006
Gut so!
Erd und Himmel sollen singen ob dieses wunderbaren Ereignisses! Zum Segen der Seelen auf Erden, der Menschen, die guten Willens sind!
Ein kapitaler Fehler wird nun – zumindest versuchsweise! – berichtigt! Bleibt zu hoffen, daß allenortes bald wieder würdig und zum Herrn Jesus Christus hin zelebriert wird!
Gelobt sei Jesus Christus!
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