Anglikaner
Konservative Anglikaner rebellieren
Was hat der Kampf anglikanischer Gläubiger gegen einen homo-verseuchten Klerus mit der Diskriminierung rechtgläubiger Katholiken in Deutschland zu tun? Von Alfons Volmer.
(kreuz.net) Mindestens sieben konservative anglikanische Gemeinden im östlichen US-Bundesstaat Virginia haben ihre Abspaltung von der Mutterkirche beschlossen.

Das berichtete die Tageszeitung ‘Sunday Telegraph’ heute Montag. Anfang Dezember schrieb die gleiche Tageszeitung von Notwehrmaßnahmen anglikanischer Christen gegen homo-ideologisch orientierte Pfarrer.

Diese Christen stehen unter der Leitung konservativer anglikanischer Klerikerkreise, die sich gegen ihre liberalen, glaubensfremden Bischöfe auflehnen.

Die konservativen Kleriker haben zu emeritierten Bischöfen Zuflucht genommen. Sie lassen ihre Pfarreien, wenn sie in Diözesen liberaler Bischöfe liegen, von ihnen betreuen.

Konservative Bischöfe stellen eine attraktive Alternative für unzufriedene konservative Pfarreien dar.

Neben den sieben bereits abgespaltenen Gemeinden, sind dutzende andere Pfarreien in liberalen Diözesen dabei, mit ihrem glaubensfernen Bischof zu brechen.

Sie stehen nicht allein. Denn angeblich haben „Traditionalisten des anglo-katholischen Flügels der Kirche“ bereits ihre Unterstützung kundgetan.

Die Hauptwaffe in dem Kampf gegen liberale Bischöfe ist die Vorenthaltung von Geldmitteln.

Traditionelle Pfarreien gelten in vielen anglikanischen Diözesen als finanzkräftig.

Bereits im Jahr 2003 hatten konservative Pfarreien – nach der Ernennung des Homo-Dekans Jeffrey John zum Bischof von Reading – mit dem Zurückhalten von Geldern gedroht.

Reading ist ein Teil der Diözese Oxford – in Südengland.

Der Erzbischof von Canterbury stellte sich darauf auf die Seite der Traditionalisten und bat den neuernannten Bischof zurückzutreten.

Jetzt müssen sich als homosexuell bezeichnende Kleriker ein Versprechen ablegen, diesem Laster nicht zu frönen.

Doch die konservativen Anglikaner sind mehr und mehr überzeugt, daß der anglikanische Erzbischof von Canterbury keine wirkliche Kontrolle mehr über seine wegen der Homo-Frage gespaltenen Gemeinschaft ausübt. Sie glauben auch, daß viele Bischöfe das Homo-Konkubinat tolerieren.

Die Abspaltung der Konservativen wird nach Angaben der Tageszeitung vermutlich „ernste finanzielle Folgen“ haben.

Das durchschnittliche jährliche Einkommen von Pfarreiangehörigen in konservativen anglikanischen Pfarreien lag 2003 bei 84.000 Pfund – 56.000 Euro – im Verhältnis zu 40.000 Pfund – 27.000 Euro – in liberalen Gemeinden.

Was bedeutet diese Entwicklung im Hinblick auf die Vorgänge in Teilen der deutschen Katholischen Kirche?

Auch in Deutschland ist zu beobachten, daß sich die katholischen Gläubigen Deutschlands – die von vielen als „Traditionalisten“ und „Fundamentalisten“ diskriminierten werden – ihres Glaubens und ihrer Stärke bewußt werden.

Das kann man zur Zeit besonders an den Vorgängen in Fulda ablesen.

Es gibt auf den Internetportale kath.net und ‘kreuz.net’ vermehrt Anstöße, über eine Umwidmung der Kirchensteuer nachzudenken.

Viele Bischöfe – zum Beispiel Mons. Heinz Josef Algermissen aus Fulda oder Mons. Reinhard Lettmann aus Münster – gehen nicht gegen Modernisten und Häretiker vor.

Sie lassen diese gewähren oder berufen sie sogar in kirchliche Positionen, die sie nach römischen Entscheidungen nicht einnehmen dürfen, weil sie glaubensfeindlichen Gruppen wir dem Verein ‘Kirche von unten’ nahestehen.
      
33 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#33   r.ruhrgebietler   14:23:37 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@HeinrichvonOfterdingen – Danke, aber
ich werd’s mit einer Gebetsnovene für den landorganisten halten. wenn’s im Diesseits nicht hilft, dann auf jeden Fall im Jenseits.
Orgelprospekte sind eine sonderbare Sache. Da machen sich zwischendurch (in der Aufbauphase) schon mal Pfeiffen selbstständig. Durfte selber mal bei einem Orgelweihweihfest das zu weihende 3 manualige (plus Pedal) mit Chor und Symphonieorchester bedienen…
… also, nochmals Danke und immer viel Harmonie!
Redaktion benachrichtigen
#32   HeinrichvonOfterdingen   12:49:56 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Ruhrgebietler,
das wäre aber eine Schlagzeile in der BILD-Zeitung: Katholisches Forum führt zu Prügelei. Lieber nicht. Dann schon besser so wie es der heilige Paulus empfielt: Fest bleiben und mit Geduld den Herrn Landlerorganisten ermahnen. Wenn er nicht auf Geheiß seines Pfarrers hier pöbelt, ich möchte die eigentlich ausschließen, dazu kenne ich ihn mittlerweile zu gut, dann vielleicht aus dem Grund: weil er sich zur Wahrheit hingezogen fühlt, wenngleich er mit inneren Widerständen zu kämpfen hat. Seine präpotente Ausdrucksweise weist in diese Richtung. Also nicht ärgern, dat janze nicht mit da Zaunlatte erledigen, auch wenn dat im Ruhrgebiet früa so üblich war, sondern mit christlicher Gesinnung. Danke.
Redaktion benachrichtigen
#31   r.ruhrgebietler   12:23:21 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@landorganist – auch wer Noten lesen kann
greift schon mal hier und daneben, sodaß es Mißtöne gibt. In Sachen Noten der Tradition scheint allerding ein wenig Nachsitzen angesagt. Aber dazu müßten sie außer Noten lesen auch anderes lesen – bin gespannt ob das dann den geistigen Horizont erweitert. Insbesondere in Sachen Tradition! Ihr gedrechseltes getipper dürfen Sie daher ruhig auf sachdienliches und freudiges zur Tradition reduzieren. Vergelts Gott dafür!
Übrigens: Notenlesen kann ich auch und, im Gegensatz zu Ihnen lese und verstehe ich auch andere Texte im Sachzusammenhang. Möchten Sie darüberhinaus persönlich werden schlage ich Ihnen vor Datum und Uhrzeit sowie Ort zu nennen, dann werde ich Ihnen das in einer persönlichen Begegnung beibringen! Ich denke, das sollte deutlich genug sein. Am besten verschwinden Sie ganz mit Ihren Flegeleien hier aus dem Forum – Ihr Auftritt war mehr als peinlich und von div. Mißtönen begleitet, die keinen Applaus verdienen.
Redaktion benachrichtigen
#30   HeinrichvonOfterdingen   12:03:27 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Als Mathematiker müßte ich jetzt fragen,
Nein, es ist noch nie einer rausgerannt, es wird auch diesemal wieder keiner rausrennen.
war überhaupt schon mal einer drin? In Westfalen soll der Kirchbesuch ja ziemlich stark nachgelassen haben.
Redaktion benachrichtigen
#29   landorganist   11:54:16 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Lieber Heinrich von und zu
haben Sie keine Sorge, zu Ihnen fiele mir noch was ganz anderes ein, aber Sie wissen ja, da ist die Sache mit dem Anstand (wenn Ihnen das nichts sagt, googeln Sie mal) der es mir wieder verbietet, in die Tasten zu hauen. Aber keine Sorge, das hole ich in der Kirche nach, und, bevor Sie wieder meinen irgendeinen Krampf vermuten zu müssen: Nein, es ist noch nie einer rausgerannt, es wird auch diesemal wieder keiner rausrennen, doch, ich bin des Notenlesens mächtig, nein, die Orgel ist nicht verstimmt, etc. Sie wissen ja selber, was Ihnen in diesem Zusammenhang an Blödsinn gern einfällt… :-S (gähn)
Redaktion benachrichtigen
#28   HeinrichvonOfterdingen   11:37:13 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Lieber Landlerorganist,
schon wieder keine Argumente?
ruhrgebietlicher, hatte ich noch nicht geschrieben, dass ich mit Subjekten Ihrer Sorte nicht kommuniziere? Wenn nicht, dann nehmen Sie es bitte jetzt zur Kenntnis.
Dafür der Umgangston, der heute in der Kirche – ich nehme an sie orgeln nicht in Konzertsälen – so üblich ist. Abstoßend.
Redaktion benachrichtigen
#27   durchfuxt   11:12:58 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Die Diskussion ist beendet!
Als Ergebnis, auf das wir uns einstimmig geinigt haben, kann festgehalten werden:
Es gibt keine Gründe, die gegen das Ausleben von homosexuellen Empfindungen sprechen.
Vielen Dank für eure/Ihre Diskussionsteilnahme.
Redaktion benachrichtigen
#26   landorganist   10:54:45 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Ähem…
ruhrgebietlicher, hatte ich noch nicht geschrieben, dass ich mit Subjekten Ihrer Sorte nicht kommuniziere? Wenn nicht, dann nehmen Sie es bitte jetzt zur Kenntnis.
Redaktion benachrichtigen
#25   r.ruhrgebietler   10:22:45 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@landorganist – schon wieder daneben!
Sie dürfen „Ihren“ Lettmann sich sonstwo hinstecken. Ehrlich gesagt geht der rechtgläubigen und der Tradition verbundenen Katholiken Ihr Geschwätz auf den nerv. Borniert und verblendet, ja, das sind Sie und die gesamte rotarier-lehmann-lettmann-clique. Würde Jesus Christus jetzt in Mainz sein, die gesamte Clique würde sofort des Amtes enthoben! Soviel ist ganz sicher!
Was für’n das echt nur ein ganz winziger und bescheidener Knecht im Weinberg des Herrn Jesus Christus bin!
Redaktion benachrichtigen
#24   landorganist   09:30:37 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Na also
ist jetzt die Hetzjagd auf „meinen“ Bischof Lettmann eröffnet? Ich kann Euch sagen, liebe Brüder, dass ihm das als alten Westfalen sicher völlig am A… vorbeigeht. Warum sollte er sich mit derart unterbelichtetem Pöbel abgeben?
Redaktion benachrichtigen
#23   stimme der vernunft †   09:22:01 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@aragorn
Liebe hochkirchliche Anglikaner! Warum kommt ihr nicht einfach zur katholischen Kirche zurück?
Die Frage ist einfach zu beantworten: Weil sie sich nicht von ihrer Priesterin trennen wollen :-]
OK, zugegeben, es gibt auch ein paar richtig stockkonservative, besonders hochkirchliche Anglikaner, aber die werden lieber zu den Piusbrüdern gehen als zur römischen Kirche.
Ansonsten gilt die Faustregel: Je konservativer, desto lower, sprich protestantischer…
Redaktion benachrichtigen
#22   r.ruhrgebietler   07:39:54 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@Gotthard – dann wird es Zeit
mal Tacheles zu reden. Sie Beschreiben sehr schön in Ihrem Artikel 18. Dezember 2006 20:42 woran die lehmann-kirche krankt. CIC 1262, 1263, c.222§1CIC. Da staune ich, wie die Piuxbruderschaft ihre Gebäude etc. hinbekommt. Nach Ihrer Darstellung müssten die schon längst Bankortt sein! SIND SIE ABER NICHT – Ätsch! Solange die Rotarier-Lehman-Clique sich nur um Verwaltung ihrer eigenen Pfründe kümmert, wird es nichts! Schwindende Kirchgängerzahlen in den V-II-Bunkern belegen das plastisch!
In Anbetracht der im Konferenzgebiet bestehenden vertrags- und staatskirchenrechtlichen Regelungen
über die Kirchensteuer ist der Erlass einer eigenen Ordnung hinsichtlich erbetener Gaben (c. 1262
CIC) derzeit nicht erforderlich.
„Auch die Gläubigen, die keine Kirchensteuer zu zahlen haben, sind verpflichtet, entsprechend ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit für die Erfordernisse der Kirche Beiträge zu leisten.“ so ist und so verfahren die GLÄUBIGEN z.b. bei der Petrusbruderschaft, der Piusbruderschaft. Hinzu kommt die absolute Verbunden mit Jesus Christus in einer auf Ewig fortbestehenden Tradion im Glauben an Jesus Christus.
Und da spotten Sie noch? Mit Verlaub: Sie sind ein unbelehrbarer Trottel! Gott mit Ihnen
Redaktion benachrichtigen
#21   Adama †   01:00:21 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Salat Olpe
1 lg Rosa Grapefruit
1 lg Orangen
1 lg Saeuerlicher Apfel
1 lg Rote Paprikaschote
1 lg Fenchelknolle
1 Granatapfel
5 tb Walnussoel
2 tb Himbeeressig
Salz
Weisser Pfeffer
Grapefruit und Orange sorgfaeltig schaelen und alle weissen Haeute entfernen, in nicht zu dicke Scheiben schneiden. Den Apfel schaelen und das Kerngehaeuse ausstechen. Den Apfel in nicht zu dicke Ringe schneiden.
Die Paprikaschote um den Stielansatz herum aufschneiden, die Kerne und das Innere entfernen und ebenfalls in Ringe schneiden. Von der Fenchelknolle die Stiele, den Boden und von der Aussenhaut alles
Unansehnliche wegschneiden.
Die Fenchelknolle halbieren und den Strunk, also die feste, bittere Mitte herausschneiden. Die Haelften in duenne Scheiben schneiden und zu Halbringen aufblaettern.
Den Granatapfel in der Mitte durchschneiden (Vorsicht: der Saft faerbt!) und die Kerne mit einem Loeffel herausheben. Obst und Gemuese auf einer grossen, flachen Platte anrichten, mit Granatapfelkernen bestreuen. Aus Walnussoel, Essig, weissem Pfeffer und wenig Salz eine Vinaigrette anruehren und ueber den Salat traeufeln, aber nicht vermischen.
?:)
Redaktion benachrichtigen
#20   Tomasino   23:16:32 | Montag, 18. Dezember 2006
@Henricus Instutor
Es wird ja nicht nur Bischof Algermissen genannt, sondern auch Bischof Lettmann von Münster. Dort sind die „Abweichler unter den Priestern und auch die Pastoralreferenten/innen, die frei (Priesterinnen) sein wollen im „Freckendorfer Kreis“ gesammelt. Viele Priester, die diesem Kreis angehören sind in höheren Positionen oder in beratenden Funktionen.
Wenn man den Geldhahn zudrehen kann für diese Häretiker, dann gibt es wohl Ähnlichkeiten mit den konservativen Anglikanern. :-[
Redaktion benachrichtigen
#19   Gerhard   23:15:43 | Montag, 18. Dezember 2006
Homoverseuchter Klerus
Was hat der Kampf anglikanischer Gläubiger gegen einen homo-verseuchten Klerus mit der Diskriminierung rechtgläubiger Katholiken in Deutschland zu tun?
Spätestens jetzt müßte auch dem letzten Leser angesichts des hier verwendeten Vokabulars klar sein, wes Geistes Kind diese Redaktion ist. Es sei denn, sie könnte erklären, was im Gegenzug ein „heteroverseuchter“ Klerus ist! „Verseuchung“ gibt es hier wie dort – aber hier wie dort kann nicht verallgemeinert werden. Leider geschieht das bei kreuz.net aber immer wieder und mit wachsender Begeisterung!
Redaktion benachrichtigen
#18   Henricus Institor   21:36:03 | Montag, 18. Dezember 2006
Was haben die Vorgänge in Fulda mit den anglikanischen Homos zu tun?
Auch in Deutschland ist zu beobachten, daß sich die katholischen Gläubigen Deutschlands – die von vielen als „Traditionalisten“ und „Fundamentalisten“ diskriminierten werden – ihres Glaubens und ihrer Stärke bewußt werden.
Das ist ja wunderbar! Wenn jetzt noch einige Schreiberlinge zur Besinnung kommen würden, hätten wir fast keine Probleme mehr :'(
Das kann man zur Zeit besonders an den Vorgängen in Fulda ablesen.
:-! Der Autor dieses Krampfes sollte der geneigten Leserschaft einmal erklären, was genau er zur Zeit an den Vorgängen in Fulda abliest.
Sie lassen diese gewähren oder berufen sie sogar in kirchliche Positionen, … weil sie glaubensfeindlichen Gruppen wir dem Verein ‘Kirche von unten’ nahestehen.
Aha! Ohne die nachhaltige kreuz.net Aufklärung würden so manche „Traditionalisten“ wohl dumm sterben …
kreuz.net sei Dank!
Redaktion benachrichtigen
#17   möchtegern-kathole   21:07:26 | Montag, 18. Dezember 2006
Die Gläubigen sind verpflichtet, für die Erfordernisse der Kirche Beiträge zu leisten
Genauso sind die Gläubigen gehalten, den Glaubenszerstörern kein Geld zu geben, damit sie sich nicht an deren Werk mitschuldig machen.
Redaktion benachrichtigen
#16   Gotthard   20:42:59 | Montag, 18. Dezember 2006
Kirchensteuer als Erfüllung von CIC 1262
Partikularnorm Nr. 17 der Deutschen Bischofskonferenz
zu c. 1262 CIC
Kirchensteuer
(Beitragspflicht der Gläubigen hinsichtlich der Erfordernisse der Kirche)
Die Gläubigen sind verpflichtet, für die Erfordernisse der Kirche Beiträge zu leisten, damit ihr die
Mittel zur Verfügung stehen, die für den Gottesdienst, die Werke des Apostolates und der Caritas sowie
für einen angemessenen Unterhalt der in ihrem Dienst Stehenden notwendig sind (c. 222 § 1 CIC).
In Anbetracht der im Konferenzgebiet bestehenden vertrags- und staatskirchenrechtlichen Regelungen
über die Kirchensteuer ist der Erlass einer eigenen Ordnung hinsichtlich erbetener Gaben (c. 1262
CIC) derzeit nicht erforderlich.
Auch die Gläubigen, die keine Kirchensteuer zu zahlen haben, sind verpflichtet, entsprechend ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit für die Erfordernisse der Kirche Beiträge zu leisten.
Der Diözesanbischof ist gehalten, die Gläubigen an die genannten Verpflichtungen zu
erinnern und in geeigneter Weise auf ihre Erfüllung zu drängen (c. 1261 § 2 CIC). Ihm obliegt es
auch, unter Beachtung der bestehenden rechtlichen Regelungen auf Bundes- und Landesebene, das
kirchliche Besteuerungsrecht auszugestalten (c. 1263 CIC letzter Halbsatz).
Fulda, den 22. September 1992, 23. September 1993 und 26. September 1995.
Rekognosziert mit Dekret der Bischofskongregation vom 16. Mai 1995 und 12. September 1995.
Redaktion benachrichtigen
#15   ecclesia-semper-reformanda   18:15:03 | Montag, 18. Dezember 2006
Liebe Stimme aus dem Tradiland,
ich bin etwas enttäuscht von Ihnen: Sie zitieren einen Beitrag des Chefredakteurs einer Monatszeitschrift für „traditionsorientierte Christen“,wie es so harmlos heisst: David Berger. Das ist so glaubwürdig, als wenn Algermissen versuchen würde, einen objektiven Artikel über die Piüsse zu schreiben!!
Also, „modernistisch“ ist Letti nun wahrhaftig nicht: aber für „traditionsorientierte“ Christen ist ja alles „modernistisch“, was nicht streng nach Vorschrift läuft.
Was ist daran falsch, eine Frau (oh, natürlich, eine Konkubine) als einen „Segen“ zu bezeichnen – auch für einen Priester. So etwas gibt es, auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen und es partout nicht in Ihr Welt-/Gottes- und Priesterbild passen will… Ich muss sagen: Sie machen mir den Lettmann immer sympathischer, „unser“ Bischof scheint ja richtig in Ordnung zu sein!
Redaktion benachrichtigen
#14   Stimme aus dem Tradiland   17:56:58 | Montag, 18. Dezember 2006
Zum Modernisten Bischof Lettmann
@ ecclesia-semper-reformanda: Wenn Sie nicht wissen, dass Bischof Lettmann ein – ganz radikaler – Modernist ist, sollten Sie sich informieren:
„Man könnte meinen, man sei im Irrenhaus“ www.theologisches.net/berger3.htm
detto
der kleinere katholische Informationsdienst am 26. Oktober 2006 www.kath.net/2005/detail.php?id=15041
Ein besonderes „Gustostückerl“: Die Predigt von Bischof Lettmann anläßtlich des Todes der Konkubine des Pseudothelogen („Rahnerschülers“ – „Kleines Kohzilskompendium“) Herbert Vorgrimler, einer „Dame“ namens Sigrid: „Sigrid war ein Segen für Herbert, ein Segen für die Fakultät, ein Segen für uns alle.“
„Freuen“ wir uns also über den „Segen“ von Bischof Lettmann…
Redaktion benachrichtigen
#13   Burgorus   17:45:00 | Montag, 18. Dezember 2006
Austritt aus der Kirchensteuer ohne Austritt aus der Kirche
Wenn der Aufruf zum Kirchensteueraustritt wirksam sein soll, muss Folgendes beachtet werden:
1. Jedem Gläubigen muss klar gemacht werden, dass – wie ich es verstanden habe- Papst Benedikt XVI. ein Dokument herausgegeben hat, in dem es heißt, dass Kirchenaustritt auf dem Standesamt (d.h. Austritt aus der Kirchensteuergemeinschaft) nicht den Austritt aus der katholischen Kirche nach sich zieht. Denn wirklich katholische Christen treten nicht gerne aus.
2. Der Kirchensteuer-Austritt muss gemeinschaftlich organisiert sein. Diesen Formular-Krieg macht ein normaler Gläubiger sonst nicht mit. Es muss ein Rechtsexperte in den Rhöner Pfarrgemeinden von Haus zu Haus gehen, den Gläubigen Punkt 1 erklären und ihnen den Kirchensteuer-Austritt so einfach machen, dass es nur heißt: „Da musst noch unterschreiben und da.“ Gegen eine eventuelle Streichung aus dem Taufbuch muss dieser Rechtsexperte eine Sammelklage sicherstellen, wo der normale Gläubige nichts weiter als ein paar abgeholte Unterschriften zu leisten braucht.
3. Sollten die Rhöner Pfarrgemeinden tatsächlich das gesparte Geld auf die Gebetsinitiative für die Diözese Linz (Raiba Wienerwald) überweisen, dann muss auch sichergestellt werden, dass diese Initiative speziell das Rhöner Geld nicht etwa für Linz, sondern u.a. für die private Finanzierung der drei SJM-Priester in den drei Rhöner Gemeinden verwendet.
Die Aktion verläuft im Sand, wenn man nicht der naturgegebenen Formular-Trägheit gewöhnlicher Gläubiger entgegenwirkt.
Redaktion benachrichtigen
#12   Aragorn   17:43:53 | Montag, 18. Dezember 2006
Anglikaner herzlich willkommen
Liebe hochkirchliche Anglikaner! Warum kommt ihr nicht einfach zur katholischen Kirche zurück? Wenn demnächst wieder die Wahre Messe erlaubt sein wird, findet ihr bei uns auch wieder eine schöne und ansprechende Liturgie vor und nicht mehr die Ringelpitzliturgie, die von Liturgiekreisen am Küchentisch zusammengetackert wird. Eurer anglikanischer Sinn für Stil und Schönheit und euer wunderbarer englischer Chorgesang sind uns traditionellen Katholiken jedenfalls hochwillkommen.
Redaktion benachrichtigen
#11   ecclesia-semper-reformanda   17:32:46 | Montag, 18. Dezember 2006
Hoho, Bischof Lettmann,
als katholische Münsterländerin habe ich ihn zwar noch nie als „modernistisch“ empfunden, aber jetzt von kreuz.net derart „geehrt“ und in eine Art Adelsstand erhoben zu werden: Das ist ein echtes Qualitätsmerkmal!! Mann, ist der mir plötzlich sympathisch! :-]
Redaktion benachrichtigen
#10   -=Richard=-   17:30:38 | Montag, 18. Dezember 2006
dieses tuntenpack auf dem photo
Homosexualität ist eine perverse und widernatürlich praktik die man schon im keim ersticken soll. ganz besonders bei atrünigen kirchenführern. Niemand wirdf zur homosexualität gezwungen. die leute sind so weil sie so sein wollen. es gibt aber homoideologen die das gegenteil behaupten damit sie ihr unzucht irgendwie legitimieren können
Redaktion benachrichtigen
#9   Stimme aus dem Tradiland   17:30:19 | Montag, 18. Dezember 2006
„Kirchenaustritt“ ist nicht Kirchenaustritt
Klingt zunächst paradox, aber: Vom Päpstlichen Rat zur Interpretation von Gesetzestexten ist bereits zu 2005 sowie allgemein nochmals zu Jahresbeginn 2006 jeweils ein Dokument veröffentlicht worden, wonach ein Kirchenaustritt vor einer staatlichen Behörde keinesfalls ein Kirchenaustritt in kanonischem Sinne ist. Abgesehen von weiteren inhaltlichen Voraussetzungen, die bei einem „Kirchenaustritt“, nur um Kirchenbeiträge nicht in die falschen (= in die V2-„katholischen“) Hände gelangen zu lassen, nicht gegeben sind.
Diese Interpretation ist weltweit für alle Diözesen und Kirchengerichte verpflichtend, wird aber von den schismatischen Bischofskonferenzen in Österrreich und Deutschland nicht umgesetzt und auch nicht veröffentlicht (ausschlaggebend ist allerdings die amtliche Veröffentlichung in Rom, die längst erfolgt ist). Mit Ausnahme einer Diözese, die ich hier nicht „bloßstellen“ will.
Siehe dazu den „kleineren katholischen Informationsdienst“ vom 15. April 2006 www.kath.net/detail.php?id=13421 sowie vom 22. Dezember 2005 www.kath.net/detail.php?id=12389
Redaktion benachrichtigen
#8   stimme der vernunft †   16:52:04 | Montag, 18. Dezember 2006
Anglikaner
Diese genannten konservativen anglikanischen Gemeinden sind übrigens dermassen protestantisch, dass sie innerhalb der eher katholisch orientierten amerikanischen Episkopalkirche eine Minderheitenstellung einnehmen.
Solchen low churchler finden normalerweise nur eines noch abstossender als Homosexuelle: „Papisten“ wie sie die Katholiken zu nennen pflegen.
Tja, da tun sich merkwürdige Koalitionen auf… diejenigen, die den Papst für einen liberalistischen, freimaurerischen Rotarier halten, singen im Chor mit denen, die den Papst für den Antichristen halten, da kann man mal sehen, was für eine einigende Wirkung die Homosexualität hat.
Da werden selbst tiefe Glaubensgräben auf einmal bedeutungslos, wenn es nur gegen die bösen Homos geht.
Redaktion benachrichtigen
#7   Pünktchen   16:39:25 | Montag, 18. Dezember 2006
Graf v. G.
Das wäre noch juristisch abzuklopfen!
Redaktion benachrichtigen
#6   Graf von Galen   16:33:19 | Montag, 18. Dezember 2006
Umwidmung der Kirchensteuer ?
Leider ist dies in Deutschland ohne Austritt nicht
möglich.
Redaktion benachrichtigen
#5   Pünktchen   16:30:15 | Montag, 18. Dezember 2006
Umwidmung der Kirchensteuer!
Gläubige von Eckweisbach, Schwarzbach und Simmershausen! So www.kirchentreu.info/ wird’s gemacht! Glaubenszersetzende und gemeindefeindliche Aktivitäten Eures Bischofs nicht auch noch finanziell unterstützen! :)3
Redaktion benachrichtigen
#4   durchfuxt   16:04:27 | Montag, 18. Dezember 2006
Eine Sonntagszeitung, die erst am Montag erscheint?
Das berichtete die Tageszeitung ‘Sunday Telegraph’ heute Montag.
Redaktion benachrichtigen
#3   Pünktchen   15:55:44 | Montag, 18. Dezember 2006
Umwidmung der Kirchensteuer!
Gläubige von Eckweisbach, Schwarzbach und Simmershausen! Habt Ihr die Botschaft dieses Artikels vernommen? :-D :)3
Redaktion benachrichtigen
#2   semper reformandus   15:54:07 | Montag, 18. Dezember 2006
Pfund
An die Redaktion:
Irgendwas kann an Eurer Pfund-Euro-Umrechnung nicht stimmen. Oder ab es heute Börsenturbulenzen, von denen ich nichts gehört habe?
Redaktion benachrichtigen
#1   PegasusNbW   15:51:47 | Montag, 18. Dezember 2006
Wo gibt es diesen Wechselkurs?
56.000 Euro <=> 84.000 Pounds – da würde ich auch gerne vor meinem nächsten Englandaufenthalt wechseln – bis dato bekam ich immer für 1,5 Euro ca 1 Pound.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
AnglikanerEine anglikanische Berufung AnglikanerDie Schlange beißt sich selber in den Schwanz AnglikanerGlaube, gläubig, ungläubig Anglikanische Bischöfinnen„Theologisch gerechtfertigt“ Anglikaner„Kein Greuel vor Gott“ AnglikanerIn Malawi abgeblitzt AnglikanerRückkehr nach Rom? AnglikanerWarum Männer die Kirche führen sollten AnglikanerAllen Leuten recht getan AnglikanerBischöfinnen kommen – dafür gehen andere AnglikanerProbleme mit dem liberalen Klerus AnglikanerEndlich mal etwas Lustiges AnglikanerWie in Röschenz – nur genau umgekehrt AnglikanerDer Preis für die Einheit ist zu hoch AnglikanerDie Spaltung der Anglikaner ist „eine Frage der Zeit“
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net