Freimauer beim Papst + Die Rede des Jahres 2006 + Persönliche Vorliebe + Poetische Rache + Wo sind die Stimmen, die das deutlich sagen?
Freimauer beim Papst
Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing am Montag die jüdische Freimaurerloge ‘Bnei
Brit’ in Audienz. Der Heilige Vater erklärte dabei, daß sich der Frieden im Heiligen Land nur durch
das gemeinsame Engagement von Juden, Christen und Muslimen verwirklichen lasse. Es sei insbesondere die
Aufgabe von Juden und Christen zur „Heilung der Welt“ beizutragen. Benedikt XVI. äußerte sich über
die Entwicklung des christlich-jüdischen Dialoges in den letzten vierzig Jahren „zufrieden und dankbar“.
Die Rede des Jahres 2006
Deutschland. Die Rhetoriker der Universität Tübingen haben die Regensburger
Vorlesung des Heiligen Vaters zur „Rede des Jahres 2006“ gewählt. Die Vorlesung des Papstes über das
Verhältnis von Glaube und Vernunft sei eine Antwort auf die Frage nach dem Umgang mit religiösen Fundamentalismen –
so das ‘Tübinger Seminar für Allgemeine Rhetorik’ in einer Pressemeldung vom Montag.
Kardinal Bertone kommentiert ein Fußballmatch.
Persönliche Vorliebe
Vatikan. Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone kann sich ein vatikanisches Fußballteam vorstellen,
das auf internationalem Niveau konkurrenzfähig wäre. Das erklärte er laut der Mailander Tageszeitung
‘Il Giornale’. Der Kirchenfürst ist ein begeisterter Fußballfan – vor allem von Juventus Turin. Bislang
wurden die seltenen vatikanischen Nationalspiele von Schweizergardisten oder von der vatikanischen Gendarmerie
bestritten.
Poetische Rache
Deutschland. Im Zuge der Vertreibung der drei Patres der Ordensgemeinschaft
‘Diener Jesu und Mariens’ durch den Bischof von Fulda, kam auch das Kommunionbuch „Mein Weg zur Heiligen
Kommunion“, das von den Patres verwendet und vom Bischof verboten wurde, in die Schlagzeilen. Verleumder
unterstellten dem Werk eine angeblich „angstmachende Theologie“. Dem Buch hat es gutgetan: Die zweite
Auflage ist fast ausverkauft.
Aus: ‘Mein Weg zur heiligen Kommunion’,
SJM-Verlag
Aus: ‘Mein Weg zur heiligen Kommunion’, SJM-Verlag
Aus: ‘Mein Weg zur heiligen Kommunion’, SJM-Verlag
Aus:
‘Mein Weg zur heiligen Kommunion’, SJM-Verlag
Aus: ‘Mein Weg zur heiligen Kommunion’, SJM-Verlag
Aus: ‘Mein
Weg zur heiligen Kommunion’, SJM-Verlag
Aus: ‘Mein Weg zur heiligen Kommunion’, SJM-Verlag
Aus: ‘Mein Weg
zur heiligen Kommunion’, SJM-Verlag
Aus: ‘Mein Weg zur heiligen Kommunion’, SJM-Verlag
Wo sind die Stimmen,
die das deutlich sagen?
„Kardinal Schönborn bezeichnete es als »trostlos«, daß der 8. Dezember dem
»Weihnachtsgeschäft« geopfert wurde. Wörtlich fragte der Wiener Erzbischof: »Wo sind die Stimmen
in unserem Land, die das deutlich sagen?«“
Aus einem Bericht auf ‘stephanscom.at’, der Webseite der
Erzdiözese Wien.
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19 Lesermeinungen
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#18 Aurelius 10:50:38 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
rudolfsohn Was mich interessiert, Aurelius, gibt es denn nach Deiner Einschätzung überhaupt Bands bzw.
Rockmusiker, die „satanisch“ sind? Ich weiss, dass man auch den Terminus „satanisch/dämonisch“ schwerlich
klar definieren kann. Das sehe ich auch so. Ist es schon „satanisch“ wenn ich das Wort „hell“ gebrauche
und dazu ein Teufelchen auf dem Plattencover habe? Ich persönlich würde die ganze sogenannte Black Metal
Szene dazu zählen. Da haben daran Beteiligte schon Kirchen niedergebrannt und Morde begangen. Echt übel.
Und leider hat diese „Genre“ auch noch viele junge Fans. Ich habe selber eine Zeit lang als Journalist
für ein Heavy Metal Magazin gearbeitet und es war echt erschreckend, wie die Black Metal Leute drauf
sind. Klar, Maiden hatten „The Number Of The Beast“ und AC/DC hatten „Highway To Hell“ und „Hell’s Bells“,
aber es würde keiner auf die Idee kommen, Iron Maiden als „Lake poets“ zu bezeichnen, weil sie mal S.T.
Coleridges „Rime Of The Ancient Mariner“ zu einem Song verarbeitet haben oder sie wegen „Powerslave“ als
Anhänger Ägyptischer Kulte zu bezeichnen Was ist zum Bsp. mit Marylin Manson? Keine Ahnung, ich habe
mich nie sonderlich mit ihm beschäftigt, weil mir seine Musik nicht gefällt. Er ist sicherlich ein Provokateur,
aber mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich persönlich mag die „klassischen“ Bands wie Saxon, Iron Maiden,
Ozzy, Whitesnake aber auch Deep Purple, Rainbow… Von den neueren Sachen gefällt mit Nightwish ziemlich
gut.
#17 rudolfsohn 10:29:18 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@Aurelius Da mein Spezialgebiet Rockblues ist (Rory Gallagher, Ten Years After, Johnny Winter, Livin’Blues,
Fleetwood Mac (Das Original!), Savoy Brown, Chris Farlowe, John Mayall u. a.), kenne ich mich im Hardrockbereich
nicht so gut aus. Ich habe daher kein Problem, mich belehren und korrigieren zu lassen. Was mich interessiert,
Aurelius, gibt es denn nach Deiner Einschätzung überhaupt Bands bzw. Rockmusiker, die „satanisch“ sind?
Ich weiss, dass man auch den Terminus „satanisch/dämonisch“ schwerlich klar definieren kann. Was ist
zum Bsp. mit Marylin Manson?
#16 Aurelius 10:15:18 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@ Daniel Stöhr / Iron Maiden & AC/DC @ Daniel Stöhr Der „Papst“ trifft sich mit Freimaurern und verbreitet
auch noch genau ihre Ideologie. 1. B’nai B’rit ist keine Freimaurerorganisation. Folglich trifft sich
der Papst auch nicht mit Freimaurern. 2. Belegen Sie dann mal bitte schön Ihre zweite Behauptung, nämlich,
daß er auch noch deren „Ideologie“ verbreitet. Das können Sie nämlich nicht. Was Ihr unqualifizierter
Beitrag zeigt, ist, daß Sie schlecht informiert, verlogen und boshaft sind. Iron Maiden & AC/DC Iron
Maiden sind eine wirklich gute Band, die seit über zwei Jahrzehnten erfolgreich Musik machen und sehr,
sehr, gute Alben abgeliefert haben. AC/DC sind eine der besten Live-Bands, die es gibt. Wer behauptet,
beide Bands seien „satanisch“ hat keine Ahnung wovon er redet und sollte sich mal lieber darüber Gedanken
machen, wie er die Gehirnwäsche, welche er wohl erfolgreich durchlaufen hat, wieder rückgängig gemacht
bekommt…
#14 Stephanus 03:40:19 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
dessen brot ich eß , dessen lied ich sing… bitte halten sie sich jetzt nicht an die bekannten verschwörungstheoretiker,
lesen sie lieber die veröffentlichungen der hier genannten weltorganisationen. die geben unter den vielen
deckmänteln der wohltätigkeit soviele hundertmillionen, auch an katholische einrichtungen, da kann der
papst einfach nicht dran vorbei. er ist ja nicht nur stellvertreter jesu christi auf erden, er ist auch
staatschef und , daß darf nie vergessen werden, er ist auch nur ein mensch, ein mensch umgeben von hunderten
von hochbegabten beratern, die es, jeder für sich,verstehen ihr eigenes süppchen zu kochen. und was
macht der dreieinige gott??? der achtet die willensfreiheit des menschen auch in der gestalt des papstes.
alles wissen kann der auch nicht, ist angewissen auf seine berater, hat einen terminkalender der schon
vor jahren angelegt wurde und weiß darum wie schnell eine verstimmung weltweit negative schlagzeilen
bringt. ein kurzer empfang, einige kurze pressemeldungen, die längsten sicher in kreuz,net und morgen
schon wieder ist alles vergessen, bei der breiten masse und man ärgert sich wieder über das verlorene
heimspiel seines fußballvereines, oder über die viel zu hoch gewachsene hecke vom nachbarn, oder über
die steuererhöhung. der papst hat vielleicht nur schnell, klug und leise (und weise vielleicht auch)
gehandelt. jesus sprach auch mit so manchem kirchenfeind, was er davon hatte, wissen wir heute, was der
papst davon hat, werden wir später auch irgendwann erfahren.
@ Prinzessin Trudi aber wie kann er nur diese Satanisten empfangen? Wann haben AC/DC und Iron Maiden eine
Audienz? Oder die finnischen Teufelsrocker, die den letzten Grand Prix D’Eurovision de la „Chanson“ gewonnen
haben? Anscheinend hast du keine Ahnung von Musik, Mädel! Spiel wieder mit Barbie und Ken!
#9 Uwe Schmidt 21:56:35 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Bnei Brith „Die Söhne des Bundes“ sind die wichtigste und einflussreichste jüdische Lobby der Welt –
die kann der Papst nicht nicht empfangen. Eine Vorfeldorganisation dieses Freimaurerordens ist die Anti
Defamation League, unter anderem bekanntgeworden durch die Diffamierung von Mel Gibson und seiner „Passion“.
Wie boshaft ? „Vatikan. Papst Benedikt XVI. empfing am Montag die jüdische Freimaurerloge ‘Bnei Brit’
in Audienz. Der Heilige Vater erklärte dabei, daß sich der Frieden im Heiligen Land nur durch das gemeinsame
Engagement von Juden, Christen und Muslimen verwirklichen lasse. Es sei insbesondere die Aufgabe von Juden
und Christen zur „Heilung der Welt“ beizutragen. Benedikt XVI. äußerte sich über die Entwicklung des
christlich-jüdischen Dialoges in den letzten vierzig Jahren „zufrieden und dankbar“.“ Wie ignorant und
auch boshaft muss man eigentlich sein, um nicht zur Kenntnis zu nehmen, was hier gespielt wird ??? Der
„Papst“ trifft sich mit Freimaurern und verbreitet auch noch genau ihre Ideologie. Und das vor aller Öffentlichkeit!
#7 Ozzy Osbourne 14:09:07 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@rudolfsohn: rock ‘n’ roll, dude! … aber wie kann er nur diese Satanisten empfangen? Wann haben AC/DC
und Iron Maiden eine Audienz? Seit wann sind denn AC/DC und Iron Maiden Satanisten?
#6 Aurelius 14:04:12 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@ Tradiland Dass Bnai Brith nicht Freimaurer sind, ist nur insoferne richtig, als sie oberhalb derselben,
sogar oberhalb der Hochgradfreimaurerei in der Pyramide des Bösen angesiedelt sind Dann fangen Sie mal
an, diese Aussage mit Fakten zu belegen. Würd mich mal interessieren.
Bnai Brith und die Freimaurerei Catharina schrieb: B’nai B’rith in Unehren,aber Freimaurer sind sie denn
doch nicht. Sie bezeichnen sich als jüdische Loge, distanzeren sich aber von der eigentlichen Freimaurerei.
Wer sich von wem distanziert, ist in der Freimaurerei völlig bedeutungslos. Der abgeblich atheistische
Grand Orient und die angeblich deistische Johannisfreimaurerei distanzieren sich auch angeblich voneinander,
werden aber beide von der oberhalb angesiedelten Hochgradfreimaurerei zusammengehalten bzw. eingesetzt.
Dass Bnai Brith nicht Freimaurer sind, ist nur insoferne richtig, als sie oberhalb derselben, sogar oberhalb
der Hochgradfreimaurerei in der Pyramide des Bösen angesiedelt sind.
#4 rudolfsohn 11:52:00 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Ich mag ja Papst Benedikt sehr … Dienstag, 19. Dezember 2006 09:22 catharina: B’nai B’rith in Unehren,aber
Freimaurer sind sie denn doch nicht. Sie bezeichnen sich als jüdische Loge, distanzeren sich aber von
der eigentlichen Freimaurerei. … aber wie kann er nur diese Satanisten empfangen? Wann haben AC/DC und
Iron Maiden eine Audienz? Oder die finnischen Teufelsrocker, die den letzten Grand Prix D’Eurovision de
la „Chanson“ gewonnen haben? So langsam dämmert ?:) mir, dass es sowas vor dem V2-Konzil nicht gegeben
hätte …
Stichwort: Angstmachende Theologie Bevor das Pünktchen oder andere Naivlinge jetzt wieder meinen, hervorheben
zu müssen, wie verwerflich eine sogenannte „angstmachende Theologie“ sei, daß das doch keiner fordere
und so weiter und damit den Spielraum der wahren Kirche im Diskurs mit der Welt weiter einengen, möchte
ich das Folgende einwerfen: Woran es der heutigen Zeit mangelt, ist die Angst vor der Strafe der göttlichen
Gerechtigkeit. Anders kann man sich das unbekümmerte Dahinleben sogar der meisten Christen nicht erklären.
Die Hölle ist voll von lauen Christen, die nie geglaubt hätten, daß Gott sie mit ewiger Höllenstrafe
belegen würde.
#1 catharina 09:22:29 | Dienstag, 19. Dezember 2006
B’nai B’rith in Unehren, aber Freimaurer sind sie denn doch nicht. Sie bezeichnen sich als jüdische Loge,
distanzeren sich aber von der eigentlichen Freimaurerei.