Bischof Heinz Josef Algermissen hat eine an ihn gerichtete Rücktrittsforderung relativ schlecht verdaut. In einer emotionalen Antwort fuhr er schwere Geschütze auf.
(kreuz.net, Fulda) Am 11. Dezember schrieb der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen einen Brief an
Werner Rothenberger.
Der Bischof reagierte damit auf die Rücktrittsforderung, welche Rothenbergers am
10. Dezember in der größten deutschsprachigen katholischen Internetzeitung ‘kreuz.net’ an ihn gerichtet
hatte.
Rothenberger wohnt in Bergen-Enkheim – einem Stadtteil von Frankfurt, der kirchlich zum Bistum
Fulda gehört.
In seiner Stellungnahme legte er anhand von fünf Punkten dar, warum der Bischof von Fulda
zurücktreten müsse.
Die Antwort des Bischofs
Sehr geehrter Herr Rothenberger,
es ist schon erstaunlich,
auf welches Niveau Sie sich begeben: Ihr jüngster Text im „kreuz.net“ ist bewußt und geplant so verletzend,
daß er in mir Ekel hervorruft, veröffentlicht in einem Internet-Auftritt, der Sie vollends entlarvt,
besudelt er doch täglich das Heilige Kreuz.
Ich denke, Sie sollten zunächst Ihre eigene Biographie
aufarbeiten, bevor Sie andere Menschen verletzen und verleumden.
Mein Justitiar wird sich heute noch
Ihres Textes wegen mit der Staatsanwaltschaft Fulda in Verbindung setzen.
Mit freundlichen Grüßen
+ Heinz Josef Algermissen
Zur Person Werner Rothenbergers
Werner Rothenberger (71) studierte zunächst
Pädagogik und später Theologie. Er wurde zum Priester geweiht und war als Domkaplan tätig. Dann ließ
er sich von seinem Amt laisieren und heiratete acht Jahre später.
In der Vergangenheit wirkte Rothenberger
als stellvertretender Schulleiter, Ausbilder für Referandare und Schuldirektor.
In dieser Zeit widmete
er sich den Sorgen von Eltern und Jugendlichen. Er verfaßte zahlreiche Informationsbroschüren über
Suchtmittel und Prävention.
Das Hessische Kultusministerium beauftragte ihn schließlich mit der Tätigkeit
als Suchtberater.
Zwischen 1980 und seiner Pensionierung im Jahr 1997 wirkte er beim Staatlichen Schulamt
in Frankfurt/Main als ‘Fachberater in Rauschmittelfragen’.
Das von ihm initiierte „Frankfurter Modell
des Beratungslehrers für Suchtprävention und Drogenfragen“ fand bundesweit Nachahmer.
Mit einer Kollegin
gründete er in Deutschland die erste Schule für ehemals drogenabhängige Jugendliche zur Erlangung eines
Schulabschlusses.
Rothenberger lieferte Beiträge für Printmedien, Fernsehen und Rundfunk: im ‘Hessischen
Rundfunk’, ‘Westdeutschen Rundfunk Köln’, Bayrischen Fernsehen, im Privatsender ‘RTL’, etc.
Er zeichnet
sich ferner für die Herausgabe von zwanzig Titeln in der Frankfurter Reihe „Suchtproblem und Schule“
verantwortlich.
Er hielt jedes Jahr wischen 60 und 80 Vorträge und Konferenzen vor Eltern, bei Pädagogischen
Tagen, vor dem Landeselternbeirat von Hessen, vor hessischen Staatsanwälten und Richtern, an der Universität
Halle, etc.
Besonders widmete sich Rothenberger der Einzelberatung von Schülern und Jugendlichen mit
Drogen- oder Alkoholproblemen.
Die ‘Frankfurter Presse’, ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’, ‘Frankfurter
Rundschau’, ‘Frankfurter Neue Presse’ und nicht zuletzt das Wochenmagazin ‘Spiegel’ haben des öfteren
über seine Arbeit berichtet.
Der Leiter des Staatlichen Schulamts würdigte die sehr erfolgreiche Arbeit
Rothenbergers mit den Worten:
„Wir stehen jetzt vor der schwierigen Aufgabe, Herrn Rothenberger ersetzen
zu müssen.“
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491 Lesermeinungen
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#507 Karl-Peter 13:13:47 | Freitag, 22. Dezember 2006
Bitte an Herrn Bischof Algermissen! „Mein Justitiar wird sich heute noch Ihres Textes wegen mit der Staatsanwaltschaft
Fulda in Verbindung setzen.“ Machen Sie Ihre Drohung ruhig wahr und erstatten Sie Strafanzeige! Wer A
sagt, sollte auch B sagen, Herr Bischof! Ich hoffe, es kommt zu einem Strafverfahren. Dann werden vor
Gericht endlich einmal Fakten festgestellt! Vielleicht hat die SJM dann auch den Mut, ihrerseits eine
Strafanzeige wegen übler Nachrede zu schalten. Die Medien werden großes Interesse haben.
#506 Pünktchen 18:13:02 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Oh ja, Clarisse, diese Informationen können Sie mir gerne auf dem verkürzten Dienstweg zukommen lassen!
Ich kenne jemanden aus der Diözese Regensburg, den das alles interessieren muß! Aber mit der Staatsanwaltschaft
Fulda / Abt. Religionsvergehen möchte ich wirklich nichts zu tun haben. Dort soll es subtile Foltermethoden
geben!
@Pünktchen Ich habe es ja schon immer gewusst, dass in Ihrer bodenlosen Hetze nicht ein Gran Wahrheit
stecken kann, wenn Sie so schnell klein beigeben! Aber ernsthaft: Ich verweise auf mein Posting zum Fall
Wallner, falls Sie das noch nicht gesehen haben. Dazu kann ich Ihnen, falls gewünscht, auch „hinter den
Kulissen“ Dinge mitteilen, die den Fall in einem anderen Licht erscheinen lassen, als dies von der Bischofskurie
gewünscht oder intendiert war. uiogD.
#504 Pünktchen 17:51:59 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
clarissa Oh, nein, Clarisse, bitte nicht! Ich will auch nie wieder Fragen stellen, die so unnötig sachbezogen
sind, daß Sie sie als Hetze einstufen müßten! Ich gelobe Besserung!
@Pünktchen Ihr letztes hetzerisches Posting ist dem Niveau des Forums völlig unangemessen, so dass es
in mir schon Ekel hervorruft. Ich werde mich als Justitiarin anweisen, wegen Ihrer haltlosen Unterstellungen
ein Gespräch mit der Staatsanwaltschaft Fulda zu führen. uiogD!
In Beantwortung meiner eigenen Frage konstatiere ich: 1) Es besteht der dringende Verdacht, dass Drohungen
zum üblichen Repertoire des fuldaer Bischofsdarstellers gehören, da Betroffene einen kausalen Zusammenhang
zwischen Wohlverhalten der Gemeinden und Bestellung neuer Pfarrer bestätigen. 2) Es besteht der hinreichende
Verdacht, dass der Pastorale Prozess nur durch solche Drohungen überhaupt umgesetzt werden kann, da schon
die Bitte um seine Durchführung mittelbar erzwungen worden ist. 3) Es besteht der hinrichende Verdacht,
dass der fuldaer Bischofsdarsteller bereits in der Vergangenheit Priestern seiner Diözese mit Versetzung
und disziplinarischen Maßnahmen gedroht hat, nachdem sie begründete Kritik am Pastoralen Prozess geäussert
haben. 4) Es besteht der hinreichende Verdacht, dass die Diözesanverwaltung Einfluss auf die Freiheit
und Unabhängigkeit der Regionalpresse genommen hat. 5) Es besteht der dringende Verdacht, dass der fuldaer
Bischofsdarsteller mehrfach öffentlich die Unwahrheit gesagt hat. 6) Es besteht der dringende Verdacht,
dass sich der fuldaer Bischofsdarsteller in einem fundamentalen Irrtum über die Rolle der Kirche und
seine eigene in der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unseres Landes befindet. 7) Es besteht der
hinreichende Verdacht, dass der fuldaer Bischofsdarsteller seinen Verfassungseid gebrochen hat. 8) Es
besteht der dringende Verdacht, dass der fuldaer Bischofsdarsteller einschlägige Vorschriften seines
eigenen Kirchenrechts missachtet hat. uiogD.
#500 Maledica 10:45:41 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Der Vater der Lüge die bischöfliche Seite scheut nicht einmal vor Lügen und Diffamierungen zurück!
Sie bedient sich dabei eines Apparates, der Desinformationen streut und die Mehrheitsmeinung der Betroffenen
unterdrückt. Der Algermissen hat in diesem Skandal von Anfang an gelogen. Wer war doch gleich der Vater
der Lüge???
#499 Pünktchen 10:41:57 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Konrad Es werden nicht nur Antworten verweigert, sondern die bischöfliche Seite scheut nicht einmal vor
Lügen und Diffamierungen zurück! Sie bedient sich dabei eines Apparates, der Desinformationen streut
und die Mehrheitsmeinung der Betroffenen unterdrückt. Auch Jugendliche und junge Erwachsene sind vom
selbstsüchtigen Verhalten eines Bischofs enttäuscht www.kreuz.net/…ticle.4406-page.html, der sich
nicht zur Revision einer im Jähzorn gefällten Entscheidung durchringen kann!
#498 Konrad 10:31:54 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Konrads Frage: Was haben die Patres SJM im Bistum Fulda sich zu schulden kommen lassen? Ein kritischer
Leserbrief, für den der Verfasser sich entschuldigt hat, kann es nicht gewesen sein. Hier ist unbedingt
Transparenz gefordert, andernfalls wird es keine Ruhe geben.
„Der arme (?) Dyba“ … Sei es, wie es sei: sollte der verehrte Erzbischof Dyba eventuell etwas abzubüßen
haben, so gehören Algermissen und sein Verhalten zu seiner ganz persönlichen Läuterung. Es bleibt zu
hoffen, daß die Läuterung nun sehr schnell beendet ist. Dafür kann ich gerne und aufrichtig beten.
#496 Toby 09:44:47 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
@ Rhöner Der Bischof führt Einzelgespräche mit den Verantwortlichen, um weitere Mahnwachen zu verhindern?
Das ist ein starkes Stück. Als es darum ging, die bewährten Patres zu entlassen, war er zu keinem Gespräch
bereit. Es geht dem Bischof nur um seine Macht. Das ist sehr traurig.
Irgendwie traurig: da will man dem Didymus zum Namenstag gratulieren, und er ist nicht da. Na, dann wollen
wir ‘mal eine Notiz hinterlassen. „noli esse incredulus, sed fidelis!“
#493 Rhöner 07:42:19 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Bestätigung zu Karl Peter Ja, Bischof Algermissen hat sich dann persönlich sehr viel Zeit genommen um
den Verantwortlichen vor Ort in Einzelgesprächen die „Konsequezen“ von Mahnwachen zu verdeutlichen. (Vor
der Entpflichtung der Patres hatte er keine Zeit für die Gremien.) Bei den Leuten ist angekommen dass
sie keinen Pfarrer mehr bekommen, wenn die Protestaktionen weitergehen. Wenn die Gremiumsmitglieder aus
Protest von Ihren Ämtern zurücktreten würden, kann Algermissens Corona diese Ämter mit „Gefolgsleuten“
besetzten und die Sache ist gewonnen. Ein unlösbares Dilemma für engagierte und glaubenstreue Katholiken.
Kein Wohlverhalten = Kein Pfarrer Wohlverhalten = Algermissen stellt einen Pfarrer in Aussicht (Woher
soll er diesen aber nehmen, bei dem existierenden Pristermangel) Wie, um alles in der Welt will der Bischof
von Fulda in diesen Gemeinden wieder glaubwürdig werden.
@paulchen NEIN! NEIN! ER muss drohen, andere zu schlachten, um seine eigene, armselige Haut zu retten!
Man kann gespannt sein, wie ER erst um sich schägt, wenn es richtig eng wird! uiogD.
#489 catharina 22:48:32 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Rast an Herrn Rothenberger: dem Rotary-Club beitreten, denn die Mitglieder (Brüder )dürfen ja untereinander
nicht streiten (cf. die „Diskussion“ zwischen den Brüdern Lehmann und Küng beim Ulmer Katholikentag).
Auf diese Weise wäre zumindest ein Minimum mitmenschlichen Umgangs sichergestellt.
#488 Karl-Peter 22:35:16 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Um auf oben stehenden Artikel zurückzukommen: Bis dato hat Bischof Algermissen nicht inhaltsbezogen auf
die Rücktrittsforderung www.kreuz.net/article.4347.html Rothenbergers reagiert. Das emotionale Ablenkungsmanöver
und die Drohungen aus dem Antwortbrief wurden hier ausführlich diskutiert. In der Zwischenzeit wurde
allerdings mit allem Nachdruck versucht, weitere Mahnwachen zu unterbinden. Gruppendynamisch geschickt,
ist es mittlerweile gelungen, sehr viele Gläubige in den Rhöngemeinden einzuschüchtern. Dort überwiegt
die Angst, man bekäme keinen Pfarrer mehr, wenn weitere Mahnwachen folgen. Die Betroffenen aus den Gemeinden,
die hierzu nähere Informationen geben könnten, haben Angst, persönliche Nachteile zu erleiden. Deswegen
ist momentan eine gewisse Stille in den Rhöngemeinden eingetreten. Das traurige Zwischenergebnis: Vor
kurzem waren es noch lebendige Rhöngemeinden, jetzt herrscht dort größtenteils Angst, Einschüchterung,
Spaltung, Verunsicherung und Resignation. Kurzum die Atmosphäre ist unheimlich. Dafür ist Bischof Heinz
Josef Algermissen verantwortlich!
#487 Konrad 22:34:45 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Damit die 500-Lesermeinungen-Grenze überschritten wird, sei bemerkt, dass der Bischof von Fulda u.a.
deswegen in der Kritik steht, weil er ohne Grund und Anlass unbescholtene und von ihren Gemeinden anerkannte
und geliebte Priester fortgeschickt hat. Das ist ein unmotivierter Willkürakt eines selbstherrlichen
Despoten, der keine konkreten, sondern nur pastoralideologische Gründe für sein Verhalten hat. „Bei
euch aber soll es nicht so sein, wer bei euch der erste sein will, sei der Diener aller …“ – das scheint
ein dem autoritär-selbstherrlichen Bischof von Fulda unbekannter Bibelvers zu sein. Er ist im Gegenteil
der verlogene und mimosenhafte Willkürdespot treuer Gläubiger.
„Horizonte“ Weihnachten ist auch eine Gelegenheit, innezuhalten, nachzudenken über das Vergangene und
das, was kommen wird. Ja, und er wird sich auf diesen Fernsehauftritt sehr gründlich vorbereiten.
Man kann gespannt sein … „Welches Ereignis des ablaufenden Jahres den Bischof am meisten bewegt und
welche Hoffnungen und Wünsche der Bischof für die Zukunft hat, wird in dem Gespräch thematisiert.“
Da muss man nicht lange nachdenken, oder?
#480 Seminarist 20:13:00 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Katholikos – entlarvt! Katholikos – ist das nicht ein Name für hohe geistliche Würdenträger… …Excellenz –
Sie sind es! Wie könnten Sie nach ihren Briefen auf so eine niveauvolle Disputationsebene gelangen?
Beitrag zur versachlichung der Diskussion Sollte Katholikos doch nicht der sein, der zu sein er vorgibt?
Mechanische Reproduktion und fehlerhafte Zeichensetzung deuten ja eher auf einen Schaden des ZNS hin;
alternative Differentialdiagnose: Hospitalismus. uiogD.
#477 ultimo 19:39:12 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
sehr witzig Dieser Katholikos fühlt sich wohl sehr klug. Leider ändert die Witzelei nichts am Ernst
der Sache, noch dazu eine so schlechte Witzelei.Typisch für die vernunftschwachen modernen Katholiken:
Argumente wischen sie mit blöden Witzen oder Redeverbot vom Tisch, weil sie keine Argumente haben.
@Katholikos Verzeiht, Heiligkeit, dass ich Euch nicht sofort unter Eurem Pseudonym in diesem abscheulichen
Forum erkannt habe. Aber, wer konnte auch ahnen, Euch, den Katholikos aller Armenier in diesem Kothaufen
anzutreffen? Hoffentlich erfüllt diese Umgebung hier Eure Heiligkeit nicht mit Ekel, wie Euren in Christo
geliebten Bruder zu Fulda. Zu Eurer Heiligkeit Bedauern, muss ich Euch mitteilen, dass ich der Aufforderung
Eurer Heiligkeit nicht Folge leisten kann, da ich dem Patriarchat des Westens seit dem Tage angehöre,
an dem mir meine unseligen Eltern die Taufe in Eurer Heiligkeit rechtgläubiger Kirche schnöde verweigerten
und mich zwangen, den lateinischen Glauben anzunehmen. Dennoch darf ich Eure Heiligkeit in kindlicher
Demut um Euren Segen ersuchen und bleibe Eure inniglich ergebene Tochter. uiogD.
#473 Pünktchen 19:23:40 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Evelin und das Recht auf Meinungsfreiheit Außerdem unterläuft Ihnen eine fehlerhafte Schlußfolgerung
aus dem doppelten Gebrauch des Begriffes „Recht“ : dieses meint einmal die individuelle Freiheit innerhalb
eines gesetzlichen Rahmens und im anderen Fall die Wahrheit einer Aussage (der Unterschied von „ein Recht
haben“ und „recht haben“ . Ein Unterschied, wie ihn die alte Rechtschreibung noch festhielt! ) Die von
Ihnen gebrachte Schlußfolgerung ist daher falsch! („Wahrheit und Lüge können nicht das gleiche Recht
haben!“ schrieben Sie! Das stimmt und es stimmt nicht! Als Meinung kann auch die Unwahrheit das „Recht“
haben geäußert zu werden. Die unwahre Meinung hat aber deswegen natürlich nicht recht!)
#472 Katholikos † 19:16:05 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Clarissa an Algi Aber der Erfolg rechtfertigt nicht die Wahl der Mittel zu seiner Verwirklichung. Keineswegs
hatte ich jedoch die Absicht, Sie persönlich deswegen anzugehen. Ihnen interessiert verbunden, uiogD.
Clarissa, bist du verrückt, wechselst du jetzt zu den Katholen??????
@Evelin Meinungsfreiheit heisst nicht, dass man Lüge nicht mehr „Lüge“ nennen dürfte; sie verbietet
nicht die Bewertung einer Aussage. Aber sie zwingt uns, auch dem, der sie ausspricht das Recht zu lassen,
dies zu tun – solange davon keine Rechte Dritter eingeschränkt werden. Meinungsfreiheit ist die (vielleicht
säkularisierte) christliche Auffassung von der Gleichheit: -aller Menschen für den Rechtsstaat vor dem
Gesetz -aller Menschen als Gottes Ebenbilder vor ihrem Schöpfer. Wer diese Gleichheit in Frage stellt,
stellt sich über den Mitmenschen, der in gleicher Weise die Gottesebenbildlichkeit besitzt. Das heisst
nicht, dass man deshalb indifferent auf die Wertung einer Aussage verzichten muss; aber verbieten darf
ich auch die in meinen Augen falsche Meinung nicht. uiogD.
#470 Pünktchen 19:09:10 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Evelin Die Meinungsfreiheit ist als Meinungsäußerungsfreiheit ein wichtiges Grundrecht, das bewußt
nicht an die Wahrheit oder Wahrscheinlichkeit geknüpft ist! Welche Meinung „wahr“ ist, wird oft erst
in einem Diskurs deutlich, den es ja nicht geben könnte, wenn Sie recht hätten mit der Folge, daß unwahre
Meinung nicht geäußert werden. Unwahre Meinungen aber sind ja doch individuelle Meinungen, von deren
Unwahrheit ich nur jemand überzeugen kann, der diese Meinung auch hat äußern können!
Ich bin zwar eigentlich gegen Sperrungen, da jeder sich hier als so dämlich zeigen können sollte, wie
er ist – das dient immer unserer Sache! – aber dieser clownige Schreihals wird wirklich recht lästig.
Liebe Red.: Machensema! Bitte.
#467 Paulchen 19:00:07 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Merken Sie denn nicht, dass dieser kleine Windelträger Sie alle nur auf den Arm nehmen will ? Katholikos
(oder wie auch immer) Das ist einer von der Sorte wie z.B.: Lauschi , Flauschi und Co .
#466 Evelin 18:59:57 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Zur „Meinungsfreiheit“ „Katholikos“ scheint ein Klon von „Paparatzi“ und „Didymus“ zu sein… Die Sperre
derselben habe ich der Redaktion bereits vorgeschlagen. Inhaltlich: Wie von der „Stimme aus dem Tradiland“
beschrieben, dürfte die Krisensitzung der Fuldaer Loge erfolgreich gewesen sein: Die Informationen der
Öffentlichkeit über die Vorgänge – insb. die hier behandelten Briefe – werden erfolgreich unterdrückt.
Wenn schon NS-Vergleiche: Die Reichsschrifttumskammer war ein offenerer, ehrlicherer Versuch der Informationssteuerung
als die „inoffiziellen“ Vorgangsweisen der Logenbrüder wie in diesem Falle. Dank an die Redaktion, dass
sie das Faksimile des Briefes von Bischof Algermissen veröffentlicht hat. Noch zu den Freunden der „Meinungsfreiheit“:
Diese ist nicht katholisch, da sie das gleiche Recht für Wahrheit und Lüge bedeutet. Christen aber können
nur einem Herren dienen und zwar Christus, dem Weg, der Wahrheit und dem Leben. Der Lüge darf nie das
gleiche Recht eingeräumt werden. Der Gatte der Evelin
#464 Pünktchen 18:49:58 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Zur Versachlichung der Diskussion kann clarissas posting vom Mittag dienen: …dass dem Brief ein völlig
krudes Missververständnis der verfassungsmässig garantierten Meinungsfreiheit zugrunde liegt. Iustitiable
Straftatbestände sind im Artikel von Herrn Rothenberger nicht enthalten. Wer trotzdem nach dem Staatsanwalt
ruft, kann dies nur in der Absicht tun, die Meinungsfreiheit gegen deren Verfassungsgarantie einzuschränken.
Bereits die Absicht, Meinungsfreiheit durch den Staatsanwalt oder die Drohung mit demselben einzuschränken
verrät ein bedenkliches Missverständnis über die Rolle der Kirche in der freiheitlich-demokratischen
Grundordnung unseres Landes. Das verwundert nicht, liegt es doch auf der gleichen Linie wie das sonstige
Verwaltungshandeln des Bischofs, der Zustimmung (Bitte zur Errichtung von Pfarrverbünden) erzwingen will
und Abweichen in der Sache als Maiestätsbeleidigung einstuft. Bischof Algermissen befindet sich offensichtlich
in einem fundamentalen wie feudalen Irrtum über seine (Rechts-) Stellung in Kirche und Gesellschaft.
Dass er nun auch noch zur staatsanwaltlichen Zensur der Meinungsfreiheit ruft, weil jemand eine konträre
Meinung geäussert hat, macht das Maß übervoll. Wer Kritik nicht erträgt beweist seine mangelnde Befähigung
für ein öffentliches Amt. Wenn diese Erkenntnis nun noch in Fulda ankommt, müsste er selbst die Berechtigung
der an ihn gerichteten Rücktrittsforderung erkennen. Ansonsten hätte er wohl ein massives Erkenntnisproblem.
#463 Katholikos † 18:49:54 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Clarissa Komm, Clarissa, Algi muss doch weg!!!! Versöhn dich wieder mit dem kleinen Pünktchen!!! Komm
alle zur 4. Mahnwache!!!!!!!! Wir schaffen das!!!! Jetzt nur nich den Mut verlieren!!!!!
#458 johannes XXIII 18:40:59 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Katholikos Jetzt halt halt ma die Klappe und halt dich hier raus. Wenn du versuchst uns zu ärgern, dann
leigst du falsch, auf so ein Niveua lassen wir uns nicht ein und darauf herab. Kämpf halgt gegen Algermissen,
aber machs allein und ohne uns mit einizubeziehen zu wollen…
@Pünktchen Aber der Erfolg rechtfertigt nicht die Wahl der Mittel zu seiner Verwirklichung. Keineswegs
hatte ich jedoch die Absicht, Sie persönlich deswegen anzugehen. Ihnen interessiert verbunden, uiogD.
#456 Pünktchen 18:39:42 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
clarissa Aha, jetzt sehe ich, welches Zitat Sie meinen! Okay, akzeptiert. Die Wiederholung desselben trägt
zu seiner Verbreitung bei, stimmt! Kommt nicht wieder vor! :(3
#454 Pünktchen 18:36:08 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
clarissa Es war aber die einzige Möglichkeit, einen Hetzer wie Didy-Maus zu stellen! Und dies scheint
ja gelungen! Er hat sich „abgemeldet“ Man muß die Hetzer manchmal mit Ihrer Hetze konfrontieren und damit
zur Rede stellen… :(3
Dieser Schreihals ist doch seit längerem der selbstgestrickte Clown dieses Forums. Vorschlag: schreien
lassen. Das kräftigt die Lungen. Wenn auch – offensichtlich – nicht die Hirnfunktion.
@Pünktchen Etwas weiter unten schrieben Sie einen Beitrag mit einem ziemlich geschmacklosen Zitat, das
mir auch schon mal bei einer solchen Versammlung begegnet ist. Obwohl ich hier nicht die kreuz.net-interne
„Forenkosmetikerin“ (vulgo Putzfrau) bin, halte ich dieses Zitat für so geschmacklos, dass ich selbst
seine Wiederholung in bester Absicht nicht befürworten kann. Nicht für ungut. uiogD.
#448 Pünktchen 18:27:07 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Katholikos Sie verwechsekn immer noch legitime Meinungsäußerung mit „Hetze“! Nicht jede Kritik an einem
Mitrenträger o^/ darf schon als Hetze diskreditiert werden. Und nicht jede Apologie eines Mitrenträgers
ist frei von Hetze. Indem Sie praktisch ALLE Kreuz.net-Leser und zwar wiederholt als Antisemiten, Nazis
und FSSPX-nah bezeichnen, erreicht ihre Beschimpfung einen Grad der Unsachlichkeit, der auf Dauer nicht
hingenommen werden sollte! SIE sind freilich ein Hetzer, Katholikos! Von Lesern wie Konrad, clarissa,
Maurice, no comment usw. können Sie das nicht behaupten!
@Katholikos Werter Diskussionsteilnehmer! Bitte überlassen Sie es doch mir selbst, was ich einsehe. Eingesehen
habe ich allerdings mittels der Suchfunktion dieser Website, dass Sie der einzige Leser waren und sind,
der bisher in seinen Beiträgen die Begriffe (Zitat) „Judenschwein“ und (Zitat) „semitische Tendenzen“
verwendet hat. Zumindest das erste erfüllt, auch wenn Sie das verfremdend gemeint haben sollten, den
Tatbestand des § 130 StGB ausdrücklich. Da die Redaktion in ihrer AGB ausdrücklich jede (Zitat) „Verantwortung
für den Inhalt der Lesermeinungen“ ausschliesst, können Sie mit Ihren Beiträgen auch keine Staatsanwaltschaft
auf die „Fährte“ dieser Website setzen; wohl aber auf Ihre eigene! Eine Anmerkung an die Redaktion: Es
wäre aus strafrechtlichen Gründen geboten, dass die Redaktion Beiträge der vorgenannten Art selbständig
und möglichst zeitnah löscht, auch wenn sie noch von keinem Diskussionsteilnehmer dazu aufgefordert
worden ist. uiogD.
#442 Pünktchen 18:11:56 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Katholikos versucht immer noch die Nazi-Karte auszuspielen! Die sticht aber nicht mehr! Mein Gott, steht
es denn so brenzlich um Algermissen, daß er solch eine Apologie und solche Apologeten benötigt? Katholikos
macht doch alles nur schlimmer für einen Mann, der den Leuten erzählt, an Weihnachten werde die „Menschwerdung
unseres Herrn“ gefeiert und der gegen Kritiker seiner unglücklichen Entscheidungen und Erklärungen nach
dem Staatsanwalt ruft, als lebten wir noch im Ancien regime, der Priester zum Schweigen verpflichtet,
um sie sodann mit Lügen und sachverhaltsverzerrenden Artikelchen bekämpfen zu lassen, der Leute wie
Katholikos und Didymus nicht nur in seiner Nähe duldet, sondern ihnen sogar Positionen einräumt …
#441 Guiseppe 18:11:07 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
„Katholikos“, was haben Sie gegen Juden? Was „Katholikos“ hier von sich gibt, geht bestimmt auch aus Sicht
des Bischof Algermissen und seiner Mitstreiter hier zu weit, oder?
#439 johannes XXIII 18:01:04 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Kaiser Oh, die Disposition finde ich garnicth mal so schlecht, sie ist sehr ausgwogen und faccettenreich
einsetzbar. Der einzige Fehler war die Trennung der Hauptorgel vom Hauptspieltisch hinten im Hochchor.
Mit zwei Orgeln an einem Spieltisch kann man einiges rausholen…
#438 Katholikos † 17:59:10 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Gut, Clarissa!!! Gut erkannt! Damit bist du der richigen Meinung, dass ein Großteil der Berichte von
kreuz.net diesen Tatbestand erfüllt!!!! Lernfortschritt!!!!
#437 Sturmius 17:58:40 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
„Orgelexplosionen“ Die Kaiserschen Dissonanzen waren schon vor einigen Jahren Diskussionsthema in Fulda.
Wenn ich mich recht entsinne, gab es auch Streit um die Renovierung der Domorgel, weil die fast vollständig
neu registriert wurde – nach des Kaisers Privatgeschmack. Was dessen Improvisationsstil betrifft, brachte
es damals ein Leserbriefschreiber auf den Punkt: Orgelexplosionen!
#436 Benedikt 17:58:25 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Unbegreiflich… …das solchen Krakeelern wie „Katholikos“ hier nicht die Schreibberechtigung entzogen
wird. @ Johannes XXIII Zur Registrierung: Ich räumte ja bereits ein, dass es – wegen der großen Menschenmenge
im Dom – an diesem Tag vielleicht nötig war, immer plenum zu spielen. Aber mir fiel es eben dennoch auf.
Soll ja auch hier wirklich nichts böswilliges sein. Hätte mir die einleitende Bemerkung wohl besser
gespart .
@katholikos Nun gut, Sie schreiben hier anonym und fühlen sich damit einigermassen sicher. Aber, Stil,
Inhalt und Diktion ihrer Beiträge sind hart an der Tatbestandlichkeit von § 130 StGB. Kürzlich hat
ein deutsches Oberlandesgericht geurteilt, dass auch die Verbreitung verfremdeter Zeichen oder Inhalte
verfassungsfeindlicher Organisationen diesen Straftatbestand erfüllen kann. Ausserdem verweise ich auf
die Beiträge des Lesers Udo Glöfe weiter unten, der Sie ausdrücklich anfragte, ob Sie seine Beiträge
gelesen und verstanden hätten. Vielleicht sollten Sie diese doch noch einmal lesen; vielleicht besteht
dann die Chance, dass Sie davon etwas verstehen. uiogD.
#430 johannes XXIII 17:47:09 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@ Orgel und Kaiser Mag sein, dass Herr Kaiser gene Quintparallelen in allen Ausführungen surchspielt,
und da auch diverse unbestimmbare Akkorde vorkommen, so finde ich, dass er einer der besten Organisten
hier im mitteldeutschen Raum ist. Manchmal bringt er das falsche zum falschen Zeitpunkt… Und „einseitige
Registrierung“: Sie sollten mal öfters in den Dom zum Gottesdienst gehen.
#429 Benedikt 17:43:44 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Orgel Also, das ist wohl Geschmackssache. Ich war bei der Einführung Algermissens als Bischof von Fulda.
Das musikalische Programm war eigentlich gut, aber das freie Spiel (sprich Improvisation) von Prof. Kaiser
war dem Anlass nicht ganz angemessen – nämlich entsetzlich dissonant. Keine Ahnung, wie man so etwas
zum feierlichen Einzug spielen kann. Außerdem fand ich – bei allem Respekt – die Registerauswahl etwas
einseitig (allerdings weiß ich nicht, ob dies an diesem Tag wegen der großen Menschenmenge vielleicht
nötig war). Jedenfalls waren die Improvisationen nichts, da bin ich in Mainz wesentlich besseres gewöhnt
:). Nix für ungut, ist halt nur eine persönliche Meinung. Über Kunst wird immer gestritten werden.
#428 Manipel 17:35:33 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@ Sulpicius Es kann weder am Domorganist H.J. Kaiser, noch an der Domorgel der Firma Rieger! Kaiser ist
ein begnadeter Organist und die Domorgel ist auch nicht von schlechten Eltern.
Worüber er wohl predigen wird? Tja, liebe Leute, diese Frage stelle nicht nur ich, sondern auch der Hessische
Rundfunk: Bischöfliche Pressestelle Fulda, 19. Dezember 2006 Fulda/Hanau/Kassel/Marburg (bpf). „Frohe
Weihnachten, Herr Bischof!“ heißt es am vierten Adventssonntag, 24.Dezember, im Hessen-Fernsehen (hr).
Bischof Heinz Josef Algermissen ist in der Weihnachtssendung von „Horizonte“ zu Gast bei Meinhard Schmidt-Degenhard.
Das Gespräch wird von 10.15 bis 10.45 Uhr ausgestrahlt. Darin wird Bischof Algermissen mit dem Moderator
über die Botschaft des Weihnachtsfestes nachdenken. Weihnachten lade ein, im „Wort, das Fleisch wurde“,
Ehrfurcht vor dem und Liebe zum Leben zu finden, predigte Heinz Josef Algermissen im vergangenen Weihnachtsgottesdienst
im überfüllten Fuldaer Dom. Dazu heißt es in der Pressemitteilung des hr: „Worüber wird er dieses
Jahr predigen? Weihnachten ist auch eine Gelegenheit, innezuhalten, nachzudenken über das Vergangene
und das, was kommen wird.“ Welches Ereignis des ablaufenden Jahres den Bischof am meisten bewegt und welche
Hoffnungen und Wünsche der Bischof für die Zukunft hat, wird in dem Gespräch thematisiert. Quelle:
www.bistum.fulda.net/…ischof_Horizonte.php?navid=138
#424 Pünktchen 17:29:19 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Maledica Er könnte predigen: „Heute ist uns Christus Mensch geworden“ (also nicht „geboren“), denn die
Gottesmutter hat von ihrem „Entscheidungsrecht“ als Frau Gebrauch gemacht, ihn nicht abzutreiben! Mit
der Geburt erst, nämlich, wurde er voller Mensch mit allen Rechten, insbes. dem Lebensrecht!“ (Erinnern
wir uns! Wiener Feministinnen sprengen Veranstaltungen von Abtreibungsgegnern mit Plakaten, die eine Gottesmutterikone
zeigen und die folgende Aufschrift tragen: „Hätte sie doch abgetrieben, wär’ uns viel erspart geblieben!“)
#422 No Comment 17:28:23 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@Toby Im einzelnen bin ich von den Vorgängen zu weit weg, um eine Prognose abzugeben. Aber u.U. wird
eine zuständige Stelle das Gesamtbild als ehrenrührig ggü. dem Bischof werten. Und wenn sich Schreiber
hier rühmen, dass man kreuz.net sowieso nicht finde… Das stachelt doch den Ehrgeiz selbst des unfrömmsten
Kriminalers an. Oder etwa nicht?
@ No Comment No Comment schrieb: Der Rothenberger-Text allein reicht sicherlich nicht aus, um Ermittlungen
einzuleiten. Aha! Gut erkannt! Aber wollten Sie damit sagen, dass die Berichterstattung auf kreuz.net
über die Vorgänge in Fulda ihrer Gesamtheit ausreicht, um staatsanwaltschaftliche Ermittlungen einzuleiten?
Fall ja, gegen wen? Und woran wollen Sie das grnau festmachen? Welcher Straftatbestand liegt eigentlich
vor? Immerhin war es kreuz.net, das über die Vorgänge als erstes Medium berichtet hat. Das wurde auch
von öffentlich-rechtlichen Medienvertretern anerkannt.
#417 Sulpicius 17:18:03 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@Toby Was er wohl predigen wird? Das übliche nachkonziliare Blubber-Gewäsch ohne konkrete Aussagen und
Hilfestellungen. Ich rauche derweil immer draußen ein Zigarillo. Das reicht bis zum Ende der Predigt…
#416 No Comment 17:17:41 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@Seminarist Der Rothenberger-Text allein reicht sicherlich nicht aus, um Ermittlungen einzuleiten. Das
ist im Rahmen der Meinungsfreiheit auch von einem Bischof hinzunehmen. Als jemand Hindenburg anschrie
„Mörder! Mörder!“ antwortete der Reichspräsident bekanntlich: „Das sind so Ansichtssachen.“ Aber der
Vorgang als Ganzes ist so harmlos nicht. Wieviele Artikel hat kreuz.net schon gegen Bf. Algermissen in
kürzester Folge platziert. Die Autoren wurden teils namentlich genannt. Wenigstens einige werden wissen,
wie man an die Redaktion herantritt. Aber wir werden sehen.
Was er wohl predigen wird? Am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) findet im Fuldaer Dom um 9.30 Uhr ein
festliches Pontifikalamt statt, das Bischof Heinz Josef Algermissen halten wird. In dem Gottesdienst,
der als lateinisches Hochamt gefeiert wird, singt der Domchor unter Leitung von Domkapellmeister Franz-Peter
Huber Teile aus der „Missa brevis in B“ von W. A. Mozart sowie den Chorsatz „Es wird ein Stern aus Jakob
aufgehen“ von F. Mendelssohn-Bartholdy; an der Domorgel Domorganist Prof. Hans-Jürgen Kaiser, an der
Chororgel Nico Schmitt.
#414 Maledica 17:10:41 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Bischof Algermissen wäre wohl ein guter „Reichsbischof“ gewesen. Diee haben dem Staat auch gerne nach
dem Munde geredet. Da kann man das Recht des Menschen auch mal auf den Geburtstermin verschieben. Da wir
so viele schlimme Bischöfe haben, von denen keiner die Klappe gegen Unrecht aufreißt, wundert es auch
nicht, daß Niemand mehr Abtreibung als Unrecht erachtet. Bischof Algermissen und der Löwe von Münster,
das ist wohl wie Judas und Petrus
#412 Seminarist 17:05:41 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Hier gibts keine Peinlichkeiten, die es nicht gibt! Jedoch erachte ich es auch für brisant, mit welcher
Vehemenz sich kreuz.net auf den Fall „eingeschossen“ hat. Der Rest der „unabhängigen“ Presse nimmt ja
nicht einmal Anzeigen (wohlgemerkt gegen Geld) zu diesem Thema entgegen. Ich habe zwar nie allzuviel auf
Verschwörungstheorien gehalten, aber langsam beunruhigen mich diese Logenbrüderseilschaften ja schon.
Das könnte wegen der Art und Weise des Vorgehens den Tatbestand der so gen. „Formalbeleidigung“ erfüllen
(wobei es dann auf wahr oder falsch bei den Tatsachen nicht mehr ankommt). Auf falsche oder wahre Tatsachen
kommt es seiner Excellenz aber auch nicht an! Hinsichtlich eines Bischofs, egal ob man ihm „ohne wenn
und aber“ folgen will oder die Linie massiv missbilligt, wäre das Erfordernis eines öffentlichen Interesses
an der Strafverfolgung (der Beleidiger) leicht erfüllt. Dann rufen Sie doch den Staatsanwalt an. Wenn
die nicht auch noch Rotarierbrüder des Herrn Diözesanbischofs sind, müssen die sich bei der ganzen
Sache schon kugelnd vor Lachen in ihren Amtsstuben rollen. In dieser Richtung könnte der „Fall Algermissen“
auch zum Bumerang für kreuz.net werden. Kommt doch, wenn ihr uns findet!
#411 No Comment 17:05:06 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@Pünktchen Nun gut, vielleicht irre ich mich: Aber ich habe den Brief an Rothenberger so verstanden als
wolle der Bischof aus Anlass dessen gegen kreuz.net vorgehen, nicht gegen Rothenberger. Warten wir es
ab. Trotz aller Aufregung wünsche ich frohe Festtage (der Geburt des Herrn, versteht sich).
#410 Pünktchen 16:56:42 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
No comment Was Sie sagen, kann kaum auf einen Bischof zutreffen, der alle von ihm selbst gepredigten Verhaltensregeln
und die „Standesregeln“ soz. vergessen zu haben scheint! Außerdem gibt er mit häresieverdächtigen Äußerungen
zur Geburt unseres Herrn als seiner „Menschwerdung“ allen Anlaß an seiner Rechtmäßigkeit als katholischer
Bischof zu zweifeln!
Ethymologische Reflexion Heisst epi-skopos im Griechischen nicht „der die Übersicht hat“? Wird der epi-skopos
nicht um dieser Übersicht willen bestellt? Kann jemand, dem diese offenkundig fehlt, überhaupt Episcopus
sein? Bitte, das ist keine Frage der Gültigkeit einer Bischofsweihe, wohl aber, ob der Geweihte überhaupt
als materia consecrabilis anzusehen ist. uiogD.
#408 No Comment 16:41:52 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@Pünktchen Die Brisanz hat zwei Richtungen. Einerseits trifft es zu, dass der Bischof seine Position
zusehends zu gefährden scheint. Jedoch erachte ich es auch für brisant, mit welcher Vehemenz sich kreuz.net
auf den Fall „eingeschossen“ hat. Das könnte wegen der Art und Weise des Vorgehens den Tatbestand der
so gen. „Formalbeleidigung“ erfüllen (wobei es dann auf wahr oder falsch bei den Tatsachen nicht mehr
ankommt). Hinsichtlich eines Bischofs, egal ob man ihm „ohne wenn und aber“ folgen will oder die Linie
massiv missbilligt, wäre das Erfordernis eines öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung (der Beleidiger)
leicht erfüllt. In dieser Richtung könnte der „Fall Algermissen“ auch zum Bumerang für kreuz.net werden.
#407 Konrad 16:37:32 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Dom Aleksander Fieber, feiger Schweiger! Was geschieht mit denen, die Ärgernis der Kleinen verursachen?
Es geht um die Frage, ob man noch katholischer Priester und Gläubiger in Fulda sein darf, oder ob man
sich einem gnadenlosen pastoralen Prozess, der beim Staatsanwalt landet, unterziehen muss. Hl. Bonifatius,
hilf und schlag drein!
#406 Maledica 16:34:29 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Mensch von Anfang an Weiterhin wüßten wir gerne, wie ein katholischer Bischof vom Geburtsfest Christi
als dem Hochfest seiner Menschwerdeung reden kann! (Folgen Sie ihm auch in die Irrlehre „ohne wenn und
aber“???) Wenn Sie so nett wären und mir dies näher erläutern würden. Geht nicht, denn dies ist ja
eine andere Meinung als die des Apostaten und Sie sind doch ein 100%iger Algermissen-Fan, der diesem blind
fpolgt- also auch in dessen Häresien! Aber ich versuchs dennoch, Ihr verblendetes Hirn zu erweichen:
Der Mensch ist Mensch von Anfang an. Wir beten im nicäno-konstantinopolitanischen Credo: gezeugt nicht
geschaffen. Was feiern wir am 25. Dezember? Was feern wir am 25. März? Warum wohl ist der 25. März genau
9 Monate vor Weihnachten. Immer noch nicht kapiert? Die Abtreibungslobby dankt natürlich dem Rotarier
Algermissen mit freudigem Jubel. Denn jetzt hat ein Kirchen-Diktator selbst gesagt, der Mensch beginnt
erst ab Geburt. Darin übertrifft er noch seinen Bischofs- und Rotarierbruder Lehmann, der „nur“ Scheine
für die Schlachtbank ausstellen lies!
#404 Seminarist 16:30:36 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@No comment Die ganzen Peinlichkeiten um seine Excellenz sind sind weitaus mehr Postings würdig. Die
Echtheit des Dokuments ist immer noch nicht widerlegt – da wirds mal langsam eng für den Episkopen.
#403 No Comment 16:26:16 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
@Pünktchen: „nightmare before Christmas“ Bei allem Verständnis für Ihre persönliche Betroffenheit.
Der Fall ist zwar brisant, aber doch keine 404 postings wert…
#402 Pünktchen 16:21:52 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Hw. Fieber …wenden Sie sich in dieser Frage besser an einen ausgewiesenen Kirchenrechtler… Es geht
nicht darum wie ein „ausgewiesener Kirchenrechtler“ über den Versuch denkt, einen Kritiker dadurch mundtot
zu machen, daß man ihm das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung bestreitet und nach dem „Staatsanwalt“
schreit! Ein „ausgewiesener Kirchenrechtler“ wird dies selbstverständlich LÄCHERLIVH und PEINLICH finden!
Welches Verständnis hatte Algermissen, als er den Brief abschickte, DAS einzig ist die Frage! Zu Weihnachten
wird die Geburt unseres Herrn und Erlösers gefeiert und nicht seine Menschwerdung! Diese ist der zentrale
Festtagsgedanke von „Verkündigung“. Wie konnte Ex. Algermissen von Weihnachten als dem Hochfest der Menschwerdung
sprechen und zwar in diesem www.kreuz.net/article.4362.html Brief? Folgen Sie dem Bischof darin auch „ohne
wenn und aber“, Hw. Fieber? pünktchen:Welche Rolle spielen Sie selber, Hw. Fieber, in dem ganzen Drama
um die Entpflichtung der SJM-Priester? Hw. Fieber: No comment Danke, mir dämmert es schon!
@Pünktchen Stammt der im vorliegenden Artikel aufgeführte Brieftext an Herrn W. Rothenberger tatsächlich
von Bischof Algermissen?. Hier werden Sie Antwort auf Ihre Frage erhalten: Bischöfliches Generalvikariat
Fulda Tel.: 0661 87-0 Weiterhin würde eine interssierte Öffentlichkeit gerne erfahren, welches Rechts-,
Staats- und Kirchenverständnis dahinter stecken soll, daß ein Fuldaer Staatsanwalt sich mit innerkirchlicher
Kritik an Bischof Algermissen befassen solle!? Da ich in den Rechtswissenschaften weniger bewandert bin,
wenden Sie sich in dieser Frage besser an einen ausgewiesenen Kirchenrechtler. Weiterhin wüßten wir
gerne, wie ein katholischer Bischof vom Geburtsfest Christi als dem Hochfest seiner Menschwerdeung reden
kann! (Folgen Sie ihm auch in die Irrlehre „ohne wenn und aber“???) Wenn Sie so nett wären und mir dies
näher erläutern würden. Welche Rolle spielen Sie selber, Hw. Fieber, in dem ganzen Drama um die Entpflichtung
der SJM-Priester? No comment
#399 Seminarist 16:03:19 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
400 – Postings Ich stelle fest: Alle Fragen, inklusive der nach dem Grund des Rauswurfs der kirchentreuen
Patres, sind von den episkopalen Mietlingen bis dato nicht beantwortet! Da hilft es auch nix, wenn hier
jede Stunde ein neuer Zwilling/Fieber/PetrusX etc. auftaucht, der um eine Runde Mitleid für Excellenz
bittet. Dadurch wird alles noch peinlicher! Seminarist