Dixit: Ära von Krenn erinnert an kommunistisches DDR-Regime
Der Linzer Universitätsprofessor Dr. Peter Hofer beschimpfte Bischof Krenn in der „Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck“ als Totalitarist.
(kreuz.net, St. Pölten) In der Ausgabe der „Sonntagszeitung für die Diözese Innsbruck“ vom 10. Oktober
beurteilt der Salzburger Domprediger und Linzer Professor für Pastoraltheologie, Dr. theol. habil. Peter
Hofer, die Zeit, als Bischof Kurt Krenn die Diözese St. Pölten leitete, folgendermaßen: „Es herrschte
[unter Krenn] ein Klima der Angst und des Mißtrauens, das mich an die Schlußphase des DDR-Regimes erinnert
hat.“
(Sonntagzeitung für die Diözese Innsbruck Nr. 41/10.10. 2004, S. 10).
Mag. Dr. Peter Hofer ist
seit 1994 Professor für Pastoraltheologie auf der katholisch – theologischen Privatuniversität Linz
und Mitglied des Pastoralrates und der Liturgiekommission der Diözese Linz. Seit 2001 hat er die Vertretung
des Lehrstuhls für Pastoraltheologie und Homiletik auf der philosophisch theologischen Hochschule St.
Pölten inne.
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5 Lesermeinungen
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Dem ist nichts hinzuzfügen … das verhalten vieler mitbrüder und der medien gegenüber bischof krenn
erinnert an die kp zeit aber nicht umgekehrt … außer daß der angeblich katholische Bischof Krenn ein
Liberaler war, weil er alle Häretiker und Antikatholiken munter weiter in ihren „Ämtern“ ließ …
Das Krenn-Motto Bischof Krenns Hauptfehler war, daß er alles bloß „laufen ließ“, und meinte, alles
renke sich ohne seine Intervention wieder ein. Gleichzeitig ärgerte sich die Gegenseite über seine deftigen
Wortspenden und fühlte sich zum Kampf provoziert. Eine sehr unkluge Vorgehensweise. In anderen Diöcesen
wären und sind solche Skandale bereinigt worden, weil das Zusammenspiel zwischen Bischof und Ordinariat
stimmt, fast immer zugunsten des Ordinariates. Mons. Krenns Motto scheint leider gewesen zu sein: „Mit
Papstfreund Krenn gegen den Rest der Welt.“
#2 ArmanddeRance 13:21:27 | Sonntag, 31. Oktober 2004
Ära Krenn Peter Hofer versteigt sich vielleicht etwas in seiner Ausdrucksweise, dass die Amtszeit von
Bischof Krenn aber ein so unrühmliches Ende genommen hat , hat er sich einzig und allein selber zuzuschreiben
und weder bösen Mitbrüdern noch den schlimmen Medien. Und daher DEO GRATIAS, dass diese unselige Ära
zu Ende gegangen ist. wenn politische Vergleiche überhaupt statthaft sind, so ist der Niedergang Krenns
und seiner selschaft schon eher der fulminanten Absturz der ihn ohnehin nahestehende FPÖ zu vergleichen.(
Auch in letzterer spielt Homosexualität eine wichtige Rolle) Vielleicht ist das alles der Anfang vom
Ende einer neokonservativen Wende, die an ihrer eigenen Widersprüchlichkeit scheitern muß.