kreuzmeldungen
Päpstliche Weihnacht + Ohne Interesse + Gefallen und abgefallen + Ungültig + Mehr Kinder
Päpstliche WeihnachtVatikan. In der Heiligen Nacht zelebriert Papst Benedikt XVI. ein in der ganzen Welt übertragenes Pontifikalamt. Am Christtag wird er um 12.00 Uhr von der Mittelloggia der Petersbasilika aus seine Weihnachtsbotschaft vorlesen und den Segen „Urbi et Orbi“ – über der Stadt Rom und dem Erdkreis – spenden. Am Silvesterabend findet im Petersdom die erste Vesper zum „Oktavtag von Weihnachten und zum Hochfest der Gottesmutter Maria“ statt.
Ohne Interesse
Italien. Der ehemalige italienische Premierminister, Giulio Andreotti (87), erklärte kürzlich vor der französischen Tageszeitung ‘Le Figaro’, kein Interesse an einer Wiederzulassung der Alten Messe zu haben. Andreotti ist Herausgeber der katholischen Monatszeitschrift ‘30Giorni’, die der Bewegung ‘Comunione e Liberazione’ nahesteht: „Mit diesen Dingen kann man nicht wiederkommen“. Das Lateinische sei nicht mehr die Lingua franca der Kirche.
Gefallen und abgefallen
Österreich. Am Sonntag erklärte ein in der Diözese Feldkirch tätiger Pfarrmoderator (35) vor seiner Gemeinde, das Priestertum verlassen zu wollen. Der aus der Slowakei stammende Priester wird Vater. Die Konkubine des Ex-Klerikers stammt ebenfalls aus der Slowakei und wirkte bislang in derselben Pfarrei als Seelsorgehelferin. Die beiden werden mit einer finanziellen Unterstützung der Diözese in ihre Heimat zurückkehren.
Ungültig
Deutschland. Der Generalvikar von Regensburg, Hw. Michael Fuchs, reagierte am Montag auf die Wahl des Bischofskritikers Fritz Wallner in den Kirchenverwaltungsrat der Pfarrei Schierling im Landkreis Regensburg: „Das Bistum Regensburg verbittet sich jede Art der Einmischung von kommunalen Mandatsträgern in kircheninterne Angelegenheiten.“ Das Hinzufügen eines Namens auf der Wahlliste für die Kirchenverwaltungen sei „nicht vorgesehen und daher ungültig“.
Mehr Kinder
Österreich. Der St. Pöltener Bischof Klaus Küng plädiert für eine finanzielle Umverteilung zugunsten kinderreicher Familien. Mons. Küng sprach darüber mit der Dienstagsausgabe der österreichischen Tageszeitung ‘Kurier’. Kinderreiche Familien seien in einer doppelt schwierigen Lage: geringere Einnahmen und höhere Ausgaben. Wer viel einkaufen müsse, zahle auch viele Steuern. Das müsse bei Familien mit mehr als drei Kindern berücksichtigt werden.
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Donnerstag, 21. Dezember 2006 23:42
verecundus: @Alexandra und der Idiot
Vielen Dank für diesen Rat, mit dem Sie bei mir offene Türen einrennen. Ich empfehle die Lektüre der Romane Dostojewskijs unter anderem deshalb, weil ich sie infolge wiederholter und intensiver Lektüre gut kenne.
Donnerstag, 21. Dezember 2006 22:45
Hypatia: verecundus
…lesen Sie Dostojewskij… Der Idiot – unverzichtbar – für Tradis und Katholiken!
Donnerstag, 21. Dezember 2006 19:16
Christian Hüller: @ Cornel Blueberry
>>Es gibt auch Menschen, die sehen dann den Filz und die Korruption förmlich blühen.<<
Gibt es überall. Machen wir uns nichts vor. Es gibt solchen und solchen Filz. Solchen und solchen. Rot-grüner ist ganz und gar ekelhaft, allein schon aufgrund der Farbe.
Gibt es überall. Machen wir uns nichts vor. Es gibt solchen und solchen Filz. Solchen und solchen. Rot-grüner ist ganz und gar ekelhaft, allein schon aufgrund der Farbe.
Donnerstag, 21. Dezember 2006 09:16
verecundus: @blaubeere
Sehen Sie, es ist halt nicht immer so, daß man Dinge ablehnt, weil man sie nicht kennt. Manchmal lehnt
man etwas ab, weil man es erschöpfend gut kennt, wie in diesem Beispiel mit den systemtragenden Schreibern.
Entgegen Ihrer Unterstellung geht es auch nicht um Gesinnungsliteratur – genau diese versuchte ich ja mit meinem schwachen Einwand gegen die nachkriegsdeutsche Altherrenmafia zu kritisieren. Ideologische Gesichtspunkte bei der Lektüreauswahl ersparen einem zwar viel Ärger, doch dafür muß man meist qualitativ minderwertiges über sich ergehen lassen – womit wir wieder bei den Chefschreibern der bundesdeutschen Gutmenschenkultur wären…
Vielen Dank für Ihren freundlichen Hinweis. Da Gegenwartsliteratur per se engagiert und irgendwelchen Lagern verplichtet ist, lese ich schon seit Jahren nichts, was in Listen auftaucht oder von Massenpostillen durchgekaut wird.
Na ja, ich würde nicht gerade behaupten, keine Ahnung von Platon zu haben … den habe ich nämlich im Unterschied zur aktuellen Vulgärliteratur mehr oder minder komplett gelesen. Und er ist tatsächlich etwas anders als er in Zitaten dritter Ordnung dargestellt wird. Ob man nun dafür Kant bemüht oder nicht (im übrigen, was soll dieses Gewedel mit schmissigen Namen? Manches dumme oder falsche wird nicht besser nur weil es ein Kant, Nietzsche oder meinetwegen Platon gesagt hat/haben soll) – Handbuchwissen ist nun einmal eine dürftige Sache.
Entgegen Ihrer Unterstellung geht es auch nicht um Gesinnungsliteratur – genau diese versuchte ich ja mit meinem schwachen Einwand gegen die nachkriegsdeutsche Altherrenmafia zu kritisieren. Ideologische Gesichtspunkte bei der Lektüreauswahl ersparen einem zwar viel Ärger, doch dafür muß man meist qualitativ minderwertiges über sich ergehen lassen – womit wir wieder bei den Chefschreibern der bundesdeutschen Gutmenschenkultur wären…
Vielen Dank für Ihren freundlichen Hinweis. Da Gegenwartsliteratur per se engagiert und irgendwelchen Lagern verplichtet ist, lese ich schon seit Jahren nichts, was in Listen auftaucht oder von Massenpostillen durchgekaut wird.
Na ja, ich würde nicht gerade behaupten, keine Ahnung von Platon zu haben … den habe ich nämlich im Unterschied zur aktuellen Vulgärliteratur mehr oder minder komplett gelesen. Und er ist tatsächlich etwas anders als er in Zitaten dritter Ordnung dargestellt wird. Ob man nun dafür Kant bemüht oder nicht (im übrigen, was soll dieses Gewedel mit schmissigen Namen? Manches dumme oder falsche wird nicht besser nur weil es ein Kant, Nietzsche oder meinetwegen Platon gesagt hat/haben soll) – Handbuchwissen ist nun einmal eine dürftige Sache.
Donnerstag, 21. Dezember 2006 00:09
Colonel Blueberry: @ Vorposter
@ verecundus
Nun tun Sie nicht so als würden Sie sich ganz besonders gut auskennen! Wenn Ihnen Böll nicht passt, dann lesen Sie wegen mir Houellebecq. Der ist auch nicht übel und ganz sicher nicht links.
er ist es nicht gewesen und er ist auch nicht schuld an diesem ganzen „Alles-ist-eins“-Waberschmarren
Sie haben offenkundig keine Ahnung. Ich beziehe mich hier mehr auf Kant und seine Kritik, wo er klar kritisiert, daß die meisten eine Götze und einen Begriff namens Gott anbeten. Stichwort (sinngemäß): „Ich mußte die Vernunft beiseite räumen um Platz für den Glauben zu bekommen“ oder auf Schopenhauer und „Die Welt als Wille und Vorstellung“. Mit „alles ist eins“ hat das gar nichts zu tun.
@ möchtegern-kathole
Nachvollziehbar heisst ja nur, dass man die nachlesen, erfahren usw. kann – nicht dass jeder die für richtig hält.
Dann haben Sie Recht. Ich hab’ Sie falsch verstanden.
Nun tun Sie nicht so als würden Sie sich ganz besonders gut auskennen! Wenn Ihnen Böll nicht passt, dann lesen Sie wegen mir Houellebecq. Der ist auch nicht übel und ganz sicher nicht links.
er ist es nicht gewesen und er ist auch nicht schuld an diesem ganzen „Alles-ist-eins“-Waberschmarren
Sie haben offenkundig keine Ahnung. Ich beziehe mich hier mehr auf Kant und seine Kritik, wo er klar kritisiert, daß die meisten eine Götze und einen Begriff namens Gott anbeten. Stichwort (sinngemäß): „Ich mußte die Vernunft beiseite räumen um Platz für den Glauben zu bekommen“ oder auf Schopenhauer und „Die Welt als Wille und Vorstellung“. Mit „alles ist eins“ hat das gar nichts zu tun.
@ möchtegern-kathole
Nachvollziehbar heisst ja nur, dass man die nachlesen, erfahren usw. kann – nicht dass jeder die für richtig hält.
Dann haben Sie Recht. Ich hab’ Sie falsch verstanden.
Mittwoch, 20. Dezember 2006 23:58
verecundus: @Blaubeere
Nun atmen Sie einmal tief durch und beruhigen Sie sich. Gönnen Sie den wackeren Bayern das Glück, in
diesem völlig verludertem Land nicht ganz so heruntergekommen zu sein wie der Rest und erbarmen Sie sich
des armen Platons – was immer sie in den kleinen Handbüchern, die man im Grabbeltisch bei Thalia findet,
aufgeschnappt haben mögen: er ist es nicht gewesen und er ist auch nicht schuld an diesem ganzen „Alles-ist-eins“-Waberschmarren,
der ihm heute angehängt wird.
In Wirklichkeit ist Platon nicht so gängig, da hat er viel mit Dostojewskij gemein.
In Wirklichkeit ist Platon nicht so gängig, da hat er viel mit Dostojewskij gemein.
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