kreuzmeldungen
Anonyme Christen + Zu lange Leitung + Orthodoxie oder Tod + Online beichten + Fürbitte
Anonyme ChristenVatikan. Papst Benedikt XVI. bedauerte bei seiner gestrigen Generalaudienz auf dem Petersplatz, daß viele Menschen so leben, als ob es Gott nicht gäbe. Dabei seien die Menschen unzufrieden. Unbewußt würden sie das Kommen eines Erlösers erwarten: „im Letzten das Kommen des einzig wirklichen Erlösers des Menschen“.
Zu lange Leitung
Österreich. Die Reklame-Webseite für die antikatholische Jugend-CD des Bistums Linz wurde nach über zwei Monaten erst jetzt aus dem Netz genommen. Der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, erklärte gegenüber der katholischen Nachrichtenseite ‘kath.net’, diesen sehr späten Schritt angeordnet zu haben. Erst am Dienstag berichtete ‘kath.net’, daß die Jugend-CD weiterhin verschickt werde.
Orthodoxie oder Tod
Griechenland. Gestern kam es auf dem Berg Athos zu Schlägereien zwischen verfeindeten Mönchen. Dabei wurden mindestens fünf Gottesmänner verletzt. Drei Mönche mußten hospitalisiert werden. Eine Gruppe von Mönchen ging mit Beilen und Eisenstangen gegen konservative Mitbrüder los, die von der Äbte-Konferenz auf dem Berg Athos vor zwei Jahren zu Abtrünnigen erklärt und aufgefordert wurden, ihr Kloster zu verlassen. Der abtrünnige Abt drohte, sich bei einer eventuellen Räumung durch die Polizei in die Luft sprengen zu wollen. Aus den Fenstern des Klosters hängen Transparente mit dem Spruch „Orthodoxie oder Tod“. Der Grund für die Abspaltung der Mönche ist die Ablehnung des ökumenischen Dialogs mit der Katholischen Kirche.
Online beichten
Italien. Zwei Priester aus der norditalienischen Stadt Padua bieten auf ihrer Internetseite eine Online-Beichte an. Die Priester unterhalten sich mit den Pönitenten über ihre Sünden per Email und vereinbaren mit ihnen anschließend einen Termin für die Absolution im Beichtstuhl. Die Online-Beichte erfüllt nicht die kirchenrechtlichen Auflagen für eine sakramentale Beichte. Dafür ist ein mündliches Geständnis während eines privaten Treffens zwischen Priester und Pönitent nötig.
Fürbitte
Gott bewahre uns vor einer Reform der Reform. Anschließend haben wir drei Riten und nicht nur zwei.
Aus der Rubrik „Altgläubiges Glossarium“ der katholischen Zweimonatszeitung ‘Kirchliche Umschau’ von September 2006.
© Bild: N. Manginas/Vom ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel veröffentlichtes Pressefoto
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Samstag, 23. Dezember 2006 14:30
Daniel Stöhr: Das hört sich doch bekannt an
„Unbewußt würden sie das Kommen eines Erlösers erwarten“
Also wieder der Wojtila-Schwindel vom anonymen Christen.
Also wieder der Wojtila-Schwindel vom anonymen Christen.
Donnerstag, 21. Dezember 2006 22:12
Chrysostomos: Orthodoxie oder Tod????
Lieber Athanasius,
es heißt „Aghion Oros“ (Heiliger Berg) und nicht „Aghios Athos“ (Heiliger Athos); – aber abgesehen davon ist die jüngste Auseinandersetzung ein wirkliches und auch menschliches Drama! Ich kenne Esphigmenou, dort sind herzensgute und gastfreundliche Mönche, die aber leider absolut kein Verständnis für den ökumenischen Dialog in der Form haben, wie er seit Patriarch Athenagoras mit der römischen Kirche geführt wurde. Die Reaktion von Patriarch Bartholomäos ist einerseits verständlich, die Folgen, die durch diesen Konflikt entstanden sind, leider fürchterliche! Ein schlechtes Beispiel für Mönche… Leider…!
es heißt „Aghion Oros“ (Heiliger Berg) und nicht „Aghios Athos“ (Heiliger Athos); – aber abgesehen davon ist die jüngste Auseinandersetzung ein wirkliches und auch menschliches Drama! Ich kenne Esphigmenou, dort sind herzensgute und gastfreundliche Mönche, die aber leider absolut kein Verständnis für den ökumenischen Dialog in der Form haben, wie er seit Patriarch Athenagoras mit der römischen Kirche geführt wurde. Die Reaktion von Patriarch Bartholomäos ist einerseits verständlich, die Folgen, die durch diesen Konflikt entstanden sind, leider fürchterliche! Ein schlechtes Beispiel für Mönche… Leider…!
Donnerstag, 21. Dezember 2006 13:50
Athanasius: Berg Athos
Die Autonome Monastische Republik vom Heiligen Berge (Hagios Athos) wird wohl einiges ertragen müssen
unter diesen harten Cerulariern. Leider war es auch nur der Moskauer Prinz mit einem griechischen Bischof,
der 1442 die Union zwischen Ost und West verhinderte bzw. wieder zerstörte.
Diese abtrünnigen, aus der „Orthodoxen“ Gemeinschaft gestoßenen „Mönche“ des griechischen Schismas, bezeichneten seit 1600 den Papst von Rom konsequent als Antichristen. Ganz im Stile der Protestanten und sowie die Evangelikaler es noch heute in den USA in Zeitungen machen („Rome is the Antichrist, Catholics serve the devil!“).
Das ist sehr Schade. Eine wahre Einheit wie sie 1440-1452 erreicht wurde, ist notwendig für die Welt. Aber nicht so zweifelhaft wie Benedikt XVI. bzw. damals Joseph Ratzinger es in seinen eigenen Schriften darstellt, also ein Vergessen des Jurisdiktionsprimates des Papstes! Dás geht nicht. Dás ist Dogma.
Diese abtrünnigen, aus der „Orthodoxen“ Gemeinschaft gestoßenen „Mönche“ des griechischen Schismas, bezeichneten seit 1600 den Papst von Rom konsequent als Antichristen. Ganz im Stile der Protestanten und sowie die Evangelikaler es noch heute in den USA in Zeitungen machen („Rome is the Antichrist, Catholics serve the devil!“).
Das ist sehr Schade. Eine wahre Einheit wie sie 1440-1452 erreicht wurde, ist notwendig für die Welt. Aber nicht so zweifelhaft wie Benedikt XVI. bzw. damals Joseph Ratzinger es in seinen eigenen Schriften darstellt, also ein Vergessen des Jurisdiktionsprimates des Papstes! Dás geht nicht. Dás ist Dogma.
Donnerstag, 21. Dezember 2006 11:16
Tridentinus: @Konrad
Und Ihnen ist mehr Praxisnähe, um nicht zu sagen Realitätssinn zu wünschen. Wer wird denn so eine Reform der Reform überhaupt aufnehmen? Einen Vorgeschmack bekommen wir, wenn das „für viele“ offiziell verbindlich wird.
Donnerstag, 21. Dezember 2006 11:15
zwobbel: @Konrad
Je nach dem ob man die Theorie oder die Praxis betrachtet.
Ich denke auch am besten wäre eine Reform der Reform. Dieses Meßbuch allein müßte dann für alle verbindlich sein. Wir hätten dann genau einen Ritus.
Aber das Problem ist die Disziplin und der Gehorsam. Viele Bischöfe sind weder dem Papst noch der Lehre der Kirche gehorsam. Sie ignorieren alles und jeden. Entsprechend willkürlich gestalten viele Priester ihre Meßfeiern.
Unter diesen Umständen hätten wir – de facto(!) – noch einen Ritus mehr. Aber das Anliegen ist zu wichtig. Joh.Pa II. hatte nicht das Zeug dazu ein Missale herauszugeben. Gut das er es nicht tat. Aber Benedikt XVI. bringt alles mit was nötig ist dafür. Wer sollte es können wenn nicht er?
Aber wie gesagt: Dieser eine Ritus muß auch wirklich im Alltag der Kirche überall ausschließlich praktiziert werden. Dazu ist die Durchsetzung des Gehorsams nötig. Das geht nur mit gehorsamen Bischöfen.
Das Missale Benedikt XVI. müßte natürlich im Wesentlichen so sein wie alle römischen Missale seit Pius V. und nur einige wenige behutsame Anpassungen die wirklich auf dem Vaticanum beschlossen wurden (die auch Ex. Lefebvre anerkannte) dürften organisch eingebaut werden. Aller Wildwuchs der Modernisten muß weg, aber alles in der Tradition der Lebendigkeit des Ritus erforderliche müßte verbessert werden.
Ich vertraue auf den Herrn und seinen Stellvertreter. Zur Zeit ist der richtige Mann an der richtigen Stelle um den Baum der Liturgie zu neuer Blüte zu verhelfen.
Ich denke auch am besten wäre eine Reform der Reform. Dieses Meßbuch allein müßte dann für alle verbindlich sein. Wir hätten dann genau einen Ritus.
Aber das Problem ist die Disziplin und der Gehorsam. Viele Bischöfe sind weder dem Papst noch der Lehre der Kirche gehorsam. Sie ignorieren alles und jeden. Entsprechend willkürlich gestalten viele Priester ihre Meßfeiern.
Unter diesen Umständen hätten wir – de facto(!) – noch einen Ritus mehr. Aber das Anliegen ist zu wichtig. Joh.Pa II. hatte nicht das Zeug dazu ein Missale herauszugeben. Gut das er es nicht tat. Aber Benedikt XVI. bringt alles mit was nötig ist dafür. Wer sollte es können wenn nicht er?
Aber wie gesagt: Dieser eine Ritus muß auch wirklich im Alltag der Kirche überall ausschließlich praktiziert werden. Dazu ist die Durchsetzung des Gehorsams nötig. Das geht nur mit gehorsamen Bischöfen.
Das Missale Benedikt XVI. müßte natürlich im Wesentlichen so sein wie alle römischen Missale seit Pius V. und nur einige wenige behutsame Anpassungen die wirklich auf dem Vaticanum beschlossen wurden (die auch Ex. Lefebvre anerkannte) dürften organisch eingebaut werden. Aller Wildwuchs der Modernisten muß weg, aber alles in der Tradition der Lebendigkeit des Ritus erforderliche müßte verbessert werden.
Ich vertraue auf den Herrn und seinen Stellvertreter. Zur Zeit ist der richtige Mann an der richtigen Stelle um den Baum der Liturgie zu neuer Blüte zu verhelfen.
Donnerstag, 21. Dezember 2006 08:49
Konrad: Das „altgläubige Glossarium“ der KU
hat wenig Ahnung von der „Reform der Reform“ der Liturgie. Ihre Durchführung würde selbstverständlich bedeuten, dass dann ein einheitlicher römischer Ritus entstünde, der alle bisherigen Riten (die von 1962 und 1969) aufhöbe. Nicht nur Kardinal Ratzinger, auch Bischof Krenn hat darauf immer wert gelegt. Also bitte etwas mehr nachdenken und recherchieren, etwas weniger glossieren und karikieren, liebe Mitarbeiter der KU!
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