Bis heute ist nicht bekannt, an welchem Datum Jesus Christus geboren wurde. In den Evangelien finden sich keine Angaben. Warum wurde der 25. Dezember zum Gedächtnistag der Geburt Christi?
Montag, 25. Dezember 2006 23:04
Athanasius: @Sirilo
Es wird von den Altvätern sowie von Tradition gehalten, dass die Magi (die Drei Könige, drei allerdings
seit Tertullian als Zahl) aus Persien stammten, aus der stark verminderten Gruppe der Magianer Priester
des Zoroastrianismus. Sie, das heisst: ihre Nachkommen, könnten später Grundlage für die Assyrische
Kirche im Persischen Reiche gewesen sein und vom Apostel Thomas betreut. Gleichartige Traditionen von
der Geburt eines Weltkönigskindes gab es in Gallien und z.B. die Kathedrale von Chartres (bzw. ihre Vorläuferkirchlein)
ist über einem heidnischen Tempel gebaut, der dem Geborenen Göttlichen Kinde gewidmet war.
@r.ruhrgebietler:
Die Tempelherden blieben, wie es die mündlichen Traditionen der Juden auch sagen, das ganze Jahr hindurch in der Wildnis. Und só kalt muss es in Palästina nun auch wieder nicht überall sein. Darf ich daran erinnern, dass damals im Lande der Batavier Weinstöcke gepflanzt wurden, was heute nicht einmal möglich ist. Damals war es ein Paar Grad wärmer sogar als im Mittelalter (klimatologisch vor allem seit 1500, als Neuzeit, die kälteste Periode). Mit 7 Grad laufen in März bei uns schon Kühe auf den Weiden.
Für die Juden von damals war es ganz verständlich, dass im königlichen Bethlehem die Tempelschafe noch draussen liefen, auch wenn es in Nordisrael nicht üblich war auf den Höhen. Wirklich, in Arabien liefen damals auch die Schafe frei herum.
Gott wurde nicht in Norwegen geboren…
@r.ruhrgebietler:
Die Tempelherden blieben, wie es die mündlichen Traditionen der Juden auch sagen, das ganze Jahr hindurch in der Wildnis. Und só kalt muss es in Palästina nun auch wieder nicht überall sein. Darf ich daran erinnern, dass damals im Lande der Batavier Weinstöcke gepflanzt wurden, was heute nicht einmal möglich ist. Damals war es ein Paar Grad wärmer sogar als im Mittelalter (klimatologisch vor allem seit 1500, als Neuzeit, die kälteste Periode). Mit 7 Grad laufen in März bei uns schon Kühe auf den Weiden.
Für die Juden von damals war es ganz verständlich, dass im königlichen Bethlehem die Tempelschafe noch draussen liefen, auch wenn es in Nordisrael nicht üblich war auf den Höhen. Wirklich, in Arabien liefen damals auch die Schafe frei herum.
Gott wurde nicht in Norwegen geboren…
Montag, 25. Dezember 2006 18:55
Sirilo: @Athanasius1957: Bagdad
Zu Jesu Zeiten gab es noch keine Stadt Bagdad; sie wurde erst 762 von dem Kalifen al-Mansur gegründet. Also können die „Weisen aus dem Morgenland“ nicht aus Bagdad gekommen sein.
Montag, 25. Dezember 2006 17:30
r.ruhrgebietler: Termin
Nach biblischer Textaussage lagerten Hirten bei ihren Schafen – dies ist wohl nur zur Zeit Jesu Geburt
dann möglich gewesen, wenn es noch nicht zu kalt war. Die Zeit um den 24.-26.12. herum ist damals schon
empfindlich kalt gewesen. Eher undenkbar, das Jesus also am 24.-25.12 geboren wurde. Eher im November,
nach unserer Zeitrechnung – andererseits waren die Menschen damals keine Weicheier wie wir heute!
Entscheidend ist für mich die Menschwerdung Jesus Christus und das damit beginnende Erlösungswerk für die Seelen.
Ein gesegnetes Weihnachtsfest den Seelen guten Willens!
Entscheidend ist für mich die Menschwerdung Jesus Christus und das damit beginnende Erlösungswerk für die Seelen.
Ein gesegnetes Weihnachtsfest den Seelen guten Willens!
Montag, 25. Dezember 2006 17:01
Athanasius: Mangel
Dem Artikel maengelt es vor Informationen. Schon 221, als die Christen noch Reichsweit verfolgt wurden,
sagte Sextus Iulius Africanus dass Jesus Christus am 25. Dezember geboren ward.
Dazu kommt auch, dass „Ende des Jahres“ deutlich war. Die Schaefe waren in Bethlehem noch draussen, weil es die Tempelherden betraf, die nur auf heiligen Laendern geweidet wurden.
In der Lateinischen Kirche Afrikas ist eine Feier von Weihnachten schon im 3. Jh. belegt. In der Ostkirche war Epiphanie am 6. Jaenner das Geburtsfest.
Der 25. Dezember ist noch ahistorisch oder ein heidnisches Fest (die Saturnalia dauerten viel laenger als zwei Tage) aus dem Roemischen Reich. Er hat historische Belege. Wann wird man in Zukunft auch leugnen, dass 1793 Robespierre in Frankreich herrschte, oder im gleichen Jahr Ludwig XVI. ermordet wurde, oder dass Hitler 1889 geboren wurde. Im Jahre 4004 wird man uns auch nicht mehr fuer eine sichere Quelle halten fuer eine Zeit die nur 120 Jahre vor uns liegt, wie der Tod Christi 180 Jahre nur vor Sextus Iulius Africanus lag.
Es ist ein Mythos, dass das Julfest (21. Dezember) oder die Saturnalia (8 Tage lang) direkt mit Weihnachten zusammenhaengen. Zwar hat es natuerlich soziologische Verbindungen gegeben als Festzeit des Winters. Aber nicht vom Datum her direkt.
Neujahr haengt auch nicht mit Weihnachten zusammen.
Dazu kommt auch, dass „Ende des Jahres“ deutlich war. Die Schaefe waren in Bethlehem noch draussen, weil es die Tempelherden betraf, die nur auf heiligen Laendern geweidet wurden.
In der Lateinischen Kirche Afrikas ist eine Feier von Weihnachten schon im 3. Jh. belegt. In der Ostkirche war Epiphanie am 6. Jaenner das Geburtsfest.
Der 25. Dezember ist noch ahistorisch oder ein heidnisches Fest (die Saturnalia dauerten viel laenger als zwei Tage) aus dem Roemischen Reich. Er hat historische Belege. Wann wird man in Zukunft auch leugnen, dass 1793 Robespierre in Frankreich herrschte, oder im gleichen Jahr Ludwig XVI. ermordet wurde, oder dass Hitler 1889 geboren wurde. Im Jahre 4004 wird man uns auch nicht mehr fuer eine sichere Quelle halten fuer eine Zeit die nur 120 Jahre vor uns liegt, wie der Tod Christi 180 Jahre nur vor Sextus Iulius Africanus lag.
Es ist ein Mythos, dass das Julfest (21. Dezember) oder die Saturnalia (8 Tage lang) direkt mit Weihnachten zusammenhaengen. Zwar hat es natuerlich soziologische Verbindungen gegeben als Festzeit des Winters. Aber nicht vom Datum her direkt.
Neujahr haengt auch nicht mit Weihnachten zusammen.
Montag, 25. Dezember 2006 15:43
athanasius1957: stern von bethlehem
die frage nach dem geburtstag unseres Herrn und Gottes Jesus Christus beschäftigt seit beginn die gläubigen:
interessanterweise gibt es zwei doppelfeste, die einerseits die menschwerdung und andererseits die geburt feiern lassen und genau neun monate auseinaderliegen. zufall, wissen?
8.Dezember Mariä Empfängnis
8.September Mariä Geburt
25.März Mariä Verkündigung
25.Dezember Geburt Christi
durch ein weiteres ereignis läßt sich die geburt christi mit hoher bis höchster wahrscheinlichkeit in den dezember terminisieren.
der stern von bethelehm war nach der heutigen forschung mit sicherheit nicht der haleysche komet da dieser schon 14/13 a.Chr. an der erde sichtbar vorbeiflogen war.
Am ehesten war der stern die jupiter-saturn-konjunktionen im jahre 7/6 a.Chr. noch dazu da jupiter als sinnbild für die geburt eines königs und der saturn als der stern israels bekannt war.
diese konjunktion fand in jenem jahr drei mal statt. das erste mal im mai, das zweite mal im mitte oktober und das dritte mal ende dezember. die drei weisen sahen die erste konjunktion im mai aufstrahlen, nach der zweiten machten sie sich von bagdad aus auf die reise nach jerusalem, dauer ca. 6 wochen, somit noch genug zeit um bei herodes vorbeizuschauen.
interessanterweise gibt es zwei doppelfeste, die einerseits die menschwerdung und andererseits die geburt feiern lassen und genau neun monate auseinaderliegen. zufall, wissen?
8.Dezember Mariä Empfängnis
8.September Mariä Geburt
25.März Mariä Verkündigung
25.Dezember Geburt Christi
durch ein weiteres ereignis läßt sich die geburt christi mit hoher bis höchster wahrscheinlichkeit in den dezember terminisieren.
der stern von bethelehm war nach der heutigen forschung mit sicherheit nicht der haleysche komet da dieser schon 14/13 a.Chr. an der erde sichtbar vorbeiflogen war.
Am ehesten war der stern die jupiter-saturn-konjunktionen im jahre 7/6 a.Chr. noch dazu da jupiter als sinnbild für die geburt eines königs und der saturn als der stern israels bekannt war.
diese konjunktion fand in jenem jahr drei mal statt. das erste mal im mai, das zweite mal im mitte oktober und das dritte mal ende dezember. die drei weisen sahen die erste konjunktion im mai aufstrahlen, nach der zweiten machten sie sich von bagdad aus auf die reise nach jerusalem, dauer ca. 6 wochen, somit noch genug zeit um bei herodes vorbeizuschauen.
Montag, 25. Dezember 2006 14:50
Evelin: …und wer kann beweisen…
… dass der Heiland nicht tatsächlich in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2006 geboren ist? So
sollte die richtige Fragestellung lauten: Wer es nicht glaubt, soll das Gegenteil beweisen.
Der historisch-kritische Schmus ist meistens nichts als lästig, konstruktiv höchst selten,
Der Gatte der Evelin
Der historisch-kritische Schmus ist meistens nichts als lästig, konstruktiv höchst selten,
Der Gatte der Evelin
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