08:09:01 | Sonntag, 24. Dezember 2006
Blick in die Krippe + Stadt des Todes + Kein Begräbnis für Show-Selbstmörder + Christmette live in alle Welt † 100jähriger Kardinal

Geburtsschrein Jesu in Betlehem
Blick in die KrippeHeiliges Land. Die Mitternachtsmette des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem,
die jedes Jahr in Betlehem stattfindet, wird heuer erstmals auch im Internet übertragen. Ab 23.00 Uhr
mitteleuropäische Zeit wird der Gottesdienst auf
www.custodia.org live ausgestrahlt.
Stadt des Todes
Heiliges Land. Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Michel Sabbah (73), forderte in seiner
Weihnachtsbotschaft Frieden im Heiligen Land. Die von Israel errichtete Mauer nannte er „unmoralisch“
und „zerstörerisch“. Die Geburtsstadt Jesu sei kein Symbol für Frieden, sondern für Gewalt und Frustration
geworden, eine „Stadt des Todes und der Zerstörung“. Die Mauer bestimme das Bild der Stadt.

Weihnachten vor verschlossener Türe
Eine Darstellung von Joseph und Maria vor einer Durchgangsschleuse
in
der Annektionsmauer, die von der israelischen Besatzungsarmee im
Heiligen Land errichtet worden ist.
Kein Begräbnis
für Show-SelbstmörderItalien. Die Kirche hat eine katholische Beerdigung für den ermordeten Euthanasie-Ideologen
Piergiorgio Welby untersagt. Welbys Pfarrer erhielt vom Römischen Vikariat entsprechende Anweisungen.
Welby habe „wiederholt und öffentlich den Wunsch bekräftigt, sein Leben zu beenden“. Das verstoße gegen
katholische Glaubensgrundsätze. Außerdem solle den Gläubigen dadurch signalisiert werden, daß Welbys
Haltung „inakzeptabel“ gewesen sei.
Christmette live in alle WeltDeutschland. Am Heiligen Abend überträgt
domradio.de ab 24.00 Uhr exklusiv in Bild und Ton die Christmette aus dem Kölner Dom. Christen aus aller
Welt können via Internet gemeinsam mit Joachim Kardinal Meisner die Geburt Jesu feiern. Nachdem im vergangenen
Jahr alleine 18.000 Besucher über das Internet dabei waren, wurde die Technik in diesem Jahr auf 24 Mikrophone
und vier Kameras erweitert.
100jähriger Kardinal„Eine wesentliche Botschaft, auf die es Kardinal Höffner
in seinem Konzept der Christlichen Gesellschaftslehre ankommt, ist ihr theologisches Fundament. Gewiß,
er verteidigt immer wieder das Naturrecht als erkenntnistheoretische Basis der Christlichen Gesellschaftslehre.
(…) Aber es liegt ihm daran, die Christliche Gesellschaftslehre »durch die Entfaltung spezifisch theologischer
Kategorien über das Naturrecht hinaus zu entwickeln«. Wenn sie sich mit den natürlichen gesellschaftlichen
Ordnungen letztlich um der christlichen Heilsordnung willen befaßt, empfängt sie ihre theologische Prägung.
Ihr tiefstes theologisches Fundament ist die Inkarnation. Weil »das Wort Gottes eine wirkliche menschliche
Natur annahm, trat es auch in das geschichtliche und gesellschaftliche Leben der Menschheit ein, so daß
ein Christ, der die Ordnungskraft des Glaubens für das öffentliche Leben brachliegen ließe, einen Verrat
am Gottmenschen begehen würde«.“
Aus einem Artikel vom 23. Dezember des Osnabrücker Sozialwissenschafters
Manfred Spieker in der Zeitung ‘Deutsche Tagespost’ anläßlich des heutigen 100. Geburtstags von Joseph
Kardinal Höffner († 1987)
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#9
Benedikt 16:42:09 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
#8
Unschuld 15:07:41 | Montag, 25. Dezember 2006
#7
Brigitte Bussmann 11:44:43 | Montag, 25. Dezember 2006
#6
Josef 05:10:57 | Montag, 25. Dezember 2006
#5
Schnabeltierkönig 02:26:44 | Montag, 25. Dezember 2006
#4
-=Richard=- 21:25:52 | Sonntag, 24. Dezember 2006
#3
Artois † 13:11:09 | Sonntag, 24. Dezember 2006
#2
dalra.kaflam 12:22:31 | Sonntag, 24. Dezember 2006
#1
Josef 11:24:52 | Sonntag, 24. Dezember 2006