Kein Märchen + Galionsfigur ermordet + Der Fuldaer Bischof im Fernsehen + Bürgerkrieg + „Das Konzil hat eine neue Kirche geschaffen“
Kein Märchen
Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat gestern Donnerstag italienische Kinder der Laienbewegung
‘Katholische Aktion’ empfangen. Der Heilige Vater erklärte, daß wir im Gesicht des Jesuskindes das Antlitz
Gottes betrachten. Gott offenbare sich nicht durch Kraft und Macht, sondern in der Schwäche und der zarten
Verfaßtheit eines Kindes. Bei der Geburtserzählung Christi handle es sich nicht um ein Märchen, sondern
eine wirklich geschehene Begebenheit.
Galionsfigur ermordet
Italien. Der an Muskelschwund erkrankte
Italiener Piergiorgio Welby (60) wurde gestern von einem seiner Ärzte ermordet. Der Verbrecher verabreichte
dem Hilflosen ein Betäubungsmittel und entfernte dann den Beatmungsschlauch. Der Ermordete hatte zuvor
erfolglos seine eigene Tötung – durch Abschaltung des Beatmungsgerätes – eingeklagt. Das Strafmaß für
die Euthanasierung beträgt in Italien 15 Jahre Haft.
Der Fuldaer Bischof im Fernsehen
Deutschland.
Am vierten Adventssonntag – dem 24. Dezember – heißt es im Hessen-Fernsehen: „Frohe Weihnachten, Herr
Bischof!“ Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen spricht in der Weihnachtssendung von „Horizonte“.
Der Beitrag wird am kommenden Sonntag morgen von 10.15 bis 10.45 Uhr ausgestrahlt. In der Sendung wird
unter anderem thematisiert, welches Ereignis des ablaufenden Jahres den Bischof am meisten bewegt und
welche Hoffnungen und Wünsche der Bischof für die Zukunft hat.
Bürgerkrieg
Österreich. Der Dechant
von Feldkirch im österreichischen Vorarlberg, Hw. Herbert Spieler, kritisierte seine Diözese, weil sie
einen Priester, der Vater wird, amtsenthoben hat. Dechant Spieler sprach mit dem ‘Österreichischen Rundfunk’.
Der Pfarrer hätte erstens nicht an Weihnachten – „dem Fest des Kindes“ – entlassen werden dürfen. Zweitens
hätte ihm die Diözese vorschlagen müssen, in einer seelsorglichen Tätigkeit in Österreich zu bleiben:
„Es stimmt sicher, daß ihm von unserer Diözese nahe gelegt wurde, zu gehen.“
„Das Konzil hat eine neue
Kirche geschaffen“
Nach seiner Rückkehr vom Ersten Vatikanischen Konzil (1869/70) hatte der Münchener
Erzbischof Gregor von Scherr († 1877) eine Unterredung mit dem Dekan seiner Theologischen Fakultät, Ignaz
von Döllinger. Dabei sagte der Erzbischof dem Dekan: „Wir gehen nun von neuem an die Arbeit für die
heilige Kirche.“ Döllinger bejahte mit dem Zusatz: „für die alte Kirche“. Der Erzbischof entgegnete:
„Es gibt nur eine Kirche. Es gibt weder eine neue noch eine alte Kirche.“ Darauf Döllinger: „Man hat
eine neue geschaffen.“
Der 1871 exkommunizierte Ignaz von Döllinger († 1890) galt als Hauptgegner des
Ersten Vatikanischen Konzils. Er widersetzte sich der Lehre von der Unfehlbarkeit des Papstes und schuf
damit den lehrmäßigen Unterbau für die Entstehung der Altkatholiken.
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27 Lesermeinungen
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#28 Peter-Pan 00:09:58 | Samstag, 30. Dezember 2006
Mord??? Was für ein Quatsch. Man kann ja über Euthanesie lange und treflich streiten, aber hier von
der Ermordung eines Hilflosen zu sprechen, ist schon Hohn. Dieser Mann hat mit aller Kraft, die er noch
hatte, für das Recht zu sterben gekämpft. Er ist dafür vor Gericht gezogen! Offensichtlich hat der
Doktor mit seinem Einverständnis gehandelt. Ihn einen Mörder zu nennen ist mehr als unfair.
#27 Agiafortuni 18:39:37 | Sonntag, 24. Dezember 2006
Piergiorgio Welby man kann wahrlich nicht von einem Mord sprechen. Ein Mord liegt vor, wenn ein natürlicher
Ablauf willentlich und gewaltsam beendet wird. Hier kann man jedoch nicht mehr von einem natürlichen
Ablauf sprechen, denn der Mann wurde nur noch künstlich dh. dank einem Apparat am Leben gehalten, wobei
das Leben sie nahezu ausschliesslich auf vegetative Funktionen beschränkte. Der Mensch ist aber laut
Naturrecht dazu bestimmt, gemäss seiner Vernunft zu leben, denn nur dann ist sein Leben menschlich. Ohne
die Apparatur wäre er von selbst gestorben. Da wir hier vor einer Grenzfrage stehen, ist eine sachliche
Behandlung, wo sämtliche Aspekte berücksichtigt werden, mehr den je ein Gebot der Stunde
Athanasius Ach, Athanasius, haben Sie je einen Menschen wirklich leiden sehen? Dieser betreffende Mann
war 30 Jahre gelähmt, konnte nicht mehr selbständig atmen und nur noch seine Augen bewegen. Versetzen
Sie sich für wenige Minuten nur in die Lage dieses Menschen. Wahrscheinlich können Sie das nicht, weil
Sie nur kirchliche Gebote und Verbote sehen. Sie haben auch noch nie Menschen vor Schmerzen schreien hören
und niemand wagte Medikamente zu geben, die dem Leben schneller ein Ende gebracht hätten. Was hat das
mit der Euthanasie der Nazis zu tun. Das waren schwere Verbrechen und so etwas darf nicht mehr passieren,
aber der Tod dieses Mannes war nur Erlösung. Und jetzt zu allem Überfluß soll er noch nicht einmal
kirchlich beerdigt werden. Welch eine Nächstenliebe! Ihnen wünsche ich gesegnete Weihnachten. Ich habe
mal in der Funktion als Seelsorgerin lebenserhaltende Maßnahmen bei einem Sterbenden abschalten lassen,
weil die Angehörigen mich unter Tränen immer wieder angefleht haben und ich den Leidenden sah. Glauben
Sie mir, ich weiß von was ich rede.
#25 Athanasius 00:54:55 | Sonntag, 24. Dezember 2006
@Frau Bussman Was ist da Mord, wenn auf Wunsch des Leidenden das Leben beendet wird. Der Mensch ist dazu
da Barmherzigkeit zu üben und das hat der Arzt getan. Ja, die Nazi-Barmherzigkeit die Sie sich wünschen
vielleicht. Es war Mord, oder Assistenz bei Selbstmord. Ganz einfach. Wasser und feste Nährung sind erfordert
und müssen normal zu sich genommen werden. Sauerstoffzuführung ist vielleicht auch darunter zu rechnen,
obwohl mechanische vielleicht doch moraltheologisch aussergewöhnlich sein könnte (wovon ich aber nicht
ausgehe). Der Gelähmte wird von selbst sterben, wenn alles gelähmt ist. Wer sind nicht Herr über Leben
und Tod. Keiner muss Medizine usw. oder Dialysenapparate benutzen, das darf man verweigern, aber Atmen,
Wasser und Nährung nicht. Wieso Assistenz bei Selbstmord barmherzig ist, verstehe ich nicht. Nächstesmal
sind es Krebspatienten die einfach „keine Lust“ mehr haben. Nächstes Mal eine taubstumme Frau die von
einem Arzt für Nichtwertig gehalten wird. Dann wird er sich mal „barmherzig“ zeigen und ins jenseits
befördern. Wir rutschen ab in den moralischen Abgrund. @Daniel Stöhr: Wenn alle ökumenischen Konzile
vollständig unfehlbar wären, war Pius XII. wegen Sacramentum Ordinis Häretiker in dem er nicht in traditio
instrumentorum (wie FLorence) die Materia sah, sondern in der Handauflegung. Vatikanum II. hat keine anathemisierte
Lehren festgelegt. Nirgendwo steht, dass ökumenische Konzile dies tun müssen.
Galionsfigur ermordet wer hier von Mord spricht hat keine Ahnung was es heißt 30 Jahre gelähmt zu sein,
sich in keinster Weise mehr bewegen zu können und am Schluß konnte der Leidende nur noch die Augen bewegen.
Was ist da Mord, wenn auf Wunsch des Leidenden das Leben beendet wird. Der Mensch ist dazu da Barmherzigkeit
zu üben und das hat der Arzt getan.
Wie oft noch ? „und daß das II. Vatikanische Konzil keine Dogmen festgelegt hat.“ Auch durch ständige
Wiederholung wird dieser Unsinn nicht besser. V2 bezeichnet sich als ökumenisches Konzil. Ökumenische
Konzilien sind unfehlbar. V2 lehrt: -Muslime beten Gott an -der „Geist Christi“ habe „sich gewürdigt,
die getrennten Kirchen als Mittel des Heils zu brauchen“ -die Wahrheit muss ständig neu gesucht werden
-alles mögliche muss „erneuert“ werden 1. Schlussfolgerung: V2 war kein Konzil. 2. Schlussfolgerung:
Wer behauptet, V2 sei ein Konzil gewesen, leugnet das Dogma von der Unfehlbarkeit ökumenischer Konzilien
und schließt sich damit aus der Kirche aus.
#22 Benedikt 17:10:12 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Stimme Ihre Schlussfolgerung Leser Benedikt ein geistiger Nachfolger von Ignaz Döllinger kann leider
nicht mal dann überzeugen, wenn man von der Richtigkeit des von Ihnen Gesagten ausgeht. Denn während
Döllinger von etwas abwich, wollen Sie mich aufgrund eines Festhaltens in geistige Nachfolge stellen.
Genau wie Döllinger sind Sie aber hier der Abweichende. Dem Satz könnte man an sich zustimmen, wenn
er nicht die falsche Behauptung voraussetzen würde, V2 wäre ein Konzil gewesen Das diese Behauptung
falsch ist, ist lediglich die vollkommen unbedeutende Privataufassung einer gewissen Stimme aus dem Tradiland.
Ansonsten fehlt jede Relevanz. Selbst in der Traditionalistenszene ist dies eine seltene Auffassung. Hierfür
irgendeine zu beachtende Allgemeingültigkeit in Anspruch nehmen zu wollen ist ein Anzeichen für Wahn.
Sie sind nicht das Lehramt und haben auch sonst keinerlei auslegende Befugnis. Sie sind Laie. Insoweit
richtig, wenn man folgende Ergänzung beachtet: Dass jeder, der an der V2-Ideologie festhält (V2 ist
ein Konzil entsprechend der Tradition gewesen), sich von der Kirche abgespalten hat oder wird. Auch das
ein absurdes Beispiel Ihrer Privatekklesiologie. Ihr Schisma wird wirklich jeden Tag offenkundiger. Schade.
#21 stat crux 16:38:12 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Athanasius: Ottaviani war gar nicht „so“. Die Ultratradis machen immer und immer wieder den vehementen
Fehler, dass sie die Kritik von „links“ wie ein Fotonegativ verwenden und ins „Positiv“ umwandeln. Ottaviani
hat schon unmittelbar nach dem II. Weltkrieg die Forderung formuliert „bellum est omnino interdicendum“
(vgl. GS Nr. 82), ausserdem war er wesentlich in der Sache Feeney mitdrin („implizites Votum“). Er eignet
sich ebensowenig als Gallionsfigur wider Dignitatis humane wie Pius X. sich als Feind jedweder Liturgiereform
interpretieren lässt. Aber das ist den „Brüdern“ ja wurscht. Der okkulte Hermetiker liebt „l’art pour
l’art“.
Leser Benedikt ein geistiger Nachfolger von Ignaz Döllinger Schismatiker dagegen geben sich kraft eigener
Arroganz eine Prüfungskompetenz über Konzilsbeschlüsse. Dem Satz könnte man an sich zustimmen, wenn
er nicht die falsche Behauptung voraussetzen würde, V2 wäre ein Konzil gewesen. Wie die Geschichte lehrt,
ist nicht alles, was sich Konzil nannte, auch ein solches entsprechend der Tradition und wurden schon
einige als Räubersynoden entlarvt. Das einzige Kriterium dafür, was ein Konzil ist, ist die Festsellung,
ob dogmatische Lehrentscheidungen getroffen wurden: Endgültig und im ablehnenden Falle mit Ausschlußwirkung
für die Betroffenen. Bei V2 mit Leermeldung abzuhandeln. Manche werden allerdings an der V2-Ideologie
festhalten. Tradition istr an solchem Verhalten höchstens, dass sich noch jeder, der dies getan hat,
von der Kirche abgespalten hat. Davon ist die Kirchengeschichte voll. Döllinger ist Ihr jüngster Vorfahr.
Insoweit richtig, wenn man folgende Ergänzung beachtet: Dass jeder, der an der V2-Ideologie festhält
(V2 ist ein Konzil entsprechend der Tradition gewesen), sich von der Kirche abgespalten hat oder wird.
Dementsprechend ist Döllinger ein geistiger Vorfahre von kreuz.net-Leser Benedikt.
#19 Paulchen 15:20:38 | Freitag, 22. Dezember 2006
Der Fuldaer Bischof im Fernsehen Bin mal gespannt,was B.A. da erzählt. Bestimmt wieder von seinem „Leidensdruck“.
Natürlich auch von dem bösen SJM Orden. Ach,und natürlich von den bösen Rhönern. Das der sich nicht
schämt,nach alledem,auch noch im Fernsehn aufzutreten. PFUI ! Vielleicht sagt ER ja auch gar nichts davon.
Man kann also gespannt sein. jM
#18 Benedikt 14:22:29 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Marcel Konservative V.II-Katholiken, wie die werte Redaktion, müssen aus ihrer Sicht an Papst Benedikts
„Baby“, dem V.II, ungeprüft festhalten, Schismatiker dagegen geben sich kraft eigener Arroganz eine Prüfungskompetenz
über Konzilsbeschlüsse. Tradition istr an solchem Verhalten höchstens, dass sich noch jeder, der dies
getan hat, von der Kirche abgespalten hat. Davon ist die Kirchengeschichte voll. Döllinger ist Ihr jüngster
Vorfahr.
#16 Pünktchen 13:06:10 | Freitag, 22. Dezember 2006
Es ist doch bezeichnend, daß „stimme der vernunft“ -auch nach mehrmaliger Aufforderung- nicht in der
Lage ist uns „ansatzweise“ positiv darzulegen, „um was es beim Christentum geht“! Stattdessen bietet uns
die Unvernunftstimme nur ihre bekannte Verbalflatulenz! Was für ein Armutszeugnis!
Piergiorgio Welby Wie irgendjemand – noch dazu die Kirche, welche weder medizinisch noch juristisch noch
durch Verwandschaft mit Piergiorgio Welby in diesem Falle zur Mitbestimmung legitimiert ist, auf die Idee
kommen kann, solche jahrelangen lebens- und leidensverlängernden Maßnahmen dürfe man einem Menschen
gegen seinen ausdrücklichen Willen aufzwingen, ist mir absolut unerklärlich. Das ist Vergewaltigung
in Reinkultur. N.
Frommer Wunsch Nun gönnt ihm doch bitte seine Ruhe. Aber doch nicht kotznet. Die missbrauchen sogar das
Leid ihrer Mitmenschen für ihre zwielichtigen Zwecke.
#13 Athanasius 10:45:40 | Freitag, 22. Dezember 2006
Die Redaktion die u.a. dem Institut von Hw. Goesche nahesteht, hat schöne Wortspiele. Ist ja auch so.
Mit dém Unterschied, daß Mons. Lefebvre das II. Vatikanische Konzil annehmen würde im Lichte der Tradition
(als das Konzil an sich nicht als häretisch empfand als ganzes), und daß das II. Vatikanische Konzil
keine Dogmen festgelegt hat. Ja, es ist sogar bewußt in manchem auf der Ebene authentischen Magisteriums
(etwa der Synoden und der Päpstlichen Predigte) geblieben. Übrigens glaube ich selber nicht, daß Dignitatis
Humanæ häretisch ist, eben weil Paragraphen (par. 1) hinzugefügt wurden, daß die Pflicht von Personen
únd Gesellschaften der wahren Religion gegenüber nicht geändert wurde (auch moralisch müsse jeder
zur katholischen, wahren Religion kommen, so DH explizit!). Das einzige ist, daß man „within due limits“
(innerhalb von passenden Grenzen) eine Kultfreiheit anempfohlen und gefordert hat. Nicht direkt absolut.
Übrigens ist – so Ott und die Catholic Encyclopedia – es nicht sicher, welche Stellungen im Syllabus
unfehlbar und welche authentisch-disziplinär verurteilt wurden. Sie stehen da durcheinander und die Kirche
hat niemals wirklich darin aufgeklärt. Leo XIII. forderte zum Beispiel in den Niederlanden und Deutschland
die völlige Kultfreiheit (hat jemand diese Briefe, ich finde sie nicht direkt wieder). War das eine Häresie?
Wohl kaum. Aber eine disziplinäre Entscheidung, wie die Änderung auf DH. Ottaviani hat DH sogar unterschrieben,
die Liturgiekonst. aber vorher verworfen!
#12 Nanny Ogg 10:45:07 | Freitag, 22. Dezember 2006
… Der Ermordete hatte zuvor erfolglos seine eigene Tötung – durch Abschaltung des Beatmungsgerätes –
eingeklagt. Na?! Wer findet den Widerspruch? 40 Jahre lang hat dieser Mann gelitten. Nun gönnt ihm doch
bitte seine Ruhe.
#10 Pünktchen 10:05:27 | Freitag, 22. Dezember 2006
Lügen, hetzen, verleumden ist das, was wir von Dir kennen, Möchtegern-Vernunft-Stimme! (s. Dein letztes
posting hier!)Jetzt hätten wir gerne gehört, „worum es beim Christentum geht“. Ergebnis Befragung Stimme
der Vernunft: Null komma nix!
@stimme der vernunft stimme der vernunft: „Lügen, hetzen, verleumden, falsches Zeugnis ablegen, verurteilen,
hartherzig sein …“ Fällt das nicht auch auf Sie zurück? Beleg: stimme der vernunft: „… ich glaube
langsam, hinter kotznet steckt der Antichrist persönlich.“
Zwie- und Tri-„Denker“… Tridentinus: Man setze in das … Döllinger-Zitat statt „I. Vatikanisches Konzil“
einfach mal „II.“ ein. Dann klingt […] Ein Gedankenanstoß. Sie gingen dem gelegten Lackmus auf den
Leim. Gedanken anstoßen müssen Sie noch üben; (in) Fettnäpfe stoßen beherrschen Sie schon. Konservative
V.II-Katholiken, wie die werte Redaktion, müssen aus ihrer Sicht an Papst Benedikts „Baby“, dem V.II,
ungeprüft festhalten, das seit über 40 schlimmen Jahren auf Biegen und Brechen versucht, die diabolische
1789er-Revolution mit der Kirche zu versöhnen (O-Ton des damaligen Kardinals). Nun, die Verwüstung ist
durchaus wesensverwandt. Würden die gutmeinenden Katholiken das irrige V.II loslassen, müßten sie den
Maßstab, den sie interessanterweise schon an einige kirchenzerstörende V.II-Ortsbischöfe anlegen, auf
die römischen Würdenträger übertragen. Dazu reicht der Mut und die Klarsicht noch nicht. Aber keine
Angst: die Richtung stimmt, jeder fängt klein an und gut Ding will Weile haben. Viele wollen auch erst
fühlen, bevor sie hören. Folgen wir dem Maßstab unseres Herrn: an den Früchten messen. Die Früchte
des Vatikanums und die der rein pastoralen Räubersynode. Ein römischer Katechismus des hl. Pius X. verus
KKK des JP2, uvm. ;) Ein Drama war, daß das dogmatische Vatikanum wegen den (von Satan entfachten) Kriegen
abgebrochen ward. Mehrere vorbereitete Dekrete hätten viel von V.II verhindert, wären sie noch zum Zug
gekommen. Doch nun bekommen wir die Rechnung für unsere Sünden präsentiert.
„Galionsfigur ermordet“ Ihr seid sowas von pervers, da kommt einem wirklich das Frühstück hoch. Wenn
die ekelhaften kreuznattern auch nur ansatzweise begriffen hätten, um was es beim beim Christentum geht,
würden sie soaws nicht schreiben. Gott sei euch gnädig, ihr werdet viel von seiner Gnade brauchen.
Frage zum Fest Bei der Geburtserzählung Christi handle es sich nicht um ein Märchen, sondern eine wirklich
geschehene Begebenheit. Wie hat sich denn die Geburt wirklich zugetragen? So wie Lukas berichtet oder
so wie Matthäus sie schildert?
#1 Tridentinus 08:59:57 | Freitag, 22. Dezember 2006
Man setze in das Döllinger-Zitat statt „I. Vatikanisches Konzil“ einfach mal „II.“ ein. Dann klingt das
doch sehr traditionalistisch im lefebvristisch bis sedisvakantistischen Sinn. Natürlich gibt es den Unterschied
zwischen einem dogmatischen – oder herkömmlichen – Konzil und einem pastoralen, aber trotzdem. Ein Gedankenanstoß.