Polen
Christus, König der Parlamente
Im Polnischen Parlament erheben sich Stimmen, welche die Königsgewalt Christi wieder respektieren wollen. Widerstand kommt von Bischöfen.
Der PIS-Parlamentarier Artur Gorski (links) fordert mit weiteren 45 Abgeordneten des polnischen Parlaments die Inthronisation Christi als König von Polen.
Der PIS-Parlamentarier Artur Gorski (links) fordert mit weiteren 45 Abgeordneten des polnischen Parlaments die Inthronisation Christi als König von Polen.
(kreuz.net, Warschau) Polnische Parlamentarier wollen Christus als König Polens inthronisieren.

46 Abgeordnete haben einen Entwurf vorbereitet, der dem Parlament vorgelegt werden soll. Im polnischen Parlament sitzen 460 Abgeordnete. Es braucht eine einfache Mehrheit – 231 Stimmen –, um den Entwurf anzunehmen.

Initiatoren sind Parlamentarier der Regierungspartei ‘Pis’ – Recht und Gerechtigkeit –, die der Kirche nahesteht. Der Antrag wird auch von Parlamentariern der mitregierenden national-katholischen Partei ‘Liga Polnischer Familien’ sowie der oppositionellen ‘Bauernpartei’ unterstützt.

Christus, König von Polen
Christus, König von Polen
Die Abgeordneten begründen ihren Wunsch nach einer Inthronisierung Christi zum König Polens mit theologischen und historischen Argumenten.

Der PIS-Parlamentarier Artur Gorski erklärt, daß sich der Beschluß in der Öffentlichkeit positiv auf das Bild des skandalerschütterten Parlaments auswirken würde.

Daß der Staat die Religion unterstütze, sei in der ‘Europäischen Gemeinschaft’ keine Neuheit.

Gorski nennt als Beispiele die Nationen Dänemark, England und Griechenland, in denen es Staatskirchen gibt.

Bischof: „Wir sind kein Religionsstaat“

Kritik an der Inthronisation Christi kommt von den – ehemals kommunistischen – Linksparteien und von den Bischöfen des Landes.

Der Erzbischof der nordpolnischen Diözese Gdansk, Mons. Tadeusz Goclowski (75) verlangte, daß sich das Parlament mit „notwendigen, besseren Gesetzen“ beschäftigen sollte.

Der emeritierte Weihbischof von Sosnowiec in Südpolen, Mons. Tadeusz Pieronek (72), sieht in der Initiative einen Mißbrauch der Religion für politische Zwecke:

„Wir sind kein Religionsstaat und haben nicht vor, ein solcher Staat zu werden. Ich sage zu dieser Idee Nein. Sie steht im Widerspruch zur Kirchenlehre.“

Die Rechte der Königswürde Christi

Erst Papst Pius XI. († 1939) hat in seiner Enzyklika über das Christkönigsfest Quas Primas gefordert, daß Christus in den Parlamenten herrsche:

„Je schmachvoller der am meisten der Liebe würdige Name unseres Erlösers bei internationalen Zusammenkünften und in Parlamenten durch Schweigen unterdrückt wird, umso lauter müssen wir ihn verkünden, umso mehr überall die Rechte der Königswürde und der Königsgewalt Christi bekräftigen.“

Pius XI. nennt es einen „schmählichen Irrtum“, wenn man dem Heiland die Hoheitsrechte über die Gesamtheit der öffentlichen Angelegenheiten absprechen wollte:

„Wenn sich die Menschheit entschließen könnte, die königliche Gewalt Christi im privaten und öffentlichen Leben anzuerkennen, so würde die bürgerliche Gemeinschaft von ungewöhnlichen Wohltaten und Gnaden durchdrungen: gerechte Freiheit, Ordnung und Ruhe, Eintracht und Friede.“
      
53 Lesermeinungen
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#53   Domenico Tuttisanti   08:48:00 | Donnerstag, 30. September 2010
Souverän
Wie kann eine Gruppe, die sich „Vereinigung der Souveränität des polnischen Volkes“ nennt, die Königsherrschaft Christi fordern?
Entweder ist der König Souverän oder das Volk. Beides geht nicht!
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#52   Nólimon   11:39:10 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Joh 18,36
Es ist wahr: Die Königsherrschaft des Christus Jesus „ist nicht von dieser Welt“ (wörtlich: ouk éstin ek tou kósmou toúto).
Sie ist ganz einfach darum „nicht von dieser Welt“, weil dem Christus alles von Seinem Vater übergeben worden ist und mithin eben „nicht von dieser Welt“ oder irgendeiner weltlichen Macht in ihr.
Daß die Königsherrschaft dieses Königs nicht von dieser Welt ist, bedeutet aber noch lange nicht, daß sie nicht doch dieser Welt gilt und sich nicht „in dieser Welt“ auswirken soll!
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#51   balduin das nachtgespenst   19:24:39 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
Joh. 18, 36
Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.
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#50   adoro te devote   00:28:18 | Sonntag, 24. Dezember 2006
@Gotthard
du schon wieder, ich glaub kaum, dass du von Polen und seiner Geschichte viel Ahnung hast, also halt mal still und lass dich belehren.
@von Galen:
es ist nicht korrekt, zu behaupten, dass die alten polnischen Ostgebiete durch einen Unrechtsakt zum polnischen Staat des Interbellum gekommen sind. Diese Gebiete gehörten auch schon zur alten Rzeczpospolita Polska, welche bekanntlich Ende des 18. Jahrhunderts unter ihren Nachbarn aufgeteilt wurde. Richtig ist, dass diese Gebiete von ihrer Bevölkerungszusammensetzung nie rein polnisch waren, sondern höchst heterogen. Auf polnisch werden diese Gebiete als „kresy“ bezeichnet, was soviel wie Landesgrenze bedeutet. Daraus kann man auch ableiten, was man in Zentralpolen von diesen Gegenden hielt. Dennoch hatten und haben natürlich auch die Polen, die dort lebten Heimatrecht. Im übrigen ist das „Wunder an der Weichsel“ wohl ein aus unserer Sicht positiv zu bewertendes Ereignis zu erachten. Der siegreiche Marschall Pilsudski, der selbst aus Wilna (kresy) stammte, hatte im übrigen noch die Vorstellung der alten multiethnischen, nach Osten ausgerichteten polnischen Staatsidee, während die eigentlichen polnischen Nationalisten, jene waren, die Polen schon vor dem WK II nach Westen ausdehnen wollten, Stichwort Elbe-Saale Linie als historische Westgrenze. Diese waren eben schon vor dem Krieg ausgewiesene Deutschenhasser.
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#49   Gotthard   23:54:28 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Graf
die Geschichte der 3 polnischen Teilungen studierst du aber noch mal, oder?
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#48   Graf von Galen   23:47:20 | Samstag, 23. Dezember 2006
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Josefus
Zuerst schließe ich mich der Replik meines Vorkommen-
tators an, daß man Unrecht nicht mit Unrecht vergelten
darf.
Ergänzen möchte ich, daß die angeblich polnischen
Ostgebiete mehrheitlich von Weißrussen, Ukrainern
und Ruthenen bewohnt waren und Polen diese Gebiete
in einem Angriffskrieg, der beinahe ins Auge gegangen
wäre, dem durch die Revolution geschwächten Rußland
in den zwanziger Jahren entrissen hatte.
Diese Minderheit als auch die anderen nationalen Minder-
heiten wie Deutsche und Juden wurden von den Polen
miserabel behandelt und unterdrückt.
Ohne den Sieg des deutschen Reiches im I. Weltkrieg
gegen Rußland hätte es gar kein Polen gegeben.
Von daher war das cauvinistische Verhalten der Polen
gegen Deutschland in der Zwischenkriegszeit nicht nur
ungerecht sondern auch undankbar.
Außerdem gab es schon zu dieser Zeit Forderungen
nach deutschen Gebieten bis an die Elbe.
Diese Gebietsansprüche wurden also bereits vor dem
Besatzungsunrecht während des zweiten Weltkrieges
formuliert.
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#47   Sirilo   16:57:38 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Athanasius
„Der Mensch ist nicht Gott.“ Stimmt.
Aber ebenso stimmt: „Gott ist Mensch geworden.“
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#46   Beiwort   16:35:27 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Athanasius
Wer spricht denn hier davon, dass der Mensch nicht Gottes Geschöpf ist?
Doch wenn Sie schon meinen, Papst Johannes Paul II kann aussen vor bleiben: Schuf der, DER HERRSCHT, sein liebstes Geschöpf etwa nicht nach seinem Abbild?
„Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“ (Gen 1,27)
Und wird dies nicht im Psalm 8 nochmals auf unüberbietbare Weise vom Psalmisten höchstpersönlich bestätigt? „Seh’ ich den Himmel, das Werk deiner Finger, Mond und Sterne, die du befestigt: Was ist der Mensch, daß du an ihn denkst, des Menschen Kind, daß du dich seiner annimmst? Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.“ (Ps 8,4-6)
… um was geht es Ihnen eigentlich bei: „Oportet illum regnare“! – denn GOTT herrscht, gewollt oder nicht gewollt – ohne wenn und aber!
Deshalb meine Frage?
Geht es Ihnen um „Herrschaft“, um der Herrschaft willen?
oder
Geht es Ihnen um „Erlösung“, um des Menschen willen?
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#45   kreuzi   16:07:18 | Samstag, 23. Dezember 2006

Die größte christliche Nation rüstet auf und die Pederasten und Sozialisten kommen ins schwitzen. Man hat sich wohl zu sicher in einer zu schaffenden antichristlichen EU gefühlt. Und die Unterschiede werden immer deutlicher. In Deutschland werden Abtreibung, Gotteslästerung und Homoehe immer massiver eingefordert und Polen christianisiert sich und damit sein Umfeld. Im Europäischen Parlament gibt es schon seit Jahren einen erbitterten Kampf zwischen den Sozialisten und Christen.
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#44   Athanasius   15:26:13 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Beiwort
Die menschliche Würde kann nicht mit der göttlichen verwechselt werden oder gar gleichgesetzt. Gott muss herrschen, er steht über den Menschen. Der Mensch ist nicht Gott.
Oportet illum regnare.
Dazu brauche ich Johannes Paul II. nicht. Das ist alles ganz klar 1925 in Quas Primas erklärt worden vom kompetenten Lehramt.
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#43   Beiwort   12:34:15 | Samstag, 23. Dezember 2006
ein „Kaiserartikel“ würde reichen!
Wenn wir als Christen unseren einzigen HERRN und KÖNIG „Jesus Christus“ in seiner unfassbaren Größe und Macht wirklich vertrauen würden, dann würde auch das polnische Parlament hinsichtlich einer realpolitischen Version innerhalb Europas für einen sogannten „vorstaatlichen Kaiserartikel“ nach Vorbild des deutschen Grundgesetzes eintreten. In unserer Präambel und im Artikel 1,1 GG steht: „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen …
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Dieser vorstaatliche Grundrechtsartikel ist die Rechtsgrundlage für alles andere an Rechten und Pflichen in unserem Lande – alle Gesetze bauen letzten Endes darauf auf. Diese erste Wahrheit der Menschheit, die in diesem vorstaatlichen Artikel formuliert wurde, sollte für uns Christen unter der inhaltlichen Vorgabe der beiden Antrittsenzykliken „Redemptor hominis“ (1979) und „Deus caritas est“ (2005) verstanden und interpretiert werden.
… denn dann ist auch das Verhältnis von Kirche und Staat durchaus sinnvoll und vernünftig geklärt:
„Im Schnittpunkt von kirchlichem Auftrag und politischer Aufgabe steht der Respekt gegenüber der Würde des Menschen.“
(Die deutschen Bischöfe, Gerechter Friede, Nr. 66, Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hrsg.), Bonn 2000, unter Abschnitt 58)
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#42   möchtegern-kathole   11:03:40 | Samstag, 23. Dezember 2006
wenn …
… das Polnische Parlament über die Einsetzung Christi als König diskutiert und das deutsche Parlament über die Einsetzung schwuler Lebenspartnerschaften, dann sollte man ganz Deutschland unter das Protektorat Polens stellen.
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#41   adoro te devote   10:33:08 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Josefus
Seit wann darf Unrecht mit Unrecht vergolten werden. Selbstverständlich war die Vertreibung der Deutschen schweres Unrecht und Verstoß gegen das 5. und das 7. Gebot. Wenn Sie gewaltsam aus ihrem Haus vertrieben werden würden, gäbe dies Ihnen kein Recht einen anderen aus seinem Haus zu vertreiben.
Selbstverständlich sind die Geschehnisse aus dem Kontext der damaligen Zeit verständlich, aber nicht gerechtfertigt. Ihr Hinweis auf die hohen Stimmanteile der NS in Niederschlesien und Pommern (OS und Ermland natürlich deutlich weniger) klingt ein wenig nach „das geschah denen ganz Recht“.
Wenn ein Land sich dem HERRN unterwerfen will, ist das durchaus lobenswert. Wenn aber dann nicht im tatsächlichen Handeln Konsequenzen folgen, dann ist das Heuchelei. In Polen ist dies aber leider an der Tagesordnung. Glauben sie mir, ich kenne Land und Leute dort gut genug um das zu beurteilen.
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#40   Dr. Otterbeck   10:17:03 | Samstag, 23. Dezember 2006
Jean Guitton,
Mon testament philosophique, Paris 1997 (dt. Mein jüngstes Gericht, 2001).
Noch ein Literaturhjinweis, nicht nur für Francophile.
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#39   Aloysius   09:30:05 | Samstag, 23. Dezember 2006
Bischof: „Wir sind kein Religionsstaat“
Kritik an der Inthronisation Christi kommt von den… Bischöfen des Landes.
„Hungrige erfüllt Er mit Gütern, Reiche läßt Er leer ausgehen.“
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#38   Josefus   08:48:07 | Samstag, 23. Dezember 2006
Lieber Herr Graf von Galen
Lieber Graf von Galen: Daß die Polen Jesus zum Christkönig über Polen erheben wollen, finde ich auch sehr lobenswert.
Dem Satz „Diese sollten aber dabei bedenken, daß dazu auch gehört, die zehn Gebote inkl. dem 7. zu beachten und die deutschen Ostgebiete wieder herauszurücken.“ kann ich jedoch nicht zustimmenund muss ausnahmsweise mich hier indirekt Gotthard anschließen.
Polen war in der Zange von nationalsozialistischem Deutschland und kommunistischer Sowjetunion, beides gottlose Systeme und hauptverantwortlich für den 2. Weltkrieg. Die Polen selber wurden durch die Sowjets doch aus ihren Ostgebieten vertrieben und in die deutschen Ostgebiete verfracht (Westverschiebung Polens). Die Polen selber können also am alller wenigsten dafür und waren weitesgehend allein Opfer, mehr jedenfalls als die Deutschen. Man sollte nicht übersehen, dass gerade in den Ostgebieten, wie auch sonst in allen protestantischen Gebieten, die Nationalsozialisten ganz signifikant weit überproportional gewählt wurden (1929-1933) und Ihnen so zur Macht verhalfen. (Nur in katholischen Gegenden Schlesiens gewannen die Nazis wenig Stimmen.)
In „Mein Kampf“ schrieb Hitler schon vom Lebensraum im Osten. Hochmut kommt vor dem Fall und vielleicht auch vor der Strafe. Unschuldige(re) mussten dabei wieder für Schuldige leiden, wie überall in dieser Welt, wo Unrecht geschieht, können so aber auch zur Sühne beitragen.
Dies gilt aber auch ganz besonders für viele Polen.
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#37   Gotthard   22:52:31 | Freitag, 22. Dezember 2006
König von Polen
und die deutschen Ostgebiete wieder herauszurücken.
und bevor Jesus Christus König in Polen werden kann, muss Polen alle Gebiete, die heute zu Weißrussland und zur Ukraine gehören, zurückerhalten.
Und alle Orthodoxen haben zurückzukehren …
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#36   Graf von Galen   21:54:00 | Freitag, 22. Dezember 2006
Für ein freies und heiliges Deutschland
Daß die Polen Jesus zum Christkönig über Polen
erheben wollen, finde ich sehr lobenswert.
Diese sollten aber dabei bedenken, daß dazu auch
gehört, die zehn Gebote inkl. dem 7. zu beachten und
die deutschen Ostgebiete wieder herauszurücken.
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#35   Romulus   21:32:57 | Freitag, 22. Dezember 2006
Oh Athanasius
Ich habe Pius XI. Der reicht aus.
Klar, bist ja auch ein Zeitgenosse von ihm und lebst genau zu seinen Zeiten… !:)
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#34   Athanasius   21:29:03 | Freitag, 22. Dezember 2006
@statcrux alias Dr. Otterbeck
Ich brauche Benedikt XVI. nicht um mir die Christkönigsherrschaft auszulegen oder umzudeuten. Ich habe Pius XI. Der reicht aus.
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#33   -=Richard=-   20:48:31 | Freitag, 22. Dezember 2006
Ich hab nen nintendo wii
die arbeit der polnischen politiker kann man nur unterstützen.ich lebe lieber in einem theokratischen gottesstaat als in einer verdorbenen demokratie die wir hier in Deutschland haben. Gottesstaat statt schwulenstaat.
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#32   Pünktchen   17:19:43 | Freitag, 22. Dezember 2006
Benedikt/Sirilo
Ihren Gedanken zustimmend, darf ich darauf verweisen, daß selbst ein integralistischer „Hardliner“ wie Marcel inzwischen dem Gedanken nähertritt, daß die „Königsherrschaft Christi“ schwerlich mit einer säkularen Staatsform identifiziert werden kann! Die Frage, wie das polnische Parlament Christus zu inthronisieren gedenkt und wie der also Inthronisierte sich zu den Verfassungsorganen in Polen verhalten werde, bleibt so spannend, daß ich nochmals die Bitte an kreuz.net aussprechen möchte, uns über die parlamentarischen Beratungen auf dem Laufenden zu halten!
Bei dieser Gelegenheit sollte auf die Buchpublikation von A. Angenendt („Toleranz und Gewalt“) hingewiesen werden, deren Rezension in der heutigen FAZ www.kreuz.net/bookentry.936.html zu finden ist.
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#31   Benedikt   17:03:11 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Elendester Sünder
Derjenige, der hier nichts begriffen hat sind offensichtlich Sie. Der Vorschlag der Abgeordneten der PiS richtet sich nicht auf die Abschaffung der parlamentarischen Demokratie, sondern auf eine verfassungsmäßige Implementierung des Herrn in eben jene.
Ihr Wort:
Die Demokratien Europas fußen nicht auf christlichen, sondern auf humanistischen Idealen. Demokratie ist Pöbelherrschaft.
kann daher nur bedeuten, dass Sie den Herr zum Staatsoberhaupt in einem Pöbelregime machen wollen.
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#30   stat crux   16:17:21 | Freitag, 22. Dezember 2006
P.S.:
Was „Christkönig“ bedeutet, das hat Papst Benedikt gerade heute wieder vor den Kurienmitarbeitern bekräftigt: Gebet und Arbeit wider die Diktatur einer positivistischen „Vernunft“, die Gott und den Menschen kein Recht auf Wahrheit und Freiheit zubilligen will.
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#29   No Comment   15:41:28 | Freitag, 22. Dezember 2006
Das Pontifikat Pius XI.
liegt bekanntlich zeitlich VOR den Erfahrungen des II. Weltkriegs. Insoweit musste Pius XII. feststellen, dass die Konzeption der „Katholischen Aktion“ noch zu unvollständig auf die Herausforderung der Zeit antwortete; Fazit: 1944 explizite Gutheißung der Demokratie als bevorzugte Regierungsform im Staat (nur 30 Jahre nach Ausbruch des 1. Weltkriegs!!).
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#28   Elendester Sünder   15:14:08 | Freitag, 22. Dezember 2006
Der überkluge Benedikt hat mal wieder nichts begriffen.
Das Thema ist aber auch wirklich nicht einfach.
Königsherrschaft Christi bedeutet nicht die vorzeitige Wiederkehr Christi unter Ausfallen des Endgerichts und das buchstäbliche Niedersetzen Christi auf einen weltlichen Thron.
Christi Reich ist nicht von dieser Welt.
Es geht um die Herrschaft der christlichen Lehre. Es ist ein geistiger Kampf.
Die Demokratien Europas fußen nicht auf christlichen, sondern auf humanistischen Idealen. Demokratie ist Pöbelherrschaft. Unter ihr können christliche Ideale unmöglich dauerhaft verwirklicht werden.
So wie die Staatsform der Humanität die Republik ist, so ist die des Christentums die Erbmonarchie. Es stellt sich zwar immer die Frage, auf welchem ideellen Fundament eine Staatsform aufgebaut ist, so kann die monarchistische Staatsform auch humanistisch sein, wenn der jeweilige Regent humanistisch vergiftet ist, z.B. Preußen, aber jede Erbfolge kann wieder den Umschwung bringen, z.B. England und die Stuarts. Deshalb mußten im Sinne der Humanität die Throne fallen. Der jahrhundertelange Kampf der Humanität gegen den Thron diente alleine dem Zweck der festen Implementierung antichristlicher Grundsätze.
Dieses Ziel wurde mit dem Ersten Weltkrieg vollständig erreicht. Seitdem ist der Teufel von der Leine gelassen.
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#27   Kein Kommentar   14:26:45 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Benedikt & Sirilo
Jawohl! :)3
Besonders:
Wenn Jesus durch das polnische Parlament zum König von Polen erklärt wird, dann ist er kein König von „Gottes Gnaden“, sondern „von Parlaments Gnaden“.
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#26   Benedikt   14:17:53 | Freitag, 22. Dezember 2006
Entthront
Mit der Königsherrschaft Christi ist in keinem Fall gemeint, dass Jesus Christus als König iSd Staatsrechts in die Verfassung eines Staates eingeschrieben will.
Leute, die dieser Idee zustimmen haben weder „Quas primas“ noch die Christköniglehre der Kirche verstanden. Dabei reicht es eigentlich, die von kreuz.net zitierten Passagen zu lesen.
Welcher König regiert in den Parlamenten? Die Hoheitsrechte, die Papst Pius meint sind Rechte, die Christus unabhängig von der Staatsform zustehen. Egal, was für eine Staatsform existiert – Christus ist immer unser wahrer König. Und kein imaginäres Verfassungsorgan.
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#25   Sirilo   13:35:44 | Freitag, 22. Dezember 2006
König von Parlaments Gnaden
Wenn Jesus durch das polnische Parlament zum König von Polen erklärt wird, dann ist er kein König von „Gottes Gnaden“, sondern „von Parlaments Gnaden“. Ändert sich eines Tags vielleicht die Zusammensetzung des Parlaments, dann kann man ihm wieder den Titel entziehen…
Und wie soll das gehen? Wird dann der Staatspräsident abgeschafft? Oder fungiert der Staatspräsident als „Stellvertreter Christi“? (Aber da gibt es ja schon einen Stellvertreter in Rom…)
Ich meine, wem es mit der geistigen Königsherrschaft Christi („Mein Reich ist nicht von dieser Welt“) ernst ist, der wird sich nicht begeistern können für parteipolitische Winkelzüge, mit denen gewisse polnische Parteien von ihren Tricksereien und Durchstechereien ablenken wollen, indem sie sich frömmer geben, als sie in Wirklichkeit sind.
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#24   Elendester Sünder   13:16:22 | Freitag, 22. Dezember 2006
Christus lebt, Christus regiert, Christus triumphiert!
Der Spruch Karls des Großen ist verblaßt.
Die letzten Überreste des Mittelalters, der goldenen Epoche der Weltgeschichte, werden abgebrochen. Der von der Idee der Humanität verblendete Mensch will sich auf dem Thron Gottes niederlassen. Die Humanität ist für naive Menschen zu verlockend. Die Finsternis ist zurückgekehrt und wird eine Zeit lang triumphieren. Für die Kirche wird noch einmal ein Zeitalter der Martyrer anbrechen, bevor das Kreuz endgültig siegen wird.
IESUS NAZARENUS REX IUDAEORUM.
Möge Christus Alles in Allem sein.
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#23   ecclesia-semper-reformanda   12:54:55 | Freitag, 22. Dezember 2006
Mensch laikos,
Du scheinst aber stressige Weihnachtsvorbereitungen gehabt zu haben… Bist ja gar nicht mehr Herr Deiner Sinne! Ich wünsche Dir deshalb vor allem ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest mit der Hoffnung, solche inhaltlich und auch sonst außerordentlich dürftigen Beiträge nicht wieder lesen zu müssen.
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#22   laikos   12:21:34 | Freitag, 22. Dezember 2006
2VK und Lehre der Kirche
Die gesamte unveränderliche Kirche Christie steht im Wiederspruch zur Religionsfreiheit und dem Ökumenismus. Das wurde schon zik male wissenschaftlich bewiesen. Es wurde eine neue Kirche durch diese Irrlehren geschaffen, welche nicht die römisch katholische Kirche representiert. Und trotzdem waren PJPXIII und alle nachkonziliären Päpste echte gültige Päpste. Sie sind nur abgefallen bis ins Bodenlose. Auch ein Papst hat durch seinen Freien willen die Möglichkeit sich die Hölle einzuhandeln, wenn er dies will. Auch dann wenn er der richtige gültige Papst ist.
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#21   Kein Kommentar   12:11:54 | Freitag, 22. Dezember 2006
Pax Christi in regno Christi
Immerhin sollte man den politischen Charakter des Programms von Pius XI. auch nicht zu sehr verharmlosen. Da hat es mit Dignitatis humanae doch eine kleine Revolution gegeben, die sich aber voll und ganz auf die Offenbarungsgrundlagen und eine gediegene Theologie stützen kann.
Übrigens zeigt sich auch, dass Carl Schmitt und Hans Barion durchaus Recht hatten gegen Erik Petersons Schlussanmerkung in „Der Monotheismus als politisches Problem“. Die Trinitätslehre verhindert theokratische Bestrebungen nicht, da diese sich unter der Überschrift „Christus König“ dann genauso effektiv verfolgen lassen. Dennoch ist es etwas übertrieben, hier von einem „totalitarismo cattolico“ zu sprechen, wie Foresta web.uni-frankfurt.de/…arbeiter/Foresta.htm.
Das Grundproblem ist übrigens die verkorkste Staatsphilosophie, wie man sie exemplarisch in allen Lehrbüchern des klassischen Ius publicum ecclesiasticum findet und derzufolge die Aufgabe des Staates darin besteht, seine Bürger (besser: Untertanen) zu tugendhaften Menschen zu erziehen. Demgegenüber erblicken wir mit den (zumindest vorkonstantinischen) Kirchenvätern die Aufgabe der staatlichen Gewalt darin zu verhindern, dass die großen Fische die kleinen Fische auffressen.
[Nun sollte man aber offline gehen und sich etwas besinnlicher auf das Weihnachtsfest vorbereiten…]
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#20   Dr. Otterbeck   12:00:52 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Pünktchen
Marcel weiß, was er sagt. Er nährt die Konfusion absichtlich. Jeder, der sich für den Lefebvrismus interessieren (muss), sollte auch dazu eine Passage von Guitton lesen, in „Un siècle, une vie“ (Paris 1988), S. 394 ff. Allerdings hat der frz. Philosoph den Kern des Problems m.E. nicht begriffen. (Sein Vermittlungsversuch kurz vor dem Schisma scheiterte.) Er wollte M.L. damit „ködern“, dass er in als Meuterer („mutin“) charakterisierte, der sich selbst untreu geworden sei. Er war aber wohl doch (seit 1988) „Mutant“, Erfinder einer neuen Religion. Das hat man damals noch nicht so klar sehen können, aber die Entstehungsgeschichte der Petrusbruderschaft zeigt ja, wo die Grenzlinie zwischen Meuterei und Mutation verlief. Die Römische Messe kann man nur „mit und unter“ Petrus feiern, nicht im spirituellen Disneyland.
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#19   Pünktchen   11:51:30 | Freitag, 22. Dezember 2006
Marcel
Die von mir präsentierte Stelle aus Quas Primas, die die geistige Herrschaft des Christkönig unterstreicht, wird auch von Ihnen, Marcel, so interpretiert, daß das „Medium“ dieser Herrschaft die Seele ist, die sich frei dem Christkönig unterwirft. Diese Unterwerfung bleibt nicht irrelevant für diejenigen Bereiche der Staatlichkeit, in denen sich „Herrschaft“ manifestiert: Judikative, Jurisdiktion, Exekutive!
Freilich findet diese Herrschaft Christi in Deklarationen, Verfassungen, Staatsformen, Kabinettsbeschlüssen, Gerichtsurteilen … gerade so viel Niederschlag, wie menschliche Seelen sie mit christlichem Leben, Geist und Gehorsam erfüllen! Deswegen können auch „christliche“ Majestäten sehr unchristlich sein und ganze „christliche“ Zeitalter ebenso! Zurecht schreiben Sie daher:
Marcel: Mit der konkreten Staatsform hat das alles übrigens auch erst einmal nichts zu tun.
So ist es!
Ein segensreiches Weihnachtsfest wünscht Ihnen:
.
p.
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#18   Dr. Otterbeck   11:51:02 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Marcel
„Erst wenn die V 2 Revolutionäre bekehrt ODER WEGGEFEGT sind, kann Christus den Thron wieder besteigen.“ Das ist ja blanker Hohn, was Sie da schreiben. Was feiern Sie denn an Weihnachten? Die Geburt einer „Anspruchsgrundlage“ auf Weltherrschaft?? Aber wie Dr. Goesche schon in UNA VOCE 1997, S. 124 f. schrieb: „Ein von Papst Johannes XXIII. sanktionierter, falscher Liebesbegriff hat in die praktische Anarchie geführt, die nur gegenüber jenen versprengten Schafen, die die Überlieferung der Väter heilig halten, ihre tyrannische Fratze zeigt.“ Das ist wohl das Redaktionsstatut von kreuz.net. Wenn wir alle in einer „tyrannischen Anarchie“ leben, wer soll sie denn dann „hinwegfegen“? Selbstmordattentäter??
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#17   Marcel   11:29:07 | Freitag, 22. Dezember 2006
Noch einmal „Quas Primas“
Pünktchen: Pius XI. führt in Quas Primas aus, daß der Christkönig seine Herrschaft ausübe über Judiaktive, Jurisdiktion und Exekutive. Freilich:
Wenn Sie zitieren, und das ist der Punkt :) , dann doch bitte kontextwahrend. Hier der ganze Kontext:
17. Doch ist diese Herrschaft vor allem geistiger Natur und betrifft die geistigen Belange. {…}
18. Anderseits würde derjenige sich schwer irren, der Christus als Mensch die Macht über alle zeitlichen Dinge absprechen wollte. Denn er hat vom Vater ein so unumschränktes Recht über alle Geschöpfe bekommen, daß alles seinem Willen unterstellt ist.
Vergessen wir nicht St. Paulus. Nichts anderes sagte er als Pius XI.: Jeder Staat, der sich nicht Christus unterordnet, geht zugrunde. Und es geht munter weiter in Quas Primas, schön ausgewogen, die klassische katholische „religiöse Toleranz“ ausbreitend, verbunden mit der der universellen Christkönigsherrschaft. Das ist aber etwas ganz anderes als die von der Kirche immer verworfene Kultfreiheit, die V.II auf Kosten Christi einführte.
Mit der konkreten Staatsform hat das alles übrigens auch erst einmal nichts zu tun.
Lesen Sie bitte auch die anderen schönen Stellen in „Quas Primas“. Für Querleser habe ich vor einiger Zeit versucht, den Text durch Unterstreichungen und Kürzungen zusammenzufassen. Ob es mir gelang, sei dahingestellt; stehen tut es hier www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=99&pid=578….
Damit wünsche ich Ihnen und den anderen Katholiken hier ein gesegntes Weihnachten, und verabschiede mich.
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#16   Athanasius   11:21:46 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Daniel Stöhr
Haben Sie wohl mal Dignitatis Humanae selbst ganz gelesen? Und den Syllabus errorum? Oder wiederholen Sie nur, was Sie von P. Lingen zu hören bekommen?
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#15   ecclesia-semper-reformanda   11:16:47 | Freitag, 22. Dezember 2006
Här Stöhr,
Mal ganz abgesehen davon, dass es sich bei diesem Gesindel nicht um Bischöfe handelt., sondern um ganz klar natürlich Häretiker! Alles Häretiker!
Wibi
Klingt hart, aber ist wohl auf den – wunden – Punkt gebracht.
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#14   wi-bi   11:10:50 | Freitag, 22. Dezember 2006
Uiuiuiui – die PIS mal wieder
Wobei denen wohl dieser Gedanke gekommen ist?
War es der Vize-Premier, der während der Vergewaltigung einer Abgeordneten ein schlechtes Gewissen bekommen hat?
Oder waren es Regierungspolitiker, die beim gemeinsamen Tanz ums Hakenkreuz ein bisschen zuviel Messwein gesoffen haben?
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#13   Ydefix   10:59:04 | Freitag, 22. Dezember 2006
Schade ?
„Schade, dass die Bischöfe opponieren.“
Schade ? Sie liegen doch damit ganz auf einer Linie mit dem „Konzil“ und der sgn. Religionsfreiheit. Mal ganz abgesehen davon, dass es sich bei diesem Gesindel nicht um Bischöfe handelt.
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#12   Athanasius   10:58:13 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Wolfgang K.
Wer den Laizismus so wie Sie verkündet, der kann nicht Katholik sein. Der Laizismus bedeutet die Ausgrenzung der Religion und ihrer Einflüsse aus der Gesellschaft und Politik. Wie in Frankreich 1905. Es bedeutet nicht einen Unterschied zwischen Staat und Kirche, sondern eine Ausgrezung von Kirche aus dem Staatsleben.
Wer das will, der ist nicht mehr römisch-katholisch.
Aber vielleicht habe ich Sie falsch verstanden.
Und als Niederländer weiß ich, daß wenn ein heutiges deutsches Produkt des bundesdeutschen (denazificationsinspirierten) Schulsystems von „Antisemitismus“ spricht, es noch LÄNGST keins ist. Nur fühlen Sie sich als bundesdeutscher Robot direkt verpflichtet gegen jede kritische Bemerkung (oft stillos wie bei Radio Maryja, das gebe ich zu) zu Juden aufzuheben und politisch korrekt solche Stimmen zu verurteilen – oder wie in der BRD üblich, ins Kerker zu werfen.
Ich sage: es lebe ein freies und heiliges Europa.
Nein zum Liberalsozialismus!
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#11   Pünktchen   10:45:26 | Freitag, 22. Dezember 2006
Pius XI.
führt in Quas Primas aus, daß der Christkönig seine Herrschaft ausübe über Judiaktive, Jurisdiktion und Exekutive. Freilich:
„Doch ist diese Herrschaft vor allem geistiger Natur und betrifft die geistigen Belange. Das zeigen sehr deutlich die oben angeführten Stellen aus der Heiligen Schrift, das beweist auch Christus der Herr selbst durch die Art und Weise seines Handelns.“
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#10   Wolfgang K.   10:44:59 | Freitag, 22. Dezember 2006
Radio Maria
Wenn Radio Maria hier in Deutschland (sprich aus Tirol) wie seine polnischen Kollegen aus Polen antisemitische und rechtsextreme Propaganda verbreiten würden, die wären ihre Sendelizenz los. Ich hätte es nicht geglaubt wie fromme katholische Sender in Polen einen solchen Unfug verbreiten, wenn man das nicht selber einmal (mit Übersetzung) gehört hätte.
Die Zeiten der fundamentalitischen Gottesstaaten jedweder Coleur dürften in Europa endgültig vorbei sein.
Es lebe der Laizismus!
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#9   Athanasius   10:36:25 | Freitag, 22. Dezember 2006
Oportet illum regnare.
Denn er muß herrschen, bis Gott ihm «alle Feinde unter seine Füße legt» (Psalm 110,1). – 1 Kor. 15:25.
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#8   AthanasiusII   10:34:14 | Freitag, 22. Dezember 2006
Dr. Dr. Gorski
Dr. Dr. Arthur Gorski ist Akademiker und Parlamentsmitglied, kein dummer Junge, und besucht die Tridentinische hl. Messe (Indult) in Oberschlesien und Warschau. (Quelle: Volksdeutscher Geheimdienst na Polsku.)
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#7   Marcel   10:32:06 | Freitag, 22. Dezember 2006
„Die „alte“ Kirche ist mir lieber“ (Buchtitel)
Die im Artikel erwähnte Enzyklika „Quas Primas“ gibt es in deutsch u.a. hier bei Kreuzforum www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=456&pid=54…. Sie ist lesenswert und bzgl. der Kirchenkrise augenöffnet.
Sie unterstreicht, was die polnischen Abgeordneten nun in Abstrichen fordern.
Doch das eigentliche Übel liegt tiefer: es ist ja kein Staat zu retten, wenn die Kirche im Sterben liegt. Letztere zuerst muß restauriert werden. Zuerst also muß in der Kirche Christus wieder inthronisiert werden, danach in den Staaten.
Diese Politiker trifft freilich keine Schuld, daß sie katholischer sind als die Bischöfe.
Das Lehrschreiben „Quas Primas“ steht in Lehrkontinuität zu Pascendi www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=706&pid=91…, zum Syllabus www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=962&pid=98…, uvm. Dieses anzumerken ist wichtig, wie Bischof Tissier klugerweise sagte www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=239&pid=31…, weil es den Ausspruch Kardinal Ratzingers entlarvt, als dieser sprach: „Aber der Syllabus ist Schnee von gestern!“ (Und an anderer Stelle sagte er, durchaus korrekt, daß das V.II ein Gegen-Syllabus ist.)
Es geht also nicht „nur“ gegen den Syllabus, was alleine betrachtet schon ein monströs-unkatholisches Vorgehen ist, sondern es geht gegen die „alten“ Lehrschreiben per se. Die Revolutionäre brachen mit der Lehre der Kirche, sie schufen ein neues, mit der „alten“ Kirche inkompatibles Gebilde.
Mit der Abkehr von der Christkönigsherrschaft stießen sie Christus vom Thron. Deswegen sollte man sich nicht wundern, daß Satan das Vakuum nutzt: in Kirche und Welt.
Das Diplomaten-„Konzil“ V.II goß nur Öl ins Feuer. Doch nur Christus kann alle Probleme lösen. Er muß herrschen!
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#6   Athanasius   10:31:33 | Freitag, 22. Dezember 2006
Diözese Gdansk
Das heißt korrektweise auf Deutsch: Bistum DANZIG.
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#5   Pünktchen   10:19:59 | Freitag, 22. Dezember 2006
In einer Monarchie u. einem feudalen Ständestaat
herrscht Christus nicht mehr oder weniger als in einem demokratisch verfaßten Staat. Es kommt darauf an, daß Christus in den Seelen herrscht, dann herrscht er auch in der politischen Ordnung. Die politische Ordnung als solche oder parlamentarische „Christ-König“-Deklarationen haben mit der wirklichen „Herrschaft“ des Christkönigs nichts zu tun!
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#4   Marcel   10:08:54 | Freitag, 22. Dezember 2006
Die Entthronung Christi
… fand auf dem V.II statt www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=895 unter den Händen der Revolutionstheologen Rahner, Küng, Ratzinger, uvm.
Fast schon eine alte Leier. Der einfache Zusammenhang zum Hier ist, daß die gegen diesen durchaus katholischen Krönungsvorschlag opponierenden Bischöfe völlig im Un-Geist des V.II operieren und somit einmal mehr die Rückendeckung des Papstes besitzen.
Deswegen wird sich nichts ändern. Es ist nicht so, daß nur ein paar Ortsbischöfe schlecht wären und die angeblich nicht dem Papst folgten. Man muß sich bei der hierarchisch verfaßten Kirche ein Analogon vorstellen, z.B. einen Fisch, und dann fragen, von wo das Fäulnis seinen Lauf nimmt. Es ist völlig klar, daß eine so dermaßen totale Kirchenzerstörung, wie wir es seit V.II ungebremst erleben, nur unter maßgeblicher Mitwirkung der Päpste geschehen kann.
Erst wenn die V.II-Revolutionäre bekehrt (oder weggefegt) sind, kann Christus den Thron wieder besteigen.
Vielleicht möchte die werte Redaktion das bedenken, wenn sie das nächste Mal erneut vor dem Zwiespalt steht, einerseits mit – zurecht – feuchten Augen von katholischen „vorkonziliaren“ Vorstößen im polnischen Nachbarland und über noch gut-katholische Enzykliken der „alten“ Päpste zu berichten, und andererseits das V.II als Superkonzil zu verklären. Denn das wäre – klingt wieder wie eine alte Leier :) – „zwiedenkerisch“, wie der weise Bischof Williamson, FSSPX, ständig zurecht betont.
„Christus muß herrschen! – Gott will es.“
Sagte St. Paulus… aber V.II „opponiererte“ dagegen.
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#3   Navon   09:53:32 | Freitag, 22. Dezember 2006
Hm, mal überlegen…
„Wenn sich die Menschheit entschließen könnte, die königliche Gewalt Christi im privaten und öffentlichen Leben anzuerkennen, so würde die bürgerliche Gemeinschaft von ungewöhnlichen Wohltaten und Gnaden durchdrungen: gerechte Freiheit, Ordnung und Ruhe, Eintracht und Friede.“
Es gab, wenn ich mich recht erinere, schonmal eine Epoche in der Geschichte, in der die mythische Gestalt des „Jesus“ als König über alles galt. Diese Epoche dauerte so ca. 1000 Jahre. Aber da war nichts zu merken von gerechte Freiheit, Ordnung und Ruhe, Eintracht und Frieden. Ganz im Gegenteil. Es wird nicht umsonst als finsteres Zeitalter betrachtet und das lag gewiß nicht daran, dass die Sonne nicht geschienen hat.
Nebenbei gefragt: Was soll den mit den Polen geschehen, die nicht an diesen mythischen „Jesus“ glauben oder die die Segnungen der Demokratie für wichtiger erachten als einen Gottesstaat spinnender Katholiban?
N.
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#2   Pünktchen   09:52:10 | Freitag, 22. Dezember 2006
Welchen Verlauf die Diskussion hier nehmen wird,
ist unschwer vorherzusagen! Es wäre jedoch interessant, die zu erwartenden Debattenbeiträge aus dem poln. Parlament hier auszugsweise dokumentiert zu finden! Danke im voraus!
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#1   Aragorn   09:51:31 | Freitag, 22. Dezember 2006
sehr gute initiative
Das ist eine sehr gute Initiative, die ich voll unterstütze. Schade, dass die Bischöfe opponieren. Sie sollten doch noch wissen, welche Auswirkungen die Herrschaft des Satans hat, der für lange Jahrzehnte über Polen geherrscht hat und nach der kommunistischen Zeit seine Herrschaft im Konsumismus und Hädonismus der westlichen „Kultur“ fortgesetzt hat.
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