Der General der ‘Diener Jesu und Mariens’ findet es „unverantwortlich“, daß seine Patres in Fulda kurz vor Weihnachten aus der Pfarreiseelsorge entlassen wurden.
(kreuz.net, Fulda) Am 21. November schrieb der Generalobere der ‘Diener Jesu und Mariens’ (SJM) – Pater
Andreas Hönisch – einen Weihnachtsbrief an Freunde und Wohltäter.
Das vierseitige Schreiben erreichte
die Haushalte in der ersten Dezemberhälfte. Es liefert einen Querschnitt durch die Arbeit des Ordens.
Pater Hönisch erwähnt auch die Vertreibung der drei SJM-Patres aus dem Bistum Fulda:
„Eigentlich bräuchte
ich über die Seelsorgsarbeit in der Rhön nichts mehr zu schreiben, denn in den letzten Wochen wurde
wohl kein Orden in der Presse so oft erwähnt wie die SJM.“
Erstaunlicherweise sei von Tag zu Tag positiver
über den Orden berichtet worden.
Das Ansehen des Ordens sei durch die Berichterstattung sehr gewachsen.
Pater Hönisch zum Fuldaer Skandal
Der Ordensgeneral faßt den Rauswurf in seinem Weihnachtsbrief noch
einmal kurz zusammen:
„Bischof Algermissen von Fulda hatte mir in einem Brief geraten, die drei Patres,
die in seiner Diözese arbeiten, freiwillig zurückzuziehen – dann bräuchte er keine »eventuellen notwendigen
administrativen Maßnahmen« zu ergreifen.
Dies sei für das Ansehen unseres Ordens besser, als wenn
sie durch die Diözese entlassen würden.
Ich schrieb ihm daraufhin zurück, daß ich die Patres nicht
zurückziehen werde, da sie sich nichts zu schulden haben kommen lassen.
Wenn er sie selber zurückzieht,
werden wir natürlich gehorchen.
Den Brief des Bischofs habe ich an die drei betroffenen Patres unseres
Ordens weitergeleitet, weil ich dies für meine Aufgabe ansah.
Denn die Patres mußten ja wissen, daß
sie mit allergrößter Wahrscheinlichkeit zum Frühsommer 2007 nicht mehr in den Pfarreien weiter arbeiten
werden.
Die Patres haben die Pfarrgemeinderäte über diese Perspektiven informiert.
Dies hat der Bischof
als einen Vertrauensbruch angesehen und darauf hin die Patres kurzfristig von ihren Ämtern mit Wirkung
des 1. Dezember dieses Jahres entpflichtet.
Ich muß hinzufügen, daß der Brief des Bischofs nicht als
»vertraulich« gekennzeichnet war, vielmehr war es ein amtliches Dokument.“
Unverantwortliche Entscheidung
Pater Hönisch kritisiert die Vertreibung seiner Mitbrüder, ohne sich „zum Richter über den Bischof“
zu erheben.
Drei Seelsorger mitten in der Vorbereitung der Kinder auf die erste Heilige Kommunion und
noch dazu vor Weihnachten kurzfristig aus der Arbeit herauszunehmen – und keine drei anderen Priester
zur Verfügung stellen zu können – sei „objektiv nicht zu verantworten“.
Doch der Bischof besitze diese
Vollmacht: „Wir gehorchen“.
Zum Zeitpunkt der Abfassung des Weihnachtsbriefes hoffte Pater Hönisch noch
auf „ein Wunder der Umkehr“.
In den betroffenen Pfarreien sei viel gebetet, geopfert und gesühnt worden.
Das Ärgernis, das die „unverständliche Entscheidung“ des Bischofs bei vielen Gläubigen hervorgerufen
habe, sei nicht zu übersehen.
Es gehe bei manchen bis an die Grenze des Glaubensverlustes.
Nun brauche
es Gebet, Opfer und Sühne für den Bischof und für „die »im Regen stehen gelassenen« Gläubigen“.
Gott öffnet neue Türen
In seinem Weihnachtsbrief berichtet Pater Hönisch auch von Erfreulichem.
Die Präfekten der Missionskongregation und der Kleruskongregation haben die ‘Diener Jesu und Mariens’
schriftlich gebeten, zwei Missionare nach Kasachstan zu schicken.
Bereits sind zwei Patres der ‘Diener
Jesu und Mariens’ in der nordkasachischen Diözese Astana tätig.
Zwei weitere sollen zukünftig in der
Nachbardiözese Karaganda wirken.
Die schriftliche Bitte der Kirchenfürsten sei mit einem Lob des Ordens
verbunden gewesen – berichtet Pater Hönisch:
„Wenn man auf Fulda schaut, kann man wieder einmal sagen:
Wenn der Liebe Gott eine Tür zuschlägt, macht er anderswo wieder zwei Türen auf.“
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97 Lesermeinungen
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#97 Artois † 13:08:15 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
@desperatus Meinen Sie, daß Sie Ihre Pflichten besser kennen, oder daß ich ihre Pflichten nicht kenne?
Ich gestatte mir Zeifel anzumelden, daß Sie wissen, worüber Sie hier so schreiben. Immerhin gibt es
bestimmte kirchliche Maßstäbe, die zu respektieren sind!
#96 Udalricus 23:22:12 | Samstag, 23. Dezember 2006
Nach vorne schauen Ich glaube, nachdem jetzt lange und intensiv genug über diese Geschichte berichtet
worden ist, sollte jetzt der Weihnachtsfriede einkehren und der Blick nach vorne gerichtet werden. Pater
Hönisch hat in seinem Brief hier ein gutes Beispiel gegeben, der Satz, wo Türen geschlossen werden,
öffnen sich neue, spricht für seine Großherzigkeit. Ich wünsche dem Bischof von Fulda, dass er Wege
findet, auch in den drei Gemeinden wieder weihnachtlichen Frieden einkehren zu lassen. Die dahinter stehende
Grundsatzdebatte: moderne Bischöfe gegen papsttreue Priester bedarf freilich weiter einer tiefgehenden
Analyse und des Dialogs. Das Thema gibt es vielerorts und kann nicht so einfach abgehakt werden. Allerdings
kann sachlicher und menschenfreundlicher darüber gesprochen und geschrieben werden als es auf dieser
Seite oft geschehen ist. :(3
#93 Pünktchen 21:05:09 | Samstag, 23. Dezember 2006
Danke Paulchen, und ein gesegnetes Weihnachtsfest auch Ihnen! Sie begegnen ja womöglich einem echten
Weihbischof in der Hl. Nacht! Es geschehen noch Zeichen und Wunder in den „Käffern“ (Originalton Didymaus)
der Rhön!
@ Pünktchen und Colonia Meine Damen, das wird jetzt mein Weihnachtsgeschenk an die Jüngerinnen Dianens.
„Halali“, das nach Beendigung der Jagd zur Besichtigung der Wildstrecke geblasen wird, leitet sich über
das Französische von dem Schlachtruf muslimischer Krieger: „ la ilahalilla-l-lahu „ ab. Deswegen und
trotz allem: frohe Weihnachten!
#89 Pünktchen 20:28:25 | Samstag, 23. Dezember 2006
Beste Colonia, Waidmanns Dank! Ihre Metaphorik macht ja öfter Anleihen bei der Jagd (z.B. Ihre Betrachtung
über „Flurschäden“) und ich bin sicher, daß Ihnen (uns) das gleich vorgehalten wird! Sei’s drum, wie
hieß es bei Günther Strack (als Werbeträger für ein alkoholisches Getränk) immer so schön: „Man
gönnt sich ja sonst nichts!“ Ein frohes Weihnachtsfest und ein baldiges Wiedersehen in diesen virtuellen
„Jagdgründen“: Ihr . p.
Lieber/e/s Pünktchen! Öfters schon habe ich mich über Ihre Postings gefreut, besonders, wenn Sie mit
„spitzer Tastatur“ etwas aufs Korn nehmen. Doch allem Anschein nach ist es vergeblich, von Agitatoren
und Propagandisten Antworten auf unsere Fragen zu erwarten, die, wie ich schon länger beobachte, offensichtlich
ignoriert werden sollen. Dass Sie ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest verleben mögen, wünsche ich
Ihnen, dessen ungeachtet, von Herzen. Vielleicht haben wir ja nach dem Fest der „Menschwerdung unseres
Herrn“ Gelegenheit, die Jagd fortzusetzen. Bis dahin: Waidmanns Heil! uiogD.
#85 Desperatus † 14:46:13 | Samstag, 23. Dezember 2006
Menschwerdung Vin „danebenzielen habe ich nie gesprochen, sondern allein auf das Festtagsevangelium hingewiesen.
Und da ist von Fleischwerdung des Wortes die Rede, nicht von Geburt. Das wird am 25. Dezember gelesen!
#84 Pünktchen 14:32:07 | Samstag, 23. Dezember 2006
Aha, ein Bischof darf also in einem Brief an seine Gläubigen in Fragen des Glaubens ruhig ein bißchen
„danebenzielen“! (Er ist ja auch nur ihr „Oberhirte“ ) Macht ja nichts, ist eh’ alles wurscht! Verstehe
schon, desperatus! Damit die Diskussion von ihren Nebengleisen herunterkommt, wiederhole ich hier einige
Punkte, die clarissa colonia ansprach, und auf die bezeichnenderwesie keine(r) der Bischofsapologeten
eingeht: Viel spannender ist doch die jüngste Geschichte des Bistums Fulda und die immer verzweifelter
werdenden Versuche, die Sache wieder in den Griff zu bekommen: -Schweigen und Aussitzen haben nichts gefruchtet!
-Lügen und Unwahrheiten verbreiten (lassen) haben nichts gefruchtet! -Briefschreiben und Betroffenheit
ausbreiten haben nichts gefruchtet! -Schikanieren und Drohen haben nichts gefruchtet! -Einschüchterungen
und Einzelgespräche haben nichts gefruchtet! -Ob die Weibischofs-Christmette etwas fruchtet? -Ob Fernsehsendungen
für die Wirklichkeitserkenntnis etwas fruchten? -Ob Weihnachts-Gardinen-Predigten für die Versöhnung
etwas fruchten? -Kann ein so Fruchtloser fruchtbar Seelsorger sein?
#81 Desperatus † 14:12:42 | Samstag, 23. Dezember 2006
Weihnachten Sofern diese Fomulierung als Lehraussage gedacht war, ist ihnen natürlich zuzustimmen. Sofern
die von Ihnen zitierte Formulierung aber gedacht war als Umschreibung des Grundgedankens des Evangelium
vom Hochfest (Und das Wort ist Fleisch geworden), ist sie allenfalls unglücklich gewählt. Es kommt doch
immer auf den Zusammenhang an, die dem ein Satz gesprochen wird.
#80 Pünktchen 14:00:17 | Samstag, 23. Dezember 2006
Mit Indifferenz habe ich durchaus jene „Wurschtigkeit“ in Fragen des Glaubens gemeint, die ich weiter
unten auch als „Modernismus“ bezeichnet hatte. Sie eignet z.B. jenen, die vom Weihnachtsfest als dem „Hochfest
der Menschwerdung unseres Herrn“ sprechen können!
#79 Desperatus † 13:56:55 | Samstag, 23. Dezember 2006
Geistige Weite Was ich unter „Indifferenz im Geistigen“ zu verstehen habe, leuchtet mir noch nicht so
ganz ein. Und was „bischöfliche Rotarier“ sind ist mir auch nicht klar. Wenn es denn eine Spitze gegen
Bischof Algermissen sein soll, dann halte ich sie für überflüssig. Im Übrigen könnte es durchaus
sinnvoll sein, geistige Weite und geistliche Weite etwas differenzierter zu betrachten.
#78 Pünktchen 13:52:14 | Samstag, 23. Dezember 2006
Ich habe nichts dagegen irgendjemandem geistige Weite zuzusprechen. „Geistige Weite“ ist aber nicht zu
verwechseln mit Indifferenz im Geistigen. Daß Spaemann eine solche niemals vorzuwerfen wäre, steht fest.
Wenn ich da jedoch an einige bischöfliche Rotarier denke …
#77 Desperatus † 13:45:28 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Pünktchen Dann nehmen wir also zur Kenntnis, daß 1. Robert Spaemann einer Veröffentlichung seines
Vortrags im Rotary-Magazin zugestimmt hat, und 2. Die angeblich den Freimaurern nahestehenden Rotarier
einen Vortrag von Spaemann in ihrem Magazin drucken. Das spricht sowohl für die geistige Weite von Robert
Spaemann als auch für die geistige Weite der Rotarier.
#76 Pünktchen 13:40:41 | Samstag, 23. Dezember 2006
Desperatus Spaemann hat nicht „für die Rotarier geschrieben“, sondern ein Vortrag vor der Katholischen
Akademie in Bayern (München) wurde hier für eine Veröffentlichung freigegeben, nachdem er übrigens
auch schon anderswo (FAZ und „zur debatte“) veröffentlicht worden war. Zu den Grundgedanken seines Vortrages
wurde Spaemann auch vom Spiegel interviewt, ohne daß daraus eine „ideologische“ Nähe zum Hamburger Politmagazin
abzuleiten wäre!
#75 Desperatus † 13:33:06 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Pünktchen Ich wäre an Ihrer Stelle sehr vorsichtig, hier Spaemann zu zitieren. Der schreibt doch tatsächlich
für die ROTARIER. Hietr der Link: rotary.de/…ary_magazin/heft.php?oid=547&nm=Dez…
#74 Pünktchen 13:19:58 | Samstag, 23. Dezember 2006
Was ist so gefährlich am Modernismus? Im Gegensatz zu klassischen Häresien scheint der Modernismus keine
Glaubenswahrheit zu leugnen! Gottessohnschaft, Jungfrauengeburt, Trinität, das Wesen der Hl. Messe …
Er leugnet nicht die Glaubenswahrheiten, sondern erklärt diese für irrelevant! Er negiert nicht einzelne
Dogmen, sondern unterminiert alle zugleich! Wie Robert Spaemann richtig gesehen hat: Wem immer es mit
einer Wahrheit ernst ist, muß sich als Fundamentalist“ bezeichnen lassen! Der letzte Mensch Nietzsches:
das ist die Verkörperung des banalen Nihilismus. Er nennt sich heute selbst „Liberalismus“ und hat für
alles, was sich ihm nicht fügt, die Einschüchtervokabel „Fundamentalismus“ bereit. Ein Fundamentalist
ist in diesem Sinne jeder, dem es mit irgend etwas ernst ist, das für ihn nicht zur Disposition steht.
Für den banalen Liberalismus ist Freiheit: Vermehrung von Optionschancen. Er läßt aber keine Option
gelten, für die es sich lohnte, auf alle übrigen zu verzichten. Von einer solchen Option aber spricht
das Evangelium: von dem Schatz im Acker und der kostbaren Perle, für die der, der sie findet, alles verkauft.
www.kath-info.de/kultur.html Wie das II. Vatikanum nichts dogmatisiert hatte, ist dem Modernismus nicht
so sehr die Leugnung eines einzelnen Dogmas das hauptanliegen, sondern die Herabstufung von Kirche und
Kultus zu einem frommen Betrieb ohne „letzte“ Haltungen und „unbedingte“ Verpflichtungen. „Seid nett zueinander,
der liebe Gott will es so“ Darauf einzig schrumpft ein modernistischer „Glaube“ zusammen.
#73 Desperatus † 13:13:39 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Artois Ihren Ton finde ich schon sonderbar, zumal Sie sich in diesem Ton erdreisten, mich an die Advetszeit
zu erinnern. Meine Pflichten kenne ich ganz bestimmt besser als Sie.
Konzilsgeschichte oder Bistums“geschichte“? Sich darüber zu verbreiten, ob, wodurch oder wie das II.
Vatikanum als modernistisch einzustufen ist, halte ich im Rahmen dieses Forums für müssig. (Vielleicht
ist es das ja überhaupt?!) Viel spannender ist doch die jüngste Geschichte des Bistums Fulda und die
immer verzweifelter werdenden Versuche, die Sache wieder in den Griff zu bekommen: -Schweigen und Aussitzen
haben nichts gefruchtet! -Lügen und Unwahrheiten verbreiten (lassen) haben nichts gefruchtet! -Briefschreiben
und Betroffenheit ausbreiten haben nichts gefruchtet! -Schikanieren und Drohen haben nichts gefruchtet!
-Einschüchterungen und Einzelgespräche haben nichts gefruchtet! -Ob die Weibischofs-Christmette etwas
fruchtet? -Ob Fernsehsendungen für die Wirklichkeitserkenntnis etwas fruchten? -Ob Weihnachts-Gardinen-Predigten
für die Versöhnung etwas fruchten? -Kann ein so Fruchtloser fruchtbar Seelsorger sein? uiogD.
#71 Artois † 12:47:35 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Desperatus Was plappern Sie denn hier herum? Wie kommen Sie denn auf die inzwischen als Irrsinn erwiesene
Idee, V2 hätte „bestehende Lehre konkretisiert auf die Anforderungen der Zeit hin, wie es viele Konzilien
getan haben“? V2 war nicht weiter als der Versuch, die Lehre der Kirche durch den Modenrismus zu ersetzen.
Vielleicht wollen Sie hier Unbedarften auch noch einreden, der Modernismus wäre die kirchliche Lehre
für unsere Zeit? Widmen Sie sich doch lieber ihren Pflichten, statt hier sinnlosen Mist zu posten, und
das auch noch in der Adventszeit!!!
Themenzentrierung der Diskussion Diöz. u. Orden schliessen einen (meist) unbefristeten Vertrag. Der Orden
verpflichtet sich, Mitglieder an die Diözese „auszuleihen“, die Diözese, diese nach Befähigung einzusetzen
und zu besolden. Beide Partner können ein gestelltes Ordensmitglied „abziehen“, ohne dies begründen
zu müssen. Erforderlich ist nur die rechtzeitige Information des Vertragspartners. Nicht die Abberufung
ist skandalös, sondern deren Umstände, die zurecht und nicht nur hier skandalisiert werden: 1) Ein Partner
droht dem anderen insgeheim, damit der aus Furcht vor „disziplinarischen Massnahmen“ aufhört den Vertrag
zu erfüllen. 2) Da könnte man ja nachher bequem sagen: Die anderen wollten ja nicht mehr und haben ausserdem
den Vertrag gebrochen! 3) Nachdem der andere von sich aus den Vertrag nicht brechen will, wird der Vertrag
fristgerecht gekündigt. Von weiterer Vertragserfüllung wird trotz fortlaufender Dienstbezüge abgesehen.
4) Weil die Sache beginnt, öffentliche Kreise zu ziehen, wird „Gefahr im Verzug“ behauptet. Deshalb werden
Rechtfertigungsgründe konstruiert und „Beweise“ fingiert: Man musste so handeln, um grösseren Schaden
zu vermeiden! 5) Weil die Sache immer weiter aus dem Ruder läuft (was eben passiert, wenn man den Vorschoter
zum Skipper macht …), werden die Versuche, wieder Gewalt über das (Kirchen-) Schiff zu bekommen, immer
hektischer und verzweifelter: Gemeindebriefe, Dementis, Einzelverhöre, Emissäre, Staatsanwaltschaft …
Wer so handelt muss schon ziemlich angeschlagen sein. uiogD
#69 Desperatus † 12:43:14 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Pünktchen es ist schön, daß wir heir einen gemeinsamen Standpunkt haben. Die spitze gegen Algermissen
war überflüßig. Wir sind uns sicher darin einig, daß Jedes Konzil Weiterentwicklungen und damit Veränderungen
mit sich bringt. Wir sind wohl uns auch darin einig, daß die Umsetzung der Konzilsbeschlüße mitunter
Jahrhunderte dauert Trfient, Priesterausbildung). Dann aber können wir so manchen „Wildwuchs“ der späten
sechziger und der siebziger Jahre getrost der Gnade Gottes anvertrauen. Die ganze Aufregung bringt doch
nichts.
#68 Pünktchen 12:23:49 | Samstag, 23. Dezember 2006
Desperatus Sehen Sie, Desperatus, darin würde ich Ihnen nicht widersprechen und ein Pater Hönisch und
die SJM auch nicht! Genau dies ist die Grundlage auf der weitergearbeitet werden könnte. Eine Einteilung
in „Kirche vor dem Konzil“ und danach, wie sie Algermissen tatsächlich vorgenommen hatte, ist unzulässig!
#67 Desperatus † 12:19:37 | Samstag, 23. Dezember 2006
Vaticanum II Auch das Vaticanum II hat keine neue Lehre geschaffen, ja, kein Dogma verkündet. Es hat
die bestehende Lehre konkretisiert auf die Anforderungen der Zeit hin, wie es viele Konzilien getan haben
(gegen Katharer, Arianer, Modernismus). All das war Reaktion auf die Zeit. Dessen ungeachtet stimme ich
voll zu, daß sich nur auf den „Geist des Konzils“ berufen kann, wer zum einen den Buchstaben des Konzil
ernst nimmt (z.B. Erlaubnis der Muttersprache in der Liturgie, nicht Vorschrift) und zum anderen das Vaticanum
II eingebettet sieht in das Gesamt der kirchlichen Tradition. Diesen Gesamt ist, wie wir alle wissen,
größer als Vaticanum I und Trient, größer als ein Missale und eine Bulle.
@Desperatus man kann durch „nur“ Fragen sehr wohl mehr machen als nur Fragen stellen, das ist Ihnen sicher
bekannt. In der sogenannten Frage „Warum hat der ORdensobere Hoenisch den Brief an die Patres weitergeleitet
und diese dann „alles ausposaunt“? Ist das wirklich kein Vertrauensbruch?“ Ist mehr als nur eine Frage,
sondern auch eine Aussage: „Warum … alles ausposaunt“, und das ist sicher keine Frage mehr sondern ein
handfester Vorwurf (der vermutlich der Grundlage entbehrt, denn von den Priestern und Hoenisch war kaum
was zu hören) Also reden sie nicht so scheinheilig „Gunsenum … hat nur nachgefragt“. Ihre Frage „Wie
seiht es dann mit der Veränderung der Kirche „: Die Kirche hat in den 20 Konzilien bis zum 1. Vatikanum
die Lehre ausgefeilt, konkretisiert, verdeutlicht. Sie hat keine neue Lehre geschaffen, sondern im Gegenteil
falsche Lehren verurteilt und dadurch zu einem klareren Verstädnis der Dinge gekommen. D.h. die „Neuerungen“
waren keine Neuerungen sondern die Ausgestaltung des einen Glaubens.
#65 Pünktchen 12:03:33 | Samstag, 23. Dezember 2006
Desperatus Sie beklagen, daß sich seit den zweitren Vaticanum die Kirche verändert habe. Wie seiht es
dann mit der Veränderung der Kirche nach Nicäa I (Ostertermin), Nicäa II (Bilderverehrung), Lateran
II (Papstwahl), Trient (Kirchenreform), Vaticanum I (Infallibilität)? Sind auch diese „Neuerungen“ abzulehnen?
Was Sie als „Veränderungen“ der früheren Konzile bezeichnen, sind vielmehr (z.T. dogmatische) Festlegungen
dessen, was auch zuvor geglaubt und praktiziert wurde. Die Veränderungen, die das II. Vatikanum entfacht
hatte, berufen sich dagegen teilweise zu Unrecht auf das Konzil, worauf der Hl. Vater eigens hingewiesen
hatte. (s. mein Link weiter unten!) Im Gegensatz zu einigen der von Ihnen genannten Konzilien wurde auf
dem II. Vatikanum nichts dogmatisiert. Die Erhebung des II. Vatikanums zu einer Art Super-Konzil, das
alle anderen Konzile und die ganze katholische Tradition relativiere, dies ist der Vorwurf des Hl. Vaters
an die Adresse derer, die sich auf den „Geist des Konzils“ berufen und den Buchstaben desselben nicht
mehr zur Kenntnis nehmen. Gunsenum hatte sich schon frühzeitig an der Kampagne gegen die SJM-Priester –
hier in kreuz.net – beteiligt. Die angeblich „angstmachende Theologie“ zählte da zu den Standardvorwürfen!
#64 Desperatus † 11:53:39 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Pünktchen Ich hätte m,eine Fragen auch gerne beantwortet. Und zu Ihrer Unterstellung an Gunsenum: Er
hat nur nachgefragt. Wie kommen Sie zu der Behauptung, Gunsenum würde den Patres irgendetwas unterstellen?
#63 Pünktchen 11:38:59 | Samstag, 23. Dezember 2006
gunsenum 1. Warum setzte Erzbischof Dyba die Patres nur in den Minipfarreien in der Rhön ein? Warum etablieren
Leute wie Sie eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in der Pastoral? Warum Leute wie Sie von „Käffern“ in der
Rhön, die dankbar sein müssen, wenn sie überhaupt noch Seelsorger vor Ort haben. 2. Wie lange läuft
ein solcher Gestellungsvertrag im Regelfall? Ist er einseitig kündbar? Daß der Vertrag einseitig kündbar
ist, wurde von niemandem bestritten. Was soll die Frage? Hier geht es doch um die einseitige Kündigung
durch den Bischof aus erkennbar unsachlichem Motivationshintergrund (Jähzorn), im Gegensatz zu den pastoralen
Erfordernissen, unter Hintergehung der betroffenen Priester und Gläubigen, in ständiger Dialogverweigerung,
in Entfesselung einer Diffamierungskampagne gegen die Prieseter der SJM, an dem Sie sich auch beteiligen,
Gunsenum, … (…Zeichenvorrat reicht hier nicht…!) 3. Warum hat der ORdensobere Hoenisch den Brief
an die Patres weitergeleitet und diese dann „alles ausposaunt“? Die Weiterleitung war selbstverständlich
und der Bischofsbrief nicht als vertraulich gekennzeichnet sjm-congregation.org/…/aktuelles/index.htm.
Wenn Sie die Information über Entscheidungen an Entscheidungsbetroffene als „Ausposaunen“ bezeichnen,
dann besitzen Sie einen skurrilen Sprachgebrauch in dieser Sache. 4. Wenn die Patres keien angstmachende
Theologie vermitteln – wie kommt es dann zu diesem Eindruck überhaupt? Einen solchen „Eindruck“ gibt
es nicht, wohl aber eine billige Unterstellung von Ihnen und Ihresgleichen!
stimme Toby zu Toby schrieb: Pflicht, die pfarrlichen Gremien über die angedrohte Entlassung der Geistlichen
zu informieren. Das stimmt an sich – es wäre geradezu verantwortungslos, das Vertragsende und die einseitige
Kündigung „geheim zu halten“ und die zuständigen Leute und gremien nicht zu informieren. Das gilt für
viele Kündigungen, bei denen der Staat sogar entsprechende informationspflicht vorschreibt, z.B. wenn
einem Angestellten gekündigt wird muss er und der Betriebsrat rechtzeitig informiert werden.
@ Gunsenum 1. Die drei entpflichteten Patres traten ihren Dienst in der Diözese Fulda erst nach dem Tod
Erzbischof Dybas an. Wenn ich mich recht entsinner, wurden zwei der drei Patres erst 2001 zu Priestern
geweiht. Die vertraglichen Vereinbarungen mit dem Orden waren allerdings schon unter Erzbischof Dyba ausgehandelt
worden. 2. Ein Gestellungsvertrag läuft normalerweise so lange, bis er von einer Seite gekündigt wird.
Er ist nicht befristet. 3. Ein vertrauliches Schreiben muss als solches gekennzeichnet sein. Das war hier
nicht der Fall, denn es handelte sich um ein amtliches Dokument. Pater Hönisch hatte die Pflicht, die
pfarrlichen Gremien über die angedrohte Entlassung der Geistlichen zu informieren. 4. Eine gute Frage.
Das Problem liegt bei den Verleumdern, nicht bei den Verleumdeten.
#60 Desperatus † 11:26:19 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Pünktchen Sie beklagen, daß sich seit den zweitren Vaticanum die Kirche verändert habe. Wie seiht
es dann mit der Veränderung der Kirche nach Nicäa I (Ostertermin), Nicäa II (Bilderverehrung), Lateran
II (Papstwahl), Trient (Kirchenreform), Vaticanum I (Infallibilität)? Sind auch diese „Neuerungen“ abzulehnen?
Die Fehlgewichtung des II. Vatikanums ist eine absichtliche Überbewertung durch die Modernisten, um den
katholischen „Rest“ – also die Dogmen, 20 anderen Konzilien usw. dadurch du marginalisieren und in den
Schatten dieses „Konzils“ zu stellen, das noch nicht mal einen Glaubensatz hervorgebracht hat.
#58 Pünktchen 11:17:38 | Samstag, 23. Dezember 2006
Die Fehlgewichtung des II. Vatikanums kann man in allen möglichen Erklärungen von Algermissen antreffen,
der die Kirchengeschichte regelrecht in „vorher“ und „nachher“ einteilt mit dem II. Vatikanum als Dreh-
und Angelpunkt einer innerkirchlichen Zeitrechnung. Mit dem Hl. Vater ist das jedenfalls nicht zu machen!
www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html Der Leser „Mitten drin“ mag mitten drin sein im Fuldaer Establishment,
inner- und gesamtkirchlich bewegt er sich ins Abseits!
#57 Gunsenum 11:10:49 | Samstag, 23. Dezember 2006
Ohne Häme: Beantworten sie – ich will doch gerne versuchen- ihre Befürchtungen und Kritik detaillliert
zu verstehen- folgende Fragen: [wirklich ohne jede Häme, lediglich um stichhaltige Argumente zu finden,
was durch die Vielzahl der Postings mir nicht mehr möglich ist!] 1. Warum setzte Erzbischof Dyba die
Patres nur in den Minipfarreien in der Rhön ein? 2. Wie lange läuft ein solcher Gestellungsvertrag im
Regelfall? Ist er einseitig kündbar? 3. Warum hat der ORdensobere Hoenisch den Brief an die Patres weitergeleitet
und diese dann „alles ausposaunt“? Ist das wirklich kein Vertrauensbruch? 4. Wenn die Patres keien angstmachende
Theologie vermitteln – wie kommt es dann zu diesem Eindruck überhaupt? BEste Weihnachtsgrüße Gunsenum
Verkennung des II. Vatikanums als einem Traditionsbruch das VII wird fast grundsätzlich falsch gewichtet.
Es ist auf dem selben „Level“ wie jede Päpstliche Sonntagspredigt – ordentliches Lehramt. Deshalb sind
die Texte vergleichsweise unwichtig, verglichen mit vielen anderen päpstlichen Dokumenten und Durchführungsverfügungen
z.B. über die Messe.
#55 Pünktchen 11:01:10 | Samstag, 23. Dezember 2006
Mittendrin im Abseits Sie verschweigen, daß es sich um ein stetiges Wachstum www.kreuz.net/bookentry.926.html
bei z. B. FSSP und SJM handelt, während die diözesanen Priesterseminare stetiges Schrumpfen oder Stabilisierung
auf Tiefstniveau verzeichnen und z.Tl. vor der Schließung stehen. Damit kommt es in absehbarer Zeit –
und besonders nachdem der Hl. Vater das Meßordo von 1962 freigegeben haben wird – zu einer Situation,
in der die Bischöfe dankbar sein müssen, wenn einige der traditionstreuen und jungen Priester aus den
genannten und anderen Ordensgemeinschaften an der Seelsorge in den wegen zunehmenden Priestermangels pastoral
ausgezehrten Diözesen überhaupt mitwirken wollen. Das wird der Zeitpunkt sein, an dem man sich allmählich
von solchen Bischöfen trennt, die aus ideologischen Gründen (d.h. aus Verkennung des II. Vatikanums
als einem Traditionsbruch) eher ihre Diözesen weiter herunterwirtschaften würden, als daß sie sie jungen,
tüchtigen, seeleneifrigen und glaubenstreuen Priestern (wie denen der Servi Jesu et Mariae) zu öffnen!
Dieser Zeitpunkt naht und der Fall Algermissen www.kreuz.net/bookentry.916.html wird als Menetekel für
einen saturierten und an vermeintliche Besitzstände sich klammernden deutschen Episkopat wahrgenommen
werden, der das Fanal nicht vernommen hatte, das der Hl. Vater in seiner Weihnachtsansprache vom 22. Dez.
2005 www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html gesetzt hatte: das II. Vatikanum ist im Lichte der Tradition
zu interpretieren und nicht umgekehrt!
also ist die bilanz: ++der bischof von fulda hat sich als der geoutet, der er ist ++der liebe Gott schickt
neue Priester nach Kasachstan ++die Rhön ist gut versorgt mit kat. Priestern: www.fsspx.info/zentren/show.php?id=27
++ Dem Ansehen des Ordens hat es genützt –- die Autofahrten Sonntags nach Fulda
@ Pünktchen: Mittendrin im Abseits Der Orden SJM mag gemessen an seiner Größe starke Zuwachszahlen
haben: Ich habe zehn Priester. Einer kommt dazu. Dann macht das 10 Prozent! 10 Prozent Steuererhöhung
sind verdammt viel, aber nicht wenn die Steuer vorher am Boden war!
#51 Paulchen 23:54:07 | Freitag, 22. Dezember 2006
Gotthard Sie reden vielleicht einen MIST. Pater Hönisch wird ja wohl seine Patres über einen bevorstehenden
RAUSSCHMISS informieren dürfen.ODER? SIE , ALGERMISSEN und seine Anhänger sind . Algermissen ist für
mich kein o^/ ,sondern schon fast ein !
#50 Gotthard 23:18:09 | Freitag, 22. Dezember 2006
Hoenisch tut ahungslos Den Brief des Bischofs habe ich an die drei betroffenen Patres unseres Ordens weitergeleitet,
weil ich dies für meine Aufgabe ansah. was dieser Pater als seine Aufgabe ansieht… abenteuerlich. Sendet
er jeden Brief, in dem es inhaltlich über einen seiner Leute geht, an den weiter? Hoenisch und das Bistum
waren Vertragspartner – nicht die einzelnen Patres… Dieser Orden wurde vom Bischof angeschrieben – nicht
die einzelnen Priester. Bischof – Ordensleitung – Patres – Gemeindegremien … eine interessante Reihung
gab es die auch unter Dyba im umgekehrten Fall? Wer wurde gefragt, ob SJM die Pfarren übernehmen könnte?
#49 Desperatus † 22:52:22 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Exbuchumer Auch wenn einige Leute, wie die FM dieses Siegel in den Dreck ziehen, wie es auch diese Freimaurer-Vor-Organisationen –
wie die Rotarier – tun. Die gehören doch alle in diesen Kreis der Gottesleugner. Um mich Ihrer Ansicht
anschließen zu können, würde ich gerne Belege für diese Aussage finden. Mir selbst ist nicht bekannt,
daß Rotarier Gott leugnen.
#48 ExBochumer † 22:41:07 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Sirilo Niemand braucht sich entschuldigen, denn jedermann ist für sein eigenes Heil selbst verantwortlich.
Jeder Freimaurer weiß, auf was er sich einlässt. Und jeder Christ sollte sich bewußt sein, daß er
ein CHRIST ist. Jeder Christ hat durch seine Taufe ein Siegel erhalten. Er ist und bleibt Christ. Auch
wenn einige Leute, wie die FM dieses Siegel in den Dreck ziehen, wie es auch diese Freimaurer-Vor-Organisationen –
wie die Rotarier – tun. Die gehören doch alle in diesen Kreis der Gottesleugner.
#47 Desperatus † 22:39:24 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Exbuchumer Mitnichten ist es meine Absicht, hier zu hetzen; statt dessen bemühe ich mich um Wahrheit,
behaupte auch keineswegs, sie gefunden zu haben. Zur Wahrheit gehört eben auch sprachliche Klarheit (Die
Dogmen der Heiligen Kirche sind dafür ausgezeichnete Beispiele). Wenn Sie also glauben, mich der Hetze
bezichtigen zu müssen, weil ich Ihren Gedanken aufgreife und streng logisch umsetze, dann frage ich Sie,
was ich von Ihren Gedanken und deren verbalen Niederschlägen halten soll.
@Aurelius Vielen Dank für das Bonmot „Freimaurerei ist die organisierte Inhaltslosigkeit.“ So ähnlich
war mein Eindruck bisher auch, ich habe es nur noch nicht so gut formuliert gefunden. P.S. Für ExBochumer:
Auch ich bin kein Freimaurer, war keiner und werde nie einer werden (weil ich für solch pseudomystisches
Brimborium nichts übrig habe.)
Lieber Bonifatius, wir sind doch trotz all’ dieser Leute katholisch! Reden wir nicht von den Kleingeistern,
die hier ‘rumgeistern – reden wir von den höheren Etagen: Ein Bischof Algermissen mag durchaus rechtmäßig
auf der Kathedra des hl. Bonifatius und des verehrten Erzbischofs Dyba sitzen und Macht haben und Druck
ausüben – was nützt es ihm? Die Leute seiner (und in etwa leider auch meiner) Generation haben sich
die Stühle erobert und sitzen sich breit, aber sie wissen ganz genau, daß, um mit dem hl. Hieronimus
zu sprechen „nubila est. praeterit.“ Es ist nur ein Wölkchen und wird vergehen. Er schrieb das zur Zeit
der arianischen Ketzerei, als der hl. Athanasius bemerkte, daß der Erdkreis stöhnend aufwachte und feststellte,
arianisch zu sein. Die Arianer hatten die Kirchen und die Bischofsstühle inne. Fast alle. Und dann ließ
Chlodwig sich katholisch taufen, 496. Das war die Wende, nach über 80 Jahren. Erst sehr lange Zeit später
war der Arianismus überwunden. Wir können gar nicht verzweifelt sein. Das Wunder „Kirche“ wird auch
aus dieser gigantischen Krise neu, strahlend und schön wieder auferstehen. Wann? Egal! Es wird so sein!
Und wir könenn sagen, wir sind dabeigewesen. Oha, jetzt habe ich einen Erzfreimaurer zitiert. Nun denn:
Gute Nacht!
#43 bonifatius 21:44:31 | Freitag, 22. Dezember 2006
Verzweiflungsruf! Es ist erschütternd, wenn man kurz vor Weihnacht, dem Fest der Liebe und des Friedens,
die vox plebis, bei der Gottes Segen anscheinend erloschen ist, vernimmt. Liebe Rebekka, warum denn immer
so ordinär? Muß man denn immer Mitten drin in Schmutz und Dreck statt nur dabei sein? Wenn man den ganzen
Vorgang A. überdenkt, sowie über die Glaubensführung – und Unterweisung vieler Bischöfe nachdenkt,
schämt man sich fast, sich selber katholisch nennen zu müssen. Mein Gott, hilft hier noch ein Gebet
für unsere Hirten im Glauben??
#42 Aurelius 21:40:59 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ ExBochumer Mit Erzfreimaurer meinte ich denjenigen Herrn Goethe, der für Alles und für Jedermann herhalten
muß. Das beantwortet meine Frage nicht. Wir wissen was ein Freimaurer ist. Aber was ist ein Erzfreimaurer?
Zu Goethe: Der Mann hat halt jede Menge Zeugs geschrieben –- ich habe das wenigste gelesen und gefallen
hat mir gar nichts, nenn Sie mich ruhig Banausen. Und das ist doch nunmal die Taktik der Freimaurer: Immer
den selben Quatsch hochkochen, immer die gleichen Maurer hervorholen und … und … und … Ob das Taktik
oder einfach Selbstbeweihräuchrung ist, weiß ich nicht. Aber im Grunde haben Sie durchaus Recht. Aber
Sie haben meine Frage noch nicht beantwortet: Habe gar nicht mitbekommen, daß Sie mich was gefragt haben.
Sind Sie ein Br…?? Br…? Bratschist? Bratkartoffelfetischist? Brennmeister bei Jack Daniel’s? Wenn
Sie wissen wollen, ob ich Mitglied in diesem Scheißverein bin, dann lautet meine Antwort nein. Ich habe
mich im Studium (in einem völlig anderem Zusammenhang) aber mit denen beschäftigt. Vollkommen uneingenommen
bin ich relativ schnell zu der Überzeugung gekommen, daß Freimaurerei die organisierte Inhaltslosigkeit
ist. Ich lehne aber die weit verbreiteten Verschwörungstheorien ab. Die Jungs sind so dermaßen zerstritten,
daß die gar keine Energie mehr haben, die Kirche zu zerstören.
#41 ExBochumer † 20:47:59 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Desperatus Sie verstehen scheinbar auch NICHTS. Selbst wenn das Thema, das kreuz.net aufgreift, scheinbar
immer das EINE, nämlich Algermissen, ist, so werden doch immer neue Informationen geliefert. Ich schrieb
es schon an eine andere Genossin von Ihnen: Bleiben Sie kreuz.net fern, wenn Sie hetzen wollen. Ich danke
übrigens hier mal ganz offen kreuz.net für die Informationen, die sonst keine andere sich selbst katholisch
nennende Seite oder „katholischer Informationsdienst“ nennender Verein bringt.
#40 Desperatus † 20:29:16 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Exbuchumer Und das ist doch nunmal die Taktik der Freimaurer: Immer den selben Quatsch hochkochen, Das
ist eine wunderbare Aussage. Haben Sie mal die Artikel über Algemissen und die SJM hier gezählt? Kreuz.net
ist nach IHRER Definition also eine Freimaurerseite.
#39 ExBochumer † 20:21:56 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Aurelius Ich stehe – vielleicht im Ggs. zu Ihnen – nicht Gewehr bei Fuß. Jedoch antworte ich: Mit Erzfreimaurer
meinte ich denjenigen Herrn Goethe, der für Alles und für Jedermann herhalten muß. Und das ist doch
nunmal die Taktik der Freimaurer: Immer den selben Quatsch hochkochen, immer die gleichen Maurer hervorholen
und … und … und … Aber Sie haben meine Frage noch nicht beantwortet: Sind Sie ein Br…??
#35 Katharina L. † 19:36:10 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Toby Man halte dagegen die Dialogfähigkeit eines Lefebvre: Der nimmt Dialog sogar so ernst, dass er
zuerst Vereinbarung trifft und diese dann nicht einhält. Bravo! Ein Hoch auf den Dialog!
#34 Pünktchen 19:28:59 | Freitag, 22. Dezember 2006
Zur Versachlichung der Debatte hier nochmals die Fragen der Leserin clarissa colonia: Zuanfangs handelte
es sich ja noch um ein Problem mit der Moralität und Legalität: -darf man als Bischof unbeweisbare und
rufschädigende Behauptungen verbreiten oder verbreiten lassen? -darf man als Bischof öffentlich und
nachweisbar die Unwahrheit sagen? -darf man als Bischof Laien das Recht verweigern, sich an ihren Oberhirten
zu wenden? -darf man als Bischof kirchliche und zivile Gesetze missachten oder brechen? -darf man als
Bischof einen Dialog einfordern, den man dann aber aktiv verweigert? -darf man als Bischof Laien mit einem
empfindlichen äusseren Übel drohen (kein Pfarrer mehr)? -darf man als Bischof Einfluss auf die Meinungsfreiheit
oder die Freiheit der Presse nehmen? Daraus ist aber unter der Hand schon längt ein Problem der Legtimität
geworden: -kann man Bischof bleiben, wenn man unbeweisbare und rufschädigende Behauptungen verbreitet
oder verbreiten lässt? -kann man Bischof bleiben, wenn man öffentlich und nachweisbar die Unwahrheit
sagt? -kann man Bischof bleiben, wenn man Laien das Recht verweigert, sich an ihren Oberhirten zu wenden?
-kann man Bischof bleiben, wenn man kirchliche und zivile Gesetze missachtet oder bricht? -kann man Bischof
bleiben, wenn man einen Dialog einfordert, den man dann aber aktiv verweigert? -kann man Bischof bleiben,
wenn man Laien mit einem empfindlichen äusseren Übel droht (kein Pfarrer mehr)? -kann man Bischof bleiben,
wenn man Einfluss auf die Meinungsfreiheit oder die Freiheit der Presse nimmt?“
„Na da messe ich doch lieber die SJM an denen, von denen hier bei hetz.net unterstützt werden“ Gern.
Schreiben Sie mir bei Gelegenheit, was Sie mit „hetz.net“ meinen? Ich meine, wegen der so vornehm-zurückhaltend
argumentierenden Wortwahl.
@Maurice Corvisier Wenn man Bischof Algermissen an denen mißt, die sein Verhalten befürworten, … na
ja. Na da messe ich doch lieber die SJM an denen, von denen hier bei hetz.net unterstützt werden!
Auch rebekka und Henricus sind die besten Zuarbeiter derjenigen, die unter Bischof Algermissen und seinem
unsäglichen Verhalten leiden. Wenn man Bischof Algermissen an denen mißt, die sein Verhalten befürworten, …
na ja. Es gilt eben: die Altachtundsechziger wie Bischof Algermissen halten nach dem Marsch auch durch
die kirchlichen Institutionen momentan noch die Machtstrukturen besetzt. Die Art, in der sie davon Gebrauch
machen, ist einer der Gründe ihres Scheiterns. Das ist schon deutlich absehbar – und sie wissen das auch
selbst. Deshalb der rücksichtslose und unmenschliche Einsatz von Macht, Zwang und Druck; das alles richtet
sich schon jetzt gegen sie selbst: sie richten sich selbst.
Sehr nett „Toby“ fordert also Dialog ein… Interessant, sonst heißt es doch gerade bei hetz.net immer,
„Dialog“ sei eine Ideologie der achso bösen 68er… Diese linken Zecken, die die Kirche mit Modernismus
und Demokratie durchsetzen… Die Politik von hetz.net in Kürze: Wenn es gegen Lehmann geht, wird Einschreiten
der Hierarchie gefordert. Wenn es aber gegen Algermissen geht, wird Dialog gefordert. Na das nenne ich
mal Prinzipientreue. Genau wie der Bekennermut der Autoren, die ja hier mit ihrem Namen für ihre Schmierereien
einstehen. So lob ich mir das Christentum!
Algermissen- Rücktritt! Bischof Algermissen sollte unverzüglich zurücktreten! Diese hier mehrfach erhobene
Forderung kann ich nur voll unterstützen. Leider würde sich dann aber wohl wenig in der Kirche ändern,
weil es bisher nicht danach aussieht, daß der derzeitige Papst in der deutschen Ortskirche seinen Einfluß
geltend machen will. Andererseits: durch die Verfolgung werden die SJM und die Gläubigen insgesamt gestärkt,
weil im Fall des Bischofs Algermissen jeder sehen kann, was Sache ist. Einen – wie auch immer gearteten –
Dialog mit Herrn Algermissen halte ich für wenig sinnvoll, weil die Generation der Algermissen angehört,
dieses Wort nur im Sinne der Ideologie der 1968er mißbraucht. Für Katholiken bleibt nur, natürlich
zusammen mit den üblichen Beschwerdebriefen an Rom und sonstige Instanzen, das Gebet für die Ungläubigen
und die Feinde der Kirche. Darin sind Algermissen, Lehmann, Müller und Co. eingeschlossen. Fortis in
fide! Cyprian
Dialog statt Dialogverweigerung Bischof Algermissen verweigert nach wie vor den Dialog. Jetzt, wo er vollendete
Tatsachen geschaffen hat, führt er plötzlich „Einzelgespräche“ mit den Verantwortlichen der Mahnwachen,
um die Gläubigen einzuschüchtern. Was bildet sich dieser Bischof eigentlich ein? Ist das „System Algermissen“
überhaupt noch mit Recht und Ordnung der katholischen Kirche vereinbar?
#24 Pünktchen 17:48:32 | Freitag, 22. Dezember 2006
Mittendrin im Abseits Es kann gar keine Rede davon sein, daß der Orden der SJM ein kärgliches Dasein
friste. Die Wahrheit ist, daß kein anderer Orden im deutschsprachigen Raum – gemessen an der eigenen
Größe – so viel Nachwuchs www.kreuz.net/bookentry.926.html verzeichnet! Früher oder später werden
die deutschen Bischöfe nachsuchen müssen bei den Servi und der FSSP, damit diese zu eigenen Bedingungen
ihre Priester entsenden! Erst jüngst hat Bischof Küng / St.Pölten wieder zwei Kandidaten aus dem Orden
der SJM geweiht (eine Diakonatsweihe und eine Priesterweihe am 9. Dez www.sjm-congregation.org/…terweihe06/index.htm.)!
Wenn dieser Zeitpunkt gekommen sein wird, dann werden Pastoralsimulatoren wie Algermissen „einpacken“
dürfen! Wetten daß?
Mitten drin Welch arroganter Schnösel ist doch dieser Hoenisch? „Seine“ Patres waren angestellt, nichts
weiter! Er hat dem Vertragspartner Gehorsam zu leisten, zumal er ein Bischof ist! 1. Wer hier der arrogante
Schnösel ist, steht nach Ihren Äußerungen außer Frage. 2. Kadavergehorsam ist auch einem Bischof gegenüber
unkatholisch. 3. Pater Hoenisch war und ist gehorsam. Trotz allem. Wahrscheinlich glaubte Hoenisch beim
Austritt aus dem Jesuitenorden und dem Zusatz seines „et Mariae“ im neuen Namen selbst die Kardinalwürde
zu erlangen! Was soll das? Unsinn. Wie Sie am kärglichen Dasein und der Situation ihres Ordens in Deutschland
sehen, machen Sie wohl etwas falsch! Ob das wohl am jämmerlichen Verhalten deutscher Bischöfe liegt,
denen alles, was im Ruche des Katholizismus steht, eine solche Angst einflößt, daß sie es behindern
mit allen Tricks, Schlichen und üblen Machenschaften? – Ob sie das nicht nur mit der FSSPX tun, sondern
auch mit anerkannten Gemeinschaften wie FSSP und eben auch den SJM? Ob das Verhalten und die Vorgehensweise
des Bischofs von Fulda offenbar nicht nur im vorliegenden Falle wohl durchaus als „unter der Gürtellinie“
zu bezeichnen ist – und ob es wohl eine besondere Infamie ist, sich so kurz vor Weihnachten so zu entblößen?
Ob die Äußerungen und Stellungnahmen der Befürworter dieses Herrn und seines brutalstmöglichen Vorgehens
wohl ein ganz deutliches Licht in die arg dunklen Verhältnisse im Nach-Dyba-Fulda werfen?
#22 Aurelius 17:46:23 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Benedikt: Ups… Vielleicht sowas wie „niedere Priesterweihen“? Äh… gut! Das ist wohl auch höherer
Stuss gewesen. Ich meinte natürlich „Niedere Weihen“ Frohes Fest Ihnen ! Danke, Ihnen auch!
#21 Karl-Peter 17:43:24 | Freitag, 22. Dezember 2006
„Christliches“ Verhalten? Sehr christlich und menschenfreundlich ist es, Priester, die sich für Gott
und die Menschen mit ihrer ganzen Existenz eingesetzt haben, kurz vor Weihnachten von ihren Gemeinden
zu trennen!? Manchen Bischofshörigen fehlt offensichtlich der Realitätssinn für den angerichteten Flurschaden.
Viele Menschen sind durch das Verhalten dieses Bischofs im Innersten ihrer Seele zutiefst verletzt, neuerdings
sogar eingeschüchert und verängstigt! Wie dieser Schaden gutzumachen ist, kann niemand richtig abschätzen.
@ExBochumer Wie groß und alles überwuchernd muß Ihre Paranoia schon sein, wenn sie in einem Menschen,
der bloß mal Goethe zitiert, schon einen Freimaurer sehen?
@ Mitten drin Natürlich hat ein Bischof das Recht, Vertragspartnern die Zusammenarbeit aufzukündigen.
Aber darum geht es hier nicht. Bischof Algermissen wollte den Patres nicht kündigen, sondern sie zwingen,
das Bistum Fulda „freiwillig“ zu verlassen. Ähnlich verhält es sich beim sogenannten „Pastoralen Prozess“.
Auch hier sollen die Pfarrer gezwungen werden, „freiwillig“ um die Errichtung von Pastoralverbünden zu
„bitten“. Das hat mit Gehorsam nichts zu tun. Das ist ein Skandal. Der Bischof glaubt wohl, immer nach
Gutsherrenart erfahren zu können. Da hat er aber etwas Wesentliches von seinem hohen Amt nicht verstanden.
Der Bischof muss schon zu dem stehen, was seine wahren Absichten und Hintergedanken sind und die Karten
offen auf den Tisch legen. Aber genau das tut er nicht. Er will die Öffentlichkeit täuschen und sich
die Wahrheit oder besser seine „Wahrheit“ immer so zurechtbiegen, wie es ihm in den Kram passt. Die Leute
lassen sich aber Gott sei Dank nicht für dumm verkaufen.
#17 Aurelius 17:41:33 | Freitag, 22. Dezember 2006
ExBochumer No comment. Das ist ziemlich schade, daß Sie auf meine Frage nicht eingehen. Man könnte es
ja fast als Eingeständnis nehmen, daß Sie ziemlichen Stuss geschrieben haben. Erzstuss, sozusagen.
#16 Guiseppe 17:40:42 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Mitten drin Mitten drin: „Welch arroganter Schnösel ist doch dieser Hoenisch? „Seine“ Patres waren angestellt,
nichts weiter! Er hat dem Vertragspartner Gehorsam zu leisten, zumal er ein Bischof ist!“ Sie, der Sie
unbedingten Gehorsam einfordern, reden Pater Hönisch abwertend mit „Herr Hönisch“ an. Er ist aber Priester
und Pater. Wo ist denn Ihr Respekt. (Wissen Sie überhaupt, was das ist?) Pater Hönisch schrieb: „Bischof
Algermissen von Fulda hatte mir in einem Brief geraten, die drei Patres, die in seiner Diözese arbeiten,
freiwilligzurückzuziehen – dann bräuchte er keine »eventuellen notwendigen administrativen Maßnahmen«
zu ergreifen.“ (Hervorhebungen durch mich.) Was ist für Sie Ungehorsam? Etwa, wenn schon ein Rat nicht
befolgt wird? Wo leben wir denn??? Bischof Algermissen hat versucht, Pater Hönisch zu erpressen nach
dem Motto: „wenn Du es nicht tust, tue ich es.“ Und der Bischof tat es dann – auf seine Weise, wie wir
ja alle jetzt gut wissen: Pater Hönisch gehorchte, als Bischof Algermissen die drei SJM-Priester entließ
und dann noch demütigte. Sie reden der Tyrannei das Wort, demütigen einen verdienten katholischen Orden,
der von Rom anerkannt ist und geachtet wird, und sind damit schlimmer als arrogant!
#14 Aurelius 17:37:15 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ExBochumer: Erzfreimaurer Goethe gilt als Erzfreimaurer. Goethe war Freimaurer. Genauso wie Mozart, Haydn
(große Komponisten großer Kirchenmusik), Franz Liszt (ebenso ein Komponist großer Kirchenmusik, der
in späteren Jahren die niederen Priesterweihen empfing und zu dem Papst Pius IX. ein gutes Verhältnis
hatte) sowie zahlreiche anderen musikalische, künstlerische und literarische Größen des 18. und 19.
Jahrhunderts. Alle Teil einer gaaaaaaaaaaaaaanz großen Verschwörung gegen die Kirche? Oder einfach nur
Mitglieder in einer Organisation, die man am besten als Pfadfinder für große Jungs mit null Inhalt,
jeder Menge Blabla, Wichtigtuerei und Trinkritualen wie in Studentenverbindungen bezeichnet? Und was,
bitte schön, ist ein „Erzfreimaurer“?
#13 ExBochumer † 17:27:46 | Freitag, 22. Dezember 2006
An … @ Sirilo Goethe gilt als Erzfreimaurer. Algermissen und Lehmann sind in der Vorfeldorganisation
„Rotarier“ engagiert. Sie sind vermutlich auch dieser Organisation/en angehörig, da Ihnen nur Goethe
einfällt. @ Mitten drin … Ich finde die Karrikatur nicht geschmacklos. Eher treffend.
#12 Sturmius 17:22:18 | Freitag, 22. Dezember 2006
Kasachstan? @ vox populi Gehört der Bischof von Fulda einer anderen Kirche an und nicht der katholischen
Kirche, wie es sie überall auf der Welt unter der Einheit Roms gibt? Was für Rom und Kasachstan gut
ist, muss auch für Fulda und Deutschland gut sein.
Fulda und kein Ende Zu dem endlosen Wiederkäuen der Causa Algermissen fällt mir nur noch ein Wort von
Goethe ein: „Getretner Quark wird breit, nicht stark.“
Arrogant Pater Hoenisch schreibt: daß ich die Patres nicht zurückziehen werde, da sie sich nichts zu
schulden haben kommen lassen. Welch arroganter Schnösel ist doch dieser Hoenisch? „Seine“ Patres waren
angestellt, nichts weiter! Er hat dem Vertragspartner Gehorsam zu leisten, zumal er ein Bischof ist! Die
Karikatur finde ich geschmacklos! Wahrscheinlich glaubte Hoenisch beim Austritt aus dem Jesuitenorden
und dem Zusatz seines „et Mariae“ im neuen Namen selbst die Kardinalwürde zu erlangen! Tja … Pech gehabt,
Herr Hoenisch! Wie Sie am kärglichen Dasein und der Situation ihres Ordens in Deutschland sehen, machen
Sie wohl etwas falsch!
Gelebtes Christentum? rebekka schrieb: Das ist doch der wahre Geist der Weihnacht. Danke, kreuz.net, für
gelebte Christentum! Schön, rebekka, dass Sie kreuz.net lesen. Was ist der wahre Geist der Weihnacht?
Was ist gelebtes Christentum? * intakten Pfarreien ohne Begründung die Priester wegnehmen? * öffentlich
die Unwahrheit verbreiten? * den eigenne Diözesanen den Dialog verweigern? * sich schriftlich einer würdelosen
Sprache bedienen („Ekel“, „besudeln“)? Nur war das nicht kreuz.net, sondern der Bischof von Fulda …
#8 ExBochumer † 17:07:06 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ rebekka Vermutlich leben Sie auch nicht „IHR“ Christentum. Was Algermissen da verzapft hat, IST ein
Skandal. Und – Lesen brauchen Sie auf kreuz.net auch nicht. Lassen Sie es doch einfach links/rechts liegen.
Aber vermutlich hat kreuz.net doch „Suchtpotential“, was Nachrichten aus der katholischen Welt betrifft.
So mögen wir kreuz.net Stammt die Schmiererei, die über dem Artikel steht, von „Pater“ Rolf H. Lingen?
Der probiert nämlich auch immer solche Verniedlichungen als Ausdruck seiner Verachtung für katholische
Hierarchen, sonstige Christgläubige oder auch andere Menschen. Das ist doch der wahre Geist der Weihnacht.
Danke, kreuz.net, für gelebte Christentum!
#6 vox populi 16:56:21 | Freitag, 22. Dezember 2006
Ab nach Kasachstan! Die Präfekten der Missionskongregation und der Kleruskongregation haben die ‘Diener
Jesu und Mariens’ schriftlich gebeten, zwei Missionare nach Kasachstan zu schicken. Ich bin der Meinung,
alle SJM-Patres sollten nach Kasachstan geschickt werden. Dort können sie gewiss segensreich wirken.
Andere vorführen? @ stat crux Das ist doch genau das, was Bischof Algermissen zu tun beabsichtigt: Alle,
die nicht seiner Meinung sind, sollen vorgeführt und eingeschüchtert werden (jüngstes Beispiel: der
jugendliche Leserbriefschrieber Johannes Kümpel aus Schwarzbach). Selbst wenn der Bischof im Recht wäre,
ist seine Vorgehensweise doch nicht akzeptabel.
Was wird Algermissen im Fernsehen sagen? Wir dürfen alle gespannt sein auf des Bischofs TV-Auftritt am
4. Adventssonntag: www.hr-online.de/…/sendungen/index.jsp?rubrik=2598 Es wäre kaum verständlich, würde
er zu den aktuellen Auseinandersetzungen im Bistum Fulda einfach schweigen und nur darüber locker-lässig
plaudern, wie er ganz privat Weihnachten feiert. Übrigens erinnere ich mich noch sehr genau daran, wie
Herr Schmidt-Degenhard früher in der Sendung „Horizonte“ regelmäßig über Erzbischof Dr. Johannes Dyba
herzog. Jetzt will Dybas Nachfolger diese Sendung offenbar zur Selbstdarstellung nutzen.
#1 Karl-Peter 16:35:04 | Freitag, 22. Dezember 2006
S.g. Herr Bischof Algermissen, man hört immer wieder, Sie würden kreuz.net regelmäßig frequentieren.
Seien Sie deshalb erinnert an Ihren Brief an Herrn Rothenberger. Wörtlich schrieben Sie: „Mein Justitiar
wird sich heute noch Ihres Textes wegen mit der Staatsanwaltschaft Fulda in Verbindung setzen.“ Machen
Sie Ihre Drohung ruhig noch vor Weihnachten wahr und erstatten Sie Strafanzeige! Das wäre konsequent!
Wer A sagt, sollte auch B sagen, Herr Bischof! Bei einem Strafverfahren werden dann vor Gericht endlich
einmal Fakten öffentlich verifizierbar! Sollten Sie Ihre Drohung inzwischen bereut haben, wird es höchste
Zeit, sich noch vor Weihnachten bei Herrn Rothenberger zu entschuldigen! (Wenn nicht bereits geschehen?)
Und bedenken Sie: Die SJM hätte allen Grund, gegen Sie juristisch vorzugehen. Der aktuelle kreuz.net-Artikel
beweist das!