SJM-Priester vertrieben
Dem Ansehen des Ordens genützt
Der General der ‘Diener Jesu und Mariens’ findet es „unverantwortlich“, daß seine Patres in Fulda kurz vor Weihnachten aus der Pfarreiseelsorge entlassen wurden.
(kreuz.net, Fulda) Am 21. November schrieb der Generalobere der ‘Diener Jesu und Mariens’ (SJM) – Pater Andreas Hönisch – einen Weihnachtsbrief an Freunde und Wohltäter.

Das vierseitige Schreiben erreichte die Haushalte in der ersten Dezemberhälfte. Es liefert einen Querschnitt durch die Arbeit des Ordens.

Pater Hönisch erwähnt auch die Vertreibung der drei SJM-Patres aus dem Bistum Fulda:

„Eigentlich bräuchte ich über die Seelsorgsarbeit in der Rhön nichts mehr zu schreiben, denn in den letzten Wochen wurde wohl kein Orden in der Presse so oft erwähnt wie die SJM.“

Erstaunlicherweise sei von Tag zu Tag positiver über den Orden berichtet worden.

Das Ansehen des Ordens sei durch die Berichterstattung sehr gewachsen.

Pater Hönisch zum Fuldaer Skandal

Der Ordensgeneral faßt den Rauswurf in seinem Weihnachtsbrief noch einmal kurz zusammen:

„Bischof Algermissen von Fulda hatte mir in einem Brief geraten, die drei Patres, die in seiner Diözese arbeiten, freiwillig zurückzuziehen – dann bräuchte er keine »eventuellen notwendigen administrativen Maßnahmen« zu ergreifen.

Dies sei für das Ansehen unseres Ordens besser, als wenn sie durch die Diözese entlassen würden.

Ich schrieb ihm daraufhin zurück, daß ich die Patres nicht zurückziehen werde, da sie sich nichts zu schulden haben kommen lassen.

Wenn er sie selber zurückzieht, werden wir natürlich gehorchen.

Den Brief des Bischofs habe ich an die drei betroffenen Patres unseres Ordens weitergeleitet, weil ich dies für meine Aufgabe ansah.

Denn die Patres mußten ja wissen, daß sie mit allergrößter Wahrscheinlichkeit zum Frühsommer 2007 nicht mehr in den Pfarreien weiter arbeiten werden.

Die Patres haben die Pfarrgemeinderäte über diese Perspektiven informiert.

Dies hat der Bischof als einen Vertrauensbruch angesehen und darauf hin die Patres kurzfristig von ihren Ämtern mit Wirkung des 1. Dezember dieses Jahres entpflichtet.

Ich muß hinzufügen, daß der Brief des Bischofs nicht als »vertraulich« gekennzeichnet war, vielmehr war es ein amtliches Dokument.“


Unverantwortliche Entscheidung

Pater Hönisch kritisiert die Vertreibung seiner Mitbrüder, ohne sich „zum Richter über den Bischof“ zu erheben.

Drei Seelsorger mitten in der Vorbereitung der Kinder auf die erste Heilige Kommunion und noch dazu vor Weihnachten kurzfristig aus der Arbeit herauszunehmen – und keine drei anderen Priester zur Verfügung stellen zu können – sei „objektiv nicht zu verantworten“.

Doch der Bischof besitze diese Vollmacht: „Wir gehorchen“.

Zum Zeitpunkt der Abfassung des Weihnachtsbriefes hoffte Pater Hönisch noch auf „ein Wunder der Umkehr“.

In den betroffenen Pfarreien sei viel gebetet, geopfert und gesühnt worden.

Das Ärgernis, das die „unverständliche Entscheidung“ des Bischofs bei vielen Gläubigen hervorgerufen habe, sei nicht zu übersehen.

Es gehe bei manchen bis an die Grenze des Glaubensverlustes.

Nun brauche es Gebet, Opfer und Sühne für den Bischof und für „die »im Regen stehen gelassenen« Gläubigen“.

Gott öffnet neue Türen

In seinem Weihnachtsbrief berichtet Pater Hönisch auch von Erfreulichem.

Die Präfekten der Missionskongregation und der Kleruskongregation haben die ‘Diener Jesu und Mariens’ schriftlich gebeten, zwei Missionare nach Kasachstan zu schicken.

Bereits sind zwei Patres der ‘Diener Jesu und Mariens’ in der nordkasachischen Diözese Astana tätig.

Zwei weitere sollen zukünftig in der Nachbardiözese Karaganda wirken.

Die schriftliche Bitte der Kirchenfürsten sei mit einem Lob des Ordens verbunden gewesen – berichtet Pater Hönisch:

„Wenn man auf Fulda schaut, kann man wieder einmal sagen: Wenn der Liebe Gott eine Tür zuschlägt, macht er anderswo wieder zwei Türen auf.“
      
97 Lesermeinungen
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#97   Artois †   13:08:15 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
@desperatus
Meinen Sie, daß Sie Ihre Pflichten besser kennen, oder daß ich ihre Pflichten nicht kenne? Ich gestatte mir Zeifel anzumelden, daß Sie wissen, worüber Sie hier so schreiben. Immerhin gibt es bestimmte kirchliche Maßstäbe, die zu respektieren sind!
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#96   Udalricus   23:22:12 | Samstag, 23. Dezember 2006
Nach vorne schauen
Ich glaube, nachdem jetzt lange und intensiv genug über diese Geschichte berichtet worden ist, sollte jetzt der Weihnachtsfriede einkehren und der Blick nach vorne gerichtet werden.
Pater Hönisch hat in seinem Brief hier ein gutes Beispiel gegeben, der Satz, wo Türen geschlossen werden, öffnen sich neue, spricht für seine Großherzigkeit.
Ich wünsche dem Bischof von Fulda, dass er Wege findet, auch in den drei Gemeinden wieder weihnachtlichen Frieden einkehren zu lassen.
Die dahinter stehende Grundsatzdebatte: moderne Bischöfe gegen papsttreue Priester bedarf freilich weiter einer tiefgehenden Analyse und des Dialogs. Das Thema gibt es vielerorts und kann nicht so einfach abgehakt werden. Allerdings kann sachlicher und menschenfreundlicher darüber gesprochen und geschrieben werden als es auf dieser Seite oft geschehen ist. :(3
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#95   Lauschi   21:30:44 | Samstag, 23. Dezember 2006
Frohe Weihnachten
:-] in die Runde – auch für o^/ Algermissen!
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#94   Maurice Corvisier   21:05:29 | Samstag, 23. Dezember 2006
Ihnen, Paulchen, ein besonders friedvolles Weihnachten und
Danke, daß Sie meine Wünsche für Bischof Algermissen richtig verstanden haben!
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#93   Pünktchen   21:05:09 | Samstag, 23. Dezember 2006
Danke Paulchen,
und ein gesegnetes Weihnachtsfest auch Ihnen!
Sie begegnen ja womöglich einem echten Weihbischof in der Hl. Nacht! Es geschehen noch Zeichen und Wunder in den „Käffern“ (Originalton Didymaus) der Rhön!
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#92   Paulchen   20:58:21 | Samstag, 23. Dezember 2006
Maurice
DANKE Maurice !
Das wünsche ich Ihnen auch. :(3
Pünktchen, Clarissa und allen lieben Menschen;
wünsche ich auch : FROHE WEIHNACHTEN ! :(3
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#91   Maurice Corvisier   20:48:54 | Samstag, 23. Dezember 2006
Allen in der Rhön, in diesem Strang und vor allem
dem Bischof Algermissen ein gutes, ja: frohes Weihnachtsfest und ein segensreiches 2007!
Maurice.
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#90   Hypatia   20:41:28 | Samstag, 23. Dezember 2006
@ Pünktchen und Colonia
Meine Damen, das wird jetzt mein Weihnachtsgeschenk an die Jüngerinnen Dianens.
„Halali“, das nach Beendigung der Jagd zur Besichtigung der Wildstrecke geblasen wird, leitet sich über das Französische von dem Schlachtruf muslimischer Krieger: „ la ilahalilla-l-lahu „ ab.
Deswegen und trotz allem: frohe Weihnachten!
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#89   Pünktchen   20:28:25 | Samstag, 23. Dezember 2006
Beste Colonia,
Waidmanns Dank!
Ihre Metaphorik macht ja öfter Anleihen bei der Jagd (z.B. Ihre Betrachtung über „Flurschäden“) und ich bin sicher, daß Ihnen (uns) das gleich vorgehalten wird! Sei’s drum, wie hieß es bei Günther Strack (als Werbeträger für ein alkoholisches Getränk) immer so schön:
„Man gönnt sich ja sonst nichts!“
Ein frohes Weihnachtsfest und ein baldiges Wiedersehen in diesen virtuellen „Jagdgründen“:
Ihr
.
p. :-]
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#88   clarissa colonia   20:16:52 | Samstag, 23. Dezember 2006
Lieber/e/s Pünktchen!
Öfters schon habe ich mich über Ihre Postings gefreut, besonders, wenn Sie mit „spitzer Tastatur“ etwas aufs Korn nehmen. Doch allem Anschein nach ist es vergeblich, von Agitatoren und Propagandisten Antworten auf unsere Fragen zu erwarten, die, wie ich schon länger beobachte, offensichtlich ignoriert werden sollen.
Dass Sie ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest verleben mögen, wünsche ich Ihnen, dessen ungeachtet, von Herzen. Vielleicht haben wir ja nach dem Fest der „Menschwerdung unseres Herrn“ Gelegenheit, die Jagd fortzusetzen. Bis dahin: Waidmanns Heil!
uiogD.
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#87   Desperatus †   14:57:23 | Samstag, 23. Dezember 2006
@pünktchen
Das wünsche ich Ihnen auch.
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#86   Pünktchen   14:52:34 | Samstag, 23. Dezember 2006
Lassen wir’s für’s erste!
Ich wünsche Ihnen ein besinnliches, frohes und gesegnetes Weihnachtsfest! :(3
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#85   Desperatus †   14:46:13 | Samstag, 23. Dezember 2006
Menschwerdung
Vin „danebenzielen habe ich nie gesprochen, sondern allein auf das Festtagsevangelium hingewiesen. Und da ist von Fleischwerdung des Wortes die Rede, nicht von Geburt. Das wird am 25. Dezember gelesen!
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#84   Pünktchen   14:32:07 | Samstag, 23. Dezember 2006
Aha, ein Bischof darf also in einem Brief an
seine Gläubigen in Fragen des Glaubens ruhig ein bißchen „danebenzielen“! (Er ist ja auch nur ihr „Oberhirte“ :-D ) Macht ja nichts, ist eh’ alles wurscht! Verstehe schon, desperatus!
Damit die Diskussion von ihren Nebengleisen herunterkommt, wiederhole ich hier einige Punkte, die clarissa colonia ansprach, und auf die bezeichnenderwesie keine(r) der Bischofsapologeten eingeht:
Viel spannender ist doch die jüngste Geschichte des Bistums Fulda und die immer verzweifelter werdenden Versuche, die Sache wieder in den Griff zu bekommen:
-Schweigen und Aussitzen haben nichts gefruchtet!
-Lügen und Unwahrheiten verbreiten (lassen) haben nichts gefruchtet!
-Briefschreiben und Betroffenheit ausbreiten haben nichts gefruchtet!
-Schikanieren und Drohen haben nichts gefruchtet!
-Einschüchterungen und Einzelgespräche haben nichts gefruchtet!
-Ob die Weibischofs-Christmette etwas fruchtet?
-Ob Fernsehsendungen für die Wirklichkeitserkenntnis etwas fruchten?
-Ob Weihnachts-Gardinen-Predigten für die Versöhnung etwas fruchten?
-Kann ein so Fruchtloser fruchtbar Seelsorger sein?
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#83   Desperatus †   14:24:36 | Samstag, 23. Dezember 2006
Menschwerdung
also ganz sicherlich kein Lehrschreiben
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#82   Pünktchen   14:17:54 | Samstag, 23. Dezember 2006
Der Zusammenhang war ein Brief
indem ein katholischer Bischof larmoyant erklärt, warum er bis auf weiteres für Gespräche nicht zur Verfügung steht! :-!
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#81   Desperatus †   14:12:42 | Samstag, 23. Dezember 2006
Weihnachten
Sofern diese Fomulierung als Lehraussage gedacht war, ist ihnen natürlich zuzustimmen. Sofern die von Ihnen zitierte Formulierung aber gedacht war als Umschreibung des Grundgedankens des Evangelium vom Hochfest (Und das Wort ist Fleisch geworden), ist sie allenfalls unglücklich gewählt. Es kommt doch immer auf den Zusammenhang an, die dem ein Satz gesprochen wird.
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#80   Pünktchen   14:00:17 | Samstag, 23. Dezember 2006
Mit Indifferenz habe ich durchaus jene
„Wurschtigkeit“ in Fragen des Glaubens gemeint, die ich weiter unten auch als „Modernismus“ bezeichnet hatte. Sie eignet z.B. jenen, die vom Weihnachtsfest als dem „Hochfest der Menschwerdung unseres Herrn“ sprechen können! :-!
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#79   Desperatus †   13:56:55 | Samstag, 23. Dezember 2006
Geistige Weite
Was ich unter „Indifferenz im Geistigen“ zu verstehen habe, leuchtet mir noch nicht so ganz ein. Und was „bischöfliche Rotarier“ sind ist mir auch nicht klar. Wenn es denn eine Spitze gegen Bischof Algermissen sein soll, dann halte ich sie für überflüssig.
Im Übrigen könnte es durchaus sinnvoll sein, geistige Weite und geistliche Weite etwas differenzierter zu betrachten.
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#78   Pünktchen   13:52:14 | Samstag, 23. Dezember 2006
Ich habe nichts dagegen
irgendjemandem geistige Weite zuzusprechen. „Geistige Weite“ ist aber nicht zu verwechseln mit Indifferenz im Geistigen. Daß Spaemann eine solche niemals vorzuwerfen wäre, steht fest. Wenn ich da jedoch an einige bischöfliche Rotarier denke … :-!
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#77   Desperatus †   13:45:28 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Pünktchen
Dann nehmen wir also zur Kenntnis, daß
1. Robert Spaemann einer Veröffentlichung seines Vortrags im Rotary-Magazin zugestimmt hat,
und
2. Die angeblich den Freimaurern nahestehenden Rotarier einen Vortrag von Spaemann in ihrem Magazin drucken.
Das spricht sowohl für die geistige Weite von Robert Spaemann als auch für die geistige Weite der Rotarier.
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#76   Pünktchen   13:40:41 | Samstag, 23. Dezember 2006
Desperatus
Spaemann hat nicht „für die Rotarier geschrieben“, sondern ein Vortrag vor der Katholischen Akademie in Bayern (München) wurde hier für eine Veröffentlichung freigegeben, nachdem er übrigens auch schon anderswo (FAZ und „zur debatte“) veröffentlicht worden war. Zu den Grundgedanken seines Vortrages wurde Spaemann auch vom Spiegel interviewt, ohne daß daraus eine „ideologische“ Nähe zum Hamburger Politmagazin abzuleiten wäre!
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#75   Desperatus †   13:33:06 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Pünktchen
Ich wäre an Ihrer Stelle sehr vorsichtig, hier Spaemann zu zitieren. Der schreibt doch tatsächlich für die ROTARIER. Hietr der Link: rotary.de/…ary_magazin/heft.php?oid=547&nm=Dez…
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#74   Pünktchen   13:19:58 | Samstag, 23. Dezember 2006
Was ist so gefährlich am Modernismus?
Im Gegensatz zu klassischen Häresien scheint der Modernismus keine Glaubenswahrheit zu leugnen! Gottessohnschaft, Jungfrauengeburt, Trinität, das Wesen der Hl. Messe … Er leugnet nicht die Glaubenswahrheiten, sondern erklärt diese für irrelevant! Er negiert nicht einzelne Dogmen, sondern unterminiert alle zugleich!
Wie Robert Spaemann richtig gesehen hat: Wem immer es mit einer Wahrheit ernst ist, muß sich als Fundamentalist“ bezeichnen lassen!
Der letzte Mensch Nietzsches: das ist die Verkörperung des banalen Nihilismus. Er nennt sich heute selbst „Liberalismus“ und hat für alles, was sich ihm nicht fügt, die Einschüchtervokabel „Fundamentalismus“ bereit. Ein Fundamentalist ist in diesem Sinne jeder, dem es mit irgend etwas ernst ist, das für ihn nicht zur Disposition steht. Für den banalen Liberalismus ist Freiheit: Vermehrung von Optionschancen. Er läßt aber keine Option gelten, für die es sich lohnte, auf alle übrigen zu verzichten. Von einer solchen Option aber spricht das Evangelium: von dem Schatz im Acker und der kostbaren Perle, für die der, der sie findet, alles verkauft. www.kath-info.de/kultur.html
Wie das II. Vatikanum nichts dogmatisiert hatte, ist dem Modernismus nicht so sehr die Leugnung eines einzelnen Dogmas das hauptanliegen, sondern die Herabstufung von Kirche und Kultus zu einem frommen Betrieb ohne „letzte“ Haltungen und „unbedingte“ Verpflichtungen. „Seid nett zueinander, der liebe Gott will es so“ Darauf einzig schrumpft ein modernistischer „Glaube“ zusammen.
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#73   Desperatus †   13:13:39 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Artois
Ihren Ton finde ich schon sonderbar, zumal Sie sich in diesem Ton erdreisten, mich an die Advetszeit zu erinnern. Meine Pflichten kenne ich ganz bestimmt besser als Sie.
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#72   clarissa colonia   13:05:03 | Samstag, 23. Dezember 2006
Konzilsgeschichte oder Bistums“geschichte“?
Sich darüber zu verbreiten, ob, wodurch oder wie das II. Vatikanum als modernistisch einzustufen ist, halte ich im Rahmen dieses Forums für müssig. (Vielleicht ist es das ja überhaupt?!)
Viel spannender ist doch die jüngste Geschichte des Bistums Fulda und die immer verzweifelter werdenden Versuche, die Sache wieder in den Griff zu bekommen:
-Schweigen und Aussitzen haben nichts gefruchtet!
-Lügen und Unwahrheiten verbreiten (lassen) haben nichts gefruchtet!
-Briefschreiben und Betroffenheit ausbreiten haben nichts gefruchtet!
-Schikanieren und Drohen haben nichts gefruchtet!
-Einschüchterungen und Einzelgespräche haben nichts gefruchtet!
-Ob die Weibischofs-Christmette etwas fruchtet?
-Ob Fernsehsendungen für die Wirklichkeitserkenntnis etwas fruchten?
-Ob Weihnachts-Gardinen-Predigten für die Versöhnung etwas fruchten?
-Kann ein so Fruchtloser fruchtbar Seelsorger sein?
uiogD.
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#71   Artois †   12:47:35 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Desperatus
Was plappern Sie denn hier herum? Wie kommen Sie denn auf die inzwischen als Irrsinn erwiesene Idee, V2 hätte „bestehende Lehre konkretisiert auf die Anforderungen der Zeit hin, wie es viele Konzilien getan haben“? V2 war nicht weiter als der Versuch, die Lehre der Kirche durch den Modenrismus zu ersetzen. Vielleicht wollen Sie hier Unbedarften auch noch einreden, der Modernismus wäre die kirchliche Lehre für unsere Zeit?
Widmen Sie sich doch lieber ihren Pflichten, statt hier sinnlosen Mist zu posten, und das auch noch in der Adventszeit!!!
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#70   clarissa colonia   12:44:56 | Samstag, 23. Dezember 2006
Themenzentrierung der Diskussion
Diöz. u. Orden schliessen einen (meist) unbefristeten Vertrag. Der Orden verpflichtet sich, Mitglieder an die Diözese „auszuleihen“, die Diözese, diese nach Befähigung einzusetzen und zu besolden. Beide Partner können ein gestelltes Ordensmitglied „abziehen“, ohne dies begründen zu müssen. Erforderlich ist nur die rechtzeitige Information des Vertragspartners.
Nicht die Abberufung ist skandalös, sondern deren Umstände, die zurecht und nicht nur hier skandalisiert werden:
1) Ein Partner droht dem anderen insgeheim, damit der aus Furcht vor „disziplinarischen Massnahmen“ aufhört den Vertrag zu erfüllen.
2) Da könnte man ja nachher bequem sagen: Die anderen wollten ja nicht mehr und haben ausserdem den Vertrag gebrochen!
3) Nachdem der andere von sich aus den Vertrag nicht brechen will, wird der Vertrag fristgerecht gekündigt. Von weiterer Vertragserfüllung wird trotz fortlaufender Dienstbezüge abgesehen.
4) Weil die Sache beginnt, öffentliche Kreise zu ziehen, wird „Gefahr im Verzug“ behauptet. Deshalb werden Rechtfertigungsgründe konstruiert und „Beweise“ fingiert: Man musste so handeln, um grösseren Schaden zu vermeiden!
5) Weil die Sache immer weiter aus dem Ruder läuft (was eben passiert, wenn man den Vorschoter zum Skipper macht …), werden die Versuche, wieder Gewalt über das (Kirchen-) Schiff zu bekommen, immer hektischer und verzweifelter: Gemeindebriefe, Dementis, Einzelverhöre, Emissäre, Staatsanwaltschaft …
Wer so handelt muss schon ziemlich angeschlagen sein.
uiogD
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#69   Desperatus †   12:43:14 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Pünktchen
es ist schön, daß wir heir einen gemeinsamen Standpunkt haben. Die spitze gegen Algermissen war überflüßig. Wir sind uns sicher darin einig, daß Jedes Konzil Weiterentwicklungen und damit Veränderungen mit sich bringt. Wir sind wohl uns auch darin einig, daß die Umsetzung der Konzilsbeschlüße mitunter Jahrhunderte dauert Trfient, Priesterausbildung). Dann aber können wir so manchen „Wildwuchs“ der späten sechziger und der siebziger Jahre getrost der Gnade Gottes anvertrauen. Die ganze Aufregung bringt doch nichts.
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#68   Pünktchen   12:23:49 | Samstag, 23. Dezember 2006
Desperatus
Sehen Sie, Desperatus, darin würde ich Ihnen nicht widersprechen und ein Pater Hönisch und die SJM auch nicht! Genau dies ist die Grundlage auf der weitergearbeitet werden könnte. Eine Einteilung in „Kirche vor dem Konzil“ und danach, wie sie Algermissen tatsächlich vorgenommen hatte, ist unzulässig!
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#67   Desperatus †   12:19:37 | Samstag, 23. Dezember 2006
Vaticanum II
Auch das Vaticanum II hat keine neue Lehre geschaffen, ja, kein Dogma verkündet. Es hat die bestehende Lehre konkretisiert auf die Anforderungen der Zeit hin, wie es viele Konzilien getan haben (gegen Katharer, Arianer, Modernismus). All das war Reaktion auf die Zeit.
Dessen ungeachtet stimme ich voll zu, daß sich nur auf den „Geist des Konzils“ berufen kann, wer zum einen den Buchstaben des Konzil ernst nimmt (z.B. Erlaubnis der Muttersprache in der Liturgie, nicht Vorschrift) und zum anderen das Vaticanum II eingebettet sieht in das Gesamt der kirchlichen Tradition. Diesen Gesamt ist, wie wir alle wissen, größer als Vaticanum I und Trient, größer als ein Missale und eine Bulle.
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#66   möchtegern-kathole   12:06:46 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Desperatus
man kann durch „nur“ Fragen sehr wohl mehr machen als nur Fragen stellen, das ist Ihnen sicher bekannt. In der sogenannten Frage
„Warum hat der ORdensobere Hoenisch den Brief an die Patres weitergeleitet und diese dann „alles ausposaunt“? Ist das wirklich kein Vertrauensbruch?“
Ist mehr als nur eine Frage, sondern auch eine Aussage: „Warum … alles ausposaunt“, und das ist sicher keine Frage mehr sondern ein handfester Vorwurf (der vermutlich der Grundlage entbehrt, denn von den Priestern und Hoenisch war kaum was zu hören)
Also reden sie nicht so scheinheilig „Gunsenum … hat nur nachgefragt“.
Ihre Frage „Wie seiht es dann mit der Veränderung der Kirche „:
Die Kirche hat in den 20 Konzilien bis zum 1. Vatikanum die Lehre ausgefeilt, konkretisiert, verdeutlicht. Sie hat keine neue Lehre geschaffen, sondern im Gegenteil falsche Lehren verurteilt und dadurch zu einem klareren Verstädnis der Dinge gekommen. D.h. die „Neuerungen“ waren keine Neuerungen sondern die Ausgestaltung des einen Glaubens.
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#65   Pünktchen   12:03:33 | Samstag, 23. Dezember 2006
Desperatus
Sie beklagen, daß sich seit den zweitren Vaticanum die Kirche verändert habe. Wie seiht es dann mit der Veränderung der Kirche nach Nicäa I (Ostertermin), Nicäa II (Bilderverehrung), Lateran II (Papstwahl), Trient (Kirchenreform), Vaticanum I (Infallibilität)? Sind auch diese „Neuerungen“ abzulehnen?
Was Sie als „Veränderungen“ der früheren Konzile bezeichnen, sind vielmehr (z.T. dogmatische) Festlegungen dessen, was auch zuvor geglaubt und praktiziert wurde. Die Veränderungen, die das II. Vatikanum entfacht hatte, berufen sich dagegen teilweise zu Unrecht auf das Konzil, worauf der Hl. Vater eigens hingewiesen hatte. (s. mein Link weiter unten!) Im Gegensatz zu einigen der von Ihnen genannten Konzilien wurde auf dem II. Vatikanum nichts dogmatisiert. Die Erhebung des II. Vatikanums zu einer Art Super-Konzil, das alle anderen Konzile und die ganze katholische Tradition relativiere, dies ist der Vorwurf des Hl. Vaters an die Adresse derer, die sich auf den „Geist des Konzils“ berufen und den Buchstaben desselben nicht mehr zur Kenntnis nehmen.
Gunsenum hatte sich schon frühzeitig an der Kampagne gegen die SJM-Priester – hier in kreuz.net – beteiligt. Die angeblich „angstmachende Theologie“ zählte da zu den Standardvorwürfen!
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#64   Desperatus †   11:53:39 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Pünktchen
Ich hätte m,eine Fragen auch gerne beantwortet.
Und zu Ihrer Unterstellung an Gunsenum: Er hat nur nachgefragt. Wie kommen Sie zu der Behauptung, Gunsenum würde den Patres irgendetwas unterstellen?
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#63   Pünktchen   11:38:59 | Samstag, 23. Dezember 2006
gunsenum
1. Warum setzte Erzbischof Dyba die Patres nur in den Minipfarreien in der Rhön ein?
Warum etablieren Leute wie Sie eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in der Pastoral? Warum Leute wie Sie von „Käffern“ in der Rhön, die dankbar sein müssen, wenn sie überhaupt noch Seelsorger vor Ort haben.
2. Wie lange läuft ein solcher Gestellungsvertrag im Regelfall? Ist er einseitig kündbar? Daß der Vertrag einseitig kündbar ist, wurde von niemandem bestritten. Was soll die Frage? Hier geht es doch um die einseitige Kündigung durch den Bischof aus erkennbar unsachlichem Motivationshintergrund (Jähzorn), im Gegensatz zu den pastoralen Erfordernissen, unter Hintergehung der betroffenen Priester und Gläubigen, in ständiger Dialogverweigerung, in Entfesselung einer Diffamierungskampagne gegen die Prieseter der SJM, an dem Sie sich auch beteiligen, Gunsenum, … (…Zeichenvorrat reicht hier nicht…!)
3. Warum hat der ORdensobere Hoenisch den Brief an die Patres weitergeleitet und diese dann „alles ausposaunt“?
Die Weiterleitung war selbstverständlich und der Bischofsbrief nicht als vertraulich gekennzeichnet sjm-congregation.org/…/aktuelles/index.htm. Wenn Sie die Information über Entscheidungen an Entscheidungsbetroffene als „Ausposaunen“ bezeichnen, dann besitzen Sie einen skurrilen Sprachgebrauch in dieser Sache.
4. Wenn die Patres keien angstmachende Theologie vermitteln – wie kommt es dann zu diesem Eindruck überhaupt?
Einen solchen „Eindruck“ gibt es nicht, wohl aber eine billige Unterstellung von Ihnen und Ihresgleichen!
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#62   möchtegern-kathole   11:32:53 | Samstag, 23. Dezember 2006
stimme Toby zu
Toby schrieb:
Pflicht, die pfarrlichen Gremien über die angedrohte Entlassung der Geistlichen zu informieren.
Das stimmt an sich – es wäre geradezu verantwortungslos, das Vertragsende und die einseitige Kündigung „geheim zu halten“ und die zuständigen Leute und gremien nicht zu informieren. Das gilt für viele Kündigungen, bei denen der Staat sogar entsprechende informationspflicht vorschreibt, z.B. wenn einem Angestellten gekündigt wird muss er und der Betriebsrat rechtzeitig informiert werden.
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#61   Toby   11:28:25 | Samstag, 23. Dezember 2006
@ Gunsenum
1. Die drei entpflichteten Patres traten ihren Dienst in der Diözese Fulda erst nach dem Tod Erzbischof Dybas an. Wenn ich mich recht entsinner, wurden zwei der drei Patres erst 2001 zu Priestern geweiht.
Die vertraglichen Vereinbarungen mit dem Orden waren allerdings schon unter Erzbischof Dyba ausgehandelt worden.
2. Ein Gestellungsvertrag läuft normalerweise so lange, bis er von einer Seite gekündigt wird. Er ist nicht befristet.
3. Ein vertrauliches Schreiben muss als solches gekennzeichnet sein. Das war hier nicht der Fall, denn es handelte sich um ein amtliches Dokument. Pater Hönisch hatte die Pflicht, die pfarrlichen Gremien über die angedrohte Entlassung der Geistlichen zu informieren.
4. Eine gute Frage. Das Problem liegt bei den Verleumdern, nicht bei den Verleumdeten.
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#60   Desperatus †   11:26:19 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Pünktchen
Sie beklagen, daß sich seit den zweitren Vaticanum die Kirche verändert habe. Wie seiht es dann mit der Veränderung der Kirche nach Nicäa I (Ostertermin), Nicäa II (Bilderverehrung), Lateran II (Papstwahl), Trient (Kirchenreform), Vaticanum I (Infallibilität)? Sind auch diese „Neuerungen“ abzulehnen?
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#59   möchtegern-kathole   11:22:36 | Samstag, 23. Dezember 2006
Die Fehlgewichtung des II. Vatikanums
ist eine absichtliche Überbewertung durch die Modernisten, um den katholischen „Rest“ – also die Dogmen, 20 anderen Konzilien usw. dadurch du marginalisieren und in den Schatten dieses „Konzils“ zu stellen, das noch nicht mal einen Glaubensatz hervorgebracht hat.
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#58   Pünktchen   11:17:38 | Samstag, 23. Dezember 2006
Die Fehlgewichtung des II. Vatikanums
kann man in allen möglichen Erklärungen von Algermissen antreffen, der die Kirchengeschichte regelrecht in „vorher“ und „nachher“ einteilt mit dem II. Vatikanum als Dreh- und Angelpunkt einer innerkirchlichen Zeitrechnung. Mit dem Hl. Vater ist das jedenfalls nicht zu machen! www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html Der Leser „Mitten drin“ mag mitten drin sein im Fuldaer Establishment, inner- und gesamtkirchlich bewegt er sich ins Abseits!
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#57   Gunsenum   11:10:49 | Samstag, 23. Dezember 2006
Ohne Häme:
Beantworten sie – ich will doch gerne versuchen- ihre Befürchtungen und Kritik detaillliert zu verstehen- folgende Fragen:
[wirklich ohne jede Häme, lediglich um stichhaltige Argumente zu finden, was durch die Vielzahl der Postings mir nicht mehr möglich ist!]
1. Warum setzte Erzbischof Dyba die Patres nur in den Minipfarreien in der Rhön ein?
2. Wie lange läuft ein solcher Gestellungsvertrag im Regelfall? Ist er einseitig kündbar?
3. Warum hat der ORdensobere Hoenisch den Brief an die Patres weitergeleitet und diese dann „alles ausposaunt“? Ist das wirklich kein Vertrauensbruch?
4. Wenn die Patres keien angstmachende Theologie vermitteln – wie kommt es dann zu diesem Eindruck überhaupt?
BEste Weihnachtsgrüße
Gunsenum
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#56   möchtegern-kathole   11:08:51 | Samstag, 23. Dezember 2006
Verkennung des II. Vatikanums als einem Traditionsbruch
das VII wird fast grundsätzlich falsch gewichtet. Es ist auf dem selben „Level“ wie jede Päpstliche Sonntagspredigt – ordentliches Lehramt.
Deshalb sind die Texte vergleichsweise unwichtig, verglichen mit vielen anderen päpstlichen Dokumenten und Durchführungsverfügungen z.B. über die Messe.
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#55   Pünktchen   11:01:10 | Samstag, 23. Dezember 2006
Mittendrin im Abseits
Sie verschweigen, daß es sich um ein stetiges Wachstum www.kreuz.net/bookentry.926.html bei z. B. FSSP und SJM handelt, während die diözesanen Priesterseminare stetiges Schrumpfen oder Stabilisierung auf Tiefstniveau verzeichnen und z.Tl. vor der Schließung stehen. Damit kommt es in absehbarer Zeit – und besonders nachdem der Hl. Vater das Meßordo von 1962 freigegeben haben wird – zu einer Situation, in der die Bischöfe dankbar sein müssen, wenn einige der traditionstreuen und jungen Priester aus den genannten und anderen Ordensgemeinschaften an der Seelsorge in den wegen zunehmenden Priestermangels pastoral ausgezehrten Diözesen überhaupt mitwirken wollen. Das wird der Zeitpunkt sein, an dem man sich allmählich von solchen Bischöfen trennt, die aus ideologischen Gründen (d.h. aus Verkennung des II. Vatikanums als einem Traditionsbruch) eher ihre Diözesen weiter herunterwirtschaften würden, als daß sie sie jungen, tüchtigen, seeleneifrigen und glaubenstreuen Priestern (wie denen der Servi Jesu et Mariae) zu öffnen! Dieser Zeitpunkt naht und der Fall Algermissen www.kreuz.net/bookentry.916.html wird als Menetekel für einen saturierten und an vermeintliche Besitzstände sich klammernden deutschen Episkopat wahrgenommen werden, der das Fanal nicht vernommen hatte, das der Hl. Vater in seiner Weihnachtsansprache vom 22. Dez. 2005 www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html gesetzt hatte: das II. Vatikanum ist im Lichte der Tradition zu interpretieren und nicht umgekehrt!
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#54   Desperatus †   10:53:09 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Paulchen
Vielen herzlichen Dank für Ihren sachlichen Beitrag und ihre gewählte Ausdrucksweise.
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#53   möchtegern-kathole   10:21:49 | Samstag, 23. Dezember 2006
also ist die bilanz:
++der bischof von fulda hat sich als der geoutet, der er ist
++der liebe Gott schickt neue Priester nach Kasachstan
++die Rhön ist gut versorgt mit kat. Priestern:
www.fsspx.info/zentren/show.php?id=27
++ Dem Ansehen des Ordens hat es genützt
–- die Autofahrten Sonntags nach Fulda
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#52   Mitten drin statt nur dabei   09:18:11 | Samstag, 23. Dezember 2006
@ Pünktchen: Mittendrin im Abseits
Der Orden SJM mag gemessen an seiner Größe starke Zuwachszahlen haben: Ich habe zehn Priester. Einer kommt dazu. Dann macht das 10 Prozent!
10 Prozent Steuererhöhung sind verdammt viel, aber nicht wenn die Steuer vorher am Boden war!
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#51   Paulchen   23:54:07 | Freitag, 22. Dezember 2006
Gotthard
Sie reden vielleicht einen MIST.
Pater Hönisch wird ja wohl seine Patres über einen bevorstehenden RAUSSCHMISS informieren dürfen.ODER?
SIE , ALGERMISSEN und seine Anhänger sind :-! .
Algermissen ist für mich kein o^/ ,sondern schon fast ein >:) !
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#50   Gotthard   23:18:09 | Freitag, 22. Dezember 2006
Hoenisch tut ahungslos
Den Brief des Bischofs habe ich an die drei betroffenen Patres unseres Ordens weitergeleitet, weil ich dies für meine Aufgabe ansah.
was dieser Pater als seine Aufgabe ansieht… abenteuerlich. Sendet er jeden Brief, in dem es inhaltlich über einen seiner Leute geht, an den weiter?
Hoenisch und das Bistum waren Vertragspartner – nicht die einzelnen Patres…
Dieser Orden wurde vom Bischof angeschrieben – nicht die einzelnen Priester.
Bischof – Ordensleitung – Patres – Gemeindegremien … eine interessante Reihung
gab es die auch unter Dyba im umgekehrten Fall? Wer wurde gefragt, ob SJM die Pfarren übernehmen könnte?
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#49   Desperatus †   22:52:22 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Exbuchumer
Auch wenn einige Leute, wie die FM dieses Siegel in den Dreck ziehen, wie es auch diese Freimaurer-Vor-Organisationen – wie die Rotarier – tun. Die gehören doch alle in diesen Kreis der Gottesleugner.
Um mich Ihrer Ansicht anschließen zu können, würde ich gerne Belege für diese Aussage finden. Mir selbst ist nicht bekannt, daß Rotarier Gott leugnen.
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#48   ExBochumer †   22:41:07 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Sirilo
Niemand braucht sich entschuldigen, denn jedermann ist für sein eigenes Heil selbst verantwortlich.
Jeder Freimaurer weiß, auf was er sich einlässt.
Und jeder Christ sollte sich bewußt sein, daß er ein CHRIST ist. Jeder Christ hat durch seine Taufe ein Siegel erhalten. Er ist und bleibt Christ.
Auch wenn einige Leute, wie die FM dieses Siegel in den Dreck ziehen, wie es auch diese Freimaurer-Vor-Organisationen – wie die Rotarier – tun. Die gehören doch alle in diesen Kreis der Gottesleugner.
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#47   Desperatus †   22:39:24 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Exbuchumer
Mitnichten ist es meine Absicht, hier zu hetzen; statt dessen bemühe ich mich um Wahrheit, behaupte auch keineswegs, sie gefunden zu haben. Zur Wahrheit gehört eben auch sprachliche Klarheit (Die Dogmen der Heiligen Kirche sind dafür ausgezeichnete Beispiele). Wenn Sie also glauben, mich der Hetze bezichtigen zu müssen, weil ich Ihren Gedanken aufgreife und streng logisch umsetze, dann frage ich Sie, was ich von Ihren Gedanken und deren verbalen Niederschlägen halten soll.
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#46   Sirilo   22:20:15 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Aurelius
Vielen Dank für das Bonmot „Freimaurerei ist die organisierte Inhaltslosigkeit.“ So ähnlich war mein Eindruck bisher auch, ich habe es nur noch nicht so gut formuliert gefunden.
P.S. Für ExBochumer: Auch ich bin kein Freimaurer, war keiner und werde nie einer werden (weil ich für solch pseudomystisches Brimborium nichts übrig habe.)
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#45   ExBochumer †   22:06:26 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ aurelius
Dann sage ich nichts mehr. Sorry jedoch, wenn ich Sie der FM zugeordnet habe.
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#44   Maurice Corvisier   22:04:05 | Freitag, 22. Dezember 2006
Lieber Bonifatius,
wir sind doch trotz all’ dieser Leute katholisch!
Reden wir nicht von den Kleingeistern, die hier ‘rumgeistern – reden wir von den höheren Etagen:
Ein Bischof Algermissen mag durchaus rechtmäßig auf der Kathedra des hl. Bonifatius und des verehrten Erzbischofs Dyba sitzen und Macht haben und Druck ausüben – was nützt es ihm? Die Leute seiner (und in etwa leider auch meiner) Generation haben sich die Stühle erobert und sitzen sich breit, aber
sie wissen ganz genau, daß, um mit dem hl. Hieronimus zu sprechen „nubila est. praeterit.“ Es ist nur ein Wölkchen und wird vergehen.
Er schrieb das zur Zeit der arianischen Ketzerei, als der hl. Athanasius bemerkte, daß der Erdkreis stöhnend aufwachte und feststellte, arianisch zu sein. Die Arianer hatten die Kirchen und die Bischofsstühle inne. Fast alle. Und dann ließ Chlodwig sich katholisch taufen, 496. Das war die Wende, nach über 80 Jahren. Erst sehr lange Zeit später war der Arianismus überwunden.
Wir können gar nicht verzweifelt sein. Das Wunder „Kirche“ wird auch aus dieser gigantischen Krise neu, strahlend und schön wieder auferstehen. Wann? Egal! Es wird so sein!
Und wir könenn sagen, wir sind dabeigewesen. Oha, jetzt habe ich einen Erzfreimaurer zitiert.
Nun denn: Gute Nacht!
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#43   bonifatius   21:44:31 | Freitag, 22. Dezember 2006
Verzweiflungsruf!
Es ist erschütternd, wenn man kurz vor Weihnacht, dem Fest der Liebe und des Friedens, die vox plebis, bei der Gottes Segen anscheinend erloschen ist, vernimmt.
Liebe Rebekka, warum denn immer so ordinär? Muß man denn immer Mitten drin in Schmutz und Dreck statt nur dabei sein?
Wenn man den ganzen Vorgang A. überdenkt, sowie über die Glaubensführung – und Unterweisung vieler Bischöfe nachdenkt, schämt man sich fast, sich selber katholisch nennen zu müssen.
Mein Gott, hilft hier noch ein Gebet für unsere Hirten im Glauben??
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#42   Aurelius   21:40:59 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ ExBochumer
Mit Erzfreimaurer meinte ich denjenigen Herrn Goethe, der für Alles und für Jedermann herhalten muß.
Das beantwortet meine Frage nicht. Wir wissen was ein Freimaurer ist. Aber was ist ein Erzfreimaurer?
Zu Goethe: Der Mann hat halt jede Menge Zeugs geschrieben –- ich habe das wenigste gelesen und gefallen hat mir gar nichts, nenn Sie mich ruhig Banausen.
Und das ist doch nunmal die Taktik der Freimaurer: Immer den selben Quatsch hochkochen, immer die gleichen Maurer hervorholen und … und … und …
Ob das Taktik oder einfach Selbstbeweihräuchrung ist, weiß ich nicht. Aber im Grunde haben Sie durchaus Recht.
Aber Sie haben meine Frage noch nicht beantwortet:
Habe gar nicht mitbekommen, daß Sie mich was gefragt haben.
Sind Sie ein Br…??
Br…?
Bratschist?
Bratkartoffelfetischist?
Brennmeister bei Jack Daniel’s?
Wenn Sie wissen wollen, ob ich Mitglied in diesem Scheißverein bin, dann lautet meine Antwort nein. Ich habe mich im Studium (in einem völlig anderem Zusammenhang) aber mit denen beschäftigt. Vollkommen uneingenommen bin ich relativ schnell zu der Überzeugung gekommen, daß Freimaurerei die organisierte Inhaltslosigkeit ist. Ich lehne aber die weit verbreiteten Verschwörungstheorien ab. Die Jungs sind so dermaßen zerstritten, daß die gar keine Energie mehr haben, die Kirche zu zerstören.
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#41   ExBochumer †   20:47:59 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Desperatus
Sie verstehen scheinbar auch NICHTS.
Selbst wenn das Thema, das kreuz.net aufgreift, scheinbar immer das EINE, nämlich Algermissen, ist, so werden doch immer neue Informationen geliefert.
Ich schrieb es schon an eine andere Genossin von Ihnen: Bleiben Sie kreuz.net fern, wenn Sie hetzen wollen.
Ich danke übrigens hier mal ganz offen kreuz.net für die Informationen, die sonst keine andere sich selbst katholisch nennende Seite oder „katholischer Informationsdienst“ nennender Verein bringt.
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#40   Desperatus †   20:29:16 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Exbuchumer
Und das ist doch nunmal die Taktik der Freimaurer: Immer den selben Quatsch hochkochen,
Das ist eine wunderbare Aussage. Haben Sie mal die Artikel über Algemissen und die SJM hier gezählt? Kreuz.net ist nach IHRER Definition also eine Freimaurerseite.
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#39   ExBochumer †   20:21:56 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Aurelius
Ich stehe – vielleicht im Ggs. zu Ihnen – nicht Gewehr bei Fuß.
Jedoch antworte ich:
Mit Erzfreimaurer meinte ich denjenigen Herrn Goethe, der für Alles und für Jedermann herhalten muß.
Und das ist doch nunmal die Taktik der Freimaurer: Immer den selben Quatsch hochkochen, immer die gleichen Maurer hervorholen und … und … und …
Aber Sie haben meine Frage noch nicht beantwortet: Sind Sie ein Br…??
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#38   Pünktchen   20:08:17 | Freitag, 22. Dezember 2006
Katharina
Die SJM hat nichts mit Msgr. Lefebvre zu tun!
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#37   Kurti   19:42:18 | Freitag, 22. Dezember 2006
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#36   Rodolfo Panetta   19:36:51 | Freitag, 22. Dezember 2006
Danke …
… für die tolle Karikatur von „Lehmi“ und „Algi“!
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#35   Katharina L. †   19:36:10 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Toby
Man halte dagegen die Dialogfähigkeit eines Lefebvre: Der nimmt Dialog sogar so ernst, dass er zuerst Vereinbarung trifft und diese dann nicht einhält. Bravo! Ein Hoch auf den Dialog!
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#34   Pünktchen   19:28:59 | Freitag, 22. Dezember 2006
Zur Versachlichung der Debatte hier nochmals die Fragen der Leserin clarissa colonia:
Zuanfangs handelte es sich ja noch um ein Problem mit der Moralität und Legalität:
-darf man als Bischof unbeweisbare und rufschädigende Behauptungen verbreiten oder verbreiten lassen?
-darf man als Bischof öffentlich und nachweisbar die Unwahrheit sagen?
-darf man als Bischof Laien das Recht verweigern, sich an ihren Oberhirten zu wenden?
-darf man als Bischof kirchliche und zivile Gesetze missachten oder brechen?
-darf man als Bischof einen Dialog einfordern, den man dann aber aktiv verweigert?
-darf man als Bischof Laien mit einem empfindlichen äusseren Übel drohen (kein Pfarrer mehr)?
-darf man als Bischof Einfluss auf die Meinungsfreiheit oder die Freiheit der Presse nehmen?
Daraus ist aber unter der Hand schon längt ein Problem der Legtimität geworden:
-kann man Bischof bleiben, wenn man unbeweisbare und rufschädigende Behauptungen verbreitet oder verbreiten lässt?
-kann man Bischof bleiben, wenn man öffentlich und nachweisbar die Unwahrheit sagt?
-kann man Bischof bleiben, wenn man Laien das Recht verweigert, sich an ihren Oberhirten zu wenden?
-kann man Bischof bleiben, wenn man kirchliche und zivile Gesetze missachtet oder bricht?
-kann man Bischof bleiben, wenn man einen Dialog einfordert, den man dann aber aktiv verweigert?
-kann man Bischof bleiben, wenn man Laien mit einem empfindlichen äusseren Übel droht (kein Pfarrer mehr)?
-kann man Bischof bleiben, wenn man Einfluss auf die Meinungsfreiheit oder die Freiheit der Presse nimmt?“
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#33   Maurice Corvisier   19:27:48 | Freitag, 22. Dezember 2006
„Na da messe ich doch lieber die SJM an denen, von denen hier bei hetz.net unterstützt werden“
Gern.
Schreiben Sie mir bei Gelegenheit, was Sie mit „hetz.net“ meinen?
Ich meine, wegen der so vornehm-zurückhaltend argumentierenden Wortwahl.
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#32   Toby   19:24:05 | Freitag, 22. Dezember 2006
Arroganz der Macht
rebekka, es sind gerade die 68er in Politik und Kirche, die den Dialog verweigern.
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#31   rebekka   19:18:00 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Maurice Corvisier
Wenn man Bischof Algermissen an denen mißt, die sein Verhalten befürworten, … na ja.
Na da messe ich doch lieber die SJM an denen, von denen hier bei hetz.net unterstützt werden! :-D :-D :-D
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#30   Lauschi   19:09:02 | Freitag, 22. Dezember 2006
Boooah, ey!
:-[ Ein Bericht über den SJM-Hinauswurf. Endlich! :-D
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#29   Maurice Corvisier   19:01:57 | Freitag, 22. Dezember 2006
Auch rebekka und Henricus
sind die besten Zuarbeiter derjenigen, die unter Bischof Algermissen und seinem unsäglichen Verhalten leiden.
Wenn man Bischof Algermissen an denen mißt, die sein Verhalten befürworten, … na ja.
Es gilt eben: die Altachtundsechziger wie Bischof Algermissen halten nach dem Marsch auch durch die kirchlichen Institutionen momentan noch die Machtstrukturen besetzt. Die Art, in der sie davon Gebrauch machen, ist einer der Gründe ihres Scheiterns.
Das ist schon deutlich absehbar – und sie wissen das auch selbst. Deshalb der rücksichtslose und unmenschliche Einsatz von Macht, Zwang und Druck; das alles richtet sich schon jetzt gegen sie selbst: sie richten sich selbst.
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#28   rebekka   18:34:56 | Freitag, 22. Dezember 2006
Sehr nett
„Toby“ fordert also Dialog ein… Interessant, sonst heißt es doch gerade bei hetz.net immer, „Dialog“ sei eine Ideologie der achso bösen 68er… Diese linken Zecken, die die Kirche mit Modernismus und Demokratie durchsetzen…
Die Politik von hetz.net in Kürze:
Wenn es gegen Lehmann geht, wird Einschreiten der Hierarchie gefordert.
Wenn es aber gegen Algermissen geht, wird Dialog gefordert.
Na das nenne ich mal Prinzipientreue. Genau wie der Bekennermut der Autoren, die ja hier mit ihrem Namen für ihre Schmierereien einstehen. So lob ich mir das Christentum!
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#27   Cyprian   18:30:39 | Freitag, 22. Dezember 2006
Algermissen- Rücktritt!
Bischof Algermissen sollte unverzüglich zurücktreten! Diese hier mehrfach erhobene Forderung kann ich nur voll unterstützen. Leider würde sich dann aber wohl wenig in der Kirche ändern, weil es bisher nicht danach aussieht, daß der derzeitige Papst in der deutschen Ortskirche seinen Einfluß geltend machen will.
Andererseits: durch die Verfolgung werden die SJM und die Gläubigen insgesamt gestärkt, weil im Fall des Bischofs Algermissen jeder sehen kann, was Sache ist.
Einen – wie auch immer gearteten – Dialog mit Herrn Algermissen halte ich für wenig sinnvoll, weil die Generation der Algermissen angehört, dieses Wort nur im Sinne der Ideologie der 1968er mißbraucht.
Für Katholiken bleibt nur, natürlich zusammen mit den üblichen Beschwerdebriefen an Rom und sonstige Instanzen, das Gebet für die Ungläubigen und die Feinde der Kirche. Darin sind Algermissen, Lehmann, Müller und Co. eingeschlossen.
Fortis in fide!
Cyprian
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#26   Henricus Institor   18:23:18 | Freitag, 22. Dezember 2006
Dialog?
Mit wem sollte Exz. Algermissen den Dialog führen, etwa mit dem kreuz.net-Mob?
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#25   Toby   18:10:14 | Freitag, 22. Dezember 2006
Dialog statt Dialogverweigerung
Bischof Algermissen verweigert nach wie vor den Dialog.
Jetzt, wo er vollendete Tatsachen geschaffen hat, führt er plötzlich „Einzelgespräche“ mit den Verantwortlichen der Mahnwachen, um die Gläubigen einzuschüchtern.
Was bildet sich dieser Bischof eigentlich ein? Ist das „System Algermissen“ überhaupt noch mit Recht und Ordnung der katholischen Kirche vereinbar?
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#24   Pünktchen   17:48:32 | Freitag, 22. Dezember 2006
Mittendrin im Abseits
Es kann gar keine Rede davon sein, daß der Orden der SJM ein kärgliches Dasein friste. Die Wahrheit ist, daß kein anderer Orden im deutschsprachigen Raum – gemessen an der eigenen Größe – so viel Nachwuchs www.kreuz.net/bookentry.926.html verzeichnet! Früher oder später werden die deutschen Bischöfe nachsuchen müssen bei den Servi und der FSSP, damit diese zu eigenen Bedingungen ihre Priester entsenden!
Erst jüngst hat Bischof Küng / St.Pölten wieder zwei Kandidaten aus dem Orden der SJM geweiht (eine Diakonatsweihe und eine Priesterweihe am 9. Dez www.sjm-congregation.org/…terweihe06/index.htm.)! Wenn dieser Zeitpunkt gekommen sein wird, dann werden Pastoralsimulatoren wie Algermissen „einpacken“ dürfen! Wetten daß?
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#23   Maurice Corvisier   17:46:49 | Freitag, 22. Dezember 2006
Mitten drin
Welch arroganter Schnösel ist doch dieser Hoenisch? „Seine“ Patres waren angestellt, nichts weiter! Er hat dem Vertragspartner Gehorsam zu leisten, zumal er ein Bischof ist!
1. Wer hier der arrogante Schnösel ist, steht nach Ihren Äußerungen außer Frage.
2. Kadavergehorsam ist auch einem Bischof gegenüber unkatholisch.
3. Pater Hoenisch war und ist gehorsam. Trotz allem.
Wahrscheinlich glaubte Hoenisch beim Austritt aus dem Jesuitenorden und dem Zusatz seines „et Mariae“ im neuen Namen selbst die Kardinalwürde zu erlangen!
Was soll das? Unsinn.
Wie Sie am kärglichen Dasein und der Situation ihres Ordens in Deutschland sehen, machen Sie wohl etwas falsch!
Ob das wohl am jämmerlichen Verhalten deutscher Bischöfe liegt, denen alles, was im Ruche des Katholizismus steht, eine solche Angst einflößt, daß sie es behindern mit allen Tricks, Schlichen und üblen Machenschaften? – Ob sie das nicht nur mit der FSSPX tun, sondern auch mit anerkannten Gemeinschaften wie FSSP und eben auch den SJM?
Ob das Verhalten und die Vorgehensweise des Bischofs von Fulda offenbar nicht nur im vorliegenden Falle wohl durchaus als „unter der Gürtellinie“ zu bezeichnen ist – und ob es wohl eine besondere Infamie ist, sich so kurz vor Weihnachten so zu entblößen?
Ob die Äußerungen und Stellungnahmen der Befürworter dieses Herrn und seines brutalstmöglichen Vorgehens wohl ein ganz deutliches Licht in die arg dunklen Verhältnisse im Nach-Dyba-Fulda werfen?
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#22   Aurelius   17:46:23 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Benedikt: Ups…
Vielleicht sowas wie „niedere Priesterweihen“?
Äh… gut! Das ist wohl auch höherer Stuss gewesen. :-$
Ich meinte natürlich „Niedere Weihen“
Frohes Fest Ihnen !
Danke, Ihnen auch!
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#21   Karl-Peter   17:43:24 | Freitag, 22. Dezember 2006
„Christliches“ Verhalten?
Sehr christlich und menschenfreundlich ist es, Priester, die sich für Gott und die Menschen mit ihrer ganzen Existenz eingesetzt haben, kurz vor Weihnachten von ihren Gemeinden zu trennen!?
Manchen Bischofshörigen fehlt offensichtlich der Realitätssinn für den angerichteten Flurschaden. Viele Menschen sind durch das Verhalten dieses Bischofs im Innersten ihrer Seele zutiefst verletzt, neuerdings sogar eingeschüchert und verängstigt!
Wie dieser Schaden gutzumachen ist, kann niemand richtig abschätzen.
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#20   Sirilo   17:43:01 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ExBochumer
Wie groß und alles überwuchernd muß Ihre Paranoia schon sein, wenn sie in einem Menschen, der bloß mal Goethe zitiert, schon einen Freimaurer sehen?
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#19   Benedikt   17:42:37 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Aurelius
Und was, bitte schön, ist ein „Erzfreimaurer“?
Vielleicht sowas wie „niedere Priesterweihen“? ;-)
Frohes Fest Ihnen :-)!
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#18   Toby   17:42:24 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Mitten drin
Natürlich hat ein Bischof das Recht, Vertragspartnern die Zusammenarbeit aufzukündigen. Aber darum geht es hier nicht.
Bischof Algermissen wollte den Patres nicht kündigen, sondern sie zwingen, das Bistum Fulda „freiwillig“ zu verlassen.
Ähnlich verhält es sich beim sogenannten „Pastoralen Prozess“. Auch hier sollen die Pfarrer gezwungen werden, „freiwillig“ um die Errichtung von Pastoralverbünden zu „bitten“.
Das hat mit Gehorsam nichts zu tun. Das ist ein Skandal.
Der Bischof glaubt wohl, immer nach Gutsherrenart erfahren zu können. Da hat er aber etwas Wesentliches von seinem hohen Amt nicht verstanden.
Der Bischof muss schon zu dem stehen, was seine wahren Absichten und Hintergedanken sind und die Karten offen auf den Tisch legen. Aber genau das tut er nicht. Er will die Öffentlichkeit täuschen und sich die Wahrheit oder besser seine „Wahrheit“ immer so zurechtbiegen, wie es ihm in den Kram passt.
Die Leute lassen sich aber Gott sei Dank nicht für dumm verkaufen.
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#17   Aurelius   17:41:33 | Freitag, 22. Dezember 2006
ExBochumer
No comment.
Das ist ziemlich schade, daß Sie auf meine Frage nicht eingehen.
Man könnte es ja fast als Eingeständnis nehmen, daß Sie ziemlichen Stuss geschrieben haben.
Erzstuss, sozusagen.
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#16   Guiseppe   17:40:42 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Mitten drin
Mitten drin: „Welch arroganter Schnösel ist doch dieser Hoenisch? „Seine“ Patres waren angestellt, nichts weiter! Er hat dem Vertragspartner Gehorsam zu leisten, zumal er ein Bischof ist!“
Sie, der Sie unbedingten Gehorsam einfordern, reden Pater Hönisch abwertend mit „Herr Hönisch“ an. Er ist aber Priester und Pater. Wo ist denn Ihr Respekt. (Wissen Sie überhaupt, was das ist?)
Pater Hönisch schrieb: „Bischof Algermissen von Fulda hatte mir in einem Brief geraten, die drei Patres, die in seiner Diözese arbeiten, freiwilligzurückzuziehen – dann bräuchte er keine »eventuellen notwendigen administrativen Maßnahmen« zu ergreifen.“ (Hervorhebungen durch mich.)
Was ist für Sie Ungehorsam? Etwa, wenn schon ein Rat nicht befolgt wird? Wo leben wir denn???
Bischof Algermissen hat versucht, Pater Hönisch zu erpressen nach dem Motto: „wenn Du es nicht tust, tue ich es.“ Und der Bischof tat es dann – auf seine Weise, wie wir ja alle jetzt gut wissen: Pater Hönisch gehorchte, als Bischof Algermissen die drei SJM-Priester entließ und dann noch demütigte.
Sie reden der Tyrannei das Wort, demütigen einen verdienten katholischen Orden, der von Rom anerkannt ist und geachtet wird, und sind damit schlimmer als arrogant!
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#15   ExBochumer †   17:39:38 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ Aurelia
No comment.
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#14   Aurelius   17:37:15 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ExBochumer: Erzfreimaurer
Goethe gilt als Erzfreimaurer.
Goethe war Freimaurer.
Genauso wie Mozart, Haydn (große Komponisten großer Kirchenmusik), Franz Liszt (ebenso ein Komponist großer Kirchenmusik, der in späteren Jahren die niederen Priesterweihen empfing und zu dem Papst Pius IX. ein gutes Verhältnis hatte) sowie zahlreiche anderen musikalische, künstlerische und literarische Größen des 18. und 19. Jahrhunderts.
Alle Teil einer gaaaaaaaaaaaaaanz großen Verschwörung gegen die Kirche?
Oder einfach nur Mitglieder in einer Organisation, die man am besten als Pfadfinder für große Jungs mit null Inhalt, jeder Menge Blabla, Wichtigtuerei und Trinkritualen wie in Studentenverbindungen bezeichnet?
Und was, bitte schön, ist ein „Erzfreimaurer“?
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#13   ExBochumer †   17:27:46 | Freitag, 22. Dezember 2006
An …
@ Sirilo
Goethe gilt als Erzfreimaurer. Algermissen und Lehmann sind in der Vorfeldorganisation „Rotarier“ engagiert. Sie sind vermutlich auch dieser Organisation/en angehörig, da Ihnen nur Goethe einfällt.
@ Mitten drin …
Ich finde die Karrikatur nicht geschmacklos. Eher treffend.
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#12   Sturmius   17:22:18 | Freitag, 22. Dezember 2006
Kasachstan?
@ vox populi
Gehört der Bischof von Fulda einer anderen Kirche an und nicht der katholischen Kirche, wie es sie überall auf der Welt unter der Einheit Roms gibt?
Was für Rom und Kasachstan gut ist, muss auch für Fulda und Deutschland gut sein.
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#11   Sirilo   17:22:16 | Freitag, 22. Dezember 2006
Fulda und kein Ende
Zu dem endlosen Wiederkäuen der Causa Algermissen fällt mir nur noch ein Wort von Goethe ein:
„Getretner Quark
wird breit, nicht stark.“
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#10   Mitten drin statt nur dabei   17:21:08 | Freitag, 22. Dezember 2006
Arrogant
Pater Hoenisch schreibt: daß ich die Patres nicht zurückziehen werde, da sie sich nichts zu schulden haben kommen lassen.
Welch arroganter Schnösel ist doch dieser Hoenisch? „Seine“ Patres waren angestellt, nichts weiter! Er hat dem Vertragspartner Gehorsam zu leisten, zumal er ein Bischof ist!
Die Karikatur finde ich geschmacklos! Wahrscheinlich glaubte Hoenisch beim Austritt aus dem Jesuitenorden und dem Zusatz seines „et Mariae“ im neuen Namen selbst die Kardinalwürde zu erlangen! Tja … Pech gehabt, Herr Hoenisch! Wie Sie am kärglichen Dasein und der Situation ihres Ordens in Deutschland sehen, machen Sie wohl etwas falsch!
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#9   Toby   17:13:12 | Freitag, 22. Dezember 2006
Gelebtes Christentum?
rebekka schrieb: Das ist doch der wahre Geist der Weihnacht.
Danke, kreuz.net, für gelebte Christentum!
Schön, rebekka, dass Sie kreuz.net lesen.
Was ist der wahre Geist der Weihnacht? Was ist gelebtes Christentum?
* intakten Pfarreien ohne Begründung die Priester wegnehmen?
* öffentlich die Unwahrheit verbreiten?
* den eigenne Diözesanen den Dialog verweigern?
* sich schriftlich einer würdelosen Sprache bedienen („Ekel“, „besudeln“)?
Nur war das nicht kreuz.net, sondern der Bischof von Fulda …
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#8   ExBochumer †   17:07:06 | Freitag, 22. Dezember 2006
@ rebekka
Vermutlich leben Sie auch nicht „IHR“ Christentum.
Was Algermissen da verzapft hat, IST ein Skandal.
Und – Lesen brauchen Sie auf kreuz.net auch nicht.
Lassen Sie es doch einfach links/rechts liegen. Aber vermutlich hat kreuz.net doch „Suchtpotential“, was Nachrichten aus der katholischen Welt betrifft.
^-^
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#7   rebekka   17:01:11 | Freitag, 22. Dezember 2006
So mögen wir kreuz.net
Stammt die Schmiererei, die über dem Artikel steht, von „Pater“ Rolf H. Lingen? Der probiert nämlich auch immer solche Verniedlichungen als Ausdruck seiner Verachtung für katholische Hierarchen, sonstige Christgläubige oder auch andere Menschen.
Das ist doch der wahre Geist der Weihnacht.
Danke, kreuz.net, für gelebte Christentum!
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#6   vox populi   16:56:21 | Freitag, 22. Dezember 2006
Ab nach Kasachstan!
Die Präfekten der Missionskongregation und der Kleruskongregation haben die ‘Diener Jesu und Mariens’ schriftlich gebeten, zwei Missionare nach Kasachstan zu schicken.
Ich bin der Meinung, alle SJM-Patres sollten nach Kasachstan geschickt werden. Dort können sie gewiss segensreich wirken.
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#5   Sturmius   16:53:46 | Freitag, 22. Dezember 2006
Andere vorführen?
@ stat crux
Das ist doch genau das, was Bischof Algermissen zu tun beabsichtigt:
Alle, die nicht seiner Meinung sind, sollen vorgeführt und eingeschüchtert werden (jüngstes Beispiel: der jugendliche Leserbriefschrieber Johannes Kümpel aus Schwarzbach).
Selbst wenn der Bischof im Recht wäre, ist seine Vorgehensweise doch nicht akzeptabel.
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#4   Gotthard   16:51:56 | Freitag, 22. Dezember 2006
@toby
Jetzt will Dybas Nachfolger diese Sendung offenbar zur Selbstdarstellung nutzen.
vor einer Sendung kann man die besten Kommentare abgeben …
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#3   Toby   16:45:16 | Freitag, 22. Dezember 2006
Was wird Algermissen im Fernsehen sagen?
Wir dürfen alle gespannt sein auf des Bischofs TV-Auftritt am 4. Adventssonntag:
www.hr-online.de/…/sendungen/index.jsp?rubrik=2598
Es wäre kaum verständlich, würde er zu den aktuellen Auseinandersetzungen im Bistum Fulda einfach schweigen und nur darüber locker-lässig plaudern, wie er ganz privat Weihnachten feiert.
Übrigens erinnere ich mich noch sehr genau daran, wie Herr Schmidt-Degenhard früher in der Sendung „Horizonte“ regelmäßig über Erzbischof Dr. Johannes Dyba herzog.
Jetzt will Dybas Nachfolger diese Sendung offenbar zur Selbstdarstellung nutzen.
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#2   stat crux   16:42:46 | Freitag, 22. Dezember 2006
@Karl-Peter
Ein Strafverfahren ist kein Automatismus und im Rechtsstaat zumeist ungeeignet, um einen anderen „vorzuführen“.
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#1   Karl-Peter   16:35:04 | Freitag, 22. Dezember 2006
S.g. Herr Bischof Algermissen,
man hört immer wieder, Sie würden kreuz.net regelmäßig frequentieren.
Seien Sie deshalb erinnert an Ihren Brief an Herrn Rothenberger. Wörtlich schrieben Sie: „Mein Justitiar wird sich heute noch Ihres Textes wegen mit der Staatsanwaltschaft Fulda in Verbindung setzen.“
Machen Sie Ihre Drohung ruhig noch vor Weihnachten wahr und erstatten Sie Strafanzeige! Das wäre konsequent! Wer A sagt, sollte auch B sagen, Herr Bischof!
Bei einem Strafverfahren werden dann vor Gericht endlich einmal Fakten öffentlich verifizierbar!
Sollten Sie Ihre Drohung inzwischen bereut haben, wird es höchste Zeit, sich noch vor Weihnachten bei Herrn Rothenberger zu entschuldigen! (Wenn nicht bereits geschehen?)
Und bedenken Sie: Die SJM hätte allen Grund, gegen Sie juristisch vorzugehen. Der aktuelle kreuz.net-Artikel beweist das!
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