Frau Liese Prokop, die neue christdemokratische Innenministerin der Republik Österreich, hat sich im Interview mit einem Wiener Boulevardblatt geäußert: Kind aus dem Mutterleib – Gott in die Verfassung.
(kreuz.net, Wien) Nach dem Rücktritt des Amtsvorgängers hat der österreichische Bundeskanzler Wolfgang
Schüssel eine neue Innenministerin ernannt. Schüssel regiert mit einer Koalition, die aus seiner christdemokratischen
ÖVP und der Rechtsliberalen FPÖ besteht.
Die neue österreichische Innenministerin heißt Frau Liese
Prokop (63). Sie gehört der ÖVP des Bundeskanzlers an. In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des
in Wien erscheinenden Boulevardmagazins „Profil“ bezeichnet sich die neue Innenministerin als Christlich-Soziale,
die „manchmal fast links von der SPÖ“ stehe. Die SPÖ ist die oppositionelle sozialistische Partei Österreichs.
Die neue Innenministerin hatte in der Vergangenheit wiederholt eine ablehnende Haltung gegenüber der
gegenwärtigen Regierungskoalition aus Christdemokraten und Rechtsliberalen gezeigt.
Im Interview bekannte
sich die designierte Innenministerin als christlichsoziale Verfechterin der sogenannten Fristenregelung.
Die Fristenregelung erlaubt es Müttern, ihre Kinder bis zur 12. Schwangerschaftswoche im Mutterleib straffrei
zu töten und durch Pumpen abzusaugen. Sie sei gegen „jede Kriminalisierung“ dieser Methode und außerdem
„für möglichst große Hilfe und Entscheidungsfreiheit der Frau“, meinte die Politikerin und Abtreibungsbefürworterin.
Dafür wünscht sich Frau Prokop den lieben Gott in der österreichischen Verfassung: „Wir sind das christliche
Abendland“, sagt die Neo-Ministerin im Interview. Entsprechend würde sie es sich wünschen, eine „Weltanschauung,
die dem entspricht“ in der Verfassung ihres Landes zu sehen.
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5 Lesermeinungen
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@1+1=7 Unser Bundesrat ist eine komödiantische Institution. Im jetzigen Zustand könnte man die Bundesländervertretung
getrost ersatzlos auflösen. Hätten wir eine richtige zweite Parlamentskammer, hätte die SPÖ niemals
die Fristenlösung durchgebracht, denn damals hat die ÖVP noch die Zähne gezeigt, obwohl Dr. König
diese Bestrebungen ins Leere laufen hat lassen, da konnte er noch so viel am Lebensschutz-Protestmarsch
auftauchen.
Dolfus, ein guter „Hirtenhund“, braucht ich auch einen guten Hirten. Ansonsten müssen die Hunde regieren,
was auch nicht gut ist. minor est, wenn Schafe an der Macht sind ist die Herde im Gestrüpp, wie sich
das ja nun zeigt.
Symptomatisch … … für die ÖVP, eine schwarze Sozialistin wie aus dem Lehrbuch. Diese Dame ist eine
Ohrfeige für die dummen Katholiken, die sich zum ÖVP-Stimmvieh gemacht haben. Aber schaut Euch doch
mal die ÖVP-FPÖ-Regierungsmitglieder genauer an, die könnten genauso gut SPÖ-Mitglieder sein, ebenso
Bürgermeister Häupls Busenkumpel Erwin Pröll: ein schwarzer Sozi im Trachtenanzug. Ich gebe offen zu,
daß ich sowohl, als Niederösterreicher, die Pröll-ÖVP sowie bei den Parlamentswahlen die Schüssel-ÖVP
gewählt habe. Der Vertrauensvorschuß war vielleicht doch ein bisserl gutgläubig. Aber davon lebt ja
unsere Demokratie, und so geht das bereits seit Jahrzehnten. Gewinnt die nächste Wahl die SPÖ? Kein
Problem. Bleibt sowieso alles beim Alten. Kluge Innenminister wie SPÖ-Schlögl als auch ÖVP-Strasser,
die die haarsträubenden Dinge um den Asylantenschwindel durchschauten, sind auch alle schnell weg vom
Fenster gewesen. Deswegen haben wir ja jetzt LH Ing. Dr. Erwin Prölls Statthalterin auf diesem Posten.
Wieso gründet die katholische Minderheit in diesem Land nicht eine Partei, die ihre Interessen vertritt?
Programm: Abschaffung des Allparteienstaatssozialismus mit seinem parteienhörigen Staatsrotfunk.
Genau, ich wünsch mir den lieben Gott als Bundesrat. Dann hat er einen Job wo er reden kann was er will,
weil „des zäult eh nix wos a Bundesrod sogt“. Und ein Gott mit memoryfunction wär fein, sprich frei
programmierbar. Do gibts dann schon für alle politischen Richtungen ein vorprogrammiertes Spektrum an
Gotteswörtern zu diversen Themen. trahe me post te, domine