17:19:16 | Samstag, 23. Dezember 2006
Die Kölner Lokalpresse scheint es in den letzten Wochen auf den dortigen Kardinal abgesehen zu haben.

Ausschnitt aus einem Artikel der ‘Frankfurter Rundschau’ vom 7. Dezember zu Kardinal Meisners Verbot multireligiöser
Feiern in Schulen.
© „Mac Steve“, flickr, Creative Commons Licence(kreuz.net) „Noch zwei Jahre Kardinal Meisner?“ – fragt sich die Tageszeitung ‘Kölner Stadt-Anzeiger’
am 22. Dezember. In der Vorweihnachtszeit scheint sich die Kölner Presse auf den Erzbischof der Stadt
einzuschießen.
Zuerst verdrehten die Medienkonzerne die abgewogene
Erklärungen des Kardinals zu multireligiösen
Gottesdiensten.
Dann veranstaltete die ‘Karl-Rahner-Akademie’ des katholischen Männerwerkes der Stadt
Köln eine Anti-Meisner-Diskussion – mit einem entsprechenden Bericht im ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ über
angebliche Horrorzustände im Erzbistum Köln.
Jetzt nahm der ‘Stadt-Anzeiger’ den 73. Geburtstag des
Kardinals am Weihnachtstag zum Vorwand, um erneut über die Nachfolge des „umstrittenen Oberhauptes“ der
Kölner Katholiken zu berichten.
Kardinal Meisner sorge schon heute dafür, daß das Erzbistum auch nach
seinem Abgang in seinem Sinne weitergeführt werde.
Das Blatt verweist diesbezüglich auf die
Berufung
des Düsseldorfers Stephan Georg Schmidt zum neuen Pressesprecher des Erzbistums und zum Chefredakteur
der Kölner Kirchenzeitung:
„Von dem Mitglied des konservativen katholischen Netzwerks Opus Dei darf
Meisner absolute Loyalität erwarten.“
Der langjährige Pressesprecher Manfred Becker-Huberti habe im
Urlaub von seiner bevorstehenden Ablösung erfahren.
Weil er mit rechtlichen Schritten gedroht habe,
sei ihm das Erzbistum mit einem „vergoldeten Abschied“ entgegengekommen.
Vor einem Jahr sei Kardinal
Meisner sogar gerichtlich gegen den ‘Spiegel’ vorgegangen.
Das Wochenmagazin hatte behauptet, der Kardinal
wolle Weihbischof Rainer Woelki als Koadjutor durchbringen und damit das Wahlrecht des Kölner Domkapitels
unterlaufen.
Dies habe Papst Benedikt XVI. allerdings abgelehnt.
Mons. Woelki war von 1990 bis 1997
als Privatsekretär des Erzbischofs tätig und zählt seitdem zum innersten Zirkel des Kölner Generalvikariats.
Als möglicher Nachfolge-Kandidat wird auch Weihbischof Heiner Koch (52) gehandelt.
Mons. Koch hat im
vergangenen Jahr den Weltjugendtag in Köln erfolgreich als Generalsekretär geleitet.
Im Mai wurde der
Düsseldorfer zum Kölner Weihbischof befördert.
Mons. Koch sei ein bekennender Rheinländer und sowohl
im Karneval wie bei den Schützenbrüdern aktiv:
„Dessen ungeachtet vertritt er in kirchlichen Fragen
konservative Positionen.“
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#18
Dr. Otterbeck 18:42:31 | Freitag, 29. Dezember 2006
#17
Gotthard 23:53:42 | Sonntag, 24. Dezember 2006
#16
bonifatius 23:36:45 | Sonntag, 24. Dezember 2006
#15
obelix † 01:58:37 | Sonntag, 24. Dezember 2006
#14
Christian Hüller 23:35:01 | Samstag, 23. Dezember 2006
#13
Rodolfo Panetta 23:25:52 | Samstag, 23. Dezember 2006
#12
möchtegern-kathole 23:17:25 | Samstag, 23. Dezember 2006
#11
Graf von Galen 22:45:27 | Samstag, 23. Dezember 2006
#10
Gunsenum 22:21:30 | Samstag, 23. Dezember 2006
#9
Sr. Maria Andrea † 22:13:32 | Samstag, 23. Dezember 2006
#8
ExBochumer † 21:43:15 | Samstag, 23. Dezember 2006
#7
bonifatius 20:24:12 | Samstag, 23. Dezember 2006
#6
Gotthard 20:11:33 | Samstag, 23. Dezember 2006
#5
Kurti 20:08:45 | Samstag, 23. Dezember 2006
#4
Regina Wilden 20:01:51 | Samstag, 23. Dezember 2006
#3
ExBochumer † 20:00:58 | Samstag, 23. Dezember 2006
#2
Pünktchen 19:33:06 | Samstag, 23. Dezember 2006
#1
Katharina L. † 18:54:53 | Samstag, 23. Dezember 2006