Der Generalobere der Piusbruderschaft hat am vergangenen Samstag erklärt, daß das Dekret zur Freigabe der Alten Messe bereits unterschrieben sei – und noch andere Dinge beinhalte.
Mons. Bernard Fellay
(kreuz.net, Buenos Aires) Am 16. Dezember hielt der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X.,
Bischof Bernard Fellay, einen Vortrag in Argentinien.
Mons. Fellay sprach in der Stadt Martínez – 12
Kilometer nördlich der Bundeshauptstadt Buenos Aires.
Einige Aussagen des Bischofs wurden auf dem traditionalistischen
US-Blog ‘rorate-caeli’ auf Englisch und Spanisch veröffentlicht.
Mons. Fellay sprach in seinem Vortrag
auch über Erzbischof Jean Pierre Kardinal Ricard von Bordeaux.
Dieser hatte den versammelten französischen
Bischöfen Anfang November erklärt, daß das päpstliche Motu proprio „nicht unterschrieben“ sei und
daß es noch korrigiert werden könne.
Mons. Fellay widerspricht dem Kardinal: „Das Dokument ist bereits
unterschrieben, und der Kardinal, der zu den französischen Bischöfen gesprochen hat, weiß das.“
Es
gebe merkwürdige Dinge: „Nach der Unterzeichnung des Dokumentes wurde die Sache am 12. Dezember erneut
diskutiert.“
Darum sei das päpstliche Motu proprio – lateinisch für „aus eigenem Antrieb“ – nicht wirklich
„proprio“ – das heißt dem Papst „eigen“.
„Es gibt da sehr merkwürdige Dinge. Wir wissen von hochgestellten
Stellen im Vatikan, daß die Veröffentlichung für den 11. November vorgesehen war.“
Doch der Papst
fürchte sich vor der Reaktion der Bischöfe. Darum sei unklar, wann das Motu Proprio veröffentlicht
werde: „Ich weiß es nicht.“
Letztes Jahr sei ein Sekretär der Synode über die Eucharistie eine Woche
vor dem Ende der Versammlung absolut sicher gewesen, daß eine Erlaubnis für die Messe zum Synodenende
erscheinen würde: „Das war vor über einem Jahr.“
Bischof Fellay glaubt auch, daß das Motu proprio
nicht nur die Alte Messe zum Inhalt hat:
„Es scheint, daß es in diesem Motu proprio nicht nur um die
Messe, sondern noch um etwas Anderes geht. Es gibt noch eine Sache, und diese andere Sache betrifft die
Priesterbruderschaft St. Pius X.“
„Aber ich weiß nicht, was es ist“ – so Bischof Fellay.
„Ich frage
mich, ob es um die Exkommunikationen geht oder um die juridische Struktur. Ich weiß es nicht. Man hat
es mir nicht gesagt.“
„Ich sehe eine Erwartung von Rom, daß sie dort glauben, daß wir uns ändern und
den Kampf beenden, wenn sie uns die Messe geben.“
„Und das ist – Sie können sicher sein – nicht wahr.
Überhaupt nicht.“
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72 Lesermeinungen
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@Alex, Nachtrag Dr. Otterbeck ist theologisch nicht „kompetent“ (im Sinne von zuständig), sondern „nur“
kirchlich interessiert… Insoweit muss sich Dr. R. nicht von ihm belehren lassen, allerdings sollte er
Aussagen von Benedikt XVI. nicht ganz so a priori verwerfen. Dazu fehlt nämlich auch ihm die Kompetenz,
wie mir.
#71 Hypatia 09:51:52 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
@ Guten Morgen, Dr. R. Am 27.12. schrieb ich um 11:49 @ H. Stöhr: ich bin theologisch nicht au niveau…
Diese, an H. Stöhr gerichtete Aussage wurde von Ihnen zitiert. Meine Verweise auf Benedikt und Dr. Otterbeck
als theologisch kompetente Herren, ebenfalls an H. Stöhr gerichtet, wurden von Ihnen aufgegriffen. Was
hat das mit Ihnen zu tun, fühlen Sie sich von dem angesprochen, was namentlich an Herrn Stöhr geschrieben
wurde? Warum wackeln Sie, Sie waren doch gar nicht angeschubst. Zweitens befürchte ich in keiner Weise
sachliche Auseinandersetzungen vorausgesetzt die Argumente stammen nicht von Dr.Otterbeck, stat crux,
no comment oder Benedikt. [mehr…]
#70 Agiafortuni 08:51:42 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
Alexandra Zayadeh: schon wieder Ihr dummes Geschwätz weder kenne ich Daniel Stöhr, noch bin ich dessen
Gefolgsmann. Dies hätte Ihnen einleuchten sollen wenn Sie, anstatt ständig mit Ihren dummen Sprüchen
aufzuwarten einmal meine Stellungnahmen gelesen hätten
#64 Agiafortuni 19:37:41 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Alexandra Fayadeh Als erstes könnten Sie sich die Mühe nehmen, meinen Namen anständig auszuschreiben.
Zweitens befürchte ich in keiner Weise sachliche Auseinandersetzungen vorausgesetzt die Argumente stammen
nicht von Dr.Otterbeck, stat crux, no comment oder Benedikt.
#63 Hypatia 14:45:47 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
@ Dr. Ramazotti … Daran werde ich jedesmal erinnert, wenn ich mit Entsetzen feststellen muss, welches
Ausmass an Verwüstung die Frevler Roncalli, Woytila und Montini im Weinberg des Herrn angerichtet haben.
Dies gilt in ganz besonderer Weise auch für Sie, denn Sie sind unfähig nachzuvollziehen, wie es Jemandem,
der mit Leib und Seele sich der Lehre der wahren Päpste verbunden weiss, beim Anblick ein solchen Verwüstung
zumute ist… schrieben Sie! Um einen Menschen Ihrer Gesinnung und Verblendung in seine Schranken zu verweisen,
bedarf es der theologischen Argumentation von Fachleuten. Außer Fassungslosigkeit, Kopfschütteln und
Mitleid kann ich Ihnen nichts entgegensetzen.
#62 Agiafortuni 13:21:07 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Alexandra Zayadeh: ich bin theologisch nicht auf Niveau wenn Sie theologisch nicht auf Niveau sind, weshalb
stellen Sie ständig Behauptungen auf ohne die Herkunft Ihrer Gedanken anzugeben.
#61 Hypatia 11:49:29 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
@ H. Stöhr Ich bin theologisch nicht au niveau. Wünschen Sie wahrhaftig Auklärung zu meinem Vorwurf,
darf ich Ihnen Benedikts Ausführungen empfehlen, wenn Sie es ganz sachlich und souverain dargelegt haben
mögen, oder jene von Norbert Otterbeck, falls sachkundig und spritzig mehr nach Ihrem Geschmack sein
sollte.
@Frau Zayadeh: Es ist mühsam, Fehlgeleiteten immer und immer wieder ihre Lage vor Augen zu führen. Aber
wer sagte uns jemals das Leben sei einfach, wer hat uns einen Rosengarten versprochen?“ „Fehlegeleitet“
beziehen Sie ja offenbar (auch) auf mich. Darf ich Sie fragen, inwiefern Sie mir „meine Lage vor Augen
führen“ ? Nennen Sie mir bitte ein einziges Beispiel, an dem belegt wird, dass ich „fehlgeleitet“ bin!
Können Sie mir nachweisen, dass ich (bzw. die „Sedisvakantisten“) irgendwo eine falsche dogmatische Position
vertreten ? Können Sie das ? Wo bleiben die Entgegnungen auf die ständig vorgetragenen Argumente ? Müssen
Sie eingestehen, dass Sie keine haltbaren Entgegnungen haben ?
#58 Hypatia 23:29:01 | Dienstag, 26. Dezember 2006
@ Sirilo Es ist jene liebevolle Bestimmheit, mit der man Kinder am besten erzieht. In den Fällen Regga
und Stöhr wird diese Methode wohl eher nicht verfangen, aber – hier spreche ich für mich – eine bewährte
Taktik zu ändern, ist so leicht auch nicht. Es ist mühsam, Fehlgeleiteten immer und immer wieder ihre
Lage vor Augen zu führen. Aber wer sagte uns jemals das Leben sei einfach, wer hat uns einen Rosengarten
versprochen? Der Lohn für alle Unbill darf vielleicht die Hoffnung sein, vom Heiligen Geist beseelt zu
sein? Zu vermessen? Ich weiß es nicht, ich wünsche es mir nur!
Wie schön… …daß wir Dr. Carlo Regazzoni und Daniel Stöhr als ganz unfehlbare Autoritäten haben,
wenn es darum geht festzustellen, ob ein Papst vom wahren Glauben abgefallen ist. Jetzt müßten die beiden
nur noch das Kardinalskollegium überzeugen, sie als oberste Glaubenswächter einzusetzen, dann gäbe
es keine Probleme mehr mit „häretischen“ oder „frevlerischen“ Päpsten.
#56 Agiafortuni 23:05:09 | Dienstag, 26. Dezember 2006
Daniel Stöhr vielleicht haben Sie mich falsch verstanden. Nicht allein durch Häresie fällt man vom
katholischen Glauben ab, sondern ebenfalls durch unbelehrbares Festhalten an einem Frevel wie es uns Karol
Woytila reichlich vordemonstriert hat: Schuldbekenntnis, Predigt in der lutherischen Kirche, Besuch in
der Synagoge und Moschee, 2 x Assisi und Seligsprechung Roncallis.
@Dr. Regazzoni: Also, ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, dass hier *keine* Häresien vorliegen
sollen. Außerdem darf ich erinnern an Papst Paul IV., Bulle Cum Ex Apostolaltus Officio: „§6. Inhaltsangabe:
Prälaten und Bischöfe, die vor ihrer Erhebung offenkundig vom katholischen Glauben abgefallen sind,
verlieren automatisch alle Autorität und jegliches Amt. Ihre Erhebung ist nichtig und kann in keiner
Weise gültig gemacht werden. Wir fügen hinzu, daß ein Bischof, auch wenn er an Stelle eines Erzbischofs
oder Patriarchen oder Primas fungiert, oder ein Kardinal der vorgenannten Römischen Kirche, auch – wie
vorbemerkt – ein Legat oder auch ein Römischer Pontifex (Papst) vor seiner Erhebung zum Kardinal oder
seiner Wahl zum Römischen Pontifex (Papst) vom katholischen Glauben abgewichen, in eine Häresie gefallen
oder ins Schisma geraten ist oder derlei hervorgerufen und verursacht hat, so ist seine Erhebung oder
Wahl, auch wenn sie in Eintracht und mit der einmütigen Zustimmung aller Kardinäle erfolgt ist, null
und nichtig und wertlos.“
Sture Arroganz! „Ich sehe eine Erwartung von Rom, daß sie dort glauben, daß wir uns ändern und den
Kampf beenden, wenn sie uns die Messe geben. Und das ist – Sie können sicher sein – nicht wahr. Überhaupt
nicht.“ Was heisst hier …wenn sie uns die Messe geben… als ob es sich um irgendein Ding handle, das
man irgendwem – in diesem Falle ‘uns’ – vor die Füsse wirft. Der Ton, der hier und auch in vielen anderen
Aussagen angeschlagen wird, gefällt mir nicht. Der Heilige Vater hat es nicht verdient, dass man so mit
ihm, bzw. über ihn spricht. Allein die Tatsache, dass zugegeben wird, dass hier ein Kampf geführt wird,
ist ein armseliger Offenbarungseid. Es geht nicht mehr um die Sache, es geht um einen Kampf, wer wem was
‘gibt’ oder auch nicht. Schade.
#52 Aragorn 21:52:51 | Dienstag, 26. Dezember 2006
nicht ein Luther sondern viele Luthers Lieber Dr. Regazzoni! Leider haben wir es heute in der Kirche nicht
mit einem Luther zu tun; es gibt viele Luthers in Pfarrämtern, Professuren und Bischofshäusern. Ich
denke auch, dass man gewiss einige von ihnen in Rom selber finden kann. Der eine Luther mit dem Vornamen
Martin war klar erkennbar. Er hat sich in seinen Lehren klar und vernehmlich ausgedrückt. Er hat es denen
leicht gemacht, die den wahren katholischen Glauben gegen ihn verteidigten. Heute jedoch sind die Irrlehren
so subtil und so geschickt mit Wahrheit verwoben, dass es unglaublich schwer ist, beides auseinander zu
halten.
#51 Agiafortuni 21:31:56 | Dienstag, 26. Dezember 2006
Daniel Stöhr: Häresien sind eine spezielle Form von Irrglauben Der Oberbegriff heisst Irrglaube, wovon
die Häresie die ausgeprägteste Form ist. Roncalli, Montini und Woytila zeichneten sich durch eine Haltung
aus, die man deswegen als verwegen bezeichnen kann, weil sie gemäss Melchior Canos nicht abgewogenen
Überlegungen, sondern ein Produkt ihrer Willkür war. Als solche kann sie zwar eine Abschwächung des
Glaubens, jedoch nicht dessen vollständige Vernichtung bewerkstelligen. Ich benütze deshalb den Begriff
Frevler und nicht Häretiker. Im Grundsätzlichen bin ich mit Ihnen einig, dass Roncalli, Montini und
Woytila die Kirche verwüstet haben und es deshalb erforderlich sein wird, Anklage gegen sie zu erheben.
Diese Auffassung ist nicht von mir, sondern von Kardinal Cajetan, der den Mut hatte Luther die rote Karte
zu zeigen. Ohne diesen Akt würde Luther heute noch in der Kirche wüten. Immerhin hat Jopa II nicht gezögert,
Luther seine Sympathie zu bekunden und der lutherischen Kirche in Rom zu predigen. Wenn das kein Frevel
sein soll.
@Dr.Regazzoni: „Obgleich Ihre Haltung verständlich ist, halte ich sie für unproduktiv. Den schlechten
Charakter eines Priesters geduldig ertragen ist so lange vertretbar, als dessen Rechtgläubigkeit nicht
in Frage steht. Bei vielen Angehörigen der Konzilssekte bin ich mir dessen nicht mehr sicher. Auch wenn
Sie keine Häresien verkünden, steht nicht im Dienste des Glaubens, sondern dient der eigenen Selbstdarstellung.“
Ich kann die Aussage, dass die Führer „der Konzilssekte keine Häresien verkünden“ nicht nachvollziehen.
Enthalten denn etwa die „Konzils“-Texte nicht eindeutige Häresien ? Es sind doch Häresien, wenn: a)
von mehrern „Kirchen“ (nicht im Sinne von Teil-Kirchen der röm. Kath.!) gesprochen wird b) Christus sich
der häretischen „Kirchen“ als Heilmittel bedient (Extra ecclesiam nulla salus!) c) Gott mit Allah gleichgesetzt
wird und noch einiges mehr. Außerdem: Sind es keine Häresien, wenn Bischof Roncalli a) die Offenbarungswahrheit,
das Depositum fidei, einem „Aggiornamento“ unterwerfen will ? b) seine „Erleuchtung“ zum Konzil als „neues
Pfingsten“ bezeichnet ? (dass es Pfingsten 2x geben kann!) Ist es keine Häresie des Bischofs Wojtila,
wenn er: a) die Ansicht vertritt, der Hl. Geist habe unmittelbar zu den „Konzilsvätern“ gesprochen (die
Offenbarung ist mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen!) b) die Ansicht vertritt, die überlieferte
Lehre der Kirche müsse im Sinne einer „Glaubensintegration“ (durch das Konzil) neu verstanden werden
?
@Dr. Ragazzoni – Simon von Zyrene Lieber Ragazzoni! Ja, Sie haben Recht mit dem, was Sie sagen. Ich bin
sicher, dass die Bruderschaft ihren festen Platz im Heilsplan Gottes hat. Ihr, der Bruderschaft, ist es
zu danken, dass die Wahre Messe lebt, wenn auch mehr oder weniger im Verborgenen. Ich bin dankbar dafür,
dass Gott mich zur Bruderschaft geführt hat. Die Verbindung mit ihr gibt mir viel Kraft, das scheinbar
Unerträgliche zu tragen. Christus wird auch heute gegeißelt und verhöhnt und seiner Kleider beraubt.
Der Hl. Vater weiß und sieht dies. Ich vertraue fest darauf, dass er die Dinge zum Besseren wenden wird.
Er kennt doch viele der deutschen Bischöfe. Er weiß, wie sie denken, wo sie stehen. Er weiß auch um
die schlimmen Zustände in der französischen Kirche. Sind wir geduldig und laufen wir nicht weg. Auch
Simon von Zyrene hat das Kreuz mitgetragen obwohl er sicherlich lieber nach Hause gegangen wäre. Er hat
Christus nach Golgatha begleitet und ich bin sicher, dass er, der vielleicht garnicht wusste, wem er da
zur Seite steht, in Gottes Herrlichkeit eingegangen ist. Sind wir noch ein wenig geduldig. Ich bin sicher,
dass der Ostermorgen nicht mehr lange auf sich warten lässt. Beten wir derweil auch für die verirrten
und verwirrten Hirten – besonders auch in Österreich.
das Original-Zitat des Hl. Franziskus Prophezeiung des Hl. Franziskus im Jahre 1226: Jene aber, die mit
glühendem Geist aus Liebe und Eifer für die Wahrheit an der Frömmigkeit festhalten, werden als Ungehorsame
und Schismatiker Verfolgungen und Unrecht erleiden. Denn ihre Verfolger werden, von den bösen Geistern
getrieben, behaupten, es sei eine Gross- tat des Gehorsams. Wir wissen doch wohl in welcher Zeit wir leben,
oder ?
#43 Agiafortuni 18:24:39 | Sonntag, 24. Dezember 2006
Aragorn: verständlich aber unproduktiv Obgleich Ihre Haltung verständlich ist, halte ich sie für unproduktiv.
Den schlechten Charakter eines Priesters geduldig ertragen ist so lange vertretbar, als dessen Rechtgläubigkeit
nicht in Frage steht. Bei vielen Angehörigen der Konzilssekte bin ich mir dessen nicht mehr sicher. Auch
wenn Sie keine Häresien verkünden, steht nicht im Dienste des Glaubens, sondern dient der eigenen Selbstdarstellung.
Wozu musste der Frevler Woytila die Kirche demütigen und öffentlich ein Schuldbekenntnis aussprechen.
Wozu musste er einen anderen Frevler wie Roncalli seligsprechen und sich dabei auf Gründe stützen, die
sie in keiner katholischen Dogmatik nachlesen können. Warum erlaubte sich der Frevler Montini Apostolicae
curae Leos XIII und Mortalium animos zu ignorieren und zusammen mit dem Erzbischof von Canterbury in Sankt
Paul ausser den Mauern und die dort versammelten Gläubigen segnen. Gegen solche Frevel gibt es nur ein
Mittel, man muss den Frevlern den Rücken kehren, denn nur so lernen sie das fürchten. Ohne das mutige
Bekenntnis des Erzbischofs gegenüber dem Frevler Montini gäbe es heute keine Messe nach dem Ritus des
heiligen Pius V.
so lassen … … wir die Ordinariate und Vikariate laut gegen uns schimpfen und sehen dem entgegen, der
uns das ewige Leben geben will. Komm Herr Jesus Christ !
#41 Athanasius 11:31:20 | Sonntag, 24. Dezember 2006
Dunkle Zeiten Dunkle Zeiten gibt es schon seit 1966 als das katholische Papsttum durch einen Auftritt
mit dem Erzlaien von Canterbury die Gläubigen só über Rechtgläubigkeit und Ekklesiologie in Verwirrung
stellte, daß es nie wieder gelöst wurde. Assisi 1986, das harte Vorgehen gegen Mons. Lefebvre (das nicht
einmal Hans Küng für gut hielt!), das Ausbleiben jeglicher Verwarnung häretischer Hirten und heteropraktischer
Priester, Assisi 2002, Koranküsse, Aufruf zu Götzengebet an z.B. Hindus, gemeinsame Hl. Eucharistie
mit Monophysiten aus Armenien usw. usw. Die dunkle Zeit wird nicht von der ach so bösen (röm.-kath.)
Priesterbruderschaft St. Pius X. kreiert, inszeniert, oder herbeigedacht, aber sie existiert. Die römischen
Riten aller Sakramente wurden umgeformt, die Theologie in der Praxis auch, eine zweifelhafte (wenn nicht
objektiv häretische) Ekklesiologie mit dem „konservativen“ Dominus Iesus (2000) eingeführt („Die universelle
Kirche Christi ist der Leib der Kirchen“), Skandale bereitet, nicht nur sexuelle. Der hl. Franz von Assisi
(quelle ironie) hat diese Zeit aber schon vorausgesehen, und vorhergesagt, daß die treuen Katholiken
da für Schismatiker und Gehorsamslose beschimpft werden würde. Und sieh unten, sieh die Ordinariate.
@Dr. Ragazzoni Lieber Dr. Ragazzoni! Mit einer „Rüge“ geben sich die Hofschranzen im Ordinariat nicht
zufrieden! Sie bekommen die geballte episkopale Macht zu spüren. Ich kenne Mitbrüder, die das erfahren
haben. Schauen Sie nur auf das Beispiel der Mitbrüder der SJM, die gefeuert wurden, nur weil sie die
Mundkommunion empfohlen haben. Ob die Piusbruderschaft eine echte Alternative ist, weiß ich nicht. Die
Glaubenspraxis ist 100% katholisch – gar keine Frage. Ich fürcht jedoch, dass sich die Bruderschaft nach
einem möglichen muto proprio zugunsten der Wahren Messe spalten wird. Wir leben insgesamt in einer finsteren
Zeit, nicht nur, was den Glauben angeht. Wir sind wie die Wächter in der finsteren Nacht, die warten
auf den Morgen. In der Ferne ist schon ein schwacher Lichtschimmer zu sehen. Das gibt doch Hoffnung. Sollen
wir denn das Feld den vergreisten V II Protagonisten überlassen, die immer noch nichts verstanden haben
und munter ihr Zerstörungswerk fortsetzen? Siehe die österreichischen Bischöfe, die an der Jugendverführung –
genannt „Jugendgottesdienst“ mitgewirkt haben. Nein und nochmals Nein! Wir halten unsere Stellung und
kämpfen weiter! Lieber mit fliegenden Fahnen untergehen als diesen alten Knackern das Feld überlassen.
Frohe und gesegnete Weihnachtstage!
Nein, Herr Dr. C.R., Aragon ist auf dem richtigen Weg Sie dagegen drohen anzugleiten. So einfach wie Sie
meinen ist es nicht. Darum also – wie bereits hier angemahnt – Gebet für und mit BXVI!
#38 Agiafortuni 08:45:07 | Sonntag, 24. Dezember 2006
Aragorn: Feigheit und nicht Teilnahme am Kreuzweg mein lieber Aragorn, wenn eine Rüge seitens des Ordinariates
für Sie der Massstab ist, jemandem die Eucharistie in die Hand zu geben, so betrachte ich es als Feigheit.
Warum distanzieren Sie sich nicht von solchen Oberen. Allein dafür lohnt es sich die Piusbruderschaft
zu haben, wo Sie zu solchen Sakrilegien nicht genötigt werden
@Graf v. Galen – Teilnahme am Kreuzweg Lieber Graf, was wollen Sie machen? Versuchen Sie mal, die Leute
zur Mundkommunion zu bewegen oder jemandem nicht die Hl. Kommunion in die Hand zu geben? Sie sind als
Priester auf verlorenem Posten. Sie bekommen spätestens 3 Tage später einen Brief vom Ordinariat mit
der Aufforderung, jedem so die Kommunion zu reichen, wie er es will. Für mich ist es Teilnahme am Kreuzweg
des Herrn. So hoffe ich, dass der Hl. Vater schon bald die Wahre Messe zulässt, die ich dann nicht immer
aber immer öfter zelebrieren werde. Und da es 1962 noch keine Handkommunion gab, werde ich diese in der
Wahren Messe unter keinen Umständen erlauben, genau so wenig, wie weibliche Ministrantinnen. Ihnen, lieber
Graf, trotz alledem und alledem ein gesegnetes Weihnachtsfest.
#36 Agiafortuni 23:46:32 | Samstag, 23. Dezember 2006
Aurelius.keine Meinungen sondern die Wahrheit auch der Frevler Roncalli war der Ansicht, dass er sich
von den Unglückpropheten distanzieren müsse, da er ihnen keine rechte Sicht der Dinge zubilligte. Wenige
Jahre später stellte sich heraus, dass nicht die Unglückspropheten sondern der Frevler Roncalli die
falsche Sicht der Dinge hatte. Wenn Sie mir also sagen, fast alle Konzilsväter einschliesslich der Erzbischof
seien der Meinung gewesen „Lumen gentium“ sei katholisch, so ist dies kein Kriterium für dessen Katholizität.
Um es festzustellen braucht man nicht auf die Angehörigen der Konzilssekte – die Sie bekanntlich mit
der katholischen Kirche verwechseln – sondern es genügt die grossen ekklesiologischen Traktate eines
Cajetans, Bellarmin, Perrone SJ oder Kardinal Billots SJ zu konsultieren und die Logik des Aristoteles
einigermassen zu beherrschen.Ohne grosse Mühe wird man zur Erkenntnis gelangen, dass zwar keine Häresien
darin enthalten sind, dass sich jedoch der Schwerpunkt massgeblich verlagert hat. Nicht mehr das spezifisch
Katholische, sondern das Oekumenische im protestantischen Verständnis steht im Vordergrund nach dem Motto:
so oekumenisch wie möglich, so katholisch wie nötig. Sollten Sie es bestreiten bitte ich Sie mir zu
erklären, wie der Frevler Montini ungeachtet Apostolicae Curae und Mortalium animos zusammen mit dem
Erzbischof von Canterbury – einem Laien und Feimaurer – in Sankt Paul ausser den Mauern auftreten konnte
und mit ihm gemeinsam die dort anwesenden Gläubigen segnen
#35 Hoffnung 23:22:41 | Samstag, 23. Dezember 2006
Durch den Hl. Geist teilt er seine Gnaden aus Nirgendwo sagt der Herr das er seine Gnaden durch Maria
austeilen will. Ausser in dubiosen Erscheinungen vor denen der Herr aber schon selbst warnte. Dagegen
spricht es stets davon, das wer sich vor den Menschen sich zu Ihm Bekennt , zu dem bekennt auch er sich.
Gehen Sie dem Widersacher nicht auf dem Leim, wenn er auch mit noch so tollen Wundern und Erscheinungen
auftaucht.
Auch ohne Ritus, sondern durch pures Bekenntnis zum Herrn? Der Herr selbst will seine Verherrlichung im
Ritus. Er will durch Maria seine Gnaden austeilen. Das pure Bekenntnis zum Herrn ist deshalb nicht sein
Wille, und deshalb wird es nicht funktionieren sondern ist Menschen Werk und Idee.
#33 Hoffnung 23:07:45 | Samstag, 23. Dezember 2006
Wer ist es „DEN“ „Wer daher den alten Ritus verachtet, verachtet die Kirche und damit DEN, der sie belebt
und erhält. DAS ist der theologische Grund, um den es geht!“ Vorrausgesetzt Sie meinen mit „DEN“ Jesus
Christus, dann ergibt sich ungefähr ein solcher Heilsweg: Durch die Taufe in die Kirche und durch die
Sakramenten nach altem Ritus über die Fürbitte der Heiligen durch Maria zu Jesus. Wie wäre es statt
dessen mit: Durch Jesus zu Jesus? Auch ohne Ritus, sondern durch pures Bekenntnis zum Herrn?
#32 Graf von Galen 23:03:17 | Samstag, 23. Dezember 2006
Wider VII, @ Aragorn Was die unwürdigen Kommunionen zu Weihnachten angeht, können Sie einem, da Sie
ja Priester sind, wirklich leid tun. Für mich als traditionellem Katholiken und Laien ist jedoch schon
der Gedanke, ich sollte jemandem die Handkommunion geben, ein Greuel, den ich mit meinem Gewissen nicht
vereinbaren könnte.
Der alte Ritus braucht kein Motu propio Der alte Ritus braucht (im Grunde) kein Motu proprio, da er nie
verboten wurde. Dennoch würde durch ein solches seine Stellung in der Kirche weiter gestärkt. Letztlich
GEHT ES UM EIN SICHTBARES ZEICHEN, daß der Glaube der Kirche essentialiter nicht geändert wurde, da
er nicht essentialiter nicht geändert werden kann, daß Tradition lebendige Weitergabe (inkl. Wachstum)
bedeutet. Wer daher den alten Ritus verachtet, verachtet die Kirche und damit DEN, der sie belebt und
erhält. DAS ist der theologische Grund, um den es geht! Daher ist dem „Logos“ ist zuzustimmen: Das geplante
Motu proprio wird den Ritus nicht für ein paar Selbsternannte freigeben, sondern für die KIRCHE. Welcher
Hochmut, welche Selbstüberschätzung plagt diese Leute? Wie war das noch mit der Tugend der Demut? Die
Gesinnung jenes Kindes, dessen Geburt(sfest) unmittelbar bevorsteht, sei ihnen Vorbild!
#29 Stephanus 21:08:26 | Samstag, 23. Dezember 2006
romulus und der weite erdkreis nach der kreuzigung gingen einige Fromme zu pilatus u baten ihn um den
leichnam des gekreuzigten, des nachts kamen sie, aus menschenfurcht, sie wollten das gute, aber sie wollten
sich dafür vor den geifernden mäulern der unverständigen nicht endlos rechtfertigen usw. ist uns das
nicht auch schon mal passiert??? vielleicht sogar bei ganz einfachen, selbstverständlichen dingen des
täglichen lebens. denken wir an die sogenannte tägliche gute tat, der alten frau die einkaufstasche
tragen, pfadiarbeit usw. wie gern haben wir geholfen, aber wie rot sind wir auch geworden, als uns bestimmte
schulkameraden dabei gesehen haben. hätte man denen eins aufs maul hauen dürfen, ja dann, aber dann
wäre ja zuhause was los gewesen. das macht man halt nicht, sich schlagen usw. ist es nicht die parallele
zu den kirchenführern??? lassen wir die sogenannten verschwörungstheoretiker mal aussen vor, und unterstellen
menschenfurcht, ist das nicht denkbar bei dem heutigen geschehen? als ich vor vielen jahren des nachts
(nicht aus menschenfurcht, sondern weil einfach zuviel zu tun war) für eine sogenannte christliche volkspartei
plakate klebte (mit einigen mitstreitern), da wurden wir von kommunisten angepöpelt und es wurde uns
gewalt angedroht,wir hatten einige mittelgrosse lastwagen zur verfügung, waren darin ziemlich sicher
und wegfahren konnte man auch damit, aber was hatten wir eine angst! wie ist das wohl wenn man das unbequeme
erbe jesu christi vertritt??? fröhliche weihnachten wünsch ich
#28 Burgorus 21:02:14 | Samstag, 23. Dezember 2006
@Aurelius & Bernd Stromberg: Sokrates-Zitat angeblich „scio me nescire“ statt „scio me nihil scire“ Ich
habe euer Sokrates-Zitat als „scio me nihil scire“ (ACI-Konstruktion), wie es auch Bernd Stromberg zitiert
hat, kennen gelernt, vom Griechischen kommend: „oida ouden eidos“ (ich weiß nichts wissend). Im Griechischen
steht also das Partizip statt des Infinitivs. Jedoch wird auf der deutschen Wikipedia-Seite behauptet,
das richtige Zitat heiße: „Ich weiß, dass ich nicht weiß.“ (altgr. „oida ouk eidos“), also „ouk“ =
„nicht“ statt „ouden“ = „nichts“. Demnach müsste es mit „scio me nescire“ übersetzt werden, was aber
im Google nur 158 mal auftaucht, während „scio me nihil scire“ 39500 mal zu finden ist. Entsprechend
findet sich das griechische „oida ouk eidos“ nur 60 mal, während das mir bekannte „oida ouden eidos“
866 mal auftaucht. Es wird bei Wikipedia behauptet, dass dieses Zitat im Volksmund auch unzutreffend wiedergegeben
wird als: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ („scio me nihil scire“, „oida ouden eidos“). Gemeint habe
Sokrates damit vielmehr Folgendes: „Ich scheine also um dieses Wenige doch weiser zu sein, daß ich, was
ich nicht weiß, auch nicht glaube zu wissen.“ Mit obiger Form des Zitats sei diese Aussage also nur verkürzt
wiedergegeben. Angemerkt sei noch, dass bei nicht-religiösen Fragen auf Wikipedia oft (aber bei weitem
nicht immer) Verlass ist. Wie es bei religiösen Fragen aussieht, ist ja bekannt.
@Aragorn @Logos Unwürdige Kommunionen an Weihnachten und Bischofsernennungen @Aragorn Daher fürchte
ich schon wieder die Weihnachtsmessen, wenn alles nach vorn drängt und die Hand aufhält. Das ist wirklich
ein Problem. Bischof Wanke in Erfurt hat es so gelöst, dass die ganzen Atheisten und sonstwas, das an
Weihnachten sentimental wird, ne Art Wortgottesdienst im Dom bekommen und die Gläubigen die Hl. Messe /
Christmette danach in St. Severi. Für die sentimentalen Atheisten reichen ein paar Weihnachtslieder,
für sie reicht der äußere Schein, an Inhalten sind die sowieso nicht interessiert. @logos Die Bischöfe
sind ein großes Problem, sie sind DAS Problem. Warum werden dann fortwährend solche Pfeifen ernannt?
?:)
#26 Stephanus 20:20:51 | Samstag, 23. Dezember 2006
Freuet Euch!!! denn Euch ist Heute der Heiland geboren… sprach der Engel usw. und sofort. und noch etwas:
F r i e d e auf Erden den Menschen die guten Willens sind!!! und noch etwas: was ist Wahrheit???? lieber
bochumer, lieber rottenburg und wie ihr alle heißt????? manchmal kommt man zu dem schluß, daß es verschiedene
wahrheiten gibt, daß wahrheit etwas hochinterlektuelles sein muß, etwas, was kaum von einem normalen
menschen verstanden werden kann. aber die wahrheit, die gott vorgibt, muß sehr einfach sein, sehr schnell
erkennbar, begreifbar und daher ist sie für mich auch nicht so unüberschaubarweitundzeitlichfastunereichbar!!!!
die wahrheit die sich am heiligen christfest festmachen läßt läßt sich ganz einfach mit den worten
umschließen: liebet einander, so wie ich euch geliebt habe. denn der liebende ist immer, rund um die
uhr , 24stunden am tag, 365tage im jahr bestrebt, alles unheil von der person abzuwenden, die er liebt.
selbstlos, aufopferungsvoll usw. sicher man wird älter und der ehepartner z.b. macht es einem nicht immer
leicht,dann läßt die eigene bereitschaft nach, aber grundsätzlich gilt doch, das dann auch sofort das
gute was ja an der liebe festgemacht ist, dem bösen raum gibt und wo böseses geschieht, wird die liebe
verdrängt, geht alles mehr oder weniger schnell den bach runter, ehen u freundschaften zerbrechen, ich
beseitige den der mich einengt, die umwelt stirbt, der glaube tritt den rückzug an, unglaube und laster
breiten sich aus: an ihren früchten werdet ihr sie erkennen,in rom,in econe, in fulda,überall!
#25 Rottenburg 20:03:59 | Samstag, 23. Dezember 2006
Interssant wie sich die Schismatiker um den Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. um Dinge
kümmern, die sie nicht im Geringsten betreffen. Als nächstes sagt dann Bischof Huber von der EKD, wann
der Papst bereits ein Dokument zur vollständigen Wiederherstellung der Kirchengemeinschaft mit den Protestanten
unterschrieben hat, oder wie?
#24 ExBochumer † 19:14:58 | Samstag, 23. Dezember 2006
Wenn ich das schon lese … … Eine „de facto“ Kirchenspaltung gibt es schon längst. Die Kirche ist
nämlich in sich gespalten. So lange man Bischöfe wie Lehmann, Algermissen (und die vielen weiteren liberalen
im nichtdeutschen Bereich hinzunimmt) gewähren lässt, dann weiß ich nicht mehr, was diesem Thema hinzuzufügen
wäre. Rom weiß Bescheid, jedoch der „heilige Schlaf“ hat die dortigen Herren überwältigt – oder die
haben auf „Stur“ geschaltet, wie z.B. der Erzb. Marini
Aufbruch Mein „nickname“ sagt es: ich bin der festen Überzeugung, dass die Vernunft siegen wird. Und
zwar eine Vernunft, die dazu imstande, Wahres sehen zu lassen und die anderen auf dieses Wahre hinzuführen.
Denn das blitzende Licht der Wahrheit, die zur Selbstoffenbarung drängt, kann zwar durch dunkle Hüllen
zeitweilig abgeschirmt werden; nichts jedoch kann es in sich aufsaugen und seine Wirksamkeit verlieren
lassen. Zweifellos: oft zweifelt man daran, ob es zu schaffen ist, dieses Licht wieder in seiner Fülle
erstrahlen sehen zu können. Und oft verzweifelt man auch, und leidet. Ich kann Ihr Leiden ob der vorgestreckten
Hände sehr wohl verstehen; ich kann auch das Leiden verstehen, das folgt, wenn man trotz allen Zeugnisses
nur leere Gesichter vor sich sieht, die sich anscheinend durch nichts mehr füllen lassen. Aber ein Verzweifeln
kann nicht das letzte Wort sein. Dafür ist der Christenheit zu viel anvertraut worden: das Wort Gottes
und sein Leib. Die Auferstehung folgt dem Kreuzesopfer. Das Sterben verwirklicht das wahre Leben endgültig.
Und so wird es auch jetzt sein. Sie werden sehen: über kurz oder lang werden sich die Christen wegen
der Missbräuche des Heiligsten schämen. Dazu aber brauchen sie Vorbilder, die in Wahrheit leben und
das Wahre und Schöne verkünden. Wir brauchen Menschen, die sagen: „es ist so“; zu lange begnügte man
sich mit einem „es soll so sein“ oder „es könnte so sein“. Noch schlimmer: viele begnügten sich schon
mit der Frage: „wie könnte es sein?“. Sie seh…
d’accord, Logos! d’accord, Logos! Sie bringen es auf den Punkt. Das V II muss im Lichte der Tradition
neu gelesen und verstanden werden. Wenn ich von „Überraschung“ spreche, dann meine ich damit die Freigabe
der tridentinischen Messe entgegen den Bestrebungen vieler Bischöfe, besonders in Deutschland und Frankreich.
Mit V II-Unsinn meine ich die schlimmen Entgleisungen in der Liturgie und die spürbare Zerstörung der
eucharistischen Ehrfurcht. Daher fürchte ich schon wieder die Weihnachtsmessen, wenn alles nach vorn
drängt und die Hand aufhält.
Ultramontanismus Lieber Hochwürden Aragorn, der Heilige Vater „wird“ uns nicht überraschen, seine ganze
Lehre ist Tag für Tag eine Überraschung, die in vielen Kreisen ihre Wirkung zeitigt. Denken Sie nur
an die gestrige Rede vor der Kurie! Es handelt sich dabei wieder um Worte, die wir noch lange lesen werden,
die wir studieren werden, die den Geist erfrischen ob ihrer Großartigkeit, Tiefe, Schönheit. Der Heilige
Vater weiß, was er will. Er selbst hat es gesagt: die anderen hatten immer wieder versucht, Ratzinger
zu unterteilen, zu klassifizieren, wobei er selbst sich gleich geblieben ist. Jetzt kommt allerdings etwas
hinzu: das Charisma des Petrusamtes, das ihn verändert hat, das ihn, sein Denken, die Verwirklichung
seines Denkens und Betens noch „schöner“ werden lassen hat. Der Kirche wurde mit dem Heiligen Vater ein
großes Geschenk gemacht, ein wahrhaft spürbarer Hauch des Heiligen Geistes. Die Bischöfe sind ein großes
Problem, sie sind DAS Problem. Gerade deshalb ist es so wichtig, eng an den Heiligen Vater angebunden
zu sein und zu bleiben. Und noch was: das Wort „V2-Unsinn“ gefällt mir nicht. Es gibt keinen V2-Unsinn,
es gibt nur leider Menschen, die fürchterliche Fehler im Namen eines Konzils oder aus mangelnder Nachfolge
des Willens des Konzils verbrochen haben und weiter verbrechen. Nur: diese sind Ungläubige, Relativisten,
Menschen, die nichts verstehen.
Problem sind die Bischöfe Wenn eines aus der Aussage Bischof Felleys deutlich wird, dann ist es diese
unbestreitbare Erkenntnis: Das Problem sind die Bischöfe! Das haben stellvertretend für viele andere,
einige der österreichischen Episkopen durch ihre Teilnahme am Jugendspektakel, genannt „Messe“ beweisen,
über die hier ausführlich und mit eindrucksvollen Bildern berichtet wurde. Sie sind die zähesten Verteidiger
des V II Unsinns. Ich glaube jedoch nicht, dass unser Hl. Vater „Angst“ vor ihnen hat. Schließlich hat
er auch schon die Korrektur der Wandlungsworte angemahnt, deren falsche Übersetzung auch von Bischöfen
sanktioniert worden war und mit Zähnen und Klauen verteidigt wurde. Ich glaube, Benedikt XVI. wird uns
noch positiv überraschen. Beten wir für ihn, liebe Brüder!
Entschuldiung Ich entschuldige mich für das „totae“. Dafür gibt es keine Rechtfertigung . Hodie nobis
de caelo pax vera descendit. Hodie per totum mundum melliflui facti sunt caeli. – Frohe Weihnachten!
xxxxx Das sehe ich auch so wie Sie. Und da wir schon beim Latein sind: der Gen. sing. lautet nicht „totae
ecclesiae“, sondern „totius ecclesiae“, siehe einen Beitrag weiter unten.
xxxxx Wenn es stimmt, daß das Motu proprio schon unterschrieben und nur aus Furcht vor der ablehnenden
Reaktion eines Teils der Bischöfe nicht veröffentlicht ist, dann wirft das ein Licht auf die Gesamtsituation
der Kirche. Man kennt die Wahrheit, aber man hat nicht den Mut, ihr Geltung zu verschaffen. Aus Rom kommen
Rundschreiben über die Liturgie und hl. Eucharistie, aber der alte Schlendrian geht unvermindert weiter…
Ein Bischof sieht, daß seine Angestellten eine unkatholische jugendverderbende CD Auflage verbreiten –
aber er hat nicht das Durchsetzungsvermögen – ja vielleicht nicht einmal den Willen – durchzugreifen…
Wohin wird das noch führen?
das Licht wird siegen Hochwürden, es wird passieren, aber das darf uns doch nicht daran hindern, das
Gute, das der Alten Messe und einer richtig verstandenen Tradition entspringt, deshalb weniger sichtbar
werden zu lassen. Nutzen wir jetzt die Gelegenheit, noch ist es nicht zu spät. Nutzen wir die Heilige
Liturgie, um die Wahrheit weiter erstrahlen zu lassen, denn: das Licht wird immer über die Finsternis
siegen!
@Aragon Die Bruderschaft gibt überhaupt nichts auf Ihre warmen Worte, Hochwürden. Es gibt keine Versöhnung,
es geht um Kampf und Machtübernahme. Ein Teil der Bruderschaft wird überlaufen in eine Personalprälatur
St. Pius X. unter der Führung eines wiederaufgenommenen Weihbischofs und der Rest wird verstockt im Schisma
mit zwei Weihbischöfen verharren und sterben.
Rekonziliation jetzt! Liebe Confratres der Bruderschaft! Pax vobiscum! Auch wenn es noch ungeklärte Fragen
gibt, lasst euch jetzt mit Rom versöhnen. Ihr könnte doch alles haben, was ihr wollt und ihr werdet
nicht die Fehler der Petrusbruderschaft wiederholen. Das V II kann nicht ungeschehen gemacht werden; wir
können es aber im Voranschreiten korrigieren. Die V II Protagonisten kommen jetzt ins Rentenalter und
sind weg von der Bühne. Auch in Rom hat sich manches gewandelt. Wir brauchen euch, liebe Confratres,
in den Pfarreien und in den Diözesen, in den Bischofshäusern, in den Bildungshäusern und Schulen. Die
Zukunft gehört der jungen Priester- und Laiengeneration, die sich längst vom V II Irrtum abgewendet
haben und wieder ganz katholisch sein will. Wir brauchen eure Hilfe und euren ungetrübten katholischen
Geist. Wartet nicht länger. Es gibt viel zu tun nach dem Kahlschlag der letzten 40 Jahre. Ich wünsche
euch, liebe Mitbrüder, im priesterlichen Amt, ein gesegnetes Weihnachtsfest!
#10 Aurelius 14:50:42 | Samstag, 23. Dezember 2006
Frasim: der gute alte ACI… Scio non scio. Seit Minuten schaue ich mir den Satz an frage mich, ob nicht
eventuell scio me nescire dem Satz etwas mehr grammatikalische Würze geben würde !:) Oder sogar: scio
me nullum scire scio me ullum nescire Aber was weiß ich schon? Irgendwelche Latinisten hier, die helfen
können? Frohes Fest!
zum Wohl der ganzen Kirche Ich halte es für denkbar unangebracht und schlichtweg kurzsichtig, die sogenannte
Freigabe der Alten Messe auf die FSSPX hin zu lesen. Es geht nämlich nicht um eine kleine Gruppe von
Extremisten, deren Theologie nicht nur anzweifelbar ist, sondern sich durch und durch und gänzlich durch
Unvernunft auszeichnet. Es geht um das Wohl der ganzen Kirche. Die Missa Tridentina ist ein Gut der Kirche,
ein spirituelles, theologisches, philosophisches, geschichtliches, kulturelles Gut totae Ecclesiae. Durch
die sogenannte Freigabe will der Heilige Vater einen Weg der Erneuerung des Geistes des Christentums auftun.
Das alles nur auf unrechtmäßig geweihte Bischöfe und suspendierte Priester hin zu lesen, die sich in
der Vergangenheit in erster Linie durch mangelnden Respekt gegenüber dem Bischof von Rom ausgezeichnet
haben, wäre einfach lächerlich.
Keine Einigung eine Einigung kann es deswegen nicht geben, weil die in Lumen gentium vertretene Ekklesiologie
nicht mehr katholisch ist. Eine Einigung, verehrter Herr Doktor, wird es nicht geben, weil ein unbedeutendes
Häuflein von exkommunizierten Bischöfen, suspendierten Priestern und Mitläufern mit schismatischer
Gesinnung, meint, es könnte Rom die Bedingungen diktieren. Die überwältigende Mehrheit des Weltepiskopates
war nicht der Meinung, daß die Ekklsesiologie in Lumen Gentium nicht katholisch sei. Und, soweit ich
weiß, hat der später exkommunizierte Erzbischof Marcel Lefebvre unter anderem auch LG unterzeichnet.
es nicht nur um … … die Messe, sondern auch um den Glauben der Kirche. Den Pius-Brüdern eine „Machtübernahme“
zu unterstellen ist natürlich bodenlos … im Sinne von grundlos … also ohne Grund und Boden und ohne
beide Beine auf selbigem. Ansonsten ist es lustig wer hier alles behauptet zu wissen, wer von den Pius-Brüdern
was nun genau wüsste oder „mit Sicherheit“ nicht wüsste. Glaube die wissen das selber am besten, was
sie wissen
#4 Agiafortuni 14:08:08 | Samstag, 23. Dezember 2006
keine Einigung eine Einigung kann es deswegen nicht geben, weil die in Lumen gentium vertretene Ekklesiologie
nicht mehr katholisch ist. Wegen dieser entstellten Ekklesiologie hat Benedikt XVI bis heute das Motu
proprio nicht veröffentlicht, denn er will deswegen nicht ein Schisma mit den Lehmann, Kasper und den
französischen Prälaten in Kauf nehmen.
Fellay weiß gar nichts damit ist die Frage beantwortet, die der Titel stellt. Zitat Fellay: „Ich sehe
eine Erwartung von Rom, daß sie dort glauben, daß wir uns ändern und den Kampf beenden, wenn sie uns
die Messe geben.“ „Und das ist – Sie können sicher sein – nicht wahr. Überhaupt nicht.“ Gestern oder
vorgestern schrieb ich es bereits und etliche andere hier auch: Es geht der Priesterbruderschaft NICHT
um die alte Messe! Wer das noch glaubt, dem ist nicht zu helfen. Es geht Ihnen um die Machtübernahme
in Rom zu ihren Bedingungen.