14:15:03 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
Eine junge Schweizer Protestantin wollte Hebamme werden. Sie wünschte sich, Kinder zur Welt zu bringen – nicht welche umzubringen. Doch es kam anders.

Ungeborenes Kind im Alter von 5 Monaten
(kreuz.net) Die Schweizerin Rita T. (Name von der Redaktion geändert) hat immer schon Kinder über alles
geliebt. Für sie war früh klar, daß sie Hebamme werden wollte.
Doch sie stellte eine Bedingung: „Nie
möchte ich aktiv an einer Abtreibung mitwirken.“ Die Hebammenschule nahm Frau T. trotzdem auf.
Doch
der Arbeitsalltag sollte die überzeugte Protestantin einholen.
Eines abends war sie die einzige freie
Kraft auf der Station. Da wurde eine stark blutende, schwangere Mutter hereingefahren. Sie hatte bereits
ein Gift geschluckt, um ihr Kind umzubringen.
„Alle anderen Hebammen waren beschäftigt. Ich konnte nicht
Nein sagen. Die Frau blutete stark. Ich mußte handeln“ – erinnert sich Frau T. laut einem Bericht des
protestantischen Nachrichtendienstes ‘Jesus.ch’.
Frau T. verabreicht der blutenden Mutter ein Wehenmittel.
Das bereits fünf Monate alte, gesunde Kind mußte schnell aus dem Mutterleib ausgetrieben werden.
Als
es das Licht der Welt erblickte, atmete es noch. Doch es war zu klein, um zu überleben.
Frau T. vermerkte
eine Lebendgeburt. Doch der anwesende Abtreiber forderte sie auf: „Schreiben Sie, daß es eine Fehlgeburt
war.“
Da realisierte die junge Hebamme, wie Geburtsstatistiken gefälscht werden.
Ein anderes Mal sah
Frau T., wie Eltern ihr leicht behindertes Kind abtreiben ließen. Anschließend verschicken sie heuchlerische
Trauerkärtchen: „Wir haben dich geliebt.“
Vergeblich versuchte Frau T. im Spital offen über die Kinderabtreibung
zu reden. Das Thema wurde tabuisiert.
Nur im privaten persönlichen Gespräch öffneten sich die Herzen.
Hebammen, die an Kinderabtreibungen mitwirkten, berichteten dann, wie belastend es sei, Kinder aus dem
Leib der Mutter zu holen und sie dann mutterseelenallein sterben zu lassen.
Auch Frau T. litt unter ihrer
erzwungenen Mitwirkung an der Abtreibung: „Ich habe eine wahnsinnige Schuld auf mich geladen.“
Sie flehte
zu Gott um Vergebung, betete und las die Bibel. Ihre Not wurde immer größer. Sie konnte nicht herausfinden,
ob Gott ihr wirklich vergeben hatte.
Eine Eileiterschwangerschaft verunsicherte sie zusätzlich.
Schließlich
erkannte sie in einem Traum die ersehnte Gewißheit für die Vergebung Gottes. Sie sah darin, wie ihr
verlorenes Kind glücklich bei Gott war.
Sechzehn Wochen nach der Spätabtreibung gebar Frau T. ihr erstes
Kind.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#16
Gunnhild Fenia Tegenthoff 11:45:07 | Donnerstag, 25. Januar 2007
#15
obelix † 02:45:29 | Sonntag, 31. Dezember 2006
#14
Benedikt 21:38:33 | Samstag, 30. Dezember 2006
#13
Josefus 14:08:34 | Freitag, 29. Dezember 2006
#12
timpressum † 09:11:58 | Freitag, 29. Dezember 2006
#11
athanasius1957 21:23:40 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
#10
sca 21:21:15 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
#9
Sr. Maria Andrea † 20:11:20 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
#8
Brahmachari † 19:24:14 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
#7
Athanasius 18:55:28 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
#6
Brahmachari † 17:47:05 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
#5
Stimme aus dem Tradiland 16:27:53 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
#4
timpressum † 15:30:20 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
#3
Athanasius 15:15:15 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
#2
Katharina L. † 14:54:43 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
#1
laikos 14:50:10 | Donnerstag, 28. Dezember 2006