07:57:01 | Dienstag, 26. Dezember 2006
Heimtückische Bedrohungen + Aktiv ändern + Der zügige Papst + Keine Moral ohne Gott + Ist das alles?

© N. Manginas/Vom ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel veröffentlichtes Pressefoto Heimtückische BedrohungenVatikan. Papst Benedikt XVI. hielt am gestrigen Christtag von der Loggia des
Petersdomes aus seine Weihnachtsansprache. Der Papst erklärte, daß der Mensch trotz aller Formen des
Fortschritts zwischen Leben und Tod hin- und hergerissen sei. In der heutigen postmodernen Zeit bedürfe
er – vielleicht noch mehr – seines Erlösers. Denn die Bedrohungen für die persönliche und moralische
Unversehrtheit seien heimtückischer geworden. Nach seiner Ansprache erteilte Benedikt XVI. den Segen
‘Urbi et Orbi’.
Aktiv ändernDeutschland. Der Augsburger Bischof Walter Mixa sprach in seiner Weihnachtsbotschaft
auch über die Kinderabtreibung. Seit der Staat die schützende Hand der Rechtsordnung über den ungeborenen
Menschen zurückgezogen habe, sei der Kindermord des Herodes eine „tägliche schaurige Normalität“ geworden.
Alle Christen müßten sich im persönlich wie im politischen Leben aktiv für eine Änderung des Abtreibungsgesetzes
einsetzen. Wer sein Herz, sein Haus oder seinen Geldbeutel vor abtreibungsgefährdeten Müttern verschließe,
müsse wissen, daß er Jesus Christus selber abweise.
Der zügige PapstItalien. Der römische Hauptbahnhof
Termini heißt seit dem 23. Dezember „Stazione Termini – Giovanni Paulo II“. Kardinalstaatssekretär Tarcisio
Bertone und der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Camillo Kardinal Ruini, nahmen die Namensgebung
gemeinsam vor. Auch der ex-kommunistische Bürgermeister der Stadt Rom, Walter Veltroni, war anwesend.
Keine Moral ohne GottDeutschland. Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen predigte am Christtag,
daß die persönliche Verbindung zu Gott nicht ohne tragische Konsequenzen verdunste: „Die Gleichgültigkeit
Gott gegenüber schlägt in Gleichgültigkeit gegenüber dem Menschen um.“ Der Bischof betonte, daß die
Personwürde – ohne Wenn und Aber – allen zukomme: den geborenen und den ungeborenen Menschen, den Jungen
und den Alten, jenen in der Vollkraft des Lebens und den Kranken und Behinderten.
Ist das alles?Frage:
Was ist Ihre Botschaft an die Menschen an diesem 24. Dezember 2006?
Kardinal Schönborn: „Vor allem,
daß Weihnachten nicht „gelingen“ muß. Viele leiden unter diesem Druck, daß zu Weihnachten alles gut
und harmonisch sein muß, aber das erste Weihnachten in Bethlehem war alles eher als harmonisch. Es war
notvoll. Es war kalt. Es war unwirsch. Josef und Maria wurden abgewiesen, ausgeschlossen, in einen Stall
gesperrt, unter äußerst dürftigen Umständen brachten sie ihr Kind zur Welt. Deshalb ist meine Botschaft:
Gerade, wenn Weihnachten nicht gelingt, ist die Weihnachtsbotschaft angesagt!“
Der Wiener Erzbischof
Christoph Kardinal Schönborn im Gespräch mit der österreichischen Tageszeitung ‘Kurier’
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#14
Jörg Guttenberger, Köln 21:20:41 | Dienstag, 2. Januar 2007
#13
obelix † 17:00:40 | Samstag, 30. Dezember 2006
#12
methusalix † 16:57:13 | Samstag, 30. Dezember 2006
#11
Jörg Guttenberger, Köln 21:35:15 | Freitag, 29. Dezember 2006
#10
Maledica 11:45:09 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
#9
methusalix † 01:30:40 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
#8
Jörg Guttenberger, Köln 23:41:50 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
#7
methusalix † 01:36:11 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
#6
Jörg Guttenberger, Köln 22:58:58 | Dienstag, 26. Dezember 2006
#5
Ydefix 19:16:18 | Dienstag, 26. Dezember 2006
#4
obelix † 18:44:42 | Dienstag, 26. Dezember 2006
#3
bonifatius 18:06:40 | Dienstag, 26. Dezember 2006
#2
Gunsenum 09:18:59 | Dienstag, 26. Dezember 2006
#1
wiener 09:18:34 | Dienstag, 26. Dezember 2006