kreuzmeldungen
Heimtückische Bedrohungen + Aktiv ändern + Der zügige Papst + Keine Moral ohne Gott + Ist das alles?
© N. Manginas/Vom ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel veröffentlichtes Pressefoto
Heimtückische Bedrohungen

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hielt am gestrigen Christtag von der Loggia des Petersdomes aus seine Weihnachtsansprache. Der Papst erklärte, daß der Mensch trotz aller Formen des Fortschritts zwischen Leben und Tod hin- und hergerissen sei. In der heutigen postmodernen Zeit bedürfe er – vielleicht noch mehr – seines Erlösers. Denn die Bedrohungen für die persönliche und moralische Unversehrtheit seien heimtückischer geworden. Nach seiner Ansprache erteilte Benedikt XVI. den Segen ‘Urbi et Orbi’.

Aktiv ändern

Deutschland. Der Augsburger Bischof Walter Mixa sprach in seiner Weihnachtsbotschaft auch über die Kinderabtreibung. Seit der Staat die schützende Hand der Rechtsordnung über den ungeborenen Menschen zurückgezogen habe, sei der Kindermord des Herodes eine „tägliche schaurige Normalität“ geworden. Alle Christen müßten sich im persönlich wie im politischen Leben aktiv für eine Änderung des Abtreibungsgesetzes einsetzen. Wer sein Herz, sein Haus oder seinen Geldbeutel vor abtreibungsgefährdeten Müttern verschließe, müsse wissen, daß er Jesus Christus selber abweise.

Der zügige Papst

Italien. Der römische Hauptbahnhof Termini heißt seit dem 23. Dezember „Stazione Termini – Giovanni Paulo II“. Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone und der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Camillo Kardinal Ruini, nahmen die Namensgebung gemeinsam vor. Auch der ex-kommunistische Bürgermeister der Stadt Rom, Walter Veltroni, war anwesend.

Keine Moral ohne Gott

Deutschland. Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen predigte am Christtag, daß die persönliche Verbindung zu Gott nicht ohne tragische Konsequenzen verdunste: „Die Gleichgültigkeit Gott gegenüber schlägt in Gleichgültigkeit gegenüber dem Menschen um.“ Der Bischof betonte, daß die Personwürde – ohne Wenn und Aber – allen zukomme: den geborenen und den ungeborenen Menschen, den Jungen und den Alten, jenen in der Vollkraft des Lebens und den Kranken und Behinderten.

Ist das alles?

Frage: Was ist Ihre Botschaft an die Menschen an diesem 24. Dezember 2006?

Kardinal Schönborn: „Vor allem, daß Weihnachten nicht „gelingen“ muß. Viele leiden unter diesem Druck, daß zu Weihnachten alles gut und harmonisch sein muß, aber das erste Weihnachten in Bethlehem war alles eher als harmonisch. Es war notvoll. Es war kalt. Es war unwirsch. Josef und Maria wurden abgewiesen, ausgeschlossen, in einen Stall gesperrt, unter äußerst dürftigen Umständen brachten sie ihr Kind zur Welt. Deshalb ist meine Botschaft: Gerade, wenn Weihnachten nicht gelingt, ist die Weihnachtsbotschaft angesagt!“

Der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn im Gespräch mit der österreichischen Tageszeitung ‘Kurier’
      
14 Lesermeinungen
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#14   Jörg Guttenberger, Köln   21:20:41 | Dienstag, 2. Januar 2007
Obelix: Ideologie, kirchliches Lehramt, Kirchenpolitik
Wieso kann man die rote und die braune Ideologie nicht mit der (farblosen) 68er vergleichen? Verwechseln Sie etwa Vergleichen und Gleichsetzen?
Mit Ideologien kann man bekanntlich keine Probleme lösen, wie die rote und die braune uns auf unerträgliche Weise bewiesen und für die 68er Karl Steinbuch in seiner „Kurskorrektur“ übereugend dargelegt hat. Auch die Enwicklung zeigt: je länger die 68er Einfluß gewinnen, umso unlösbarer werden die Probleme.
Allen Ideologien gemeinsam ist ihre Menschenverachtung. Für die rote und die braune Ideologie bedarf es keines Nachweises, für die farblose (68er) beweist das die weitestgehende Freigabe der Abtreibung, die im Übrigen die Frau dem Mann verfügbarer macht und daher keineswegs frauenfreundlich ist. Ernst genommen wird überhaupt nur, wer sich erfolgreich wehren kann.
Die Notwendigkeit einer Unterscheidung zwischen kirchlichem Lehramt und Kirchenpolitik ergibt sich schon aus der Unfehlbarkeit des ersteren in Glaubens- und Sittenfragen (gilt für alle Traditionskirchen). Kirchenpolitik hingegen kann genauso scheitern, wie jede andere auch.
Zwar beurteilt der Papst die Verhältnisse in Südamerika auch aus der Ferne. Wenn die Befreiungstheologie jedoch ideologisch durchseucht ist (vermutlich marxistisch) ist das Urteil klar.
Papst JPII durchtrieben zu nennen ist ja wohl ein Witz!
Wir sollten ihm dankbar sein, daß es alle Möglichkeiten zur Beseitigung des roten Spuks erfolgteich genutzt hat. Mit den 68ern hat er es leider nicht geschafft.
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#13   obelix †   17:00:40 | Samstag, 30. Dezember 2006
@Jörg Guttenberger, Teil 2
Ihnen geht wohl die Unterscheidung zwischen Kritik am kirchlichen Lehramt und dem kirchlichen Management / der kirchlichen Politik ab.
Diese Unterscheidung kann und darf es, nach dem Selbstverständnis der Hierarchie nicht geben.
Wer war der durchtriebenste Machtpolitiker des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts? Mitterand? Nein! Thatcher? Sicher nicht! Ein Russe? Möglich. Johannes Paul II? Ganz bestimmt!
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#12   methusalix †   16:57:13 | Samstag, 30. Dezember 2006
@ J. Guttenberger Teil 1
rger, Köln: Methusalix: mal sachte!

Sie führen im Wesentlichen die von uns aus der Ferne nur schlecht beurteilbaren Verhältnisse in Lateinamerika an.
Ratzinger, war deisen Ländern sehr ferne, Leonardo Boff ganz nah. Also irgendwie hat sich Ratzinger nicht an Ihre Forderung gehalten, die Lage dort nicht aus der Ferne zu beurteilen und das den Priestern und Bischöfen (so weit diese nicht Kumpane der Latifundienbesitzer waren) zu überlassen.
JPII hat den Komunismus nirgendwo importiert.
Ich bitte um Entschuldigung für diese fehlerhaft getippte Formulierung. Die Angst des Papstes war natürlich die, dass der Sozialismus und Kommunismus in diesen Ländern improtiert werden könnte und dass die Theologie der Befreiung nicht allzu laut nein sagen würde, wenn es zu einer massiven Umverteilung der Macht gekommen wäre. Von Seiten der Hierarchie war das das allerletzte, was gewünscht war.
…die trotz solcher Erfahrungen den 68ern auf den Leim gegangen sind.
Also unsere 68er mit den hartgesottenen Breschnew-Kommunisten und Sozialisten a la Honecker zu vergleichen ist schon ein blühendes Stück Phantasie, Herr Guttenberger! Chapeau!
Ein gutes sollten sogar Sie den vielgeschmähten 68ern zugestehen, auch wenn es eingefleischten Katholiken schwer fällt: Die haben die Prügel für Frauen und Kinder doch weitestgehend abgeschafft. Hat zwar gedauert, aber immerhin. Einverstanden?
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#11   Jörg Guttenberger, Köln   21:35:15 | Freitag, 29. Dezember 2006
Methusalix: mal sachte!
Als Folge ihres Widerstandes gegen Hermann von Wied dürfen die Kölner Pfarrer bis heute die damalige Kölner Domherrentracht tragen.
Karl Kardinal Borromäus hatte mit seiner Drohung mit einem Schisma ebenfalls durchschlagenden Erfolg. Er wurde trotz erfolgreichem Widerstand kanoisiert.
Sie führen im Wesentlichen die von uns aus der Ferne nur schlecht beurteilbaren Verhältnisse in Lateinamerika an. JPII hat den Komunismus nirgendwo importiert. Da er selber unter der roten und der braunen Ideologie gelitten hat, war er ein entschiedener Gegner derartiger Bewußtseinverengung, im Gegensatz zu den Westeuropäern, die trotz solcher Erfahrungen den 68ern auf den Leim gegangen sind.
Ihnen geht wohl die Unterscheidung zwischen Kritik am kirchlichen Lehramt und dem kirchlichen Management / der kirchlichen Politik ab. Es ist selbstverständlich, daß Rom auf eine ordnungsgemäße Verkündigung achtet.
Das Problem der Überreaktion kirchlicher Stellen auf berechtigte Kritik ist mir natürlich bekannt, bin ich doch 1967 wegen eines kritischen Leserbriefes in der hiesigen Kirchenzeitung zum Thema „einseitiges Du“ aus der Ministrantengruppe ausgeschlossen worden. Die öffentliche Gegenreaktion war so heftig, daß sich der Pfarrer nicht auf die nächtste Pfarrversammlung getraut hat, er hat sich entschuldigen lassen.
Ihre Einschätzung der heutigen Lage ist richtig. Es kommt und kam auch in der Kirche auf das bessere Durchsetzungsvermögen an.
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#10   Maledica   11:45:09 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
ungeborene Menschen
Algermissen ist doch der Frontmann für die Abtreiber.
Die Menschwerdung Gottes hat für ihn doch erst am 25.12. stattgefunden und nicht am 25.03!
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#9   methusalix †   01:30:40 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
Machen Sie sich bitte nicht lächerlich; Herr Guttenberger!
Jörg Guttenberger, Köln: Methusalix: …
Iniative und Kritik hat immer zu den anerkannten christlichen Tugenden gehört,…
…und bis vor einigen Donnerstagen lief man Gefahr, bei Kritik an der sancta ecclesia auf dem Scheiterhaufen verheizt zu werden.
Die Freiheit zur Kritik ist erst seit dem fast vollkommenen Machtverlust der Kleriker gegeben; und das bestimmt nicht freiwillig.
Auch heute noch wird aufs heftigste versucht unliebsame Kritik an der Hierarchie mundtot zu machen. Warum glauben Sie hat Ratzinger Leonardo Boff abserviert? Wegen Angst vor dem Kommunismus, den sein damaliger Chef aus Polen importiert hatte?
Nein, weil Boff den Finger in die Wunde der Kirche in Hispanoamerika gelegt hatte: die Kumpanei der Kirchenoberen mit den Reichen und Mächtigen im Lande und deren völliger Blindheit der Sitaution im Lande gegenüber. Oder warum glauben Sie, wurde ein so volksnaher Bischof wie Romero ermordet? Weil er sich nicht, wie seine Bischofskollegen blind gestellt hat.
Ich weiss, Sie können mir jetzt eine Suada von „tehologischen“ Beweisen vorlegen, dass sich die Theologie der Befreiung von der Kirche entfernt hätte und dem Einhalt geboten werden musste.
Das interessiert Menschen im Elend relativ wenig. Die müssen schauen, wo sie das Essen für die Kinder herbekommen. Dann erst kommen die theologischen Sorgen der Hierarchie auf den Tisch.
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#8   Jörg Guttenberger, Köln   23:41:50 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Methusalix: Gerhorsam
Das von Ihnen beschriebene, wenn auch ausdrücklich nicht mit Ihrer Auffassung übereinstimmende Gehorsamsverständnis erinnert mich lebhaft an Kadavergehorsam und hat mit einer konservativen Sicht der Dinge sicher nichts, eher mit einer reaktinären Sicht zu tun.
Iniative und Kritik hat immer zu den anerkannten christlichen Tugenden gehört, schließlich gibt man seinen Verstand nicht am Kirchenportal ab. Die Geschichte kennt genügend Beispiele, wo Entscheidungen der kirchlichen Obrigkeit durch Wiederstand nachgeordneter Instanzen erfolgreich und zu recht korrigiert wurden. So ist z. B. Köln nur deswegen katholisch, weil die Kölner Pfarrer sich dem Versuch des Erzbischofs Hermann von Wied mit Erfolg wiedersetzt haben, aus dem geistlichen ein weltliches Kurfürstentum zu machen. Freilich muß ein solcher Widerstand vor Gott und einem lauteren Gewissen verantwortbar sein.
Ein Hierarch hat eben nicht autoritär, sondern mit Autorität aufzutreten. Mit einem autoritären Auftreten beweist er gerade, daß er keine Autorität besitzt, also ein Schwächling ist, genauso, wie Jesus Christus mit Autorität aber nicht autoritär aufgetreten ist, im Gegensatz zu den Pharisäern, die sich seiner nur durch den bekannntesten Justizmord der Geschichte erwehren konnten.
Ähnlich erfolgreichen Widerstand hat Karl Kardinal Borromäus, Erzbischof v. Mailand, durch Drohung mit einem Schisma geleistet, als der Papst die mailändische Ambrosiusliturgie verbieten wollte. Trotzdem wurde er heilig gesprochen!
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#7   methusalix †   01:36:11 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Ich stimme Ihnen zu, Herr Guttenberger,
Hier stellt sich allerdings die Frage, wie Mons. A. sein Vorgehen gegen die drei Priester an der Rhön vor Gott und den betreffenden Pfarren verantworten kann. Sind ihm Gott und die betroffenen Menschen etwa gleichermaßen gleichgültig?
ganz besonders, was die beiden ersten Absätze Ihres Beitrages betrifft!
Im oben angeführten dritten Absatz, sehe ich allerdings kein besonderes Problem.
Unsere katholische Kirche ist hierarchisch verfasst, wie beispielsweise eine Armee.
Der Bischof, wohl vergleichbar mit einem General, muss seine Befehle erteilen. Besonders nach der in konservativen Kreisen vorherrschenden Meinung, muss er dem Fussvolk gegenüber (und schon gar nicht den Laien) nicht begründen, warum er wann welche Behfehle erteilt.
Ich würde mir auch eine kollegialere Kirchenführung, mit mehr Beteiligung der Laien vorstellen (und wünschen). Jedesmal wenn ich das vorbringe, werde ich von Tradis ganz deutlich eines besseren belehrt.
Warum also das Geschrei, wenn Ihnen ein Befehl des Generals nicht passt? Nur weil er einen Kompaniekommandanten ausgewchselt hat und der neue den Soldaten nicht passt? Wie kommen Sie dazu, die Befehle des Generals in Frage zu stellen? Glauben Sie besser zu wissen, welcher Kompaniekommandant gut für die Soldaten ist?
Ich wiederhole die konservative (also NICHT meine) Meinung: Soldaten haben keine Fragen zu stellen und zu marschieren!
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#6   Jörg Guttenberger, Köln   22:58:58 | Dienstag, 26. Dezember 2006
Obelix, Stöhr: Bischof Algemissen
Die Kritik geht an den Aussagen des Bischofs vorbei. Mons. A. hat nichts von der katholischen Kirche gesagt, sondern ganz allgemein von Gott gesprochen, d. h. eindeutig, unabhängig davon, unter welchem Namen wir Ihn anrufen und welches Gottesbild, d. h. welche Religion (christlich oder nichtchristlich) wir haben.
Die Frage, ob Gleichgültigkeit gegenüber Gott Gleichgültigkeit gegenüber Menschen (und umgekehrt) zwingend einander bedingen, scheint mir nicht so eindeutig beantwortbar zu sein, wenn beide auch erfahrungsgemäß häufig parallel laufen. Vielleicht sollten wir diese Frage hier in unserer Auseinandersetzung erörtern.
Hier stellt sich allerdings die Frage, wie Mons. A. sein Vorgehen gegen die drei Priester an der Rhön vor Gott und den betreffenden Pfarren verantworten kann. Sind ihm Gott und die betroffenen Menschen etwa gleichermaßen gleichgültig?
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#5   Ydefix   19:16:18 | Dienstag, 26. Dezember 2006
Wenn Algermissen
so etwas „predigt“, dann predigt er den Utilitarismus. Und das mit einem direkt anti-theistischen Unterton. Ekelhaft!
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#4   obelix †   18:44:42 | Dienstag, 26. Dezember 2006
Keine Moral ohne (katholischen?) Gott
Deutschland. Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen predigte am Christtag, daß die persönliche Verbindung zu Gott nicht ohne tragische Konsequenzen verdunste: „Die Gleichgültigkeit Gott gegenüber schlägt in Gleichgültigkeit gegenüber dem Menschen um.“
Eine ganz wunderbar „katholische“ Aussage: Wer unseren „katholischen Gott“ (und damit unsere katholischen Moralvorschriften) nicht anerkennt, ist den Menschen gegenüber vollkommen gleichgültig und hat keinerlei Moral. Implizit: Wer keine katholischen Werte hat, hat gar keine Werte.
Kühn gesagt und eben die katholische Tunnelblick-Moral. Wer nicht katholisch ist, kann gar kein guter Mensch sein.
wiener: urbi et orbi
Nach seiner Ansprache erteilte Benedikt XVI. den Segen ‘Urbi et Orbi’ in 62 Sprachen.
…, den segen erteilte er jedoch in der sprache der kirche, also auf latein (und damit für alle).
Noch eine „katholische“ Wahrheit? Wenn der Segen deutsch (oder auf Urdu oder Mandarin) gesprochen wird, gilt er nicht für alle!
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#3   bonifatius   18:06:40 | Dienstag, 26. Dezember 2006
@Gunsenum: Albern,
da es keine grose Kunst wäre, aus H.H. Albermissens Worte einen Schuh daraus zu machen.
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#2   Gunsenum   09:18:59 | Dienstag, 26. Dezember 2006
Bin gespannt…
Bin gespannt, wie sie Bischof Algermissen diesmal einen „Schuh“ aus seiner Predigt machen. Pünktchen an die Front – ihnen wird was einfallen :)
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#1   wiener   09:18:34 | Dienstag, 26. Dezember 2006
urbi et orbi
Nach seiner Ansprache erteilte Benedikt XVI. den Segen ‘Urbi et Orbi’ in 62 Sprachen.
schade, dass +.net den blödsinn anderer nachrichtenagenturen so unkritisch nachplappert. natürlich erteilte der hl. vater den segen nicht in 62 sprachen. er wünschte in den verschiedenen sprachen frohe und gesegnete weihnachten, den segen erteilte er jedoch in der sprache der kirche, also auf latein (und damit für alle).
ist das alles?
nein. natürlich nicht. wenn +.net über einen bischof berichtet, ist das nicht nur nicht alles, sondern meistens ist das alles nichts.
warum (s. auch die gestrigen „kreuzmeldungen“) erweckt ihr eigentlich den eindruck , kardinal schönborn sei ein neues ziel, auf das ihr euch gut weihnachtlich jetzt einschießt?
gestern wurde kritisiert, dass er zu viel sagt/schreibt (mit der ziemlich hirnlosen überschrift „nach zeilen bezahlt“), heute wird behauptet, er sage zu wenig („ist das alles?“).
zusammenfassend könnte man sagen: egal was ein kirchenfürst tut, für +.net wird es immer einen grund geben, zu hetzen.
na, wenn das keine frohe weihnachtüberraschung ist!
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