Bischof wird Politiker
Berufung gefunden?
Am Weihnachtstag hat ein südamerikanischer Bischof seine Absicht angekündigt, sich laisieren zu lassen und in die Politik einzusteigen.
Mons. Fernando Lugo
Mons. Fernando Lugo
(kreuz.net) Der emeritierte Bischof Fernando Lugo (57) kündigte am 25. Dezember an, den geistlichen Stand verlassen zu wollen.

Das berichtete die spanische Webseite ‘Periodista Digital’.

Lugo möchte bei den Wahlen im Jahr 2008 in Paraguay als Präsidentschaftskandidat der linken Opposition antreten.

Nach einer Meinungsumfrage vor drei Wochen wird Lugo von 24 Prozent der Stimmberechtigten unterstützt, während die herrschende Regierungspartei mit 21 Prozent rechnen könnte.

Die gegenwärtige Regierungspartei ist seit 1947 in Paraguay an der Macht.

Mons. Lugo begann seine geistliche Laufbahn als Steyler Missionar.

1994 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof der armen Diözese San Pedro. Das Bistum umfaßt die Stadt San Pedro – im Herzen des Landes. Es ist in 19 Pfarreien unterteilt.

Im Januar 2005 resignierte Mons Lugo 55jährig von seinem Amt.

Fünf Tage vor seiner jetzigen Ankündigung, in die Politik einsteigen zu wollen, hatte der Ex-Bischof der Apostolischen Nuntiatur in der Landeshauptstadt Asunción mitgeteilt, auf das Priestertum verzichten zu wollen.

Lugo verlas eine Botschaft im Hause seiner Eltern in der Stadt Encarnación – im Süden des Landes.

Die Entscheidung, den priesterlichen Dienst nach 29 Jahren aufzugeben sei im nicht leicht gefallen – „aber ich kann nicht leugnen, daß es eine freudige Entscheidung ist“ – unterstrich Lugo.

Bereits am vergangenen 29. März hatte Lugo mehr als 30.000 Personen in der Organisation „Bürgerwiderstand“ versammelt, um gegen den gegenwärtigen Präsidenten des Landes, Nicanor Duarte, zu demonstrieren.
      
10 Lesermeinungen
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#10   TomekMH   18:39:20 | Samstag, 28. April 2012
Den 49. Weltgebetstag für Geistliche Berufe feiern wir am 4. Ostersonntag – 29. April 2012.
Das Jahresthema lautet: Zum Beispiel: DU!
An diesem Tag wird eine zentrale Veranstaltung des Bistums in der Filialkirche Heilig-Geist, in der Pfarrei St. Märiä-Geburt, für junge Leute zwischen 16 und 40 Jahren stattfinden. Interessierte erhalten an diesem Info- und Begegnungsnachmittag gezielte Informationen von Vertretern unterschiedlicher Berufsgruppen, Ordenshäuser und Säkularinstitute zu einzelnen Diensten und Ausbildungen, Voraussetzungen, Berufsbildern und realen beruflichen Möglichkeiten geistlicher und kirchlicher Berufe.
Termin: Sonntag, 29.4.2012
Zeit:
15.00 Uhr: Beginn mit Stehcafe, anschließend Workshops zu den einzelnen Beruf(ung)en
18.00 Uhr: Abschluss Hl. Messe mit Weihbischof Ludger Schepers
Ort: Filialkirche Heilig Geist, Dinnendahls Höhe 2, 45470 Mülheim-Ruhr
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#9   Sr. Maria Andrea †   21:01:21 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
ROMULUS
Bosheit gebiert Bosheit, auch in der weihnachtlichen Zeit, in der besonderen Zeit!
Böse Menschen am Telefon nach Weihnachten…
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#8   Romulus   19:20:58 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
@ExBochumer
Wer zwischen den Jahren in einem Ordinariat anruft, muß es wirklich nötig haben oder er hat schlicht und einfach Langeweile und will andere nerven. Was war’s bei Dir?
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#7   ExBochumer †   17:19:11 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Heute bin ich ernüchtert worden:
Nach einem persönlichen Anruf in einem deutschen Ordinariat. – Entgegengenommen wurde der Anruf vom Sekretär eines Bischofs. Weitervermittelt hat er mich nicht. Grund: Der Bischof brauche seine Ruhe.
Soweit ist es gekommen. Der Bischof ist nicht mehr ansprechbar für die anliegen des Kirchenvolkes.
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#6   Gunsenum   16:59:48 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
und zuM Glück
können die Piusfreaks hier noch so lange heulen udn mti den Zähnchen klappern: SIE werden niemals dafür sorgen, daß ein Bischof zurücktirtt oder ein Priester „rausfliegt“…das ist zumindest eine schöne Vorstellung!
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#5   HeinrichvonOfterdingen   16:10:55 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Ach ExBiochumer,
die die selber gehen braucht man nicht hinauswerfen.
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#4   ExBochumer †   14:00:21 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Derartige Typen …
sind in meinen Augen „HEUCHLER“.
Eine Berufung gefunden zu haben, das haben all diese Typen gelobt im Rahmen ihrer Priesterweihe.
Wie kann denn diese Berufung verloren gehen?
Kann man wie es der Teufel einem aufdrängt, sein Kleid wechseln und schnell mal auf „etwas anderes aufsatteln“?
Diese Typen sind mir ein Greuel.
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#3   Gunsenum   11:04:31 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Es ist doch gut…
wenn ein Priester (ein Bischof) sagt, daß er den priesterlichen Dienst nicht mehr ausüben möchte. das ist zumindest – wenn auch unschön – eine ehrliche und aufrichtige Aussage.
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#2   Tridentinus   10:59:03 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
@Karl Murx
Wer ist denn traurig? o^/ :-]
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#1   Karl Murx   10:49:26 | Mittwoch, 27. Dezember 2006
Was wollt ihr?
Da gehören diese Leute ja auch hin. Warum traurig sein?
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