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Donnerstag, 28. Dezember 2006 11:00
Von besonderem Wert?
Die Liturgie des Neuen Ritus ist seit ihrer Einführung in der Dauerkrise. Doch jetzt hat der päpstliche Zeremoniemeister einen Versuch gemacht, das Steuer herumzureißen.
Benedikt XVI. zelebriert in der katholischen Kathedrale von Istanbul. Rechts hinter ihm sein Zeremoniar, Erzbischof Marini
Benedikt XVI. zelebriert in der katholischen Kathedrale von Istanbul.
Rechts hinter ihm sein Zeremoniar, Erzbischof Marini
(kreuz.net) Erzbischof Piero Marini hat kürzlich ein 565seitiges Buch publiziert.

Das Werk erschien in der vatikanischen Verlagsbuchhandlung. Es enthält einen Kommentar zu den Einführungsriten, die bei der Amtseinsetzung von Papst Benedikt XVI. verwendet wurden. Diese fand am 24. April 2005 statt.

Bis zu Papst Paul VI. wurden die Päpste gekrönt.

Der Italiener Mons. Marini (64) ist seit 1982 der Zeremonienmeister des Papstes.

Sein auf Italienisch verfaßtes Buch steht unter dem Titel „Inizio del ministero petrino del vescovo di Roma Benedetto XVI“ – Beginn des petrinischen Dienstes des Bischofs von Rom, Benedikt XVI.

Es enthält liturgische, theologische und historische Kommentare der Texte, die bei der Einführungsmesse verwendet wurden.

Die Messe der Amtseinführung steht unter dem Titel „Ordo Rituum pro Ministeri Petrini Initio Romae Episcopi“.

Der Ablauf der Messe wurde wenige Tage vor seiner Amtseinführung von Benedikt XVI. approbiert.

Das Bild auf dem Umschlag des Werkes zeigt den Papst und Erzbischof Marini.

Auf dem Umschlagtext kann man lesen, daß „die Riten zur Eröffnung eines Pontifikates, die im Geist der Liturgie des Zweiten Vatikanischen Konzils zelebriert werden, als Zeichen und Hoffnung für den Weg der Kirche in der Welt“ bleiben würden.

Mons. Marini erklärt, daß der Text der Messe und sein Kommentar einen „besonderen kirchlichen und ökumenischen Wert“ besäßen.

Sie seien ein „Geschenk und eine Anregung nicht nur für Wissenschaftler, Historiker und Gläubige, sonder für alle Kirchen des Westens und des Ostens.“
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 126 Lesermeinungen:
Mittwoch, 3. Januar 2007 09:33
Rüdesheim: stadler
Mit solchen Sätzen, wie die vom 1. Januar disqualifizieren Sie sich selbst!
Dienstag, 2. Januar 2007 15:37
Freinsberg: @ R. B. Stadler
Da „Lithurgie“ ein Begriff aus der Mineralogie ist (etwa: Gesteinsverarbeitung), frage ich mich, was das Konzil von Trient damit zu tun hat.
Dienstag, 2. Januar 2007 00:01
Pater Lingen: Vorsicht bei der „Verurteilung“ von Papst Honorius!
Der wurde nämlich NICHT als Häretiker verurteilt! Das wäre auch angesichts der Fakten ungerechtfertigt.
Zu den schlimmsten Gestalten im „Sedisvakantismus“ gehörte der Apostat Günther Storck (Fichte-Fanatiker), der zusammen mit Wigand Siebel (u.a. für sein „Oratoriumswasser“ berüchtigt) den sog. „Katechismus des Oratoriums“ verbrochen hat. Storck wollte alles verhindern, was eine Papstwahl und damit seine öffentliche Exkommunikation zur Folge haben könnte. Außerdem leisten Siebel / Storck noch einer anderen verbreiteten Theorie Vorschub, die das Papsttum an sich betrifft, z.B.: „Ja, auch ein Papst kann Schismatiker, Häretiker oder Apostat werden“ (Nr. 720, S. 355). „Ja, die Kirche hat bereits einmal einen Papst zu einem Häretiker erklärt, es ist Honorius I.“ (Nr. 721, S. 355).
Besser ist es, nicht solchen Apostaten auf den Leim zu gehen, sondern sich den Fakten zu orientieren; zuverlässige Bücher zur Kirchengeschichte helfen da weiter.
Montag, 1. Januar 2007 17:33
R.B.Stadler: @Lithurgiebewegung
Grüß Gott,

was die Lithurgiereform betrifft, so ist diese bereits mit dem Konzil von Trient als Irrlehre verurteilt. Der NOM ist teilidentisch bis identisch mit der anlikanischen Satansfeier, diese wurde von Luther inspiriert. Was die Lithurgiebewegung betrifft, deren Vorhaben wurden von Pater Dörner in Sentire cum Ecclesia (1936) veröffentlicht und verurteilt. Pius XII. hat das Buch persönlich approbiert.
Frevler können keine Päpste sein, da sie aus der Kirche ausgeschlossen sind. Roncalli und seine Zirkusbrüder sind Judasse, als solche werden sie wie Honorius mit dem Bannspruch belegt werden.
Wer das Papsttum liebt, der wird katholisch-apostolischer Christ, kein Sedi oder Tradi oder Lefebri oder, oder.
Der katholisch-apostolische Christ ist immer und bleibt immer ein Papist, als solcher kann ich nur mit Abscheu über die Häretiker des Zirkus-Roncallis hinab schauen.Als Papist muß ich jeden vor diesen Antichristen waren, wer auch nur ein Jota dieses Giftes annimmt, wird in diesem Sumpf versinken.

In Christo,
RBS
Sonntag, 31. Dezember 2006 14:56
Sozialkatholisch: Katholizismus ist nur eine Teilmenge des „Sedisvakantismus“
Pater Lingen, sie sind wirklich einer der großzügigsten Menschen die ich kenne.
Sonntag, 31. Dezember 2006 14:51
Pater Lingen: Zum x-ten Mal: Katholizismus ist nur eine Teilmenge des „Sedisvakantismus“
„Man kann sicherlich Parallelen zwischen Protestanten und Sedisvakantisten ziehen, denn die Protestanten sind ohne dem obersten Hirten genauso zerstritten wie scheinbar die Sedisvakantisten.“
Also: Die Sedis, die Kant, Fichte, Hermes, Feeney etc. hinterherlaufen, die ein magisches Verständnis der Sakramente vertreten etc., die kann man mit Protestanten vergleichen – die echten Katholiken allerdings nicht!
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