Die Liturgie des Neuen Ritus ist seit ihrer Einführung in der Dauerkrise. Doch jetzt hat der päpstliche Zeremoniemeister einen Versuch gemacht, das Steuer herumzureißen.
Benedikt XVI. zelebriert in der katholischen Kathedrale von Istanbul. Rechts hinter ihm sein Zeremoniar,
Erzbischof Marini
(kreuz.net) Erzbischof Piero Marini hat kürzlich ein 565seitiges Buch publiziert.
Das Werk erschien
in der vatikanischen Verlagsbuchhandlung. Es enthält einen Kommentar zu den Einführungsriten, die bei
der Amtseinsetzung von Papst Benedikt XVI. verwendet wurden. Diese fand am 24. April 2005 statt.
Bis
zu Papst Paul VI. wurden die Päpste gekrönt.
Der Italiener Mons. Marini (64) ist seit 1982 der Zeremonienmeister
des Papstes.
Sein auf Italienisch verfaßtes Buch steht unter dem Titel „Inizio del ministero petrino
del vescovo di Roma Benedetto XVI“ – Beginn des petrinischen Dienstes des Bischofs von Rom, Benedikt XVI.
Es enthält liturgische, theologische und historische Kommentare der Texte, die bei der Einführungsmesse
verwendet wurden.
Die Messe der Amtseinführung steht unter dem Titel „Ordo Rituum pro Ministeri Petrini
Initio Romae Episcopi“.
Der Ablauf der Messe wurde wenige Tage vor seiner Amtseinführung von Benedikt
XVI. approbiert.
Das Bild auf dem Umschlag des Werkes zeigt den Papst und Erzbischof Marini.
Auf dem
Umschlagtext kann man lesen, daß „die Riten zur Eröffnung eines Pontifikates, die im Geist der Liturgie
des Zweiten Vatikanischen Konzils zelebriert werden, als Zeichen und Hoffnung für den Weg der Kirche
in der Welt“ bleiben würden.
Mons. Marini erklärt, daß der Text der Messe und sein Kommentar einen
„besonderen kirchlichen und ökumenischen Wert“ besäßen.
Sie seien ein „Geschenk und eine Anregung
nicht nur für Wissenschaftler, Historiker und Gläubige, sonder für alle Kirchen des Westens und des
Ostens.“
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126 Lesermeinungen
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#125 Freinsberg 15:37:06 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ R. B. Stadler Da „Lithurgie“ ein Begriff aus der Mineralogie ist (etwa: Gesteinsverarbeitung), frage
ich mich, was das Konzil von Trient damit zu tun hat.
#124 Pater Lingen 00:01:38 | Dienstag, 2. Januar 2007
Vorsicht bei der „Verurteilung“ von Papst Honorius! Der wurde nämlich NICHT als Häretiker verurteilt!
Das wäre auch angesichts der Fakten ungerechtfertigt. Zu den schlimmsten Gestalten im „Sedisvakantismus“
gehörte der Apostat Günther Storck (Fichte-Fanatiker), der zusammen mit Wigand Siebel (u.a. für sein
„Oratoriumswasser“ berüchtigt) den sog. „Katechismus des Oratoriums“ verbrochen hat. Storck wollte alles
verhindern, was eine Papstwahl und damit seine öffentliche Exkommunikation zur Folge haben könnte. Außerdem
leisten Siebel / Storck noch einer anderen verbreiteten Theorie Vorschub, die das Papsttum an sich betrifft,
z.B.: „Ja, auch ein Papst kann Schismatiker, Häretiker oder Apostat werden“ (Nr. 720, S. 355). „Ja, die
Kirche hat bereits einmal einen Papst zu einem Häretiker erklärt, es ist Honorius I.“ (Nr. 721, S. 355).
Besser ist es, nicht solchen Apostaten auf den Leim zu gehen, sondern sich den Fakten zu orientieren;
zuverlässige Bücher zur Kirchengeschichte helfen da weiter.
#123 R.B.Stadler 17:33:39 | Montag, 1. Januar 2007
@Lithurgiebewegung Grüß Gott, was die Lithurgiereform betrifft, so ist diese bereits mit dem Konzil
von Trient als Irrlehre verurteilt. Der NOM ist teilidentisch bis identisch mit der anlikanischen Satansfeier,
diese wurde von Luther inspiriert. Was die Lithurgiebewegung betrifft, deren Vorhaben wurden von Pater
Dörner in Sentire cum Ecclesia (1936) veröffentlicht und verurteilt. Pius XII. hat das Buch persönlich
approbiert. Frevler können keine Päpste sein, da sie aus der Kirche ausgeschlossen sind. Roncalli und
seine Zirkusbrüder sind Judasse, als solche werden sie wie Honorius mit dem Bannspruch belegt werden.
Wer das Papsttum liebt, der wird katholisch-apostolischer Christ, kein Sedi oder Tradi oder Lefebri oder,
oder. Der katholisch-apostolische Christ ist immer und bleibt immer ein Papist, als solcher kann ich nur
mit Abscheu über die Häretiker des Zirkus-Roncallis hinab schauen.Als Papist muß ich jeden vor diesen
Antichristen waren, wer auch nur ein Jota dieses Giftes annimmt, wird in diesem Sumpf versinken. In Christo,
RBS
#121 Pater Lingen 14:51:50 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Zum x-ten Mal: Katholizismus ist nur eine Teilmenge des „Sedisvakantismus“ „Man kann sicherlich Parallelen
zwischen Protestanten und Sedisvakantisten ziehen, denn die Protestanten sind ohne dem obersten Hirten
genauso zerstritten wie scheinbar die Sedisvakantisten.“ Also: Die Sedis, die Kant, Fichte, Hermes, Feeney
etc. hinterherlaufen, die ein magisches Verständnis der Sakramente vertreten etc., die kann man mit Protestanten
vergleichen – die echten Katholiken allerdings nicht!
Assisi und Sedisvakanz Assisi ist wirklich ein Problemfall für den katholischen Glauben. Es will bestimmt
keiner bestreiten das Andersgläubige wie Hindus, Moslems und Anderschristgläubige wie Protestante gänzlich
von der Liebe Gottes ausgeschlossen seien müssen. Aber dieses Gebetstreffen erweckte doch den Anschein
das der röm/kath Glaube seine Richtigkeit verloren hat. Man kann sicherlich Parallelen zwischen Protestanten
und Sedisvakantisten ziehen, denn die Protestanten sind ohne dem obersten Hirten genauso zerstritten wie
scheinbar die Sedisvakantisten. Ich halte es für möglich das viele Irrlehren, vielleicht sogar der Islam
selbst durch sedivakantistische Strömungen entstanden sind und wo unsere heutigen Sedisvakantisten nach
längerer Zeit bleiben werden weiß keiner so genau, aber bestimmt nicht alle in der selben theologischen
Ecke.
#119 HansUrs 13:17:41 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Was denn nun? Frevel oder Häresie oder Apostasie? Wo hat denn einer der von Ihnen genannten Päpste standhaft
eine Glaubenswahrheit geleugnet oder wäre gar in einem formellen Akt zu einer anderen Religion übergetreten?
Das ist doch alles an den Haaren herbeigezogen. Wie erklären Sie denn, dass diese Häretiker von lauter
„rechtgläubigen“ Kardinälen gewählt wurden? Warum ist denn keiner rechtgläubigen Kardinäle (z.B.
Ottaviani) Sedivakantist geworden? Und immer wieder Assisi – als ob es vorher keine Sedisvakantisten,
Pius X., etc. gegeben hätte.
Schleierhaft… „„Sedisvakantismus“ ist ein durch und durch modernes Phänomen – sehr deutsch ist es übrigens
auch („Hier stehe ich und kann nicht anders“).“ …was Hans Urs damit theologisch beweisen will. Das „Sedisvakantismus“
ein „modernes Pänomen“ ist, das ist wohl irgendwie logisch, wenn es das erste Mal in der Kirchengeschichte
eine außerordentliche Sedisvakanz gibt, oder ? Wenn dann aber Luther zitiert wird, versagt die Logik
total: Luther bekämpfte bekanntlich die Glaubenslehre vom Papsttum bis aufs Blut. Wie sollte er also
ein Interesse an der Feststellung irgend einer Sedisvakanz gehabt haben ??
#117 Agiafortuni 12:59:00 | Sonntag, 31. Dezember 2006
HansUrs oder die Unfähigkeit sauber zu argumentieren sie wiederholen bis zum Überdruss die gleichen
Schlagworte nach dem Grundsatz, wo die Begrife fehlen stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein. Ehrlich
gesagt ist nicht einzusehen, weshalb angesichts der von Roncalli, Montini und Woytila begangenen Frevel
man einfach die Augen verschliessen und sagen sollte er ist halt der Papst und sich nicht die Frage stellen
darf, ist er überhaupt der Papst sei. Wenn ich eine Frage stelle ohne sie zu beantworten habe noch lange
nicht eine Erklärung von mir gegeben, sondern lediglich ein Lücke festgestellt. Immerhin erklärte Paul
IV in „Cum ex apostolatus officio“ eine Wahl, obschon rechtmässig vollzogen, sei dann ungültig, wenn
jemand vor seiner Berufung zum Kardinal oder zum Papst vom katholischen Glauben abgewichen sei und Häresien
vertreten hätten.
#116 HansUrs 00:15:47 | Sonntag, 31. Dezember 2006
@carlo: Der (post-)moderne Narzissmus … und seine Selbstgefälligkeit zeigen sich besonders deutlich
bei „Katholiken“, die ihre selbgemachte Rechtgläubigkeit auf kindischste Art und Weise über ein offensichtlich
rechtmäßiges Konzil und den regierenden Heiligen Vater stellen. „Sedisvakantismus“ ist ein durch und
durch modernes Phänomen – sehr deutsch ist es übrigens auch („Hier stehe ich und kann nicht anders“).
#115 Agiafortuni 21:45:16 | Samstag, 30. Dezember 2006
stgat crux: Benedikt XVI übertroffen selbst Benedikt XVI vertritt nicht hinsichtlich der Liturgiereform
einen solchen Optimismus wie Sie. Haben Sie überhaupt einmal die geschichtlichen Hintergründe der Liturgiereform
einmal studiert? Wohl kaum, sonst würden Sie nicht ständig mit einer derartig unerträglichen Selbstgefälligkeit
auftreten. Daher gilt auch für Sie was Peter von Matt (die Intrige 54) als unausrottbaren Narzissmus
der Gegenwart beschreibt, welcher darin besteht sich selbst eine unbedingte Singularität gegenüber aller
Vergangenheit zuzuschreiben, unreflektiert und zwanghaft.
#114 Benedikt 21:32:29 | Samstag, 30. Dezember 2006
Artikel Die Liturgie des Neuen Ritus ist seit ihrer Einführung in der Dauerkrise. Doch jetzt hat der
päpstliche Zeremoniemeister einen Versuch gemacht, das Steuer herumzureißen. Im Lichte des Artikels
macht dieser Untertitel keinen Sinn. Marinis Buch beschäftigt sich offenbar nicht mit dem Messritus oder
der Liturgiereform.
@Marcel: „Wir werden sehen, wie künftige rechtgläubige Päpste über die V.II-Päpste urteilen werden.
Lange wird der Spuk nicht mehr dauern“ In Gottes Namen, dann arbeiten Sie doch endlich dafür, dass endlich
ein Papst gewählt werden kann! Das geht aber so lange nicht, wie Sie -gegen jegliche Vernunft- daran
festhalten, dass der Stuhl Petri besetzt ist.
#112 Aurelius 12:21:11 | Samstag, 30. Dezember 2006
@ Dr Carlo Regazzoni Wie aber konnte er den Frevel leisten in Sankt Paul ausser den Mauern zusammen mit
dem Erzbischof von Canterbury aufzutreten und die dort versammelten Gläubigen zu segnen. Haben Sie zu
diesem Beispiel etwas zu sagen? Nein, habe ich nicht. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo da das Problem
ist. Wie schon gesagt, ein jeder Christ kann segnen.
@ stat crux Erläutern Sie doch bitte mal, warum es keine weltweiten Massenproteste gegen die Liturgiereform
gab, wenn die „alte Messe“ doch angeblich so fest im Volk verankert Na, weil ich noch nicht da war! Nein ,
Scherz beiseite. Es hat schon vor dem V2 gewisse Fehlentwicklungen gegeben die schon fest in den Gesellschaften
verankert waren und der Schrecken des 2. Weltkrieges saß noch tief in den Herzen der meisten Menschen.
Ich denke mal das das Gründe sind warum der Humanität mehr gefolgt wurde als den Geboten Gottes. Das
ist nur meine bescheidene Meinung und gewiss noch nicht die wirkliche Tiefe der Gründe.
#110 stat crux 11:26:15 | Samstag, 30. Dezember 2006
@Sozkath Erläutern Sie doch bitte mal, warum es keine weltweiten Massenproteste gegen die Liturgiereform
gab, wenn die „alte Messe“ doch angeblich so fest im Volk verankert war. Nicht die Liturgiereform ist
schief gelaufen, sondern die liturgische Krise war viel, viel tiefer als dass sie noch durch Gesetzgebung
hätte behoben werden können. (Und die fanatischen Gegner des NOM wollen die Krise (!) festschreiben,
indem sie Liturgie umwandeln in die Initiation weniger Eingeweihter.) Aber seien wir zuversichtlich, das
Erwachen der Kirche in den Seelen hat ja gerade erst begonnen, die liturgische Bewegeung hat soeben erst
ihr Propädeutikum hinter sich. Wetten dass?
Papst Paul der 6. Mit der Liturgiereform ist bestimmt einiges verkehrt gelaufen, aber die Versöhnung
mit dem Patriarchen von Konstantinopel war von ihm eine Glanzleistung. Mit der Empfängnisverhütung hat
er damals schon die Probleme gesehen die die westliche Kultur in den nächsten Jahren schwer treffen wird.
Kein Mensch ist nur gut (na ja fast keiner) und keiner ist nur schlecht (hoffentlich).
#108 Agiafortuni 11:07:46 | Samstag, 30. Dezember 2006
Gregorius Magnus und Conrad Gregorius Magnus: Selbstverständlich werde ich Bischof Marinis Werk lesen
sobald die Zeit es mir gestattet. Im Gegensatz zu den meisten V 2 Ideologen habe ich die sachliche Auseinandersetzung
nie gescheut und mir die Mühe genommen von de Lubac, von Balthasar, Congar sowie die Zeitschrift Irenikon
zu studieren. Die Richtlinien für den NOM hatte der Frevler Montini bereits in seinem Hirtenschreiben
zur Fastenzeit 1958 festgelegt. Dahinter steht die liturgische Bewegung und in seriner Botschaft an den
Liturgiekongress in Assisi von 1956 hatte Pius XII nicht nur lobende sondern auch schwer tadelnde Worte
an diese Bewegung gerichtet. Sie empfehlen mir die Angelegenheit mit einem Liturgiker zu besprechen. Ich
will es gerne tun vorausgesetzt, dass er seine Lehre nicht aus der V 2 Ideologie schöpft. Vielleicht
täten auch Sie gut daran, einmal die andere Seite zu hören. „audietur et altera pars“ Konrad: ich bin
mit Ihnen völlig einig, dass der Papst der gesalbte des Herrn ist. Was ich jedoch bezeweifle ist, dass
solche Frevler wie Roncalli, Montini und Woytila es sein können. Ob Sie mir es glauben oder nicht, den
Werdegang des Frevlers Roncalli habe ich gründlich und ausgibig studiert und auch darüber geschrieben.
Am Schluss habe ich zu mir sagen müssen, wie konnten Leute wie Ottaviani, Ruffini und Siri deren Rechtgläubigkeit
für mich ausser Frage steht die Wahl eines derartigen Frevlers gutheissen. Dass er ein Frevler war, lässt
sich eindeutig nachweisen
Der Papalismus flankiert die Kirchenzerstörung Konrad schrieb: Wer einen Papst einen „Frevler“ nennt,
versündigt sich an einem Gesalbten des Herrn … spricht der ahnungslose Papalist und fröhnt weiters
seinem un-katholischen blinden Gehorsam, nicht wissen wollend, daß ein Papst ein Stellvertreter ist,
der furchtbar fehlen kann – und tat. Wie geht ein blinder Papalist mit der Tatsache um, daß die hl. Kirche
schon in deftigen Worten einen rechtmäßigen, aber irrlehrenden Papst nachträglich aus der Kirche ausgestoßen
hat? Erklären Sie sich zu Papst Honorius! www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=13&pid=216… Dieser
verirrte sich in die monothelitische Häresie. Das dritte Konzil von Konstantinopel, von Papst Leo II.
in aller Form bestätigt, verurteilte in seiner dritten Sitzung am 28. März 681 Papst Honorius I. und
schloß ihn nachträglich aus der Kirche aus. Mit diesen Worten sprach das hl. Konzil (vgl. DH): [Die
Konzilsväter] haben aber die Urheber der neuen Lehre, Sergius und Pyrrhus, … zusammen mit Honorius,
der ihren niederträchtigen Behauptungen seine Gunst gewährte, … mit dem Band des immerwährenden Anathema
gefesselt {…} Zusammen mit diesen aber soll, so beschlossen wir, auch Honorius, der ehemalige Papst
Altroms, aus der heiligen Kirche Gottes ausgestoßen und mit dem Anathema belegt werden, weil wir in dem
Brief, der von ihm an Sergius verfaßt wurde, fanden, daß er in allem dessen Auffassung folgte und seine
gottlosen Lehren bekräftigte. Wir werden sehen, wie künftige rechtgläubige Päpste über die V.II-Päpste
urteilen werden. Lange wird der Spuk nicht mehr dauern.
#106 stat crux 10:50:43 | Samstag, 30. Dezember 2006
@Konrad Man sollte doch einräumen, dass Exz. Marini mit der Einführungsmesse des Papstes eine gute Leistung
vollbracht hat. Die beiden „Quasi-Krönungsmessen“ von 1978 waren vergleichsweise unbeholfen, weil Joh.
Paul I. zwar die Krönung abgeschafft hat (abgeschafft hat diese nicht Paul VI!), aber kein adäquater
„Ersatz“ bereitstand. Dasselbe gilt für Oktober 1978. Die Hervorhebung der „hohepriesterlichen“ Funktion
des Pontifex 2005 durch das altkirchliche Pallium ist eine gelungene Innovation und die liturgischen Texte
fügten sich gut zusammen (vorausgesetzt, man hält NOM nicht für häretisch). Die neueren Päpste haben
auch die ferula Paul VI. mit Kruzifix um die ganze Welt getragen. Im Rückblick auf die Bilderflut unserer
Zeit wird man den Papst nicht mehr mit einem „diesseitigen“ Priesterkönig verwechseln können, denn fast
stets ist der Gekreuzigte mit im Bild. „Vicarius Christi“ kann priesterlich nur so „übermittelt“ werden,
nicht mit Drei- Vier- oder Fünffachkronen. Sic transit gloria mundi.
Dr. Carlo Regazzoni betreibt hier pure Diffamierung, hat von Liturgie keine Ahnung und wird sich auch
durch gregorius magnus nicht belehren lassen. Solche giftspritzenden Leute schaden der Tradition mehr
als 100 Marinis. Wer einen Papst einen „Frevler“ nennt, versündigt sich an einem Gesalbten des Herrn
und gefährdet ernsthaft sein ewiges Heil!
@ Dr. Carlo Regazzoni Lieber Herr Doktor! Es sind sehr beleidigende Worte, die Sie hier finden. Hier ein
Beispiel, wie in deutschen Pfarreien das „Stufengebet“ im NOM umgesetzt wird: Einzug – vor dem Altar stehen
bleiben – Lied – Eröffnung Vers – kurze Stille – Schuldbekenntnis – dann Altarkuss – nach dem Tagesgebet
erst Betreten des Altarraumes durch den liturgischen Dienst. Durch diese Möglichkeit, die jeder Priester
wählen kann, ist sehr wohl liturgisch das Stufengebet im NOM umgesetzt. Ich rate Ihnen dringend, dass
Sie sich einmal mit einem richtigen Liturgiker unterhalten und auch mal Werke von S.Ex. Marini studieren!!!!!!!!!!
#102 Agiafortuni 23:39:22 | Freitag, 29. Dezember 2006
Gregorius magnus: welche ein Schwachsinn Dass der NOM Teile des Stufengebets enthalte ist Ihre reine Erfindung.
Im Stufengebet spricht der Priester eine Dankesgebet dafür aus, dass er den Altar des Herrn betreten
darf, um dort das Opfer zu feiern. Im NOM begrüsst der Priester zuerst die Gemeinde. Ob Sie es wollen
oder nicht der NOM ist schlecht im Sinne von unzulänglich. Es war daher ein Frevel Montinis so etwas
Grossartiges wie die Messe des heiligen Pius V durch ein Meisterwerk der Banalität wie den NOM zu ersetzen
Schwester Andrea Maria:. Es ist für eine Ordensfrau nicht geziemend, wenn Sie jeden so anspricht, als
ob Sie die Schweine mit ihm gehütet hätte. Viele tun es bestimmt lieber alleine als in Ihrer Begleitung
@ Gregorius magnus Sie haben recht, im NO sind noch Ansätze des Stufengebets vorhanden, bzw. können
vorhanden sein. Leider besteht die Möglichkeit den größten Teil dieser Ansätze durch ein Bußlied
zu ersetzen. Ich freue mich immer wenn am Anfang einer NOM-Messe das Schuldbekenntnis gebetet wird, was
leider recht selten ist. Die Allgemeine Vergebungsbitte wird leider sehr oft weggelassen obwohl sie eigentlich
vorgeschrieben ist. Durch das Stufengebet wie es im tridentinischen Ritus eigentlich immer praktiziert
wird, nahe ich mich Gott vor der Opfer-Messe immer als Sünder der um Vergebung seiner Schuld bittet.
Für mich persönlich ist es richtig sich dem Schöpfer des Himmels und der Erde so zu nähern. Ein Problem
des NOM ist es sicherlich das ein Priester so viele Auswahlmöglichkeiten hat das er sie dann schnell
eigenmächtig über/unterschreitet.
Daniel Stöhr Falsch. Hier geht es nicht um „für wissenschaftliche Erkenntnis taub machen“ sondern um
das Gegenteil, nämlich um klares Denken. Klares Denken? Sie haben noch nicht einmal auf meine Fragen
von vorhin geantwortet – wo ist Ihr klares Denken? Glauben Sie – wenn ein Konzil eine Formulierung bringt,
die wissenschaftlich nicht mehr haltbar wird – dass man dann ganz einfach blind am Beschluss der Konzilsväter
halten muss? Aus dem Zitat des „Paters“ schließen Sie auf die Unabänderlichkeit einer Formulierung,
ohne Rücksicht auf ihre Gesellschaftliche, Zeitliche und Kulturelle Bedingtheit. Dies war ganz bestimmt
nicht die Absicht der Konzilsväter – diese Absicht interpretieren nur Sie und „Pater“ Lingen in die Beschlüsse
hinein. Dass die Gesellschaftliche, Zeitliche und Kulturelle Bedingtheit den Konzilsvätern damals nicht
bewusst war, ist klar – jedoch heute ist man sich dessen bewusst und man kann es einfach nicht sagen:
die Erkenntnisse der Erkenntnistheorie seien falsch, weil gegen ein Konzil stehen. So etwas können nur
Muslime machen in Bezug auf den Koran. Aber wie ich schon sagte – ich bin mir nicht sicher, dass Sie kein
Absolvent einer Koranschule sind, die die Gläubige verunsichern möchte. Die Argumentationsweise die
Sie und der „Pater“ anführen ist gnaz und gar moslemisch – ich würde sagen, sie sind beide „Christmoslems“
Ich wünsche Ihnen noch eine schöne und ruhige Nacht – ich werde mich erst morgen melden.
@ Sozialkatholisch Das Stufengebet ist im NO auch noch erhalten: Eröffnungsgesang – Eröffnung – Eröffnungsvers –
Schuldbekenntnis. Zwar nicht alles im Wortlaut; dennoch vorhanden.
zum Wiener Lästerer: „Ein klares Beispiel für das Problem der Tradis: untertauchen und sich für die
wissenschaftliche Erkenntnisse taub machen – der liebe Gott wird’s schon irgendwie richten – wenn nicht,
dann gibt es noch die „Messe aller Zeiten“ und die (voodoo)Priester, die durch ihre magische Worte – die
natürlich alle richtig ausgesprochen werden müssen, auf Latein, sonst könnte der liebe Gott sie nicht
verstehen – alles hinbiegen können.“ Falsch. Hier geht es nicht um „für wissenschaftliche Erkenntnis
taub machen“ sondern um das Gegenteil, nämlich um klares Denken. Ihr lästerlichen Worte zur hl. Messe
zeigen deutlich, wessen Geistes Kind sie sind.
„Pater“ Lingen Cf. dagegen das Dogma: „Wer sagt, es sei möglich, daß man den von der Kirche vorgelegten
Glaubenssätzen entsprechend dem Fortschritt der Wissenschaft gelegentlich einen anderen Sinn beilegen
müsse als den, den die Kirche verstanden hat und versteht, der sei ausgeschlossen“ (NR 61, cf. DS 3043).“
Ein klares Beispiel für das Problem der Tradis: untertauchen und sich für die wissenschaftliche Erkenntnisse
taub machen – der liebe Gott wird’s schon irgendwie richten – wenn nicht, dann gibt es noch die „Messe
aller Zeiten“ und die (voodoo)Priester, die durch ihre magische Worte – die natürlich alle richtig ausgesprochen
werden müssen, auf Latein, sonst könnte der liebe Gott sie nicht verstehen – alles hinbiegen können.
Es wundert mich, wieso die nicht in den Konzilsdokumenten nach dem genauen Anzahl der Pferdezähne suchen.
@agmen: Sie machen sich das meiner Ansicht etwas zu einfach. Ich selbst habe das Buch nicht geschrieben,
aber der Autor liefert nunmal allein anhand des – am gesunden Menschenverstand und an der Lehre der Kirche-
orientierten Denkens, eine sehr gute Begründung dafür, dass man berechtigte Zweifel an der „Heiligmäßigkeit“
Pios haben muss (lesen Sie dort einmal nach, wie er anscheinend mit Beichtkindern umgegangen ist!). Außerdem
kann so etwas für die Burteilung des „N.O.M.“ oder des „Konzils“ natürlich keine Bedeutung haben. Hier
zählen allein dogmatisch-theologische Argumente. Gott ist kein Gott der Unvernunft!
@ Daniel Stöhr noch mal zum heiligen Padre Pio: Wieso sollte Gott dann Padre Pio mit den Stigmata ausstatten,
wenn der Pater doch eigentlich ein Häretiker (nach ihrem Verständnis) ist, da er die Messe nach dem
Novus Ordo zelebriert?
Da eigentliche „Problem“ Wie aber konnte er den Frevel leisten in Sankt Paul ausser den Mauern zusammen
mit dem Erzbischof von Canterbury aufzutreten und die dort versammelten Gläubigen zu segnen. –----------
Dein Pfarrer und deine Mutter können Dich auch segnen … wo hast Du ein Problem? …war meines Wissens
das, dass dieser Pseudo-Papst es zuließ, dass ein Schismatiker mit ungültiger Weihe den Katholiken (??)
einen Segen spendete. Aber der eigentliche Skandal ist natürlich, dass hier öffentlich eine „Versöhnung“
mit den abgefallenen Aglikanern zelebriert werden sollte. Diese seltsame „Kirche“ ist bekanntlich das
Ergebnis eines Ehebruchs bzw. der Versuch diesen zu rechtfertigen.
#88 Gotthard 21:57:45 | Freitag, 29. Dezember 2006
Mensch Carlo Wie aber konnte er den Frevel leisten in Sankt Paul ausser den Mauern zusammen mit dem Erzbischof
von Canterbury aufzutreten und die dort versammelten Gläubigen zu segnen. Dein Pfarrer und deine Mutter
können Dich auch segnen … wo hast Du ein Problem?
Heinrich mir graut vor Dir! Sie behaupten, dass man in dre Schweiz die deutsche Spracht nicht beherrscht!
Oder? Können Sie dafür Belege liefern? Was bilden Sie Rotzlöffel sich eigentlich ein? Genug Beherrschung
der deutschen Sprache?
#86 R.B.Stadler 21:51:32 | Freitag, 29. Dezember 2006
@gastus Ja, Raymond Arnette war mein Beichtvater. Er war von der Ungültigkeit der V2 Priester und Bischofsweihen
überzeugt. Mir persönlich hat er den Rat gegeben, nicht bei V2’lern zubeichten und nicht dort zu kommunizieren.
Er war von den Pertus-Leuten nicht überzeugt und hat mir noch kurz vor seinem Tod geraten, die Kirche
zu suchen. Er hat mir nicht gesagt, daß ich mich den Lefebvristen anschließen soll. von den sogenannten
Päpsten, war er überzeugt, daß diese unrechtmäßig den Stuhl Petri besetzt halten und daß diese Antichristen
waren und sind. Er hätte gern offen für die Kirche gekämpft, aber in der Gemeinde waren halt nur Schlappschwänze.
Mittlerweile ist der größte Teil seiner ehemaligen Gemeinde in der Hand der V2’ler und der Petrus-Leute.
In seinem Nachlass fand ich Schriften, die sich kritisch mit dem Konzil und der Messe auseinandergesetzt
haben. Dort fand ich die nötigen Hinweis, die mir Pater Lingen dann näher erklären konnte. Kein anderer
Priester ob von der alten Garde oder von den Sedis, hatte den nötigen dogmatischen Hintertgrund zu bieten
wie Pater Lingen. Alle Schriften, die bisher zur Verteidigung unserer Position angemerkt wurden, habe
ich ebenso studiert wie die Bücher von Denifle und Grisar. Beide Pater Denifle und Grisar würden hier
mit den gleichen Worten wie Pater Lingen argumentieren, Sie würden den größten Teil der Diskutantenöffentlich
aus der Kirche ausschließen lassen, wenn ein katholischer Bischof in Deutschland vorhanden wäre, der
dies tun könnte.
Lieber Dr. Carlo Regazzoni, also mal rein sprachlich haben Sie nicht recht: Frevler ist aber kein Schimpfwort,
sondern ein Tatbestand dessen Merkmale die Nichtbeachtung des Unantastbaren aus Verwegenheit sind. Genau
dies habe diese drei Personen getan. Der Tatbestand heißt Frevel, in der Schweiz mag man da etwas leichtfertiger
mit der deutschen Sprache umgehen, weil man sie nicht so gut beherrscht. Und was die drei Personen getan
haben ist der Frevel und nicht der Frevler. Wenn man Ihre logischen Fehler eliminiert und den Text so
liest, wie sie ihn mutmaßlich gemeint haben, dann haben Sie allerdings recht. Dass Sie sich als Frevler
an der deutschen Sprache vergangen haben, indem Sie nämlich sich der Nichtbeachtung des Unantastbaren
aus Verwegenheit schuldig gemacht haben, das will ich hier der spachlichen Hygiene zuliebe noch mals ausdrücklich
erwähnen.
#84 Agiafortuni 19:37:33 | Freitag, 29. Dezember 2006
Aurelius: zweierlei Mass Sie stossen sich daran, dass ich Roncalli, Montini und Woytila als Frevler qualifiziere.
Frevler ist aber kein Schimpfwort, sondern ein Tatbestand dessen Merkmale die Nichtbeachtung des Unantastbaren
aus Verwegenheit sind. Genau dies habe diese drei Personen getan. Ausserdem, haben Sie sich einmal die
Mühe genommen von Balthasar’s „Schleifen der Bastionen“ oder Ratzingers Bericht vom Konzil zu lesen.
Mit welcher Anmassung ging der damalige Professor mit lehramtlichen Dokumenten wie „Mystici corporis“
um, oder Bea – ein anderer Frevler traurigen Gedenkens – mit „Mortalium animos“. Hat der Frevler Montini
überhaupt Suarez: Iuramentum fidelitatis“ oder „Apostolicae curae“ Leo XIII gelesen, ich glaube schon.
Wie aber konnte er den Frevel leisten in Sankt Paul ausser den Mauern zusammen mit dem Erzbischof von
Canterbury aufzutreten und die dort versammelten Gläubigen zu segnen. Haben Sie zu diesem Beispiel etwas
zu sagen?
#83 Pater Lingen 18:45:13 | Freitag, 29. Dezember 2006
Zu Wiener Stimmer: „Denken Sie nach, ob es mögich ist die Formulierungen der Wahrheit aus einer Zeit,
Kultur und Gesellschaft kritiklos in eine andere zu übertragen – oder ist es vielleicht notwendig, diese
neu zu formulieren damit die Wahrheit Wahrheit bleibt.“ Cf. dagegen das Dogma: „Wer sagt, es sei möglich,
daß man den von der Kirche vorgelegten Glaubenssätzen entsprechend dem Fortschritt der Wissenschaft
gelegentlich einen anderen Sinn beilegen müsse als den, den die Kirche verstanden hat und versteht, der
sei ausgeschlossen“ (NR 61, cf. DS 3043).“
Lieber Aurelius, Sie schreiben Regazzoni, der selbsternannte „Pater“ Lingen und Daniel Stöhr haben hier
die einmalige Gelegenheit Dampf abzulassen und sich in ekklesiologischer (Auto-)Fellatio zu ergehen. Es
hat aber auch keinen Sinn, sich mit denen auf eine Diskussion einzulassen oder sich darüber aufzuregen.
Darüber braucht man sich sicher auch nicht aufzuregen. Ihre Wortwahl verrät von Mal zu Mal, wess Geistes
Sie sind und was für sonderbarer Seliger Roncalli sein muß, dass er sich von solchen Leuten verteidigen
lassen muß. Der anständigere Teil der hier Schreibenden hat ja offenbar an der ewigen Seligkeit seiner
Heiligkeit grössere Zweifel.
#77 Aurelius 16:49:19 | Freitag, 29. Dezember 2006
RüdesheimamRheinundderRheingau Der von Ihnen als Frevler bezeichnete Roncalli, ist ein Seliger unserer
Kirche!!! Doktor Regazzoni flegt alle Päpste seit dem seligen Johannes XIII. als „Frevler“ zu bezeichnen.
Er bracuht das wohl als Selbstbestätigung, daß er katholisch ist. Genau wie „Pater“ Lingen, der immer
wieder versichert, daß er ein römisch-katholischer Priester sein, als ob er sich selber davon überzeugen
müsse. Und Daniel Stöhr hat man ja hier und heute live erlebt. Regazzoni, der selbsternannte „Pater“
Lingen und Daniel Stöhr haben hier die einmalige Gelegenheit Dampf abzulassen und sich in ekklesiologischer
(Auto-)Fellatio zu ergehen. Es hat aber auch keinen Sinn, sich mit denen auf eine Diskussion einzulassen
oder sich darüber aufzuregen.
#75 Rüdesheim 15:46:34 | Freitag, 29. Dezember 2006
Mein letzter Kommentar zu diesem Thema: Es tut mir leid, aber wenn ich lesen muss, dass hier von einem
„Frevler Wojtyla“ und der „Vakanz des Apostolischen Stuhls“ gesprochen wird, so kann ich zu diesen Herren
(sofern es Herren sind) nur (nochmals) sagen: Jede sachliche Diskussion ist hier völligst überflüssig!
Zu welcher Kirche rechnen Sie sich eigentlich, meine Herren? Zu katholischen Kirche können Sie sich gewiss
nicht rechnen. Erst wenn Sie den Papst und das II. Vatikanum anerkennen, können Sie sich zur katholischen
Kirche zählen!
@agmen: Da kann ich Sie, denke ich, beruhigen: Es wird auf der Welt mehr als „ein paar Dutzend“ Katholiken
geben. Aber selbst wenn es so irgendwann mal kommen sollte, lesen Sie einmal den zweiten Brief des Apostel
Paulus an die Thessalonicher (insbesondere 2,3!).
@Daniel Stöhr Aber es kann doch nicht sein, dass nur Sie und Pater Lingen und vielleicht noch ein paar
weitere den richtigen Glauben besitzen. Ich denke Gott schützt und lenkt seine Kirche; vor allem durch
den heiligen Vater. Gott würde es nicht zulassen, das nur ein paar Dutzend von 6,6 Millarden Menschen
den richtigen Glauben haben.
@agmen: Nein, das meine ich nicht! Christus ist auch heute noch bei seiner Kirche. Der Apostolische Stuhl
ist verwaist. Das ist nicht die Schuld Gottes, sondern die der Menschen!
@Daniel Stöhr- zu Padre Pio Es mag sein, dass es viele Widersprüche gibt (Wirken des Teufels) , jedoch
ist die Echtheit der Wunden wohl nicht zu bezweifeln. Sie haben trotzdem noch nicht meine Frage beantwortet.
Meinen sie wirklich das Gott seine Kirche so alleine lässt, den Papst so im Unglauben lassen würde?
@ Daniel Stöhr Es hat aber niemand außer Gott allein Papst Johannes 23 jeglichen Guten Willen, jegliche
Gottesbezogenheit oder jegliche Gemeinschaft mit der heiligsten Dreifaltigkeit abzusprechen. Eins weiß
ich genau, unter Papst Pius 12 war die Kirche auch nicht nur gut.
@Sozialkatholisch „Ein Papst ist in erster Linie nur ein Mensch. Ein Papst kann Fehler machen (außer
bei den Dogmen natürlich) die später korrigiert werden können. Ein Papst kann etwas gut gemeint haben
was der/die Böse(n) verdrehen können.“ Ich kann Ihnen nur raten, sich einmal näher mit der Person des
Bischofs Roncalli zu befassen. Die Maske der Bescheidenheit, die dieser „liebe Bruder Johannes“ vor sich
hertrug, verdeckte die anti-katholische Seite dieses Menschen. Seine Boshaftigkeit und sein Anti-Kirchlicher
Geist wird aus allen möglichen Äußerungen deutlich. Ein besonders gutes Besipiel ist, wie er mit „bescheidenen“
Äußerungen die Autorität des päpstlichen Primats abzuschwächen versucht. Naive Menschen glauben leider
an das Märchen vom „lieben Bruder Johannes“. Ohne sich mit den Fakten auseinanderzusetzen!
Papst Johannes 23 Man kann Papst Johannes 23 kritisieren und man muss nicht unbedingt mit allem einverstanden
sein, aber der Vorwurf des Mietlings geht zu weit. Ein Papst ist in erster Linie nur ein Mensch. Ein Papst
kann Fehler machen (außer bei den Dogmen natürlich) die später korrigiert werden können. Ein Papst
kann etwas gut gemeint haben was der/die Böse(n) verdrehen können. Außerdem haben die Gläubigen durch
ihr Gebet auch eine Mitverantwortung. Man sollte immer nach vorne schauen und versuchen das beste daraus
zu machen. Gott segne und schütze unseren Papst Benedikt 16!
Besonders passend in Bezug auf Roncalli ist das heutige Evangelium: (Joh. 10, 11-16) „Der Mietling aber,
der nicht Hirte ist, und dem die Schafe nicht gehören, seiht den Wolf kommen, verlässt die Schafe und
flieht; und der Wolf raubt und zerstreut die Schafe. Der Mietling flieht, weil er Mietling ist und weil
ihm an den Schafen nichts liegt.“
#65 Agiafortuni 14:14:27 | Freitag, 29. Dezember 2006
Roncallis Roncallis Seligsprechung ist mehr als fragwürdig. Vielleicht lesen Sie einmal unter AAS die
Ansprache des Frevlers Woytila dazu. Die Gründe die zu dessen Seligsprechung angeführt wurden, sind
nirgendwo in der katholischen Dogmatik anzutreffen. Unter anderem wird die Grüdung des Einheitszirkus,
dem heute Kardinal Kasper bevorsteht, angeführt. Dieser ist in Wirklichkeit ein troianisches Pferd, das
ein Aiax mit Namen Augustin Bea in die Kirche Gottes einführte. Die Antwort des Gregorius Magnus höre
ich bereits im voraus: „aber Bea war schliesslich der Beichtvater Pius XII,“ darauf kann ich nur antworten:
„ist mir unverständlich“.
Daniel Stöhr Welche „Erkenntnisse der Modernen Wissenschaft“ sollten es denn sein, die es erfordern würden,
an den Fundamenten des Glaubens zu rütteln ? Z.B.: Dass die Hl. Schrift nicht ohne zeitbedinkte Umstände
entstanden ist. Dass ihre Aussageabsicht auf die Adressaten gerichtet war und diese Absicht nur von da
aus verständlich ist. Dass zufällige geschichtliche Wahrheiten nie eine absolute Gewissheit geben können.
Dass die bisherige Begründung des Glaubens nur zu einem Glauben als „nicht wissen“ führt… Man könnte
noch lange weiterfahren. Alle diese Fragen konnten innerhalb der Festung und während des Nabelschaus
nicht gestellt werden – sie pochten jedoch auf eine Antwort aus den gleichen Quellen aus denen die Zweifel
am den Fundamenten des Glaubens kamen – sonst wären die Antworten leeres Geplenkel.
#63 Rüdesheim 14:04:31 | Freitag, 29. Dezember 2006
an Dr. Regazzoni …nur so ganz nebenbei: Der von Ihnen als Frevler bezeichnete Roncalli, ist ein Seliger
unserer Kirche!!! Kann mich nur noch wundern, wie hier mit wirklich heiligen Personen umgesprungen wird!!!
#62 Agiafortuni 14:02:07 | Freitag, 29. Dezember 2006
Gregorius magnus: nicht gerade bescheiden vermutlich ist Ihnen Thess.2.2. unbekannt. Daher sei einiges
was dort steht Ihnen nochmals in Erinnerung gerufen: dass ihr nicht schnell erschüttert werdet in der
Gesinnung, noch erschreckt, weder durch Geist, noch durch Brief als durch uns, als ob der Tag des Herrn
da wäre. Lasst euch von niemand auf irgend eine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei
denn, dass zuerst Abfalle komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens,
welcher widersteht und sich selbst erhöht über alles was Gott heisst oder ein Gegenstand der Verehrung
ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst darstellt, dass er Gott sei. Vieles lässt
sich auf die V 2 Sekte übertragen mit ihrem ins masslose gesteigerten Kult des Menschen. Zwar gibt man
vor, vom heiligen Geist erleuchtet zu sein. Bei näherem Hinschauen wird man aber feststellen müssen,
dass es sich in Wirklichkeit um Wahnvorstellungen handelt. Bezeichnend dafür eine Erklärung des Frevlers
Roncalli: „die Kirche, erleuchtet vom Licht des Konzils, an geistlichen Gütern zunehmen und mit neuen
Kräften von daher gestärkt unerschrocken in die Zukunft schauen wird. Denn durch eine angemessene Erneuerung
und durch eine weise Organisation wechselseitiger Zusammenarbeit wird die Kirche erreichen, dass die Menschen
Familien und Völker sich mehr um die himmlischen Dinge sorgen“. Die heutige Wirklichkeit spricht jedoch
eine andere Sprache
„Erkenntnisse“ ? „Die Antwort ist ganz einfach – die Konzilsväter haben es mitbekommen, dass es keinen
Sinn hat, sich vor den Erkenntnissen der modernen Wissenschaften in eine Festung zurückzuziehen, weiterhin
Nebalschau zu betreiben und dabei die Welt seinem Schicksal zu überlassen.“ Welche „Erkenntnisse der
Modernen Wissenschaft“ sollten es denn sein, die es erfordern würden, an den Fundamenten des Glaubens
zu rütteln ?
#60 Rüdesheim 13:56:32 | Freitag, 29. Dezember 2006
Das ist nicht lustig… das ist eher traurig! Versuche mich immer in mein Gegenüber und dessen Argumentationen
hineinzuversetzen…in Ihrem Fall fällt es mir aber sehr schwer, weil wir beide (ich meine Herrn Stöhr
und mich) von ganz unterschiedlichen Sichtweisen ausgehen, und uns wohl auch auf sehr lange Zeit nicht
annähern werden! Dafür dürfte Ihr Standpunkt zu fest zementiert sein! Schade eigentlich!
Daniel Stöhr Also: Ihr 2. Nein war nicht ernst gemeint: die Gläubigen der Kath. Kirche Opfer einer freimauerischen
Verschwörung geworden sind. Überlegen Sie sich doch einmal, warum nach dem „Konzil“ der Antimodernisteneid
abgeschafft wurde. Welchen Grund mag das wohl gehabt haben ? Die Antwort ist ganz einfach – die Konzilsväter
haben es mitbekommen, dass es keinen Sinn hat, sich vor den Erkenntnissen der modernen Wissenschaften
in eine Festung zurückzuziehen, weiterhin Nebalschau zu betreiben und dabei die Welt seinem Schicksal
zu überlassen.
@Stimme a.W.: Glauben Sie mir, ich war selbst einige Jahre V2-Sektierer, aber ich habe den Schwindel erkannt,
der hinter dem anzen steckt! Ob sich die Personen, die diesem Schwindel dienen, sich dessen immer bewusst
sind, ist eine andere Frage. Aber die allermeisten könnten es besser wissen, wenn sie nur wollten. Die
Unkenntnis und die ganzen Häresien sind teils reine Boshaftigkeit (Auflehnung gegen die geoffenbarte
Wahrheit), teils beruhen sie schlicht darauf, dass man sich nicht ordentlich informieren will. Und Häresie
bleibt Häresie, mag dieses Konzil auch noch so fromme (?) und rechtgläubige Formulierungen gewählt
haben. Überlegen Sie sich doch einmal, warum nach dem „Konzil“ der Antimodernisteneid abgeschafft wurde.
Welchen Grund mag das wohl gehabt haben ? siehe auch: www.kirchenlehre.com/anti_mod.htm
Daniel Stöhr Wenn ihre NEIN, NEIN, NEIN, NEIN – stimmen und wirklich ernst gemeint waren – dann nehmen
Sie bitte ein ernsthaftes Kommentar des 2. Vatikanum zur Hand und lesen Sie mal nach, was die Konzilsväter
(die allgemein etwas mehr mit der Theologie zu tun hatten als Sie und „Pater“ Lingen) mit ihren Beschlüssen
erreichen wollten und auf welche Herausforderungen Sie eine Antwort geben wollten. Halten Sie sich vor
Augen, dass die Herausforderungen des Tridentinums nicht die des 2. Vat. waren – dass sich die Zeit, Kultur
und Gesellschaft geändert hatte. Denken Sie nach, ob es mögich ist die Formulierungen der Wahrheit aus
einer Zeit, Kultur und Gesellschaft kritiklos in eine andere zu übertragen – oder ist es vielleicht notwendig,
diese neu zu formulieren damit die Wahrheit Wahrheit bleibt. Sonst bin ich der Meinung, dass ich @RüdesheimamRheinundderRheinga
zustimmen muss, dem ich übrigens danke für die :(3
@agmen Der heilige Padre Pio, der die Stigmata trug, feierte die Messe nach dem Novus Ordo. Ich kann mir
einfach nicht vorstellen, dass ein so begnadeter Mensch, das täte, wenn die Messe nach dem neuen Ritus,
wie sie beide es meinen, ungültig wäre. Also bezüglich Padre Pio’s Heiligmäßigkeit gibt es wohl vernünftige
Zweifel: www.indian-skeptic.org/…tml/hanauer/pioi.htm
@ Gregorius Magnus Warum sollte denn der „Alte Ritus“ nicht mehr gefeiert werden? Es gibt wirklich gute
NO Messen, aber leider auch schrecklich verunstaltete. Der Tridentinische Ritus, der schwerer zu verfälschen
ist könnte helfen das der NO wieder eine bessere Richtung bekommt. Elemente des Tridentinischen Ritus
wären für den NO auch gut, wie z.B. das Stufengebet
Nicht gerade ruhmreich diese Kommentare Liebe Brüder und Schwestern! Es ist mir immer wieder eine Freude
zu Lesen, wie der NO so in den Dreck gezogen wird, obwohl dies überhaupt keine Begründung hat. Geben
Sie mir bitte einen stichhaltigen Grund dafür, dass nur die Tridentinische Messe ihre Berechtigung besitzt!
Die Beschlüsse des SC wurden vom heiligen Konzil unter der Führung des Heiligen Geistes beschlossen,
wie dies auch der Fall zu Trient war. Unser neuer Ritus steht in der Liturgietradition von beinahe 2000
Jahren, wie es der alte Ritus auch tut. Vergleichen sie doch mal das MR von damals mit dem von heute;
außer, dass, Gott sei Dank, die Ruprizistik vereinfacht wurde, hat sich nicht viel geändert (Vergleich
gezogen mit dem MR 2000). Es ist jedem Priester freigestellt, ob er den NO in Latein oder einer anderen
Sprache feiert. S.Ex. Marini ist in der Liturgischen Fraktion ein Vorbild. Jeder, der sich mit Liturgie
beschäftigt, sollte seine Werke studieren; dann kommt er auch hinter das große Geheimnis der Liturgie
des NO. Wer denkt, dass nur die alte Messe ihre Gültigkeit besitzt, sollte sich selbst fragen, ob er
in die richtige Richtung denkt!!!!!
@ Stimme aus Wien & D. Stöhr Könnte es möglich sein das die Wahrheit ungefähr genau in der Mitte von
euch beiden liegt? Natürlich nur in der Einheit mit dem hl. Vater!
@Daniel Stöhr & Pater Lingen Ich kann ihren Standpunkt nicht so ganz nachvollziehen. Meinen sie wirklich
das Gott seine Kirche so alleine lässt, den Papst so im Unglauben lassen würde? Der heilige Padre Pio,
der die Stigmata trug, feierte die Messe nach dem Novus Ordo. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass
ein so begnadeter Mensch, das täte, wenn die Messe nach dem neuen Ritus, wie sie beide es meinen, ungültig
wäre.
Nein Nein Nein Nein Glauben Sie wirklich, dass außer Ihnen und „Pater“ Lingen auf der Welt niemand etwas
mit dem Studium der Theologie zu tun hat? Nein. Glauben Sie wirklich, dass die Gläubigen der Kath. Kirche
Opfer einer freimauerischen Verschwörung geworden sind? Nein. Glauben Sie wirklich, dass der Glaube der
Kirche nur aus dem Nachplappern der Dogmen besteht? Nein. Oder sind Sie in Wirklichkeit gar kein Christ –
Ihr Zugang zu den Glaubenswahrheiten läßt ohne weiteres auf ein Unterricht in einer Madrasa schließen –
sondern ein Absolvent der Koranschule, der die Christen verunsichrn möchte. Nein.
#47 Rüdesheim 12:56:41 | Freitag, 29. Dezember 2006
an Stimme aus Wien Ihre Auseinandersetzung mit D. Stöhr gefällt mir! Nur fürchte ich, ohne orakeln
zu wollen, da bewegt sich nichts mehr, bei Herrn Stöhr!
Daniel Stöhr Sie sind wohl wirklich nicht mehr zu erschüttern in ihrer selbstgerechten Ignoranz und
Arroganz. Diesen Satz sende ich unverändert an Ihre Adresse zurück – Sie treffen haargenau meine Meinung
über Sie. Glauben Sie wirklich, dass außer Ihnen und „Pater“ Lingen auf der Welt niemand etwas mit dem
Studium der Theologie zu tun hat? Glauben Sie wirklich, dass die Gläubigen der Kath. Kirche Opfer einer
freimauerischen Verschwörung geworden sind? Glauben Sie wirklich, dass der Glaube der Kirche nur aus
dem Nachplappern der Dogmen besteht? Oder sind Sie in Wirklichkeit gar kein Christ – Ihr Zugang zu den
Glaubenswahrheiten läßt ohne weiteres auf ein Unterricht in einer Madrasa schließen – sondern ein Absolvent
der Koranschule, der die Christen verunsichrn möchte.
@Stimme a.W.: Sie sind wohl wirklich …nicht mehr zu erschüttern in ihrer selbstgerechten Ignoranz und
Arroganz. Halten Sie einmal Einkehr und denken Sie über die „Konzils“-Texte nach. Aber vorher müssten
Sie sich erst ordentlich über die Lehre der Kirche informieren. Am besten mit dem römischen Katechismus
-und wenn es etwas tiefer in die theologische Dogmatik gehen soll, empfehle ich:Ludwig Ott, Grundriß
der katholischen Dogmatik, Freiburg 1981 (Ott war zwar V2-Sektierer, hat aber das „Konzil“ so gut wie
nicht rezipiert).
Daniel Stöhr Römischer Katechismus, S. 291: „Gottes Wort aber verunehrt jeder, welche die Heilige Schrift
wider ihren rechten und natürlichen Sinn nach den Lehren und Ketzereien der Gottlosen verdreht; ein Frevel
vor dem uns der Apostelfürst mit jenen Worten warnt: „Manches ist schwer verständlich, welches, wie
die übrigen Schriften, Ununterrichtete und Leichtfertige zu ihrem eigenen Verderben verdrehen“ (II. Petr.
3,16). Also, lieber Daniel, wenn Sie das wissen und dessen bewußt sind, wieso halten Sie sich nicht daran?
Wikipedia über Marini „Marini trat 1953 in das Priesterseminar von Bobbio ein. Die Priesterweihe empfing
er am 27. Juni 1965.“ Was ist erstaunlicher: Ein 11-jähriger, dessen Berufung so klar ist, dass er schon
ins Priesterseminar aufgenommen wird? Oder aber ein 12-jähriges „Priesterstudium“?
@Stimme aus Wien: Römischer Katechismus, S. 291: „Gottes Wort aber verunehrt jeder, welche die Heilige
Schrift wider ihren rechten und natürlichen Sinn nach den Lehren und Ketzereien der Gottlosen verdreht;
ein Frevel vor dem uns der Apostelfürst mit jenen Worten warnt: „Manches ist schwer verständlich, welches,
wie die übrigen Schriften, Ununterrichtete und Leichtfertige zu ihrem eigenen Verderben verdrehen“ (II.
Petr. 3,16).
Daniel Stöhr Tja Daniel – ich kann Ihnen nur mit den Worten der Hl Schrift antworten: Treffend hat der
Heilige Geist durch den Propheten Jesaja zu euren Vätern gesagt: Geh zu diesem Volk und sag: / Hören
sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; / sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. (Apg 28,26) Aber,
machen Sie sich nichts daraus – ein bischen Demut und Studium könnte auch bei Ihnen Wunder wirken und
Sie würden hören und auch verstehen.
Nur einen einzigen Satz aus dem teuflischen Trug des „II. Vatikanischen Konzils“: [„Presbyterorum ordinis“
5] „Die Zusammenkunft zur Feier der Eucharistie, der der Priester vorsteht, ist also die Mitte der Gemeinschaft
der Gläubigen“ (sic!) Solche Quatsch-Sätze findet man zuhauf in den Dokumenten. um es klarer auszudrücken:
Die Zusammenkunft ist die Mitte der Gemeinschaft (?) und nicht das hl. Messopfer!
#37 Rüdesheim 11:41:43 | Freitag, 29. Dezember 2006
Vielen Dank! Habe doch gewusst, dass es hier auch vernünftige Leute gibt! Habe mich extra hier angemeldet,
weil mir seit geraumer Zeit, diese Lesermeinungen viel zu einseitig sind!
#36 Aurelius 11:38:50 | Freitag, 29. Dezember 2006
@RüdesheimamRheinundderRheingau Es freut mich sehr, Ihre Beiträge zu lesen. Allerdings scheint dies
nicht der richtige Ort zu sein. Leute wie Doc Regazzoni und Stöhr sind der festen Meinung, daß die katholische
Kirche nicht die katholische Kirche ist. Der Papst ist nicht der Papst, Bischöfe sind keine Bischöfe,
etc. Deswegen bezeichnet Doc Regazzoni ja auch alle Päpste seit Johannes XXIII als „Frevler“. Und es
wird nicht lange dauern und ein gewisser „Pater“ Lingen kommt dann auch noch reingetrollt und schüttet
seinen Verbalmüll kübelweise über die Kirche aus. Und dabei kommen diese Leute sich natürlich extrem
katholisch vor. Wissen Sie, wir (also, sie und ich) sind ja gar nicht katholisch sondern nur Anhänger
der „V2-Sekte“. Also, sowas wir Freimaurer, Juden und sonstiger Abschaum… Welcome to the show…
#35 Rüdesheim 11:28:13 | Freitag, 29. Dezember 2006
Diese von Ihnen inszenierte Kasperletheater ist für mich die Feier der Eucharistie, so wie es das Konzil
gewünscht hat!!! Und wie sie der Papst auch feiert! Überlege mir machnmal, wer hier „rechtgläubig“
ist, wenn dieses Wort hier schon so oft in den Mund genommen wird!
Wikipedia ist wirklich „lustig“: „Dieser Vorwurf [das Bugnini Freimaurer war] wird auch allgemein für
absurd gehalten. Denn ein einzelner „Freimaurer“ ist unter keinen Umständen imstande, das Beten und liturgische
Feiern von mittlerweile mehr als 1,1 Mrd. Katholiken weltweit zu regulieren“ Sowohl hinsichtlich der absolut
kriminellen Naivität, wie der 1,1 Milliarden…
#33 Agiafortuni 11:25:42 | Freitag, 29. Dezember 2006
Rüdesheim etc. falls Sie die von Bischof Marini inszenierten Kasperletheater als Liturgie bezeichnen,
muss ich mich fragen, wo bleibt Ihr Sinn für das Heilige
#32 Rüdesheim 11:18:29 | Freitag, 29. Dezember 2006
Fällt Ihnen nichts besseres mehr ein? Auf solch einen Einwurf habe ich gewartet! Wenn Ihnen die Argumente
ausgehen, wird die V2 bemüht! Ich bin froh, dass Marini auf diesem Posten sitzt!!!
„Erzbischof“ Marini: „Marini trat 1953 in das Priesterseminar von Bobbio ein. Die Priesterweihe empfing
er am 27. Juni 1965. Danach arbeitete er als Sekretär von Erzbischof Annibale Bugnini, dem Vorsitzenden
der Liturgiekommission, die die Liturgiereform des zweiten Vatikanischen Konzils umsetzen sollte.“ Marini
war also die rechte Hand des Zerstörers Bugnini! Bugnini war wohl Freimaurer.
#30 Rüdesheim 10:34:37 | Freitag, 29. Dezember 2006
Aber natürlich von besonderem Wert! Ich verfolge seit geraumer Zeit diese eher bissigen bis abfälligen
Kommentare bzgl. der Liturgien, die im Petersdom gefeiert werden. Und immer wieder wird Erzbischof Marini
angegriffen! Was soll das? Er steht für die Liturgie des Zweiten Vatikanischen Konzils, und setzt diese
konsequent um! Das ist gut und richtig so! Und auch die ständigen Angriffe auf unser Bistum Limburg bzw.
seinen Bischof finde ich mehr wie lächerlich! Nur mal so nebenbei: Regelmäßig finden in Frankfurt tridentinische
Messen statt – vom Bischof genehmigt!!
#29 Agiafortuni 10:22:41 | Freitag, 29. Dezember 2006
Sr. Maria Andrea Wer gibt Ihnen das Recht mich als Carlchen anzusprechen? Haben wir jemals zusammen Schweine
gehütet? Gott sei Dank nicht, denn mit einer Person, die ihre masslose Einbildung als Ausbildung verkauft
will ich nichts zu tun haben. Es ist Ihr gutes Recht nichts auf meine Meinung zu halten, trotzdem dürften
Sie als Ordensschwester etwas mehr Kinderstube zeigen. Für mich sind Sie jemand der nass hinter den Ohren
ist.
Carlchen auf Ihre Meinung kann ich sehr gut verzichten! Lesen Sie einfach wieder einmal alles, was Sie
bisher geschrieben haben! Und dann bilden Sie sich eine Meinung über Regazzoni!
#27 Ydefix 23:59:54 | Donnerstag, 28. Dezember 2006
@Gotthard: „kannst du mir sagen, wie man sich mit einer Kirche selbständig machen kann? Welche Voraussetzungen
sind notwendig?“ Pater Lingen ist Priester innerhalb der röm.-kath. Kirche. Diese Kirche wurde vor ca.
2000 Jahren gegründet. Sie ist also nicht „seine“ (des Paters) Kirche, wohl aber die Kirche Jesu Christi.
„Seine“ (des Paters) Kirche ist es jedoch insofern, als dass er in ihr Mitglied ist und ihrem Herrn und
ihren Gläubigen treu dient. Ihre „Fragen“ sind nur der (psycholgisch leicht erkennbare) Versuch, verzweifelt
und mit aller Macht den eigenen Irrtum zu rechtfertigen.