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Pilgerzahlen + Interreligiöse Kathedrale? + Konservativer Widerstand + Anklage + Stille Nacht?
Pilgerzahlen

Vatikan. 3.222.000 Menschen haben im Jahr 2006 an den öffentlichen Auftritten und Liturgien des Heiligen Vaters teilgenommen. Das gab der Vatikan gestern Donnerstag bekannt. 1.300.000 Menschen waren an den sonntäglichen Angelusgebeten anwesend. Zu den Generalaudienzen erschienen über eine Million Gläubige.

Interreligiöse Kathedrale?

Spanien. Vertreter des Islam in Spanien forderten am Dienstag von Papst Benedikt XVI., daß die berühmte Kathedrale der südspanischen Stadt Cordoba teilweise in eine Moschee umgewandelt werde. Die Kathedrale wurde im 8. Jahrhundert über einer Kirche als Moschee errichtet. Das katholische Spanien war damals von den Mauren besetzt. Im 13. Jahrhundert gab der spanische König das Gebäude an die Kirche zurück. Der Bischof der Diözese Cordoba, Mons. Juan José Asenjo Pelegrina (61), wandte sich in einem Schreiben an die islamischen Autoritäten gegen eine Umwandlung des Gotteshauses in eine interreligiöse Stätte. Es würde „nur Verwirrung und Streit bei den Gläubigen beider Religionen auslösen“.

Die Kathedrale von Cordoba
I 785 begann Kalif Abd al-Rahman I. über einer gotischen Kirche eine beeindruckende Moschee zu bauen.Der Bau hat eine Ausdehnung von 23.000 Quadratmetern.Im 13. Jahrhundert wurde die Moschee vom spanischen König an die Kirche zurückgegeben.

Konservativer Widerstand

Deutschland. Der Liturgieprofessor an der Universität Bonn, Albert Gerhards (55), hat sich gegen eine korrekte Übersetzung der Wandlungsworte „pro multis“ mit „für viele“ ausgesprochen. Das erklärte der Liturgiker in einer Pressemeldung. Die Rückkehr zur – wie sich Gerhards ausdrückt – „engeren Fassung des lateinischen Textes“ erschwere die Verständlichkeit des Textes.

Anklage

Italien. Gegen den Euthanasisten, der den an Muskelschwund erkrankten Italiener Piergiorgio Welby (60) kürzlich ermordete, ist ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Der Mann war dem lebensmüden Welby bei seiner Bitte um Euthanasie beigestanden. Ein Sonderausschuß der Ärztekammer berät, ob und wie der Verbrecher bestraft wird.

Stille Nacht?

Norwegen. Am Weihnachtsabend läuteten die Glocken einer Kirche in der südnorwegischen Stadt Bergen aufgrund eines technischen Fehlers fünf Stunden lang – von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Das berichtete die Lokalzeitung „Bergens Tidende“. Der Pastor der Kirche entschuldigte sich für die Panne. Es sei nur ein einstündiges Geläut geplant gewesen.
      
38 Lesermeinungen
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#39   HansUrs   14:46:35 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Stimme aus dem Tradiland
Vielmehr alle Entscheidungen von Staatsorganen mit Berufung auf die katholische Lehre, den katholischen Glauben revidiert werden können.
Wollen wir es einmal mit Logik probieren?
Wer bitte schön revidiert in einer Diktatur denn die Entscheidungen von Staatsorganen? Und wer entscheidet, was katholische Lehre ist?
Also nix Diktatur und nix Monarchie. Es bleibt nur die Einheit von Lehramt/Jurisdiktionsgewalt und Staatsgewalt (also die katholische Variante eines Mullahregimes).
Aber halt: Der Stuhl Petri ist ja verwaist!
Bleibt wohl nur noch die Anarchie – und genauso geht es in „Sediland“ ja auch zu …
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#38   Benedikt   13:55:58 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ Dr. Heger
Verglichen damit, wie sich die Politiker des „demokratischen Rechtsstaats“ täglich auf die Schulter klopfen, erscheint die Karikierung einer vorteilhaften Bewertung des Erfolgs des Heiligen Römischen Reichs als „Glorifizierung“ reichlich komisch.
Und wenn die Politiker sich dreimal auf die Schulter klopfen – wo ist hier die Relevanz? Nichts wird nur dadurch gut, wil etwas anderes noch schlechter ist. Auch schlechte Zustände in Staaten von heute können die Mängel im HRRDN nicht ungeschehen machen.
Wen kümmert denn diese Definition – angesichts der außerordentlichen Flexibilität und jahrhundertelangen friedenswahrenden Leistung des Reichs?
Die friedenswahrende Leistung bestand im (Spät-)Mittelalter vor allem in den Bemühungen nach einem Landfrieden, der dann doch wieder gebrochen wurde. Mag sein, dass das Reich nicht aus außen Kriege führte – dafür eben umso mehr nach innen.
Und trotzdem war es in der Lage, sich in weniger als 50 Jahren von dieser Katastrophe zu erholen und einen Zweifrontenkrieg (gegen das Osmanische Reich und Frankreich) erfolgreich zu führen.
Die späteren Österreichischen Teile waren vom Zerfall auch nicht in der Weise betroffen.
Die Revolution konnte in Deutschland nichts werden, weil das Reich in seinen Einzelstaaten wie auch in seinen Reichseinrichtungen so viel Zustimmung seiner Bürger fand
Jo klar. Daher auch die großen „Bemühungen“ zur Rettung des Reichs :-D . Die haben sich schneller an Napoleon verkauft als man schaien konnte.
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#37   derfux   13:29:46 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ Stimme aus dem Tradiland
Sie nennen Ihre Schreckensvision ja selbst „Diktatur“ und schreiben, dass alle Mitbürger nach der katholischen Lehre leben müssten. Warum erwähnen Sie dann noch, das dies auch für Nichtkatholiken gelte? Es dürfte doch in Ihrem Staate gar keine Nichtkatholiken geben.
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#36   Stimme aus dem Tradiland   13:13:44 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ derfux
ich befürworte eine absolute (nicht konstituionell eingeschränkte) Monarchie oder Diktatur unter katholischen Vorzeichen.
In welcher alle Staatsorgane und Staatsbürger vom Staatsoberhaupt abwärts nach den Maßstäben der katholischen Lehre, des katholischen Glaubens leben müssen.
Also auch als Nichtkatholiken sich nicht scheiden oder wiederverheiraten dürfen. Keine Verhütung oder atheistische „Sexualerziehung“ treiben dürfen.
Vor allem niemals eine Mehrheit gegen die Wahrheit entscheiden darf. Vielmehr alle Entscheidungen von Staatsorganen mit Berufung auf die katholische Lehre, den katholischen Glauben revidiert werden können.
Gemeint ist natürlich die traditionelle Vor-V2-Lehre und der traditionelle Vor-V2-Glauben, nicht die daraus pervertierten masonisch geprägten After-Produkte seit V2.
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#35   derfux   13:06:05 | Dienstag, 2. Januar 2007
Stimme aus dem Tradiland
Welche Staatsform emfehlen Sie als Alternative zur Demokratie, begründen Sie bitte.
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#34   Stimme aus dem Tradiland   12:58:55 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ Dr. Heger: Völlig richtig!
Der Grundfehler der Demokratie ist ja gerade, dass die Lüge das gleiche Recht hat wie die Wahrheit. Da die Menschen lieber der Lüge das Ohr leihen als der Wahrheit (wie unser Heiland im Evangelium bereits klar ausgedrückt hat) und der Satan der Lügner und Mörder von Anbeginn ist, entwickelt sich ausnahmslos jede Demokratie zum Massenmordstaat, zum Zwangsbeglücker mit irgendwelchen propagandistischen Benefizien wie der Frühkollektivierung + Sexualverziehung.
Das Produkt aus Mehrheit hat den Vorrang gegenüber der Wahrheit (genau das ist das Konzept der Demokratie) macht aus der Abtreibung ein Frauenrecht, aus der „Homo-Ehe“ einen Akt „der Gleichberechtigung“, aus der satanistischen Kunst einen „Fortschritt der Kulturentwicklung“, aus der Euthanasie eine „barmherzige Sterbehilfe“, aus der Bigamie ein Recht auf Scheidung und Wiederverheiratung etc. etc.
Aus den jeweils kurzen Phasen der Geschichte, in denen Freimaurer und Daemonen noch nicht ungeniert ihre Fratze in der „Demokratie“ zeigen (sondern scheinbar signalisieren, es wäre doch alles in Ordnung – wie zu Kaisers Zeiten) ziehen die dummschwätzerischen Demokratie-Ideologen den Schluß, dass die an sich falsche, weil verbrecherische, Staatsform „Demokratie“, die einzig richtige wäre.
Sie werden sich gewiß auch auf diesem Strang wieder pseudoklug zu Wort melden…
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#33   Dr. Christoph Heger   12:39:35 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Benedikt: Heiliges Römisches Reich
Das Hl. Römische Reich ist z.B. nicht „gescheitert“, sondern war ein blühendes Staatswesen!
Ihre Glorifizierung der Vergangenheit ist einfach zu schön.
Verglichen damit, wie sich die Politiker des „demokratischen Rechtsstaats“ täglich auf die Schulter klopfen, erscheint die Karikierung einer vorteilhaften Bewertung des Erfolgs des Heiligen Römischen Reichs als „Glorifizierung“ reichlich komisch.
Das Heilige Römische Reich hat im Prinzip mit der Confoederatio cum principibus Friedrichs II. aufgehört, ein Staat iSd allgemein anerkannten Definition zu sein.
Wen kümmert denn diese Definition – angesichts der außerordentlichen Flexibilität und jahrhundertelangen friedenswahrenden Leistung des Reichs?
Nach dem 30-jährigen Krieg war das Reich in 1700 Einzelstaaten zerfallen.
Und trotzdem war es in der Lage, sich in weniger als 50 Jahren von dieser Katastrophe zu erholen und einen Zweifrontenkrieg (gegen das Osmanische Reich und Frankreich) erfolgreich zu führen.
Die Herausforderung durch die Französische Revolution offenbarte dann ein Konzept des gegenseitigen im-Stich-lassens.
Die Revolution konnte in Deutschland nichts werden, weil das Reich in seinen Einzelstaaten wie auch in seinen Reichseinrichtungen so viel Zustimmung seiner Bürger fand, daß sie den Sirenenklängen à la „Liberté, egalité, fraternité ou la mort!“ keine Lust hatten auf den Leim zu gehen.
MfG
Christoph Heger
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#32   Benedikt   19:17:21 | Montag, 1. Januar 2007
@ Stöhr
Das Hl. Römische Reich ist z.B. nicht „gescheitert“, sondern war ein blühendes Staatswesen!
Ihre Glorifizierung der Vergangenheit ist einfach zu schön. Das Heilige Römische Reich hat im Prinzip mit der Confoederatio cum principibus Friedrichs II. aufgehört, ein Staat iSd allgemein anerkannten Definition zu sein. Nach dem 30-jährigen Krieg war das Reich in 1700 Einzelstaaten zerfallen. Die Herausforderung durch die Französische Revolution offenbarte dann ein Konzept des gegenseitigen im-Stich-lassens. 1806 hatte keiner mehr Lust, dieses Kunstgebilde wirklich zu verteidigen. Wo soll denn da ein blühender Staat gewesen sein? Das war er vielleicht mal – vergleichsweise – im Mittelalter.
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#31   Gotthard   22:50:56 | Sonntag, 31. Dezember 2006
@rudolfsohn
wünsche Dir auch reichlich Durchfall … intellektuellen hast Du ja schon…
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#29   Ydefix   14:49:27 | Sonntag, 31. Dezember 2006
@obelix
„Wir leben, Dank sei Gott dafür! nicht in einem katholischen Gottesstaat. Die Versuche so was, auch nur annähernd, zu bauen, sind alle kläglichst gescheitert;“
Es gibt keinen „katholischen Gottesstaat“ so wie es eine „islamischen Gottesstaat“ gibt. Die katholische Lehre verlangt keinen „Gottesstaat“, wohl aber einen Staat, der nicht gottlos ist.
Das Hl. Römische Reich ist z.B. nicht „gescheitert“, sondern war ein blühendes Staatswesen! (Aber kein „Gottesstaat“)
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#28   Dr. Christoph Heger   14:13:14 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Obelix, oder der linke Haß
Wir leben, Dank sei Gott dafür! nicht in einem katholischen Gottesstaat.
Da wir inzwischen Erfahrung mit den Alternativen haben, wundere ich mich über dieses naive „Gott sei Dank“.
Die Versuche so was, auch nur annähernd, zu bauen, sind alle kläglichst gescheitert;
Ich weiß nicht, ob Obelix das Heilige Römische Reich für einen solchen Versuch ansieht. Jedenfalls ist dieses Reich alles andere als „kläglichst gescheitert“, sondern war fast 1000 Jahre lang eine außerordentlich vorteilhafte politische Hülle für das deutsche Volk.
Das Kunststück, dieses Volk, nachdem es nach der Katastrophe des „30jährigen Kriegs des 20. Jahrhunderts“ (Churchill) sich kaum erholt hatte und wieder zu Wohlstand gekommen war, innerhalb von drei Jahrzehnten in den Bankrott und die demographische Katastrophe zu führen, ist einer dieser Alternativen gelungen: dem „freiheitlichsten Staat, den es je in Deutschland gab“.
teilweise in einem Blutbad begründet, ging es von da an immer weiter in die Hölle.
Tatsächlich wurden die Alternativen (Franz. Republik, USA, Sowjetunion usw.) in solchen Blutbädern geboren, den gefeierten „Revolutionen“.
Denken Sie an den jüngst gestorbenen Blutsäufer Pinochet,
Ich wußte gar nicht, daß Augusto Pinochet den Versuch unternommen haben soll, einen „katholischen Gottesstaat“ in Chile zu schaffen.
Pinochet und Franco erwiesen sich allerdings als den Alternativen gewachsen. Daher konzentriert sich der linke Haß auf diese Nebenfiguren.
MfG
Christoph Heger
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#27   obelix †   03:16:19 | Sonntag, 31. Dezember 2006
@HeinrichvonOfterdingen
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Gotthard,
Es ist schlimm genug, dass es der deutsche Gesetzgeber nicht tut.
Wir leben, Dank sei Gott dafür! nicht in einem katholischen Gottesstaat. Die Versuche so was, auch nur annähernd, zu bauen, sind alle kläglichst gescheitert; teilweise in einem Blutbad begründet, ging es von da an immer weiter in die Hölle.
Denken Sie an den jüngst gestorbenen Blutsäufer Pinochet, oder den unsäglichen Führer in Spanien, die sich beide mit der katholischen Hierarchie ins Bett gelegt haben.
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#26   Benedikt   00:07:50 | Sonntag, 31. Dezember 2006
@ HansUrs
Dem stimme ich grundsätzlich zu. Ich halte es aber nicht für gut, dass unterschiedliche Übersetzungen in den verschiedenen landssprachlichen Messbüchern stehen. Eine Vereinheitlich ist daher angebracht und auch in Bezug auf die Aussage wünschenswert (iSd unten stehenden Argumentation).
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#25   HansUrs   00:04:07 | Sonntag, 31. Dezember 2006
@Benedikt
Ich habe gegen wörtliche Übersetzungen nichts einzuwenden (persönlich würde die „die Vielen“ bevorzugen). Hier wimmelt es aber von Leuten, die behaupten, dass die Übersetzung „alle“ falsch und in sich bereits „häretisch“ sei und das ist Nonsens.
Das Blut Christi wurde für alle vergossen, denn Gott will das Heil aller Menschen (das ist Dogma) und alle Menschen bedürfen der Heilstat Christi („zur Vergebung der Sünden“). Deshalb gibt die Übersetzung „für alle“ den Sinn der Einsetzungsworte völlig korrekt wieder.
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#24   Benedikt   23:43:16 | Samstag, 30. Dezember 2006
@ HansUrs
Also mir erscheinen wörtliche Übersetzungen durchaus logisch. Bin ich deshalb schon ein Anhänger der Evangelikalen? Wohl kaum, denn es ist durchaus sinnvoll, sich am Wortlaut zu orientieren. Die Interpretation des Wortlautes ist besser als die Interpretation einer bereits auf einer ersten Interpretation bestehenden Übersetzung.
Beim Studium des Medienechos zur Neuübersetzung fiel mir in den Kommentaren vor allem auf, dass etlich in der Klarstellung auch die Ermahnung sahen, dass man nicht automatisch gerettet würde, sondern hierfür auch etwas tun müsse. Wenn das die Lehre ist, die man aus diesem Schritt ziehen kann, so ist die Neuübersetzung um so mehr zu begrüßen. Denn dass man für seine Rettung auch etwas tun muss ist seit jeher Auffassung der Kirche gewesen. Die Schrift ist voll von Aufforderungen des Herrn an seine Jünger.
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#23   HansUrs   23:32:44 | Samstag, 30. Dezember 2006
@athanasius1957: Bitte um Aufklärung
Dass die (offensichtlich vom fundamentalistischen Protestantismus nordamerikanischer Prägung inspirierten) Anhänger der ausschließlich wörtlichen Übersetzung sich am „für alle“ stossen, weil sie dahinter (fälschlicherweise) die „Allerlösung“ vermuten, ist mir klar.
Was aber ist denn am „geboren von der Jungfrau Maria“ so falsch? Welche „Häresie“ befördert das denn nun wieder?
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#22   Benedikt   21:40:19 | Samstag, 30. Dezember 2006
@ Gotthard
Wer in Deutschland oder auf einer deutschen Website von „Mord“ spricht, sollte sich am deutschen StGB orientieren… kapiert?
Aha, „sollte“. Nun gut.
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#21   HeinrichvonOfterdingen   21:26:23 | Samstag, 30. Dezember 2006
Lieber Gotthard,
wer auf einer katholischen Website das Wort Mord erwähnt, sollte sich an der katholischen Morallehre orientieren. Es ist schlimm genug, dass es der deutsche Gesetzgeber nicht tut. Da werden unheilvolle Erinnerungen an einen anderen deutschen Gesetzgeber wach, der sich auch, unter anderem mit der noch heute gültigen Definition von Mord, über die katholische Morallehre hinwegsetzte. Im übrigen, wie kommen Sie darauf, dass dies eine deutsche Website sei? Weil sie in deutscher Sprache gehalten ist? Ziemlich naiv.
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#20   Gotthard   21:21:25 | Samstag, 30. Dezember 2006
@benedikt
Wer in Deutschland oder auf einer deutschen Website von „Mord“ spricht, sollte sich am deutschen StGB orientieren… kapiert?
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#19   Benedikt   21:17:55 | Samstag, 30. Dezember 2006
@ Gotthard
Was trifft aus § 211.2 StGB zu?
Ich wusste gar nicht, dass in Italien das StGB gilt.
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#18   Gotthard   20:53:12 | Freitag, 29. Dezember 2006
@maledica – Mörder
Stimmt der Staat steht ja immer über Gott und dieser bestimmt was richtig ist und wer ein Mörder.
ja, ja –--- schon unter dem 5. Gebot Gottes „Du sollst nicht morden“ war die Todesstrafe (im Zeitalter des AT) erlaubt.
Wer so blöde textet, wie du, ist nicht mehr diskussionswürdig: Totschlag kennst du nicht – Körperverletzung mit Todesfolge kennst du nicht …etc
das sind alles Definitionen des Staates, die bestimmen, wer kein Mörder ist!
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#17   Jörg Guttenberger, Köln   20:46:06 | Freitag, 29. Dezember 2006
Maledica: Wieso?
Sehen Sie in den Morden innerhalb der genannten 12 Jahre etwa keine niedrigen Beweggründe?
Abgesehen davon kommt es hier nicht auf Begriffe, sondern auf Tatsachen an. Abtreibung ist nach dem deuschen Strafrecht ebenfalls kein Mord, sondern ein eigener im StGB geregelter Straftatbestand. Das ändert aber nichts an seinem Charakter als verabscheuungswürdiges Verbrechen, wie es JPII völlig zu recht formuliert hat.
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#16   deixter   20:43:51 | Freitag, 29. Dezember 2006
Radio Vatikan ist aktueller als Kreuz.net: Gerhards ist nicht gegen „für viele“
Die heutige Meldung von Kreuz.net von 7:53 Uhr wird bereits von einer Meldung von Radio Vatikan von 9:03 Uhr überholt und korrigiert:
…ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=110327
Albert Gerhards, Professor für Liturgiewissenschaft in Bonn, ist nicht gegen eine wörtliche Übersetzung der Wandlungsworte „pro multis“ mit der deutschen Formel „für viele“. Das sagte er jetzt gegenüber Radio Vatikan. Mit seiner Stellungnahme zu der Entscheidung der vatikanischen Liturgie-Kongregation habe er sich nicht gegen diese Übersetzung ausgesprochen, „sondern nur auf die Hintergründe und Konsequenzen der Anordnung aufmerksam gemacht“, so Gerhards. Probleme ergäben sich durch eine Neufassung der Übersetzerrichtlinien. Gerhards wörtlich: „Eine Bewertung der römischen Entscheidung maße ich mir nicht an.“
(rv 29.12.06 sk)
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#15   Gallowglas   20:36:07 | Freitag, 29. Dezember 2006
@Gotthard
wieso Mord?
Ganz einfach, damit kreuz.net seine Schlagzeile hat …
Es gibt ja nichtmal ein strafrechtliches Verfahren, nichtmal eine „Anklage“, wie kreuz.net titelt, lediglich einen Disziplinarverfahren der Ärztekammer und das hat mehr den Charakter eines Untersuchungsausschusses …
Nur läßt sich daraus halt keine schön griffige Schlagzeile im BILD-Stil fabrizieren …
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#14   Maledica   14:21:02 | Freitag, 29. Dezember 2006
Mörder
@Gotthard
Stimmt der Staat steht ja immer über Gott und dieser bestimmt was richtig ist und wer ein Mörder.
Es gab mal so eine 12 Jahre dauernde Zeit in Deutschland, da wurde es auch nicht Mord genannt, wenn man bestimmte Personen ermordet hat…
sind Sie ein Inter-Nazi???
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#13   Heggi   14:05:59 | Freitag, 29. Dezember 2006
Albert Gerhards
Wenn die Überschrift „Konservativer Widerstand“ wirklich ernsthaft auf den Bonner Liturgiker gemünzt sein soll, dann lache ich micht tot. Wer das schreibt, hat keine Ahnung von dem, was Gerhards in den Kirchen an inzwischen wieviel Orten liturgisch „verbrochen“ hat.
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#12   Dr. Christoph Heger   13:22:26 | Freitag, 29. Dezember 2006
Einer traute sich endlich vor…
Nachdem starker Widerstand der „Reformer“ sich gegen die päpstliche Absicht formiert hatte, das Quasi-Verbot der alten Messe auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen, holte der Papst zu einem überraschenden K.o.-Schlag in die ungeschützte Flanke der „Reformer“ aus: die völlig ungedeckte „Übersetzung“ „für alle“ in den Wandlungsworten der meisten volkssprachlichen Fassungen der Neuen Messe.
Die „Reformer“ waren einige Wochen lang sprachlos. Endlich erholt sich mit Prof. Gerhard einer von dem Schlag und meldet sich aus der theologischen Provinz.
Es darf gelacht werden!
MfG
Christoph Heger
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#11   Gotthard   12:10:04 | Freitag, 29. Dezember 2006
wieso Mord?
Gegen den Euthanasisten, der den an Muskelschwund erkrankten Italiener Piergiorgio Welby (60) kürzlich ermordete, …
wieso wurde Herr Welby ermordet? Was trifft aus § 211.2 StGB zu?
Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.
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#10   athanasius1957   11:11:06 | Freitag, 29. Dezember 2006
multis – ex Übersetzungsfehler!?!!!
jedem Lateinschüler würde es als schwerer Fehler angemerkt werden, würde er „pro multis“ als „für alle“ übersetzen. Detto ist es mit dem „Et incarnátus est de Spíritu Sancto ex María Virgine“ im Credo. In den ante V II-Übersetzungen steht „aus der Jungfrau Maria“. Im Gotteslob steht jedoch „von“.
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#9   Ydefix   10:56:36 | Freitag, 29. Dezember 2006
Das scheint das einzige Mittel
…der V2-Sekierer zu sein: Abdrängung der Katholiken in den pathologischen Bereich…
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#8   Dani California   10:52:02 | Freitag, 29. Dezember 2006
Herr Stöhr,
gehen Sie unbedingt zum Arzt und lassen Sie sich Pillen dagegen verschreiben !
Am besten noch heute …
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#7   Ydefix   10:48:01 | Freitag, 29. Dezember 2006
„Verbalmüll“
„Glauben Sie eigentlich wirklich den Schwachsinn, den Sie geschrieben haben oder war Ihnen einfach nur mal wieder danach, den Papst mit Verbalmüll zu bewerfen?“
Aus Joseps Lügenmaul kommt genug Müll, da muss man nicht noch werfen.
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#6   HeinrichvonOfterdingen   10:05:29 | Freitag, 29. Dezember 2006
Nu ja,
offensichtlich schützt der Titel eines ordentlichen Professors nicht vor unordentlicher wissenschaftlicher Arbeit. Mir fielen da noch eine Reihe anderer Beispiele ein.
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#5   Aurelius   09:44:25 | Freitag, 29. Dezember 2006
@ Hacki: „dubioser Professor“
dubiosen „Professor“
Zuersteinmal sind in Ihrer Äußerung die Anführungszeichen überflüssig. Albert Gerhards ist ein ordentlicher Professor an der Universität Bonn. Es gibt keinen Grund, seinen Professorentitel in Frage zu stellen. Wenn Sie aber einen haben, so lassen Sie es mich wissen. Oder geben sie einfach zu, daß Sie Hern Prof. Gerhards in Miskredit bringen wollen, weil Ihnen seine Meinung nicht passt.
Als nächstes würde ich Sie bitten, zu erklären, was Sie mit „dubios“ meinen.
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#4   Hacki   09:22:41 | Freitag, 29. Dezember 2006
am Beispiel pro multis
kann man wieder sehr schön sehen, daß die V2 –(Sekten-) Priester & Bischöfe sich lieber an einem dubiosen „Professor“ orientieren, als am röm. Lehramt.
Tatsache ist, daß immer noch kaum einer die richtige Übersetzung verwendet. Und so wird es auch in 30 Jahren noch sein.
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#3   HeinrichvonOfterdingen   08:55:22 | Freitag, 29. Dezember 2006
Professurales Geschwurbel
Der Liturgieprofessor an der Universität Bonn, Albert Gerhards (55), hat sich gegen eine korrekte Übersetzung der Wandlungsworte „pro multis“ mit „für viele“ ausgesprochen. Das erklärte der Liturgiker in einer Pressemeldung. Die Rückkehr zur – wie sich Gerhards ausdrückt – „engeren Fassung des lateinischen Textes“ erschwere die Verständlichkeit des Textes.
Und des griechischen Urtextes müßte er hinzufügen! Andererseits würde die Rückkehr zur Wissenschaftlichkeit in der Theologie die Verständlichkeit der überlieferten Worte Jesu ungemein erhöhen. Ideologisches Denken und Vorurteile sind halt nicht nur in der Wissenschaft ein schlechter Ratgeber, gell Herr Professor!
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#2   Aurelius   08:52:57 | Freitag, 29. Dezember 2006
@r.ruhrgebietler: Schwachsinn
Glauben Sie eigentlich wirklich den Schwachsinn, den Sie geschrieben haben oder war Ihnen einfach nur mal wieder danach, den Papst mit Verbalmüll zu bewerfen?
Wenn Sie Benedikt XVI. zutrauen, daß er zuließe, daß eine Kathedrale teilweise in eine Moschee umgewandelt wird, dann sind Sie doch ungenügend über die Ansichten des Heiligen Vaters informiert. Ihre Begründung, er stamme doch aus dem „Lager des V-II“, zeigt, daß es Ihnen darum geht, mal wieder auf die Kacke zu hauen.
Das ist selbst für Stammtischtradi-Verhältnisse unterste Schublade.
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#1   r.ruhrgebietler   08:31:05 | Freitag, 29. Dezember 2006
B-XVI wäre so etwas zuzutrauen!
Stammt er doch auch aus dem Lager des V-II. Die Kathedrale ist doch, höchstwahrscheinlich, gültig an Jesus Christus und Gott-Vater geweiht worden?!?!?
Heute, 29. Dez. 2006, ist mittlerweile alles möglich!
Nur ein Leben nach den 10 Geboten will keiner mehr.
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