Vatikan. 3.222.000 Menschen haben im Jahr 2006 an den öffentlichen Auftritten und Liturgien
des Heiligen Vaters teilgenommen. Das gab der Vatikan gestern Donnerstag bekannt. 1.300.000 Menschen waren
an den sonntäglichen Angelusgebeten anwesend. Zu den Generalaudienzen erschienen über eine Million Gläubige.
Interreligiöse Kathedrale?
Spanien. Vertreter des Islam in Spanien forderten am Dienstag von Papst
Benedikt XVI., daß die berühmte Kathedrale der südspanischen Stadt Cordoba teilweise in eine Moschee
umgewandelt werde. Die Kathedrale wurde im 8. Jahrhundert über einer Kirche als Moschee errichtet. Das
katholische Spanien war damals von den Mauren besetzt. Im 13. Jahrhundert gab der spanische König das
Gebäude an die Kirche zurück. Der Bischof der Diözese Cordoba, Mons. Juan José Asenjo Pelegrina (61),
wandte sich in einem Schreiben an die islamischen Autoritäten gegen eine Umwandlung des Gotteshauses
in eine interreligiöse Stätte. Es würde „nur Verwirrung und Streit bei den Gläubigen beider Religionen
auslösen“.
Deutschland. Der Liturgieprofessor
an der Universität Bonn, Albert Gerhards (55), hat sich gegen eine korrekte Übersetzung der Wandlungsworte
„pro multis“ mit „für viele“ ausgesprochen. Das erklärte der Liturgiker in einer Pressemeldung. Die
Rückkehr zur – wie sich Gerhards ausdrückt – „engeren Fassung des lateinischen Textes“ erschwere die
Verständlichkeit des Textes.
Anklage
Italien. Gegen den Euthanasisten, der den an Muskelschwund erkrankten
Italiener Piergiorgio Welby (60) kürzlich ermordete, ist ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden.
Der Mann war dem lebensmüden Welby bei seiner Bitte um Euthanasie beigestanden. Ein Sonderausschuß der
Ärztekammer berät, ob und wie der Verbrecher bestraft wird.
Stille Nacht?
Norwegen. Am Weihnachtsabend
läuteten die Glocken einer Kirche in der südnorwegischen Stadt Bergen aufgrund eines technischen Fehlers
fünf Stunden lang – von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Das berichtete die Lokalzeitung „Bergens Tidende“. Der
Pastor der Kirche entschuldigte sich für die Panne. Es sei nur ein einstündiges Geläut geplant gewesen.
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38 Lesermeinungen
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@Stimme aus dem Tradiland Vielmehr alle Entscheidungen von Staatsorganen mit Berufung auf die katholische
Lehre, den katholischen Glauben revidiert werden können. Wollen wir es einmal mit Logik probieren? Wer
bitte schön revidiert in einer Diktatur denn die Entscheidungen von Staatsorganen? Und wer entscheidet,
was katholische Lehre ist? Also nix Diktatur und nix Monarchie. Es bleibt nur die Einheit von Lehramt/Jurisdiktionsgewalt
und Staatsgewalt (also die katholische Variante eines Mullahregimes). Aber halt: Der Stuhl Petri ist ja
verwaist! Bleibt wohl nur noch die Anarchie – und genauso geht es in „Sediland“ ja auch zu …
@ Dr. Heger Verglichen damit, wie sich die Politiker des „demokratischen Rechtsstaats“ täglich auf die
Schulter klopfen, erscheint die Karikierung einer vorteilhaften Bewertung des Erfolgs des Heiligen Römischen
Reichs als „Glorifizierung“ reichlich komisch. Und wenn die Politiker sich dreimal auf die Schulter klopfen –
wo ist hier die Relevanz? Nichts wird nur dadurch gut, wil etwas anderes noch schlechter ist. Auch schlechte
Zustände in Staaten von heute können die Mängel im HRRDN nicht ungeschehen machen. Wen kümmert denn
diese Definition – angesichts der außerordentlichen Flexibilität und jahrhundertelangen friedenswahrenden
Leistung des Reichs? Die friedenswahrende Leistung bestand im (Spät-)Mittelalter vor allem in den Bemühungen
nach einem Landfrieden, der dann doch wieder gebrochen wurde. Mag sein, dass das Reich nicht aus außen
Kriege führte – dafür eben umso mehr nach innen. Und trotzdem war es in der Lage, sich in weniger als
50 Jahren von dieser Katastrophe zu erholen und einen Zweifrontenkrieg (gegen das Osmanische Reich und
Frankreich) erfolgreich zu führen. Die späteren Österreichischen Teile waren vom Zerfall auch nicht
in der Weise betroffen. Die Revolution konnte in Deutschland nichts werden, weil das Reich in seinen Einzelstaaten
wie auch in seinen Reichseinrichtungen so viel Zustimmung seiner Bürger fand Jo klar. Daher auch die
großen „Bemühungen“ zur Rettung des Reichs . Die haben sich schneller an Napoleon verkauft als man
schaien konnte.
@ Stimme aus dem Tradiland Sie nennen Ihre Schreckensvision ja selbst „Diktatur“ und schreiben, dass alle
Mitbürger nach der katholischen Lehre leben müssten. Warum erwähnen Sie dann noch, das dies auch für
Nichtkatholiken gelte? Es dürfte doch in Ihrem Staate gar keine Nichtkatholiken geben.
@ derfux ich befürworte eine absolute (nicht konstituionell eingeschränkte) Monarchie oder Diktatur
unter katholischen Vorzeichen. In welcher alle Staatsorgane und Staatsbürger vom Staatsoberhaupt abwärts
nach den Maßstäben der katholischen Lehre, des katholischen Glaubens leben müssen. Also auch als Nichtkatholiken
sich nicht scheiden oder wiederverheiraten dürfen. Keine Verhütung oder atheistische „Sexualerziehung“
treiben dürfen. Vor allem niemals eine Mehrheit gegen die Wahrheit entscheiden darf. Vielmehr alle Entscheidungen
von Staatsorganen mit Berufung auf die katholische Lehre, den katholischen Glauben revidiert werden können.
Gemeint ist natürlich die traditionelle Vor-V2-Lehre und der traditionelle Vor-V2-Glauben, nicht die
daraus pervertierten masonisch geprägten After-Produkte seit V2.
@ Dr. Heger: Völlig richtig! Der Grundfehler der Demokratie ist ja gerade, dass die Lüge das gleiche
Recht hat wie die Wahrheit. Da die Menschen lieber der Lüge das Ohr leihen als der Wahrheit (wie unser
Heiland im Evangelium bereits klar ausgedrückt hat) und der Satan der Lügner und Mörder von Anbeginn
ist, entwickelt sich ausnahmslos jede Demokratie zum Massenmordstaat, zum Zwangsbeglücker mit irgendwelchen
propagandistischen Benefizien wie der Frühkollektivierung + Sexualverziehung. Das Produkt aus Mehrheit
hat den Vorrang gegenüber der Wahrheit (genau das ist das Konzept der Demokratie) macht aus der Abtreibung
ein Frauenrecht, aus der „Homo-Ehe“ einen Akt „der Gleichberechtigung“, aus der satanistischen Kunst einen
„Fortschritt der Kulturentwicklung“, aus der Euthanasie eine „barmherzige Sterbehilfe“, aus der Bigamie
ein Recht auf Scheidung und Wiederverheiratung etc. etc. Aus den jeweils kurzen Phasen der Geschichte,
in denen Freimaurer und Daemonen noch nicht ungeniert ihre Fratze in der „Demokratie“ zeigen (sondern
scheinbar signalisieren, es wäre doch alles in Ordnung – wie zu Kaisers Zeiten) ziehen die dummschwätzerischen
Demokratie-Ideologen den Schluß, dass die an sich falsche, weil verbrecherische, Staatsform „Demokratie“,
die einzig richtige wäre. Sie werden sich gewiß auch auf diesem Strang wieder pseudoklug zu Wort melden…
@Benedikt: Heiliges Römisches Reich Das Hl. Römische Reich ist z.B. nicht „gescheitert“, sondern war
ein blühendes Staatswesen! Ihre Glorifizierung der Vergangenheit ist einfach zu schön. Verglichen damit,
wie sich die Politiker des „demokratischen Rechtsstaats“ täglich auf die Schulter klopfen, erscheint
die Karikierung einer vorteilhaften Bewertung des Erfolgs des Heiligen Römischen Reichs als „Glorifizierung“
reichlich komisch. Das Heilige Römische Reich hat im Prinzip mit der Confoederatio cum principibus Friedrichs
II. aufgehört, ein Staat iSd allgemein anerkannten Definition zu sein. Wen kümmert denn diese Definition –
angesichts der außerordentlichen Flexibilität und jahrhundertelangen friedenswahrenden Leistung des
Reichs? Nach dem 30-jährigen Krieg war das Reich in 1700 Einzelstaaten zerfallen. Und trotzdem war es
in der Lage, sich in weniger als 50 Jahren von dieser Katastrophe zu erholen und einen Zweifrontenkrieg
(gegen das Osmanische Reich und Frankreich) erfolgreich zu führen. Die Herausforderung durch die Französische
Revolution offenbarte dann ein Konzept des gegenseitigen im-Stich-lassens. Die Revolution konnte in Deutschland
nichts werden, weil das Reich in seinen Einzelstaaten wie auch in seinen Reichseinrichtungen so viel Zustimmung
seiner Bürger fand, daß sie den Sirenenklängen à la „Liberté, egalité, fraternité ou la mort!“
keine Lust hatten auf den Leim zu gehen. MfG Christoph Heger
@ Stöhr Das Hl. Römische Reich ist z.B. nicht „gescheitert“, sondern war ein blühendes Staatswesen!
Ihre Glorifizierung der Vergangenheit ist einfach zu schön. Das Heilige Römische Reich hat im Prinzip
mit der Confoederatio cum principibus Friedrichs II. aufgehört, ein Staat iSd allgemein anerkannten Definition
zu sein. Nach dem 30-jährigen Krieg war das Reich in 1700 Einzelstaaten zerfallen. Die Herausforderung
durch die Französische Revolution offenbarte dann ein Konzept des gegenseitigen im-Stich-lassens. 1806
hatte keiner mehr Lust, dieses Kunstgebilde wirklich zu verteidigen. Wo soll denn da ein blühender Staat
gewesen sein? Das war er vielleicht mal – vergleichsweise – im Mittelalter.
@obelix „Wir leben, Dank sei Gott dafür! nicht in einem katholischen Gottesstaat. Die Versuche so was,
auch nur annähernd, zu bauen, sind alle kläglichst gescheitert;“ Es gibt keinen „katholischen Gottesstaat“
so wie es eine „islamischen Gottesstaat“ gibt. Die katholische Lehre verlangt keinen „Gottesstaat“, wohl
aber einen Staat, der nicht gottlos ist. Das Hl. Römische Reich ist z.B. nicht „gescheitert“, sondern
war ein blühendes Staatswesen! (Aber kein „Gottesstaat“)
Obelix, oder der linke Haß Wir leben, Dank sei Gott dafür! nicht in einem katholischen Gottesstaat.
Da wir inzwischen Erfahrung mit den Alternativen haben, wundere ich mich über dieses naive „Gott sei
Dank“. Die Versuche so was, auch nur annähernd, zu bauen, sind alle kläglichst gescheitert; Ich weiß
nicht, ob Obelix das Heilige Römische Reich für einen solchen Versuch ansieht. Jedenfalls ist dieses
Reich alles andere als „kläglichst gescheitert“, sondern war fast 1000 Jahre lang eine außerordentlich
vorteilhafte politische Hülle für das deutsche Volk. Das Kunststück, dieses Volk, nachdem es nach der
Katastrophe des „30jährigen Kriegs des 20. Jahrhunderts“ (Churchill) sich kaum erholt hatte und wieder
zu Wohlstand gekommen war, innerhalb von drei Jahrzehnten in den Bankrott und die demographische Katastrophe
zu führen, ist einer dieser Alternativen gelungen: dem „freiheitlichsten Staat, den es je in Deutschland
gab“. teilweise in einem Blutbad begründet, ging es von da an immer weiter in die Hölle. Tatsächlich
wurden die Alternativen (Franz. Republik, USA, Sowjetunion usw.) in solchen Blutbädern geboren, den gefeierten
„Revolutionen“. Denken Sie an den jüngst gestorbenen Blutsäufer Pinochet, Ich wußte gar nicht, daß
Augusto Pinochet den Versuch unternommen haben soll, einen „katholischen Gottesstaat“ in Chile zu schaffen.
Pinochet und Franco erwiesen sich allerdings als den Alternativen gewachsen. Daher konzentriert sich der
linke Haß auf diese Nebenfiguren. MfG Christoph Heger
#27 obelix † 03:16:19 | Sonntag, 31. Dezember 2006
@HeinrichvonOfterdingen HeinrichvonOfterdingen: Lieber Gotthard, Es ist schlimm genug, dass es der deutsche
Gesetzgeber nicht tut. Wir leben, Dank sei Gott dafür! nicht in einem katholischen Gottesstaat. Die Versuche
so was, auch nur annähernd, zu bauen, sind alle kläglichst gescheitert; teilweise in einem Blutbad begründet,
ging es von da an immer weiter in die Hölle. Denken Sie an den jüngst gestorbenen Blutsäufer Pinochet,
oder den unsäglichen Führer in Spanien, die sich beide mit der katholischen Hierarchie ins Bett gelegt
haben.
#26 Benedikt 00:07:50 | Sonntag, 31. Dezember 2006
@ HansUrs Dem stimme ich grundsätzlich zu. Ich halte es aber nicht für gut, dass unterschiedliche Übersetzungen
in den verschiedenen landssprachlichen Messbüchern stehen. Eine Vereinheitlich ist daher angebracht und
auch in Bezug auf die Aussage wünschenswert (iSd unten stehenden Argumentation).
@Benedikt Ich habe gegen wörtliche Übersetzungen nichts einzuwenden (persönlich würde die „die Vielen“
bevorzugen). Hier wimmelt es aber von Leuten, die behaupten, dass die Übersetzung „alle“ falsch und in
sich bereits „häretisch“ sei und das ist Nonsens. Das Blut Christi wurde für alle vergossen, denn Gott
will das Heil aller Menschen (das ist Dogma) und alle Menschen bedürfen der Heilstat Christi („zur Vergebung
der Sünden“). Deshalb gibt die Übersetzung „für alle“ den Sinn der Einsetzungsworte völlig korrekt
wieder.
#24 Benedikt 23:43:16 | Samstag, 30. Dezember 2006
@ HansUrs Also mir erscheinen wörtliche Übersetzungen durchaus logisch. Bin ich deshalb schon ein Anhänger
der Evangelikalen? Wohl kaum, denn es ist durchaus sinnvoll, sich am Wortlaut zu orientieren. Die Interpretation
des Wortlautes ist besser als die Interpretation einer bereits auf einer ersten Interpretation bestehenden
Übersetzung. Beim Studium des Medienechos zur Neuübersetzung fiel mir in den Kommentaren vor allem auf,
dass etlich in der Klarstellung auch die Ermahnung sahen, dass man nicht automatisch gerettet würde,
sondern hierfür auch etwas tun müsse. Wenn das die Lehre ist, die man aus diesem Schritt ziehen kann,
so ist die Neuübersetzung um so mehr zu begrüßen. Denn dass man für seine Rettung auch etwas tun muss
ist seit jeher Auffassung der Kirche gewesen. Die Schrift ist voll von Aufforderungen des Herrn an seine
Jünger.
@athanasius1957: Bitte um Aufklärung Dass die (offensichtlich vom fundamentalistischen Protestantismus
nordamerikanischer Prägung inspirierten) Anhänger der ausschließlich wörtlichen Übersetzung sich
am „für alle“ stossen, weil sie dahinter (fälschlicherweise) die „Allerlösung“ vermuten, ist mir klar.
Was aber ist denn am „geboren von der Jungfrau Maria“ so falsch? Welche „Häresie“ befördert das denn
nun wieder?
#22 Benedikt 21:40:19 | Samstag, 30. Dezember 2006
@ Gotthard Wer in Deutschland oder auf einer deutschen Website von „Mord“ spricht, sollte sich am deutschen
StGB orientieren… kapiert? Aha, „sollte“. Nun gut.
Lieber Gotthard, wer auf einer katholischen Website das Wort Mord erwähnt, sollte sich an der katholischen
Morallehre orientieren. Es ist schlimm genug, dass es der deutsche Gesetzgeber nicht tut. Da werden unheilvolle
Erinnerungen an einen anderen deutschen Gesetzgeber wach, der sich auch, unter anderem mit der noch heute
gültigen Definition von Mord, über die katholische Morallehre hinwegsetzte. Im übrigen, wie kommen
Sie darauf, dass dies eine deutsche Website sei? Weil sie in deutscher Sprache gehalten ist? Ziemlich
naiv.
#18 Gotthard 20:53:12 | Freitag, 29. Dezember 2006
@maledica – Mörder Stimmt der Staat steht ja immer über Gott und dieser bestimmt was richtig ist und
wer ein Mörder. ja, ja –--- schon unter dem 5. Gebot Gottes „Du sollst nicht morden“ war die Todesstrafe
(im Zeitalter des AT) erlaubt. Wer so blöde textet, wie du, ist nicht mehr diskussionswürdig: Totschlag
kennst du nicht – Körperverletzung mit Todesfolge kennst du nicht …etc das sind alles Definitionen
des Staates, die bestimmen, wer kein Mörder ist!
Maledica: Wieso? Sehen Sie in den Morden innerhalb der genannten 12 Jahre etwa keine niedrigen Beweggründe?
Abgesehen davon kommt es hier nicht auf Begriffe, sondern auf Tatsachen an. Abtreibung ist nach dem deuschen
Strafrecht ebenfalls kein Mord, sondern ein eigener im StGB geregelter Straftatbestand. Das ändert aber
nichts an seinem Charakter als verabscheuungswürdiges Verbrechen, wie es JPII völlig zu recht formuliert
hat.
Radio Vatikan ist aktueller als Kreuz.net: Gerhards ist nicht gegen „für viele“ Die heutige Meldung von
Kreuz.net von 7:53 Uhr wird bereits von einer Meldung von Radio Vatikan von 9:03 Uhr überholt und korrigiert: …ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=110327 Albert Gerhards, Professor für Liturgiewissenschaft
in Bonn, ist nicht gegen eine wörtliche Übersetzung der Wandlungsworte „pro multis“ mit der deutschen
Formel „für viele“. Das sagte er jetzt gegenüber Radio Vatikan. Mit seiner Stellungnahme zu der Entscheidung
der vatikanischen Liturgie-Kongregation habe er sich nicht gegen diese Übersetzung ausgesprochen, „sondern
nur auf die Hintergründe und Konsequenzen der Anordnung aufmerksam gemacht“, so Gerhards. Probleme ergäben
sich durch eine Neufassung der Übersetzerrichtlinien. Gerhards wörtlich: „Eine Bewertung der römischen
Entscheidung maße ich mir nicht an.“ (rv 29.12.06 sk)
#15 Gallowglas 20:36:07 | Freitag, 29. Dezember 2006
@Gotthard wieso Mord? Ganz einfach, damit kreuz.net seine Schlagzeile hat … Es gibt ja nichtmal ein
strafrechtliches Verfahren, nichtmal eine „Anklage“, wie kreuz.net titelt, lediglich einen Disziplinarverfahren
der Ärztekammer und das hat mehr den Charakter eines Untersuchungsausschusses … Nur läßt sich daraus
halt keine schön griffige Schlagzeile im BILD-Stil fabrizieren …
#14 Maledica 14:21:02 | Freitag, 29. Dezember 2006
Mörder @Gotthard Stimmt der Staat steht ja immer über Gott und dieser bestimmt was richtig ist und wer
ein Mörder. Es gab mal so eine 12 Jahre dauernde Zeit in Deutschland, da wurde es auch nicht Mord genannt,
wenn man bestimmte Personen ermordet hat… sind Sie ein Inter-Nazi???
Albert Gerhards Wenn die Überschrift „Konservativer Widerstand“ wirklich ernsthaft auf den Bonner Liturgiker
gemünzt sein soll, dann lache ich micht tot. Wer das schreibt, hat keine Ahnung von dem, was Gerhards
in den Kirchen an inzwischen wieviel Orten liturgisch „verbrochen“ hat.
Einer traute sich endlich vor… Nachdem starker Widerstand der „Reformer“ sich gegen die päpstliche
Absicht formiert hatte, das Quasi-Verbot der alten Messe auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen,
holte der Papst zu einem überraschenden K.o.-Schlag in die ungeschützte Flanke der „Reformer“ aus: die
völlig ungedeckte „Übersetzung“ „für alle“ in den Wandlungsworten der meisten volkssprachlichen Fassungen
der Neuen Messe. Die „Reformer“ waren einige Wochen lang sprachlos. Endlich erholt sich mit Prof. Gerhard
einer von dem Schlag und meldet sich aus der theologischen Provinz. Es darf gelacht werden! MfG Christoph
Heger
#11 Gotthard 12:10:04 | Freitag, 29. Dezember 2006
wieso Mord? Gegen den Euthanasisten, der den an Muskelschwund erkrankten Italiener Piergiorgio Welby (60)
kürzlich ermordete, … wieso wurde Herr Welby ermordet? Was trifft aus § 211.2 StGB zu? Mörder ist,
wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen
oder zu verdecken, einen Menschen tötet.
#10 athanasius1957 11:11:06 | Freitag, 29. Dezember 2006
multis – ex Übersetzungsfehler!?!!! jedem Lateinschüler würde es als schwerer Fehler angemerkt werden,
würde er „pro multis“ als „für alle“ übersetzen. Detto ist es mit dem „Et incarnátus est de Spíritu
Sancto ex María Virgine“ im Credo. In den ante V II-Übersetzungen steht „aus der Jungfrau Maria“. Im
Gotteslob steht jedoch „von“.
„Verbalmüll“ „Glauben Sie eigentlich wirklich den Schwachsinn, den Sie geschrieben haben oder war Ihnen
einfach nur mal wieder danach, den Papst mit Verbalmüll zu bewerfen?“ Aus Joseps Lügenmaul kommt genug
Müll, da muss man nicht noch werfen.
Nu ja, offensichtlich schützt der Titel eines ordentlichen Professors nicht vor unordentlicher wissenschaftlicher
Arbeit. Mir fielen da noch eine Reihe anderer Beispiele ein.
@ Hacki: „dubioser Professor“ dubiosen „Professor“ Zuersteinmal sind in Ihrer Äußerung die Anführungszeichen
überflüssig. Albert Gerhards ist ein ordentlicher Professor an der Universität Bonn. Es gibt keinen
Grund, seinen Professorentitel in Frage zu stellen. Wenn Sie aber einen haben, so lassen Sie es mich wissen.
Oder geben sie einfach zu, daß Sie Hern Prof. Gerhards in Miskredit bringen wollen, weil Ihnen seine
Meinung nicht passt. Als nächstes würde ich Sie bitten, zu erklären, was Sie mit „dubios“ meinen.
am Beispiel pro multis kann man wieder sehr schön sehen, daß die V2 –(Sekten-) Priester & Bischöfe
sich lieber an einem dubiosen „Professor“ orientieren, als am röm. Lehramt. Tatsache ist, daß immer
noch kaum einer die richtige Übersetzung verwendet. Und so wird es auch in 30 Jahren noch sein.
Professurales Geschwurbel Der Liturgieprofessor an der Universität Bonn, Albert Gerhards (55), hat sich
gegen eine korrekte Übersetzung der Wandlungsworte „pro multis“ mit „für viele“ ausgesprochen. Das erklärte
der Liturgiker in einer Pressemeldung. Die Rückkehr zur – wie sich Gerhards ausdrückt – „engeren Fassung
des lateinischen Textes“ erschwere die Verständlichkeit des Textes. Und des griechischen Urtextes müßte
er hinzufügen! Andererseits würde die Rückkehr zur Wissenschaftlichkeit in der Theologie die Verständlichkeit
der überlieferten Worte Jesu ungemein erhöhen. Ideologisches Denken und Vorurteile sind halt nicht nur
in der Wissenschaft ein schlechter Ratgeber, gell Herr Professor!
@r.ruhrgebietler: Schwachsinn Glauben Sie eigentlich wirklich den Schwachsinn, den Sie geschrieben haben
oder war Ihnen einfach nur mal wieder danach, den Papst mit Verbalmüll zu bewerfen? Wenn Sie Benedikt
XVI. zutrauen, daß er zuließe, daß eine Kathedrale teilweise in eine Moschee umgewandelt wird, dann
sind Sie doch ungenügend über die Ansichten des Heiligen Vaters informiert. Ihre Begründung, er stamme
doch aus dem „Lager des V-II“, zeigt, daß es Ihnen darum geht, mal wieder auf die Kacke zu hauen. Das
ist selbst für Stammtischtradi-Verhältnisse unterste Schublade.
B-XVI wäre so etwas zuzutrauen! Stammt er doch auch aus dem Lager des V-II. Die Kathedrale ist doch,
höchstwahrscheinlich, gültig an Jesus Christus und Gott-Vater geweiht worden?!?!? Heute, 29. Dez. 2006,
ist mittlerweile alles möglich! Nur ein Leben nach den 10 Geboten will keiner mehr.