Zu früh gefreut?
Noch ist die Zukunft der Berliner St. Afra-Kirche nicht gesichert. Zwar hat das Institut St. Philipp Neri, das die Kirche verwaltet, das Geld beisammen. Doch das reicht nicht.

Die Zukunft des Instituts St. Philipp Neri in Berlin ist immer noch in der Schwebe.
Am 23. Dezember veröffentlichte Propst Gerald Goesche auf der Homepage der Gemeinschaft einen Gebetsaufruf.
Propst Goesche ist Superior des Instituts. Es handelt sich um eine altrituelle Gemeinschaft, die in Einheit mit dem Papst und dem Ortsbischof die Berliner Innenstadtkirche St. Afra führt.
Eine atemberaubende Spendenleistung habe es ermöglicht, daß das Institut über fast 300.000 Euro zum Kauf der St. Afra-Kirche verfügt – erklärt der Propst in seiner jüngsten Stellungnahme.
Das sei der Betrag, den die gegenwärtigen Besitzer der Kirche – die Barmherzigen Schwestern der Heiligen Elisabeth – nach dem ursprünglichen Kaufvertrag am 31. Dezember dieses Jahres erhalten sollten.
Doch nun komme es noch darauf an, daß die Schwestern den Vertrag wieder aufleben lassen: „Leider scheint es bis jetzt so, als seien sie dazu nicht unbedingt bereit.“
Propst Goesche: „Wir verstehen beunruhigende Nachrichten in diese Richtung als Aufforderung zum Gebet. An Gottes Segen ist alles gelegen.“
Am 4. Januar wird der Propst bei den zuständigen Stellen in Rom ein Gespräch mit den Schwestern führen.
Darum wird an diesem Tag in St. Afra um 10.00 Uhr ein Gebet vor der Weihnachtskrippe stattfinden.
„Möge unsere Unsicherheit in menschlichen Dingen unsere Verehrung des göttlichen Kindes um so inniger werden lassen.“
An die Erklärung ist ein Link zum Texte der Novene zum göttlichen Jesuskind angefügt.
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Freitag, 5. Januar 2007 20:02
Artois †: @bernado
Ich befürchte, Sie folgten Petrus in die Verleugnung, – die Chancen, daß Sie, wie die Johannespassion sagt „auf ein’ ernsten Blick“ umkehren, stehen Tag für Tag schlechter. Denken Sie daran, daß die Gandenzeit abläuft! Auf die Fürsprache des hl. Petrus u. hl. Sylvesters!
Donnerstag, 4. Januar 2007 20:25
Dr. Christoph Heger: @Bernado: „Ubi Petrus, ibi ecclesia“
Das ist ja alles sehr schön, was Sie sagen. Nur eine Dogmatisierung der Auffassung, daß immer und überall
anzunehmen ist, was ein Papst sagt oder für eine Politik verfolgt, folgt daraus gerade nicht. Es folgt
insbesondere nicht, daß es ausgeschlossen ist, daß auch ein Papst ein unglückliches Regiment führt,
dem man widersprechen mußt, oder daß ein Papst sogar in Häresie fällt.
Das Vaticanum I hat nur die Unfehlbarkeit seines außerordentlichen Lehramtes dogmatisiert. Daneben gilt es wohl als sicher, daß auch das ordentliche Lehramt unfehlbar ist – wenn es sich denn über die Zeiten in Einklang mit sich selbst befindet.
Das kann auch nicht anders sein. Denn schon der hl. Paulus mußte dem hl. Petrus entgegentreten. Und so geschah es auch später öfters. Das bekannteste Beispiel ist eben, Papst Liberius, der den hl. Kirchenvater Athanasius, den Verteidiger der Göttlichkeit Jesu Christ exkommmunizierte.
MfG
Christoph Heger
Das Vaticanum I hat nur die Unfehlbarkeit seines außerordentlichen Lehramtes dogmatisiert. Daneben gilt es wohl als sicher, daß auch das ordentliche Lehramt unfehlbar ist – wenn es sich denn über die Zeiten in Einklang mit sich selbst befindet.
Das kann auch nicht anders sein. Denn schon der hl. Paulus mußte dem hl. Petrus entgegentreten. Und so geschah es auch später öfters. Das bekannteste Beispiel ist eben, Papst Liberius, der den hl. Kirchenvater Athanasius, den Verteidiger der Göttlichkeit Jesu Christ exkommmunizierte.
MfG
Christoph Heger
Donnerstag, 4. Januar 2007 13:30
Artois †: @Bernado
Sie sind nichts als ein gleichgechaltetes Plappermäulchen!
Donnerstag, 4. Januar 2007 10:35
Bernado: @ Dr. Christoph Heger
Sie schrieben: „Nehmen Sie zur Kenntnis, daß Papst Benedikt meine volle Anerkennung (und meine Sympathie)
hat“
Das freut mich zu lesen. Denn eine Diskussion mit Garagenpäpsten oder Leuten, die meinen, daß es ihre Sache sei, den Papst anzuerkennen, lohnt sich keine Diskussion.
Was nun den Satz „Ubi Petrus, ibi Ecclesia“ betrifft, so geht dieser auf den hl. Ambrosius von Mailand (Enarr in Ps. 40) zurück und gilt seit über 1000 Jahren als gültige Zusammenfassung dessen, was die katholische und apostolische Kirche über den Papst glaubt.
Dieser Glaube wurde in einem Teilaspekt durch das Dogma des ersten Vatikanums von 1870 bekräftigt und vom 2. Vatikanum in der „Dogmatischen Konstitution über die Kirche“ (insb. Abschnitte 8 und 18) unterstrichen sowie durch Ausführungen über die Vollmachten der Bischöfe, die sie in Einheit mit dem Papst ausüben, ergänzt: „Damit aber der Episkopat selbst einer und ungeteilt sei, hat er den heiligen Petrus an die Spitze der übrigen Apostel gestellt und in ihm ein immerwährendes und sichtbares Prinzip und Fundament der Glaubenseinheit und der Gemeinschaft eingesetzt.“
Das freut mich zu lesen. Denn eine Diskussion mit Garagenpäpsten oder Leuten, die meinen, daß es ihre Sache sei, den Papst anzuerkennen, lohnt sich keine Diskussion.
Was nun den Satz „Ubi Petrus, ibi Ecclesia“ betrifft, so geht dieser auf den hl. Ambrosius von Mailand (Enarr in Ps. 40) zurück und gilt seit über 1000 Jahren als gültige Zusammenfassung dessen, was die katholische und apostolische Kirche über den Papst glaubt.
Dieser Glaube wurde in einem Teilaspekt durch das Dogma des ersten Vatikanums von 1870 bekräftigt und vom 2. Vatikanum in der „Dogmatischen Konstitution über die Kirche“ (insb. Abschnitte 8 und 18) unterstrichen sowie durch Ausführungen über die Vollmachten der Bischöfe, die sie in Einheit mit dem Papst ausüben, ergänzt: „Damit aber der Episkopat selbst einer und ungeteilt sei, hat er den heiligen Petrus an die Spitze der übrigen Apostel gestellt und in ihm ein immerwährendes und sichtbares Prinzip und Fundament der Glaubenseinheit und der Gemeinschaft eingesetzt.“
Mittwoch, 3. Januar 2007 23:20
Dr. Christoph Heger: @Bernado: Ungebetene Vermutungen
Ich fragte Sie, ob „Ubi Petrus, ibi ecclesia“ ein neues Dogma ist, und Sie fühlen sich ertappt und ergeben
sich in reichlich frechen Vermutungen über mich, von denen die sachlichste noch diese ist:
Ja, Sie gehen sogar noch darüber hinaus und teilen der staunenden Welt mit, daß Papst Benedikt XVI. Ihre Sympathie genießt – selbst wenn Sie ihn wohl als Papst nicht voll anzuerkennen vermögen.
Nehmen Sie zur Kenntnis, daß Papst Benedikt meine volle Anerkennung (und meine Sympathie) hat, und befassen Sie sich in Diskussionen mehr mit dem, was Ihre Partner sagen, als mit Ihren Vermutungen über sie!
MfG
Christoph Heger
Ja, Sie gehen sogar noch darüber hinaus und teilen der staunenden Welt mit, daß Papst Benedikt XVI. Ihre Sympathie genießt – selbst wenn Sie ihn wohl als Papst nicht voll anzuerkennen vermögen.
Nehmen Sie zur Kenntnis, daß Papst Benedikt meine volle Anerkennung (und meine Sympathie) hat, und befassen Sie sich in Diskussionen mehr mit dem, was Ihre Partner sagen, als mit Ihren Vermutungen über sie!
MfG
Christoph Heger
Mittwoch, 3. Januar 2007 22:39
VirFortis: ihr seit
aber nicht lieb zueinander
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