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Ermordung verurteilt + 24 ermordete Missionare + Ein wichtiger Meilenstein + Zurück in die Zukunft + Selig + Schmerzhafte Anpassung
© Giuseppe Ruggirello, GNU Free Documentation License
Ermordung verurteilt

Vatikan. Der Heilige Stuhl hat die Exekution des ehemaligen irakischen Präsidenten Saddam Husseins scharf verurteilt. Der Politiker war gestern morgen erhängt worden. Ausschnitte der Exekution wurden im Fernsehen übertragen. Der Sprecher des Vatikanischen Pressesaales, Pater Federico Lombardi, nannte die Hinrichtung eine tragische Nachricht. Die „Ermordung“ eines Schuldigen sei nicht der Weg, Gerechtigkeit herzustellen.

24 ermordete Missionare

Vatikan. Im Jahr 2006 sind weltweit 24 katholische Priester und Ordensleute ermordet worden. Das gab die vatikanischen Missionsagentur ‘Fides’ gestern Samstag bekannt. Elf ließen ihr Leben in Afrika, acht in Amerika, vier in Asien und einer in Ozeanien.

Ein wichtiger Meilenstein

Vereinigte Staaten. US-Präsident George W. Bush, der sich selber als „wiedergeborener Christ“ bezeichnet, pries die Hinrichtung des ehemaligen irakischen Staatspräsidenten Saddam Hussein und bezeichnete die Erhängung des 69jährigen als „wichtigen Meilenstein“ auf dem Weg zur „Errichtung einer irakischen Demokratie“.

Zurück in die Zukunft

Deutschland. Der Ratsvorsitzende der ‘Evangelischen Kirche in Deutschland’, Bischof Wolfgang Huber, beklagte die Annäherung zwischen der Katholischer Kirche und der orthodoxen Gemeinschaft. Huber äußerte sich in der deutschen Fernsehsendung ‘Blickpunkt: Diesseits’, die am Sylvestertag ausgestrahlt wird. Er bedauerte dabei, daß die Orthodoxen einen christlichen Glauben lebten, der mit der – sogenannten – Aufklärung nichts zu tun habe. Der Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann, wies die Bedenken in derselben Sendung zurück, erklärte aber: Hinter die – sogenannte – Aufklärung könne „tatsächlich keiner mehr zurück“.

Selig

Deutschland. Der Bischof von Limburg, Mons. Franz Kamphaus, wird am 23. Januar den Abschluß des diözesanen Seligsprechungsverfahrens für den Pallotinerpater Richard Henkes verkünden. Pater Henkes war ein begeisterter Lehrer und bekannter Fastenprediger. Er widersetzte sich den Nationalsozialisten und starb am 22. Februar 1945 im Konzentrationslager Dachau, nachdem er freiwillig Typhuskranke gepflegt hatte.

Schmerzhafte Anpassung

„Die wirksamste Strategie, den Dollar ins Gleichgewicht mit anderen Währungen zu bringen, ist die, das System zu demokratisieren und den freien Austausch von Waren und Rohstoffen in der jeweils eigenen Währung zu erlauben. Dies würde die Abhängigkeit von der Ersatzwährung beseitigen und die Vereinigten Staaten für ihre enormen Schulden zahlungspflichtig machen. Dies würde in der Folge die amerikanischen Führer dazu zwingen, den Produktionssektor wiederzubeleben als einen Weg, wirtschaftliche Zahlungsfähigkeit wiederherzustellen.“

Aus einem Artikel von Mike Whitney in der Internet-Zeitung ‘Saar Echo’ vom 21. September.
      
26 Lesermeinungen
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#26   Brigitte Bussmann   16:15:31 | Dienstag, 2. Januar 2007
Hinrichtung Saddam
Danke! Ich bin absolut gegen das Töten von anderen. Ihnen ein gutes Neues Jahr.
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#25   Asteriskus   15:23:36 | Montag, 1. Januar 2007
@Brigitte Bussmann
Ich hätte es kaum für möglich gehalten, aber Sie haben meine volle Zustimmung. Das war schon kein fairer Prozess. Ich hatte gehofft, dass dieses Urteil revidiert wird, bzw. die Todesstrafe in eine Haftstrafe umgewandelt wird.
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#24   Brigitte Bussmann   14:53:45 | Montag, 1. Januar 2007
Hinrichtung Saddam
mit Freude habe ich aufgenommen, dass der Vatikan sich einhellig gegen die Ermordung von Saddam gestellt hat. Mord kann nie mit Mord, auch nicht mit den Morden eines Saddam gesühnt werden. Jeder hat das Recht auf Leben und jeder der mordet ist nicht besser als der, der gemordet hat.
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#23   Rüdesheim   09:37:42 | Montag, 1. Januar 2007
wiener
…sehe ich genauso!
In dem Fall sollte die Redaktion mal eingreifen!!
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#22   wiener   09:34:12 | Montag, 1. Januar 2007
was dieser „rudolfsohn“ …
… hier an gehässigkeiten absondert, ist ja nur noch krank.
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#21   rudolfsohn   22:41:18 | Sonntag, 31. Dezember 2006
NEUJAHRSWÜNSCHE
Allen Freunden, Mitstreitern, Sympathisanten und mir freundlich gesonnenen Mitmenschen wünsche ich im neuen Jahr viel Glück, Gesundheit, familiäre Harmonie, Kraft im Glauben, Frieden und geistige wie auch materielle Wohlfahrt.
Allen Schwulen, die frech, unbelehrbar und gotteslästerlich in ihrem Tiefstand der perversen Verirrung fortfahren, wünsche ich beinharte Gesetzesverschärfungen gegen homosexualistische Umtriebe, panische Angst beim Warten aufs Aidstestergebnis, verwüstete Tuntenbars sowie Farbbeutel, Pflastersteine und faule Eier auf den Christopher Street Days und … stets einen Vordermann, der entweder Blähungen, Hämorrhoiden oder Durchfall hat.
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#20   Wolfgang Bastian   22:28:59 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Bedenke:
Sonntag, 31. Dezember 2006 16:47Brahmachari: Ja, ja, gut, gut!Bedenke: Römerbrief, Kapitel 12
16 Seid untereinander eines Sinnes; strebt nicht hoch hinaus, sondern bleibt demütig! Haltet euch nicht selbst für weise!
17 Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht!
18 Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!
19 Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn (Gottes); denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr.
20 Vielmehr: Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen, wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken; tust du das, dann sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt.
21 Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!
Christus selbst hat dem reuigen Dismas noch am Kreuz die Absolution erteilt!
Ja, ja, gut, gut! Da will wohl jemand mich, in die Fangarme der Reue treiben.
Übrigens Dismas kenne ich keinen. Und wenn jemand wirklich bereut, dann bedarf er keiner Absolution. Obwohl eine Absolution von Jesus, kann nicht schaden! Sicher ist sicher!
Stimme Ihnen ohne Einschränkung zu!
Ihnen alles gute, einen friedlichen Übergang in das Jahr 2007, sowie der Redaktion und allen Forenteilnehmern.
Wolfgang Bastian
Orthodoxe Katholische Gemeinde Bregana-Lauterbach
Jurisdiktion: +Carolus Bischof van Osch
Orthox Katholieke Kerk in Nederland
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#19   Stephanus   20:39:31 | Sonntag, 31. Dezember 2006
ihr lieben mitchristen… gedanken zum jahresende
ihr lieben mitchristen, woher wißt ihr eigendlich das alles was ihr wißt???
oder meint ihr nur, etwas zu wissen und wißt es gar nicht????
wieso ist sadam ein verbrecher??? wieso hat er verbrechen begangen die die todesstrafe nach sich ziehen???
wer sagt aufgrund welcher grundlage: das ist ein verbrechen??? und folglich, der dieses verbrechen begeht ist ein verbrecher und weil es ein so schweres verbrechen ist, ist er ein schwerverbrecher und weil er reuelos immerwieder solch schwere verbrechen begeht, wenn er kann,darum die todesstrafe für ihn!!!!
ist es nicht so, daß wir alle mehr oder weniger schnell in einem glashaus sitzen und darum mit dem steinewerfen aufhören sollten???
natürlich sind im irak dinge gelaufen die nach unserem verständnis nicht hätten passieren dürfen, aber!!!!!!!!
wenn wir ein solches verständnis präsentieren, warum halten wir uns nicht selber daran, hören endlich auf himmelschreiende verbrechen zu begehen, wie z. b. das unfassbare verbrechen der abtreibung!!!! und abtreibung geschieht in diesem land nicht nur maschinell, sondern auch durch chemisch in unterschiedlicher art und weise.
man nenne mir eine verhütungspille die nicht zu einem gewissen prozentsatz abtreibend wirkt!!! Millionen von männern und frauen in diesem land haben also auf irgendeine art und weise etwas mit dem morden von mitmenschen zu tun und wagen es einen sadam zu verurteilen wegen 170 toter dorfbewohner, da paßt etwas nicht, gelobt besserung, es ist immer zeit jetzt anzufangen!
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#18   Thaddäus   20:23:56 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Denn selbst die ganz Weisen können nicht alle Absichten erkennen
„Welch ein Jammer, dass Bilbo dieses elende Geschöpf nicht erschlagen hat als er die Gelegenheit hatte.“
„Ein Jammer? Ja, ihn jammerte Gollum. Mitleid und Barmherzigkeit hielten seine Hand zurück. Nicht ohne Not wollte er töten. Und dafür ist er reich belohnt worden, Frodo. Du kannst gewiss sein, wenn ihm das Böse so wenig anhaben konnte und er sich schließlich ihm entziehen konnte, dann nur, weil er den Ring auf diese Weise in Besitz nahm.“
Frodo antwortet: „Gollum verdient den Tod.“
Gandalf sagt darauf: „Verdient ihn! Das will ich glauben. Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch nicht mit dem Todesurteil so schnell bei der Hand. Denn selbst die ganz Weisen können nicht alle Absichten erkennen.“
(Tolkien, Der Herr der Ringe, Die Gefährten)
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#17   Elendester Sünder   17:22:20 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Lehmann und die falsche Aufklärung
Lehmann erklärte aber: Hinter die – sogenannte – Aufklärung könne „tatsächlich keiner mehr zurück“.
Nee, die Dunkelheit der falschen Aufklärung kann man wirklich nicht mehr unterbieten. Da hat das Lehmännchen recht.
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#16   Brahmachari †   16:47:17 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Ja, ja, gut, gut!
Bedenke: Römerbrief, Kapitel 12
16 Seid untereinander eines Sinnes; strebt nicht hoch hinaus, sondern bleibt demütig! Haltet euch nicht selbst für weise!
17 Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht!
18 Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!
19 Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn (Gottes); denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr.
20 Vielmehr: Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen, wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken; tust du das, dann sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt.
21 Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!
Christus selbst hat dem reuigen Dismas noch am Kreuz die Absolution erteilt!
Ja, ja, gut, gut! Da will wohl jemand mich, in die Fangarme der Reue treiben.
Übrigens Dismas kenne ich keinen. Und wenn jemand wirklich bereut, dann bedarf er keiner Absolution. Obwohl eine Absolution von Jesus, kann nicht schaden! Sicher ist sicher!
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#15   HeinrichvonOfterdingen   16:32:29 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Die Tatsache, dass jemand den Tod „verdient“ hat
besagt im Übrigen nicht, dass an ihm kein Mord verübt werden kann. Lew Kamenew oder Grigori Sinowjew etwa hatten den Tod natürlich verdient, sie waren ja mitschuldig an all den Scheußlichkeiten des kommunistischen Staats. Das ändert jedoch nichts daran, dass Stalin sie nach vorangehendem Schauprozeß hat ermorden lassen.
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#14   MilesChristi   16:21:32 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Zu Saddams Hinrichtung
Hat Saddam Hussein die Todesstrafe verdient ? Ja, sicherlich, aufgrund seiner Verbrechen und der Verbrechen, die von ihm angestachelt wurden, und teilweise – größtenteils eigentlich – von den „westlichen“ Mächten toleriert und gefördert wurden (Kurden- und Schiitenmassaker, Krieg gegen den Iran, Besatzung Kuwaits).
War sein Gerichtsprozess fair ? Sehr wahrscheinlich nicht, wie verschiedenen Menschenrechtsorganisationen (Human Rights Watch, Amnesty International) beklagen.
Seine Hinrichtung – cui bono ? Nicht dem besetzten und geschändeten irakischen Volk, nicht der Marionettenregierung in Bagdad. Ein einfacher Fall von Rache.
Der Mann wird zu einem Märtyrer, und das ist schade.
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#13   Tarcisius   15:35:50 | Sonntag, 31. Dezember 2006
@Brahmachari: Todesstrafe für einen Mörder und Menschenschinder!
Die Todesstrafe war zu gnädig. Obwohl lebenslange Haft wäre auch zu gnädig gewesen, denn da hätte er noch die Chance zu Reue gehabt. Nicht mal das vergönnte ich so einer Bestie. Ja, er soll nicht mal bereuen und sich so selbst zum Märtyrer machen können. Weg mit so einem!
Eben das macht das Unverzeihliche der Ermordung des Saddam Husseins aus. Er hätte im Gefängnis die Chance zu Umkehr und Reue gehabt. Und wenn Sie ihm diese Chance nehmen wollen bzw. wenn G. Bushs mt seinen Helfershelfern ihm diese Chance genommen haben, so ist das eine schwere Sünde und eine Beleidigung Gottes.
Kein Mensch hat das Recht, über das ewige Schicksal eines Menschen zu befinden.
Bedenke: Römerbrief, Kapirtel 12
16 Seid untereinander eines Sinnes; strebt nicht hoch hinaus, sondern bleibt demütig! Haltet euch nicht selbst für weise!
17 Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht!
18 Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!
19 Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn (Gottes); denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr.
20 Vielmehr: Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen, wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken; tust du das, dann sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt.
21 Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!
Christus selbst hat dem reuigen Dismas noch am Kreuz die Absolution erteilt!
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#12   Christian Hüller   15:11:29 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Die klügste Wahl?
Mord war’s nicht. Einbuchten hätte gereicht.
Wenn das „Projekt Irak“ fehlgeschlägt, hat Saddam jetzt nämlich gute Chancen, postum zum Heiligen zu werden …, was er *sicherlich* nicht war…
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#11   HeinrichvonOfterdingen   14:33:41 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Lieber Landorganist,
Sie leben in der gleichen Welt, aber Sie habens noch nicht gespannt.
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#10   landorganist   14:30:06 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Ach, ja…
so einfach ist die Welt in der unser lieber Heinrich von und zu lebt. Dachte ich es mir doch gleich.
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#9   HeinrichvonOfterdingen   14:12:07 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Ich würde das Geschehen mal so zuspitzen:
Bush ermordet Saddam Hussein. Dass da ein paar Quislinge und ein Schauprozess dazwischen waren, ändert nichts an der Sachlage. Und wenn das die Demokratie im Irak stärkt, dann frage ich mich was das für ein Staat werden soll.
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#8   Stimme aus Wien   14:05:36 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Brahmachari
Sie haben Recht: wenn jemand meinen Kinder oder Gattin was angetan hätte und ich der Polizei zuvokommen würde – dieser Mensch hätte ein Pech.
Ändert aber nichts daran, dass ich etwas falsches getan hätte. Das ich das tun würde, zeugt nur für meine Schwäche – nicht für die Richtigkeit meiner Tat.
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#7   Brahmachari †   13:26:43 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Todesstrafe für einen Mörder und Menschenschinder!
Ja, nur weil die Todesstrafe eine juristische Angelegenheit ist, bedeutet das nicht, dass sie immer richtig bzw. moralisch zu vertreten ist.
Aber dieser „Mann“ hat so viele ins Unglück gestürzt: Er hat nichts Besseres verdient! Oder ist das alles nur ein Fanatasieprodukt der USA? „Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt.“
Warum sich hier einige immer so pseudohumanistisch aufblasen müssen? Hätte Saddam Ihre Frau oder Kinder ermorden lassen oder hätte einer seiner Schärgen Ihre Frau vergewaltigt, würden Sie dann noch die andere Backe hinhalten und sagen: „He, ich hab’ noch eine Schwester, wie wäre es mit der?“?! Wohl kaum! Also lassen Sie bitte Ihr heuchlerisches Mitgefühl. Wäre ich einer der Soldaten gewesen, die ihn aufgegriffen hatten, ich hätte ihm gleich einen K…schuss verpasst. Da hätte man sich vieles erspart, an Kritik usw.
Viele Gegner der Todesstrafe (spez. jetzt für Saddam) mögen argumentieren, dass das Leben unendlich wertvoll sei. Aber hat dieser Mann das Leben geachtet und genützt? Nein! Er hat die Schwachen unterdrückt, gefoltert, ermordet! So einer hat bei mir keine Rechte. Fair oder unfair, ist mir egal. Der Unmensch ist noch gut davon gekommen. Die Todesstrafe war zu gnädig. Obwohl lebenslange Haft wäre auch zu gnädig gewesen, denn da hätte er noch die Chance zu Reue gehabt. Nicht mal das vergönnte ich so einer Bestie. Ja, er soll nicht mal bereuen und sich so selbst zum Märtyrer machen können. Weg mit so einem!
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#6   Stimme aus Wien   13:00:37 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Fuenten
Sie haben natürlich recht: den Unterschied zwischen Mord und Tötung kann man nicht auf den juristischen Spruch der Richter zurückführen.
Man darf jedoch die Hintergründe einer Todesstrafe und deren Vollstreckung nicht mit den europäischen Hintergründen gelichsetzen. In arabischem Raum, wo sich Gerechtigkeit und Gnade einander auschließen, wäre eine Nichtexekution von Saddam Zeichen der Schwäche der Regierung.
Eine Überstellung vor das UN Tribunal in Den Haag wäre natürlich viel fairer – aus unserer Sicht – und auch eine lebenslängliche Haftstrafe wäre für Saddam viel schlimmer, als der Tod eines Märtyrers.
Dies wäre jedoch mit der Mentalität der Iraker unvereinbar.
Was die USA betrifft – wir wissen halt alle, wie die zum UN Tribunal stehen.
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#5   HansUrs   12:41:35 | Sonntag, 31. Dezember 2006
@ gunther maria michel
Ja, die Formulierung des Kardinals ist sehr flach.
Dass es in der Bewertung der Todesstrafe eine Weiterentwicklung der Lehre gegeben hat, ist unbestreitbar – wir sind uns sicher einig, dass die Präzisierung und manchmal auch Verschärfung moralischer Vorschriften zu den genuinen Obliegenheiten des Lehramtes gehört.
Man sollte in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass die Kirche sich mit diesem Thema immer schwer getan hat. Selbst die Aussagen des Hl. Thomas sind hier keineswegs einheitlich.
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#4   Fuente   12:05:57 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Mord?
Es war kein Mord, weil er zu Tode verurteilt wurde? Kann jemand im Ernst glauben das dieser Mann ein faires Verfahren hatte? Es gibt auch Verbrechen die durch die Justiz verübt werden. Im Angesicht der Okkupation durch die USA wäre ein anderes Urteil nicht möglich gewesen. Warum hat man ihn nicht dem UN Tribunal in Den Haag überstellt, wo er eine Chance auf ein faires Verfahren gehabt hätte. Aber das konnte die USA nicht riskieren, dann doch lieber eine Nacht und Nebel Aktion.
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#3   gunther maria michel   11:41:51 | Sonntag, 31. Dezember 2006
+++++
Man kann gegen die Anwendung der Todesstrafe sein, aber was soll der Unsinn, die Hinrichtung aufgrund eines legal zustande gekommen Todesurteils als Ermordung zu bezeichnen? Hat der Kardinal vergessen, daß es erst äußerst kurze Zeit ist, daß sich die Kirche gegen die Todesausstrafe ausspricht (seit der Revidierung des Katechismus der Katholischen Kirche an einen Stellen)?
Dann wären die Päpste, die im Kirchenstaat die Todesstrafe praktizierten, lauter Mörder gewesen?
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#2   Brahmachari †   08:15:14 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Was für eine ‘„Ermordung“’?
Der Mann wurde zum Tode verurteilt: Das ist kein Mord!
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#1   Dr. Otterbeck   08:07:55 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Guten Rutsch, zusammen!
Die Aufklärung kommentierte der Hl. Vater auch in seiner Weihnachtsansprache vom 22. ds. Mts. Er erwähnte dabei sogar den Philosophen Jürgen Habermas. Für die Mehrheit der rd. 500 „kreuz.ritter“ ein weiteres Indiz für „sede vacante“??
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