Die Tagespolitik ist ein flüchtiges Geschäft. Doch einige Ereignisse prägen das vergangene Jahr über den Augenblick hinaus. Die ersten sechs Monate des im Sterben liegenden Jahres im Rückblick.
Januar
Das Jahr 2005 beendete Papst Benedikt XVI. mit einer liturgischen Säuberungsaktion. Anfang Januar
2006 wurde ein Schreiben bekannt, daß die liturgischen Sonderwege der kirchlichen Gemeinschaft ‘Neokatechumenaler
Weg’ verbot.
Am 2. Januar verliert der unter anderem wegen liturgischer Skandale suspendierte Priester
Gotthold Hasenhüttl (73) zusätzlich seine Lehrerlaubnis. Seine Rechtfertigung: Mit der Austeilung der
Heiligen Kommunion an Nichtkatholiken habe er nichts Anderes getan als Joseph Kardinal Ratzinger bei der
Beerdigungsmesse für Papst Johannes Paul II.
Ende Januar begeht die Schweizergarde ihr 500jähriges
Gründungsjubiläum. Am 22. Januar 1506 erreichten die ersten von Papst Julius II. († 1513) angeforderten
Söldner aus der Schweiz Rom. Die liturgischen Feierlichkeiten finden erst im Mai, am Ehrentag der Garde,
statt.
Drei Tage nach dem Jubiläum erscheint die mit Spannung erwartete erste Enzyklika von Papst Benedikt
XVI. „Deus caritas est“. Der Heilige Vater macht darin deutlich, daß Gott die Liebe ist und sich diese
Liebe in der konkreten Form der christlichen Nächstenliebe äußern muß. Die Enzyklika erntet überall
Beifall: bei Bischöfen, Theologen sowie bei Vertretern kirchlicher und antikirchlicher Organisationen.
Am selben Tag, dem 25. Januar, stirbt in Wien der traditionalistische Priester Gregor Hesse.
Februar
Der Februar steht im Zeichen vatikanischer Personalentscheide.
Am 15. Februar ernennt Papst Benedikt
XVI. den englischen Kurienerzbischof Michael Fitzgerald zum neuen Apostolischen Nuntius in Ägypten. In
den italienischen Medien – die Ausnahme ist Radio Vatikan – wird die Versetzung als Degradierung bezeichnet.
Eine Woche später ernennt der Heilige Vater 15 neue Kardinäle. Die Neokardinäle stammen schwergewichtig
nicht aus dem kirchlich dahinschwindenden Europa, sondern aus Asien.
Im Februar verlassen mehrere Persönlichkeiten
ihren Platz in dieser vergänglichen Welt.
Am 5. Februar wird der italienische Priester Andrea Santoro
(61) an seinem Wirkort Trabzon im Norden der Türkei erschossen. Kirchenvertreter sprechen von einem Martyrium
und fordern die Seligsprechung.
Einen Tag später stirbt die deutsche Schriftstellerin Karin Struck (58)
in München nach schwerem Leiden. Frau Struck hat mehrere Werke gegen die Kinderabtreibung verfaßt.
Der emeritierte Kurienerzbischof Paul Casimir Marcinkus (84) stirbt am 20. Februar in seinem Haus im US-Bundesstaat
Arizona. Als Direktor der Vatikanbank produzierte der Erzbischof Anfang der 80er Jahre einen riesigen
Finanzskandal.
März
Der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, leitet in seiner Diözese
den sogenannten ‘Pastoralen Prozeß’ ein. Dazu unterschreibt der Bischof am 1. März das folgenschwere
‘Grundstatut für die Pastoralverbünde’. Es geht ihm darum, Pfarrstrukturen aufzulösen und die Priester
in Seelsorgeteams einzuordnen. Im Zuge dieser Strukturreform wird Bischof Algermissen im Dezember 2006
drei seeleneifrige und beliebte Ordenspriester vertreiben.
Gleichzeitig bemüht sich der Papst im Vatikan
um schlanke Strukturen. Er gibt am 11. März die Zusammenlegung mehrerer Kurienräte bekannt. Der Päpstliche
Rat für den interreligiösen Dialog geht im Kulturrat auf. Der Päpstliche Rat für die Migrantenpastoral
verschmilzt mit dem Rat ‘Iustitia et Pax’, der sich um die kirchliche Soziallehre kümmert.
Eine weitere
Reform betrifft die Freigabe der Alten Messe und die Versöhnung mit der Priesterbruderschaft St. Pius
X. Erste Beratungen des Papstes mit dem Kardinalskollegium finden am 23. März statt. Die Kirchenfürsten
reisten für ein Konsistorium nach Rom.
April
Ende April wird über das größte katholische Nachrichtenportal
‘kreuz.net’ im deutschsprachigen Raum bekannt, daß das Bistum Fulda bei einer mehrtägigen Lebensschutzveranstaltung
auch das berüchtigtste Abtreibungsunternehmen Deutschlands, ‘pro familia’, eingeladen hat. Die Diözese
gesteht die fatale Fehlleistung erst nach einem erheblichen Medienaufruhr ein.
Gleichzeitig arbeitet
man auch im Vatikan gegen die Menschenwürde. Der mexikanische Kurienkardinal Javier Lozano Barragán
erklärt am 23. April, daß der Papst dabei sei, den Gebrauch von Gummipräservativen beim Geschlechtsakt
zu erlauben, wenn ein Ehepartner mit HIV infiziert sei. Die vatikanischen Rechtfertigungsversuche der
nachfolgenden Tagen können die allgemeine Verwirrung nicht mehr stoppen.
Dafür findet der Vatikan klare
Worte gegen den katholischen polnischen Radiosender ‘Radio Maryja’. Die Bischöfe des Landes müßten
gegen den Sender entschieden und gründlich vorgehen.
Mai
Dem Gründer der aufstrebenden mexikanischen
Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi, Pater Marcial Maciel Degollado, wird am 19. Mai verboten, seinen
priesterlichen Dienst öffentlich auszuüben. Der Grund: Anschuldigen des sexuellen Mißbrauchs von Untergebenen.
Am 20. Mai ernennt der Papst den früheren Erzbischof von Bombay, Ivan Kardinal Dias, zum mächtigen
Präfekten der vatikanischen Missionskongregation.
Am 24. Mai beginnt in Saarbrücken der vom ‘Zentralkomitee
der Deutschen Katholiken’ veranstaltete 96. Katholikentag. Beim Anlaß werden unter anderem die Homo-Ideologie
und die Frauenordination beworben.
Eine besondere Mission erfüllt der Heilige Vater Ende Mai in Polen.
Die Reise ist für Benedikt XVI. eine Gelegenheit, seine Dankbarkeit gegenüber seinem Vorgänger auszudrücken.
Im Jahresrückblick vor den Mitarbeitern der Kurie erklärte der Papst, daß ihm der Regenbogen bei seinem
Besuch im Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau ein großer Trost gewesen sei. Er sei angesichts des
Grauens an jenem Ort von der offensichtlichen Abwesenheit Gottes erschreckt gewesen.
Juni
Im Herz-Jesu
Monat faßt sich der Heilige Vater auch ein Herz für seine Freunde.
Am 22. Juni ernennt er seinen früheren
Stellvertreter in der Glaubenskongregation und Erzbischof von Genua, Tarcisio Kardinal Bertone, zum Staatssekretär
und zweiten Mann im Vatikan.
Ferner erinnert sich der Papst an den Kirchenmusiker, Mons. Domenico Bartolucci.
Der auf Lebenszeit ernannte Kapellmeister der Cappella Sistina wurde 1997 unter Papst Johannes Paul II.
gegen den Willen von Joseph Kardinal Ratzinger abgesetzt. Benedikt XVI. lädt den sehr rüstigen Greis
ein, am 24. Juni 2006 in der Sixtinischen Kapelle ein Konzert zu geben. Das wird von vielen als Rehabilitation
des Meisters verstanden.
Der Ende 2005 ernannte Sekretär der Gottesdienstkongregation, Erzbischof Albert
Ranjith Patabendige (58), versucht gleichzeitig eine liturgische Rehabilitation der Alten Messe. Mons.
Ranjith fordert in mehreren Medieninterviews eine Neubewertung der Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanum.
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63 Lesermeinungen
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#64 Bokrug † 04:40:13 | Sonntag, 2. September 2007
America – Freedom To Fascism mit deutscher Tonspur von infokrieg.tv Der Filmproduzent und Regisseur Aaron
Russo (u.a. Mad as hell, Trading Places mit Eddie Murphy und Dan Akroyd) wollte herausfinden, ob die Einkommenssteuer
ein Betrug der Steuerbehörde IRS ist. Sehen sie wie die Einkommenssteuer trotz unmissverständlicher
Urteile des obersten Gerichtshofes verfassungswidrig eingefordert wird und die Einnahmen vollständig
an die privaten Zentralbanker fließen. Sehen sie wie sich Sheldon Cohen, ehemaliger Comissioner des IRS,
in einem Interview mit Aaron Russo um Kopf und Kragen redet. Die US-Notenbank Federal Reserve ist, genau
wie die anderen Zentralbanken der Welt, ein Kartell aus Privatbanken die sich illegalerweise das Monopol
auf das Drucken der Dollars beschafft und Stück für Stück die Deckung der Währung aufgehoben hatten
bis der Dollar genausowenig abgesichert wie Spielgeld war. Geld wird aus dem Nichts hergezaubert, an die
Regierung verliehen und es werden immense Zinszahlungen dafür kassiert. Die hinter verschlossenen Türen
ausgeheckte Nordamerikanische Union (NAU) soll die Agenda der neuen Weltordnung, eine globale Superdiktatur
ohne Beschränkungen, vorantreiben. Eine Handvoll Medienkonzerne lenken währenddessen die Bevölkerung
von diesen Entwicklungen ab und predigen die Vorzüge eines Orwell’schen Überwachungsstaates wo durch
Radiofrequenz-Identifikations-(RFID)Chips in jedem Gegenstand und in jeder Person alle Handlungen der
Bürger kontrolliert werden. infokrieg.tv/…fascism_deutsch.html
#63 Asteriskus 08:38:44 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Rüdesheim Zunächst danke für Ihre guten Wünsche. Aus Ihrem letzten Beitrag zu diesem Artikel: „Übrigens,
aber das werden Sie auch wissen, ist Bischof Kempf von Paul VI. „voll rehabilitiert“ worden…“ Die Rehabilitation
von Bischof Kempf sollte man unter den damaligen Umständen sehen. Sofort nach dem Bekanntwerden der Eingabe
des Nunitus setze die Legenbildung ein u.die bösen konservativen Kräfte sollen dahinter stecken. Selbst
Bautz Kirchenlexikon behauptet das bis heute.Das Bistum LM war damals DAS Vorzeigebistum, das im angeblichen
„Konzilsgeist“ geführt wurde. Paul VI konnte nicht anders handeln, ohne sich selbst und seinen eingeschlagenen
Kurs unglaubwürdig zu machen. Nachdem er das Haus an allen vier Ecken angezündet hatte, rief er „Feuer!!“.
Ach nein, er sagte ja irgendwas von Rauch Satans… Zu Ihrer Frage, wie es im Bistum LM weitergehen soll,
kann ich nur sagen, dass es endlich wieder einen Bischof braucht, der weiß, wo seine Aufgaben liegen
und der seine Aufgaben auch wahr nimmt. Da die Bistumsleitung von Bischof Kamphaus ihrem Ende entgegen
geht, könnte eine Lösung nahe sein. Für mich bleibt nur zu hoffen, dass niemand aus dem Limburger Diözesanklerus
auf den Bischofstuhl kommt. Ich hätte an dieser Stelle gerne noch von einem Ereignis berichtet, dass
bezeichnend ist, für die Vorgänge in Limburg. Leider reicht der Platz in diesem Posting nicht mehr dazu
aus. Unter einem anderen Artikel zu posten, macht aber wenig Sinn. Vielleicht bekomme ich die Gelgenheit
dazu.
Glaube ist nicht Hoffnung In meiner Nachbarschaft gibt es Familien aus allen Ländern und Kulturen. Wir
verstehen uns prima. Meine Nachbarn sind aus Indien und ich finde es sehr spannend, dass sie anders kochen
und andere Kleidung tragen. Im Innern aber sind sie alle gleich. So wie Jesus das immer gepredigt hat.
Eine Mutter – und ich schwöre, keine auf der Welt denkt anders – liebt ihr Kind über alles. Es ist eine
Schande, dass täglich in den Zeitungen zu lesen ist, das junge Mütter ihr Kind töten oder einfach verhungern
lassen. Und niemals ist eine Mutter stolz darauf, dass ihr mit viel Liebe aufgezogenes Kind im Namen Gottes
andere Menschen umbringt. Und warum wählt Gott ein Volk für sich aus, wenn er doch alle liebt? Gott
ist zu groß? Jesus war ein Gott. Er wurde umgebracht und zeigte mit seinem qualvollen Tod, dass er ein
Gott war!!! Kein Mensch hätte diese Qualen länger als 10 Minuten überlebt. Jede Seele steht für sich
selbst. Es ist einfach falsch, Menschen mit Gottesbüchern zu lehren. Sie verstehen es nicht. Jede Geburt
eines Menchen ist wichtig, nicht nur die von Jesus. Jeder Mensch muss sich Prüfungen unterziehen, wie
in einer Schule. Wenn Menschen alles dem lieben Gott überlassen, dann haben wir mehr als ein Problem.
Wenn Menschen glauben, dass mit dem Tod von Jesus alle Sünden weggefegt sind, dann ist das auch ein Problem.
Warum dann nicht Sünden begehen? Also ich gebe mich mit solchen Erklärungen nicht zufrieden. Unsere
Kriege weltweit sind ausschließlich Glaubenskriege. Das ist ungerecht.
@ Sozialkatholisch Ich denke auch das gewisse Korrekturen nötig sind um der Krise zu begegnen. Selbstverständlich.
Meines Erachtens am wichtigsten: Das Bildungssystem.
@Sr. Maria Andrea „Warum lässt Du das zu, mein Gott?“ Ehrwürdige Schwester Maria Andrea, mir stockt
das Wort „Ehrwürdig“ im Mund. In aller Regel ingnoriere ich Ihre Beiträge, aber da Sie mich namentlich
benennen und mir die Attribute „Dummheit und Primitivität“ zuschreiben, muss ich nun doch antworten.
Aber trösten Sie sich, ich werde nicht auf Ihr Niveau sinken. Da ich offenbar als Ihr persönliches Feindbild
herhalten darf, werde ich so, wie ich es schon Rüdesheim ähnlich schrieb, in der von Christus gebotenen
Liebe, die auch die Feindesliebe einschließt, Ihnen einfach Gottes reichen Segen für 2007 wünschen
und die Gnade der Erkenntnis. Sollten Sie wirklich einer Ordensgemeinschaft angehören, dann füge ich
für Sie besonders die Bitte aus der Allerheiligen-Litanei an: „Daß du den Apostolischen Oberhirten und
alle Stände der Kirche in der heiligen Religion erhalten wollest: wir bitten dich, erhöre uns!“ Übrigens,
die andere Wange dürfen Sie jemand anderem hinhalten.
Asteriskus Ein gutes Neues Jahr wünsche ich Ihnen auch! Vielen Danke für Ihre guten Wünsche! Machen
Sie doch dann bitte mal einen konkreten Vorschlag, wie es im Bistum weitergehen soll, wenn für Sie das
alles so schlimm ist? Übrigens, aber das werden Sie auch wissen, ist Bischof Kempf von Paul VI. „voll
rehabilitiert“ worden, wenn man dieses Wort hier überhaupt in den Mund nehmen kann!
@Rüdesheim:Exakt das Thema umlaufen u. gleich noch eine Unterstellung produziert! Zunächst zitiere ich
den von Ihnen so geschätzten Bischof Kamphaus aus seiner Predigt zum 150-jährigen Jubiläum des St.
Vincenz-Krankenh.in Limburg im Dezember 2000: „Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge!“ Das sollten
Sie in Ihren Postings beherzigen und das gilt auch für Ihre Meinung zum kirchenrechtlichen Status der
FSSPX. Sicher werden wir alle Rechenschaft abzulegen haben. Dennoch hat ein Bischof die Verantwortung
für sein Bistum. Bischof Kamphaus schätze ich für sein soziales Engagement. Aber Sozialarbeit ist nicht
der erste Teil seiner Aufgabe. Die Bistumsleitung von Bischof Kempf war schon schlimm und führte dazu,
dass Nuntius Bafile am 26.8.73 die Amtsenthebung Kempfs angeregt hat. Bischof Kamphaus hat den Zustand
nicht verbessert. Schauen Sie mit offenen Augen ins Bistum! Fahren Sie statt in den Mainzer Dom in einen
Gottesdienst im Pastoralen Raum Loreley u. sehen, was dort stattfindet. Wo nimmt Bischof Kamphaus da seine
Verantwortung wahr? Ich bin im Bistum Limburg geboren und lebe bis heute dort, weiß also, wovon ich rede.
Lange habe ich überlegt, was ich Ihnen zum Neuen Jahr wünschen soll. Dass Ihnen jeder Glockenschlag
der Rüdesheimer Glocken wie ein Menetekel im Ohr klingen möge Nein! Dass Sie erkennen, dass Sie wie
der Narr auf dem Scherbenhaufen sitzen und mit blutigen Händen mit den Scherben spielen? Nein! In der
Liebe, die uns Christus geboten hat, wünsche ich Ihnen ein gesegnetes und erkenntnisreiches Jahr 2007.
Warum lässt Du das zu, mein Gott? Ja, WARUM? Was Leute wie Asterikus und Stöhr hier z.B. schreiben –
das ist Primitivität und Dummheit in Reinkultur! Und jetzt kommen diese Typen und beschweren sich, die
bösen Anderen…
#54 Brahmachari † 19:07:00 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Ein Buch über Gott? Verzeihung, aber gibt es hier nicht schon genug Wahnsinnige? Woher die Menschen immer
alle Gott kennen wollen. Er ist nicht so klein, dass man Ihn verstehen oder ein Buch über Ihn schreiben
kann. Und was hat das zu bedeuten? „Liebe Renate, hole dir Hilfe, und gehe nicht zu den Sekten.“
Zur Erinnerung an Karin Struck Ich kann es einfach nicht lassen. Nachdem ich diese Nachricht (Ahlert)
über Karin Struck bekommen hatte, musste ich mich schon wieder aufregen. Warum kann es nicht mal jemanden
geben, der die gleiche Wahrnehmung hat wie ich. Wer wirklich glaubt, der kann erkennen, dass jemand anders
regiert. Jesus nicht. Der hätte alles ganz anders gemacht und es hätte funktioniert!!!!Die arme Karin.
Ich wollte mit ihr zusammen ein Buch über Gott schreiben. Jetzt darf ich das alleine machen. Ohne Erahrung,
ohne Geld. Vielleicht hat ja jemand Lust, meine ersten Geschichten zu lesen. Zur Erinnerung an Karin.
Total verrückt, aber wahr. re1711.blog.de/…ausgeliefert~1498851
Nebenbei ist der Regenbogen auch ein new-age-Symbol. Warum nur? Und warum zitiert Ratzi ein new-age-Symbol
so ohne weiteres? Ist ja wohl jetzt keine Frage mehr.
#50 Athanasius 12:52:11 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Rede: andere Intepretation Benedikt XVI. sprach: „Ja, ich bin da, und die Worte der Verheißung und des
Bundes, den ich nach der Sintflut geschlossen habe, sind bis heute gültig.“ Röm 11, 25-31: Ich will
euch nicht verhalten, liebe Brüder, dieses Geheimnis (auf daß ihr nicht stolz seid): Blindheit ist Israel
zum Teil widerfahren, so lange, bis die Fülle der Heiden eingegangen sei und also das ganze Israel selig
werde, wie geschrieben steht: „Es wird kommen aus Zion, der da erlöse und abwende das gottlose Wesen
von Jakob. Und dies ist mein Testament mit ihnen, wenn ich ihre Sünden werde wegnehmen.“ Nach dem Evangelium
sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber nach der Wahl sind sie Geliebte um der Väter willen. Gottes
Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. Denn gleicherweise wie auch ihr weiland nicht habt geglaubt
an Gott, nun aber Barmherzigkeit überkommen habt durch ihren Unglauben, also haben auch jene jetzt nicht
wollen glauben an die Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, auf daß sie auch Barmherzigkeit überkommen.
Denn Gott hat alle beschlossen unter den Unglauben, auf daß er sich aller erbarme. Gottlose (etwa der
nicht-messianischen Juden, der Feinde des Evangeliums) werden nicht gerettet und die Heilsfähigkeit des
erfüllten Alten Bundes wurde weggenommen (Mystici Corporis, par. 29). Was bleibt: die Worte der Verheissung
bleiben i.d.T. gültig, und ‘ganz Israel’ (ein grosser Teil) wird selig werden – einmal – im Neuen u.
ewigen Bunde. Man muss es nicht in se direkt als Häresie lesen.
„konvergierende Linien“ Zu dieser Häresie hat er sich auch schon als „Präfekt“ der Glaubenszerstörungskongregation
bekannt, u.z. mit aller Deutlichkeit: www.kirchenlehre.com/juden02.htm
Ratzingers Worte Der Regenbogen war wie eine Antwort: Ja, ich bin da, und die Worte der Verheißung und
des Bundes, den ich nach der Sintflut geschlossen habe, sind bis heute gültig. Ein ausdrücklicher Kotau
vor dem Talmud und dem angeblichen noachidischen Bund und den dazu gehörigen sieben Noachidische Geboten,
die nach jüdischem Verständnis allen Menschen vermacht sind und denen daher alle Menschen, auch die
Christen unterworfen seien. Wir sind aber einem neuen Bund unterworfen: Als sie aber aßen, nahm Jesus
das Brot, dankte und brachs und gabs den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib. Und er
nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle; das ist mein Blut des Bundes, das vergossen
wird für viele zur Vergebung der Sünden. (Matthäus 26,26), den Gott bereits angekündigt hat: Siehe,
Tage kommen, spricht der Herr, da schließe ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen
Bund; nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe an dem Tag, als ich sie bei der Hand
fasste, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, – diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl
ich doch ihr Herr war, spricht der Herr. Jer 31,31f. Der „Regenbogen“ des neuen Bundes ist mit Christus
verbunden Apk.4,3 f. und Ez.1,28, er ist die Gloriole Christi im Himmel, den die Juden des kraftlos gewordenen
alten Bundes ja ausdrücklich ablehnen. Ratzinger weiß das alles, aber er ignoriert es. Irrlehrer halt.
Ratzingers Irrlehre „Ja, ich bin da, und die Worte der Verheißung und des Bundes, den ich nach der Sintflut
geschlossen habe, sind bis heute gültig.“ Das ist Häresie! An die Stelle des alten Bundes mit dem Volk
Israel ist der neue u. ewige Bund mit der Kirche getreten. Das ist übrigens Dogma. Nach Ratzinger hätte
Jesus Christus also die Juden gar nicht zum Glauben an sich bekehren müssen.
Mein lieber Otter, Was der Papst in der Weihnachtsansprache gesagt hat: Radio Vatikan …ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=109548
Benedikt erinnert auch an seinen Besuch in Auschwitz-Birkenau, wo versucht worden sei, das von Gott auserwählte
Volk der Juden auszulöschen. „Es war für mich ein großer Trost, dass am Himmel ein Regenbogen erschienen
ist, als ich angesichts des Grauens an jenem Ort von der offensichtlichen Abwesenheit Gottes erschreckt
war und wie Hiob zu Gott schrie. Aber die Gewißheit tröstete mich, dass er auch in seinem Schweigen
niemals aufhört, da zu sein und mit bei uns zu bleiben. Der Regenbogen war wie eine Antwort: Ja, ich
bin da, und die Worte der Verheißung und des Bundes, den ich nach der Sintflut geschlossen habe, sind
bis heute gültig.“
#45 Rüdesheim 08:36:43 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Asteriskus Wir werden alle später mal gefragt, nicht nur die Bischöfe: Wie habe ich mein christliches
Leben gelebt, habe ich Zeugnis abgelegt für meinen christlichen Glauben!! Und das Bischof Kamphaus Zeugnis
abgelegt für Christus, das werden Sie ihm doch wohl nicht absprechen wollen!!
@ Daniel Stöhr Ich meinte mehr die Mißstände in den Gemeinden und in den Gesellschaften als die Missstände
in der Kirche selbst. Obwohl diese hat es bestimmt auch genug gegeben z.B. das lesen des Evangeliums und
der Lesungen ausschließlich in Lateinischer Sprache. Es behauptet niemand, dass der Kirche zu jeder Zeit
nicht auch Sünder angehört haben (das ist eine Eigenschaft des Menschen) Die Kirche hier auf Erden gehörten
und gehören nur Sünder an (Ausnahme der hochheilige Gründer und seine hl. Mutter). Der größte Heilige
in der röm/kath Kirche bedurfte der Heiligung, er musste erst heilig, bzw. richtig vor Gott werden. So
befindet sich die Kirche selbst auch in der Heiligung oder sie lässt sich vom hl. Geist immer tiefer
in die Wahrheiten führen, dabei läuft auch manchmal leider etwas verkehrt. Es sollte für jeden Gläubigen
Wachstum im Glauben geben, warum nicht auch für die Kirche, der der Herr selbst dieses Wachstum im Evangelium
verheißen hat.
#43 Dr. Otterbeck 08:24:34 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Fehlzitat Wir werden sehen, ob und wie die Reaktion das 2. Hj. 06 zusammenfasst… Die Fehldeutung des
Papstzitates aus der Weihnachtsansprache zeigt einmal mehr, dass die kreuz.net-Drahtzieher nicht die geringste
Neigung verspüren, den Hl. Vater beim Wort zu nehmen. Tatsächlich sagte Benedikt XVI.: „Der Regenbogen
war wie eine Antwort: Ja, ich bin da, und die Worte der Verheißung, des Bundes, die ich nach der Sintflut
gesprochen habe, gelten auch heute.“ (Großes Hohngelächter in der kreuz.net Redaktion.) Guten Rutsch,
allerseits!
@Sozialkatholisch „Ich gehe auch davon aus das das V2 gedacht war um Fehler und Mißstände zu beseitigen“
Was sind denn ihrer Ansicht nach diese „Fehler und Mißstände“ ? Es behauptet niemand, dass der Kirche
zu jeder Zeit nicht auch Sünder angehört haben (das ist eine Eigenschaft des Menschen), aber Sie sollten
schon konkret benennen, was Sie damit meinen.
@ Benedikt Ich denke auch das die Kirche immer angefeindet wurde und Probleme hatte eben eine leidende
Kirche war. Ich gehe auch davon aus das das V2 gedacht war um Fehler und Mißstände zu beseitigen, aber
ich denke auch das sich da Fehler eingeschlichen haben. Ich denke auch das gewisse Korrekturen nötig
sind um der Krise zu begegnen.
#40 Benedikt 01:12:30 | Sonntag, 31. Dezember 2006
@ Sozialkatholisch Ich bestreite die Krise ja auch gar nicht. Hört man andere, so klingt es allerdings
so, dass vor 1962 ein 2000 Jahre andauerndes goldenes Zeitalter geherrscht habe, bis dies dann durch das
garstige Konzil zerstört wurde. Das ist so eben nicht gewesen, ich erinnere nur an die großen Kirchenspaltungen.
@ Benedikt Natürlich ist die Kirche in ihrer 2000 jährigen Geschichte durch viele höhen und Tiefen
gegangen, aber im Moment ist sie krank und es ist im Moment keine Besserung in Sicht. Priestermangel,
immer weniger hl. Messen, Zusammenfassen von Großgemeinden, hohe Scheidungsraten, wenig cristliches Verständnis
unter den Gläubige etc. Ich weiß nicht, aber das muss man doch sehen! Ich will bestimmt nicht die große
Hoffnungslosigkeit verbreiten, nur kann man Probleme nur lösen wenn man sie versucht real zu sehen.
#38 Benedikt 00:40:25 | Sonntag, 31. Dezember 2006
Wochentagsgottesdienste Der schlechte Besuch an Wochentagen ist nicht wirklich etwas, was in der Kirche
neu wäre. Literaturtipp: „Die bayerischen Teile des Erzbistums Salzburg und des Bistums Chiemsee in der
Visitation des Jahres 1558“. Mit „früher“ meinen die meisten eben die letzten 30 Jahre vor dem Konzil.
Die Kirche aber ist 2000 Jahre alt und hat so einiges erlebt.
#37 Asteriskus 00:35:35 | Sonntag, 31. Dezember 2006
@vox populi Ich empfehle Ihnen, mal auf den folgenden Link zu gehen …-kirche-st-goarshausen.de/ und
schauen Sie mal unter „Aktuelles“ nach. Und was lesen Sie da??? Zitat: „Mittwochsgottesdienst in Kaub.
Da seit längerer Zeit nur noch 3 Gemeindemitglieder am wöchentlichen Gemeindegottesdienst teilnehmen,
wird er für die nächste Zeit nicht mehr angeboten.“ So gedeiht die Kirche z.B. im Bistum von Kamphaus.
Ich bin tief beeindruckt. Und dafür wollen Sie am Ende des Jahres auch noch Dank sagen! Ich könnte mir
gut vorstellen, dass Bischof Kamphaus eines Tages die Frage hören wird: Franz, wo ist meine Herde die
du weiden solltest?
#36 vox populi 23:11:10 | Samstag, 30. Dezember 2006
Allen Tradis zum Trotz! Die katholische Kirche blüht und gedeiht in der Einheit mit ihren Bischöfen
(Kamphaus, Lehmann, Algermissen etc). Die wenigen Hetzer können daran nichts ändern. Das ist ein Grund,
zum Abschluss des Jahres Dank zu sagen.
#34 Gunsenum 21:51:25 | Samstag, 30. Dezember 2006
SENSATION Sensation! Wissenschaftlern ist die Vereinung der klassischen Geometrie mit der Relativitätstheorie
gelungen! Nach Pythagoras gilt a²+b² = c² und nach Einstein E = m*c². Schlußfolgerung: E = m*(a²+b²)
#29 Gunsenum 18:50:24 | Samstag, 30. Dezember 2006
@rüdesheim Wissense, der Desperatus und der Landorganist sind auch ganz „dufte“ Menschen. User (in?)
Breze nicht zu vergessen und auch der PetrusX ! Alle nett :) Dieser Graf Rosen formuliert geistvoll
Wie oft noch?? Wie oft noch, wollt ihr das Jahr 2006 Revue passieren lassen, einmal mit Abstimmung, dann
ohne, dann die peinlichsten Sachen, jetzt ist es der Zeitraffer,… Einmal reicht euch wohl nicht oder
sehe ich das falsch? So gut geschrieben bzw. korrekt recherchiert sind eure Artikel nicht dass man sie
mehrmals Revue passieren lassen muss eher das Gegenteil davon. kleiner Vorschlag für nächstes Jahr:
Wie wär es denn mit der Kategorie: Verbreitung von Falschmeldungen bzw. Schlecht Recherchiert, ich bin
mir sicher, da würde eine Menge zusammenkommen ;)
Rüdesheim und Gunsenum Rüdesheim, Buchholz ist ein Sternekoch, der sich u.a. auch in Mainz-Gonsenheim
niedergelassen hat. Sehr empfehlenswert, wenn man die gehobene Kochkunst mag. Gunsenum, Du bist mir in
der Vergangenheit schon des öfteren ob Deines freizügigen Konsums anständiger geistiger Getränke aufgefallen.
Wie Baron Rosen zu sagen pflegte: Von den milderen Weinchen ist mir der Cognag immer noch der liebste.
#19 Gunsenum 18:30:37 | Samstag, 30. Dezember 2006
Ha, Du Schlingelin! AN Dir ist ja eine kleine Närrin verlorengegangen…Gonsbachlerchen…ich lache gerade
Tränen! … nein, viel banaler: it’S recipy-time! FEUERZANGENBOWLE Für den Spaß mit dem klebrig süßen
Heißgetränk einfach den Stroh Rum nicht nur zum Tränken der Zuckerwürfel benutzen sondern auch einen
guten Schuss pur in die Brühe schütten. Wenn das Zeug ordentlich warm gemacht, wird haut es euch schon
nach 1 1/2 Tassen aus den Socken anstatt nach vier oder fünf. Günstiger kann man sich einfach nicht
besaufen. Nur Vorsicht mit dem Feuer, sonst endet der Vollrausch mit Verbrennungen schwersten Grades.
#10 Rüdesheim 18:16:41 | Samstag, 30. Dezember 2006
Gunsenum Ja ich warte auf Widerspruch!!!!!!! Die Gruppe hat es ja selbst in der Hand, wieder zu uns zurückzukommen:
Papst und Konzil anerkennen, eigentlich ganz einfach!!!! Dachte anfangs, Sie kommen aus Gonsenheim! Ja
ich komme direkt aus Rüdesheim!
@rüdesheim Da haben sie sicher recht! Der Widerspruch kommt, raten sie mal warum ich den Wikipediaartikel
wählte Ich werde jetzt auch die Spielerein bzgl. ihres Namens unterlassen. Sie kommen aus Rüdesheim?
#8 Rüdesheim 18:11:40 | Samstag, 30. Dezember 2006
Gunsenum Ach so…die kenne ich doch…dachte, der Piusverein wäre was anderes! Aber die Pristerbruderschaft
St. Pius gehört je eh nicht zur katholischen Kirche! Jetzt kommt bestimmt gleich Widerspruch von Symphatisanten
dieser Gruppe – aber deren lautes Aufschreien gegen diese Tatsache ändert ja nichts an derselbigen: Diese
Gruppe gehört nicht mehr zur katholischen Kirche!!! Tut mir ja auch leid für diese Gruppierung!!
zu „Deus caritas est“: „Deus caritas est“ § 6 „Ja, Liebe ist ,,Ekstase’’, aber Ekstase nicht im Sinn
des rauschhaften Augenblicks, sondern Ekstase als ständiger Weg aus dem in sich verschlossenen Ich zur
Freigabe des Ich, zur Hingabe und so gerade zur Selbstfindung, ja, zur Findung Gottes…“ Findung des
„Ich“ = Findung Gottes! Soviel zu diesem Wisch, der sich als „Enzyklika“ ausgibt. Es reicht.