Kinderabtreibung
Abtreibung aus der Sicht eines Mediziners
Unsere Medizin ist schizophren. Die Säuglings-Intensivstation kämpft um ein eineinhalb Kilo schweres Würmlein und gleich nebenan wird so ein kleines Geschöpf brutal umgebracht. Gibt es sie, die ‘humanen’ Abtreibungsbefürworter? Von Dr. med. Samuel Pfeifer.
(kreuz.net/Aktion Leben Deutschland) Unsere Medizin ist schizophren. In der Säuglings-Intensivstation kämpfen Ärzte und Schwestern Tag und Nacht um das Leben eines eineinhalb Kilo schweren Würmleins, um es später gesund seiner überglücklichen Mutter zu übergeben. Aber im gleichen Krankenhaus werden jedes Jahr Hunderte dieser kleinen Geschöpfe brutal umgebracht.

Unsere Gesellschaft ist schizophren. Tausende gehen auf die Straße, um für die Menschenrechte, für den Umweltschutz oder für den Frieden zu demonstrieren. Häufig sind es jedoch dieselben Demonstranten, die lauthals „das Recht auf den eigenen Bauch“ proklamieren und eine hemmungslose Freigabe der Abtreibung fordern. Wer anderer Meinung ist, wird niedergeschrieen.

Aber es gibt auch die verfeinerten, humanen Abtreibungsbefürworter. Ihnen geht es nur angeblich um das Wohl der betroffenen Frau, nur um eine Freigabe in den ersten drei Monaten. Ihre Sprache ist wertneutral: Sie sprechen von der Entfernung der Fruchtblase als handelte es sich um die Beseitigung eines störenden Hautflecks.

Wir alle stehen unter dem ständigen Trommelfeuer der Abtreibungs-Propaganda in Zeitung, Radio und Fernsehen. Da werden Statistiken gezeigt und Wissenschaftler zitiert, Psychologen, Soziologen und Mediziner. Und alle sagen sie dasselbe: Die Abtreibung muß liberalisiert werden, nur so können wir den betroffenen Frauen helfen.

Die raffinierte Mischung aus brutalen Slogans und feinfühligen Kommentaren hat ihre Wirkung auch auf bibeltreue Christen nicht verfehlt.
      
1 Lesermeinung
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#1   1+1=7   17:28:21 | Mittwoch, 5. Januar 2005
Sind die Menschen nur zu feig,
um etwas gegen eine extreme Minderheit zu tun? Oder.
Sind wirklich soviele Menschen für die Abtreibung?
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