kreuzmeldungen
Lebensgefahr + Homo-Selbstzerstörung + Am päpstlichen Herzen + Aus für die katholischen Jugendämter + Mehr die Gebäude als die Gotteshäuser
Lebensgefahr

Vatikan. Beim gestrigen Angelusgebet mahnte Papst Benedikt XVI., daß die moderne Kultur die Grundlagen der Familie bedrohe. Am Sonntag feierte die Kirche das Fest der Heiligen Familie. Der Papst unterstrich, daß die Familien die lebendigen Zellen der Gesellschaft seien. Am Abend betete der Papst im Petersdom die Vesper zum heutigen Fest der Muttergottes. Danach besuchte er noch die Krippe auf dem Petersplatz.

Homo-Selbstzerstörung

Vatikan. In seiner Weihnachtsansprache vor der Römischen Kurie am 22. Dezember sprach Papst Benedikt XVI. auch über die Sexualmoral. Der Heilige Vater erklärte, daß Homo-Ideologen versuchten, sich von ihrem Körper und seiner biologischen Gegebenheit loszusagen. Dabei zerstörten sie sich selber. Benedikt XVI. entgegnete jenen, die sagen, daß sich die Kirche in diese Fragen nicht einmischen solle: „Geht uns etwa der Mensch nichts an?“

Am päpstlichen Herzen

Vatikan. Der vatikanische Staatsekretär Tarcisio Kardinal Bertone äußerte sich gestern in einem Fernsehinterview zum Jahreswechsel. Der Kardinal erklärte, daß die Familie dem Papst sehr am Herzen liege. „Er hat von diesem Dilemma Europas gesprochen: dem Dilemma, mehr Kinder zu haben – aber auch über die problematische Frage, was wir den Kindern geben und welche Normen wir ihnen vermitteln.“

Aus für die katholischen Jugendämter

Deutschland. Im Bistum Essen werden alle katholischen Jugendämter mit dem heutigen 1. Januar geschlossen. Sie werden in eine Trägergesellschaft für Jugendarbeit überführt, die sich „Kinder- und Jugendarbeit im Bistum Essen GmbH“ nennt und gemeinnützig ist. Von den bisher über fünfzig Stellen in den Katholischen Jugendämtern des Bistums werden nur noch zehn Planstellen für Jugendarbeit übrigbleiben. Diese Beschäftigten werden im gesamten Bistum projektbezogen arbeiten.

Mehr die Gebäude als die Gotteshäuser

„Die Kunsthistorikerin Christel Darmstadt hat in ihrem Buch alle Sakralbauten Bochums gesammelt und später rosa Zettel hineingeklebt: an jede Kirche, über die der Bischof bereits das Todesurteil sprach. Es ist viel Rosa in dem Buch. Christel Darmstadt meint, dafür wird eine Stadt weniger bunt, wenn ihre Kirchen verschwinden: »Wichtige Marken« seien sie, »Dokumente der Baukultur, auf die eine Stadt nicht verzichten kann«. Deshalb kämpft Darmstadts Verein ‘Rettet Bochumer Kirchen’ mehr für die Gebäude selbst als für die Gottes-Häuser.“

Aus einem Artikel in der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 21. Dezember.
      
93 Lesermeinungen
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#95   obelix †   23:35:12 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@Stimme aus Wien
– aber auch rein philosophische Texte mit dem Inhalt „Eros“ sind mir nur wenige bekannt und eine Einbindung in ein größeres System ist mir zur gänze unbekannt.
Dann rate ich Ihnen dringend ab, mit der Suche danach anzufangen. Sie würden von einer Lawine überrrollt werden.
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#94   Stimme aus Wien   19:25:32 | Donnerstag, 4. Januar 2007
obelix
Philosophisch-theologische Texte müssen nicht unbedingt von Kleriker stammen – aber auch rein philosophische Texte mit dem Inhalt „Eros“ sind mir nur wenige bekannt und eine Einbindung in ein größeres System ist mir zur gänze unbekannt.
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#93   obelix †   16:02:41 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Dank für Ihre Antwort, Stimme
Stimme aus Wien:
Immer hin – kennen Sie einen anderen philosophisch-theologischen Text mir gleichem Inhalt?
Nein, ich habe Texte von Klerikern, in denen über Erotik (im weitesten Sinne) schwadroniert wurde, immer vermieden. Ausnahme: Casti Connubii. Aber das war eher ein Negativbeispiel, eben Erotik ausschliesslich schwarz und weiss gesehen.
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#92   Abu   13:26:23 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@ Obelix
„… spielt keine Rolle“ bezieht sich nicht auf die (moralische)Wertung bestimmter Institutionalisierungen der Familie (Schwule bilden keine Familie), sondern darauf, daß Familien soziologisch vorhanden sind, egal, welche staatlichen oder kirchlichen Formen das historisch annimmt.
Tut mir leid: Mit einer katholischen Ghetto-Erziehung kann ich nicht dienen. Aber wenn Sie Familie als beengend empfinden, scheint was nicht gestimmt zu haben. Familie steht übrigens auch demoskopisch extrem hoch im Kurs.
Staatliche und kirchliche Heime der 50er/60er Jahre sind von der Mehrzahl ihrer Bewohner nicht so erlebt worden, wie es gewisse Beststeller suggerieren. Aber: 1. Eine Anstalt ist nie schön, nie ein adäquater Familienersatz. 2. Viele durchaus gutwillige Betreuer waren damals überfordert, weil nicht ausreichend qualifiziert. 3. Es ist immer falsch, von Ausnahmesituationen und darin Ausnahmefällen auf das Wesen einer Sache zu schließen.
Prügel waren eben früher normal, heute ist Chaos oder Nicht-Erziehung normal. Dennoch sollte man eine Ohrfeige von sadistischen Anfällen o.dgl. unterscheiden. Auch Menschen, die gelegentlich eine gescheuert bekommen haben, sind deshalb mit ihrer Erziehung nicht gleich unzufrieden oder empfinden ihre Familie als Last, das ist doch Käse.
Von Verschwörung oder Umzingelung oder Weltuntergang sprechen Sie, ich nicht.
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#91   Stimme aus Wien   13:15:12 | Donnerstag, 4. Januar 2007
obelix
Neu in der Enzyklika ist allerdings, dass, wahrscheinlich zum allerersten Mal, Kleriker entdeckt haben, dass es so etwas wie Menschlichkeit und Gefühle überhaupt gibt.
Immer hin – kennen Sie einen anderen philosophisch-theologischen Text mir gleichem Inhalt?
Das „Rentensystem“ der Antike auf die heutige Industriegesllschaft übertragen zu wollen ist kühn. Ein ganz klein wenig haben sich die Verhältnisse in den letzten dreitausend Jahren schon verändert.
Ja schon – im Prinzip aber nicht – was die Kinder früher direkt an Sorge gegenüber den Eltern leisten mussten, wird heute in ein Topf geworfen und gemäß einer Regelung ausgeteilt. So wahnsinnig viel Unterschied sehe ich hier nicht. Jemand muss bezahlen für die Generation vor mir.
Dass es andere Systeme gibt, bestreite ich nicht – vielleicht sind sie auch besser, als die unsrige. Jedoch, zur Diskussion steht, ob man in diesem Rentensystem jemand, der dafür nichts tut, die gleiche Rechte haben soll, wie diese, die ihren Pflichten nachkomen.
Allerdings – die Pflichten gegenüber der Gesellschaft in der man lebt beschränken sich nicht nur auf die Aufrechterhaltung eines Rentensystems. Außer – man ist der Meinung, die eigene Gesellschaft ist nur eine Ansammlung an Iundividuen auf einem bestimmten Gebiet – was für ein rechtes Verständnis der Gesellschaft zuwiderlaufen würde.
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#90   obelix †   12:54:39 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@Stimme aus Wien
Das Novum ist allerdings, dass Caritas und Erotika des gleichen Urspungs und gleiches Zeil haben.
Neu in der Enzyklika ist allerdings, dass, wahrscheinlich zum allerersten Mal, Kleriker entdeckt haben, dass es so etwas wie Menschlichkeit und Gefühle überhaupt gibt.
Bisher sollten wir ja nach dem schwarz-weiss-Prinzip funktionieren wie Maschinen: geht – geht nicht. Mal sehen, ob die alten Herren Oligarchen noch weiter lernfähig sind. Bei Ratzinger scheint es jedengfalls so zu sein.
Das „Rentensystem“ der Antike auf die heutige Industriegesllschaft übertragen zu wollen ist kühn. Ein ganz klein wenig haben sich die Verhältnisse in den letzten dreitausend Jahren schon verändert.
Auf alle Fälle geht es nicht mit dem klassichen „Expansoinsprinzip“. In den bösen lutherisch-sozialistischen Ländern im Norden hat man mit anderen Finanzierungen recht gute Erfahrungen gemacht. Aber wie gesagt, sozialistisch und damit von Grund auf böse.
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#89   Stimme aus Wien   12:38:20 | Donnerstag, 4. Januar 2007
methusalix & obelix
Ein Rentensystem, das wie unser „Generationenvertrag“, nur funktioniert, wenn die Bevölkerung andauernd wächst, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Ja, Sie haben recht – es handelt sich um ein System, dass bereits in der Antike verwendet wurde: Kinder sorgen für ihre Eltern – dafür müssen die Eltern sorgen, dass sie Kinder haben.
Dieses System mag überaltert sein, jedoch versuchen Menschen, die gemäß dieses Systems ihren Aufgaben nicht nachkommen, die selbe Vorteile haben als die, die diesem System etwas dazu beigetragen haben.
Es steht nämlich nicht die Frage nach der Zweckmäßigkeit der Regelung im Raum, sondern um eine Forderungen innerhalb des Systems.
Warum hat dann der deutsche Klerus mit aller Gewalt ihrer Lobby versucht, die eingetragene Lebenspartnerschaft in Deutschland zu verhindern
Deppen gibt es leider überall – auch im Vatikan – die konnte man allerdings damals ruhig halten.
Betreffend „Deus caritas est“ – ich hoffe, Sie haben keine praktische Anweisungen für Ihr erotisches Leben gesucht – alle Achtung, dass Sie versucht haben, die Enzyklika auch auf Latein zu lesen (ich hätte diese Möglichkeit nicht. Ich:Latein=0:1).
Das Novum ist allerdings, dass Caritas und Erotika des gleichen Urspungs und gleiches Zeil haben.
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#88   obelix †   11:58:40 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@Abu Teil 1
Abu: @ Methusobelix
Welche Formen der Institutionalisierung…spielt überhaupt keine Rolle.
Wie schön! Dann dürfte die eingetragene Lebensgemeinschaft, oder ein ohne Trauschein zusammen lebendes Paar, ja kein Problem mehr für die Kirchenoberen sein. Das Ende aller „Unzucht“ ist da!
… auch wenn Sie aus verkorksten Verhältnissen kommen!
Nur weil Sie im katholischen Denk-Ghetto aufgewachsen sind, müssen alle, die von ihren Eltern das selbständige Denken gelernt haben aus verkorksten Verhältnissen kommen?
… – Familie und Kirche sind von jeher Oasen der Freiheit und Menschlichkeit gewesen – …
Diese „Oase der Menschlichkeit“ haben die Insassen dieser „Oase“ aber ganz anders erlebt. Fragen Sie mal einen früheren Zögling katholischer Heime, wie es ihm ergangen ist bei den „menschlichen“ Nonnen und Erziehern. Nachzulesen in: Schläge im Namen des Herrn www.tagesspiegel.de/….10.2006/2837676.asp
Und die Prügelstrafe in den Familien wurde auch nicht unbedingt von den Klerikern bis aufs Messer bekämpft, ganz im Gegenteil!
… ist die typische Methode aller Ideologen und Sektierer.
Also Ideologen und Sektierer sehen sich von Feinden umzingelt, sehen in jeder Ecke eine Verschwörung gegen sich und vermuten den Untergang in kürzester Zeit auf uns zukommen, wenn wir uns nicht ihren Forderungen beugen. Alles Merkmale, die auf Sie hervorragend passen.
Rest von der Begrenzung abgeschnitten; folgt später, wenn Abu dann noch Lust hat
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#87   Abu   09:27:02 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@ Methusobelix
Nachdem Sie nun mit drei großen Schwafelaufsätzen Ihre 68er Meinung zu Protokoll gegeben haben:
Selbstverständlich gab es immer schon, historisch durchgehend, Familien. Welche Formen der Institutionalisierung sich die Leute sich in bestimmten Phasen der Geschichte in bestimmten Gebieten leisten konnten oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle. Es ist tragisch, wenn Menschen nicht wissen, wer ihre Eltern sind oder nur bei einem Elternteil aufwachsen. Aus dieser Not brauchen Sie nun wirklich keine Tugend machen, auch wenn Sie aus verkorksten Verhältnissen kommen!
Nicht die Kirche hat über die Institution Familie „Macht ausgeübt“ – Familie und Kirche sind von jeher Oasen der Freiheit und Menschlichkeit gewesen – im Verhältnis zu unstabilen und inhumanen Zuständen „draußen“. Diese „Gewächshäuser“ des Menschen zu bekämpfen und abzuschaffen, sich unter den Nagel zu reißen und zu instrumentalisieren ist die typische Methode aller Ideologen und Sektierer. Denn so blöd sind die Feinde des Menschen nicht, daß sie nicht wüßten, wie man den Menschen am besten isoliert, um ihn in den Griff zu bekommen. Der vereinzelte, isolierte, nackte Mensch, von Geburt an dem Zugriff von Partei, Staat, Wirtschaft, Medien ausgeliefert, das ist das Ergebnis der Zerstörung der Familie und der Schwächung der Kirche.
Und bei IHNEN sind diese Leute am Ziel: Denn SIE sind so grunzblöd, daß Sie das als „Befreiung“ feiern, weil Sie eine verkorkste Vergangenheit haben. Das System spart sich die Pillen …
^-^
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#86   methusalix †   17:21:46 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@Abu, @Beobachterin
Die Familie ist mitnichten seit aller Ewigkeit die Keimzelle des Staates; schon eher die Keimzelle der Macht über Menschen, wenn man vom absoluten Regiment des Vaters über die Familie ausgeht.
Das war in Deutschland so bis weit in die fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Ich habe diesen Zirkus in meiner Kindheit noch miterlebt. Als ich operiert werden musste, durfte meine Mutter die Einwilligungserklärung NICHT unterschreiben. Dazu musste mein Vater extra von seinem auswärtigen Arbeitsplatz anreisen. So wichtig waren die Frauen und Mütter dem Staat (und der Kirche).
Genau diese Macht über die Familie wollte die Kirche über den Weg über die Väter ausüben.
Entscheiden welche Schule besucht wird, welcher Beruf ergriffen werden durfte; das musste meine Frau am eigenen Leib leidvoll erfahren, als sie von ihrem Vater in einen ungeliebten Beruf gezwungen wurde. Dürfen Mädchen an die Uni? Standardantwort: „Auf keine Fall! Die heiraten ja doch“
Und das alles soll die Keimzelle eines funktionierenden Staatswesens sein?
Da lobe ich mir die 68er! Seither können unsere Mädels und Jungs selbstverantwortlich entscheiden, welchen Beruf sie ergreifen. Wenn auch noch das katastrophale, dreigliedrige Schulsystem ganz tot ist, dann könnte die Familie die Keimzelle des Staates werden. Aber bestimmt nicht so, wie konservative Spinner sich das vorstellen.
Beobachterin: Homo-Mafia
Na dann nehmen Sie sich in acht, dass Sie nicht einem vor die Tommy-Gun laufen. Der knallt Sie gnadenlos ab
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#85   obelix †   17:02:08 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@Stimme aus Wien, @Abu
.sondern zu wenig sozialversicherungspflichtig vollwertige Arbeitsplätze haben.
Viel mehr Kinder würden unsere „Rentenprobleme“ nur verschärfen, statt verringern.
Der Papst und die Kirche hat und hätte nichts gegen „Eingetragene Partnerschaften“ …
Warum hat dann der deutsche Klerus mit aller Gewalt ihrer Lobby versucht, die eingetragene Lebenspartnerschaft in Deutschland zu verhindern?
Abu: @ …lix: Ramiero Cantalamessa zur Homo-„Ehe“:
„…dass dies nicht zu einer Schwächung der Institution Familie wird, die ja in der modernen Kultur bereits sehr bedroht ist.
Alle Konservativen und Fundamentalisten sowie katholische Traditionalisten und Antimodernisten sollten sich, bevor sie beginnen über Ehe und Familie zu schwadronieren, zunächst einmal geschichtskundig machen. Die „Ehe und Familie“, wie sie hier als Keimzelle des Staates von alters her propagiert werden, sind noch keine zweihundert Jahre alt. Vorher gab es diese „Ehen und Familien“ gar nicht, weil die meisten Menschen, damals auch Untertanen und Leibeigene genannt, sich das gar nicht leisten konnten oder es einfach nicht durften.
Ehe in diesem Sinne, konnte sich nur eine sehr dünne Oberschicht aus Adel und reichem Bürgertum leisten. Der grösste Teil der Bevölkerung musste unverheiratet bleiben und so waren damals auch die Zuwachsraten der Einwohnerzahlen. Äusserst bescheiden.
Die Familie ist mitnichten seit aller Ewigkeit die Keimzelle des Staates; schon eher die Keimzelle der Macht …
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#84   methusalix †   16:58:41 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@Stimme aus Wien
Stimme aus Wien: obelix
Ich glaube nicht, dass Sie und @stimme der vernunft die Enzyklika Deus Caritas est zur gänze gelesen haben…
Doch, ich habe sie komplett gelesen; zunächst die deutsche Übersetzung und dann habe ich mich, mein Stowasser begann zu glühen, am Original versucht.
Ergebnis: Ich frage mich, was der Heilige Vater (der sich nach Jesus nicht Vater nennen lassen darf) von Erotik verstehen kann und DARF.
Sie haben einige angesprochen:
dass verheiratete Männer und Frauen, …
Ja, sie nehmen etwas weg – sie halten sich nicht an den „Generationsvertrag“ – die Grundlage unsrers Sozialsystems…
Ein Rentensystem, das wie unser „Generationenvertrag“, nur funktioniert, wenn die Bevölkerung andauernd wächst, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Stellen Sie sich vor, die deutsche Bevölkerung, jetzt über 82 Millionen Menschen, würde massiv anwachsen, so wie das der Fall wäre, wenn jede Frau im entsprechenden Alter mindestens drei bis vier, oder mehr Kinder hätte. Wo wäre die Bevölkerungsdichte in zehn oder zwanzig Jahren? Dabei ist nicht einmal das Problem, wie wir die Bevölkerung unterbringen oder ernähren. Das grösste Problem ist, dass wir für einen derartigen Bevölkerungszuwachs keine Arbeitsplätze hätten.
Ihr Denkfehler ist der übliche von Konservativen: „Uns fehlen die Menschen, unsere Sozialsysteme aufrecht zu erhalten!“
Richtig ist (und das Absinken der Arbeitslosenzahlen in Deutschland beweist dies), dass wir nicht zu wenig Menschen haben, sondern…
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#83   Abu   13:49:02 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Aber, aber …
Sie sind aber streng! Das ist doch ein Kapuzinerpater, der als Charismatiker gilt …
;-)
Spaß beiseite: Gehen wir vom Wehen des Heiligen Geistes aus, dann hat Pater C. wahrscheinlich gemeint:
– mater heißt Mutter. Das setzt eine biologische Mutterschaft voraus (sehen wir einmal von einer künstlichen Befruchtung einer Lesbe mit befruchteter Eizelle derselben ab)
– matrona ist die Ehefrau. Die alten Römer wären wohl nicht auf die Idee gekommen, es könnte die „Ehefrau“ einer „Ehefrau“ sein.
– matrimonium heißt im Plural auch Ehefrauen, matrimonialis ehelich. Sprachlich ist bestimmt kein Lesbenduo gemeint. Und der gute Pater kennt womöglich nur männliche Schwule.
Aber zugegeben: Der von Ihnen zitierte Satz ist weniger ein zwingendes Argument als ein italienischer Schlenker …
^-^
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#82   stimme der vernunft †   09:28:23 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Cantalamesa
Der ureigene Sinn des Wortes „Ehe“ beschreibt (nach dem lateinischen Ursprungswort „matrimonium“) die Funktion der Mutter (matris) und deckt die Unsinnigkeit eines solchen Vorgehens auf.
Merkt der Gute eigentlich nicht was er da bezüglich seines Anliegens für Unsinn sagt?
Dass in dem Wort „matrimonium“ eben nur die Funktion der Mutterschaft beschrieben wird, ist doch eher das Gegenteil eines Argumentes für die traditionelle Ehe. Zwei Lesben können das „Matrimonium“ im Ursinne des Wortes (Mutterschaft) ja viel besser ausfüllen als ein Mann und eine Frau.
Und der ist päpstlicher Hofprediger? Hmm, naja, irgendwie muss man dem Mann ja auch sein Gnadenbrot zukommen lassen, aber ob ein Intellektueller wie Benedikt von so einer Predigt vom Hocker gerissen wird? Naja, vielleicht schon, aber eher vor Erschaudern ob der wirren Gedanken.
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#81   Beobachterin   21:36:24 | Dienstag, 2. Januar 2007
Homo-Mafia
Die Schwulen sind zu einer gesellschaftlichen Mafia geworden.
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#80   ExBochumer †   18:47:30 | Dienstag, 2. Januar 2007
Und dennoch bleibe ich dabei:
Der Wiener ist [von der Redaktion gelöscht], der sich rausnimmt, hier den Ober-Zensor herauszukehren.
Natürlich mit einer Fäkalsprache und einem Ton, der [von der Redaktion gelöscht] nicht angemessen ist.
Löscht mich, kreuz.net. Das ist im Sinne der [von der Redaktion gelöscht], wie es auch ein Wiener Doktor ist.
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#79   wiener   18:00:51 | Dienstag, 2. Januar 2007
an die redaktion: danke
dafür, dass sie die meine person betreffenden beiträge von „exbochumer“ entfernt haben.
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#78   Stimme aus Wien   16:31:47 | Dienstag, 2. Januar 2007
stimme der vernunft
Die Zölibatären dagegen stehen, wie du selbst schreibst, ausserhalb der Solidargemeinschaft.
Haben Sie mal die Möglichkeit gehabt, die Anzahlt der Mütter oder Väter von Priestern in den Altersheimen nachzuzählen – wohl kaum. Es gibt kaum welche – sie werden nämlich überwiegend von den zölibater lebenden Töchtern und Söhnen betreut.
Aber zum Unterschied zu den Kinderlose Ehepaare und Zölibatäre, die Homosexuellen müssen die Priester und Ordensfrauen für die betreffende die Zeit, wo sie nicht mehr ihre Funktion ausführen können, für die eigene Einnahmen und die Ausgaben der karnkenversicherung selbst sorgen.
Im Gegenteil zu den Kinderlosen – die die allgemeine Kranken- und Pensionsversicherung mit der Kranken- und Unfallversicherung den Privatversicherungen verwechseln.
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#77   Abu   16:26:55 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ …lix: Ramiero Cantalamessa zur Homo-„Ehe“:
„Was der Kirche wichtig ist, und was allen Menschen wichtig sein sollte, die am zukünftigen Wohl der Gesellschaft interessiert sind, ist, dass dies nicht zu einer Schwächung der Institution Familie wird, die ja in der modernen Kultur bereits sehr bedroht ist.
Man weiß nur zu gut, dass die wirkungsvollste Form, den Sinn einer Wirklichkeit oder eines Wortes zu entleeren, in der Banalisierung und der Erweiterung besteht, so dass plötzlich ganz unterschiedliche, ja sogar miteinander völlig unvereinbare Dinge ausgesagt werden. Dies geschieht, wenn ein homosexuelles Paar mit der Ehe von Mann und Frau gleichgestellt wird. Der ureigene Sinn des Wortes „Ehe“ beschreibt (nach dem lateinischen Ursprungswort „matrimonium“) die Funktion der Mutter (matris) und deckt die Unsinnigkeit eines solchen Vorgehens auf.
Man sieht vor allem nicht den Grund für eine solche Gleichstellung, da entsprechende Rechte ja auch auf andere Weise sichergestellt werden könnten. Und ich sehe nicht ein, warum dies unbedingt nach einer Eingrenzung und Verletzung der Würde von homosexuellen Personen klingen muss, denen gegenüber wir doch alle die Verpflichtung zu Respekt und Liebe spüren …“
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#76   stimme der vernunft †   15:27:25 | Dienstag, 2. Januar 2007
@stimme aus wien
Sie haben recht – aber bekanntlich haben alle die, von Ihnen Angeführten – ihre eigene Kranken- und Pensionsversicherungskasse – sprich, die liegen nicht an der Tasche der normalen Kassenzahler
Das ist nun wirklich ein seeeehr gutes Argument – aber für die Gegenseite!
Während verheiratete Heteros vom Ehegattensplitting profitieren und Frau und Kinder kostenlos mitversichern können in der gesetzlichen KV müssen Homosexuelle in jedem Fall volle Steuern und volle KV-Beiträge zahlen, auch wenn sie verpartnert sind.
Sie finanzieren also die Ehepaare mit.
Die Zölibatären dagegen stehen, wie du selbst schreibst, ausserhalb der Solidargemeinschaft.
Nach deinen eigenen Argumenten sind die Schurken: Kinderlose Ehepaare und Zölibatäre, die Homosexuellen aber gehören nicht dazu, ganz im Gegenteil.
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#75   wiener   15:27:01 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ rudolfsohn
da sag ich doch:
chapeau – sie beweisen sportsgeist!
^-^ :)3
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#74   rudolfsohn   15:19:49 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Ex-Bochumer, ich freue mich in gleichem Masse über über Deine Beiträge
wie ich mich über die des „wiener“ ärgere.
Und so mag es mir jetzt auch noch so sehr widerstreben Letztgenanntem beizupflichten.
Das war nun wirklich recht harmlos und doch auch lustig, dass Schnabeltierkönig und ich heiraten sollen. :-)
Ob „wiener“ für die Homoehe ist, weiss ich nicht; dazu lese ich seine Beiträge zu selten. Aber eines ist sicher: Dieses Scherzlein war es weissgott nicht, das ihn als Befürworter der Homo-Ehe entlarvt hätte …
Ich grüsse Dich jedenfalls herzlich. Auch Dir ein gutes neues Jahr.
Und schreib auch 2007 weiter so gute Beiträge wie bisher. :)3
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#73   stimme der vernunft †   14:59:49 | Dienstag, 2. Januar 2007
@stimme aus wien
Der Papst und die Kirche hat und hätte nichts gegen „Eingetragene Partnerschaften“ – sie können nur mir der Ehe nicht gleichgestellt werden.
Ich kann verstehen, dass du als halbwegs aufgeklärter Christ das gerne glauben möchtest, es entspricht nur leider nicht der Realität.
Der ehemalige Kardinal Ratzinger hat in seinen „Erwägungen zu den Entwürfen einer Rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen Homosexuellen Personen“ erst vor dreieinhalb Jahren geschrieben, dass selbst das klitzekleinste rechtliche Zugeständnis an homosexuelle Partnerschaften einer „Legalisierung des Bösen“ gleichkäme und dass ein braver Katholik moralisch verpflichtet sei, mit allen Mitteln dagegen zu kämpfen, dass auch nur kleinste rechtliche Zugeständnisse gemacht werden.
Es ist klar, dass dieses Schreiben jedem, der geistig die 1950er Jahre hinter sich gelassen hat, zutiefst peinlich sein muss, wenn du dir allerdings tatsächlich einreden willst, die Kirche und der Papst „hätten nichts gegen eingetragene Partnerschaften, solange sie nur nicht mit der Ehe gleichgestellt sind“ dann bist du komplett auf dem Holzweg. Leider.
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#72   Stimme aus Wien   14:52:52 | Dienstag, 2. Januar 2007
stimme der vernunft
oder wie Priester, Bischöfe, Päpste, Nonnen, geweihte Jungfrauen und überhaupt jeder, der sich gegen das heiraten entscheidet.
Aber ich weiss ja, das natürlich etwas gaaaaaaanz anderes, klaro. So hat halt jeder seine subjektive Wahrheit.
Sie haben recht – aber bekanntlich haben alle die, von Ihnen Angeführten – ihre eigene Kranken- und Pensionsversicherungskasse – sprich, die liegen nicht an der Tasche der normalen Kassenzahler – in Österreich auf jeden Fall.
Wie das in den anderen Ländern gehandhabt wird, das weiß ich nicht.
Übrigens – natürlich – für ihre Pension sollten die selber sorgen. Aber das tun sie auch – ohne die dafür die öffentliche Hand in Anspruch zu nehmen.
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#71   wiener   14:52:47 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ exbo: ???
was faseln sie da eigentlich …
übrigens: sind alle ihre neujahrsvorsätze so kurzlebig wie dieser?
Mit Ihnen setze ich mich nicht mehr auseinander. Ich ignoriere Sie einfach. Außer heißer Luft kommt von Ihnen nichts.
und von welchen „schuldzuweisungen“ in welchem zusammenhang reden sie da?
ich bin mir sicher, dass die geneigte leserschaft ähnlich gespannt ist wie ich …
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#70   ExBochumer †   14:43:17 | Dienstag, 2. Januar 2007
Aha…
Wiener und rudolfssohn in einer Person?
Ich wage es zu bezweifeln.
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#69   stimme der vernunft †   14:41:44 | Dienstag, 2. Januar 2007
@stimme aus wien
Ja, sie nehmen etwas weg – sie halten sich nicht an den „Generationsvertrag“ – die Grundlage unsrers Sozialsystems – ebenso wie die heterosexuelle Paare, die bewusst den Kindersegen ablehnen
oder wie Priester, Bischöfe, Päpste, Nonnen, geweihte Jungfrauen und überhaupt jeder, der sich gegen das heiraten entscheidet.
Aber ich weiss ja, das natürlich etwas gaaaaaaanz anderes, klaro. So hat halt jeder seine subjektive Wahrheit.
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#68   wiener   14:36:55 | Dienstag, 2. Januar 2007
ich bin mir sicher …
… dass der für seinen großartigen sinn für humor bekannte „rudolfsohn“ den satirischen charakter meines kommentars besser erkannt hat als sie, exbo …
also: nehmen sie sich selbst nicht ganz so ernst!
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#66   wiener   14:07:33 | Dienstag, 2. Januar 2007
wenn man das so liest …
Schnabeltierkönig: rudolfsohn@
DU BIST MEIN NEUER HELD! BITTE WEITER SO!
Rudolfsohn:Ich freue mich, dass meine Beiträge offensichtlich eine Bereicherung für Dich sind und das wiedergeben, was Du wie andere gesund denkende Menschen auch empfindest.
Held? Na ja, so schön wie es auch ist (Merci für Dein dickes Kompliment), so bescheiden macht es mich auch.
Denn übermässig viel kann man ja gegen so viel geballte Schwuchtelei auch nicht ausrichten.
Grosses Lob auch an Dich, lieber Schnabeltierkönig.
vielleicht solltet ihr heiraten …
:(3
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#65   Stimme aus Wien   13:43:25 | Dienstag, 2. Januar 2007
ExBochumer
Es tut mir leid, ich bin mir der Tatsache bewusst:
Meine Gabe des Faselns ist Ihrer weit unterlegen – ich kann und werde es mit Ihnen nicht aufnehmen. Ich muss leider bei den Tatsachen bleiben.
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#64   ExBochumer †   13:24:07 | Dienstag, 2. Januar 2007
Auch Sie, „Stimme aus Wien“ …
faseln.
Faseln Sie ruhig weiter.
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#63   rudolfsohn   13:21:07 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Romulus und Schnabeltierkönig
Montag, 1. Januar 2007 10:17
Romulus: @rudolfsohn
Ihnen und Ihren lieben ein gesegnetes Neues Jahr 2007! Gut, dass sich der Hl. Vater mal zu den Homo-Ideologen geäußert hat und dass damit ganz klar deutlich wird, dass die Kirche eine neu erfundene Genesis nie hinnehmen wird. Mann und Frau gehören zusammen und nicht Mann und Mann
Wie sehr Sie mir doch aus dem Herzen sprechen. Danke für Ihre Wünsche. Ich schätze Ihre Beiträge sehr und lese sie mit grossem Gewinn. :)3
Montag, 1. Januar 2007 09:46
Schnabeltierkönig: rudolfsohn@
DU BIST MEIN NEUER HELD! BITTE WEITER SO!
Ich freue mich, dass meine Beiträge offensichtlich eine Bereicherung für Dich sind und das wiedergeben, was Du wie andere gesund denkende Menschen auch empfindest.
Held? :-$ Na ja, so schön wie es auch ist (Merci für Dein dickes Kompliment), so bescheiden macht es mich auch.
Denn übermässig viel kann man ja gegen so viel geballte Schwuchtelei auch nicht ausrichten. :-S
Grosses Lob auch an Dich, lieber Schnabeltierkönig. :)3
Deine gradlinigen und kompromisslosen Beiträge haben mir schon immer gefallen. Ich freue mich jedesmal von Dir zu lesen. Du eierst nicht gross rum und fackelst nicht lange. ^-^ Du triffst genau den richtigen Ton, wie man mit den rosa Brüdern umspringt.
Ein gutes 2007 auch für Dich!
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#62   Stimme aus Wien   13:07:39 | Dienstag, 2. Januar 2007
obelix
Ich glaube nicht, dass Sie und @stimme der vernunft die Enzyklika Deus Caritas est zur gänze gelesen haben. Über einer Entscheidung – wen, wann und wie wir jemanden lieben dürfen, keine Rede. Aber eine sehr gute Integration der Erotik in die „Caritas“.
Mit Ihrer Feststellung: SEELSORGE nicht „Bettsorge“ haben Sie natürlich recht – Gott sei Dank – seit längerer Zeit hat sich die Lehre der Kirche von der Bettsorge verabschiedet – außer hier im x-net – hat aber mit der Lehre der Kirche nichts zu tun.
Von Unwissenheit und Arroganz strotzende Rede in Spanien würde ich nicht sprechen. Schaut man die Dinge an sich an, glaube ich kaum, dass Sie zu einem anderen Schluss kämen.
Sie haben einige angesprochen:
dass verheiratete Männer und Frauen, die das gleiche Geschlecht zur Partnerschaft gewählt haben, anderen Verheirateten etwas wegnehmen
Ja, sie nehmen etwas weg – sie halten sich nicht an den „Generationsvertrag“ – die Grundlage unsrers Sozialsystems – ebenso wie die heterosexuelle Paare, die bewusst den Kindersegen ablehnen.
Der Papst und die Kirche hat und hätte nichts gegen „Eingetragene Partnerschaften“ – sie können nur mir der Ehe nicht gleichgestellt werden. Es gibt die Regelung von „Eingetragenen Partnerschaften“ in verschiedenen Ländern – und die Kirche hatte sich dazu überhaupt nicht geäußert – wenn, dann nur um klar zu stellen, dass es sich nicht um Ehe im kirchlichen Sinn handelt – daher sei auch keine kirchliche Eheschließung möglich…
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#61   ExBochumer †   13:00:40 | Dienstag, 2. Januar 2007
Auch Sie, Obelix
… sind ein nicht zu überbietender Quatschkopf.
Sie stehen nunmehr auf meiner Ignore-List.
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#60   obelix †   12:46:55 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Ex Bochumer
ExBochumer: Wer dem Hl. Vater einen Maulkorb verpassen will,…
Von Vernunft weiß dieser Typ nichts.
Trifft auf den „Papst“, der sich nicht Vater nennen lassen darf, zu; haargenau.
Dem geht es um Macht. Er will entscheiden wen wir lieben dürfen, wann wir lieben dürfen und nicht zuletzt wie wir lieben dürfen.
Es geht ihm um die alleinige Entscheidungsgewalt über unser Leben bis in die allerintimsten Details hinein.
Gott sei Dank haben die allermeisten Katholiken den Klerus inzwischen aus ihren Betten geworfen und jetzt ist natürlich das Gejammer in der Hierarchie gross. Daher diese von Unwissenheit und Arroganz strotzende Rede in Spanien.
Deswegen die heftige Ablehnung dieses allumfassenden Machtanspruches bei den Menschen.
Es wäre allen Beteiligten gedient, wenn sich der Klerus an seine ureigenste Aufgabe erinnern würde: SEELSORGE nicht „Bettsorge“ oder „Intimpflege“ ist die Aufgabe, die Jesus den Priestern mit auf den Weg gegeben hat.
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#59   ExBochumer †   12:06:53 | Dienstag, 2. Januar 2007
Wer dem Hl. Vater einen Maulkorb verpassen will,
wie diese obskure „Stimme der Vernunft“, hat nicht viel von Kirche verstanden. Offenbar ist er ein Außenstehender, der sich aufplustert wie ein selbstverliebter Pfau, und in sein eigenes Reden selbstverliebt ist.
Von Vernunft weiß dieser Typ nichts.
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#58   Bonjour   11:34:35 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Meth’obelix
Könnte da nicht vom „PACS“ die Rede gewesen sein, den auch heterosexuelle Paare eingehen können?
Im übrigen stimme ich Ihnen – wie meist – vollkommen zu.
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#57   obelix †   11:25:15 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Abu Teil 2
Das Sich-Entscheiden wird dann für die, die darum ringen, noch schwieriger.
Diese Männer und Frauen haben sich entschieden, öffentlich und endgültig! Da gibt es kein Ringen um irgendeine Entscheidung mehr. Ein weiterer Punkt, den er nicht verstehen will.
Dazu kommt die Relativierung der Geschlechter-Differenz bei dieser anderen Form der Partnerschaft.
Hier wird nichts relativiert. Es ist ein Lügenmärchen von unverheirateten, alten Männern, die glauben im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit zu sein, dass verheiratete Männer und Frauen, die das gleiche Geschlecht zur Partnerschaft gewählt haben, anderen Verheirateten etwas wegnehmen. So als würden Paare mit Kindern den Paaren ohne Kindern etwas wegnehmen können.
Die Unwissenheit der Zölibatäre grenzt hier ans lächerliche.
Es ist nun gleich, ob es sich um das Miteinander von Mann und Frau oder…
Also irgenwie konterkariert er hier sein oben gesagtes selbst. Zuerst sagt er, „diese Menschen“, das Wort Homosexuelle kann er gar nicht mehr aussprechen, so verklemmt ist er, „…haben diesen Weg gewählt, weil…“ und „…Das Sich-Entscheiden…“ und „…die darum ringen,…“ und im nächsten Abschnitt qualifiziert er genau diese Entscheidung, die er oben als eigene Entscheidung der Homosexuellen geisselt, als Rückfall in die nackte Biologie des Menschen ab. Was jetzt? Eigene Entscheidung oder reine Biologie?
Ein weiterer schlagender Beweis für die vollkomene Ahnungslosigkeit der katholischen Zwangszölibatäre in Sachen Sexualität!
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#56   methusalix †   11:22:19 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Abu Teil 1
Abu: Benedikt sagte in Spanien:
„…Ein Großteil dieser Paare hat diesen Weg gewählt, weil sie sich – jedenfalls im Augenblick – nicht imstande fühlen, die rechtlich geordnete und bindende Gemeinschaft der Ehe anzunehmen.
Das heisst, der Mann glaubt allen Ernstes, von wissen kann man bei so einem Unsinn nicht mehr reden, dass „diese Paare“, das Wort Männer kann er gar nicht aussprechen, ganz einfach wählen können, ob sie Männer oder Frauen lieben wollen.
Ein weiterer Beweis für die vollkommene Ahnungslosigkeit des Klerus der römisch-katholischen Kirche und für deren absolute Unmenschlichkeit.
So ziehen sie es vor, im bloßen Faktum zu bleiben. Wenn nun eine neue Art von Rechtsform geschaffen und damit die Ehe relativiert wird, erhält der Verzicht auf die endgültige Bindung sozusagen ein rechtliches Siegel.
Noch etwas, was der Papst (der sich nach Jesus doch gar nicht Papst = Vater nennen lassen darf) überhaupt nicht begriffen haben kann.
Homosexuelle wollen eine eingetragene Partnerschaft öffentlichen Rechts besiegeln können, weil sie eine endgültige Bindung eingegangen sind. Dass der Bischof von Rom diesen Menschen genau diese Bindung abspricht ist schlicht und einfach beleidigend. Im Vergleich dazu wäre eine Bezeichnung des Priesterseminars in St. Pölten unter dem unsäglichen Bischof Krenn als Hurenhaus für Strichjungen, wohl ein anerkennendes Lob gewesen.
Fortsetzung als obelix
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#55   stimme der vernunft †   10:47:43 | Dienstag, 2. Januar 2007
Ursli
Wenn der Gegensatz zu asexuellem Leben für dich Herumgehure ist, und der Gegesatz zum Zölibat die Unzucht, dann würde ich gerne mal hören, was deine Eltern dazu meinen.
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#54   HansUrs   10:40:06 | Dienstag, 2. Januar 2007
@„Stimme der Vernunft“
Natürlich: von Sexualität verstehen nur Playboys und Nymphomaninnen so richtig etwas – und das Thema „Krieg oder Frieden“ überlassen wir den Generälen, weil die sich da am besten auskennen. Welch’ ein Unfug!
Die Stellungnahme zu moralischen und gesellschaftspolitischen Zeitfragen gehört zu den genuinen Aufgaben des kirchlichen Lehramtes.
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#53   stimme der vernunft †   10:21:22 | Dienstag, 2. Januar 2007
wen interessiert schon
das Geschwätz des Papstes zum Thema Homosexualität. Er soll mal lieber von Dingen reden, von denen er was versteht, und seine absonderlichen Ansichten zu Themen wie Familie, Partnerschaft und Sexualität für sich behalten, denn davon versteht er ja schon von Amts wegen ungefähr soviel Lieschen Müller von Quantenmechanik.
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#52   Abu   09:24:38 | Dienstag, 2. Januar 2007
Benedikt sagte in Spanien:
„An dieser Stelle kann ich meine Beunruhigung über die Gesetze bezüglich der De-facto-Partnerschaften nicht verschweigen. Ein Großteil dieser Paare hat diesen Weg gewählt, weil sie sich – jedenfalls im Augenblick – nicht imstande fühlen, die rechtlich geordnete und bindende Gemeinschaft der Ehe anzunehmen. So ziehen sie es vor, im bloßen Faktum zu bleiben. Wenn nun eine neue Art von Rechtsform geschaffen und damit die Ehe relativiert wird, erhält der Verzicht auf die endgültige Bindung sozusagen ein rechtliches Siegel. Das Sich-Entscheiden wird dann für die, die darum ringen, noch schwieriger. Dazu kommt die Relativierung der Geschlechter-Differenz bei dieser anderen Form der Partnerschaft. Es ist nun gleich, ob es sich um das Miteinander von Mann und Frau oder um gleichgeschlechtliche Verbindungen handelt. Damit wird im stillen jenen verhängnisvollen Theorien recht gegeben, die das Mann-Sein und Frau-Sein des Menschen als bloße Biologie abqualifizieren; die uns sagen, der Mensch – das heißt sein Intellekt und sein Wille – entscheide selbst, was er sei oder nicht sei. Das ist eine Verhöhnung der Leiblichkeit, in der der Mensch sich von seinem Leib – von der „biologischen Sphäre“ – emanzipieren will und sich dabei nur selbst zerstören kann.“
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#51   methusalix †   02:41:31 | Dienstag, 2. Januar 2007
Hat der bayerische Vater am Ende die asketischen Mönche vergessen?
Der Heilige Vater erklärte, daß Homo-Ideologen versuchten, sich von ihrem Körper und seiner biologischen Gegebenheit loszusagen.
Die tun doch genau dasselbe, wenn sie sich, durch Askese, von ihrem irdischen Körper lossagen. Oder etwa nicht?
Das scheint mir doch eine sehr schwammige und unklare Formulierung seiner Eiligkeit zu sein.
Für einen Theologen mit messerschafrem Verstand, den er doch haben soll, eigentlich ein Armutszeugnis.
Oder haben die Redakteure von kreuz.net, da wieder etwas falsch verstanden oder gar „umformuliert“?
Ich will letzters hoffen, damit mein schönes Bild von Paparatzi nicht den Tiber und die Isar runtergeht.
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#50   HansUrs   23:21:18 | Montag, 1. Januar 2007
@aragorn
Nein, niemand war und ist verpflichtet liturgische Mißbräuche zu unterstützen. Aber das gibt ihm nicht das Recht, sich zum „Retter der Kirche“ aufzuschwingen. Und schon gar nicht darf er durch eine unerlaubte Bischofsweihe Hand an die apostolische Sukzession und damit die göttliche Verfassung der Kirche legen.
Die Kirche in Europa ist in einer Krise – aber diese Krise ist doch nicht das Produkt der Liturgiereform!
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#49   Bonjour   23:16:16 | Montag, 1. Januar 2007
Aragon / HdL
@Aragon: so viel Mühe war das nicht; ist alles kompakt und übersichtlich der FSSPX-Literatur („Damit die Kirche fortbestehe“) zu entnehmen.
@HdL: Tatsächlich scheint die FSSPX wie von Ihnen angegeben argumentiert zu haben: erfolgte Expansion in andere Diözesen.
Dies kann aber wohl nur Niederlassungen bereffen, die mit Zustimmung des jeweiligen Ortsbischofs errichtet worden waren. 1975 dürfte dies über das Bistum LGF hinaus nur in der Diözese Sion (Ecône) der Fall gewesen sein. Ohnehin kann von „vielen Diözesen“ zu jenem Zeitpunkt nicht die Rede sein:
Außerhalb der erwähnten 2 CH-Bistümer bestanden 1975 je ein FSSPX-Haus (bewilligte?) nur noch in GB-Sanderstread, in USA-Armada, in I-Albano sowie in F-Suresnes.
Obwohl Paul VI. Mgr. Lefebvre mehrmals mitteilte, dass die verhängten Maßnahmen in seinem Auftrag erfolgten, unterstellte der Erzbischof dem Vatikan ein Komplott gegen sein „Lebenswerk“, initiiert durch die französischen Bischöfe. In der Person von Kardinal Villot, dem Staatssekretär, hätte dann auch einer ihrer Vertreter seine Macht iZm des Erzbischofs Rekurs gegen die Aufhebung missbräuchlich eingesetzt und diesen widerrechlich niederschlagen lassen. Der Papst sei mutmaßlich gar nicht voll im Bilde sondern – durch Villot – quasi abgeschirmt.
Und da wegen der „Expansion“ ins Bistum Sion einzig der Papst (und nicht der Bischof von LGF) die FSSPX Aufhebung gültig hätte verfügen können, existierte für den Erzbischof kein rechtmäßiges Urteil. Also machte er weiter.
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#48   Gotthard   21:57:21 | Montag, 1. Januar 2007
@aragorn
Was haben die Kapitäne, sprich Päpste, gegen die Glaubens- und Liturgiezerstörung getan?
einige wenige exkommunizierte Bischöfe und eine 500er handvoll (meist suspendierte) Priester behaupten das einfach mal so …
Hunderte Milliionen Katholiken beweisen in ihrem aktiven Glaubensleben das Gegenteil …
komm doch endlich mal aus Deiner Jammerecke und nimm die positive Wirklichkeit wahr.
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#47   Aragorn   21:47:33 | Montag, 1. Januar 2007
HansUrs@
Ist nicht ganz einfach zu beantworten: Was würden Sie sagen? Ist jemand verpflichtet, bei Bilderstürmerei, Liturgiemanipulation und Verwässerung der wahren katholischen Lehre mitzumachen? Ich beantworte diese Frage ganz klar mit NEIN. Niemand ist verpflichtet, beim Zerstören mitzumachen sondern nur beim Aufbau des Glaubens. Dass aber Glaubenslehre und Liturgie zumindest beschädigt wurden, sagt Papst Johannes Paul II. selbst. (siehe das von mir angeführte Zitat aus dem OR). Erzbischof Lefebvre hat all das, was der Hl. Vater 1981 beklagt hat, schon früh kommen und davor gewarnt. Sein Verhalten mag rein rechtlich gesehen „Ungehorsam“ gewesen sein, aber es war der Ungehorsam eines Schiffsoffiziers, der die Katastrophe kommen sieht, auf die das Schiff fröhlich zusteuert. Was haben die Kapitäne, sprich Päpste, gegen die Glaubens- und Liturgiezerstörung getan? Der derzeitige Amtsinhaber könnte das Ruder herumreißen. Allein, bei mir und sicherlich noch anderen, schwindet die Hoffnung, dass dies geschieht.
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#46   HansUrs   21:20:17 | Montag, 1. Januar 2007
@aragorn
Sagt JPII in diesem Text, das Heilmittel gegen solche Probleme und Mißstände sei der Ungehorsam gegen den Hl. Vater?
Diesen Teil meines Postings haben Sie nicht beantwortet.
Den Jurisdiktionsprimat anerkennen und danach handeln sind zweierlei Dinge.
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#45   Gotthard   20:53:54 | Montag, 1. Januar 2007
@aragorn
Das wird nicht von der Piusbruderschaft bestritten.
ist aber wohl nur eine theologische Worthülse … die dann im Zweifel bei den Pius-Leuten keine Bedeutung im praktischen Vollzug hat.
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#44   Aragorn   20:35:45 | Montag, 1. Januar 2007
HansUrs@
gilt für mich immer, keine Frage. Der Heilige Vater ist der Stellvertreter Christi auf Erde. Das wird nicht von der Piusbruderschaft bestritten.
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#43   HansUrs   18:42:17 | Montag, 1. Januar 2007
„Autorität“
– 6.5.75: Brief der Kardinalskommission an Mgr. Lefebvre. Mit Billigung des Papstes teilt sie mit, dass dem Bischof von LGF das Recht zuerkannt wird, die erteilte (Errichtungs)-Genehmigung rückgängig zu machen.
Wie kann ein Bischof zu einem solchen Schritt keine Autorität haben, wenn er vom Papst dazu ermächtigt wird?
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#42   Hermann der Lahme   18:28:02 | Montag, 1. Januar 2007
Bonjour -Aragon -angebliche Auflösung der FSSPX
– Mgr. Mamie, der neue Bischof von LGF, macht von seinem Recht Gebrauch und teilt dies Mgr. Lefebvre noch am 6.5.75 mit. Die Niederlassungen der FSSPX verlieren dadurch automatisch ihr Daseinsrecht.- Mgr. Mamie, der neue Bischof von LGF, macht von seinem Recht Gebrauch und teilt dies Mgr. Lefebvre noch am 6.5.75 mit. Die Niederlassungen der FSSPX verlieren dadurch automatisch ihr Daseinsrecht.
Ich las vor Monaten/Jahren, dass Msgr. Mamie keine Autorität hatte die FSSPX „aufzulösen“, da diese zum
damaligen Zeitpunkt bereits in vielen Diözesen/Ländern
etabliert war und er somit nicht über die entsprechende Kompetenz verfügte. Wer kann diesen Sachverhalt besser kommentieren?
HdL
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#41   HansUrs   16:35:09 | Montag, 1. Januar 2007
@aragorn: Zwei Fragen:
1. Gilt der Jurisdiktionsprimat des Papstes oder gilt er nicht?
2. Sagt JPII in diesem Text, das Heilmittel gegen solche Probleme und Mißstände sei der Ungehorsam gegen den Hl. Vater?
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#40   Aragorn   16:12:54 | Montag, 1. Januar 2007
Bonsoir – Bonjour! „Ungehorsam“ der Piusbruderschaft
Sie haben sich wirklich viel Mühe gegeben, den „Ungehorsam“ des Erzbischofs forensisch nachzuweisen. Dem kann wohl nicht mehr widersprochen werden. Daher nur einige kurze Zitate, die den „Ungehorsam“ des Erzbischofs vielleicht verständlich machen: J.P. II: „Man muss realistisch und mit tiefem Nachempfinden zugeben, dass heute zahlreiche Christen sich verloren, verwirrt, ratlos und sogar enttäuscht fühlen; mit vollen Händen sind Ideen ausgesät worden, die in Widerspruch zur offenbarten und seit jeher gelehrten Wahrheit stehen; es sind ausgesprochene Häresien im dogmatischen und moralischen Bereich verbreitet worden, was zu Zweifeln, Verwirrungen und Auflehnungen geführt hat; man hat die Liturgie manipuliert; eingetaucht in den intellektuellen und sittlichen ‘Relativismus’ und somit in die Permissivität, werden die Christen vom Atheismus verführt, vom Agnostizismus, vom moralisch verschwommenen Aufklärertum, von einem soziologischen Christentum ohne difinierte Dogmen und ohne objektive Moral.“ nachzulesen im OR 7.2.1981 Der Erzbischof hat lange vor J.P. II vorausgesehen, was dieser 1981 so bitter feststellen musste.
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#39   Bonjour   14:34:26 | Montag, 1. Januar 2007
@Aragorn – Sie erlauben, Sirilo
„Bitte nennen Sie ein paar Punkte, wo die Piusbruderschaft dem Hl. Vater ungehorsam ist. Kommen Sie aber nicht mit der Liturgie. Die von der Piusbruderschaft zelebrierte Liturgie ist eindeutig katholisch.“
kurze Chronologie:
– 1.11.70, Fribourg: Errichtung der FSSPX „für einen Zeitraum von 6 Jahren ad experimentum“ durch Mgr. Charrière, Bischof von LGF
– 11.-13.11.74, Ecône: Apostolische Visitation des Seminars Ecône
– 13.2.75, Vatikanstadt: Eine Kardinalskommission, bestehend aus den Eminenzen Garrone, Wright und Tabera, bespricht mit Mgr. Lefebvre den Visitationsbericht
– 6.5.75: Brief der Kardinalskommission an Mgr. Lefebvre. Mit Billigung des Papstes teilt sie mit, dass dem Bischof von LGF das Recht zuerkannt wird, die erteilte (Errichtungs)-Genehmigung rückgängig zu machen. Auch der Bischof von Sion, in dessen Bistum Ecône liegt, wird darüber informiert
– Mgr. Mamie, der neue Bischof von LGF, macht von seinem Recht Gebrauch und teilt dies Mgr. Lefebvre noch am 6.5.75 mit. Die Niederlassungen der FSSPX verlieren dadurch automatisch ihr Daseinsrecht.
– 11.10.76: nach verschiedenen Briefwechseln mit Papst und Kurie und einem Besuch Mgr. Lefebvres in Castelgandolfo verlangt Paul VI. vom Erzbischof ultimativ ein grundsätzliches Akzept der gestellten Forderungen, u.a. die Niederlassungen der FSSPX dem Hl. Stuhl „anheimzustellen, der Ihren Fall im Verein mit den Ortsbischöfen […] prüfen wird“.
Sie sehen, Aragron, der Ungehorsam reicht ins Jahr 1975 zurück.
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#38   Sozialkatholisch   14:30:33 | Montag, 1. Januar 2007
@ Rüdesheim
Sicherlich sollte man immer sehr vorsichtig sein wenn man Leute einschätzt, aber gewisse Grundausrichtungen sind wirklich unübersehbar. M.M. gibt es auch überall Böcke und Schafe, aber bei den eine gibt es glaube ich mehr Böcke als Schafe.
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#37   Rüdesheim   14:00:42 | Montag, 1. Januar 2007
sozialkatholisch
Stimmt, trotzdem finde ich den Begriff unpassend!
Wenn Sie so einen Begriff verwenden – wollen Sie festlegen, wer modern ist oder traditionell?
Letzten Endes geht es doch darum, Christus den Menschen bekannt zu machen!!
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#36   Gotthard   13:59:22 | Montag, 1. Januar 2007
@Rüdesheim
ich denke auch, DAS entscheidende Kriterium ist die Priesterweihe … alles andere ist Beiwerk dazu
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#35   Sozialkatholisch   13:57:10 | Montag, 1. Januar 2007
@ Rüdesheim
Schon, aber trotzdem können die Ansichten doch sehr verschieden wenn nicht sogar fast konträr sein.
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#34   Rüdesheim   13:49:22 | Montag, 1. Januar 2007
sozialkatholisch
Sie alle verbindet aber doch die Weihe!
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#33   Aragorn   13:49:12 | Montag, 1. Januar 2007
o ja, lieber Gotthard!@
…es ist eine Freude, eine echt katholische Liturgie mitzufeiern, jedenfalls besser, als mit Muslimen, Hindus, Schamanen und was da sonst noch kreucht und fleucht, zum „gemeinsamen Gott“ die Hände zu erheben. Die Bruderschaft ist dem Heiligen Vater auch dann noch treu, wenn dieser voller Inbrunst den Koran, der ja die Christen als „Ungläubige“ beschimpft, küsst und den Segen Gottes auf den Islam herabruft (J.P. II. in Damaskus). Das muss wie Hohn in den Ohren der Christen geklungen haben, die unter islamischem Staatsterror leiden oder sogar wegen ihres Bekenntnisses zu Jesus Christus hingerichtet werden. Haben nicht auch schon katholische Bischöfe an Moscheeeinweihungen teilgenommen? Wundern sollte es mich nicht. Ostende mihi amicos tuos et ego tibi dico quis es! In diesem Sinne ARAGORN
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#32   Sozialkatholisch   13:47:48 | Montag, 1. Januar 2007
@ Rüdesheim
Da sollten sie aber mehr differenzieren, ein Jesuitenpater ist kein Benediktiner und ein Weltpriester ist noch lange kein Franziskaner.
Ein Taizeanhängerpriester kann man kaum mit einem Priester der mariannischen Priesterbewegung vergleichen.
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#31   Rüdesheim   13:43:37 | Montag, 1. Januar 2007
sozialkatholisch
Priester ist Priester, wenn er geweiht ist!!
Ich mag diese Unterscheidungen nicht!
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#30   Sozialkatholisch   13:39:01 | Montag, 1. Januar 2007
@ Rüdesheim
– Warum?
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#29   Rüdesheim   13:37:57 | Montag, 1. Januar 2007
Sozialkatholisch
Alleine den Begriff „Modernistenpriester“ gehört in die Mottenkiste!!
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#28   Sozialkatholisch   13:35:34 | Montag, 1. Januar 2007
Doppelte Buchführung
So ein Witz. Die Piusbruderschaft fährt eine ehrliche gerade Linie (ob sie voll in der Wahrheit möchte ich hier mal offen lassen) und sie ist dem Papst gehorsamer als so manch ein Modernistenpriester. So manch ein Modernistenpriester ist unehrlich, rühmt sich Priester der Weltkirche zu sein und wiedersetzt sich den Weisungen des obersten irdischen Vorgesetzten. So manche Glaubensgrundlagen werden weggelassen oder sogar geleugnet.
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#27   Gotthard   13:30:37 | Montag, 1. Januar 2007
gute Tradition
es ist gute alte katholische Tradition, dass suspendierte Priester ohne Beichtvollmacht das Buß-Sakrament spenden …
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#26   Bonjour   13:27:02 | Montag, 1. Januar 2007
wiener
„offenbar teilt die redaktion meine bedenken gegen derartige äußerungen des ,rudolfsohn’ und löscht gerade dessen spam-artigen beiträge.
danke“
Ach was, die „Redaktion“ hat zwar etwas Platz gemacht, aber etliche „Neujahrswünsche“ ihres Bellman selbstverständlich gezielt stehen lassen.
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#25   Aragorn   13:23:17 | Montag, 1. Januar 2007
Sirilo@wer ist gehorsam, wer ungehorsam?
Sirilo! Frohes Neues zunächst mal. Bitte nennen Sie doch ein paar Punkte, wo die Piusbruderschaft dem Heiligen Vater ungehorsam ist. Kommen Sie mir aber nicht mit der Liturgie. Die von der Piusbruderschaft zelebrierte Liturgie ist nämlich eindeutig katholisch. Dagegen erlebe ich in der nachkonziliaren Praxis immer wieder willentliche und wissentliche Verstöße gegen die einfachsten liturgischen Vorschriften. Das Linzer Jugendspektakel unter Beteiligung österreichischer Bischöfe ist nur ein Beispiel dafür. Wer also ist gehorsam und wer ist unbehorsam? Das ist hier die Frage.
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#24   Christian Hüller   13:18:36 | Montag, 1. Januar 2007
@ Gotthard
Ja, Gotthard, hierzu ist zu konstatieren: das ist RELIGIONSFREIHEIT, also genau das, was die Piusbrüder ablehnen…
Ein Schelm, wer Übles dabei denkt…
Früher, in guten alten Zeiten, hätte die Großkirche, zumindest in *katholischen Staaten*, hier im Bündnis mit dem *katholischen Staat* kurzen Prozess gemacht.
Vielleicht ist das Konzept der *kath. Staatsreligion* doch nicht so vorteilhaft.
Kleiner Denkanstoß…
Bitte um Korrektur, falls ich völlig daneben liegen sollte…
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#23   Gotthard   13:05:51 | Montag, 1. Januar 2007
doppelte Buchführung
es muss eine besondere geistliche Freude sein, mit exkommunizierten „Bischöfen“ zu feiern, sich von ihnen „firmen“ oder auch zum „Priester weihen“ zu lassen…
es muss eine besondere geistliche Freude sein, sich von suspendierten Priestern ohne jegliche Trauerlaubnis bei der Eheschließung assistieren zu lassen…
nun ja …
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#22   Sirilo   12:21:03 | Montag, 1. Januar 2007
@Aragorn, Rüdesheim
Die Piusbruderschaft erkennt Benedikt XVI. an, gehorcht ihm aber nicht – das ist geistliche doppelte Buchführung!
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#21   wiener   12:19:30 | Montag, 1. Januar 2007
@ redaktion
offenbar teilt die redaktion meine bedenken gegen derartige äußerungen des „rudolfsohn“ und löscht gerade dessen spam-artigen beiträge.
danke!
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#19   Rüdesheim   11:52:01 | Montag, 1. Januar 2007
Aragorn
Das habe ich nicht gewusst – klingt aber interessant!
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#18   Aragorn   11:50:24 | Montag, 1. Januar 2007
Rüdesheim – Piusbruderschaft katholisch
@Rüdesheim! Die Piusbruderschaft erkennt Benedikt XVI. und alle seine Vorgänger als rechtmäßige Nachfolger des Heiligen Petrus an und erwähnt seinen Namen und den Namen des jeweiligen Ortsbischofs – gleich wer es ist, auch Lehmann, Lettmann usw. – an den dafür vorgesehenen Stellen im Canon. Ich verweise auch auf einen Vorfall, der sich vor einigen Monaten im Bistums Salzburg abgespielt hat. Dort verweigerte man einem Jungen, der von einem Priester der Piusbruderschaft getauft worden war, den Eintrag ins örtliche Taufbuch. Erst nachdem die Familie in Rom interveniert hatte, musste das Kind auf römische Anordnung in das Taufbuch eingetragen werden. Im entsprechenden Begleitschreiben aus Rom wurde die Katholizität der Bruderschaft eindeutig festgestellt. Auch in diesem Forum wurde darüber berichtet. Das Bistum Salzburg musste kleinbei geben. Die offizielle Haltung Roms der Bruderschaft gegenüber ist also nicht nicht unbedingt deckungsgleich mit der haltung des deutschen Episkopates, das die Bruderschaft natürlich gern ausgrenzt. Der Bischof von Aachen hat da im Augenblick besonderes Interesse daran, weil in seinem Bistum ein Kloster der Bruderschaft entsteht, das mit seiner katholischen Liturgie die Menschen der Umgebung anziehen wird – eine Feststellung, der man nur zustimmen kann.
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#17   Rüdesheim   11:42:03 | Montag, 1. Januar 2007
Aragorn
A d hoc kann ich Ihnen kein vatikanisches Dokument nennen, ich erinnere mich aber noch gut an einen Vorfall ,Ende der achtziger oder Anfang der neuziger Jahre! Kardinal Meisner liess damals gerichtlich verbieten, dass sich eine Pfarrei der Piusbruderschaft (auf dem Gebiet des Erzbistums Köln) katholisch nennen darf!
Außerdem: Wenn wir hier immer davon reden, dass es nur eine römisch-katholische Kirche gibt (mit dem amtierenden Papst an der Spitze), dann kann es daneben keine „wahre“ katholische Kirche (sprich die Piusbruderschaft) geben!
Das was damals 1988 passiert ist, war ein Schisma – ich nehme diesen Begriff nicht gern in den Mund, aber in diesem Fall war das so!!
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#16   Aragorn   11:27:29 | Montag, 1. Januar 2007
Rüdesheim
@Rüdesheim! hmmm… kennen Sie ein vaticanisches Dokument das eindeutig besagt, dass die Piusbruderschaft nicht zur katholischen Kirche gehört? Mir ist lediglich das Dokument „Ecclesia Dei“ bekannt, in dem die Bischofsweihen von 1988 bedauert und die Neugeweihten exkommuniziert werden. Diese Exkommunikation gilt jedoch nicht für alle Priester und „Anhänger“ der Pius-Bruderschaft. Priester gelten wegen fehlender Inkardination als suspendiert und exkommuniziert sind nur diejenigen, die die Piusbruderschaft als wahre katholische Kirche betrachten. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir also ein eindeutiges vaticanisches Dokument benennen könnten, jedoch bitte nicht den Rundumschlag jenes US-Bischofs, der in seinem Minibistum gleich alle von links bis rechts mit dem Kirchenbann belegt hat. Danke schon mal im Voraus. Frohes Neues ARAGORN
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#15   Bonjour   11:24:49 | Montag, 1. Januar 2007
Rüdesheim, Wiener
Das fragen Sie sich ernsthaft? Schließlich gibt er doch für die sogennante Redaktion „bloß“ die dumme aber dankbare Wurst ab, die für sie ihre Haltung, noch etwas aufgemotzt und um sich keilend, laut herumquiekt.
Wie Sie sehen, gefällt dies einigen Lesern des Grödnap der katholischen Welt ja durchaus.
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#14   wiener   11:23:03 | Montag, 1. Januar 2007
exbo …
aber natürlich ist sie das. und wenn sie das nicht sehen, scheinen sie einseitig erblindet zu sein.
und: welche „sachliche“ frage denn? ich habe mich gegen die widerlichen rüpeleien des r. geäußert. von einer sachlichen auseinandersetzung“ ist bei diesem keinerlei spur zu finden.
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#13   ExBochumer †   11:18:54 | Montag, 1. Januar 2007
wiener …
Ihre Wortwahl ist auch nicht um sehr viele Klassen besser als die von Ihnen kritisierte.
Und zum Sachthema haben Sie sich immer noch nicht geäußert. – Aber so ist das nun mal. Wie ein Fähnlein im Wind …
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#12   wiener   11:13:08 | Montag, 1. Januar 2007
ex …
ich lege wert auf einen halbwegs normalen umgang – auch in einem virtuellen raum wie einem online-forum.
wenn leser wie r. hier über monate nur durch ausfälligkeiten, gröbste primitivität und ewig sich wiederholende hass-parolen (er hat den selben beitrag wortident 17x! unter verschiedene artikel gepostet – das ist ein manisches verhalten) negativst auffallen, dann werde ich das noch artikulieren dürfen.
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#11   Rüdesheim   11:04:32 | Montag, 1. Januar 2007
Ex-Bochumer
Ich denke mal, es ist mehr der Ton, mit dem hier diskutiert wird!
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#10   ExBochumer †   11:00:47 | Montag, 1. Januar 2007
Und Sie, Wiener,
offenbar der Großschreibung nicht mächtig, befürworten somit das Ausleben der homosexuellen Neigung?
Na dann …
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#9   Rüdesheim   10:46:01 | Montag, 1. Januar 2007
wiener
Das frage ich mich schon seit Tagen!
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#8   wiener   10:42:05 | Montag, 1. Januar 2007
offenbar …
… geilt sich „rudolfsohn“ wieder einmal an seinen hass-triefenden wortergüssen auf. oder wie sonst ist es zu erklären, dass er hier das ganze forum mit seinem widerlichen müll zuspammt?
der mann dürfte nicht nur an durchfall leiden, sondern vor allem an logorrhoe …
schon eine erbärmliche existenz, wenn man die eigene unwichtigkeit vermittels copy&paste einmal zu übertünchen versucht. und das neue jahr beginnt mit dem gleichen peinlichen auftreten.
frage: wie lang toleriert die „redaktion“ noch, dass so jemand hier seine hassparolen herumgröhlt?
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#7   Rüdesheim   10:24:39 | Montag, 1. Januar 2007
Aragorn
Sie sehen das viel zu negativ!
Die Kirche hat im Laufe der Geschichte immer wieder Höhen und Tiefen durchgemacht – untergegangen ist sie nie!!
Ich weiss, dass wird hier nicht gern gehört – und die Piusbruderschaft hat bestimmt auch ihr Gutes – aber: Sie gehört nicht zu katholischen Kirche!
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#6   Aragorn   10:18:03 | Montag, 1. Januar 2007
sozialverträglicher Abbau
Vor unseren Augen spielt sich der sozialverträgliche Abbau des Unternehmens Kirche ab. Die Bistümer Essen, Aachen und Berlin gehen voran. Am Ende steht vielleicht die Fussionierung mit dem noch maroderen Unternehmen evangelische Kirche. Neue geistliche Bewegungen wie Opus Dei, Foccolarini u.ä. sind nur ein schwacher Versuch, wenigstens halbwegs katholische Inseln zu erhalten. Es ist nicht nachvollziehbar, wie die Bischöfe und leider auch der Heilige Vater diesem Verfallsprozess sehenden Auges zuschauen können. Gut, dass da noch die Piusbruderschaft ist, die die katholische Substanz konserviert. Das gibt Hoffnung auf bessere Zeiten. Aber vielleicht muss die Konzilskirche wirklich erst einmal am Grunde liegen. Prost Neujahr!
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#5   Romulus   10:17:19 | Montag, 1. Januar 2007
@rudolfsohn
Ihnen und Ihren lieben ein gesegnetes Neues Jahr 2007! Gut, dass sich der Hl. Vater mal zu den Homo-Ideologen geäußert hat und dass damit ganz klar deutlich wird, dass die Kirche eine neu erfundene Genesis nie hinnehmen wird. Mann und Frau gehören zusammen und nicht Mann und Mann.
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#4   Schnabeltierkönig   09:46:07 | Montag, 1. Januar 2007
rudolfsohn@
DU BIST MEIN NEUER HELD! BITTE WEITER SO!
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#3   Aragorn   09:14:36 | Montag, 1. Januar 2007
immer weniger Kirchen – immer mehr Moscheen
Die Kirchen werden geschlossen, abgerissen, umfunktioniert. Wer angesichts dessen die Augen immer noch vor der Realität verschließt, will sie nicht sehen. Dafür sind moslemische Bethäuser im Kommen. Das also ist das neue Pfingsten, das uns die DEformer des V II versprochen haben: Das Absterben der Kirche. Sie haben es wahrscheinlich von Anfang an gewußt.
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#2   rudolfsohn   08:51:46 | Montag, 1. Januar 2007
„Homo-Selbstzerstörung“ – Bravo, Papst Benedikt
Auch und gerade dem Hl. Vater ein gutes 2007, in dem er Notwendiges genauso glasklar ansprechen möge wie im vergangenen Jahr.
Ausser ihm gelten meine Neujahrswünsche der kreuz.net.Redaktion und den Mitlesern.
Allen Freunden, Mitstreitern, Sympathisanten und mir freundlich gesonnenen Mitmenschen wünsche ich in diesem Sinne im neuen Jahr viel Glück, Gesundheit, familiäre Harmonie, Kraft im Glauben, Frieden und geistige wie auch materielle Wohlfahrt.
Allen Schwulen, die frech, unbelehrbar und gotteslästerlich in ihrem Tiefstand der perversen Verirrung fortfahren, wünsche ich beinharte Gesetzesverschärfungen gegen homosexualistische Umtriebe, panische Angst beim Warten aufs Aidstestergebnis, verwüstete Tuntenbars sowie Farbbeutel, Pflastersteine und faule Eier auf den Christopher Street Days und … stets einen Vordermann, der entweder Blähungen, Hämorrhoiden oder Durchfall hat.
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#1   Brahmachari †   08:36:45 | Montag, 1. Januar 2007
Fast schon beleidigend womit man hier einen so füttert!
Akkordartig werden hier die Artikel gepostet.
Aber leider meist nur Schrott.
Am Sonntag feierte die Kirche das Fest der Heiligen Familie. Der Papst unterstrich, daß die Familien die lebendigen Zellen der Gesellschaft seien.
Soll er doch eine gründen!
Der Heilige Vater erklärte, daß Homo-Ideologen versuchten, sich von ihrem Körper und seiner biologischen Gegebenheit loszusagen.
Jetzt sind also die Priester, die „sexfrei“ leben, auch noch Experten in Sachen Sexualität. Und wieso vom Körper lossagen; sind das etwa alle Buddhisten?
Benedikt XVI. entgegnete jenen, die sagen, daß sich die Kirche in diese Fragen nicht einmischen solle: „Geht uns der Mensch nicht auch etwas an?“
Tja, wer wird uns diese Frage beantworten? Ein ratloser allwissender Papst?!
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