Pastoraler Prozeß
Der Bischof von Fulda denkt an den ewigen Richter
Der Fuldaer Bischof lobte kürzlich den von ihm gewollten ‘Pastoralen Prozeß’. Die faulen Früchte seiner umstrittenen Strukturänderungen ließ er etwas beiseite.
Die Rhöner Gläubigen demonstrierten im November dreimal für den Erhalt ihrer Pfarrer
Die Rhöner Gläubigen demonstrierten im November dreimal für den Erhalt ihrer Pfarrer
(kreuz.net, Fulda) In seiner Silvesterpredigt bedankte sich der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen, daß die Pfarreien die „Herausforderungen“ des Pastoralen Prozesses verstanden und angenommen hätten.

Das berichtete die unabhängige Lokalzeitung ‘Osthessen-News’. Der Bischof predigte am Sonntag abend im Fuldaer Dom.

Dabei erklärte er, daß das Bistum Fulda – wie alle anderen Bistümer Deutschlands – dabei sei, den tiefgreifenden Umbruch, der „uns kirchlich und gesellschaftlich zugemutet“ werde, zu gestalten.

Die Menschen im Bistum Fulda sollten nicht durch die „Verwaltung des Mangels“ gelähmt werden.

Mons. Algermissen wünscht sich, daß die Gläubigen sich an die kleiner werdenden Gemeinden – die aber geistlicher und zukunftsfähig seien – gewöhnen.

Er anerkannte, daß es manchmal auch Ängste gebe. Er nehme diese „sehr ernst“. Gleichzeitig beklagte er, daß er „Verdächtigungen und Denunzieren“ habe feststellen müssen:

„Es macht mich am Ende dieses Jahres froh, daß die Pastoralverbünde, die sich unterdessen alle gebildet haben, mit einem großen gemeinsamen Gottesdienst ihren Weg in die Zukunft begannen – im tiefen Vertrauen, daß uns in den mitunter belastenden Zeichen des Umbruchs dennoch Gottes Klopfzeichen erreichen.“

Im Zuge des ‘Pastoralen Prozesses’ vertrieb Bischof Algermissen vor Weihnachten drei verdiente Patres der Ordensgemeinschaft ‘Diener Jesu und Mariens’ trotz großen Widerstands der betroffenen Gläubigen.

Der Bischof erklärte in seiner Predigt zum Jahreswechsel auch, daß der auf Mitternacht vorrückende Sekundenzeiger zum erhobenen Zeigefinger werde, der den Menschen zurufe:

„Denk daran, Mensch, daß deine Lebenszeit dir als begrenzte zugemessen ist.“
      
67 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#67   Karl-Peter   23:10:04 | Dienstag, 2. Januar 2007
@freddie schenk
Aber die eindeutige Wertung „faule Früchte“ hat hier nun wirklich nichts verloren. Warum schreibt kreuz.net hier nicht sachlich und unparteiisch?
Sollten Sie die bisherige Berichterstattung in Sachen Bistum Fulda/Bischof Algermissen verfolgt haben, werden Sie kreuz.net verstehen. Der Ausdruck „faule Früchte“ ist dann keine Wertung mehr, sondern eine erwiesene Tatsache.
Redaktion benachrichtigen
#66   freddie schenk   23:03:24 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Karl-Peter
Vielen dank für den Hinweis.
Ich beschäftige mich aber gerade mit kreuz.net. und da steht zum beispiel im Vorspann des Artikels unter dem wir hier posten:
Der Fuldaer Bischof lobte kürzlich den von ihm gewollten ‘Pastoralen Prozeß’. Die faulen Früchte seiner umstrittenen Strukturänderungen ließ er etwas beiseite.
Klar, kreuz.net hats nicht mit dem Pastoralen Prozess. Aber die eindeutige Wertung „faule Früchte“ hat hier nun wirklich nichts verloren. Warum schreibt kreuz.net hier nicht sachlich und unparteiisch? Partei kann kreuz.net dann ja in Kommentaren, Glossen oder sonstigen Rubriken immer noch nehmen. Obwohl, die Position dieser Postille is doch eh klar, oder? Und die Leser tun doch ihr Übriges, um Gift zu streuen. Es bleibt dabei: christliche Nächstenliebe hab ich mir immer anders vorgestellt.
Redaktion benachrichtigen
#65   Karl-Peter   22:49:27 | Dienstag, 2. Januar 2007
@freddie schenk
Ich habe keine Ahnung, was die FZ schreibt, is mir aber auch wurscht und tut hier doch auch nix zur Sache.
Dann sollten Sie sich um der Sache willen mit der Fuldaer Zeitung beschäftigen, die beispielsweise in einem Artikel (!) mit dem Fuldaer Sektenbeauftragten gegen den SJM-Orden polemisiert.
Redaktion benachrichtigen
#64   freddie schenk   22:40:25 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Karl-Peter
Wer verbietet der Fuldaer Zeitung, in der Causa Algermissen tendenziös und selektiv zu berichten? Wer verbietet der Fuldaer Zeitung die Zensur von Leserbriefen?
Und weil die Moni dem Maxi immer die Förmchen klaut, darf der Maxi der Moni auch die Schüppe wegnehmen, oder wie?
Ich habe keine Ahnung, was die FZ schreibt, is mir aber auch wurscht und tut hier doch auch nix zur Sache. Und wenn es doch wichtig ist, dann wäre es doch gerade für kreuz.net Anlass, der „Journalie“ mal zu zeigen, wie man journalistisch sauber und urchristlich schreibt, oder?
Redaktion benachrichtigen
#63   Karl-Peter   22:24:36 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Neuling freddie schenk
kreuz.net vermischt ständig Tatsachenberichte und Kommentierungen.
Das macht kreuz.net scheinbar recht interessant. Die heftigen Diskussionen im Leserforum enden überhaupt nicht bei mittlerweile etwa 50 Artikeln zur Causa Algermissen.
Verboten ist natürlich nicht, dass Autoren journalistischer Texte auch kommentieren. Aber nicht in einem Bericht.
Wer verbietet der Fuldaer Zeitung, in der Causa Algermissen tendenziös und selektiv zu berichten? Wer verbietet der Fuldaer Zeitung die Zensur von Leserbriefen?
Die Lesermeinungen sind es, die hier übel aufstoßen.
Bei differenziertem Hinsehen ließe sich unterscheiden zwischen sachlich orientierten Lesermeinungen und unsachlich ablenkenden Postings mit dem Hang zum Personenkult.
Redaktion benachrichtigen
#62   freddie schenk   22:04:20 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Toby
kreuz.net hat über die Vorgänge in Fulda stets sachlich und inhaltlich zutreffend berichtet.
Ach Toby; vermutlich wirst du mir widersprechen, aber meine Wahrnehmung ist da eine ganz andere: kreuz.net vermischt ständig Tatsachenberichte und Kommentierungen. Das sind jedoch gänzlich unterschiedliche journalistische Felder. Verboten ist natürlich nicht, dass Autoren journalistischer Texte auch kommentieren. Aber nicht in einem Bericht.
Das meinte ich jedoch auch nicht. Die Lesermeinungen sind es, die hier übel aufstoßen. da kommen all die aus ihren löchern, die vermutlich im wahren Leben gefrustet sind, weil ihre verschrobenen Welt- und Kirchenbilder einfach nur peinlich sind. Aber hier im Schatten des anonymen Internet, da können sie sich zynisch, abwertend oder sonstwie diskriminierend über andere auslassen. Ich kann weder mit exzellentem Wissen über den cic glänzen, noch mich hervorragender Lateinkenntnisse rühmen, aber die Grundzüge des Christentums habe ich dennoch gänzlich anders verstanden. Natürlich bin ich gegen Abtreibung. Ich tue mich auch schwer mit Homosexualität. Aber ich habe gelernt, dass die Facetten des Lebens breiter gefächert sind als dass sie einfach in die die denkschubladen eines kleinen Menschenhirns passen würden. Und war es nicht Christus, der gelehrt hat, die Menschen zu lieben? Macht euch endlich frei von eurem spießbürgerlichem Gezeter. Genießt das Leben und hört auf mit euren ewig gleichen Anwürfen. IHR ändert damit nix!!!
Redaktion benachrichtigen
#61   Benedikt   21:54:41 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ Gotthard
dort würden sie jeden Bischof am Ortseingang mit Musik abhole
Ach wie schrecklich. Geradezu grauenhafte Vorstellung. Wo kämen wir dahin, wenn man Gäste am Eingang begrüßen würde?
Redaktion benachrichtigen
#60   Karl-Peter   21:34:42 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Gotthard
in der praktischen Arbeit gibt es keinen Unterschied zwischen einem „kanonischen Pfarrer“ und einem Pfarradministrator … die Leute wissen das in der Regel auch nicht …
Wie wäre es mit einer kompetenten Beantwortung dieser Frage: Warum macht man dann den Unterschied?
Redaktion benachrichtigen
#59   Gotthard   21:25:02 | Dienstag, 2. Januar 2007
alte Zeiten
oder ist es Stil derjenigen, die sich nach der „alten Kirche“ sehnen
dort würden sie jeden Bischof am Ortseingang mit Musik abholen und anschließend den Ring küssen …
und wehe, jemand würde was gegen den Bischof sagen … Hölle!
Redaktion benachrichtigen
#58   Benedikt   21:16:26 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ Schenk
Ob es unserem Gott wirklich so wichtig ist, dass die Messe tridentinisch gelesen wird?
Nun ja. Auf diese Weise kann man alles in Frage stellen.
Redaktion benachrichtigen
#57   Paulchen   21:00:50 | Dienstag, 2. Januar 2007
propst
Schwachsinn !!!
Algermissen kann ja zurück nach Paderborn gehen !
Redaktion benachrichtigen
#56   propst zu paderborn   19:57:43 | Dienstag, 2. Januar 2007
zum einschlafen
ist das ganze hier. es gibt mal wieder nichts neues in dieser sachen. all das konnte man sich auch beim neujahrempfang von bischof algermissen gestern hören. und ich sage mal wieder: recht hat bischof heinz josef algermissen gehabt. was den pastoralen prozess und den rauswurf der drei patres angeht!!!
außerdem wünsche ich allen ein gesegnetes jahr 2007!
Redaktion benachrichtigen
#55   Toby   19:13:38 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ freddie schenk
Ehrverletzende Schimpfkanonaden
kreuz.net hat über die Vorgänge in Fulda stets sachlich und inhaltlich zutreffend berichtet.
Mit christlicher Nächsten- und Feindesliebe hat das jedenfalls nichts zu tun.
Pater Pfaffenhuber wurde von Bischof Algermissen vor die Tür gesetzt, obwohl er die Räumung des Pfarrhauses sowieso schon veranlasst hatte. Was soll diese Schikane? Ist das etwa christlich?
Im übrigen geht es bei dieser Diskussion hier längst nicht mehr nur um die SJM, sondern um wesentliche Grundfragen der Pastoral und die sakrametale Struktur der Kirche. Melsungen zeigt es schon: Man vertritt ein völlig anderes Kirchenbild. Ist das mit dem Recht und gesetz der Kirche überhaupt vereinbar? Bischof Algermissen wird sich noch viele berechtigte Fragen anhören müssen.
Redaktion benachrichtigen
#54   ExBochumer †   19:11:44 | Dienstag, 2. Januar 2007
An einen Richter …
sollte auch ein Poster hier in diesem Forum denken.
Und das ist auch durchaus nach Österreich gerichtet …
Redaktion benachrichtigen
#53   freddie schenk   18:37:50 | Dienstag, 2. Januar 2007
Bischof Algermissen
Was für ein Theater um die Patres in der Rhön! Liebe Leute, wenn ihr euch den wirklichen Problemen widmen und durch euer Tun statt durch das ewige vorkonziliare Gequatsche die Welt verbessern würdet, wäre allen viel besser geholfen. Stattdessen erklärt ihr euch unablässig zu den einzig wahren Christen und sprecht allen, die nicht eurer Meinung sind, alles Christliche ab. Ob es unserem Gott wirklich so wichtig ist, dass die Messe tridentinisch gelesen wird? Kommt es nicht vielmehr darauf an, sich in der Nachfolge Jesu zu versuchen, und zwar so, wie jeder es verstehen und umsetzen kann?
Und zu Bischof Algermissen: Kühlt mal langsam euer Mütchen ein bißchen runter und haltet mal den Ball flach. Euer Unmut über seine Entscheidung sei euch zugestanden. Euer verhalten ist es aber nicht. Ehrverletzende Schimpfkanonaden und diverse unbotmäßige Äußerungen sollten doch gerade bei euch tabu sein, oder ist es Stil derjenigen, die sich nach der „alten Kirche“ sehnen, Menschen anderer Überzeugung – gleich ob Gläubigen der eigenen Kirche, Homosexuellen, Schwangerschaftsabbruchsbefürwortern oder sonstigen – nicht mit Respekt zu behandeln?
Das verstehe wer will. Mit christlicher Nächsten- und Feindesliebe hat das jedenfalls nichts zu tun.
Ich bin jedenfalls dankbar dafür, dass mit Bischof Algermissen ein Oberhirte meinem Bistum vorsteht, der sich auf dieses Niveau nicht herablässt.
Redaktion benachrichtigen
#52   Paulchen   17:10:30 | Dienstag, 2. Januar 2007
Mitten drin statt nur dabei !
Hey,Sie Vogel.
Habe mal Ihre Postings (alle) durchgelesen.
Wo Sie herkommen,ist leicht zu erraten.
Grosse Klappe und nichts dahinter !
Wie oft sprechen Sie denn mit Algermissen ? ^-^
Redaktion benachrichtigen
#51   Toby   14:03:20 | Dienstag, 2. Januar 2007
Konsultationsprozess?
Ich habe auch bei www.osthessen-news. vorbeigeschaut.
Der Bischof sagte beim Neujahrsempfang, dass sich die Pastoralverbünde als „Ergebnis eines Konsultationsprozesses“ gebildet hätten.
Kann mir mal jemand verraten, wo denn dieser „Konsultationsprozess“ beispielsweise bei den verwaisten Rhöngemeinden stattgefunden hat?
Die meisten Menschen im Bistum Fulda haben keine Ahnung vom „Pastoralen Prozess“ und dessen Folgen. Die haben noch nicht einmal diesen Begriff gehört.
Und das nennt man dann „Dialog“ oder „Konsultationsprozess“.
Der Bischof scheint mit dem normalen kirchlichen Fußvolk kaum in Berührung zu kommen. Er lebt in einem „elfenbeinernen Turm“ fernab der seelsorglichen Realitäten des Alltags.
Redaktion benachrichtigen
#50   Steffen   13:54:09 | Dienstag, 2. Januar 2007
Paulchen/ osthessen-news
Der faselt auch vom „wachsenden Priestermangel“ – HEUCHELEI PUR! Der scheucht doch die Priester weg.
Dann der Knüller: Das Gequatsche vom „zu erwartenden größeren Geldmangel“ – HEUCHELEI PUR! Möchte net wissen, was der Past.Prozeß schon an Geld geschluckt hat!
Redaktion benachrichtigen
#49   Paulchen   12:51:29 | Dienstag, 2. Januar 2007
Algermissen !
Ich habe gerade bei www.osthessen-news. vorbeigeschaut.
Was Algermissen beim Neujahrsempfang wieder mal von sich gegeben hat, ist ; OBERPEINLICH !
Wenn ich das Wort „Kirchensteuer“ nur schon lese, dann bekomme ich BRECHREIZ.
WIE PEINLICH WILL ALGERMISSEN NOCH WERDEN ?
ALGERMISSEN IST EIN HEUCHLER !
EGAL WAS ER SAGT, AUS SEINEM MUND KLINGT ALLES VERLOGEN !
Redaktion benachrichtigen
#48   Steffen   11:30:26 | Dienstag, 2. Januar 2007
Paulchen
Was da in Fulda abgeht, ist das allerletzte! :-! :-! :-!
Das hat doch mit Kirche net mehr viel zu tun.
Wenn schon Bischöfe lügen?
Und wir kleinen Leut kriegen Moralappelle.
Herr Algermissen schraubt die Ansprüche an uns hoch, und er selbst?
Was solln das eigendlich?
Redaktion benachrichtigen
#47   Paulchen   10:53:22 | Dienstag, 2. Januar 2007
Steffen
Das weiss ich.
Desswegen schreibe ich ja.
Algermissen hat GELOGEN !
Algermissen ist FEIGE !
ER schickt die „Prominenz“ nur, um die Leute zu beruhigen.
ABER ; DAS SCHAFT ER NICHT !!!
Redaktion benachrichtigen
#46   Steffen   10:47:19 | Dienstag, 2. Januar 2007
Hallo Paulchen!
:-D Und net zu vergessen:
Herr Algermissen liest kreuz.net o^/
Seine Freunde auch, die mischen hier kräftig mit :-!
Redaktion benachrichtigen
#45   Paulchen   10:25:39 | Dienstag, 2. Januar 2007
Nochmal an Alle !
Die Patres wurden RAUSGEWORFEN !!!
Algermissen hat GELOGEN !!!
Die Gläubigen wollten IHRE PFARRER behalten !!!
Algermissen ist UNMENSCHLICH und FEIGE !!!
Den Patres wurde UNRECHT getan !!!
Sie wurden behandelt wie … !!!
Algermissen ist ein FEIGLING !!!
PFUI !!!
Redaktion benachrichtigen
#44   ing_less   09:14:17 | Dienstag, 2. Januar 2007
SJM, Fulda und die Logenplätze
Schade, dass kreuz.net es offenbar versäumt hat, mit dem neuen Jahr das sich im Kreise drehende Salbadern über die „Rhöner Vertreibung“ der SJM-Patres abzuschließen. Es wird also weiterhin „Nachrichten“ derart geben, wie Bischof Algermissen den Pastoralen Prozess fördert, wie sich freimaurerische Oberkatholiken und rotarische Kirchenfürsten bemühen, in der römischen Kirche Einfluss zu gewinnen. Und vermutlich findet auch noch diese(r) und jene(r) Beifall, wenn er in dieser Seit auf die „Querverbindung“ zwischen Homosexuellen und „Holocast-Religion“ hinweist, während doch das „Heil“ für jene offenbar nur im Verdammen des Zweiten Vatikanums zu liegen scheint. Aber eigenbtlich sollten jene Apologeten des Gestern auch gleich Leibniz, Kant und die ganze (vermutlich auch von obskuren Geheimbünden gesteuerte) Aufklärung ungeschehen machen und ein Kirchenbild verherrlichen, bei dem die Seligkeit mit dem Ausschalten des Gerhinrs einhergeht. Ein helles neues Jahr!
Redaktion benachrichtigen
#43   Gotthard   22:56:52 | Montag, 1. Januar 2007
@Steffen
Klasse – wo bleibt der Missionsgeist vom Bonifatius?
Steffen, ermutige uns doch mal mit deinen missionarischen Aktivitäten!
Redaktion benachrichtigen
#42   Steffen   22:47:14 | Montag, 1. Januar 2007
Zum Text oben – was ich dazu denke
:-( :-[ :'( o.O :-O :-S :-# :-! :-@
In seiner Silvesterpredigt bedankte sich der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen, daß die Pfarreien die „Herausforderungen“ des Pastoralen Prozesses verstanden und angenommen hätten.
Toll – mit Druck mussten die Pfarren ihre Verbünde beantragen!
Dabei erklärte er, daß das Bistum Fulda – wie alle anderen Bistümer Deutschlands – dabei sei, den tiefgreifenden Umbruch, der „uns kirchlich und gesellschaftlich zugemutet“ werde, zu gestalten.
Spitze – wer mutet in Fulda wem kirchliche Umbrüche zu?
Die Menschen im Bistum Fulda sollten nicht durch die „Verwaltung des Mangels“ gelähmt werden.
Super – die Pfarrverbünde sind doch nix andres als „Verwaltung des Mangels“! Oder?
Mons. Algermissen wünscht sich, daß die Gläubigen sich an die kleiner werdenden Gemeinden – die aber geistlicher und zukunftsfähig seien – gewöhnen.
Klasse – wo bleibt der Missionsgeist vom Bonifatius?
Er anerkannte, daß es manchmal auch Ängste gebe. Er nehme diese „sehr ernst“.
Unglaublich – wie ernst wurden die SJM-Gemeinden genommen? Hat man mit denen der Bishof schon geredet?
Gleichzeitig beklagte er, daß er „Verdächtigungen und Denunzieren“ habe feststellen müssen:
Fantastisch – und was is mit den Bischofslügen?
Redaktion benachrichtigen
#41   Karl-Peter   22:11:54 | Montag, 1. Januar 2007
@Gotthard
Sollte das jetzt die Antwort auf meine Frage sein?
Redaktion benachrichtigen
#40   Gotthard   22:08:52 | Montag, 1. Januar 2007
@Karl-Peter
weil Ordenspriester in Bistümern so was wie Leiharbeiter sind…
die Hauptverfügung hat immer der Ordensobere, dem der Ordensmann Gehorsam versprochen hat.
Das Gehalt für einen solchen „Pfarrer“ wird in der Regel an den Orden überwiesen … steuerfreies Gestellungsentgeld.
Was der Orden seinem Mitglied zur Verfügung stellt, ist ihm überlassen.
Der Obere kann den Pater immer abziehen … der Bischof den Gestellungsvertrag kündigen oder verlängern, der immer auf Zeit geschlossen wird.
In der Regel hat der Bischof keinen Einfluss auf die Personalauswahl des Ordens zur Erfüllung des Gestellungsvertrages …
Redaktion benachrichtigen
#39   Karl-Peter   21:55:57 | Montag, 1. Januar 2007
@Gotthard
in der praktischen Arbeit gibt es keinen Unterschied zwischen einem „kanonischen Pfarrer“ und einem Pfarradministrator … die Leute wissen das in der Regel auch nicht …
Warum macht man dann den Unterschied?
Redaktion benachrichtigen
#38   HansUrs   21:32:48 | Montag, 1. Januar 2007
Hurra, ein seltenes Ereignis …
… ich habe aus einem Posting bei kreuz.net etwas gelernt – das ist mir seit Wochen nicht mehr passiert.
@Gotthard: Vielen Dank für die Information…
Redaktion benachrichtigen
#37   Gotthard   21:25:43 | Montag, 1. Januar 2007
@HansUrs
in der praktischen Arbeit gibt es keinen Unterschied zwischen einem „kanonischen Pfarrer“ und einem Pfarradministrator … die Leute wissen das in der Regel auch nicht …
Redaktion benachrichtigen
#36   HansUrs   21:22:20 | Montag, 1. Januar 2007
@karl-peter und gotthard
Stimmt in der Tat nicht – ich lebe selbst in einer Pfarrei, in der eine Ordensgemeinschaft den Pfarrer und den Kaplan stellt.
Redaktion benachrichtigen
#35   Karl-Peter   20:50:17 | Montag, 1. Januar 2007
@Gotthard
Ordensleute sind immer nur Pfarradministratoren.
Stimmt nicht!
Redaktion benachrichtigen
#34   vox populi   20:32:37 | Montag, 1. Januar 2007
Same procedure as last year, miss sophie?
Schön, dass bei all dem Wandel unserer hektischen Zeit wenigstens auf kreuz.net Verlass ist. Heute ein Anti-Algermissen-Artikel, morgen eine Lehmann-Klatsche, übermorgen das „Neueste“ über die Gefahr von Homos, am Wochenende ein bisschen Wiki-Bashing. Just to please me, James!
Und das Tollste an allem: Eine osthessische Provinzpostille wird zum Bannerträger der freien Presse im Bistum Fulda hochstilisiert. Nichts bezeugt deutlicher den Provinzialismus von kreuz.net aus!
Was ist eigentlich aus den geschassten SJM-Brüdern geworden? Sind die schon in Nord-Kasachstan angekommen?
Redaktion benachrichtigen
#33   Karl-Peter   19:54:17 | Montag, 1. Januar 2007
@Tridentinus
Kardinal Ratzinger war nicht unfehlbar, selbst der Papst ist es nicht bei der Errichtung oder Aufhebung von Ordensgemeinschaften!
Ach was? Jetzt kommen Sie mit dieser Tour: Kardinal Ratzinger sei nicht unfehlbar, der Papst sei in dieser oder jener Sache nicht unfehlbar …
Und der Bischof von Fulda? Nach all dem, was er und seine Verteidiger von sich geben, entsteht leider der Eindruck: Bischof Algermissen sei unfehlbar, der Pastorale Prozeß sei ein Dogma und jeder der es wagt kritisch zu sein, sei ein Ketzer.
Redaktion benachrichtigen
#32   Gotthard   19:36:17 | Montag, 1. Januar 2007
Schwarzbach
Ob Schwarzbach jedoch wieder einen eigenen Pfarrer im kanonischen Sinn erhalten wird,
hatte diese Pfarrei bisher auch nicht – Ordensleute sind immer nur Pfarradministratoren.
Redaktion benachrichtigen
#31   Karl-Peter   19:16:07 | Montag, 1. Januar 2007
@rebekka
Eine Tatsachenfeststellung wäre der Satz „Bischof Algermissen hat den Gestellungsvertrag mit den SJM-Patres vorzeitig gekündigt.“
Nein, das wäre keine Tatsachenfestellung! Der Gestellungsvertrag ist keineswegs vorzeitig gekündigt worden. Denn es war kein befristeter Gestellungsvertrag, wie manche behaupten.
Der Gestellungsvertrag ist prinzipiell gekündigt worden. Dazu bedarf es bei Ordenleuten laut CIC keiner Begründung. Doch wenn Begründungen genannt werden, müssen sie real sein. Und das ist das Problem: die Begründungen sind nicht real. Dieses Problem hat Bischof Algermissen geschaffen.
Ein Bischof, der Teil- und Unwahrheiten verbreitet, ist ein PROBLEM. Über dieses PROBLEM berichtet kreuz.net!
Redaktion benachrichtigen
#30   bonifatius   18:53:04 | Montag, 1. Januar 2007
@Tridentinus: Vertreibung
Wie ich aus den Anmerkungen der Forumsteilnehmer entnehme, wurde der Vertrag mit den Patres von SJM zunächst gekündigt, dann aber ihnen vorzeitig priesterliche Betreuung der Gläubigen vom Bischof strikt verboten und ein sofortiges Verlassen ihrer genutzten Behausung befohlen. Im landläufigen Sprachgebrauch spricht man verständlich hierüber von Rauswurf. Ihre Jurisdictio mag zwar im juristischen Sinne akzeptabel sein (muß sie aber nicht!). Im menschlichen Verständnis bleibt sie unmenschlich, von einem priesterlichen oder bischöflichen korrekten Handeln zu sprechen, ganz zu schweigen! Gelinde gesagt war dieses Verhalten zynisch.
Als Christ müsste man dieses fehlerhafte Verhalten eines Bischofs mit Gebeten der Nächstenliebe zudecken; als Mensch kann man dieses nur verachten.
Zu den Äußerungen im Rahmen der Verteidigung von H.H. A. von Rüdesheim, Katharina, insbesondere von rebekka, Mitten drin und traumaturgos kann man meistens nach einem alten Spruch nur sagen: „So wie der Herr, so das G’scherr“. boni
Redaktion benachrichtigen
#29   Toby   18:13:37 | Montag, 1. Januar 2007
Schwarzbach: Kein Pfarrer im kanonischen Sinn
@ Bonifatius2
Man muss genau auf die Formulierungen achten:
Meines Wissens wurde zugesichert, dass die Pfarrei Schwarzbach weiterhin seelsorglich betreut wird. Ob Schwarzbach jedoch wieder einen eigenen Pfarrer im kanonischen Sinn erhalten wird, erscheint mir nach den pastoralen Planungen in Fulda eher unwahrscheinlich. Offenbar betreibt die Diözesanleitung hier viel Augenwischerei. Da müsste man noch einmal genauer nachhaken.
Redaktion benachrichtigen
#28   Tridentinus   17:29:07 | Montag, 1. Januar 2007
Mahnwachen und Druck helfen
in der bisherigen Form gar nichts.
Fragen Sie bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. an, ob diese bereit wäre die gewohnten (dann übrigens im doppelten Sinn) Gottesdienste zu feiern.
Das könnte einen heilsamen Schock auslösen. Wie beim Schützenfest in Penk 1988!
Redaktion benachrichtigen
#27   Bonifatius2   17:17:55 | Montag, 1. Januar 2007
Sind das die Auswirkungen des pastoralen Prozesses?
In einem Schreiben vom 12.12.2006 von Herrn Bischof Algermissen wurde der Pfarrei Schwarzbach zugesichert, dass ab Sommer 2007 die Pfarrstelle in Schwarzbach wieder besetzt wird und bis dahin die seelsorgerische Betreuung ebenfalls sichergestellt wird. Die Verwaltungsräte und der Pfarrgemeinderat haben deshalb beschlossen, auf weitere Mahnwachen und Plakatierungen zu verzichten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Herrn Weihbischof Dietz, Herrn Weihbischof Kapp, Herrn Dr. Roth, Herrn Prälat Hofmann, Herrn Prof. Stanke für die feierliche Gestaltung der Weihnachts-, Silvester- und Neujahrsgottesdienste!
Leider ist die weitere seelsorgerische Betreuung nicht sichergestellt. Die Sonntagsmesse am 31.12.2006, um 10:00 Uhr ist ausgefallen und auch die Hl. Messe am Herz-Jesu-Freitag (ist seit Bestehen der Pfarrei immer zelebriert worden) sowie alle anderen Werktagsgottesdienste werden nicht gehalten. Wie in dem Bericht der Fuldaer Zeitung vom 19.12.2006 wörtlich steht: „Auch in Zukunft werden die gewohnten Hl. Messen in Eckweisbach und Schwarzbach von den zuständigen Priestern und Geistlichen zelebriert.“ Haben wir da etwas falsch verstanden? Sind dies alles nur leere Versprechungen? Sollen wir hingehalten werden oder hilft nur erneuter Druck durch evtl. weitere Mahnwachen???
Redaktion benachrichtigen
#26   Tridentinus   17:12:55 | Montag, 1. Januar 2007
@Bonifatius2
Ein Beitrag, der zeigt, dass sein Verfasser mit den Interna vertraut ist. Trotzdem ist das Thema ausserhalb der betroffenen Pfarreien irrelevant, allerdings signifikant für die blühenden Landschaften konziliarer erneuerung. Solange ie Kirchensteuer nicht fällt, können die Inhaber von Institution und Strukturen beinahe jeden Quatsch finanzieren!
Redaktion benachrichtigen
#25   Bonifatius2   16:56:42 | Montag, 1. Januar 2007
Wo bleibt hier die Gerechtigkeit?
Es sind mittlerweile 4 Wochen vergangen, seit Pfr. Pfaffenhuber und seine beiden Mitbrüder durch das Bistum Fulda, vertreten durch den Bischof Heinz Joser Algermissen, „rausgeworfen“ wurden. Die Gründe können wir immer noch nicht verstehen und sind nicht nachvollziehbar. In einem Gespräch mit Vertretern des Generalvikariats (Herr Prälat Dr. Stanke, Herr Offizial Prof. Dr. Wächter und Herr Prälat Hofmann) vom 08.11.2006 wurde den Vertretern der Pfarrgemeinde versichert, dass die 3 SJM-Pater ihren Dienst ordnungsgemäß verrichtet hätten. Der Vorwurf der Verweigerung des pastoralen Prozess ist auch nicht haltbar, da der Verwaltungs- und Pfarrgemeinderat der Pfarrei Schwarzbach der Errichtung des Pastoralverbundes schriftlich zur Kenntnis genommen hat und sich dadurch neutral verhalten hat. In einer Unterschriftenaktion haben 75,2 % aller Pfarreimitglieder dem Verbleib von Pfarrer Pfaffenhuber zugestimmt, 3 Mahnwachen wurden vor dem Dom in Fulda abgehalten, viele Briefe sind dem Bischof per Post zugegangen. Leider hat das alles nichts genutzt! Die drei SJM-Pater wurden zum 01.12.2006 entlassen, das Bistum muss aber das Gehalt bis 30.06.2007 weiter zahlen. Hat das Bistum Fulda zu viel Geld, wo sonst überall gespart wird?
Redaktion benachrichtigen
#24   Tridentinus   14:38:06 | Montag, 1. Januar 2007
@Toby
Konservativ ist wirklich unbrauchbar geworden, da haben Sie ein richtiges Gespür: Damit „schmücken“ sich bestimmte Charismatiker, Marienerscheinungsfreaks und Konzilsspiesser. Wenn man schlechtes oder zweifelhaftes bewahrt, ist es kein Gütessiegel, konservativ zu sein.
„Halb-“ hatte hauptsächlich den Biritualismus im Auge, wenn er auch gutgemeint sein mag.
„Sowieso“ hätte ich besser durch „offensichtlich“ ersetzt, concedo.
Kardinal Ratzinger war nicht unfehlbar, selbst der Papst ist es nicht bei der Errichtung oder Aufhebung von Ordensgemeinschaften! Schönstes Beispiel: Jesuiten. Passt ja gut, in diesem Spiritualitätsstrang sehnen sich doch die Servi Iesu et Mariae.
Redaktion benachrichtigen
#23   Toby   14:26:21 | Montag, 1. Januar 2007
Mangelnde inhaltliche Begründung
Tridentinus schrieb: Die SJM sind sowieso halbkonservativ.
Das ist natürlich ein sehr überzeugendes Argument.
Bezogen
1. auf was?
sind die SJM
2. „sowieso“?
3. „halb“-?
4. „konservativ“?
Es war übrigens Kardinal Ratzinger, der 1994 die kanonische Errichtung der SJM maßgeblich vorangetrieben hatte.
Redaktion benachrichtigen
#22   Tridentinus   14:19:07 | Montag, 1. Januar 2007
@Toby
Die Umstände, die Sie jetzt nennen, sind tatsächlich einer sachlichen Kritik zugänglich! Warum schreiben sie das nicht gleich? Trotzdem ist das Thema auch nicht so zentral, dass sich ein Nachrichtenportal seiner monatelang als Dauerbrenner annehmen muss. Die SJM sind sowieso halbkonservativ. Wahrscheinlich hat man sich der Kommission Ecclesia Dei nur deswegen zuordnen lassen, um schneller Gesellschaft päpstlichen Rechts werden zu können. Die Kommunionmappen waren zumindest graphisch kitschig, aber ich vermute, der katechetische Wert dürfte höherstehender sein. In der Jugendpastoral scheint mir die SJM einseitig auf das 6./9. Gebot ausgerichtet zu sein. Als ob Kinder und Jugendliche keine anderen Probleme hätten. Das Pontifikat Pius XII. ist auch hier kein Masstab der Erneuerung aus genuiner Tradition, vielmehr hat diese Phase den heutigen Niedergang und die entgegengesetzten Extreme angebahnt.
Redaktion benachrichtigen
#21   Desperatus †   14:03:46 | Montag, 1. Januar 2007
@REBEKKA
Damit Sie weiterschreiben können
Redaktion benachrichtigen
#20   Toby   14:03:09 | Montag, 1. Januar 2007
Nach wie vor keine stichhaltige Begründung für den Rauswurf
rebekka schrieb: Sprich: Ihre Behauptung, den SJM-Patres sei formal und inhaltlich Unrecht geschehen, bedarf der Begründung.
Falsch: Die Begründungspflicht liegt zunächst einmal beim Bischof.
Die Unschuldsvemutung gilt zunächst einmal auch für die drei entpflichteten Patres.
Tridentinus schrieb: Versetzungen von Priestern sind völlig normal
Das stimmt, doch in diesem Falle handelte es sich nicht um eine normale Versetzung.
Nicht die Entpflichtung von Ordensgeistlichen war und ist Gegenstand der Kritik, sondern die Umstände der Entpflichtung, konkret der Versuch, die Angelegenheit zunächst vor den betroffenen Gläubigen zu verheimlichen sowie die fadenscheinige und in sich selbst widersprüchliche Begründung, die der Bischof dann nachgeschoben hat.
Was insinuiert denn der Bischof beispielsweise mit seiner Floskel vom „nicht teilbarem Wissen“?
Haben die Patres Unrecht getan, dann hat er die Pflicht, dieses Unrecht auch konkret zu benennen.
Haben die Patres kein Unrecht getan, wieso werden sie dann rausgeworfen?
Redaktion benachrichtigen
#19   Sozialkatholisch   14:01:03 | Montag, 1. Januar 2007
Weibliche Logik
ist manchmal wirklich seltsam.
Redaktion benachrichtigen
#18   Tridentinus   14:00:06 | Montag, 1. Januar 2007
@Toby @Sozialkatholisch
@Toby: Es gibt erstens überhaupt keine „objektive Bewertung“, mit dem Begriff „(Be-)Wertung“ ist eine subjektive Komponente ja als konstitutiv ausgesagt.
@Sozialkatholisch: Natürlich sollen einvernehmliche und harmonische Lösungen angestrebt und immer bevorzugt werden, aber im Konfliktfall muss auch irgendwann der priesterliche Gehorsam konkret greifen, der bei der Weihe versprochen wird.
Redaktion benachrichtigen
#17   rebekka   13:58:19 | Montag, 1. Januar 2007
@ Toby
Was ist an der Bewertung, dass Bischof Algermissen die SJM-Patres vertrieben hat, objektiv falsch?
1. Falsch ist mal grundsätzlich, dass es sich bei dieser Bewertung um eine „Tatsachenfeststellung“ handle. Eine Bewertung kann überhaupt niemals eine Tatsachenfeststellung sein. Genau das hatten Sie behauptet und dann auch gemeint, dem Bischof erklären zu müssen, was der Unterschied zwischen „objektiv“ und „subjektiv“ ist.
2. Ihre Bewertung „Vertreibung“ insinuiert Unrecht – im Gegensatz zu einer „normalen Entpflichtung“, die Recht wäre. – Nun. Hier gibt es eine ganz einfache Entscheidungsmöglichkeit: Beschweren Sie sich beim Hl. Stuhl. Die SJM-Patres haben auf eine solche Beschwerde verzichtet, aber Ihnen steht nach CIC jederzeit der Rekurs an den Hl. Stuhl zu. Der Hl. Stuhl wird Ihnen dann mitteilen, dass es sich in der Tat um eine normale Entpflichtung gehandelt hat. Nur wenn die zuständige Autorität einen Rechtsbruch des Bischofs feststellen würde, dürften Sie meinetwegen von „Vertreibung“ sprechen. Bis dahin gilt – ja, sogar für Bischöfe, und sogar für Bischöfe, deren Verwaltungsakte Ihnen nicht in den Kram passt – die sogenannte „Unschuldvermutung“. Sprich: Ihre Behauptung, den SJM-Patres sei formal und inhaltlich Unrecht geschehen, bedarf der Begründung. (Und dafür genügt „Ich finde den Algermissen doof und halte ihn für einen Modernisten und kreuz.net findet das auch“ nicht.) Die gegeteilige Behauptung, dass nämlich hier ein bischöflicher Verwaltungsakt vollzogen wurd…
Redaktion benachrichtigen
#16   Sozialkatholisch   13:54:04 | Montag, 1. Januar 2007
@ Toby
Ich weiß auch nicht was die beiden hier als glorreiche Weisheit des Tages anpreisen, die Priester wurden mit Autorität gegen ihren Willen fortgeschickt also vertrieben.
Redaktion benachrichtigen
#15   VirFortis   13:53:59 | Montag, 1. Januar 2007
gutes
und gesegnes neues jahr allen lesern und leserbriefschreibern der zeitschrift ! gutes neues jahr auch den schwulen und athesisten und danke für die vielen lustigen kontroversiellen debatten anno 2006 !
mfg…
Redaktion benachrichtigen
#14   Tridentinus   13:47:21 | Montag, 1. Januar 2007
Allerdings doch
die Frage, was dazu berechtigt, die „vorkonziliare“ Praxis pauschal als Willkürherrschaft despotischer Absolutisten zu verzerren und das auch noch dem CIC/1917 anzulasten, ohne canones anzuführen!
Redaktion benachrichtigen
#13   Toby   13:44:31 | Montag, 1. Januar 2007
Noch einmal
@ Tridentinus und rebekka
Was ist an der Bewertung, dass Bischof Algermissen die SJM-Patres vertrieben hat, objektiv falsch?
Redaktion benachrichtigen
#12   rebekka   13:38:10 | Montag, 1. Januar 2007
@thaumaturgos und Tridentinus
Danke für die Anmerkungen!
Redaktion benachrichtigen
#11   Tridentinus   13:33:52 | Montag, 1. Januar 2007
@Toby
Sie dürfen nicht zuerst juristische Fachtermini („Tatsachenfeststellung“) verwenden und dann von Wortklauberei reden, wenn man Sie darauf hinweist, dass der Ausdruck „Vertreibung“ eine für eine Tatsachenfeststellung unzulässige Wertung enthält!
Redaktion benachrichtigen
#10   thaumaturgos   13:33:35 | Montag, 1. Januar 2007
vor allen nach VORKONZILAREM brauch
CIC/1917 und den bräuchen konnte der bischof vor die tür setzen, wen er wollte
warum sollte das jetzt plötzlich bei euch schismatischen tradis schlecht sein
der bischof ist nach eurer auffassung unumschränkter herr in seiner diözese ;-)
da sollen die hönischen aufhören jammern …
Redaktion benachrichtigen
#9   Toby   13:21:27 | Montag, 1. Januar 2007
Bitte keine Wortklauberei
@ rebekka
Und was ist an der Bewertung, dass Bischof Algermissen die SJM-Patres vertrieben hat, objektiv falsch?
Pater Pfaffenhuber wurde vom Bischof förmlich vor die Tür gesetzt. Das hat mit einer normalen Entpflichtung nichts zu tun.
Warum diese Heuchelei?
Redaktion benachrichtigen
#8   Mitten drin statt nur dabei   13:10:33 | Montag, 1. Januar 2007
„Denk daran, Mensch, daß deine Lebenszeit dir als begrenzte zugemessen ist.“
„Denk daran, Mensch, daß deine Lebenszeit dir als begrenzte zugemessen ist.“ !:)
Und diese begrenzte Zeit in der Rhön war für die SJMler bereits am 1. Dezember abgelaufen! :-D
Redaktion benachrichtigen
#7   Tridentinus   13:10:07 | Montag, 1. Januar 2007
Versetzungen von Priestern sind völlig normal
Kann man jetzt mal aufhören, dieses blöde Thema wiederzukäuen?
Redaktion benachrichtigen
#6   Rüdesheim   13:10:07 | Montag, 1. Januar 2007
rebekka
;-) Danke!!! ;-)
Redaktion benachrichtigen
#5   rebekka   13:06:00 | Montag, 1. Januar 2007
@ Toby
Dass Bischof Algermissen die SJM-Patres vertrieben hat, ist eine sachlich richtige Tatsachenfeststellung.
Falsch. Eine Tatsachenfeststellung wäre der Satz „Bischof Algermissen hat den Gestellungsvertrag mit den SJM-Patres vorzeitig gekündigt.“
„Vertreibung“ ist keine Tatsachenfeststellung, sondern eine Bewertung – und zwar eine, die der zuständige kirchliche Ordinarius, der sein Amt immerhin nicht ohne die Aufsicht des Hl. Vaters ausübt, offenbar nicht teilt.
Und ausgerechnet Sie wollen den Bischof über den Unterschied von „objektiv“ und „subjektiv“ belehren, der Sie nicht einmal den Unterschied zwischen einer Feststellung und einer Wertung kennen? :-S
Redaktion benachrichtigen
#4   Katharina L. †   12:57:03 | Montag, 1. Januar 2007
@ Romulus
Warum in aller Welt sollen wir Gläubigen die Errichtung von Pastoralverbünden, die in allen deutschen Bistümern errichtet werden, feiern?
Wer hat behauptet, das solle gefeiert werden? Im Artikel steht nichts davon, in den zitierten Worten des Bischofs auch nicht… Und dass dort, wo vor Ort ein Pastoralverbund errichtet wird, dies in irgendeiner feierlichen Form geschieht, ist genauso selbstverständlich, wie wenn man das bei der Errichtung einer neuen Pfarrei, einer Abpfarrung, der Begrüßung neuer Mitarbeiter etc. tut.
Also worauf bezieht sich jetzt Ihre Frage? Mit dem Artikel hat sie einfach gar nichts zu tun.
Redaktion benachrichtigen
#3   Toby   12:29:02 | Montag, 1. Januar 2007
Objektiv und subjektib
@ Rüdesheim
Wir leben im Internet-Zeitalter, da ist es ein Leichtes, sämtliche Silvesterpredigten deutscher Bischöfe nachzulesen. Da ist es nicht notwendig, dass sie auch noch von kreuz.net hereingestellt werden.
Dass Bischof Algermissen die SJM-Patres vertrieben hat, ist eine sachlich richtige Tatsachenfeststellung. Nicht durch diese Feststellung wird der Bischof in ein schlechtes Licht gerückt; er hat sich durch sein ungerechtes Handeln vielmehr selbst in ein schlechtes Licht gerückt.
Im übrigen sollte Objektivität vor allem eine Stärke von Bischöfen sein. Bischof Algermissen lässt diese aber in weiten Teilen vermissen. Er lässt sich in seinem Verhalten überwiegend von subjektiven Empfindungen und Vorurteilen leiten.
Was meint er beispielsweise, wenn er von „Verdächtigungen und Denunzieren“ spricht?
Redaktion benachrichtigen
#2   Romulus   11:22:42 | Montag, 1. Januar 2007
Warum sollen wir Pastoralverbünde feiern???
Warum in aller Welt sollen wir Gläubigen die Errichtung von Pastoralverbünden, die in allen deutschen Bistümern errichtet werden, feiern? Kann mir das mal einer erklären? Und welcher Mangel soll verwaltet werden? Also ob der Mangel mit der Errichtung von Pastoralverbünden beseitigt wäre. Worthülsen… Worthülsen…
Redaktion benachrichtigen
#1   Rüdesheim   11:18:58 | Montag, 1. Januar 2007
Und wieder…
ein Artikel über den Bischof von Fulda!
Wenn es Ihnen darum ginge, ansprechende Silvesterpredigten deutscher Bischöfe zu illustrieren, würde ich das begrüßen, das Sie diese Predigt von Bischof Algermissen hier reinstellen!
Allein aber der Begriff „Vertreibung“ zeigt doch wieder einmal ganz deutlich, dass es Ihnen einzig und allein darum geht, den Bischof in ein schlechtes Licht zu rücken!!
Wie lange wollen Sie das noch so betreiben?
Obejktivität scheint nicht gerade Ihre Stärke zu sein!!
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
Mons. AlgermissenEin Umdenken im Kirchenbild Mons. AlgermissenVon Wüstenbewohnern einst und heute SJM-Priester vertriebenDem Ansehen des Ordens genützt SJM-Priester vertriebenLänger geplant? SJM-Priester entlassenNachdenken bitte, Herr Bischof! SJM-Priester vertriebenNeues von der ‘Fuldaer [Kirchen-]Zeitung’ SJM-Priester vertriebenDer Bischof droht mit dem Staatsanwalt Mons. AlgermissenVerlust des Realitätssinnes Fuldaer SektenbeauftragteDer Kirchenleerer SJM-Priester vertriebenBischof Algermissen am Telefon SJM-Priester vertriebenDer Brief des Bischofs von Fulda Mons. AlgermissenSelbstmitleid statt Einsicht Mons. Algermissen„Das Maß ist voll, Herr Bischof!“ Pastoraler ProzeßSchädlingsbekämpfung SJM-Priester vertriebenHeimweh nach dem vertriebenen Pfarrer
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net