Der Fuldaer Bischof lobte kürzlich den von ihm gewollten ‘Pastoralen Prozeß’. Die faulen Früchte seiner umstrittenen Strukturänderungen ließ er etwas beiseite.
Die Rhöner Gläubigen demonstrierten im November dreimal für den Erhalt ihrer Pfarrer
(kreuz.net, Fulda) In seiner Silvesterpredigt bedankte sich der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen,
daß die Pfarreien die „Herausforderungen“ des Pastoralen Prozesses verstanden und angenommen hätten.
Das berichtete die unabhängige Lokalzeitung ‘Osthessen-News’. Der Bischof predigte am Sonntag abend
im Fuldaer Dom.
Dabei erklärte er, daß das Bistum Fulda – wie alle anderen Bistümer Deutschlands –
dabei sei, den tiefgreifenden Umbruch, der „uns kirchlich und gesellschaftlich zugemutet“ werde, zu gestalten.
Die Menschen im Bistum Fulda sollten nicht durch die „Verwaltung des Mangels“ gelähmt werden.
Mons.
Algermissen wünscht sich, daß die Gläubigen sich an die kleiner werdenden Gemeinden – die aber geistlicher
und zukunftsfähig seien – gewöhnen.
Er anerkannte, daß es manchmal auch Ängste gebe. Er nehme diese
„sehr ernst“. Gleichzeitig beklagte er, daß er „Verdächtigungen und Denunzieren“ habe feststellen müssen:
„Es macht mich am Ende dieses Jahres froh, daß die Pastoralverbünde, die sich unterdessen alle gebildet
haben, mit einem großen gemeinsamen Gottesdienst ihren Weg in die Zukunft begannen – im tiefen Vertrauen,
daß uns in den mitunter belastenden Zeichen des Umbruchs dennoch Gottes Klopfzeichen erreichen.“
Im
Zuge des ‘Pastoralen Prozesses’ vertrieb Bischof Algermissen vor Weihnachten drei verdiente Patres der
Ordensgemeinschaft ‘Diener Jesu und Mariens’ trotz großen Widerstands der betroffenen Gläubigen.
Der
Bischof erklärte in seiner Predigt zum Jahreswechsel auch, daß der auf Mitternacht vorrückende Sekundenzeiger
zum erhobenen Zeigefinger werde, der den Menschen zurufe:
„Denk daran, Mensch, daß deine Lebenszeit
dir als begrenzte zugemessen ist.“
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67 Lesermeinungen
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#67 Karl-Peter 23:10:04 | Dienstag, 2. Januar 2007
@freddie schenk Aber die eindeutige Wertung „faule Früchte“ hat hier nun wirklich nichts verloren. Warum
schreibt kreuz.net hier nicht sachlich und unparteiisch? Sollten Sie die bisherige Berichterstattung in
Sachen Bistum Fulda/Bischof Algermissen verfolgt haben, werden Sie kreuz.net verstehen. Der Ausdruck „faule
Früchte“ ist dann keine Wertung mehr, sondern eine erwiesene Tatsache.
@Karl-Peter Vielen dank für den Hinweis. Ich beschäftige mich aber gerade mit kreuz.net. und da steht
zum beispiel im Vorspann des Artikels unter dem wir hier posten: Der Fuldaer Bischof lobte kürzlich den
von ihm gewollten ‘Pastoralen Prozeß’. Die faulen Früchte seiner umstrittenen Strukturänderungen ließ
er etwas beiseite. Klar, kreuz.net hats nicht mit dem Pastoralen Prozess. Aber die eindeutige Wertung
„faule Früchte“ hat hier nun wirklich nichts verloren. Warum schreibt kreuz.net hier nicht sachlich und
unparteiisch? Partei kann kreuz.net dann ja in Kommentaren, Glossen oder sonstigen Rubriken immer noch
nehmen. Obwohl, die Position dieser Postille is doch eh klar, oder? Und die Leser tun doch ihr Übriges,
um Gift zu streuen. Es bleibt dabei: christliche Nächstenliebe hab ich mir immer anders vorgestellt.
#65 Karl-Peter 22:49:27 | Dienstag, 2. Januar 2007
@freddie schenk Ich habe keine Ahnung, was die FZ schreibt, is mir aber auch wurscht und tut hier doch
auch nix zur Sache. Dann sollten Sie sich um der Sache willen mit der Fuldaer Zeitung beschäftigen, die
beispielsweise in einem Artikel (!) mit dem Fuldaer Sektenbeauftragten gegen den SJM-Orden polemisiert.
@Karl-Peter Wer verbietet der Fuldaer Zeitung, in der Causa Algermissen tendenziös und selektiv zu berichten?
Wer verbietet der Fuldaer Zeitung die Zensur von Leserbriefen? Und weil die Moni dem Maxi immer die Förmchen
klaut, darf der Maxi der Moni auch die Schüppe wegnehmen, oder wie? Ich habe keine Ahnung, was die FZ
schreibt, is mir aber auch wurscht und tut hier doch auch nix zur Sache. Und wenn es doch wichtig ist,
dann wäre es doch gerade für kreuz.net Anlass, der „Journalie“ mal zu zeigen, wie man journalistisch
sauber und urchristlich schreibt, oder?
#63 Karl-Peter 22:24:36 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Neuling freddie schenk kreuz.net vermischt ständig Tatsachenberichte und Kommentierungen. Das macht
kreuz.net scheinbar recht interessant. Die heftigen Diskussionen im Leserforum enden überhaupt nicht
bei mittlerweile etwa 50 Artikeln zur Causa Algermissen. Verboten ist natürlich nicht, dass Autoren journalistischer
Texte auch kommentieren. Aber nicht in einem Bericht. Wer verbietet der Fuldaer Zeitung, in der Causa
Algermissen tendenziös und selektiv zu berichten? Wer verbietet der Fuldaer Zeitung die Zensur von Leserbriefen?
Die Lesermeinungen sind es, die hier übel aufstoßen. Bei differenziertem Hinsehen ließe sich unterscheiden
zwischen sachlich orientierten Lesermeinungen und unsachlich ablenkenden Postings mit dem Hang zum Personenkult.
@Toby kreuz.net hat über die Vorgänge in Fulda stets sachlich und inhaltlich zutreffend berichtet. Ach
Toby; vermutlich wirst du mir widersprechen, aber meine Wahrnehmung ist da eine ganz andere: kreuz.net
vermischt ständig Tatsachenberichte und Kommentierungen. Das sind jedoch gänzlich unterschiedliche journalistische
Felder. Verboten ist natürlich nicht, dass Autoren journalistischer Texte auch kommentieren. Aber nicht
in einem Bericht. Das meinte ich jedoch auch nicht. Die Lesermeinungen sind es, die hier übel aufstoßen.
da kommen all die aus ihren löchern, die vermutlich im wahren Leben gefrustet sind, weil ihre verschrobenen
Welt- und Kirchenbilder einfach nur peinlich sind. Aber hier im Schatten des anonymen Internet, da können
sie sich zynisch, abwertend oder sonstwie diskriminierend über andere auslassen. Ich kann weder mit exzellentem
Wissen über den cic glänzen, noch mich hervorragender Lateinkenntnisse rühmen, aber die Grundzüge
des Christentums habe ich dennoch gänzlich anders verstanden. Natürlich bin ich gegen Abtreibung. Ich
tue mich auch schwer mit Homosexualität. Aber ich habe gelernt, dass die Facetten des Lebens breiter
gefächert sind als dass sie einfach in die die denkschubladen eines kleinen Menschenhirns passen würden.
Und war es nicht Christus, der gelehrt hat, die Menschen zu lieben? Macht euch endlich frei von eurem
spießbürgerlichem Gezeter. Genießt das Leben und hört auf mit euren ewig gleichen Anwürfen. IHR ändert
damit nix!!!
@ Gotthard dort würden sie jeden Bischof am Ortseingang mit Musik abhole Ach wie schrecklich. Geradezu
grauenhafte Vorstellung. Wo kämen wir dahin, wenn man Gäste am Eingang begrüßen würde?
#60 Karl-Peter 21:34:42 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Gotthard in der praktischen Arbeit gibt es keinen Unterschied zwischen einem „kanonischen Pfarrer“ und
einem Pfarradministrator … die Leute wissen das in der Regel auch nicht … Wie wäre es mit einer kompetenten
Beantwortung dieser Frage: Warum macht man dann den Unterschied?
alte Zeiten oder ist es Stil derjenigen, die sich nach der „alten Kirche“ sehnen dort würden sie jeden
Bischof am Ortseingang mit Musik abholen und anschließend den Ring küssen … und wehe, jemand würde
was gegen den Bischof sagen … Hölle!
@ Schenk Ob es unserem Gott wirklich so wichtig ist, dass die Messe tridentinisch gelesen wird? Nun ja.
Auf diese Weise kann man alles in Frage stellen.
zum einschlafen ist das ganze hier. es gibt mal wieder nichts neues in dieser sachen. all das konnte man
sich auch beim neujahrempfang von bischof algermissen gestern hören. und ich sage mal wieder: recht hat
bischof heinz josef algermissen gehabt. was den pastoralen prozess und den rauswurf der drei patres angeht!!!
außerdem wünsche ich allen ein gesegnetes jahr 2007!
@ freddie schenk Ehrverletzende Schimpfkanonaden kreuz.net hat über die Vorgänge in Fulda stets sachlich
und inhaltlich zutreffend berichtet. Mit christlicher Nächsten- und Feindesliebe hat das jedenfalls nichts
zu tun. Pater Pfaffenhuber wurde von Bischof Algermissen vor die Tür gesetzt, obwohl er die Räumung
des Pfarrhauses sowieso schon veranlasst hatte. Was soll diese Schikane? Ist das etwa christlich? Im übrigen
geht es bei dieser Diskussion hier längst nicht mehr nur um die SJM, sondern um wesentliche Grundfragen
der Pastoral und die sakrametale Struktur der Kirche. Melsungen zeigt es schon: Man vertritt ein völlig
anderes Kirchenbild. Ist das mit dem Recht und gesetz der Kirche überhaupt vereinbar? Bischof Algermissen
wird sich noch viele berechtigte Fragen anhören müssen.
Bischof Algermissen Was für ein Theater um die Patres in der Rhön! Liebe Leute, wenn ihr euch den wirklichen
Problemen widmen und durch euer Tun statt durch das ewige vorkonziliare Gequatsche die Welt verbessern
würdet, wäre allen viel besser geholfen. Stattdessen erklärt ihr euch unablässig zu den einzig wahren
Christen und sprecht allen, die nicht eurer Meinung sind, alles Christliche ab. Ob es unserem Gott wirklich
so wichtig ist, dass die Messe tridentinisch gelesen wird? Kommt es nicht vielmehr darauf an, sich in
der Nachfolge Jesu zu versuchen, und zwar so, wie jeder es verstehen und umsetzen kann? Und zu Bischof
Algermissen: Kühlt mal langsam euer Mütchen ein bißchen runter und haltet mal den Ball flach. Euer
Unmut über seine Entscheidung sei euch zugestanden. Euer verhalten ist es aber nicht. Ehrverletzende
Schimpfkanonaden und diverse unbotmäßige Äußerungen sollten doch gerade bei euch tabu sein, oder ist
es Stil derjenigen, die sich nach der „alten Kirche“ sehnen, Menschen anderer Überzeugung – gleich ob
Gläubigen der eigenen Kirche, Homosexuellen, Schwangerschaftsabbruchsbefürwortern oder sonstigen – nicht
mit Respekt zu behandeln? Das verstehe wer will. Mit christlicher Nächsten- und Feindesliebe hat das
jedenfalls nichts zu tun. Ich bin jedenfalls dankbar dafür, dass mit Bischof Algermissen ein Oberhirte
meinem Bistum vorsteht, der sich auf dieses Niveau nicht herablässt.
Mitten drin statt nur dabei ! Hey,Sie Vogel. Habe mal Ihre Postings (alle) durchgelesen. Wo Sie herkommen,ist
leicht zu erraten. Grosse Klappe und nichts dahinter ! Wie oft sprechen Sie denn mit Algermissen ?
Konsultationsprozess? Ich habe auch bei www.osthessen-news. vorbeigeschaut. Der Bischof sagte beim Neujahrsempfang,
dass sich die Pastoralverbünde als „Ergebnis eines Konsultationsprozesses“ gebildet hätten. Kann mir
mal jemand verraten, wo denn dieser „Konsultationsprozess“ beispielsweise bei den verwaisten Rhöngemeinden
stattgefunden hat? Die meisten Menschen im Bistum Fulda haben keine Ahnung vom „Pastoralen Prozess“ und
dessen Folgen. Die haben noch nicht einmal diesen Begriff gehört. Und das nennt man dann „Dialog“ oder
„Konsultationsprozess“. Der Bischof scheint mit dem normalen kirchlichen Fußvolk kaum in Berührung zu
kommen. Er lebt in einem „elfenbeinernen Turm“ fernab der seelsorglichen Realitäten des Alltags.
Paulchen/ osthessen-news Der faselt auch vom „wachsenden Priestermangel“ – HEUCHELEI PUR! Der scheucht
doch die Priester weg. Dann der Knüller: Das Gequatsche vom „zu erwartenden größeren Geldmangel“ –
HEUCHELEI PUR! Möchte net wissen, was der Past.Prozeß schon an Geld geschluckt hat!
Algermissen ! Ich habe gerade bei www.osthessen-news. vorbeigeschaut. Was Algermissen beim Neujahrsempfang
wieder mal von sich gegeben hat, ist ; OBERPEINLICH ! Wenn ich das Wort „Kirchensteuer“ nur schon lese,
dann bekomme ich BRECHREIZ. WIE PEINLICH WILL ALGERMISSEN NOCH WERDEN ? ALGERMISSEN IST EIN HEUCHLER !
EGAL WAS ER SAGT, AUS SEINEM MUND KLINGT ALLES VERLOGEN !
Paulchen Was da in Fulda abgeht, ist das allerletzte! Das hat doch mit Kirche net mehr viel zu tun.
Wenn schon Bischöfe lügen? Und wir kleinen Leut kriegen Moralappelle. Herr Algermissen schraubt die
Ansprüche an uns hoch, und er selbst? Was solln das eigendlich?
Steffen Das weiss ich. Desswegen schreibe ich ja. Algermissen hat GELOGEN ! Algermissen ist FEIGE ! ER
schickt die „Prominenz“ nur, um die Leute zu beruhigen. ABER ; DAS SCHAFT ER NICHT !!!
Nochmal an Alle ! Die Patres wurden RAUSGEWORFEN !!! Algermissen hat GELOGEN !!! Die Gläubigen wollten
IHRE PFARRER behalten !!! Algermissen ist UNMENSCHLICH und FEIGE !!! Den Patres wurde UNRECHT getan !!!
Sie wurden behandelt wie … !!! Algermissen ist ein FEIGLING !!! PFUI !!!
SJM, Fulda und die Logenplätze Schade, dass kreuz.net es offenbar versäumt hat, mit dem neuen Jahr das
sich im Kreise drehende Salbadern über die „Rhöner Vertreibung“ der SJM-Patres abzuschließen. Es wird
also weiterhin „Nachrichten“ derart geben, wie Bischof Algermissen den Pastoralen Prozess fördert, wie
sich freimaurerische Oberkatholiken und rotarische Kirchenfürsten bemühen, in der römischen Kirche
Einfluss zu gewinnen. Und vermutlich findet auch noch diese(r) und jene(r) Beifall, wenn er in dieser
Seit auf die „Querverbindung“ zwischen Homosexuellen und „Holocast-Religion“ hinweist, während doch das
„Heil“ für jene offenbar nur im Verdammen des Zweiten Vatikanums zu liegen scheint. Aber eigenbtlich
sollten jene Apologeten des Gestern auch gleich Leibniz, Kant und die ganze (vermutlich auch von obskuren
Geheimbünden gesteuerte) Aufklärung ungeschehen machen und ein Kirchenbild verherrlichen, bei dem die
Seligkeit mit dem Ausschalten des Gerhinrs einhergeht. Ein helles neues Jahr!
Zum Text oben – was ich dazu denke In seiner Silvesterpredigt bedankte sich der Fuldaer Bischof
Heinz Josef Algermissen, daß die Pfarreien die „Herausforderungen“ des Pastoralen Prozesses verstanden
und angenommen hätten. Toll – mit Druck mussten die Pfarren ihre Verbünde beantragen! Dabei erklärte
er, daß das Bistum Fulda – wie alle anderen Bistümer Deutschlands – dabei sei, den tiefgreifenden Umbruch,
der „uns kirchlich und gesellschaftlich zugemutet“ werde, zu gestalten. Spitze – wer mutet in Fulda wem
kirchliche Umbrüche zu? Die Menschen im Bistum Fulda sollten nicht durch die „Verwaltung des Mangels“
gelähmt werden. Super – die Pfarrverbünde sind doch nix andres als „Verwaltung des Mangels“! Oder? Mons.
Algermissen wünscht sich, daß die Gläubigen sich an die kleiner werdenden Gemeinden – die aber geistlicher
und zukunftsfähig seien – gewöhnen. Klasse – wo bleibt der Missionsgeist vom Bonifatius? Er anerkannte,
daß es manchmal auch Ängste gebe. Er nehme diese „sehr ernst“. Unglaublich – wie ernst wurden die SJM-Gemeinden
genommen? Hat man mit denen der Bishof schon geredet? Gleichzeitig beklagte er, daß er „Verdächtigungen
und Denunzieren“ habe feststellen müssen: Fantastisch – und was is mit den Bischofslügen?
@Karl-Peter weil Ordenspriester in Bistümern so was wie Leiharbeiter sind… die Hauptverfügung hat
immer der Ordensobere, dem der Ordensmann Gehorsam versprochen hat. Das Gehalt für einen solchen „Pfarrer“
wird in der Regel an den Orden überwiesen … steuerfreies Gestellungsentgeld. Was der Orden seinem Mitglied
zur Verfügung stellt, ist ihm überlassen. Der Obere kann den Pater immer abziehen … der Bischof den
Gestellungsvertrag kündigen oder verlängern, der immer auf Zeit geschlossen wird. In der Regel hat der
Bischof keinen Einfluss auf die Personalauswahl des Ordens zur Erfüllung des Gestellungsvertrages …
@Gotthard in der praktischen Arbeit gibt es keinen Unterschied zwischen einem „kanonischen Pfarrer“ und
einem Pfarradministrator … die Leute wissen das in der Regel auch nicht … Warum macht man dann den
Unterschied?
Hurra, ein seltenes Ereignis … … ich habe aus einem Posting bei kreuz.net etwas gelernt – das ist
mir seit Wochen nicht mehr passiert. @Gotthard: Vielen Dank für die Information…
@HansUrs in der praktischen Arbeit gibt es keinen Unterschied zwischen einem „kanonischen Pfarrer“ und
einem Pfarradministrator … die Leute wissen das in der Regel auch nicht …
Same procedure as last year, miss sophie? Schön, dass bei all dem Wandel unserer hektischen Zeit wenigstens
auf kreuz.net Verlass ist. Heute ein Anti-Algermissen-Artikel, morgen eine Lehmann-Klatsche, übermorgen
das „Neueste“ über die Gefahr von Homos, am Wochenende ein bisschen Wiki-Bashing. Just to please me,
James! Und das Tollste an allem: Eine osthessische Provinzpostille wird zum Bannerträger der freien Presse
im Bistum Fulda hochstilisiert. Nichts bezeugt deutlicher den Provinzialismus von kreuz.net aus! Was ist
eigentlich aus den geschassten SJM-Brüdern geworden? Sind die schon in Nord-Kasachstan angekommen?
@Tridentinus Kardinal Ratzinger war nicht unfehlbar, selbst der Papst ist es nicht bei der Errichtung
oder Aufhebung von Ordensgemeinschaften! Ach was? Jetzt kommen Sie mit dieser Tour: Kardinal Ratzinger
sei nicht unfehlbar, der Papst sei in dieser oder jener Sache nicht unfehlbar … Und der Bischof von
Fulda? Nach all dem, was er und seine Verteidiger von sich geben, entsteht leider der Eindruck: Bischof
Algermissen sei unfehlbar, der Pastorale Prozeß sei ein Dogma und jeder der es wagt kritisch zu sein,
sei ein Ketzer.
Schwarzbach Ob Schwarzbach jedoch wieder einen eigenen Pfarrer im kanonischen Sinn erhalten wird, hatte
diese Pfarrei bisher auch nicht – Ordensleute sind immer nur Pfarradministratoren.
@rebekka Eine Tatsachenfeststellung wäre der Satz „Bischof Algermissen hat den Gestellungsvertrag mit
den SJM-Patres vorzeitig gekündigt.“ Nein, das wäre keine Tatsachenfestellung! Der Gestellungsvertrag
ist keineswegs vorzeitig gekündigt worden. Denn es war kein befristeter Gestellungsvertrag, wie manche
behaupten. Der Gestellungsvertrag ist prinzipiell gekündigt worden. Dazu bedarf es bei Ordenleuten laut
CIC keiner Begründung. Doch wenn Begründungen genannt werden, müssen sie real sein. Und das ist das
Problem: die Begründungen sind nicht real. Dieses Problem hat Bischof Algermissen geschaffen. Ein Bischof,
der Teil- und Unwahrheiten verbreitet, ist ein PROBLEM. Über dieses PROBLEM berichtet kreuz.net!
@Tridentinus: Vertreibung Wie ich aus den Anmerkungen der Forumsteilnehmer entnehme, wurde der Vertrag
mit den Patres von SJM zunächst gekündigt, dann aber ihnen vorzeitig priesterliche Betreuung der Gläubigen
vom Bischof strikt verboten und ein sofortiges Verlassen ihrer genutzten Behausung befohlen. Im landläufigen
Sprachgebrauch spricht man verständlich hierüber von Rauswurf. Ihre Jurisdictio mag zwar im juristischen
Sinne akzeptabel sein (muß sie aber nicht!). Im menschlichen Verständnis bleibt sie unmenschlich, von
einem priesterlichen oder bischöflichen korrekten Handeln zu sprechen, ganz zu schweigen! Gelinde gesagt
war dieses Verhalten zynisch. Als Christ müsste man dieses fehlerhafte Verhalten eines Bischofs mit Gebeten
der Nächstenliebe zudecken; als Mensch kann man dieses nur verachten. Zu den Äußerungen im Rahmen der
Verteidigung von H.H. A. von Rüdesheim, Katharina, insbesondere von rebekka, Mitten drin und traumaturgos
kann man meistens nach einem alten Spruch nur sagen: „So wie der Herr, so das G’scherr“. boni
Schwarzbach: Kein Pfarrer im kanonischen Sinn @ Bonifatius2 Man muss genau auf die Formulierungen achten:
Meines Wissens wurde zugesichert, dass die Pfarrei Schwarzbach weiterhin seelsorglich betreut wird. Ob
Schwarzbach jedoch wieder einen eigenen Pfarrer im kanonischen Sinn erhalten wird, erscheint mir nach
den pastoralen Planungen in Fulda eher unwahrscheinlich. Offenbar betreibt die Diözesanleitung hier viel
Augenwischerei. Da müsste man noch einmal genauer nachhaken.
Mahnwachen und Druck helfen in der bisherigen Form gar nichts. Fragen Sie bei der Priesterbruderschaft
St. Pius X. an, ob diese bereit wäre die gewohnten (dann übrigens im doppelten Sinn) Gottesdienste zu
feiern. Das könnte einen heilsamen Schock auslösen. Wie beim Schützenfest in Penk 1988!
Sind das die Auswirkungen des pastoralen Prozesses? In einem Schreiben vom 12.12.2006 von Herrn Bischof
Algermissen wurde der Pfarrei Schwarzbach zugesichert, dass ab Sommer 2007 die Pfarrstelle in Schwarzbach
wieder besetzt wird und bis dahin die seelsorgerische Betreuung ebenfalls sichergestellt wird. Die Verwaltungsräte
und der Pfarrgemeinderat haben deshalb beschlossen, auf weitere Mahnwachen und Plakatierungen zu verzichten.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Herrn Weihbischof Dietz, Herrn Weihbischof Kapp, Herrn
Dr. Roth, Herrn Prälat Hofmann, Herrn Prof. Stanke für die feierliche Gestaltung der Weihnachts-, Silvester-
und Neujahrsgottesdienste! Leider ist die weitere seelsorgerische Betreuung nicht sichergestellt. Die
Sonntagsmesse am 31.12.2006, um 10:00 Uhr ist ausgefallen und auch die Hl. Messe am Herz-Jesu-Freitag
(ist seit Bestehen der Pfarrei immer zelebriert worden) sowie alle anderen Werktagsgottesdienste werden
nicht gehalten. Wie in dem Bericht der Fuldaer Zeitung vom 19.12.2006 wörtlich steht: „Auch in Zukunft
werden die gewohnten Hl. Messen in Eckweisbach und Schwarzbach von den zuständigen Priestern und Geistlichen
zelebriert.“ Haben wir da etwas falsch verstanden? Sind dies alles nur leere Versprechungen? Sollen wir
hingehalten werden oder hilft nur erneuter Druck durch evtl. weitere Mahnwachen???
@Bonifatius2 Ein Beitrag, der zeigt, dass sein Verfasser mit den Interna vertraut ist. Trotzdem ist das
Thema ausserhalb der betroffenen Pfarreien irrelevant, allerdings signifikant für die blühenden Landschaften
konziliarer erneuerung. Solange ie Kirchensteuer nicht fällt, können die Inhaber von Institution und
Strukturen beinahe jeden Quatsch finanzieren!
Wo bleibt hier die Gerechtigkeit? Es sind mittlerweile 4 Wochen vergangen, seit Pfr. Pfaffenhuber und
seine beiden Mitbrüder durch das Bistum Fulda, vertreten durch den Bischof Heinz Joser Algermissen, „rausgeworfen“
wurden. Die Gründe können wir immer noch nicht verstehen und sind nicht nachvollziehbar. In einem Gespräch
mit Vertretern des Generalvikariats (Herr Prälat Dr. Stanke, Herr Offizial Prof. Dr. Wächter und Herr
Prälat Hofmann) vom 08.11.2006 wurde den Vertretern der Pfarrgemeinde versichert, dass die 3 SJM-Pater
ihren Dienst ordnungsgemäß verrichtet hätten. Der Vorwurf der Verweigerung des pastoralen Prozess ist
auch nicht haltbar, da der Verwaltungs- und Pfarrgemeinderat der Pfarrei Schwarzbach der Errichtung des
Pastoralverbundes schriftlich zur Kenntnis genommen hat und sich dadurch neutral verhalten hat. In einer
Unterschriftenaktion haben 75,2 % aller Pfarreimitglieder dem Verbleib von Pfarrer Pfaffenhuber zugestimmt,
3 Mahnwachen wurden vor dem Dom in Fulda abgehalten, viele Briefe sind dem Bischof per Post zugegangen.
Leider hat das alles nichts genutzt! Die drei SJM-Pater wurden zum 01.12.2006 entlassen, das Bistum muss
aber das Gehalt bis 30.06.2007 weiter zahlen. Hat das Bistum Fulda zu viel Geld, wo sonst überall gespart
wird?
@Toby Konservativ ist wirklich unbrauchbar geworden, da haben Sie ein richtiges Gespür: Damit „schmücken“
sich bestimmte Charismatiker, Marienerscheinungsfreaks und Konzilsspiesser. Wenn man schlechtes oder zweifelhaftes
bewahrt, ist es kein Gütessiegel, konservativ zu sein. „Halb-“ hatte hauptsächlich den Biritualismus
im Auge, wenn er auch gutgemeint sein mag. „Sowieso“ hätte ich besser durch „offensichtlich“ ersetzt,
concedo. Kardinal Ratzinger war nicht unfehlbar, selbst der Papst ist es nicht bei der Errichtung oder
Aufhebung von Ordensgemeinschaften! Schönstes Beispiel: Jesuiten. Passt ja gut, in diesem Spiritualitätsstrang
sehnen sich doch die Servi Iesu et Mariae.
Mangelnde inhaltliche Begründung Tridentinus schrieb: Die SJM sind sowieso halbkonservativ. Das ist natürlich
ein sehr überzeugendes Argument. Bezogen 1. auf was? sind die SJM 2. „sowieso“? 3. „halb“-? 4. „konservativ“?
Es war übrigens Kardinal Ratzinger, der 1994 die kanonische Errichtung der SJM maßgeblich vorangetrieben
hatte.
@Toby Die Umstände, die Sie jetzt nennen, sind tatsächlich einer sachlichen Kritik zugänglich! Warum
schreiben sie das nicht gleich? Trotzdem ist das Thema auch nicht so zentral, dass sich ein Nachrichtenportal
seiner monatelang als Dauerbrenner annehmen muss. Die SJM sind sowieso halbkonservativ. Wahrscheinlich
hat man sich der Kommission Ecclesia Dei nur deswegen zuordnen lassen, um schneller Gesellschaft päpstlichen
Rechts werden zu können. Die Kommunionmappen waren zumindest graphisch kitschig, aber ich vermute, der
katechetische Wert dürfte höherstehender sein. In der Jugendpastoral scheint mir die SJM einseitig auf
das 6./9. Gebot ausgerichtet zu sein. Als ob Kinder und Jugendliche keine anderen Probleme hätten. Das
Pontifikat Pius XII. ist auch hier kein Masstab der Erneuerung aus genuiner Tradition, vielmehr hat diese
Phase den heutigen Niedergang und die entgegengesetzten Extreme angebahnt.
Nach wie vor keine stichhaltige Begründung für den Rauswurf rebekka schrieb: Sprich: Ihre Behauptung,
den SJM-Patres sei formal und inhaltlich Unrecht geschehen, bedarf der Begründung. Falsch: Die Begründungspflicht
liegt zunächst einmal beim Bischof. Die Unschuldsvemutung gilt zunächst einmal auch für die drei entpflichteten
Patres. Tridentinus schrieb: Versetzungen von Priestern sind völlig normal Das stimmt, doch in diesem
Falle handelte es sich nicht um eine normale Versetzung. Nicht die Entpflichtung von Ordensgeistlichen
war und ist Gegenstand der Kritik, sondern die Umstände der Entpflichtung, konkret der Versuch, die Angelegenheit
zunächst vor den betroffenen Gläubigen zu verheimlichen sowie die fadenscheinige und in sich selbst
widersprüchliche Begründung, die der Bischof dann nachgeschoben hat. Was insinuiert denn der Bischof
beispielsweise mit seiner Floskel vom „nicht teilbarem Wissen“? Haben die Patres Unrecht getan, dann hat
er die Pflicht, dieses Unrecht auch konkret zu benennen. Haben die Patres kein Unrecht getan, wieso werden
sie dann rausgeworfen?
@Toby @Sozialkatholisch @Toby: Es gibt erstens überhaupt keine „objektive Bewertung“, mit dem Begriff
„(Be-)Wertung“ ist eine subjektive Komponente ja als konstitutiv ausgesagt. @Sozialkatholisch: Natürlich
sollen einvernehmliche und harmonische Lösungen angestrebt und immer bevorzugt werden, aber im Konfliktfall
muss auch irgendwann der priesterliche Gehorsam konkret greifen, der bei der Weihe versprochen wird.
@ Toby Was ist an der Bewertung, dass Bischof Algermissen die SJM-Patres vertrieben hat, objektiv falsch?
1. Falsch ist mal grundsätzlich, dass es sich bei dieser Bewertung um eine „Tatsachenfeststellung“ handle.
Eine Bewertung kann überhaupt niemals eine Tatsachenfeststellung sein. Genau das hatten Sie behauptet
und dann auch gemeint, dem Bischof erklären zu müssen, was der Unterschied zwischen „objektiv“ und „subjektiv“
ist. 2. Ihre Bewertung „Vertreibung“ insinuiert Unrecht – im Gegensatz zu einer „normalen Entpflichtung“,
die Recht wäre. – Nun. Hier gibt es eine ganz einfache Entscheidungsmöglichkeit: Beschweren Sie sich
beim Hl. Stuhl. Die SJM-Patres haben auf eine solche Beschwerde verzichtet, aber Ihnen steht nach CIC
jederzeit der Rekurs an den Hl. Stuhl zu. Der Hl. Stuhl wird Ihnen dann mitteilen, dass es sich in der
Tat um eine normale Entpflichtung gehandelt hat. Nur wenn die zuständige Autorität einen Rechtsbruch
des Bischofs feststellen würde, dürften Sie meinetwegen von „Vertreibung“ sprechen. Bis dahin gilt –
ja, sogar für Bischöfe, und sogar für Bischöfe, deren Verwaltungsakte Ihnen nicht in den Kram passt –
die sogenannte „Unschuldvermutung“. Sprich: Ihre Behauptung, den SJM-Patres sei formal und inhaltlich
Unrecht geschehen, bedarf der Begründung. (Und dafür genügt „Ich finde den Algermissen doof und halte
ihn für einen Modernisten und kreuz.net findet das auch“ nicht.) Die gegeteilige Behauptung, dass nämlich
hier ein bischöflicher Verwaltungsakt vollzogen wurd…
@ Toby Ich weiß auch nicht was die beiden hier als glorreiche Weisheit des Tages anpreisen, die Priester
wurden mit Autorität gegen ihren Willen fortgeschickt also vertrieben.
gutes und gesegnes neues jahr allen lesern und leserbriefschreibern der zeitschrift ! gutes neues jahr
auch den schwulen und athesisten und danke für die vielen lustigen kontroversiellen debatten anno 2006 !
mfg…
Allerdings doch die Frage, was dazu berechtigt, die „vorkonziliare“ Praxis pauschal als Willkürherrschaft
despotischer Absolutisten zu verzerren und das auch noch dem CIC/1917 anzulasten, ohne canones anzuführen!
@Toby Sie dürfen nicht zuerst juristische Fachtermini („Tatsachenfeststellung“) verwenden und dann von
Wortklauberei reden, wenn man Sie darauf hinweist, dass der Ausdruck „Vertreibung“ eine für eine Tatsachenfeststellung
unzulässige Wertung enthält!
#10 thaumaturgos 13:33:35 | Montag, 1. Januar 2007
vor allen nach VORKONZILAREM brauch CIC/1917 und den bräuchen konnte der bischof vor die tür setzen,
wen er wollte warum sollte das jetzt plötzlich bei euch schismatischen tradis schlecht sein der bischof
ist nach eurer auffassung unumschränkter herr in seiner diözese da sollen die hönischen aufhören
jammern …
Bitte keine Wortklauberei @ rebekka Und was ist an der Bewertung, dass Bischof Algermissen die SJM-Patres
vertrieben hat, objektiv falsch? Pater Pfaffenhuber wurde vom Bischof förmlich vor die Tür gesetzt.
Das hat mit einer normalen Entpflichtung nichts zu tun. Warum diese Heuchelei?
„Denk daran, Mensch, daß deine Lebenszeit dir als begrenzte zugemessen ist.“ „Denk daran, Mensch, daß
deine Lebenszeit dir als begrenzte zugemessen ist.“ !:) Und diese begrenzte Zeit in der Rhön war für
die SJMler bereits am 1. Dezember abgelaufen!
@ Toby Dass Bischof Algermissen die SJM-Patres vertrieben hat, ist eine sachlich richtige Tatsachenfeststellung.
Falsch. Eine Tatsachenfeststellung wäre der Satz „Bischof Algermissen hat den Gestellungsvertrag mit
den SJM-Patres vorzeitig gekündigt.“ „Vertreibung“ ist keine Tatsachenfeststellung, sondern eine Bewertung –
und zwar eine, die der zuständige kirchliche Ordinarius, der sein Amt immerhin nicht ohne die Aufsicht
des Hl. Vaters ausübt, offenbar nicht teilt. Und ausgerechnet Sie wollen den Bischof über den Unterschied
von „objektiv“ und „subjektiv“ belehren, der Sie nicht einmal den Unterschied zwischen einer Feststellung
und einer Wertung kennen?
@ Romulus Warum in aller Welt sollen wir Gläubigen die Errichtung von Pastoralverbünden, die in allen
deutschen Bistümern errichtet werden, feiern? Wer hat behauptet, das solle gefeiert werden? Im Artikel
steht nichts davon, in den zitierten Worten des Bischofs auch nicht… Und dass dort, wo vor Ort ein Pastoralverbund
errichtet wird, dies in irgendeiner feierlichen Form geschieht, ist genauso selbstverständlich, wie wenn
man das bei der Errichtung einer neuen Pfarrei, einer Abpfarrung, der Begrüßung neuer Mitarbeiter etc.
tut. Also worauf bezieht sich jetzt Ihre Frage? Mit dem Artikel hat sie einfach gar nichts zu tun.
Objektiv und subjektib @ Rüdesheim Wir leben im Internet-Zeitalter, da ist es ein Leichtes, sämtliche
Silvesterpredigten deutscher Bischöfe nachzulesen. Da ist es nicht notwendig, dass sie auch noch von
kreuz.net hereingestellt werden. Dass Bischof Algermissen die SJM-Patres vertrieben hat, ist eine sachlich
richtige Tatsachenfeststellung. Nicht durch diese Feststellung wird der Bischof in ein schlechtes Licht
gerückt; er hat sich durch sein ungerechtes Handeln vielmehr selbst in ein schlechtes Licht gerückt.
Im übrigen sollte Objektivität vor allem eine Stärke von Bischöfen sein. Bischof Algermissen lässt
diese aber in weiten Teilen vermissen. Er lässt sich in seinem Verhalten überwiegend von subjektiven
Empfindungen und Vorurteilen leiten. Was meint er beispielsweise, wenn er von „Verdächtigungen und Denunzieren“
spricht?
Warum sollen wir Pastoralverbünde feiern??? Warum in aller Welt sollen wir Gläubigen die Errichtung
von Pastoralverbünden, die in allen deutschen Bistümern errichtet werden, feiern? Kann mir das mal einer
erklären? Und welcher Mangel soll verwaltet werden? Also ob der Mangel mit der Errichtung von Pastoralverbünden
beseitigt wäre. Worthülsen… Worthülsen…
Und wieder… ein Artikel über den Bischof von Fulda! Wenn es Ihnen darum ginge, ansprechende Silvesterpredigten
deutscher Bischöfe zu illustrieren, würde ich das begrüßen, das Sie diese Predigt von Bischof Algermissen
hier reinstellen! Allein aber der Begriff „Vertreibung“ zeigt doch wieder einmal ganz deutlich, dass es
Ihnen einzig und allein darum geht, den Bischof in ein schlechtes Licht zu rücken!! Wie lange wollen
Sie das noch so betreiben? Obejktivität scheint nicht gerade Ihre Stärke zu sein!!