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Was ist das Fundament? + Das katholische Regensburg leuchtet + Hausgemachtes Problem + Togo tötet + Biographie in Bildern
Pontifikalamt im Petersdom
Pontifikalamt im Petersdom
© Alberto Luccaroni, GNU Free Documentation License
Was ist das Fundament?

Vatikan. Papst Benedikt XVI. forderte gestern beim Angelusgebet eine Beachtung der Menschenwürde als Fundament der Menschenrechte: „Heute sprechen wir viel von Menschenrechten, aber oft wird vergessen, daß die Menschenrechte ein stabiles Fundament brauchen.“ Dieses sei weder relativ noch diskutierbar. Es könne nur die Menschenwürde sein. „Der Respekt für diese Würde beginnt bei der Anerkennung und beim Schutz des Menschenrechts auf Leben und auf freies Bekenntnis zu seiner Religion.“

Das katholische Regensburg leuchtet

Deutschland. Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller sprach seiner Silvester-Predigt auch über Bischofskritiker Fritz Wallner: „Das katholische Regensburg leuchtet. Die Störmanöver von bekannter Seite waren wieder einmal nur ein Flop.“ Von einer tragfähigen Antwort auf Fragen nach Gerechtigkeit, Frieden, Leiden und Tod sei „dieses spießige Neuheidentum weiter entfernt denn je“. Statt sich von notorischen Unruhestiftern in endlose Streitereien verwickeln zu lassen, sollten sich die Priester darauf konzentrieren, Christus zu verkünden.

Hausgemachtes Problem

Deutschland. Die Erneuerung der Kirche sei ohne ein Mehr an Glaubenswissen nicht denkbar. Das betonte der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick in einer Ansprache am Silvestertag. Immer weniger Deutsche wüßten, was an Weihnachten, Ostern oder Pfingsten gefeiert wird: „Wir leiden eklatant an einem Mangel an religiösem Wissen.“

Togo tötet

Togo. Der westafrikanische Staat Togo hat Ende Dezember die Kinderabtreibung unter bestimmten Bedingungen legalisiert. Ungeborene Menschen wurden in zwei Fällen um ihr Lebensrecht gebracht: wenn sie bei einer Vergewaltigung gezeugt werden oder wenn ihre Eltern Geschwister sind. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Reuter’ am Donnerstag.

Biographie in Bildern

Argentinien. Am 23. Dezember weihte der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, in Argentinien vier Priester und einen Diakon. Das argentinische Priesterseminar der Bruderschaft steht unter der Leitung von Bischof Richard Williamson. Zu dem Anlaß führten Schüler einer Grundschule der Bruderschaft ein Theaterstück über das Leben des Gründers Erzbischof Marcel Lefebvre auf.

Das Leben von Erzbischof Lefebvre als Theaterstück
Am 23. Dezember spielte die argentinische Volksschule der Priesterbruderschaft St. Pius X. das Leben von Erzbischof Marcel Lefebvre als Theaterstck.

Im Bild: Die Eltern Gabrielle und René Lefebvre sowie die Amme und der kleine Marcel.Der kleine Junge Marcel bedankt sich bei Papst Pius X. brieflich für die Frühkommunion. An seiner Seit steht sein Schutzengel.Aus dem Familienleben des späteren Erzbischofs: Von den acht Kindern werden sich fünf Gott im Priester- und Ordensstand weihen.
      
19 Lesermeinungen
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#19   Benedikt   00:21:10 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@ P. Lingen
Der „Benedikt“, der bis heute noch nichts der KzM-Predigt
Welche „Predigt“ meinen Sie denn?
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#18   Ydefix   00:16:59 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@Athanasius:
Ich wüsste jedenfalls nichts von einer Verwandtschaft.
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#17   Athanasius   00:14:26 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@Daniel Stöhr
Sind Sie eigentlich Familienmitglied oder Verwandter von Prof Dr Dr Johannes Stöhr, der Theologe von „Theologisches“ und „Communio“?
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#16   Pater Lingen   23:45:45 | Dienstag, 2. Januar 2007
Sedi-Geplänkel
Der „Benedikt“, der bis heute noch nichts der KzM-Predigt entgegnen konnte, fragt, warum Athanasius kein Sedi war.
Nun, ganz einfach deshalb, weil Liberius bekanntlich kein Häretiker war:
www.newadvent.org/cathen/09217a.htm
Aber zur Ehrenrettung Bennis ist zuzugeben, dass die V2ler sich eben nur mit ihren notorischen Lügen „legitimieren“ können.
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#15   Benedikt   22:54:05 | Dienstag, 2. Januar 2007
@ Stöhr
Der Autor Dörmann war Prof. im V2-Bereich. Warum er die Konsequenzen nicht gezogen hat (vielleicht mittlerweile), weiß er selbst.
Vielleicht weil Ihre „Konsequenz“ falsch ist? Warum ist der Hl. Athanasius eigentlich nicht Sedisvakantist geworden?
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#14   Ydefix   22:48:38 | Dienstag, 2. Januar 2007
@HansUrs:
Ich empfehle Ihnen folgendes Buch: „Der theologische Weg Johannes Pauls II. zum Weltgebetstag der Religionen in Assisi“ – dort werden Sie erkennen, dass die V2 – u. Wojtila-Religion eine völlig andere ist, als die katholische.
Der Autor Dörmann war Prof. im V2-Bereich. Warum er die Konsequenzen nicht gezogen hat (vielleicht mittlerweile), weiß er selbst.
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#13   HansUrs   22:41:11 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Daniel Stöhr
Ich leugne zwar nicht alle Dogmen, aber wohl bald den Satz „Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen“.
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#12   Ydefix   22:34:59 | Dienstag, 2. Januar 2007
Zitat, Josefus:
„aber sonst unterscheiden sich seine Reden und Gesten- entgegen der Erwartungshaltung vieler treuer Katholiken – in der Zielsetzung leider so gut wie gar nicht von denen Johannes Pauls II. Ob es nur daran liegt, dass er es nicht waagt, sich von der Linie des zuletzt so gefeierten Joh. Pauls. II. abzusetzen?“
Lieber Josefus, kennen Sie die „Einführung in das Christentum“ von Ratzinger ? In diesem Buch leugnet JR sämtliche Dogmen. Die von manchen als „Konservativ“ gelobte Erklärung Dominus Iesus ist alles andere als konservativ im Sinne des Glaubens der Kirche; sie ist häretisch und folgt im Kern der Allerlösungslehre Wojtilas.
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#11   Benedikt   18:24:51 | Dienstag, 2. Januar 2007
Ich frag lieber noch mal nach
In Assisi wurde das noch um Potenzen überboten. Wiederum wurde gemurmelt
Ist mit „das“ hier etwa die Auslieferung Jesu an das Kreuz gemeint?
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#10   Marcel   18:20:25 | Dienstag, 2. Januar 2007
Pontius Pilatus
Tridentinius schrieb: Auf der Zugfahrt nach Assisi wurde Kardinal Ratzinger gefragt, wie zu den dortigen Gebetstreffen stehe. Antwort: „Sie sehen ja, ich fahre mit. Aber ich sitze gegen die Fahrtrichtung.“
Den Satz kannte ich noch nicht, er vervollständigt aber das Bild vom zwiedenkerischen Liberalismus des Würdenträgers auf ausgezeichnete Weise.
Ein anderer großer Liberaler sagte einst: „Ich wasche meine Hände in Unschuld“
… und übergab Jesus Christus, überzeugt von dessen Unschuld, seinen Henkern.
In Assisi wurde das noch um Potenzen überboten. Wiederum wurde gemurmelt: ich wasche meine Hände in Unschuld…
Wie gleich der Mensch sich doch seit der Erbsünde ist.
St. Pius X., bitte für uns.
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#9   Josefus   16:21:08 | Dienstag, 2. Januar 2007
An Tridentinus
Leider hat man bei der bisherigen Amtseinführung den hoffentlich falschen Eindruck (siehe Meditation in der Blauen Moschee) nicht erwehren, dass Papst Benedikt in Sachen Ökumene der Religionen die Sache seines Vorgängers unverdrossen fortsetzt, interkonfessionell ein kleines Schwergewicht auf die Beziehungen zu den Ostkirchen setzt, aber sonst unterscheiden sich seine Reden und Gesten- entgegen der Erwartungshaltung vieler treuer Katholiken – in der Zielsetzung leider so gut wie gar nicht von denen Johannes Pauls II. Ob es nur daran liegt, dass er es nicht waagt, sich von der Linie des zuletzt so gefeierten Joh. Pauls. II. abzusetzen?
Ausnahme vielleicht: seine Rede in Regensburg. Aber seine Rückzieher waren so peinlich (z. B. Berufung auf Konzilsdokument Nostra aetate:„Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde5, der zu den Menschen gesprochen hat.“, das bedeutet die Gleichsetzung von Allah mit dem dreieinigen Gott), dass er die Rede vielleicht besser nie gehalten hätte. Beten wir für Papst Benedikt, dass der heilige Geist ihn auch in diesem sehr wichtigen Punkte, der das fundamentale 1. Gebot betrifft, in seinem schweren Amte den nötigen Mut zum Erkennen und Bekennen der Wahrheit schenken möge.
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#8   Tridentinus   15:46:12 | Dienstag, 2. Januar 2007
Auf der Zugfahrt nach Assisi
wurde Kardinal Ratzinger gefragt, wie zu den dortigen Gebetstreffen stehe. Antwort: „Sie sehen ja, ich fahre mit. Aber ich sitze gegen die Fahrtrichtung.“
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#7   Ydefix   15:36:52 | Dienstag, 2. Januar 2007
Religionsfreiheit i.S.d. Erkl. der Menschenrechte
steht logisch im Zusammenhang mit der Welteinheitsreligion von Assisi.
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#6   stimme der vernunft †   15:19:38 | Dienstag, 2. Januar 2007
@sirilo
Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis ist keine Fürstin, genausowenig wie die Witwe eines Professors Professorin ist.
Wobei dieser Vergleich hinkt, denn der verstorbene Herr Thurn und Taxis war ja auch kein Fürst.
Fürsten gibt es, auch wenn sich das noch nicht überall herumgesprochen hat, seit 1918 in Deutschland keine mehr.
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#5   Brahmachari †   12:29:44 | Dienstag, 2. Januar 2007
Über den Zirkelschluss lass’ ich mir noch belehren, aber:
Die Menschenrechte sind Ausfluß der Menschenwürde. Der Respekt vor der Menschenwürde zeigt sich im Schutz dieser Menschenrechte. Das ist kein Zirkelschluss.
Ja, für alle, die gerne politisieren und philosophieren! (Kein Vorwurf) Für andere sind sie zum Glück dasselbe. Aber Religion hat ja heute mehr mit Politik zu tun.
Warum bedeutet die Anerkennung der Freiheit des religiösen Bekenntnisses automatisch die Aufgabe der Mission? Funktioniert Mission nur, wenn die Ausübung anderer Religionen unterdrückt wird?
Kommt das nicht auf die Art der Missionierung an? Wenn man nur „wirbt“, „aufklärt“ haben Sie natürlich recht! Alles was darüber hinaus geht und beeinflussend wirkt, also angstmachend, „mahnend“, vorwurfsvoll ist, dass lässt keine Freiheit zu. Und manche haben ja wirklich Angst vor der Hölle. Wissen Sie wie viele Menschen es gibt, die fast Panik haben? Ja, die Kirche kann für einfache Menschen angsteinflößend sein. Es können nicht alle „Logiker und so selbstbewusst und authentisch sein“ wie die kreuz.net-Leser. Für viele ist die Kirche eine echte Autorität, auch wenn sie im Grunde keine ist.
Für viele Menschen reicht es schon, dass etwas in einem Buch geschrieben steht, um es zu glauben! Und wird man nicht auch in Deutschland, zumindest ist es in Österreich so, automatisch in den Religionsunterricht geschickt? Beeinflusst das nicht? Wo bleibt der Zugang zu anderen Religionen? Heutzutage versuchen dich viele zu manipulieren; nicht leicht da noch selbst zu entscheiden!
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#4   HansUrs   11:51:52 | Dienstag, 2. Januar 2007
@Bramachari: Wob beißt sich hier die Katze in den Schwanz?
Die Menschenrechte sind Ausfluß der Menschenwürde. Der Respekt vor der Menschenwürde zeigt sich im Schutz dieser Menschenrechte. Das ist kein Zirkelschluss.
Warum bedeutet die Anerkennung der Freiheit des religiösen Bekenntnisses automatisch die Aufgabe der Mission? Funktioniert Mission nur, wenn die Ausübung anderer Religionen unterdrückt wird?
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#3   Sirilo   10:58:15 | Dienstag, 2. Januar 2007
Fußnote
Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis ist keine Fürstin, genausowenig wie die Witwe eines Professors Professorin ist. (Es sagt viel über das Selbstverständnis dieser Frau, daß sie sich mit einem Titel schmückt, der ihr nicht zusteht.)
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#2   rudolfsohn   10:37:31 | Dienstag, 2. Januar 2007
Gott segne Fürstin Gloria von Thurn und Taxis
Zum Artikel „Regensburg leuchtet“
Eine wundervolle Lady, die ich glühend verehre. :(3 :(3 :(3
Ihre Rede über den „Zwergerlaufstand“ gehörte für mich zu den absoluten Highlights des Jahres 2006 in der katholischen Welt.
Wie gerne hätte ich die Fürstin gesehen, als ich im September anlässlich des Besuchs des Hl. Vaters mit meinem ganzen Clan in Bayern war.
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#1   Brahmachari †   08:24:21 | Dienstag, 2. Januar 2007
Jetzt, aufeinmal darf man selbst entscheiden?
‘„Der Respekt für diese Würde beginnt bei der Anerkennung und beim Schutz des Menschenrechts auf Leben und auf freies Bekenntnis zu seiner Religion.“’
Also wird die Kirche ihre Missionierungsversuche in Zukunft unterlassen?
Ich bin zwar kein Theologe, wahrscheinlich noch nicht ‘mal ein guter Christ, aber langsam beginne ich den Begriff „Sedisvakanz“ zu verstehen.
Ich weiß jetzt schon, wer bei dem Artikel wieder an die Decke springen wird!
„Menschenwürde als Fundament
der Menschenrechte“
„Respekt für diese Würde beginnt bei der Anerkennung und beim Schutz des Menschenrechts“
Menschenrechte = Menschenwürde = Menschenrechte
Ja, so oder so ähnlich, muss es sein: Katze beisst sich selbst in den Schwanz
Was könnten die gemeinsam haben?:
Psychologe, Anwalt, Theologe, Philosoph, Politiker, Astrologe, Homöopathin, Sexualtherapeutin und Märchentante.
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