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Der wirkliche Grund für den Zölibat + Abbé Quoëx tot + Dante als Musical + Neues vom Motu Proprio + Ein Wunder
Der Papst bei seinem Polenbesuch im Mai 2006
Der Papst bei seinem Polenbesuch im Mai 2006
Der wirkliche Grund für den Zölibat

„Die bloß pragmatischen Begründungen [für den Zölibat] – der Hinweis auf die größere Verfügbarkeit – reichen nicht aus. Solches Verfügen über Zeit kann leicht zu Egoismus werden, der sich die Opfer und Mühsale erspart, die das tägliche Einander-Annehmen und Ertragen in Ehe und Familie verlangt. Dann würde es zu geistlicher Verarmung oder zu seelischer Härte führen. Der wirkliche Grund für den Zölibat kann nur in dem Satz liegen: Dominus pars – Der Herr ist mein Anteil. Er kann nicht bedeuten, der Liebe leer zu bleiben, sondern muß bedeuten, sich von der Leidenschaft für Gott ergreifen zu lassen.“

Papst Benedikt XVI. am 22. Dezember in seiner Ansprache vor der Römischen Kurie.

Abbé Quoëx tot

Italien. Gestern Dienstag starb der französische Priester, Hw. Franck-Marie Quoëx, im Alter von 39 Jahren. Abbé Quoëx war Liturgiker und zuletzt Priester in der Erzdiözese Vaduz inkardiniert. Vorher war er Mitglied des altrituellen Institutes ‘Christus König und Hoherpriester’ mit Sitz in der italienischen Ortschaft Gricigliano bei Florenz. Der Geistliche starb an einem Krebsleiden.

Dante als Musical

Italien. Der Leiter des Liturgieamtes der Diözese Rom, Mons. Marco Frisina (52), hat die ‘Göttliche Komödie’ des italienischen Dichters Dante Alighieri († 1321) als Musical vertont. Das berichtete die römische Tageszeitung ‘La Repubblica’. Der erste Akt führt den Zuschauer mit Punk- und Rockmusik, Heavy Metal und Jazz in die Tiefen der Hölle. Das Fegefeuer und den Himmel stellt Mons. Frisina mit Melodien dar, die sich an der Gregorianik und Klassik inspirieren. Das Werk soll 2007 mit prominenter Besetzung in Rom aufgeführt werden und dann in Europa auf Tournee gehen. Unter Johannes Paul II. erlebte Mons. Frisina als liturgischer Komponist und Dirigent einen kometenhaften Aufstieg. Er ist für seine leichte und anspruchslose Musik bekannt. Unter Benedikt XVI. sind seine Klänge weitgehend aus den vatikanischen Liturgien verschwunden. Seit 2003 ist Mons. Frisina auch Dozent an der Theologischen Fakultät des Opus Dei in Rom.

Neues vom Motu Proprio

Vereinigte Staaten. In einem Ausblick auf das Jahr 2007 erinnert die Homepage der US-Bischofskonferenz ‘Catholic News Service’ daran, daß der Papst im Frühjahr sein neues Buch „Jesus von Nazareth“ veröffentlichen wird: „Zuvor werden noch andere päpstliche Dokumente erwartet: Sie beinhalten die postsynodale apostolische Exhortation über die Eucharistie und ein Motu Proprio über die Freigabe der Alten Messe.“

Ein Wunder

Deutschland. In einem Beitrag für die jüngste Ausgabe seiner Bistumszeitung bezeichnete Karl Kardinal Lehmann von Mainz die Europäische Union als „ein Wunder“. Der früher zerstrittene Kontinent habe im Rahmen der vor fünfzig Jahren begründeten EU eine erstaunliche Einheit gefunden. Andernfalls wären die einzelnen Staaten im Zeitalter der Globalisierung – der Kardinal meint die Vorherrschaft der USA – zur Ohnmacht verurteilt.
      
22 Lesermeinungen
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#22   Brigitte Bussmann   15:58:35 | Samstag, 6. Januar 2007
Benedikt – Brachmacherei
Benedikt –- auch ein Papst sollte für klare Linie sorgen und nicht einmal so und einmal so reden.
Brachmacherei – Zölibat bedeutet grundsätzlich vom Wesen her, sexuelle Enthaltsamkeit, wird aber oft nur als Ehelosigkeit gesehen und das ist nicht korrekt.
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#21   Benedikt   19:38:12 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@ Bussmann
ach, unser Benedikt, weiß wohl nicht mehr was er wirklich sagt. Einmal soll der Zölibat gelockert werden, einmal muss er um jeden Preis bleiben,
Dass ich dagegen bin heißt noch lange nicht, dass ich die entsprechende Kompetenz des Papstes bestreite. Das ist eigentlich nicht allzu schwierig zu verstehen.
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#20   Brahmachari †   12:30:37 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Zölibat?
Bei Paulus ist zu lesen, dass jeder, der das Evangelium verkündet eine Schwester im Glauben als Ehefrau mitführen darf. Wer zölibatär leben will, soll es, wer nicht, sollte es nicht von amtswegen müssen.
Bedeutet Zölibat nur ein Leben ohne Sex oder ohne Ehefrau? Denn auch wenn man heiraten darf, heißt dass noch lange nicht, dass man auch Sex haben darf. So habe ich es bisher verstanden. Außer um eben Kinder zu zeugen. Also Heirat, aber zölibatäres Leben, gibt es das? Oder bedeutet Zölibat keinen Sex und keine Ehefrau? Eine Ehefrau ist ja hoffentlich, mehr als eine Sexualpartnerin.
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#19   Brigitte Bussmann   12:09:53 | Donnerstag, 4. Januar 2007
und wieder Zölibat
ach, unser Benedikt, weiß wohl nicht mehr was er wirklich sagt. Einmal soll der Zölibat gelockert werden, einmal muss er um jeden Preis bleiben, dabei geht es gar nicht mal um den Zölibat als solchen, sondern um die Verknüpfung zwischen Priesteramt und Zölibat und das muss nicht sein, weil es unbiblisch ist. Bei Paulus ist zu lesen, dass jeder, der das Evangelium verkündet eine Schwester im Glauben als Ehefrau mitführen darf. Wer zölibatär leben will, soll es, wer nicht, sollte es nicht von amtswegen müssen.
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#18   Benedikt   00:17:32 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Selbst wenn…
Selbst wenn der Papst das wollte – er könnte es einfach tun. Hr. Stöhr hat wohl ein Problem mit den Kompetenzen des Papstes. Welch Wunder.
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#17   HansUrs   22:48:17 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@Daniel
Der Papst betont, dass – neben praktischen Gründen – der Zölibat spirituell vertieft sein muss.
Und daraus folgern Sie, dass er den Zölibat abschaffen will.
Das ist wohl Sedisvakantisten-Logik …
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#16   golfi   22:36:49 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Daniel Stöhr
Bitte, dies muß sein.“ unser jetzige Papst ist der Hl. Vater“,
auch wenn vieles nicht so nach dem kath. Glauben läuft
( man muß für diesen Papst vielmehr beten, damit er gegen die Wölfe ankommen kann) .
Der Zölibat darf nicht aufgegeben werden, dies ist meine Meinung und ich lese dies auch aus den Worten des Papstes.
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#15   Athanasius   20:49:48 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Abbé Qoeüx
Requiescat in pace.
Orémus pro anima sua.
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#14   Elendester Sünder   17:21:14 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Karl-Heinz Lehmann
nennt die Europäische Union „ein Wunder“. Vermutlich sind die Drahtzieher der Europäische Union die selben schwarzen Brüder, die das Wunder der Ernennung Lehmanns zum Kardinal gewirkt haben.
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#13   Ydefix   13:58:06 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Aha…
damit will dieser Benedikt dann wohl ideologisch die Abschaffung des Zölibats vorbereiten. Wer das nicht sieht, der ist wirklich blind.
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#12   PetrusII   13:24:14 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Wunder?
Europa soll ein Wunder sein? ?:) Stimmt es ist ein Wunder, wie die Völker Europas betrogen werden. Einige müssen zahlen und bluten, die anderen halten ihre Hand auf. Ob diese Gelder bräuchten ist dahingestellt. Die Länder welche nur noch zahlen wird verboten sich zu wehren. :-#
Oh welch ein Wunder der Antidemokratie in Europa und ganz besonders in Deutschland. Wehe jemand sagt etwas gegen die Regierenden, so wird er gleich in die Terrorecke gestellt. Warum wohl wurde im Rheinland eine Militärübung eines Volksaufstandes geübt? Warum will unser Innenminister unsere Bundeswehr gegen unser eigenes Volk einsetzen? Welch ein Wunder der Antidemokratie!
Vernichtet Gott aus den Gedächtnissen der Menschen, wieder so ein Wunder. >:)
Wo hören wir unseren Kardinal Christus und Seine Lehre verteidigen? ?:) Richtig im Lobpreisen der Sekten. Oh welch ein Wunder :-! Wäre es nicht das grösste Wunder wenn sich unser Kardinal zur Tradition der rk Kirche einmal bekennen würde? :(3
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#11   Athanasius   11:25:00 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Abbé Qoeüx
wurde – meinem Wissen nach – 1992 von Kardinal Palazzini († 2000) zum Priester geweiht.
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#10   Sozialkatholisch   10:54:13 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@ Stimme der Vernunft
Die Adventisten glauben das die Welt untergehen wird und die Wissenschaftler glauben das auch.
Ich bin überzeugt das sich in der Liturgie vieles „re“formieren, also zurückbesinnen muß. Da ich die Alte Messe liebe würde ich mich freuen wenn sie bald gleichberechtigt neben den NOM stehen würde. Wie der hl. Vater das Schiff Petri lenken wird wissen weder sie noch ich, wir wissen ja noch nicht mal ob er das Schiff gut lenken wird, wir können nur dafür beten.
Und ich bin aber überzeugt das das was du so glaubst stellenweise völlig daneben ist.
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#9   ottaviani   10:49:37 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@turk
nun wenn die Freigabe an bedinungen geknüpft ist ähnlich wie das indult wird es von diversen modernistischen bischöfen natürlich unterbunden werden das ist klar
dann bleibt eben alles wie es ist unsd man sieht das man auf das „konziliare Rom“ keinen Hemdknopf verwetten sollte
aber oportunisten wie sie haben sich ja besens eingerichten mal tridentinisch mal NOM wie es gefällt konziliare komödie eben mit einer abteilung für die liturgische nostalgie
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#8   stimme der vernunft †   10:39:57 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@sozial
Ich glaube fest daran das die Adventisten irgendwann recht haben werden, die Wissenschaft übrigens auch.
Die wissenschaft glaubt, dass sich eines Tages die Sonne ausdehnen und die Erde verglühen wird.
Das vergleiche mal mit dem was die Adventisten glauben.
So ähnlich wird es auch mit der alten Messe sein. Das was du und andere hier glauben und meinen wird so nicht passieren.
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#7   HansUrs   10:33:55 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Abbé Quoëx +
Requiem aeternam dona eis, Domine,
et lux perpetua luceat eis.
Te decet hymnus, Deus, in Sion,
et tibi reddetur votum in Jerusalem.
Exaudi orationem meam,
ad te omnis care veniet.
Requiem aeternam dona eis, Domine,
et lux perpetua luceat eis.
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#6   ultimo   10:28:00 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@stimme der vernunft
Das Thema ist für Sie vielleicht langweilig. Ich finde hingegen, dass es das wichtigste Thema ist. Die Hl. Messe ist immerhing Ursprung und Höhepunkt unseres Lebens. Ein solches Thema ist immer das Wichtigste und ich bin kreuz.net sehr dankbar, dass es darüber regelmäßig berichtet.
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#5   Sozialkatholisch   10:17:17 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@ Stimme der Vernunft
Ich glaube fest daran das die Adventisten irgendwann recht haben werden, die Wissenschaft übrigens auch.
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#4   stimme der vernunft †   10:10:36 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@sozi
Bleib mal ruhig, der Pro-Omnibus ist ja auch schon weggefahren
Ja, mit dem hat auch niemand gerechnet und kein Mensch hat ihn vorhergesagt.
Da könnten die Adventisten, wenn man ihnen sagt, daß die Welt entgegen ihren dauernden Ankündigungen nicht untergegangen ist, auch sagen, „ja, aber dafür ist Teddy Kollek gestorben“.
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#3   turk   10:01:19 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Jedes Kind weiß bereits,
daß „etwas“ kommt, nur nicht so, wie sich das manche Fanatiker vorgestellt haben.
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#2   Sozialkatholisch   09:29:09 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@ Stimme der Vernunft
Bleib mal ruhig, der Pro-Omnibus ist ja auch schon weggefahren.
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#1   stimme der vernunft †   09:21:33 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Neues vom Motu Proprio
Gääääääääääähn
Das Thema ist ja langweiliger als „Warten auf Godot“
Und die ständig neuen Ankündigungen erinner an die regelmässigen Weltuntergangsprophezeihungen der Adventisten.
Das neue Dogma der Tradis: „Die Freigabe der alten Messe kommt. Übermorgen.“ Dieser Satz soll ab sofort von jedermann für alle Zeiten geglaubt werden, und wer da heute oder irgendwann in der Zukunft behauptet, die alte Messe werde übermorgen nicht freigegeben, der soll dem Anathema verfallen. o^/
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