St. Pölten
Bildersturm mit bischöflichem Segen?
Im Streit um ein von linkspolitischen Agitatoren bekämpftes Altarfresko in der St. Pöltner Prandtauerkirche müßte sich der zuständige Diözesanbischof mit den Sozialisten anlegen.
Dollfuß ist die Figur ganz links auf der rechten Seite des Altars
Dollfuß ist die Figur ganz links auf der rechten Seite des Altars
(kreuz.net, St. Pölten) Die nach ihrem Erbauer Jakob Prandtauer benannte Kirche im Stadtzentrum von St. Pölten hat bewegte Zeiten hinter sich.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet, wurde sie 1782 von Kaiser Joseph II. geschlossen und ihrer Einrichtung beraubt.

Erst 1934 konnte sie wieder für den Gottesdienst geöffnet und neu geweiht werden.

1961 erhielt die Prandtauerkirche ihr bis heute kostbarstes Ausstattungsstück: einen nach Plänen des berühmten Barockbaumeisters Lukas von Hildebrandt aus dunklem Marmor gefertigten Hochaltar, der zuvor die Schloßkirche von Aschau/Donau geschmückt hatte.

Rektor Reinhard Knittel
Rektor Reinhard Knittel
Doch der neue Altar wirkte in der lichtdurchfluteten Prandtauerkirche einerseits zu düster und andererseits zu klein.

Diesem Problem versuchte der Kirchenrektor, Hw. Reinhard Knittel, im Jahr 2005 Abhilfe zu schaffen, indem er den marmornen Altar teilweise vergolden und bemalen ließ. Er faßte den Altar auch mit einem farbenfrohen Fresko ein.

Das Fresko wurde auf eine Leinwand gemalt und anschließend an der Wand angebracht.

Hw. Knittel ist Vizeoffizial – stellvertretender Leiter – des Diözesangerichts von St. Pölten. Einige Jahre war er theologischer Referent von Bischof Kurt Krenn.

Werktags liest er in der Prandtauerkirche die Alte Messe.

Seit März 2006 geriet der Kirchenrektor ins Schußfeld der Sozialisten, die im St. Pöltener Stadtrat über eine satte Mehrheit verfügen.

Stein des Anstoßes ist der auf dem neuen Altarfresko der Prandtauerkirche abgebildete österreichische Ständestaatkanzler Engelbert Dollfuß.

Der 1934 von den Nationalsozialisten ermordete Dollfuß war ein entschiedener Gegner des Sozialismus und des Nationalsozialismus.

Bis heute versuchen die österreichischen Sozialisten, Dollfuß als „Austrofaschisten“ zu verunglimpfen. So auch in St. Pölten.

Als im roten Rathaus von St. Pölten bekannt wurde, daß in der benachbarten Prandtauerkirche ein Bild des verhaßten Dollfuß angebracht wurde, beschlossen die Roten in die Offensive zu gehen.

Im Oktober 2006 gab es an mehreren Sonntagen Demonstrationen vor der Kirche. Jede Woche kamen drei bis sieben möglicherweise bezahlte Jungsozialisten.

Seither hält der Kirchenrektor die Kirche „wegen (links-)politischer Agitation und möglicher Sachbeschädigung“ außerhalb der Gottesdienstzeiten geschlossen.

Außerdem warf er den Sozialisten in einem geharnischten Brief „größenwahnsinnige Anmaßung“ und „freche Einflußnahme“ vor.

Die Sozialistische Partei sei „vor lauter Haß und unbewältigter Geschichtsverantwortung blind und scheinheilig geworden“.

Was Hw. Knittel vor seiner Gegenoffensive nicht bedacht hatte, war die sozialistische Bürokratie.

Mit einem Mal wurden sowohl das Landes- als auch das Bundesdenkmalamt auf den Fall aufmerksam. Der Kirchenrektor wurde aufgefordert das den wertvollen Altar angeblich beeinträchtigende Fresko zu beseitigen.

Ein Stadtrat in St. Pölten und Bezirksparteigeschäftsführer der städtischen Sozialisten erklärte: „Österreich ist bisher damit gut gefahren, Staat und Kirche zu trennen.“

Hw. Knittel entgegnet vor der österreichischen Tageszeitung ‘Die Presse’: „Politik interessiert mich nicht.“

Dollfuß ziert das Fresko für seine maßgebliche Rolle bei der Wiedereinweihung der Prandtauerkirche als Gotteshaus im Jahr 1934.

Dem Bundesdenkmalamt geht es – wenigstens offiziell – nicht um die Abbildung von Dollfuß.

Die niederösterreichische Landeskonservatorin erklärt, daß der 300 Jahre alte Altar dadurch – angeblich – seiner „künstlerischen Wirkung“ beraubt werde: „Es hat Vorgespräche gegeben, in denen wir klar gesagt haben, daß dieses Fresko nicht in Frage kommt.“

Die Diözese war von Anfang an eingebunden. Die Zustimmungen vom Diözesankonservator und vom zuständigen Bischof Klaus Küng waren erteilt. In solchen Angelegenheiten – beim Aufkleben eines Bildes – ist es nicht üblich, von sich aus zum Denkmalamt zu gehen.

Zudem soll es – entgegen der Aussage der Landeskonservatorin – eine mündliche Zusage des Denkmalamtes für das Wandgemälde gegeben haben.

Dennoch ist in der Sache seit Monaten ein Verfahren anhängig. Es ist derzeit in Berufung. Die Entscheidung steht unmittelbar bevor.

Der Diözesankonservator Johann Kronbichler erklärt nun, daß das Fresko kein großes Kunstwerk sei. Das letzte Wort sei noch nicht gesprochen. Auch Bischof Klaus Küng könne dieses letzte Wort sprechen.

Kronbichler ergänzt, daß er nicht sagen könne, ob der Bischof „es wollen wird“.

Die Entscheidung, ob das Fresko bleiben darf, fällt laut der ‘Presse’ noch im Januar.

Es sind Gespräche zwischen dem Bundesdenkmalamt, der Diözese und der Rektoratskirche angesetzt.

Zusätzlich sieht sich der Kirchenrektor mit einem Verwaltungsverfahren konfrontiert, bei dem es um eine Summe von bis zu 50.000 Euro gehen könnte:

Sein letztes Wort: „Wenn ich gezwungen werde, das Bild zu entfernen, werde ich das auch tun.“
      
34 Lesermeinungen
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#34   Stimme aus dem Tradiland   10:02:14 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@ Benedikt
Für den ermordeten Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß (er ist übrigens das höchstrangigste Opfer eines Nazi-Verbrechens) wurde bereits 1934 ein Seligsprechungsverfahren eingeleitet (Erzdiözese Wien wegen des Sterbeortes Wien, Cardinal Theodor Innitzer), welches beim Anschluß Österreichs 1938 schubladisiert wurde.
Aus rein kirchenpolitischen – nicht sachlichen – Gründen wurde es bis heute nicht mehr wiederaufgenommen (zuständig wäre jetzt Cardinal Schönborn). Engelbert Dollfuss hat sich mehr als der selige Kaiser Karl eine Seligsprechung verdient – und wenn die rote Brut noch so tobt!
Konkret auf die Prandtauerkirche bezogen war Dollfuß dafür verantwortlich, dass diese wieder als Kirche in Verwendung genommen werden konnte.
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#33   Sirilo   09:38:33 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Kein Fresko – kein Dollfuß?
Da es sich bei dem „Fresko“ erwiesenermaßen um kein Fresko handelt, handelt es sich bei Herrn Dollfuß vielleicht auch nicht um Dollfuß…
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#32   st. polterer   09:04:38 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@ Benedikt
Dollfuß ist nicht auf dem Gemälde, um als Heiliger verehrt zu werden – auch nicht die anderen Gestalten auf seiner Höhe. Das sind von der Fürstin links bis zum Bischof rechts Leute, die für die Prandtauerkirche bedeutsam waren. Die Fürstin links hat die Kirche als Karmelitinnenkloster gestiftet. Unter Dollfuß wurde die Kirche wieder ein Ort des Gottesdienstes. Die kleinen Figuren auf der linken Seite neben der Fürstin sind lebende Personen, die in der Prandtauerkirche den Gottesdienst besuchen: Allesamt keine Heiligen, sondern Förderer der Kirche.
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#31   Tristanakkord   01:37:48 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Künstlerisch minderwertig
Moderne Sakralkunst bereitet ja oft mehr als nur Bauchschmerzen. Aber diese Mischung aus Billig-Barock und Alpenlandvolkskunst ist auch ein totaler Griff ins Klo. Obwohl Dollfuß – die Sozen sollten erstmal die optischen Hinterlassenschaften ihrer Gründerväter abräumen – auf dem Fresko ist, würde ich es sofort entfernen lassen – wegen künstlerischer Minderwertigkeit.
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#30   Evelin   00:37:49 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Dollfuß
Es geht die Sozialisten überhaupt nichts an, wessen Gemälde in einer Kirche hängt. Gehen die Katholiken in Parteilokale der SPÖ, um zu spionieren, welche Bilder an der Wand hängen? Ich möchte es gar nicht wissen…
Der Märtyrerkanzler Dollfuss – der rote Sozialist Dr. Karl Renner trat für den Anschluss an Nazi-Deutschland ein – hat gegen die braunen Sozialisten unter Preisgabe seines eigenen Lebens gekämpft!
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#29   Gotthard   00:00:02 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@spotthohn
sorry für die Vertipperei Deines namens …
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#28   Benedikt   23:58:12 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Dollfuß
Keine Ahnung, was Herr Dollfuß auf einem Altargemälde zu suchen hat.
@ Dr. Heger
Das war er mit Sicherheit nicht. Er war ein Verbrecher, ja völlig amoralisch. Aber er war alles andere als ein Dummkopf.
Natürlich war er ein Dummkopf. Sich einzubilden, ein besserer Stratege und Militär als die gesamte deutsche Generalität zu sein kann man wirklich nur als Dummheit bezeichnen. Eigentlich ist das noch zu harmlos: Er war ein Schwachkopf.
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#27   Robert Ketelhohn   23:46:02 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Spotthard:
Dir schreib ich nicht, lern erst mal lesen.
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#26   st. polterer   22:36:13 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Insiderwissen
Der Bischof hat zuerst seinen Segenfür das Bild gegeben. Bei einer Messe in der Prandtauerkirche erwähnte er sogar vor einem Gläubigen, dass er froh sei, das Bild nun selber gesehen zu haben.
Kaum schreien die Roten auf, kann er sich nicht mehr erinnern.
Herr Bischof, sprechen Sie ein Machtwort für das Bild und es darf bleiben. Es liegt an Ihnen. Schieben Sie Ihre Hirten-Verantwortung nicht ab.
P.S. Die Messen in der Prandtauerkirche (selbst die Neuen) sind – im Indultvergleich – sehr, sehr schön
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#25   Gotthard   22:22:12 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@ketelhorn
DOllfuß fiel einem politischen Attentat zum Opfer … wo ist da ein Bekenntnis zu Jesus Christus (=Martyrium)?
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#24   Robert Ketelhohn   22:03:25 | Mittwoch, 3. Januar 2007
–--
Während der Diener Gottes Engelbert Dollfuß gewiß nicht müde wird, für uns zu beten, sollten wir uns darum kümmern, daß sein Martyrium endlich anerkannt wird.
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#23   Gillibrand   20:06:04 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Bildersturm
Schnell geschrieben in Englisch
Anyone who lives in Austria should go to this magnificent Church. :)3 :)3
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#22   Athanasius   18:15:56 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Menschenrechte
Die Sozialisten (SPÖ) schreitet hier ein gegen die Menschenrechte und in ein Bereich, in dem ihnen gar keine Macht gegeben wurde. Sie benehmen sich wie Jakobiner und wollen religiösen Kult bestimmen und beeinflußen. Dollfuß ist als Katholik abgebildet und so auch dort bleiben.
Schließlich ist er auch deutschsprachiger Märtyrer der katholischen Sache gegen nationalsozialistische Agenten (Geheimagenten).
Wo ist nun auf einmal die Religionsfreiheit? Oder gilt die nur für Kirchenunterminierende Sekten und Gruppierungen?
Das ist so kein Rechtsstaatliches Vorgehen, sondern kommt sehr Ceauscescu’isch vor.
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#21   Brahmachari †   18:06:09 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Klar wir usw!
Wie viele Irre kennen Sie, die Ich sagen?
Wir kennen keinen!
[…]verdanken wir den Denkmalschutzinstitutionen
nicht der Kirche[…]
Ist dasselbe. Versuchen beide verzweifelt den bröckelnden Putz zu konservieren! Wird aber nix!
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#20   Lauschi   17:57:38 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Wenn Sie es nicht waren…
…dann ist es okay! Da war nur manchmal dieses „wir“… übrigens ist die sadomasochistische Ader hier hervorragend aufgehoben!
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#19   Brahmachari †   17:50:51 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Verzeihung, aber ich bin kein Theologe und auch kein Politologe!
Ich lebe offensichtlich nur für ein paar Tage meine sadomasochistische Ader bei kreuz.net aus.
Mir egal wer wem was wann warum getan hat. Ich war ‘s nicht!
Und ob die Oblatten bröseln oder das Gesicht von einem Priester saurer ist, als der Teig, is’ mir a’ wurscht!
Was das Verhältnis Deutschland-Österreich angeht, so habe ich das Gefühl, dass da nix Gescheites ‘bei rauskommen kann. Wir sind zu nahe verwandt. Da kommen nur Inzestkinder ‘bei raus. Und die sind bekanntlich nicht intelligenter, als ihre Eltern! Besser enthaltsam bleiben!
Aber ich bin froh, dass hier nicht alle so vertrocknete Kindheitsgeschädigte sind und manche noch Spaß verstehen. Ist sicher wichtiger, als herauszufinden, ob jemand die Oblaten bei Aldi oder Hofer kauft! ‘Tschuldigung!
Als hätte nicht jede Generation ihre eigenen Probleme. Und was kann ich für die harte Zeit meiner Vorfahren? Bin wohl für alles verantwortlich in dem Laden hier, hä?
Für „Laden“ wahlweise „Planeten“ einetzen.
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#18   wickerl   17:45:37 | Mittwoch, 3. Januar 2007
*****************
Dass die Kirchen heute doch noch so einiger Maßen erhalten und ncht völlig auf den neuen Ritus umgestellt sind verdanken wir den Denkmalschutzinstitutionen aber nicht der Kirche.
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#17   Maledica   17:37:18 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Husch husch, woarn de Schneckn oalle weg
Wir Österreicher grüßen halt an jeden und denken uns nix Böses!
Schuld sind immer die Anderen.
Als ob es, lediglich beim Grüßen geblieben wäre.
Den Austro“faschisten“ sei Dank, daß nicht alle Österreicher Mitläufer und willfähige Helfer und eingefleischte National-Sozialisten waren!
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#16   Lauschi   17:22:31 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Österreichische Höflichkeit und das Schleifen der Mauern in allen Ehren…
aber mußte es unbedingt sein, uns nur vier Jahre nach eurer Befreiung die Hetze von Gabriele Bitterlich (Zitat „verfluchtes Judenvolk“ und dergleichen Kleinodien mehr) über die Grenze zu schaufeln? Auch da kommen die Konsequenzen zurück… da braucht man sich nur die Umstände der Priesterweihe von Dr.Knittel anzusehen, die ja im Inland nicht zustande gekommen war! Womit wir wieder beim Thema wären. Nix für unguad aus Bayern…
:-D in puncto Fernsehprogramm, na ja… da gäbe es wirklich so manches zu verbessern!
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#15   Brahmachari †   17:11:16 | Mittwoch, 3. Januar 2007
War nur aus Höflichkeit!
Wir Österreicher grüßen halt an jeden und denken uns nix Böses!
Wir grüßen auch den …, wenn er auf Besuch kommt!
Die Geschlossene gibt ‘s bei uns nicht mehr. Die Mauern wurden geschliffen und der Raum auf das ganze Staatsgebiet ausgedehnt. Ein endloser Tag der offenen Tür!
Und wenn ich mir so den Müll auf Euren Fernsehsendern ansehe, was anderes schauen sich die Irren ja nicht an, merkt man, dass der Anschluss gar nicht aufgefallen wäre!
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#14   Lauschi   17:03:09 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@ Maledica – in dem Punkt gebe ich Ihnen recht…
und schickt man solche Typen über die Grenze, kann es passieren, daß sie vielfach verstärkt zurückkommen und von einer ganzen Menge Vollidioten (das in Abgrenzung zu den Irren) in Empfang genommen werden. Es bleibt bei der Geschlossenen als Unterbringungsoption der ersten Wahl…
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#13   Maledica   16:59:56 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Rotfaschisten
@Brahmacheri
sondern ihn zu Euch rüber gelassen. Dort traf er dann noch größere Vollidioten!
Vor allem 1938 als fast alle Heil (ausgenommen die ach so bösen Austro“faschisten“) gebrüllt beim Anschluß der Ostmark…
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#12   Lauschi   16:58:03 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Sicher ist Intellekt relativ…
:-D aber besser als Rüberschicken ist allemal die Geschlossene!
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#11   Brahmachari †   16:54:18 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Ich schrieb, dass er ein Irrer und ein Vollidiot war!
[…] was bei einem Vollidioten glücklicherweise nicht der Fall ist! […]
Da machen Sie sich keine Sorgen, es gibt sicher noch genug Irre bei uns, die wir bei Bedarf zu Euch rüber schicken können!
[…] Intellekt und die entsprechende kriminelle
Energie verfügen kann […]
Wie schon angedeutet, den Intellekt hatte er ja nur relativ zu den anderen Schwachsinnigen.
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#10   Stimme aus dem Tradiland   16:41:54 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Engelbert Dollfuß, der Märtyrerkanzler
Hier ein Link zur
Engelbert Dollfuß Gebetsliga www.freidenker.at/liga/index.html
und hier noch eines zum Kreuzforum, wo unter dem Thema „Unterscheidet sich eine katholische Kirche architektonisch von einer Freimaurerloge“ www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=727&pid=12… sine ira et studio auf gepflegterem Niveau diskutiert werden kann als hier.
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#9   Lauschi   16:32:46 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@ Brahmachari
…wobei ein Irrer (siehe Hitler) durchaus über den zum Erreichen seiner Ziele notwendigen Intellekt und die entsprechende kriminelle Energie verfügen kann, was bei einem Vollidioten glücklicherweise nicht der Fall ist!
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#8   Brahmachari †   16:27:17 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Jeder, der auch nur ein einziges Mal den Mann reden hat hören, weiß, dass Hitler ein Vollidiot war!
Deshalb hatte er ja bei uns zunächst nichts zu melden! Nur leider haben wir ihn nicht weggesperrt, in die geschlossene, wo alle Irren hingehören, sondern ihn zu Euch rüber gelassen. Dort traf er dann noch größere Vollidioten!
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#7   Sirilo   16:24:07 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Fußnote: Fresko
Wenn das Gemälde in der Prandtauer-Kirche – wie im Artikel beschrieben – auf Leinwand gemalt ist, dann handelt es sich nicht um ein Fresko. Ein Fresko wird nämlich mit Wasserfarben direkt auf den frischen, feuchten Verputz gemalt. (Italienisch „fresco“ = frisch, feucht.)
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#6   Lauschi   16:18:07 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@ stimme der vernunft
!:) und hier ein Link zum Nachlesen de.wikipedia.org/wiki/Dollfu%C3%9F, wen Dr.Knittel verehrt! Ich bin gespannt, wann der erste Poster hier wieder die bööösen Freimaurer am Werk sieht. Immerhin tut Dr.Knittel (siehe Kirche In 4/04) ja so, als wisse er es auch in diesem Punkt besser als das Kirchenrecht…
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#5   Dr. Christoph Heger   16:17:53 | Mittwoch, 3. Januar 2007
@Stimme der Vernunft:
Hitler war ein Dummkopf,
Das war er mit Sicherheit nicht. Er war ein Verbrecher, ja völlig amoralisch. Aber er war alles andere als ein Dummkopf.
MfG
Christoph Heger
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#4   stimme der vernunft †   16:11:53 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Dass ich nicht lache
„katholischer Ständestaat“
Solange sich die Diktatur nur „katholisch“ nennt finden sich unter den Tradis wohl auch für die übelsten Gestalten noch Verteidiger, oder?
Hitler war ein Dummkopf, er hätte sich einfach „katholisch“ nennen sollen und ab und zu mal an einer „alten Messe“ teilnehmen sollen (was damals ja kein Problem war ;-) ) dann würde er hier von einigen zum Retter der Menschheit hochstilisiert werden.
Dollfuß war ein Diktator, und dass die Nazis gegn ihn geputscht haben, macht ihn nicht zum Ehrenmann, die hätten 1938 auch gegen Mussolini geputscht wenn sie die Macht dazu gehabt hätten.
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#3   Stimme aus dem Tradiland   16:04:45 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Kein Kommentar?
Dümmer geht’s kaum noch „No Comment“. Während Engelbert Dollfuß für den katholischen Glauben und die österreichische Heimat sein Leben ließ und von putschenden SS-Nazis ermordet wurde (die Beiziehung eines katholischen Priesters zur Spende der Sterbesakramente wurde ihm von den „heldenhaften“ Neuheiden verwehrt), hat Franz v. Papen als deutscher Botschafter des Jahres 1938 führend an der Beseitigung der staatlichen Unabhängigkeit und der Auslieferung des katholischen Ständestaates an den nationalsozialistischen Gewaltstaat mitgewirkt. Das Wirken der beiden war also genau gegensätzlich.
Die eigentliche Sauerei in dem konkreten Falle ist, dass allein in der Diözese St. Pölten hunderte Kirchen V2-NO-mäßig geschändet wurden (davon dutzende unwiderbringlich und schwer), ohne dass Diözesankonservatoren, Bundesdenkmalamt etc. eingeschritten sind und zwar seit Jahrzehnten nicht. Gibt es ein politisch unkorrektes Fresko, dann setzen sich die sonst – amtmißbräuchlich – untätigen Denkmalschutzbeamten auf einmal überraschend schnell in Bewegung.
Hätte Rektor Knittel an gleicher Stelle hinter dem Hochaltar der Prandtauerkirche ein Blut-Orgien-Gemälde von Nitsch oder ein okkultes Machwerk von Ernst Fuchs anbringen lassen, würde er nicht nur nichts mit der Denkmalschutzbehörde zu tun haben, sondern auch noch in allen zeitgeistigen Medien auf den Kulturseiten in höchsten Tönen gelobt werden.
Nun werden wir also sehen, wie mutig oder feige Bischof DDr. K. Küng auf den Zeitgeist reagiert.
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#2   stat crux   15:53:48 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Kein Interesse?
o^/ o^/ o^/
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#1   No Comment   15:43:28 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Welche Kirche meldet sich denn freiwillig für ein Franz von Papen-Fresko?
St. Afra, Berlin??
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