Wer will, kann sich die Predigt von Joachim Kardinal Meisner im Internet direkt mit anhören und anschauen. Es geht dabei um die Wurzeln des Humors.
Chris Kuckelkorn
(kreuz.net, Köln) Die Kölner Narren werden dieses Jahr mit dem Segen des Kardinals ins närrische Treiben
einsteigen.
Neu dabei ist, daß das ‘Domradio’ live in Ton und Bild überträgt – heute um 18.30 Uhr.
Mit einem feierlichen Gottesdienst im Kölner Dom starten die kölschen Karnevalisten am Donnerstag abend
in die Session.
Erzbischof Kardinal Joachim Meisner hält ein Pontifikalamt. Dadurch soll auch die enge
Verbundenheit zwischen Kirche und Karneval aufgezeigt werden.
Der Erzbischof wird unter dem Motto „humus,
humor, humanitas“ über die Wurzeln des Humors predigen.
Das erklärte Bistumssprecher Stephan Georg
Schmidt gestern in Köln.
Es handelt sich um die erste Messe dieser Art im Kölner Dom.
Erwartet werden
dabei die Standarten aus den Reihen der Festkomitee-Gesellschaften, Paare aus den Tanzgruppen und den
Kindertanzgruppen sowie Mariechen und Tanzoffiziere.
Sie werden in den Kostümen ihrer Gesellschaften
an der Messe teilnehmen.
Der Präsident des Festkomitees, Markus Ritterbach, erklärte, daß Karneval
und Kirche zusammengehören:
„Unser Brauchtum Kölner Karneval hat eine tiefe Beziehung zur Kirche und
es ist dem Festkomitee des Kölner Karnevals sehr wichtig, die Inhalte unseres Brauchtums Kölner Karneval
noch deutlicher zu vermitteln und zu leben.“
Ritterbach wird auch während der Messe persönlich die
Lesung vortragen.
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18 Lesermeinungen
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#18 freddie schenk 23:55:55 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@Protestant Du weißt ja: im Rheinland ist evangelisch kein normaler Glaube (sacht der Konrad Beikircher).
Aber lieber kein normaler Glaube als kreuznetianer. Alaaf.
#16 freddie schenk 23:44:16 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@Protestant Ja, ich weiß … ich komme ursprünglich aus dem Rheinland und stand bei der Inthronisation
des Kardinals auf der Domplatte. Ein paar Wochen später hat er mir bei einem Empfang im Kölner KJA die
Hand geschüttelt. Die mit mir gemeinsam eingeladene Vertreterin eines kath. Jugendverbandes begrüßte
er herzlich, ließ sie aber wortlos stehen, als sie auf seine Frage, was sie denn beruflich tue, antwortete,
sie studiere katholische Theologie. Ich werde wohl nie ein wirklicher Meißner-Fan. Aber im gegensatz
zu dem reaktionären geschwafel auf kreuz.net scheint er mir doch jedenfalls erträglich. Und wie schon
irgendwo hier gesagt: Was stört es uns Kölner Diözesanen, wer unter uns Kardinal ist.
#15 Protestant 23:35:23 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@freddi schenk Es wäre schön, wenn der Kardinal auch ausserhalb von „Karnevalsmessen“so reden und vor
allem so denken und handeln würde! Hier jedenfalls wird auf seine berüchtigten“Reden“ kein Wert gelegt!
Meissner wird in unseren Gemeinden fast schon ignoriert, weiler immer das sagt, was gerade gehört werden
will! Oder aber er gibt sienen Senf dazu-zu Themen, von denen er keine Ahnung aht-z.B. Familienpolitik!
Altbundeskanzler Schröder wurde passend als Blender bezeichnet-dies gilt auch für Kardinal Meissner!
#14 freddie schenk 23:31:07 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Humor ist, wenn man trotzdem lacht. „Wer Humor haben will, der müsse über den Dingen stehen, auch über
sich selbst, indem er sich selbst auf den Arm nehmen könne. „Humor ist nicht zu kaufen. Er lässt sich
nicht herstellen wie irgendeine Fabrikware“, hob der Kölner Erzbischof hervor. Humor zeige sich im Lächeln,
nicht in der Grimasse. Meisner warnte gleichzeitig vor den Auswüchsen des Karnevals: „Achtung vor sich
selbst und Achtung vor dem anderen ist das Ergebnis unseres Glaubens an die Menschwerdung Christi. Ich
meine, das ist der große Rahmen, in dem sich der Kölner und der rheinische Karneval abspielen sollten.“
(Quelle: domradio.de) Und ich dachte immer, der Kölner Erbeerschorsch sei stink konservativ. Irrtum.
der Mann ist im Gegensatz zu manchem kreuz.net-Poster ja richtig fortschrittlich. Ich glaube, ab heute
finde ich den Meissner klasse. Danke kreuz.net Und ganz nebenbei, der Kardinal hat ja sowas von Recht,
wenn er sagt, dass Humor sich im Lächeln, nicht in der Grimasse zeigt. Also Jungs und Mädels: Nehmt
euch mal nicht so wichtig mit eurem Tradi-Gequatsche, Messritus-Gesäusel Kirchen-Geschelte. Lächelt
doch mal
#12 )ichthy's 20:32:11 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Anliegen von x.net Worin liegt denn das wahre Anliegen von x.net, das durch antisemitische (oder so ähnlich)
Äußerungen verdunkelt wird. Das passt doch so ganz gut in die restliche Linie, die landorganist treffend
charakterisiert hat (z.B. Freimaurer-Verschwörung, Sedisvankantismus, z.T. auch Monarchismus)
@e-s-r, Landorgan Danke nochmals; ich hab mal auf die Schnelle die von der Suchfunktion ausgespuckten
Artikel dieses Herrn angelesen (mir fehlt angesichts der Vielzahl der Treffer allerdings die Zeit für
eine gründliche Prüfung, welche dem heiklen Thema angemessen wäre). Nach dem Schnelldurchgang kann
ich nur sagen, dass ich mich in der Tat mit den meisten Artikeln nicht identifieren könnte, manches sogar
ausdrücklich abzulehnen ist. Ich halte sie – auf den ersten Blick – für überflüssig und voller Verzerrungen,
möglicherweise sogar Unwahrheiten. Mit dem Begriff „antisemitisch“ bis ich allerdings – auch aus Resepkt
vor dem auserwählten Volk – zurückhaltend. Kreuz.net wäre jedenfalls besser beraten, auch im Hinblick
auf die Überschattung seiner eigentlichen Anliegen, so etwas nicht zu veröffentlichen. Sonst macht man
sich – völlig zu Recht und damit erst recht überflüssigerweise – für Leute angreifbar, die nur nach
Fehlern suchen, um ebenfalls das eigentliche Anliegen zu beschädigen. Übrigens sehe ich kreuz.net durchaus
vergleichbar kritisch z.B. wegen der oftmals zu positiven Darstellung des Islam. Dennoch käme es mir
nicht in den Sinn, dieses Portal insgesamt zu verteufeln; es verfolgt teilweise gute Anliegen, nur sollte
es diese besser von inhaltlich anfechtbarem oder zumindest propagandistisch ungeschicktem Beiwerk freihalten.
#10 landorganist 14:46:37 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@semper Ihre erste Frage hat Ecclesia wohl ausreichend beantwortet. Selbstverständlich zähle ich mich
nicht zu den Fliegen, sondern zu denen mit der Fliegenklatsche (keine Sorge ich habe keinen an der selbigen
).
@e-s-r jaja, unsere Pseudonyme liegen scheinbar nahe bei einander, wobei ich die ständige Reformbedürftigkeit
eben zunächst einmal demütig auf mich selbst beziehe, Sie hingegen auf die Kirche. Kein Wunder, dass
wir inhaltlich offenbar – so Ihre Darstellung – differieren. Danke für die Quellenangabe über angeblich
antisemitische Äußerungen; ich werde dem nachgehen.
semper reformandus, trotz fast Namensgleichheit liegen wir – wie ich aus Ihren Postings ersehen kann –
mit unsren Meinungen ziemlich weit auseinander; aber das nur am Rande. hetz.net und antisemitisch: es
reicht, sich einfach mal die „Beiträge“ eines gewisssen Herrn Leo Schüchter anzuschauen, die hetz.net
so gerne und immer wieder veröffentlicht. Die haben hier ja schon für reichlich Gesprächsstoff gesorgt.
Das sind derart widerlich-antisemitische Beiträge, dass einem schlecht wird. Hezt.net veröffentlicht
sie, also ist hetz.net antisemitisch. (Mein Gott, das weiß doch nun wirklich jeder, der sich die Sache
hier mal etwas näher anguckt…)
@landorganist Könnten Sie Ihren Vorwurf, kreuz.net sei antisemitisch, bitte belegen? Sobald Ihre Antwort
vorliegt, gehe ich auf den Rest Ihrer Äußerung ein; eins nur vorab: Sich selbst rechnen Sie sicher nicht
zu den Fliegen, die vom üblen Gestank angezogen werden…
Sag mal, Neuevangelisation, so äußerte sich Erzbischof Karl Joseph Kardinal Schulte, einer der Vorgänger
Kardinal Meisners ,am 16.12.1924 . Ist der Karneval seit dem weniger heidnisch geworden ? Die traurige
Bilanz der vorgeburtlichen Kindestötungen spricht jedenfalls eine andere Sprache. Was hat denn hier das
eine (Karneval) mit dem anderen (Abtreibung ) zu tun? Tststs, wofür der Karneval alles herhalten muss…
unnötig wie ein Kropf Soll dieser Narrengottesdienst ein Beitrag zur dringenden Neuevangelisation sein? „
Alles in allem ist der Karneval eine Karrikatur von abstoßender Häßlichkeit… Der Karneval ist des
christlichen Volkes unwürdig, ist heidnisch geworden.“ so äußerte sich Erzbischof Karl Joseph Kardinal
Schulte, einer der Vorgänger Kardinal Meisners ,am 16.12.1924. Ist der Karneval seit dem weniger heidnisch
geworden ? Die traurige Bilanz der vorgeburtlichen Kindestötungen spricht jedenfalls eine andere Sprache.
Vor Jahren predigte in einer Diözesankirche ein Priester über die sogenannten „ Narrenmessen „, wovor
er dringend warnte ,weil damit eine Entweihung stattfindet.
#4 Brahmachari † 13:02:48 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@landorganist Nur aus reiner Neugierde. Was glauben Sie, wer die von kreuz.net sind und vor allem, was
die beabsichtigen? Nach allem was Sie aufgezählt haben, bleibt ja nicht mehr viel übrig. Und brave,
liebevolle Katholiken, die stelle ich mir anders vor. Nicht so verschlagen.
#3 landorganist 12:53:43 | Donnerstag, 4. Januar 2007
@semper Ach tun Sie doch nicht so naiv. Selbstverständlich verdient diese Seite die immer wieder benutzte
Titulierung „Hetznet“, selbst wenn es noch nicht auf diesen Artikel zutrifft. Dafür sorgen schon die
üblichen Knallchargen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ihnen sowas entgeht, es sei denn, man müßte
auch Sie zu der entsprechenden Klientel rechnen. Aber wir entfernen uns vom Thema. Das war ja der „Narrengottesdienst“.
Wird der eigentlich von seiten des Erzbistums auch offiziell so angekündigt? Wenn nicht, warum dann hier?
Wie gesagt, die übliche Masche um bestimmte Individuen auf den Plan zu rufen, was ja auch fast ausnahmslos
gelingt. Mich erinnert Hetz- pardon Kreuznet manchmal an einen Stinkmorchel. Der lockt durch Aasgeruch
Fliegen an…Kreuznet bedient sich zur Herstellung des perfekten Lockmittels folgender Zutaten: Antisemitismus,
Homophobie, Freimaurerverschwörungstheorien, Sedisvakantismus, Traditionalismus, Kirchenfeindlichkeit,
u. a. und erzielt damit den gewünschten Effekt. Wie die Schmeißfliegen versammeln sich sofort die ewig
gleichen kranken Kreaturen, klatschen Beifall, schüren Vorurteile, verurteilen, hetzen, verdrehen, lügen,
dass es einem Angst und Bange würde, wenn man nicht wüßte, dass es sich um den Auswurf einiger weniger
handelt. Gott sei Dank gibt es da noch einige, die mit Fliegenklatschen bewaffnet, dafür sorgen, dass
die Plage nicht überhand nimmt.
@landorganist Meinen Sie den gleichen Artikel? Der obenstehende jedenfalls ist doch – zugegebenermaßen
gerade für kreuz.net-Verhältnisse – recht sachlich und beschränkt sich weitgehend auf Zitate aus Pressemitteilungen.
Wenn das für Sie schon „Hetze“ ist, haben Sie ein Problem. Das würde allerdings auch erklären, wieso
Sie – das kann ich allerdigs nur mit einem kleinen Schuss (Vor-)Urteil aus Ihren kurzen Zeilen herauslesen –
eine sachliche und nicht auf einen allerlösenden Kuscheljesus verkürzte Darstellung der frohen Botschaft
mit jenem dümmlichen Modeschlagwort als „Drohbotschaft“ verunglimpfen, ein Vorwurf, der letztlich den
Heiland selbst trifft, da dieser ja ach so anmaßend war, klarzustellen, dass logischerweise, auch im
insofern nicht unvernünftigen göttlichen Heilsplan, ein notwendiger Teil ewiger Erlösung auch die Möglichkeit
ewiger Verdammnis ist.
#1 landorganist 11:55:56 | Donnerstag, 4. Januar 2007
Typisch Hetznet! Mit der Bezeichnung „Narrengottesdienst“ wird schon im Vorfeld auf dümmliche Weise versucht,
Stimmung gegen diesen Gottesdienst zu machen! Immer die gleiche Leier! Wie war das neulich, als junge
Christen des Nachts im Dom beteten? Da schrillten hier doch auch sofort die Alarmglocken! Leute freut
Euch doch, dass die Menschen in die Kirche kommen! Ständig dieses Tradi-Genöle. Gut, dass Ihr nichts
zu melden habt, denn dann wären die Kirchen noch leerer, die frohe Botschaft würde verkommen zu einer
Drohbotschaft.