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Papst in Suppenküche + Vatikan: Türkei in die EU + Verstorben + Die Nase der Mutter + Gesellschaftlicher Dachschaden
Papst in Suppenküche

Vatikan. Gestern vormittag besuchte Papst Benedikt XVI. eine römische Suppenküche für Obdachlose. Er weihte dort eine Gedenktafel für seinen Vorgänger Johannes Paul II. ein. Ein 68jähriger Obdachloser, der zwanzig Jahre in Deutschland gearbeitet hat, schenkte dem Papst eine Decke und wechselte mit ihm ein paar Worte. Die Mitarbeiter der Caritas überreichten dem Heiligen Vater symbolisch eine Mitgliedskarte. Sie gibt ihm das Recht, in der Suppenküche zu essen.

Vatikan: Türkei in die EU

Vatikan. Ohne die Türkei verliere Europa eine Brücke zum Orient. Das erklärte der vatikanische Staatssekretär Kardinal Tarcisio Bertone laut der französischen katholischen Tageszeitung ‘La Croix’. Es sei im Interesse Europas, der Türkei beim Aufbau einer „wahrhaftigen Demokratie“ zu helfen: „Die Türkei außerhalb Europas zu lassen, hieße riskieren, den islamischen Fundamentalismus im Inneren des Landes zu fördern.“

Verstorben

Deutschland. Am Montag, dem 2. Januar, verstarb in Trier gegen 9.30 Uhr im Alter von 75 Jahren Pfarrer Hermann Josef Adam nach kurzem, aber geduldig ertragenen Krebsleiden. Mitte der 70er Jahre verlor er seine Pfarrei Schillingen im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Grund: Er verweigerte sich dem konziliaren Kurs. In den Folgejahren arbeitete er in der Sachkatalogisierung der Bibliothek des Trierer Priesterseminars und betreute in verschiedenen Hauskapellen, unter anderem in Stuttgart, Mettlach, Mürlenbach, kleine Gruppen von Gläubigen, die sich dem Glauben und der Liturgie ihrer Väter verpflichtet fühlten. Die Exequien und Beisetzung finden am kommenden Montag ab 11.00 Uhr in seinem Heimatort Kleinblittersdorf, das zum Stadtverband Saarbrücken gehört, statt.

Die Nase der Mutter

Deutschland. Kardinal Joachim Meisner von Köln forderte im Gespräch mit der deutschen Nachrichtenagentur ‘Dpa’ die Anerkennung der Mutter als Beruf mit Alters- und Krankenversicherung. Die Leistungen der Mütter würden in Deutschland unzureichend gewürdigt. Der frühere Bischof von Berlin macht „dieses Theater jetzt zum zweiten Mal mit“: „In der DDR hat man den Frauen gesagt: »Wenn ihr zu Hause bleibt, verpaßt ihr euer Leben.«“ Heute höre man ähnliches. Dabei gebe es keine größere Form von Selbstverwirklichung, als Kinder zu haben. „Da sieht eine Mutter dann: »Ach, der hat meine Nase.«“

Gesellschaftlicher Dachschaden

Frage: Wie viele Kinder und Jugendliche in Gelsenkirchen haben psychische Probleme?

Antwort: Konkrete Zahlen gibt es nicht. Allgemein aber kann man sagen: Jeder Dritte hat bereits einmal in seinem Leben eine behandlungsbedürftige psychische Krise erlebt, und jeder dritte Notdiensteinsatz hat mit psychischen Krisen zu tun. Und man kann sagen: Die psychischen Probleme bei Schülern steigen.

Peter Horstmann – Psychiatriekoordinator der Stadt Gelsenkirchen – im Gespräch mit der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’.
      
17 Lesermeinungen
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#17   Tridentinus   10:22:38 | Samstag, 6. Januar 2007
Hochwürden Pfarrer Adam
Er ruge in Frieden!
Personen, die die Sedisvakanzthese wie er erwägen, haben ein Anrecht darauf, als römische Katholiken, die in einem bestimmten Punkt eine diskutable theologische Meinung vertreten, akzeptiert und respektiert zu werden.
Ausserdem hatte er eine gewinnende Persönlichkeit, für einen gebürtigen Saarländer allerdings durchaus nicht untypisch.
Der Austausch mit ihm „is imma schien gewehn“.
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#16   stephan   21:51:01 | Freitag, 5. Januar 2007
@Christian Hüller
Die Demokratisierung im westlichen Stil ist in der Türkei nur deshalb so weit fortgeschritten (angesichts z.B. der Politik ethnischen Minderheiten gegenüber möchte ich wirklich nicht von gelungen reden) weil die Türkei als Staat (da gibt es einen Unterschied zum Land) eben kein islamischer sondern ein laizistischer ist. Wenn wir jede halbwegs funktionierende Demokratie in die EU aufnehmen wollten, könnten wirs ja auch mal mit Singapur, Australien oder Malaysia probieren. Ich denke für Bündnisse mit der Türkei sind UN oder NATO absolut ausreichend, für einen Beitritt zur EU halte ich die kulturellen Unterschiede für zu schwerwiegend, da ist meine Schmerzgrenze eigentlich schon mit den Balkan-Staaten erreicht.
Außerdem tut die Türkei als neutraler Puffer ein gutes Werk, denn welche EU will schon Iran, Irak oder Syrien als direkte Nachbarn haben?
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#15   Christian Hüller   20:33:42 | Freitag, 5. Januar 2007
Der Vatikan und die Türkei…
>>Ohne die Türkei verliere Europa eine Brücke zum Orient. Das erklärte der vatikanische Staatssekretär Kardinal Tarcisio Bertone laut der französischen katholischen Tageszeitung ‘La Croix’. Es sei im Interesse Europas, der Türkei beim Aufbau einer „wahrhaftigen Demokratie“ zu helfen: „Die Türkei außerhalb Europas zu lassen, hieße riskieren, den islamischen Fundamentalismus im Inneren des Landes zu fördern.“<<
Darüber sollte man wirklich einmal tiefer nachdenken.
Die Türkei ist der einzige mir bekannte ismalische Staat, in dem das Projekt „Demokratisierung“ einigermaßen gelungen ist.
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#14   Elendester Sünder   15:46:08 | Freitag, 5. Januar 2007
Gesellschaftlicher Dachschaden
Frage: Wie viele Kinder und Jugendliche in Gelsenkirchen sind vom Teufel besessen?
Antwort: Konkrete Zahlen gibt es nicht. Allgemein aber kann man sagen: Jeder Dritte hat bereits einmal in seinem Leben einen schweren, exorzismusbedürftigen Besessenheitszustand erlebt, und jeder dritte Notdiensteinsatz hat mit teuflischen Angriffen zu tun. Und man kann sagen: Die Besessenheit bei Schülern steigt an.
Häufige Tobsuchtsanfälle, ständiger Ungehorsam, irrationale Streitlust, Niedergeschlagenheit, krankhaftes Lügen und Stehlen, hysterische Anfälle, das Wahrnehmen unangenehmer Gerüche, das Sehen von Schatten, das Hören von Stimmen, Selbstverstümmelung, wie das Aufschneiden der Pulsadern usw. sind untrügliche Symptome.
Der Exorzismus ist nicht nur in Deutschland zum Erliegen gekommen.
Die teuflische Propagandamaschinerie will jetzt sogar wegen angeblicher Feinstaubbelastung den Weihrauch verächtlich machen. Der Weihrauch ist eine Waffe gegen den Teufel, die meist unterschätzt wird. In vielen Devotionaliengeschäften wird nutzloser, bundgefärbter, synthetischer Tand als Kirchenweihrauch verkauft.
Heiliger Vater, die Zeit ist reif, nicht nur die unverfälschte heilige Messe, sondern auch den Exorzismus für jeden Priester freizugeben.
Es ist ein unmöglicher Zustand, daß Laien sich gegen Besessenheit selbst helfen müssen.
Heiliger Vater, handeln Sie jetzt!
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#13   Schnabeltierkönig   15:10:39 | Freitag, 5. Januar 2007
Nanny Ogg@
Ihr Wissentschaftler versteht immer nur ein bischen von allem!
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#12   Gallowglas   13:08:54 | Freitag, 5. Januar 2007
@möchtegern-kathole
die alten Kulturen Europas – auch der französischen und der skandinavischen – sind bereits zugrunde gegangen.
Stimmt, sie wurden von den christlichen „Missionaren“ zerstört …
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#11   möchtegern-kathole   11:28:11 | Freitag, 5. Januar 2007
@Nanny Ogg
die alten Kulturen Europas – auch der französischen und der skandinavischen – sind bereits zugrunde gegangen.
Aber ja nicht so wichtig :-]
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#10   Nanny Ogg   11:00:37 | Freitag, 5. Januar 2007

Und die Erzieherin kann nie eine Mutter ersetzen!!! Und daran ist schon die DDR zugrunde gegangen.
Oh, na dann warte ich auf den Untergang Skandinaviens oder Frankreichs. Steht nach dieser Erklärung ja demnach kurz bevor :-D.
Das die DDR (zurecht) zugrunde gegangen ist, hatte viele Gründe. Dieser jedoch, hat damit nichts zu tun. Ein/e Erzieher/in soll eine Mutter auch nicht ersetzen. Glauben Sie mir, bin selbst Erziehungswissenschaftlerin und versteh ein bissl was davon.
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#9   mrnka   10:50:42 | Freitag, 5. Januar 2007
Der Brückenbauer und die Türken
Der Papst ist eben ein Deutscher. Da hat man seit 1945 zumindest ein extrem biegsames Rückgrad.
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#8   Salomonius   10:45:17 | Freitag, 5. Januar 2007
Türkei hat mit Europa nichts zu tun
Daß der Vatikan den kulturellen und finanziellen Selbstmord Europas – der schon ohne Fremdhilfe „prächtig“ gedeiht – durch die Aufnahmeforderung der islamistisch-nationalistischen Türken in die Europäische Union fördert, bedeutet, um mit Asterix zu sprechen:
„Die spinnen, die Römer!“
Seliger Papst Urban II, heiliger Bernhard von Clairvaux, hl. Papst Pius V. – bittet für uns!
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#7   Epiphanius   10:39:15 | Freitag, 5. Januar 2007
@Katharina
Die Päpste sind nicht Nachfolger unseres Herrn Jesus Christus, sondern dessen Stellvertreter und Nachfolger des Apostelfürsten Petrus!
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#6   möchtegern-kathole   10:34:55 | Freitag, 5. Januar 2007
aber irgendwer müsste das denn ja finanzieren
genau die Finanzen (was sonst?) sind das Thema der hohen Politik. Es ist einfach billiger, die Frauen arbeiten zu lassen, und dann jeweils ca. 20 Kinder von einer Frau beaufsichtigen zu lassen, als pro Frau nur im Schnitt 2 Kinder beaufsichtigen zu lassen.
Dann arbeiten insgesamt 10 Frauen, weil sie nicht auf ihre 20 Kinder aufpassen müssen. Von den 10 Frauen kann man eine als Kindergärtnerin arbeiten lassen und die anderen 9 im produktiven Gewerbe. Von der Steuer der 9 kann man locker die 10te bezahlen und das noch als Kinderfürsorge des Staates hinstellen.
Man kann davon sogar noch das neue Elterngeld finanzieren, wenn man gleichzeitig das alte Erziehungsgeld abschafft.
Sehr logisch, aber auch sehr materialistisch. Und die Erzieherin kann nie eine Mutter ersetzen!!! Und daran ist schon die DDR zugrunde gegangen. Ein probater Weg. Weiter so, Deutschland – immer schön Richtung Abgrund, da haben wir ja Erfahrung aus dem letzten Jahrhundert.
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#5   Nanny Ogg   10:00:16 | Freitag, 5. Januar 2007
Moinsen
Dabei gebe es keine größere Form von Selbstverwirklichung, als Kinder zu haben. „Da sieht eine Mutter dann: »Ach, der hat meine Nase.«“
Ob dem so ist, kann und sollte jeder für sich selbst entscheiden. Ich wüßte nicht wo das Problem ist, Mutter und berufstätig zu sein. Grundsätzlich sollte man natürlich niemanden dazu zwingen, aber irgendwer müsste das denn ja finanzieren :-S
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#4   wiener   09:56:46 | Freitag, 5. Januar 2007
@ pfr. adam
und es scheint so, dass die böse „konzilskirche“ ihm trotzdem ein auskommen und eine tätigkeit ermöglicht haben. sooo schlimm kann die „nachkonziliare“ kirche ja wohl doch nicht sein, wenn sie sogar für erklärte gegner (sedisvakantisten etc.) noch platz hat.
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#3   catharina   09:42:09 | Freitag, 5. Januar 2007
Sedisvakantist
„Er verweigerte sich dem konziliaren Kurs. In den Folgejahren arbeitete er in der Sachkatalogisierung der Bibliothek des Trierer Priesterseminars und betreute in verschiedenen Hauskapellen, unter anderem in Stuttgart, Mettlach, Mürlenbach, kleine Gruppen von Gläubigen, die sich dem Glauben und der Liturgie ihrer Väter verpflichtet fühlten.“
De mortuis nihil nisi bene. Dennoch bedarf es der Ehrlichkeit halber folgender Ergänzung: Der verstorbene „servus fidelis“ blieb den Nachfolgern des Herrn nicht treu, sondern betrachtete den Stuhl Petri für unbesetzt.
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#2   Josefus   09:30:29 | Freitag, 5. Januar 2007
bzgl. der Sorgen des Vatikanvertreters
Der Vatikan, zumindest hochrangige Vertreter dessen, scheinen sich mehr um die Ausbreitung von sogenannten wahrhaften Demokratien zu sorgen als um die Verbreitung des Evangeliums.
Eher verbreitet sich der Islamismus durch den Beitritt der Türkei in ganz Europa als das er in der Türkei durch eine „wahrhafte“ Demokratie zurückgedrängt wird.
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#1   Sozialkatholisch   08:29:01 | Freitag, 5. Januar 2007
Annerkennung der Leistung der Hausfrauen
Kardinal Joachim Meisner von Köln forderte im Gespräch mit der deutschen Nachrichtenagentur ‘Dpa’ die Anerkennung der Mutter als Beruf mit Alters- und Krankenversicherung. Die Leistungen der Mütter würden in Deutschland unzureichend gewürdigt
Auf jeden Fall!!! Kein anderer Beruf verdient es so sehr in die Rentenversicherung aufgenommen zu werden wie der der Hausfrau und Mutter.
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