Deutschland
Im Irrenhaus der deutschen Kirche
Bei einem Hamburger Vortrag des Theologen Hw. Herbert Vorgrimler stellte ich eine Frage. Von Dipl.Ing. Leonhard Hoffmann, Hamburg.
Lebendig begraben: Hw. Herbert Vorgrimler hat sich seinen letzten Platz bereits ausgewählt. Er möchte unter einem unbehauenen Stein mit der hebräischen Aufschrift 'chai' - lebendig - zu liegen kommen. Dort ist bereits Sigrid Loersch beerdigt, mit der er zusammenlebte.
Lebendig begraben: Hw. Herbert Vorgrimler hat sich seinen letzten Platz bereits ausgewählt. Er möchte unter einem unbehauenen Stein mit der hebräischen Aufschrift ‘chai’ – lebendig – zu liegen kommen. Dort ist bereits Sigrid Loersch beerdigt, mit der er zusammenlebte.
(kreuz.net) „Man könnte meinen, man sei im Irrenhaus“.

So überschrieb der Informationsdienst ‘kath.net’ Ende Oktober eine Rezension des Kölner Theologen David Berger über das jüngste Buch des Münsteraner Theologen Hw. Herbert Vorgrimler „Theologie ist Biographie. Erinnerungen und Notizen“.

Das Buch umfaßt gegen 400 Seiten und ungefähr 800 Namensnennungen.

Originalton des Verlages: „Herbert Vorgrimler gehört zu den großen deutschen Theologen, welche die Ära nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil geprägt haben“.

Buchcover: "Theologie ist Biographie. Erinnerungen und Notizen" - von Hw. Vorgrimmler
Buchcover: „Theologie ist Biographie. Erinnerungen und Notizen“ – von Hw. Vorgrimmler
Ich habe mir das Buch gekauft, gelesen und verliehen und fand nicht als einziger bestätigt, was David Berger daraus mit Fleiß und gewohnter Treffsicherheit zusammengetragen hat.

Die Biographie von Daniel Deckers über Kardinal Karl Lehmann ist ebenfalls geeignet, Bergers Ausführungen zu Vorgrimler zu beleuchten. Dieses Werk wurde im Jahr 2004 vom Verlag Knaur als Bestseller gepriesen. Jetzt wird es verramscht.

Auf Seite 10 der Taschenbuchausgabe geht es um die Ernennung des Bischofs von Mainz zum Kardinal:

„Ein schlechter Scherz? Zu oft schon war Lehmann, seit fast zwanzig Jahren Prellbock zwischen Rom und der deutschen Kirche, übergangen worden. Zu sehr waren er und mit ihm die meisten deutschen Bischöfe von Papst und Kurie in dem jüngsten Konflikt, dem Konflikt über die Konfliktberatung, gedemütigt worden.“

Gedemütigt? Was ist eigentlich die „deutsche Kirche“?

Diese „deutsche Kirche“ zeichnet sich zum Beispiel dadurch aus, daß sie Bischöfe im Regen stehen läßt, die verständlich und katholisch lehren oder vor Politikern und Medien nicht schweigen.

Die „deutsche Kirche“ ist auch die ‘Königsteiner Erklärung’ – jener Aufstand gegen die Enzyklika ‘Humanae Vitae’, die im Juli 1968 von Papst Paul VI. veröffentlicht wurde.

Es folgte in Deutschland eine beispielslose Bevölkerungsimplosion.

Immerhin bemühen sich gegenwärtig gläubige und gebärfreudige Türkinnen diesem Problem abzuhelfen.

Die „deutsche Kirche“, das sind die mehr als 200 Professoren aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden, die in den 80er Jahren die sogenannte ‘Kölner Erklärung’ unterschrieben: „Wider die Entmündigung – für eine offene Katholizität“ – hieß es damals.

Die „deutsche Kirche“ war auch ein Segen für die Diözese Münster, die bis zum Konzil als „schwarz“ verschrien war.

Dieser Segen trat 1961 mit einer sportlichen, jungen Theologiestudentin in Erscheinung, die bevorzugt mit einer Vespa unterwegs war: Sigrid Loersch (1936-1995).

Wenige Jahre später zog Hw. Vorgrimler, seit 1971 in sicherer Professorenstelle, mit ihr – ausdrücklich nicht als Haushälterin – in eine gemeinsame Wohnung, die Ihnen der bekannte Theologe Hw. Johann Bapitist Metz besorgt hatte.

„Sigrid war ein Segen für Herbert, ein Segen für die Fakultät, ein Segen für uns alle“ – zitiert Hw. Vorgrimler seinen Freund, den Bischof von Münster, Mons. Reinhard Lettmann, anläßlich des Requiems für sie im Jahr 1995.

Zwei Jahre zuvor hatte Frau Loersch noch die Festschrift zum 60. Geburtstag des Bischofs herausgegeben.

Innerhalb der Universität sorgte Sigrid dafür, daß Hw. Vorgrimler in wichtige Berufungskommissionen gelangte und so die Theologische Fakultät endgültig umstrukturieren konnte.

Stolz bemerkt Hw. Vorgrimler, daß die Fakultät am Ende seiner Amtszeit im Jahr 1994 „geeint und einig“ war: „Es gab keine Fraktionen mehr“.

Persönlich kam ich am 5. März 2004 – am Vorabend des 100. Geburtstages des Konzilstheologen Pater Karl Rahner – mit Hw. Vorgrimler in Kontakt.

Hw. Vorgrimler war auf Einladung in die Katholische Akademie nach Hamburg gekommen, um sein hohes Lied über seinen Mentor zu singen.

Hamburgs Weihbischof Hans-Jochen Jaschke war Gastgeber.

Zu hören war das übliche: Man müsse heute zu den Leuten über Gott in einer Sprache reden, welche die Leute heute verstünden. Das hat Pater Rahner angeblich vermocht.

Im Plenum stellte ich dem Professor eine Frage:

Als man noch in alter Weise über Gott geredet hätte, wären die Kirchen voll gewesen. Nun rede man in neuer Weise über Gott, und die Kirchen leerten sich. Wie er sich das dann erkläre.

Weihbischof Jaschke schmunzelte. Hw. Vorgrimler sagte, er habe meine Frage nicht verstanden, wiederholte sie aber exakt.

Nach kurzer Pause meinte er: „Das können wir Theologen Ihnen auch nicht beantworten.“

Ich fragte zurück: „Wozu sind sie dann da?“

Es gab im voll besetzten Saal – meist Protestanten – schallendes Gelächter.
      
73 Lesermeinungen
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#74   HarroMeyer †   12:45:04 | Samstag, 10. März 2007
Keine Langeweile im Kirchenland.
Das ist eben das alte deutsche Problem, für alles Verständnis zu haben, was irgendwie systemkritisch daherkommt, und das dann auch noch geistigmoralisch zu untermauern. Dass es weltweit ein Mehrfaches an Menschen mit anderer Meinung gibt, wird denen geflissentlich als dummes Fehlverhalten angekreidet. Das ist die alte Überzeugung: „Am deutschen Wesen sollen alle genesen“.da hat sich seit dem Kaiser Wilhelm nichts geändert. Wollen wir mal sehen, wie die Kirche das hinbekommt.
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#73   waldemar hammel   01:39:36 | Montag, 8. Januar 2007
Ich fürchte, der Titel
„Das Irrenhaus der deutschen Kirche“ greift zu kurz, es hieße richtiger wohl „Das Irrenhaus Kirche“ …
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#72   Ydefix   17:40:54 | Sonntag, 7. Januar 2007
Quatsch
Das haben Sie mir schon einmal unterstellt, woraufhin ich ihnen den wahren Sachverhalt mitgeteilt habe. Deshalb muss ich sie mit Fug und Recht einen Verleumder nennen.
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#71   methusalix †   17:33:11 | Sonntag, 7. Januar 2007
@Daniel Stöhr
Daniel Stöhr:
Aber würde nigthlight bitte noch mitteilen, wer ihn zum Richter über Konzilien und Päpste ernannt hat ?
Der hat sich seinen Glauben genauso wie Sie, nach Lust und Laune und Belieben zusammengestellt.
Sie suchen sich ja auch aus, was Sie glauben wollen und was nicht. Diese und jene Päpste (die sich nicht so nennen lassen dürfen, sagt der Chef) und diese und jene Konzilien haben Recht, die anderen, vor allem das II. Vaticanum, vollkommen unrecht. Was regen Sie sich also auf? Das machen alle, Sie eingeschlossen. Oder soll ich Ihren Post, in dem Sie das expressis verbis schreiben, noch mal vorkramen. Nur um Ihrer Erinnerung auf die Sprünge zu helfen?
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#70   Ydefix   17:00:40 | Sonntag, 7. Januar 2007
nightlight lehrt ex catedra:
„Die Katholische Kirche ist nicht die allein seligmachende Kirche“
Na, jetzt wissen wir das wenigstens endlich: Sämtliche Konzilien und Päpste haben sich also geirrt.
Aber würde nigthlight bitte noch mitteilen, wer ihn zum Richter über Konzilien und Päpste ernannt hat ?
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#69   ultimo   16:14:16 | Sonntag, 7. Januar 2007
Stimme aus Wien
Leider sind wir schon so weit, dass Exportkaufleute oft den größeren Hausverstand haben als Theologen. Die Inkulturation verzerrt die katholische Leere. Inkulturation geschieht automatisch und ist leider nicht zu vermeiden. Wenn man aber bewusst das Katholische mit heidnischen Symbolen vermischt, dann setzt das eine naive Trennung ovn Inhalt und Form voraus.Als würden sich nicht auch die katholischen Inhalte verändern mit den heidnischen Symbolen.
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#68   nightlight20022001   19:31:40 | Samstag, 6. Januar 2007
Isebel hat im alten Israel die Propheten umbringen lassen,was hat die Kirche von Rom früher getan?
Ein Ziel des Tridentinums war die Abgrenzung gegen den Protestantismus. Dazu präzisierte das Konzil die katholische Lehre in verschiedenen Punkten und veröffentlichte Lehrdokumente. In diesen Lehrdokumenten wird zunächst der jeweilige Sachverhalt allgemein erklärt; in einem separaten Teil, den sogenannten Canones, sind in kurzen Abschnitten Irrlehren aufgeführt und verurteilt.
2Kön 9,33 Er sprach: Stürzt sie hinab!Und sie stürzten Isebel hinab,sodass die Wand und die Rosse mit ihrem Blut besprengt wurden;und sie wurde zertreten.
2Kön 9,36 Und sie kamen zurück und sagten’s Jehu an. Er aber sprach:Das ist’s,was der HERR geredet hat durch seinen Knecht Elia,den Tischbiter,als er sprach:Auf dem Acker von Jesreel sollen die Hunde das Fleisch Isebels fressen,
2Kön 9,37 und der Leichnam Isebels soll wie Mist auf dem Felde sein im Gefilde von Jesreel,dass man nicht sagen könne:Das ist Isebel.
Offb 2,20 Aber ich habe gegen dich,dass du Isebel duldest,diese Frau,die sagt,sie sei eine Prophetin,und lehrt und verführt meine Knechte,Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.
Vielleicht hat diese Prophetin in dieser Thyratira Gemeinde,die der Herr symbolisch Isebel nannte,die Gläubigen verführt,vom Opferfleisch der Juden an ihren Festen zu essen.Wenn man das ganze auf Heutzutage überträgt,was haben wir denn in Assisi.Hier darf jeder zu seinem Gott beten,beim Weltfriedensgebet.
Die Katholische Kirche ist nicht die allein seligmachende Kirche.Das Gleichnis der zehn Jungfrauen.
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#67   Stimme aus Wien   15:03:45 | Samstag, 6. Januar 2007
Romulus
Dass es mit der wienre Diözese aufwärts gehen wird, das weiss ich ganz bescheid – Dank König und Schönborn – meine Kollegen sind allerdings nicht alle auf die Erzdiözese geweiht wurden.
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#66   bonifatius   14:48:50 | Samstag, 6. Januar 2007
@Stimme aus Wien
<<„Berufungen…damit habe ich sehr viel Erfahrungen – vier meiner Kollegen wurden Priester.“>>
Dann geht es ja mit der Wiener Kirche wieder aufwärts, trotz König und Schönborn. Herzlichen Glückwunsch!
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#65   Stimme aus Wien   12:54:06 | Samstag, 6. Januar 2007
Romulus
Was ich hauptberuflich mache?
Habe jeden Tag in der Erwachsenenbildung mit jungen Menschen zu tun – ich unterrichte, hauptsöchlich Kirchenferne und Nichtkatholische – und außerdem schreibe ich meine Diss an der theol. Fakultät in Wien, am Institut für Fundamentaltheologie.
Fragen noch offen?
Übrigens Berufungen – glauben Sie mir, damit habe ich sehr viele Erfahrungen – 4 meiner Kollegen wurden Priester.
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#64   Romulus   12:41:36 | Samstag, 6. Januar 2007
@Stimme aus Wien
Bevor Du Dich über den Beruf anderer Menschen lustig machst und Dich ob Deines Wiener Schmähs über andere erhebst, sage uns doch mal, was DU beruflich machst!
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#63   Stimme aus Wien   12:37:07 | Samstag, 6. Januar 2007
Hermann der Lahme:
Von einem Expotkaufmann ist nicht zu erwarten, dass er den Wert und die Bedeutung der Symbole verschiedener Kulturen verstehen muss. Für den Dollar und Euro gibt es einen Wechselkurs – was für ein Export auschlaggebend ist. Diesen Kurs zu kennen reicht vollkommen – für den Exportkaufmann.
Dass sich die Katholische Kirche der vorhandenen Symbolen bedienen musste, um ihre eigene Botschaft transportieren zu können, ist längst bekannt – siehe z.B. Weihnachten.
Anderen Kulturen die Symbole wegzunehmen können nur Leute verlangen, die von den Symbolen eine magische Wirkung erwarten – die sind aber bekanntlich nicht katholisch.
Wenn jemandem im Inkulturations-Seminar das Katholische aus dem Gehirn völlig ausgetrieben wird, dann ist es besser er wird kein Priester – er hat auch die Chance zu den FSSPX zu gehen und dort seinen Wünschen nach Zaubern nachzukommen.
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#62   möchtegern-kathole   12:05:16 | Samstag, 6. Januar 2007
Messen mit zweierlei Maß
Gotthart schrieb:
Wieviel Prozent der Katholliken dieser Gegenden gehen in die Pius-Gottesdienste und wieviele in die ordentlichen kath. Gemeinde-Messen?
Die Frage ist solange unzulässig, solange die deutschen Bischöfe (und Gottharts) die Piuse verteufeln, gegen diverse römische Schreiben und damit gegen besseres Wissen als schismatisch hinstellen und den Gläubigen mit ihrer Autorität sagen, sie sollen da nicht hingehen.
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#61   Hermann der Lahme   11:56:26 | Samstag, 6. Januar 2007
Landorganist – nicht auf Draht
Und dazwischen dann auch noch dieser irre Lingen, alias Hermann der Lahme.
Ich wohne 650 km von Dorsten, dem Heimatort von Pater Lingen entfernt und war 30 Jahre als Exportkaufmann in aller Welt unterwegs, wo ich besonders die kreativen NOM-Liturgien in Südamerika, (Tausender kleiner Boffs gibt es dort, wie mir ein Brasilien-Missionar versicherte) in Afrika und Asien „genossen“ habe; z.B. die synkretistischen Vermischungen mit Hindu-Symbolik in sogenannten katholischen Kirchen Indiens. Dort müssen bekanntlich alle Priester-Seminaristen, um zum Hauptstudium zugelassen zu werden ein mehrwöchiges Inkulturations-Seminar in einem Hindu-Ashram bei einem Guru absolvieren, der ihnen das bereits verwässerte Katholische aus ihren Gehirnen völlig austreibt, wie mehrere Teilnehmer bezeugten. Der Sonntagsmesse wohne ich deshalb seit 1998 bei der FSSPX bei, da ich dies nicht als katholisch betrachten kann.
Mir ist nicht bekannt, dass Pater Lingen alle 5 Kontinente, wie ich, bereist hat, lasse mich aber gerne
eines Besseren belehren, da ich ihn ja nicht kenne. Der werte Landorganist wird es schon wissen.
HdL
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#60   Bruder Theophil   23:02:44 | Freitag, 5. Januar 2007
@ nightlight
Warum outen Sie sich nicht als Mitglied der Redaktion ?
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#59   HansUrs   22:55:40 | Freitag, 5. Januar 2007
@evelin und @)ichthy’s:
evelin, Wie kommen Sie auf die Theorie mit der unterschiedlichen Erhebungsweise. Es wurde und wird an zwei Sonntagen im Jahr, die möglichst wenig Sondereffekte enthalten (Feste, Urlaub, etc.), gezählt.
Ihre monkausale Erklärung ist einfach primitiv.
Zu dem Terminus „Wühlmäuse“: Paranoia ist ein Krankheit und sollte behandelt werden.
@)ichthy’s:
Ja, das scheint mir sehr überzeugend. Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre beschleunigt sich der Niedergang (1% p.a.). Mit Beginn des Konzils steigen die Zahlen, was für ein erhebliches Interesse und die hohen Erwartungen spricht. Im Zuge der 68er-Veränderungen (Autoritätskrise ALLER gesellschaftlichen Institutionen) und des zunehmenden Wohlstands brechen die Zahlen ein und von da an gelingt es der deutschen Kirche nicht, eine Trendwende herbeizuführen.
Zu den Ursachen gehören sicher auch die liturgischen Mißbräuche, die meiner Erinnerung nach allerdings erst in den späten 70er-Jahren so richtig dramatisch werden.
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#58   )ichthy's   22:26:51 | Freitag, 5. Januar 2007
@evelin
Mach mal ein schönes Diagramm aus den Zahlen. Was Du dann siehst ist: ein stetiger Niedergang, dessen Beginn wohl schon in den 30ern lag. Die Kurve ließe sich schön mit einer Funktion des Typs ae^-bx + ce^dx beschreiben, wenn nicht – ohoo – in der Zeit 1963-1973 Abweichungen nach oben, d.h. in Richtung eines höheren Kirchenbesuchs wären.
Deshalb könnte eine Interpretation der Zahlen auch lauten: Vat2 hatte für die Kirchenbesucherzahlen einen positiven Effekt, der allerdings leider nur ein Strohfeuer war.
Für mich bedeutet das: Vat2 und die folgende Liturgiereform war keine falsche Antwort auf die Fragen der damaligen Zeit.
Es bedeutet für mich aber auch: die Antworten aus den beginnenden 70ern, vor allem was die Liturgie betrifft, sind nicht die Antworten, die unsere heutige Zeit braucht. Es ist daher wirklich richtig, die damaligen Reformen noch einmal zu überdenken, und auch Korrekturen, weg von Kuscheln und Gemeinschaft, hin zum Heiligen, durchzuführen.
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#57   Protestant   22:21:26 | Freitag, 5. Januar 2007
Leere Kirchen
Na klar, leere Kirchen gibt es doch überall, ob evangelisch oder röm.-kath.!
Das liegt aber weder am Latein, noch an häretischen Abweich-Piussen…das liegt daran, das die Leute vernünftiger geworden sind und mehr nachdenken und sich jeden Blödsinn zu eigen machen!Priester und Pfarrer werden heute zum Glück als ganz normale Menschen wie du und ich gesehen-was auch richtig ist!Nur-manche Priester wollen dies nicht wahrhaben und interressieren sich weiterhin mehr für das Sexualverhalten der Menschen als für die eigentlichen Sorgen und Nöte!Ich bleibe dabei-Frauen könnten diesem Irrweg eine Abhilfe schaffen, sei es als Ehefrauen von Priestern und Pfarrern,oder eben selbst als Priesterin oder Pfarrerin! Hier muss die evangelische oder altkatholische Kirche sicherlich auch noch hinzulernen, aber beide Kirchen sind der röm.-kath. Kirche mit Sicherheit ein gutes Stück voraus!
Ich betone ausdrücklich, dass es sich bei allen genannten Gruppen um reguläre Kirchen handelt, die alle versuchen, Ihren Auftrag-die Lehre Jesu Christi zu verkünden-auf ihre Art und Weise erfüllen. Wie sie das tun ist Geschmackssache…aber kein Grund, Andersdenkende auszuschließen und zu diffamieren!
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#56   Gotthard   21:59:41 | Freitag, 5. Januar 2007
@evelin
unter Nicht-Berücksichtigung aller anderen Faktoren könnte man Deine Meinung vielleicht mal diskutieren … ob das allerdings seriös wäre, wage ich zu bezweifeln – müßte natürlich auch diskutiert werden.
zu untersuchen wären vielleicht auch folgende Korrelationen:
* Messbesucher-Frequenz zum wachsenden PKW-Bestand
* Messbesucher-Zahl zum Bestand von Gymnasien pro 1 Million Einwohner
* Messbesucher-Zahl im Verhältnis zu Autobahnkilometern pro 1 Million Einwohnern
* Messbesucher-Zahl im Verhältnis zu den Urlaubstagen pro Beschäftigten
* Messbesucher-Zahl in Abhängigkeit vom prozentualen Anteil der im Ort Geborenen eines Jahrjangs
* Messbesucher-Zahl in Abhängigkeit von den Umzügen pro 100 Familien
Also Evelin, ich erkenne noch einige Parameter mehr, um die heutige Situation eventuell zu beschreiben bzw zu erklären – und dann Lösungsansätze zu erarbeiten.
Mich würden auch noch andere Untersuchungen interessieren:
Es gibt doch „blühende Pius-Gemeinden“ – wie immer wieder hier behauptet wird.
Wieviel Prozent der Katholliken dieser Gegenden gehen in die Pius-Gottesdienste und wieviele in die ordentlichen kath. Gemeinde-Messen?
Gibt es eigentlich keinen Soziologen in den Reihen der Pius-Fans, der eine solche Untersuchung durchführen könnte?
Ich befürchte allerdings: diese Untersuchungen gibt es – und sie sind so niederschmetternd, dass sie unter Verschluss bleiben.
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#55   Evelin   21:26:46 | Freitag, 5. Januar 2007
@ HansUrs, freddie schenk, Wr. Stimme, Fisch
@ HansUrs: Danke für das Link zur DBK.
davon ausgehend @ Modernisten-Quassel-Bande:
Zunächst einmal sind die Zahlen aus den 50er Jahren noch echte regelmäßige Meßbesucher (jeden Sonntag), während in den Zahlen von z. B. 2005 auch die gelegentlichen Meßbesucher enthalten sind.
Ungeachtet dieses Effekts sind die Zahlen aber ohnedies noch aussagekräftig genug.
Nach den Zahlen der DBK gab es 1950 noch 50,4 Meßbesucher unter den Katholiken. In den nächsten 15 Jahren – bis 1965 – reduzierte sich dieser Anteil auf 45,1. Bedauerlich, aber nicht unerklärlich, schließlich waren die späteren Revolutionäre bereits als Wühlmäuse am Werk und unterminierten Glaube, Lehre und Liturgie.
Der Absturz im Anteil der Meßbesucher erfolgte nach V2: 1970, im ersten Jahr des NOM waren es plötzlich nur noch 37,4 % Meßbesucher (- 7,7 % gegenüber 1965!), nach 10 Jahren NOM im Jahre 1980 waren es nur noch 29,1 % (- 8,3 % seit 1970!).
Stellen wir den Zeitraum 1950 – 1965 dem Zeitraum 1965 – 1980 gegenüber, so sehen wir: In den ersten 15 Jahren ein Abgang von 5, 3 %, in den nächsten 15 Jahren war ein Abgang von 16 % zu verzeichnen!
V2 und NOM bewirkten als Frucht somit eine Verdreifachung des Rückgangs bei den Meßbesuchern!
Und der Trend setzte sich fort – etwas verlangsamt, schließlich gehen die – seit 1950 stark vermehrten – hauptamtlichen Mitarbeiter der Kirche und die wenigen V2-NOM-Fans noch hin: 1990 21,9 % Meßbesucher, 2000 16,5, 2005 14,2.
Immer noch Fragen?
Der Gatte der Evelin
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#54   ultimo   20:53:30 | Freitag, 5. Januar 2007
@Hansurs
Ich habe sogar einmal ein Seminar über H. Urs v.B. gemacht. Ich habe auch über Thomas von Aquin Seminararbeiten geschrieben. Schwierig sind freilich beide. Aber ich finde, bei Thomas von Aquin besteht grundsätzlich die Möglichkeit zu verstehen, bei H. U. von B. nicht, aber ehrlich gesagt, es ist lange her. Ich fand seine Ausdrucksweise damals jedenfalls sehr „dunkel“.
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#53   Christian Hüller   20:18:34 | Freitag, 5. Januar 2007
gaudium et spes
>>Es folgte in Deutschland eine beispielslose Bevölkerungsimplosion.
Immerhin bemühen sich gegenwärtig gläubige und gebärfreudige Türkinnen diesem Problem abzuhelfen.<<
Na ja, dann wird Deutschland in Zukunft von etwas mehr traditionsbewussten Menschen bevölkert werden.
Also, worin liegt das Problem?
Der Gottesrede dürfte dies auf lange Sicht sicher auch nicht schaden.
Freuen wir uns auf diese neue Zeit!
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#52   bonifatius   20:10:08 | Freitag, 5. Januar 2007
Abscheu oder Creme?
Nach all den gelesenen Forumsbeiträgen zu diesem Thema bin ich froh, daß kreuz.net immer wieder die Finger in die Wunden der kranken Kirche steckt. Es überrascht dabei nicht, daß sich viele Stimmen als Verteidiger dieser pharisäischen Theologen und falschen Bischöfe erheben; – lässt sich doch auf Grund ihrer Aussagen auf einen ähnlichen Habitus und Lebenseinstellung schließen! Wer hat diesen Menschen das Sündenbewusstsein so vollkommen zum Verschwinden gebracht?
Wahre Liebe und Demut zu Gott spiegeln diese Personen Vorgrimmler, Rahner und Co. und genannten Bischöfe in ihrer Vita nicht wider.
Frage: Wie lange lässt sich Gott ein solches Theater noch bieten?
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#51   landorganist   20:04:49 | Freitag, 5. Januar 2007
Mal wieder
ein Artikel der an Dummheit nicht zu übertreffen ist. Dazu passen dann natürlich Leute wie Sulpi und die Tradistimme ausgezeichnet. Die glotzen besonders gern in andrer Leute Schlafzimmer und geilen sich daran auf. Und wenn sie nichts sehen, auch egal, dann wird eben vermutet, verleumdet, gelogen. Was seid ihr doch für eine armselige Brut! Und dazwischen dann auch noch dieser irre Lingen, alias Hermann der Lahme. Die Lähmungserscheinungen scheinen besonders die Hirnregionen zu betreffen…falls es eines gibt…
Hetznet in Reinkultur.
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#50   )ichthy's   19:38:39 | Freitag, 5. Januar 2007
@Desperatus
Der Beweis macht sie sicher: Einst und jetzt: Einst weit mehr als 50% Meßbesucher, jetzt weniger als 5 %. Einst kinderreiche katholische Familien mit vielen Priester- und Ordensberufungen, jetzt kinderlose oder kinderarme ohne Priester- und Ordenberufungen. Noch Fragen?
Ein Beweis ist das sicher nicht. Es bleibt nämlich noch zu beweisen, daß nicht andere Ursachen dafür verantwortlich sind. Und wenn andere Ursachen zumindest mit-verantwortlich für den Rückgang des Meßbesuchs und der Berufungen sind, dann bleibt offen, ob mit das bei der Beibehaltung des alten Ritus etc. nicht noch schlimmer gekommen wäre
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#49   Gotthard   19:30:02 | Freitag, 5. Januar 2007
Haushälterin
gut, dass Sigrid nicht Haushälterin war – sonst wäre uns ein interessanter Thread vorenthalten worden …
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#48   vox populi   18:57:17 | Freitag, 5. Januar 2007
Konkubinat?
Stichwort Konkubinat – da war doch was im Zusammenhang mit Klaus Berger?
www.kreuz.net/article.4276.html
Die in dem Artikel getroffene Aussage, Berger lebe mit der Übersetzungswissenschaftlerin Christiane Nord „im Konkubinat“, ist falsch.
Vielleicht war es bei Vorgrimmler / Loersch genauso? Wer von den hetz.net-Lesern will sich anmaßen, das zu wissen?
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#47   Hermann der Lahme   18:57:04 | Freitag, 5. Januar 2007
Vorgrimmler-Buch heute beendet
ein Bekannter aus Freiburg, der V. noch aus dessen dortiger Zeit kennt, gab mir das „aufschlussreiche“ Buch, welches ich heute abschliessen konnte. Übrigens hat V. morgen 06.01. seinen 77. Geburtstag.
Er berichtet von mindestens 30-40 Reisen mit Sigrid (teilweise zusammen mit Bischof Lettmann und dem heutigen Bischof Mussinghof, Aachen, worüber viele Photos abgedruckt sind) und nach ihrem Tode über weitere Reisen mit Marianne (eine Schwester des Clemens-Spitals) und Birgit, der Nichte von Sigrid, mit der er häufige Opernbesuche beschreibt.
Sigrid wird in allen möglichen Zusammenhängen seiner Karriere etwa 500 mal genannt und schein omnipotent in seinem Leben gewesen zu sein.
Als er von 2 „konservativen“ Proffesoren wegen seiner Dekan-Position wegen „moralischen Fragwürdigkeiten“ abgelehnt wird, droht er durch eventuelle Heirat von Sigrid „den Konkordatsfall“ zu verursachen. Nach dem Mehrheitsvotum für ihn mit der Zustimmung von Bischof Lettmann hab es weder unter den Mitkollegen, noch den Studenten irgendwelche grösseren Probleme aufgrund des Zusammenlebens im „gemeinsamen Haus“ in Altenberge. Immer wieder betont er das Wohlwollen der Bischofs-Freunde, zu denen auch Kardinal König gehörte.
Eine typische Modernisten-Biographie reinsten Wassers.
HdL
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#46   HansUrs   18:53:02 | Freitag, 5. Januar 2007
@ultimo: Rahners Sprache
Rahners Sprache ist unverständlich, unlogisch und zweideutig, ganz zu schweigen von den kryptischen Ausführungen von Hans Urs v. Balthasar
Rahners Sprache (z.B.) im Grundkurs ist vielleicht etwas eigenwillig, sollte aber von einem gebildeten Katholiken verstanden werden, wenn er nicht grundsätzlich die „Mühe des Begriffs“ scheut.
Was bei HUvB kryptisch sein soll, das müssten Sie mal am konkreten Beispiel dokumentieren (falls Sie jemals etwas von ihm gelesen haben und nicht nur bösartige Verleumdungen „rechts“katholischer Hetzer und Ignoranten).
Haben Sie schon einmal versucht, Thomas von Aquin zu lesen? Ist das etwa einfach? Sind für die meisten heutigen Menschen die scholastischen Grundbegriffe etwa nicht mehrdeutig? Wollen wir mal ein paar Beispiele durchgehen?
@Katharina
Sie haben bezüglich der Meditationen (Karfreitag!) ja so recht – das ist wirklich zeitgemäße und -genössische Frömmigkeit.
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#45   Stimme aus Wien   18:45:57 | Freitag, 5. Januar 2007
Stimme aus dem Tradiland
Einst und jetzt: Einst weit mehr als 50% Meßbesucher, jetzt weniger als 5 %
Einst: 2 Weltkriege – dafür volle Kirchen
Jetzt: kein Weltkrieg – dafür nur 5% in der Kirche.
Was könnte wohl günstiger sein?
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#44   freddie schenk   18:23:38 | Freitag, 5. Januar 2007
@Tradiland
Einst weit mehr als 50% Meßbesucher, jetzt weniger als 5 %.
Träumerland!!! – Und du denkst, der Rückschluss hieß
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#43   Katharina L. †   18:22:40 | Freitag, 5. Januar 2007
@ ultimo
Rahners Theologie scheint doch sehr für Experten geschrieben zu sein. Aber Fachwissenschaft muss ja auch nicht allgemeinverständlich sein.
Rahners Predigten und Meditationen gehören zu dem Schönsten und vor allem: zum Verständlichsten, was ich überhaupt an christlicher Literatur kenne.
Selbst wenn er ein schlechter Theologe gewesen sein sollte: Dass er unverständlich in seinen Predigten ist oder unlogisch, das kann man nun wirklich nicht behaupten.
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#42   ultimo   18:12:42 | Freitag, 5. Januar 2007
Rahners Sprache, die die Leute verstehen
Soll das ein Witz sein? Rahners Sprache ist unverständlich, unlogisch und zweideutig, ganz zu schweigen von den kryptischen Ausführungen von Hans Urs v. Balthasar
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#41   HansUrs   18:05:27 | Freitag, 5. Januar 2007
@Stimme aus dem Tradiland
Man darf wirklich keiner Statistik glauben, die man nicht selbst gefälscht hat.
Sie beziehen sich offensichtlich auf die einschlägigen Daten der DBK (Statistik Gottesdienstbesuch 1950-2005 www.dbk.de/…nehmer_1950_2005.pdf). Bitte sehen Sie sich die Zahlreihe einmal genau an. Dann sehen Sie, dass
1. es eine gewisse absteigende Tendenz schon vor dme Konzil gab.
2. das Konzil selbst eher zu einem Anstieg geführt hat
3. der Knackpunkt offensichtlich das Jahr 1968 war
Wer behauptet, dass es am Konzil und der Liturgiereform lag, geht einfach in die Irre. Der gesellschaftliche Umbruch 1968ff. hätte auch ohne Konzil stattgefunden und er hätte die Kirche auch ohne Liturgiereform in die Krise gestürzt.
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#40   methusalix †   17:59:49 | Freitag, 5. Januar 2007
@Tradiland
Der Beweis macht sie sicher: Einst und jetzt: Einst weit mehr als 50% Meßbesucher, jetzt weniger als 5 %. Einst kinderreiche katholische Familien mit vielen Priester- und Ordensberufungen, jetzt kinderlose oder kinderarme ohne Priester- und Ordenberufungen. Noch Fragen?
Und an alledem soll einzig und alleine das Konzil „schuld“ sein? Andere Ursachen nicht möglich? Aba geh!
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#39   Heggi   17:58:53 | Freitag, 5. Januar 2007
Wer ist Vorgrimmler…
in 50 Jahren? Man muß vielmehr über den Bischof von Münster sprechen. Was ist das für ein Bischof?
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#38   ottaviani   17:58:29 | Freitag, 5. Januar 2007
@Kajarina L Was sieht man den auf den bildern der Bruderschaften
Priester in der tradition entsprechender Liturgischer Kleidung
was sie daraus für schlüße ziehen zeigt nur ihre fantasie
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#37   HansUrs   17:34:49 | Freitag, 5. Januar 2007
@Katharina L.
Ich bin ein großer Freund schöner liturgischer Gewänder, meine aber durchaus zu verstehen, vorauf Sie abzielen. Ein Freund von mir (ein sehr vernünftiger und ernsthafter Priester) nennt das Phänomen etwas boshaft „klerikale Reizwäsche“.
Aus meiner Sicht muss man das Phänomen „Haushälterin“ auch jenseits des Themas Sexualität kritisch sehen. Man kennt ja den Typ Pfarrer, der abends in Pantoffeln neben seiner Haushälterin auf dem Sofa sitzt und „Wetten dass?“ schaut. Das geht am Sinn des Zölibates ebenso vorbei.
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#36   Desperatus †   17:32:26 | Freitag, 5. Januar 2007
@Stimme aus dem Tradiland
Darf ich Sie höflichst bitten, mit Rücksicht auf die Deutsche Sprache, den natürlichen Srechrythmus und die Regeln der Metrik hinfort auf Versuche metreischer Sprache mit Endreim zu verzichen?
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#35   Katharina L. †   17:02:29 | Freitag, 5. Januar 2007
@ Hans Urs
Und der zölibatär lebende Priester hat einfach noch einmal eine größere Verpflichtung, keinen Anlass für dummes Gerede über seinen Stand zu geben.
Dem stimme ich sogar zu. Aber dann muss dasselbe auch für Priester gelten, deren Haushälterin in derselben Wohnung lebt, für Mönche im Schlafsaal (wo es das noch gibt), für das Getucke der meisten FSSP- und FSSPX-Angehörigen (muss man sich ja nur die Bilder anschauen), für Männer, die sich Spitzendeckchen über den Körper werfen usw. usw.
Hetz.net hat aber in dem Artikel sogar noch durchblicken lassen, dass es okay gewesen wäre, wenn Frau Loersch als Haushälterin gemeldet gewesen wäre.
Und DAS ist das Perfide daran.
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#34   HansUrs   16:58:01 | Freitag, 5. Januar 2007
@Desperatus – @Ottaviani
Nun ja, jetzt wollen wir mal – jenseits irgendwelcher Gehäßigkeiten – die Kirche im Dorf lassen:
Das Ganze ist zunächst einfach eine Frage des guten Geschmacks. Wenn ich als verheirateter Mann mit meiner Sekretärin ein Doppelzimmer buche und mich dann hinterher hinstelle und sage: „Was seid Ihr alle nur für Ferkel mit euren schweinischen Gedanken“, dann ist das einfach lächerlich.
Und der zölibatär lebende Priester hat einfach noch einmal eine größere Verpflichtung, keinen Anlass für dummes Gerede über seinen Stand zu geben.
In der allgemeinen Wahrnehmung läuft das doch ganz klar auf „Dann nehmen wir das Brett einfach weg“ hinaus.
@Ottaviani:
Der führende deutschspachige Konzilsinterpret ist nicht Herr Vorgrimmler – der führende deutschsprache Konzilsinterpret sitzt seit 2005 auf dem Stuhl Petri.
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#33   Katharina L. †   16:49:54 | Freitag, 5. Januar 2007
@ Desperatus
Benedikt seine Scholastika, Petrus seine Frau, Jose Escrivar seine Peitsche…
Neulich habe ich mal einen Grabstein gesehen, auf dem mehrere Priesternamen standen. Sollten die etwa… ?
Oh, und ich kenne Pfarrer, die wohnen mit ihrer Haushälterin unter einem Dach. Sollten die etwa… ?
Vielleicht sogar Rolf Hermann Lingen und seine Mutter? Immerhin stimmt seine Postadresse mit ihrer überein?
Ich jedenfalls habe keine tieferen Einblicke in das Schlafzimmer von Herbert Vorgrimler, also halte ich mich mit Unterstellungen zurück.
Die alten Fragen von mir sind aber noch immer nicht beantwortet – und Sie werden es auch nicht mit Hinweis darauf, dass vermutlich ich selbst…
Wo doch andere Diskutanten hier immer so großen Wert darauf legen, dass es nicht darauf ankommt, wer etwas sagt, sondern nur, was gesagt wird… Und dann soll allein mein Vorname und meine inhaltlichen Fragen zu unbegründeten Behauptungen in einem redaktionellen Artikel ein Hinweis auf meine Lebensführung sein? Sehr interessant…
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#32   Stimme aus dem Tradiland   16:45:24 | Freitag, 5. Januar 2007
„verklemmte“ Tradis reimen sogar!
@ freddie schenk: Wie kommen all die verklemmten Tradis eigentlich auf die Idee, dass die Kirchen voller wären, würde die alte Messe gefeiert?
Natürlich gehört auch der rechte Glauben und die rechte Lehre dazu sowie besonder die rechte Personalauswahl in der Kirche. Ansonsten brauchen die Tradis nur die Berichte der Amtskirche zu lesen: Der Beweis macht sie sicher: Einst und jetzt: Einst weit mehr als 50% Meßbesucher, jetzt weniger als 5 %. Einst kinderreiche katholische Familien mit vielen Priester- und Ordensberufungen, jetzt kinderlose oder kinderarme ohne Priester- und Ordenberufungen. Noch Fragen?
@ Desperatus: Noch ein Reim:
Mit Desperatus, Desperatus
ist bald wirklich Schluß –
mit ihm wird’s immer schlimmer
verteidigt gar schon Vorgrimler;
steht doch sogar schon in der Presse
Sigrid die kesse war Herbert’s Mätresse
besonders erbärmlich war die Schmach:
was Bischof Reinhard Lettmann hiezu sprach:
obgleich Herbert & Sigrid ohne Not
jahrzehntelang lebten gegen göttlich Gebot,
behauptete Bischof Lettmann dagegen
„für die Kirche und uns war Sigrid ein Segen!“
ein solcher Unsinn in unseren Tagen
Christen, die hören es, können nur klagen:
Bei diesen Bischöfen wundert keinen sehr
die Kirchen – die leeren sich und stehen bald ganz leer;
drum jeder klar bekennen muß
– auch kreuz.net-Leser Desperatus:
Sünde bleibt Sünde –
egal, wer’s verkünde!
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#31   Desperatus †   16:19:22 | Freitag, 5. Januar 2007
@Ottaviani
Sie haben einige Beispiele vergessen. Franz von Assissi hatte sein Clara, Franz von Sales seine Jeanne F. de Chantal usw. usw…
Sind Sie mit Ihren Vorwürfen des Konkubinates nicht etwas voreilig?
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#30   nightlight20022001   16:16:39 | Freitag, 5. Januar 2007
Was trennt uns denn von der Fleischordnung,die auch im „guten Sinn“herrschen will.
Immer wieder bemerkt man doch wie Christen die Welt verändern wollen,in guter Absicht.Aber in Wirklichkeit haben wir kein Recht dazu,weil es eine Vorsehung Gottes gibt.Durch das Kreuz kommt der Segen über die Kinder der Verheisung und der Fluch über die Saat des Teufels.Was trennt uns von der Fleischordnung?
Modestus von Jerusalem (+ 630): Oratio in Deiparam
Bundeslade Maria,(Mir geschehe nach deinem Wort Willen)Hier haben wir doch das,was uns von der Fleischordnung trennt:
du trägst nicht Aarons immergrünenden Stab-„Das Israel nach dem Fleisch!“
sondern das Reis aus Jesse, von dem der Prophet einst gesungen.
Nicht die Cherubim der Herrlichkeit sind über dir.(Hebräer,das einmalige Opfer Christi,die Cherubim überschattete den Gnadenthron)
„Dich überschattet die göttliche Macht des hochherrlichen Vaters.“
Wiso überschattete die göttliche Macht Maria?Weil sie nicht herrschsüchtig war,deshalb wurde sie auch auserwählt.
In den sieben Sendschreiben wird vor einer Isebelgemeinde gewarnt,die die Tiefen des Satans nicht erkennen.Satan war vor dem Sündenfall auch ein Morgenstern der Gott lobte.
Hiob Kapitel 38
Die erste Rede des Herrn aus dem Wettersturm
Wo warst du, als ich die Erde gründete?Sage mir’s,wenn du so klug bist!Weißt du,wer ihr das Maß gesetzt hat oder wer über sie die Richtschnur gezogen hat?Worauf sind ihre Pfeiler eingesenkt,oder wer hat ihren Eckstein gelegt,als mich die Morgensterne miteinander lobten und jauchzten alle Gottessöhne?
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#29   ottaviani   16:12:39 | Freitag, 5. Januar 2007
Man muß sich das vergegenwärtigen:
Offenbar lebte der deutschsprachige hauptinterpret des Konzils jahrelang mit wissen um nicht zu sagen mit förderung seines bischofs im konkubinat und rühmt sich dessen offenbar auch noch
zwangsläufig fällt einem dann ein daß Hw.P.Rahner ja auch seine Luise hatte ob die damen woll spiritus rector des kleinen konzilskompendium waren die deutsche kirche als irrenhaus zu bezeichnen ist da durchaus treffend und was vom konzilsfrühling zu halten ist
ist wohl klar
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#28   Desperatus †   15:54:14 | Freitag, 5. Januar 2007
@Heggi
Und damit verhalten Sie sich genauso wie Prof. Vorgrimmler. Herzlichen Glückwunsch.
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#27   Heggi   15:52:18 | Freitag, 5. Januar 2007
Desperatus
Nomen est Omen, Desperatus! Ich habe zuviele Beiträge von Ihnen gelesen, als daß es Sinn macht, Ihnen darauf zu antworten.
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#26   Desperatus †   15:43:18 | Freitag, 5. Januar 2007
@Heggi
Ich möchte nicht vermuten und zu Vermutungen gezwungen werden, sondern wissen. Insofern haben Sie meine Frage ebensowenig beantwortet wie Vorgrimmler die ihm gestellte Frage der verehrten Hernn Diplomingenieurs.
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#25   freddie schenk   15:37:33 | Freitag, 5. Januar 2007
Ich hab da mal ‘ne Frage
Wie kommen all die verklemmten Tradis eigentlich auf die Idee, dass die Kirchen voller wären, würde die alte Messe gefeiert? Zugegeben, die Behauptung lässt sich gut verbreiten, ist das Gegenteil nicht beweisbar. Allerdings: die Behauptung ist ebf. nicht belegbar. Bleiben also Vermutungen (die kreuz.net regelmäßig als Fakten darstellt). Ich vermute: die Kirchen wären längst zu reinen Museumsbauten geworden, in denen die alte Messe als Video eingespielt würde – als Hommage an die ausgestorbenen Dinos von der Kirche. o^/
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#24   Heggi   15:36:10 | Freitag, 5. Januar 2007
Desperatus
Vielleicht hat mir Sigrid das persönlich erzählt. Was möchten Sie sonst noch wissen?
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#23   nightlight20022001   15:23:23 | Freitag, 5. Januar 2007
Vielleicht erlagen die frühen Kirchen einem Irrtum,als sie die ganze Welt missionieren wollten!
Die „deutsche Kirche“, das sind die mehr als 200 Professoren aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden, die in den 80er Jahren die sogenannte ‘Kölner Erklärung’ unterschrieben: „Wider die Entmündigung – für eine offene Katholizität“ – hieß es damals.
Christus sagte damals zu seinen Jüngern:„Ihr seid schon rein um des Wortes,dass ich zu euch geredet habe!“
Im hohenpriesterlichen Gebet sagt er“Ich bitte nicht allein für sie(die Jünger)sondern auch für jene,die durch Ihr Wort(das der Jünger)an mich glauben werden.
Vielleicht wurde es im laufe der Geschichte von den frühen Kirchen falsch verstanden,dass man so viel wie möglich sammeln soll.
Paulus sagte:„In einem Haus,in dass ihr nicht aufgenommen werdet,schüttelt den Staub ab und verlasst es!“
„Wider die Entmündigung“ist eure Meinung.
Wir Christen,die Geistordnung,haben aber unsere Klappe :-# zu halten gegenüber der Welt.Sonst kann Gott die Welt nicht richten. :)3 :(3 Rose ohne Dornen
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#22   ecclesia-semper-reformanda   15:08:09 | Freitag, 5. Januar 2007
nightlight 200nochwas,
jetzt werden wir mal ganz ruhig, trinken ein Schlückchen, legen uns vielleicht ein wenig auf die Couch, versuchen ein wenig zu schlafen: und dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus! In der Zwischenzeit versuchen wir uns hier zu unterhalten – ohne
Ihre stö(h)renden Beiträge.
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#21   Gastus   15:05:55 | Freitag, 5. Januar 2007
@ …
Zu sehr waren er und mit ihm die meisten deutschen Bischöfe von Papst und Kurie in dem jüngsten Konflikt, dem Konflikt über die Konfliktberatung, gedemütigt worden.
Ja schade, dass die Konfliktberatung mit der Lizens zum Töten nur wegen eines einheitlichen Zeugnisse abgeschafft werden musste, sonst gäbe es heute schon die erweiterte Konfliktberatung mit abschliessender Abgabe der „Pille danach“ und des kleinen Gynbesteckes, „Jetzt mache ich es selbst“, – selbstverständlich finanziert aus Kirchensteuergeldern.
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#19   Sulpicius   15:04:31 | Freitag, 5. Januar 2007
Wer sich so dümmlich wie Vorgrimmli präsentiert,…
…, darf nichts anderes als Peinlichkeiten erwarten…
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#18   Desperatus †   15:02:29 | Freitag, 5. Januar 2007
@Heggi
Sie scheinen sich ja im Bett von Prof. Vorgrimmler bestens auszukennen. Woher, wenn ich fragen darf?
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#17   Heggi   14:59:35 | Freitag, 5. Januar 2007
Gunsenum
Zum einen geht es um das offensichtliche Konkubinat des Herrn Vorgrimmler – durch die Eloge des noch amtierenden Bischofs von Münster auf Sigrid posthum scheinbar goutiert und sanktioniert- und wie man per Grabstein auf dem Friedhof Altenberge sehen kann, fest eingemeißelt und damit ganz öffentlich. Zum anderen um den Theologen, dem es ob seiner unsäglichen Arroganz wenigstens einmal die Sprache verschlagen hat.
Noch Fragen, Gunsenum?
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#16   ecclesia-semper-reformanda   14:58:12 | Freitag, 5. Januar 2007
Meine Herrn, wie peinlich, Stimme aus dem Tadiland:
Wahrscheinlich ist selbige Mätresse wegen Pille und Abtreibung vorzeitig verstorben Solche unverschämten Unterstellungen kann nur machen, wenn man glaubt, aus irgendeinem Grunde besser zu sein als der Rest der Welt… Sie sind ja ein richtig feiner „Vorzeige-Christ“ – und auf der hetzerischen, antichristlichen und antikatholischen Seite hier natürlich genau richtig!!!!
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#15   Desperatus †   14:53:42 | Freitag, 5. Januar 2007
@Stimme aus dem Tradiland
Danke für die Blumen. Es ehrt mich direkt, von Ihnen so angekanzelt zu werden. Tatsache ist, daß meine hier gestellten Fragen blieben alle unbeantwortet blieben.
Das kann nicht nur an den Frage liegen, denn, wie gerade dieser Artikel zeigt: Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten. Und die dümmste aller Antworten ist, eine gestellte Frage einfach zu ignorieren. Dass die Meister der Ignoranz hier versammt sind, muss nicht eigens betont werden
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#14   Sulpicius   14:52:01 | Freitag, 5. Januar 2007
Tja, offensichtlich…
… hat der Sport für Mätresse Loersch auch nicht viel gebracht, schaut man auf ihr erreichtes Alter. Aber wahrscheinlich war sie so für Vorgrimmli knackiger…
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#13   ecclesia-semper-reformanda   14:48:07 | Freitag, 5. Januar 2007
Ah ja:
Der Artikel hat die Sub-Unterschrrift: „Ich hab da mal ‘ne Frage gestellt“. Leider verhält sich dann 9/10 des Artikels nicht über die Frage, sondern versucht schlicht und einfach nur, Vorgrimler lächerlich zu machen bzw. sich über seine offen gelebte Partnerschaft zu einer Frau (immerhin, besser als zu ‘nem Mann, oder ;-) zu mokieren. Passt wohl nicht in das Hirn des Herrn Dipl.Ing, dass ein Mensch dem anderen zum Segen werden kann. Sogar eine Frau einem Menschen: SOGAR EINE FRAU EINEM PPRIESTER: Uiui, sowas derfs einfach net gebn!.
Die eingangs angsprochene Frage:„Warum Kirche früher voller?“ interessiert eigentlich gar nicht und ist im übrigen tatsächlich nur so zu beantworten, wie Vorgrimler das getan hat: gar nicht.
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#12   Sulpicius   14:44:59 | Freitag, 5. Januar 2007
Depp…
Soll hier nun (Immerhin nach einigen Tagen der Ruhe!) Kardinal Lehmann wieder als Depp hingestellt werden?
Ja, als was denn sonst?
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#11   )ichthy's   14:43:22 | Freitag, 5. Januar 2007
Zusammenhang?
Als man noch in alter Weise über Gott geredet hätte, wären die Kirchen voll gewesen. Nun rede man in neuer Weise über Gott, und die Kirchen leerten sich.
Der Autor suggeriert hier einen Zusammenhang, daß die Kirchen voller wären, würde man noch in alter Weise über Gott reden. Es ist aber reine Spekulation, ob dieser Zusammenhang besteht, oder ob nicht vielmehr das Gegenteil der Fall ist: daß die Kirchen noch leerer wären, würde man noch in alter Weise über Gott reden (ja, das geht tatsächlich, siehe Evangelische).
Vorgrimler hat völlig recht, wenn er sagt, daß er dieses „was wäre, wenn“ als Theologe nicht beantworten kann.
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#10   Stimme aus dem Tradiland   14:40:50 | Freitag, 5. Januar 2007
Der Beitrag von Dipl. Ing. Hoffmann ist wirklich gut gelungen
Die Frage von Dipl. Ing. Hoffmann an Vorgrimler ist so einfach wie genial und die Reaktion außerordentlich erhellend. Schon allein dies Wiedergabe dieser Episode hätte die Wiedergabe auf kreuz.net gerechtfertigt.
Verdienstvoll ist auch die Wiedergabe folgender Stelle aus der Vorgrimler-Biographie: (Die Mätresse) Sigrid war ein Segen für Herbert, ein Segen für die Fakultät, ein Segen für uns alle“ – zitiert Hw. Vorgrimler seinen Freund, den Bischof von Münster, Mons. Reinhard Lettmann, anläßlich des Requiems für sie im Jahr 1995.
Wahrscheinlich ist selbige Mätresse wegen Pille und Abtreibung vorzeitig verstorben. Das sollte Vorgrimler in der – allerdings eher unwahrscheinlichen – Neuauflage seiner Biographie auch noch hinzufügen, damit das ganze Ausmaß der Katastrophe, welches er auch in seiner engsten Umgebung verursachte, offenbar wird.
Was LeserInnen wie Rebekka und Katharina L. betrifft, so ist es sinnlos, wenn sie sich hinsichtlich der revolutionären Umwälzungen auch an den theologischen Fakultäten post V2 dummstellen. Oder nehmen sich selbige gar ein Vorbild an der Märtresse Sigrid?
@ Desperatus: Solange Sie so anonym wie desperat herumschreibseln – insb. auf diesem Forum – wird sich an Ihrer Nichtzitierfähigkeit auch nichts ändern. Dumme Fragen sind auch für kreuz.net nicht interessant.
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#9   Nanny Ogg   14:30:34 | Freitag, 5. Januar 2007

Gelungene Satire Nightlight. Falls dieser Blubber wider Erwarten ernst gemeint ist: wenden Sie sich an einen Therapeuten. Auch Ihnen kann geholfen werden. Wahrscheinlich hat Sie noch nie eine an das „verlockende Fleisch“ rangelassen. Daher die Frustration. Oder leihen Sie sich nen Porno vom Humer, damit der Druck auf dem Hirn mal nachlässt.
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#8   Desperatus †   14:26:14 | Freitag, 5. Januar 2007
Fragen, Fragen, Fragen
Jetzt Bin ich wirklich sehr traurig. Ich habe in meienm Leben an so viele Leute schon so viele Fragen gestellt, aber nie hat Kreuz.net darüber geschrieben.
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#7   nightlight20022001   14:14:56 | Freitag, 5. Januar 2007
Deutsche Weiber müssen eben wieder lernen,sich ihrem Mann unterordnen!
Aus dem Beitrag:Immerhin bemühen sich gegenwärtig gläubige und gebärfreudige Türkinnen diesem Problem abzuhelfen.
Deutsche Weiber müssen wieder lernen sich ihrem Mann unterordnen,mir selbst ist eine christliche Türkin lieber als ein deutscher Schweinebraten.
Sich als Frau dem Mann unterordnen,ist die gewollte Gottesordnung und nicht die Emanzipation,Gleichberechtigung der Frau und der Feminismus.Das Weib brach die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis und gab sie an ihren Mann weiter.Der Sündenfall war nicht wie viele annehmen,der Geschlechtsakt.
Erst nachdem die Menschen aus dem Paradies (der geistigen Welt)vertrieben wurden,erkannte Adam sein Weib Eva.Und was aus diesem ersten Nümmerchen heraus kam,weis man ja,der Brudermörder Kain. ^-^ >:)Die Fleischordnung,die Herrschsüchtigen-NSDAP Sieg-Heil,die Kinder der Hure Offenbarung Kapitel 17.
Wer Juda hasst,hasst Gott.Das Heil kommt von den Juden
5.Mose Kapitel 7 Absatz 3 eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen für eure Söhne.Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig machen,dass sie andern Göttern dienen.
5Mo 5,9 Du sollst sie nicht anbeten noch ihnen dienen. Denn ich, der HERR,dein Gott,bin ein eifernder Gott,der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer,die mich hassen.
5Mo 7,5Sondern so sollt ihr mit ihnen tun:Ihre Altäre sollt ihr einreißen,ihre Steinmale zerbrechen,ihre heiligen Pfähle abhauen und ihre Götzenbilder verbrennen.
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#6   Gastus   14:07:57 | Freitag, 5. Januar 2007
@Katharina
Keine Studentin, keine Dozentin, kein Student, kein Dozent kann „dafür sorgen“, dass ein Professor in eine bestimmte Kommission kommt.
In dem Beitrag wird auf die Sportlichkeit der damals jungen Dame hingewiesen. Das dürfte ein versteckter Hinweis auf bestimmte Qualitäten sein, wenn ich mich nicht irre.
Gerade solche Qualitäten, wobei der Inhaber der Qualitäten nicht unbedingt eine hohe Dienststellung bekleiden muss, haben die Weltgeschichte schon des öfteren erheblich beeinflusst.
Denken Sie nur an den „sportlichen“ Tanz der Salome, der den Herodes dermassen in Verzückung versetzte, dass es ihm gänzlich den Verstand raubte, was Johannes den Kopf kostete.
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#5   rebekka   13:59:35 | Freitag, 5. Januar 2007
@ Katharina L., @ Redaktion
Sehr richtig, Katharina!
Vielleicht besitzt die Redaktion ja in diesem einen Falle (wo sie es doch sonst nie tut) die Güte, ihre dummdreiste Behauptung mit Fakten zu untermauern: Welche Professorenberufung ist gemeint? Wie hat Frau Loersch da Einfluss genommen?
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#4   Katharina L. †   13:54:12 | Freitag, 5. Januar 2007
Offensichtlicher Unfug
Innerhalb der Universität sorgte Sigrid dafür, daß Hw. Vorgrimler in wichtige Berufungskommissionen gelangte und so die Theologische Fakultät endgültig umstrukturieren konnte.
Keine Studentin, keine Dozentin, kein Student, kein Dozent kann „dafür sorgen“, dass ein Professor in eine bestimmte Kommission kommt.
Und kein Professor, kein Dekan, nicht einmal ein Hochschulrektor kann durch eine einzige Professorenberufung eine ganze Fakultät umstrukturieren.
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#3   Gunsenum   13:53:56 | Freitag, 5. Januar 2007
Worum geht es hier?
Mir ist die Intention des Artikels nicht klar.
*Der Inhalt paßt nicht zur Überschrift.
*ist der Artikel nun eine Buchbesprechung?
*Geht es darum eien Biographie des Theologen zu präsentieren?
*Soll hier nun (Immerhin nach einigen Tagen der Ruhe!) Kardinal Lehmann wieder als Depp hingestellt werden?
*Soll die unsinnige Frage am Ende des Artikels die Vorzüge der alten Messe wieder beleuchten?
Bitte um Aufklärung!
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#2   semper reformandus   13:50:08 | Freitag, 5. Januar 2007
Wie bitte?
„gläubige“ Türkinnen?
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#1   Sulpicius   13:43:02 | Freitag, 5. Januar 2007
Vorgrimler…
… ist ein psychopathischer Wirrkopf.
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