Bei einem Hamburger Vortrag des Theologen Hw. Herbert Vorgrimler stellte ich eine Frage. Von Dipl.Ing. Leonhard Hoffmann, Hamburg.
Lebendig begraben: Hw. Herbert Vorgrimler hat sich seinen letzten Platz bereits ausgewählt. Er möchte unter einem unbehauenen Stein mit der hebräischen Aufschrift ‘chai’ – lebendig – zu liegen kommen. Dort ist bereits Sigrid Loersch beerdigt, mit der er zusammenlebte.
(kreuz.net) „Man könnte meinen, man sei im Irrenhaus“.
So überschrieb der Informationsdienst ‘kath.net’
Ende Oktober eine Rezension des Kölner Theologen David Berger über das jüngste Buch des Münsteraner
Theologen Hw. Herbert Vorgrimler „Theologie ist Biographie. Erinnerungen und Notizen“.
Das Buch umfaßt
gegen 400 Seiten und ungefähr 800 Namensnennungen.
Originalton des Verlages: „Herbert Vorgrimler gehört
zu den großen deutschen Theologen, welche die Ära nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil geprägt haben“.
Buchcover: „Theologie ist Biographie. Erinnerungen und Notizen“ – von Hw. Vorgrimmler
Ich habe mir das Buch gekauft, gelesen und verliehen und fand nicht als einziger bestätigt, was David
Berger daraus mit Fleiß und gewohnter Treffsicherheit zusammengetragen hat.
Die Biographie von Daniel
Deckers über Kardinal Karl Lehmann ist ebenfalls geeignet, Bergers Ausführungen zu Vorgrimler zu beleuchten.
Dieses Werk wurde im Jahr 2004 vom Verlag Knaur als Bestseller gepriesen. Jetzt wird es verramscht.
Auf
Seite 10 der Taschenbuchausgabe geht es um die Ernennung des Bischofs von Mainz zum Kardinal:
„Ein schlechter
Scherz? Zu oft schon war Lehmann, seit fast zwanzig Jahren Prellbock zwischen Rom und der deutschen Kirche,
übergangen worden. Zu sehr waren er und mit ihm die meisten deutschen Bischöfe von Papst und Kurie in
dem jüngsten Konflikt, dem Konflikt über die Konfliktberatung, gedemütigt worden.“
Gedemütigt? Was
ist eigentlich die „deutsche Kirche“?
Diese „deutsche Kirche“ zeichnet sich zum Beispiel dadurch aus,
daß sie Bischöfe im Regen stehen läßt, die verständlich und katholisch lehren oder vor Politikern
und Medien nicht schweigen.
Die „deutsche Kirche“ ist auch die ‘Königsteiner Erklärung’ – jener Aufstand
gegen die Enzyklika ‘Humanae Vitae’, die im Juli 1968 von Papst Paul VI. veröffentlicht wurde.
Es folgte
in Deutschland eine beispielslose Bevölkerungsimplosion.
Immerhin bemühen sich gegenwärtig gläubige
und gebärfreudige Türkinnen diesem Problem abzuhelfen.
Die „deutsche Kirche“, das sind die mehr als
200 Professoren aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden, die in den 80er Jahren
die sogenannte ‘Kölner Erklärung’ unterschrieben: „Wider die Entmündigung – für eine offene Katholizität“ –
hieß es damals.
Die „deutsche Kirche“ war auch ein Segen für die Diözese Münster, die bis zum Konzil
als „schwarz“ verschrien war.
Dieser Segen trat 1961 mit einer sportlichen, jungen Theologiestudentin
in Erscheinung, die bevorzugt mit einer Vespa unterwegs war: Sigrid Loersch (1936-1995).
Wenige Jahre
später zog Hw. Vorgrimler, seit 1971 in sicherer Professorenstelle, mit ihr – ausdrücklich nicht als
Haushälterin – in eine gemeinsame Wohnung, die Ihnen der bekannte Theologe Hw. Johann Bapitist Metz besorgt
hatte.
„Sigrid war ein Segen für Herbert, ein Segen für die Fakultät, ein Segen für uns alle“ – zitiert
Hw. Vorgrimler seinen Freund, den Bischof von Münster, Mons. Reinhard Lettmann, anläßlich des Requiems
für sie im Jahr 1995.
Zwei Jahre zuvor hatte Frau Loersch noch die Festschrift zum 60. Geburtstag des
Bischofs herausgegeben.
Innerhalb der Universität sorgte Sigrid dafür, daß Hw. Vorgrimler in wichtige
Berufungskommissionen gelangte und so die Theologische Fakultät endgültig umstrukturieren konnte.
Stolz
bemerkt Hw. Vorgrimler, daß die Fakultät am Ende seiner Amtszeit im Jahr 1994 „geeint und einig“ war:
„Es gab keine Fraktionen mehr“.
Persönlich kam ich am 5. März 2004 – am Vorabend des 100. Geburtstages
des Konzilstheologen Pater Karl Rahner – mit Hw. Vorgrimler in Kontakt.
Hw. Vorgrimler war auf Einladung
in die Katholische Akademie nach Hamburg gekommen, um sein hohes Lied über seinen Mentor zu singen.
Hamburgs Weihbischof Hans-Jochen Jaschke war Gastgeber.
Zu hören war das übliche: Man müsse heute
zu den Leuten über Gott in einer Sprache reden, welche die Leute heute verstünden. Das hat Pater Rahner
angeblich vermocht.
Im Plenum stellte ich dem Professor eine Frage:
Als man noch in alter Weise über
Gott geredet hätte, wären die Kirchen voll gewesen. Nun rede man in neuer Weise über Gott, und die
Kirchen leerten sich. Wie er sich das dann erkläre.
Weihbischof Jaschke schmunzelte. Hw. Vorgrimler
sagte, er habe meine Frage nicht verstanden, wiederholte sie aber exakt.
Nach kurzer Pause meinte er:
„Das können wir Theologen Ihnen auch nicht beantworten.“
Ich fragte zurück: „Wozu sind sie dann da?“
Es gab im voll besetzten Saal – meist Protestanten – schallendes Gelächter.
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73 Lesermeinungen
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#74 HarroMeyer † 12:45:04 | Samstag, 10. März 2007
Keine Langeweile im Kirchenland. Das ist eben das alte deutsche Problem, für alles Verständnis zu haben,
was irgendwie systemkritisch daherkommt, und das dann auch noch geistigmoralisch zu untermauern. Dass
es weltweit ein Mehrfaches an Menschen mit anderer Meinung gibt, wird denen geflissentlich als dummes
Fehlverhalten angekreidet. Das ist die alte Überzeugung: „Am deutschen Wesen sollen alle genesen“.da
hat sich seit dem Kaiser Wilhelm nichts geändert. Wollen wir mal sehen, wie die Kirche das hinbekommt.
Quatsch Das haben Sie mir schon einmal unterstellt, woraufhin ich ihnen den wahren Sachverhalt mitgeteilt
habe. Deshalb muss ich sie mit Fug und Recht einen Verleumder nennen.
#71 methusalix † 17:33:11 | Sonntag, 7. Januar 2007
@Daniel Stöhr Daniel Stöhr: Aber würde nigthlight bitte noch mitteilen, wer ihn zum Richter über Konzilien
und Päpste ernannt hat ? Der hat sich seinen Glauben genauso wie Sie, nach Lust und Laune und Belieben
zusammengestellt. Sie suchen sich ja auch aus, was Sie glauben wollen und was nicht. Diese und jene Päpste
(die sich nicht so nennen lassen dürfen, sagt der Chef) und diese und jene Konzilien haben Recht, die
anderen, vor allem das II. Vaticanum, vollkommen unrecht. Was regen Sie sich also auf? Das machen alle,
Sie eingeschlossen. Oder soll ich Ihren Post, in dem Sie das expressis verbis schreiben, noch mal vorkramen.
Nur um Ihrer Erinnerung auf die Sprünge zu helfen?
nightlight lehrt ex catedra: „Die Katholische Kirche ist nicht die allein seligmachende Kirche“ Na, jetzt
wissen wir das wenigstens endlich: Sämtliche Konzilien und Päpste haben sich also geirrt. Aber würde
nigthlight bitte noch mitteilen, wer ihn zum Richter über Konzilien und Päpste ernannt hat ?
Stimme aus Wien Leider sind wir schon so weit, dass Exportkaufleute oft den größeren Hausverstand haben
als Theologen. Die Inkulturation verzerrt die katholische Leere. Inkulturation geschieht automatisch und
ist leider nicht zu vermeiden. Wenn man aber bewusst das Katholische mit heidnischen Symbolen vermischt,
dann setzt das eine naive Trennung ovn Inhalt und Form voraus.Als würden sich nicht auch die katholischen
Inhalte verändern mit den heidnischen Symbolen.
Isebel hat im alten Israel die Propheten umbringen lassen,was hat die Kirche von Rom früher getan? Ein
Ziel des Tridentinums war die Abgrenzung gegen den Protestantismus. Dazu präzisierte das Konzil die katholische
Lehre in verschiedenen Punkten und veröffentlichte Lehrdokumente. In diesen Lehrdokumenten wird zunächst
der jeweilige Sachverhalt allgemein erklärt; in einem separaten Teil, den sogenannten Canones, sind in
kurzen Abschnitten Irrlehren aufgeführt und verurteilt. 2Kön 9,33 Er sprach: Stürzt sie hinab!Und sie
stürzten Isebel hinab,sodass die Wand und die Rosse mit ihrem Blut besprengt wurden;und sie wurde zertreten.
2Kön 9,36 Und sie kamen zurück und sagten’s Jehu an. Er aber sprach:Das ist’s,was der HERR geredet hat
durch seinen Knecht Elia,den Tischbiter,als er sprach:Auf dem Acker von Jesreel sollen die Hunde das Fleisch
Isebels fressen, 2Kön 9,37 und der Leichnam Isebels soll wie Mist auf dem Felde sein im Gefilde von Jesreel,dass
man nicht sagen könne:Das ist Isebel. Offb 2,20 Aber ich habe gegen dich,dass du Isebel duldest,diese
Frau,die sagt,sie sei eine Prophetin,und lehrt und verführt meine Knechte,Hurerei zu treiben und Götzenopfer
zu essen. Vielleicht hat diese Prophetin in dieser Thyratira Gemeinde,die der Herr symbolisch Isebel nannte,die
Gläubigen verführt,vom Opferfleisch der Juden an ihren Festen zu essen.Wenn man das ganze auf Heutzutage
überträgt,was haben wir denn in Assisi.Hier darf jeder zu seinem Gott beten,beim Weltfriedensgebet.
Die Katholische Kirche ist nicht die allein seligmachende Kirche.Das Gleichnis der zehn Jungfrauen.
Romulus Dass es mit der wienre Diözese aufwärts gehen wird, das weiss ich ganz bescheid – Dank König
und Schönborn – meine Kollegen sind allerdings nicht alle auf die Erzdiözese geweiht wurden.
@Stimme aus Wien <<„Berufungen…damit habe ich sehr viel Erfahrungen – vier meiner Kollegen wurden Priester.“>>
Dann geht es ja mit der Wiener Kirche wieder aufwärts, trotz König und Schönborn. Herzlichen Glückwunsch!
Romulus Was ich hauptberuflich mache? Habe jeden Tag in der Erwachsenenbildung mit jungen Menschen zu
tun – ich unterrichte, hauptsöchlich Kirchenferne und Nichtkatholische – und außerdem schreibe ich meine
Diss an der theol. Fakultät in Wien, am Institut für Fundamentaltheologie. Fragen noch offen? Übrigens
Berufungen – glauben Sie mir, damit habe ich sehr viele Erfahrungen – 4 meiner Kollegen wurden Priester.
@Stimme aus Wien Bevor Du Dich über den Beruf anderer Menschen lustig machst und Dich ob Deines Wiener
Schmähs über andere erhebst, sage uns doch mal, was DU beruflich machst!
Hermann der Lahme: Von einem Expotkaufmann ist nicht zu erwarten, dass er den Wert und die Bedeutung der
Symbole verschiedener Kulturen verstehen muss. Für den Dollar und Euro gibt es einen Wechselkurs – was
für ein Export auschlaggebend ist. Diesen Kurs zu kennen reicht vollkommen – für den Exportkaufmann.
Dass sich die Katholische Kirche der vorhandenen Symbolen bedienen musste, um ihre eigene Botschaft transportieren
zu können, ist längst bekannt – siehe z.B. Weihnachten. Anderen Kulturen die Symbole wegzunehmen können
nur Leute verlangen, die von den Symbolen eine magische Wirkung erwarten – die sind aber bekanntlich nicht
katholisch. Wenn jemandem im Inkulturations-Seminar das Katholische aus dem Gehirn völlig ausgetrieben
wird, dann ist es besser er wird kein Priester – er hat auch die Chance zu den FSSPX zu gehen und dort
seinen Wünschen nach Zaubern nachzukommen.
Messen mit zweierlei Maß Gotthart schrieb: Wieviel Prozent der Katholliken dieser Gegenden gehen in die
Pius-Gottesdienste und wieviele in die ordentlichen kath. Gemeinde-Messen? Die Frage ist solange unzulässig,
solange die deutschen Bischöfe (und Gottharts) die Piuse verteufeln, gegen diverse römische Schreiben
und damit gegen besseres Wissen als schismatisch hinstellen und den Gläubigen mit ihrer Autorität sagen,
sie sollen da nicht hingehen.
Landorganist – nicht auf Draht Und dazwischen dann auch noch dieser irre Lingen, alias Hermann der Lahme.
Ich wohne 650 km von Dorsten, dem Heimatort von Pater Lingen entfernt und war 30 Jahre als Exportkaufmann
in aller Welt unterwegs, wo ich besonders die kreativen NOM-Liturgien in Südamerika, (Tausender kleiner
Boffs gibt es dort, wie mir ein Brasilien-Missionar versicherte) in Afrika und Asien „genossen“ habe;
z.B. die synkretistischen Vermischungen mit Hindu-Symbolik in sogenannten katholischen Kirchen Indiens.
Dort müssen bekanntlich alle Priester-Seminaristen, um zum Hauptstudium zugelassen zu werden ein mehrwöchiges
Inkulturations-Seminar in einem Hindu-Ashram bei einem Guru absolvieren, der ihnen das bereits verwässerte
Katholische aus ihren Gehirnen völlig austreibt, wie mehrere Teilnehmer bezeugten. Der Sonntagsmesse
wohne ich deshalb seit 1998 bei der FSSPX bei, da ich dies nicht als katholisch betrachten kann. Mir ist
nicht bekannt, dass Pater Lingen alle 5 Kontinente, wie ich, bereist hat, lasse mich aber gerne eines
Besseren belehren, da ich ihn ja nicht kenne. Der werte Landorganist wird es schon wissen. HdL
@evelin und @)ichthy’s: evelin, Wie kommen Sie auf die Theorie mit der unterschiedlichen Erhebungsweise.
Es wurde und wird an zwei Sonntagen im Jahr, die möglichst wenig Sondereffekte enthalten (Feste, Urlaub,
etc.), gezählt. Ihre monkausale Erklärung ist einfach primitiv. Zu dem Terminus „Wühlmäuse“: Paranoia
ist ein Krankheit und sollte behandelt werden. @)ichthy’s: Ja, das scheint mir sehr überzeugend. Ende
der 50er, Anfang der 60er Jahre beschleunigt sich der Niedergang (1% p.a.). Mit Beginn des Konzils steigen
die Zahlen, was für ein erhebliches Interesse und die hohen Erwartungen spricht. Im Zuge der 68er-Veränderungen
(Autoritätskrise ALLER gesellschaftlichen Institutionen) und des zunehmenden Wohlstands brechen die Zahlen
ein und von da an gelingt es der deutschen Kirche nicht, eine Trendwende herbeizuführen. Zu den Ursachen
gehören sicher auch die liturgischen Mißbräuche, die meiner Erinnerung nach allerdings erst in den
späten 70er-Jahren so richtig dramatisch werden.
@evelin Mach mal ein schönes Diagramm aus den Zahlen. Was Du dann siehst ist: ein stetiger Niedergang,
dessen Beginn wohl schon in den 30ern lag. Die Kurve ließe sich schön mit einer Funktion des Typs ae^-bx +
ce^dx beschreiben, wenn nicht – ohoo – in der Zeit 1963-1973 Abweichungen nach oben, d.h. in Richtung
eines höheren Kirchenbesuchs wären. Deshalb könnte eine Interpretation der Zahlen auch lauten: Vat2
hatte für die Kirchenbesucherzahlen einen positiven Effekt, der allerdings leider nur ein Strohfeuer
war. Für mich bedeutet das: Vat2 und die folgende Liturgiereform war keine falsche Antwort auf die Fragen
der damaligen Zeit. Es bedeutet für mich aber auch: die Antworten aus den beginnenden 70ern, vor allem
was die Liturgie betrifft, sind nicht die Antworten, die unsere heutige Zeit braucht. Es ist daher wirklich
richtig, die damaligen Reformen noch einmal zu überdenken, und auch Korrekturen, weg von Kuscheln und
Gemeinschaft, hin zum Heiligen, durchzuführen.
Leere Kirchen Na klar, leere Kirchen gibt es doch überall, ob evangelisch oder röm.-kath.! Das liegt
aber weder am Latein, noch an häretischen Abweich-Piussen…das liegt daran, das die Leute vernünftiger
geworden sind und mehr nachdenken und sich jeden Blödsinn zu eigen machen!Priester und Pfarrer werden
heute zum Glück als ganz normale Menschen wie du und ich gesehen-was auch richtig ist!Nur-manche Priester
wollen dies nicht wahrhaben und interressieren sich weiterhin mehr für das Sexualverhalten der Menschen
als für die eigentlichen Sorgen und Nöte!Ich bleibe dabei-Frauen könnten diesem Irrweg eine Abhilfe
schaffen, sei es als Ehefrauen von Priestern und Pfarrern,oder eben selbst als Priesterin oder Pfarrerin!
Hier muss die evangelische oder altkatholische Kirche sicherlich auch noch hinzulernen, aber beide Kirchen
sind der röm.-kath. Kirche mit Sicherheit ein gutes Stück voraus! Ich betone ausdrücklich, dass es
sich bei allen genannten Gruppen um reguläre Kirchen handelt, die alle versuchen, Ihren Auftrag-die Lehre
Jesu Christi zu verkünden-auf ihre Art und Weise erfüllen. Wie sie das tun ist Geschmackssache…aber
kein Grund, Andersdenkende auszuschließen und zu diffamieren!
@evelin unter Nicht-Berücksichtigung aller anderen Faktoren könnte man Deine Meinung vielleicht mal
diskutieren … ob das allerdings seriös wäre, wage ich zu bezweifeln – müßte natürlich auch diskutiert
werden. zu untersuchen wären vielleicht auch folgende Korrelationen: * Messbesucher-Frequenz zum wachsenden
PKW-Bestand * Messbesucher-Zahl zum Bestand von Gymnasien pro 1 Million Einwohner * Messbesucher-Zahl
im Verhältnis zu Autobahnkilometern pro 1 Million Einwohnern * Messbesucher-Zahl im Verhältnis zu den
Urlaubstagen pro Beschäftigten * Messbesucher-Zahl in Abhängigkeit vom prozentualen Anteil der im Ort
Geborenen eines Jahrjangs * Messbesucher-Zahl in Abhängigkeit von den Umzügen pro 100 Familien Also
Evelin, ich erkenne noch einige Parameter mehr, um die heutige Situation eventuell zu beschreiben bzw
zu erklären – und dann Lösungsansätze zu erarbeiten. Mich würden auch noch andere Untersuchungen interessieren:
Es gibt doch „blühende Pius-Gemeinden“ – wie immer wieder hier behauptet wird. Wieviel Prozent der Katholliken
dieser Gegenden gehen in die Pius-Gottesdienste und wieviele in die ordentlichen kath. Gemeinde-Messen?
Gibt es eigentlich keinen Soziologen in den Reihen der Pius-Fans, der eine solche Untersuchung durchführen
könnte? Ich befürchte allerdings: diese Untersuchungen gibt es – und sie sind so niederschmetternd,
dass sie unter Verschluss bleiben.
@ HansUrs, freddie schenk, Wr. Stimme, Fisch @ HansUrs: Danke für das Link zur DBK. davon ausgehend @
Modernisten-Quassel-Bande: Zunächst einmal sind die Zahlen aus den 50er Jahren noch echte regelmäßige
Meßbesucher (jeden Sonntag), während in den Zahlen von z. B. 2005 auch die gelegentlichen Meßbesucher
enthalten sind. Ungeachtet dieses Effekts sind die Zahlen aber ohnedies noch aussagekräftig genug. Nach
den Zahlen der DBK gab es 1950 noch 50,4 Meßbesucher unter den Katholiken. In den nächsten 15 Jahren –
bis 1965 – reduzierte sich dieser Anteil auf 45,1. Bedauerlich, aber nicht unerklärlich, schließlich
waren die späteren Revolutionäre bereits als Wühlmäuse am Werk und unterminierten Glaube, Lehre und
Liturgie. Der Absturz im Anteil der Meßbesucher erfolgte nach V2: 1970, im ersten Jahr des NOM waren
es plötzlich nur noch 37,4 % Meßbesucher (- 7,7 % gegenüber 1965!), nach 10 Jahren NOM im Jahre 1980
waren es nur noch 29,1 % (- 8,3 % seit 1970!). Stellen wir den Zeitraum 1950 – 1965 dem Zeitraum 1965 –
1980 gegenüber, so sehen wir: In den ersten 15 Jahren ein Abgang von 5, 3 %, in den nächsten 15 Jahren
war ein Abgang von 16 % zu verzeichnen! V2 und NOM bewirkten als Frucht somit eine Verdreifachung des
Rückgangs bei den Meßbesuchern! Und der Trend setzte sich fort – etwas verlangsamt, schließlich gehen
die – seit 1950 stark vermehrten – hauptamtlichen Mitarbeiter der Kirche und die wenigen V2-NOM-Fans noch
hin: 1990 21,9 % Meßbesucher, 2000 16,5, 2005 14,2. Immer noch Fragen? Der Gatte der Evelin
@Hansurs Ich habe sogar einmal ein Seminar über H. Urs v.B. gemacht. Ich habe auch über Thomas von Aquin
Seminararbeiten geschrieben. Schwierig sind freilich beide. Aber ich finde, bei Thomas von Aquin besteht
grundsätzlich die Möglichkeit zu verstehen, bei H. U. von B. nicht, aber ehrlich gesagt, es ist lange
her. Ich fand seine Ausdrucksweise damals jedenfalls sehr „dunkel“.
gaudium et spes >>Es folgte in Deutschland eine beispielslose Bevölkerungsimplosion. Immerhin bemühen
sich gegenwärtig gläubige und gebärfreudige Türkinnen diesem Problem abzuhelfen.<< Na ja, dann wird
Deutschland in Zukunft von etwas mehr traditionsbewussten Menschen bevölkert werden. Also, worin liegt
das Problem? Der Gottesrede dürfte dies auf lange Sicht sicher auch nicht schaden. Freuen wir uns auf
diese neue Zeit!
Abscheu oder Creme? Nach all den gelesenen Forumsbeiträgen zu diesem Thema bin ich froh, daß kreuz.net
immer wieder die Finger in die Wunden der kranken Kirche steckt. Es überrascht dabei nicht, daß sich
viele Stimmen als Verteidiger dieser pharisäischen Theologen und falschen Bischöfe erheben; – lässt
sich doch auf Grund ihrer Aussagen auf einen ähnlichen Habitus und Lebenseinstellung schließen! Wer
hat diesen Menschen das Sündenbewusstsein so vollkommen zum Verschwinden gebracht? Wahre Liebe und Demut
zu Gott spiegeln diese Personen Vorgrimmler, Rahner und Co. und genannten Bischöfe in ihrer Vita nicht
wider. Frage: Wie lange lässt sich Gott ein solches Theater noch bieten?
#51 landorganist 20:04:49 | Freitag, 5. Januar 2007
Mal wieder ein Artikel der an Dummheit nicht zu übertreffen ist. Dazu passen dann natürlich Leute wie
Sulpi und die Tradistimme ausgezeichnet. Die glotzen besonders gern in andrer Leute Schlafzimmer und geilen
sich daran auf. Und wenn sie nichts sehen, auch egal, dann wird eben vermutet, verleumdet, gelogen. Was
seid ihr doch für eine armselige Brut! Und dazwischen dann auch noch dieser irre Lingen, alias Hermann
der Lahme. Die Lähmungserscheinungen scheinen besonders die Hirnregionen zu betreffen…falls es eines
gibt… Hetznet in Reinkultur.
@Desperatus Der Beweis macht sie sicher: Einst und jetzt: Einst weit mehr als 50% Meßbesucher, jetzt
weniger als 5 %. Einst kinderreiche katholische Familien mit vielen Priester- und Ordensberufungen, jetzt
kinderlose oder kinderarme ohne Priester- und Ordenberufungen. Noch Fragen? Ein Beweis ist das sicher
nicht. Es bleibt nämlich noch zu beweisen, daß nicht andere Ursachen dafür verantwortlich sind. Und
wenn andere Ursachen zumindest mit-verantwortlich für den Rückgang des Meßbesuchs und der Berufungen
sind, dann bleibt offen, ob mit das bei der Beibehaltung des alten Ritus etc. nicht noch schlimmer gekommen
wäre
Konkubinat? Stichwort Konkubinat – da war doch was im Zusammenhang mit Klaus Berger? www.kreuz.net/article.4276.html
Die in dem Artikel getroffene Aussage, Berger lebe mit der Übersetzungswissenschaftlerin Christiane Nord
„im Konkubinat“, ist falsch. Vielleicht war es bei Vorgrimmler / Loersch genauso? Wer von den hetz.net-Lesern
will sich anmaßen, das zu wissen?
Vorgrimmler-Buch heute beendet ein Bekannter aus Freiburg, der V. noch aus dessen dortiger Zeit kennt,
gab mir das „aufschlussreiche“ Buch, welches ich heute abschliessen konnte. Übrigens hat V. morgen 06.01.
seinen 77. Geburtstag. Er berichtet von mindestens 30-40 Reisen mit Sigrid (teilweise zusammen mit Bischof
Lettmann und dem heutigen Bischof Mussinghof, Aachen, worüber viele Photos abgedruckt sind) und nach
ihrem Tode über weitere Reisen mit Marianne (eine Schwester des Clemens-Spitals) und Birgit, der Nichte
von Sigrid, mit der er häufige Opernbesuche beschreibt. Sigrid wird in allen möglichen Zusammenhängen
seiner Karriere etwa 500 mal genannt und schein omnipotent in seinem Leben gewesen zu sein. Als er von
2 „konservativen“ Proffesoren wegen seiner Dekan-Position wegen „moralischen Fragwürdigkeiten“ abgelehnt
wird, droht er durch eventuelle Heirat von Sigrid „den Konkordatsfall“ zu verursachen. Nach dem Mehrheitsvotum
für ihn mit der Zustimmung von Bischof Lettmann hab es weder unter den Mitkollegen, noch den Studenten
irgendwelche grösseren Probleme aufgrund des Zusammenlebens im „gemeinsamen Haus“ in Altenberge. Immer
wieder betont er das Wohlwollen der Bischofs-Freunde, zu denen auch Kardinal König gehörte. Eine typische
Modernisten-Biographie reinsten Wassers. HdL
@ultimo: Rahners Sprache Rahners Sprache ist unverständlich, unlogisch und zweideutig, ganz zu schweigen
von den kryptischen Ausführungen von Hans Urs v. Balthasar Rahners Sprache (z.B.) im Grundkurs ist vielleicht
etwas eigenwillig, sollte aber von einem gebildeten Katholiken verstanden werden, wenn er nicht grundsätzlich
die „Mühe des Begriffs“ scheut. Was bei HUvB kryptisch sein soll, das müssten Sie mal am konkreten Beispiel
dokumentieren (falls Sie jemals etwas von ihm gelesen haben und nicht nur bösartige Verleumdungen „rechts“katholischer
Hetzer und Ignoranten). Haben Sie schon einmal versucht, Thomas von Aquin zu lesen? Ist das etwa einfach?
Sind für die meisten heutigen Menschen die scholastischen Grundbegriffe etwa nicht mehrdeutig? Wollen
wir mal ein paar Beispiele durchgehen? @Katharina Sie haben bezüglich der Meditationen (Karfreitag!)
ja so recht – das ist wirklich zeitgemäße und -genössische Frömmigkeit.
Stimme aus dem Tradiland Einst und jetzt: Einst weit mehr als 50% Meßbesucher, jetzt weniger als 5 %
Einst: 2 Weltkriege – dafür volle Kirchen Jetzt: kein Weltkrieg – dafür nur 5% in der Kirche. Was könnte
wohl günstiger sein?
@ ultimo Rahners Theologie scheint doch sehr für Experten geschrieben zu sein. Aber Fachwissenschaft
muss ja auch nicht allgemeinverständlich sein. Rahners Predigten und Meditationen gehören zu dem Schönsten
und vor allem: zum Verständlichsten, was ich überhaupt an christlicher Literatur kenne. Selbst wenn
er ein schlechter Theologe gewesen sein sollte: Dass er unverständlich in seinen Predigten ist oder unlogisch,
das kann man nun wirklich nicht behaupten.
Rahners Sprache, die die Leute verstehen Soll das ein Witz sein? Rahners Sprache ist unverständlich,
unlogisch und zweideutig, ganz zu schweigen von den kryptischen Ausführungen von Hans Urs v. Balthasar
@Stimme aus dem Tradiland Man darf wirklich keiner Statistik glauben, die man nicht selbst gefälscht
hat. Sie beziehen sich offensichtlich auf die einschlägigen Daten der DBK (Statistik Gottesdienstbesuch
1950-2005 www.dbk.de/…nehmer_1950_2005.pdf). Bitte sehen Sie sich die Zahlreihe einmal genau an. Dann
sehen Sie, dass 1. es eine gewisse absteigende Tendenz schon vor dme Konzil gab. 2. das Konzil selbst
eher zu einem Anstieg geführt hat 3. der Knackpunkt offensichtlich das Jahr 1968 war Wer behauptet, dass
es am Konzil und der Liturgiereform lag, geht einfach in die Irre. Der gesellschaftliche Umbruch 1968ff.
hätte auch ohne Konzil stattgefunden und er hätte die Kirche auch ohne Liturgiereform in die Krise gestürzt.
#40 methusalix † 17:59:49 | Freitag, 5. Januar 2007
@Tradiland Der Beweis macht sie sicher: Einst und jetzt: Einst weit mehr als 50% Meßbesucher, jetzt weniger
als 5 %. Einst kinderreiche katholische Familien mit vielen Priester- und Ordensberufungen, jetzt kinderlose
oder kinderarme ohne Priester- und Ordenberufungen. Noch Fragen? Und an alledem soll einzig und alleine
das Konzil „schuld“ sein? Andere Ursachen nicht möglich? Aba geh!
@Kajarina L Was sieht man den auf den bildern der Bruderschaften Priester in der tradition entsprechender
Liturgischer Kleidung was sie daraus für schlüße ziehen zeigt nur ihre fantasie
@Katharina L. Ich bin ein großer Freund schöner liturgischer Gewänder, meine aber durchaus zu verstehen,
vorauf Sie abzielen. Ein Freund von mir (ein sehr vernünftiger und ernsthafter Priester) nennt das Phänomen
etwas boshaft „klerikale Reizwäsche“. Aus meiner Sicht muss man das Phänomen „Haushälterin“ auch jenseits
des Themas Sexualität kritisch sehen. Man kennt ja den Typ Pfarrer, der abends in Pantoffeln neben seiner
Haushälterin auf dem Sofa sitzt und „Wetten dass?“ schaut. Das geht am Sinn des Zölibates ebenso vorbei.
#36 Desperatus † 17:32:26 | Freitag, 5. Januar 2007
@Stimme aus dem Tradiland Darf ich Sie höflichst bitten, mit Rücksicht auf die Deutsche Sprache, den
natürlichen Srechrythmus und die Regeln der Metrik hinfort auf Versuche metreischer Sprache mit Endreim
zu verzichen?
@ Hans Urs Und der zölibatär lebende Priester hat einfach noch einmal eine größere Verpflichtung,
keinen Anlass für dummes Gerede über seinen Stand zu geben. Dem stimme ich sogar zu. Aber dann muss
dasselbe auch für Priester gelten, deren Haushälterin in derselben Wohnung lebt, für Mönche im Schlafsaal
(wo es das noch gibt), für das Getucke der meisten FSSP- und FSSPX-Angehörigen (muss man sich ja nur
die Bilder anschauen), für Männer, die sich Spitzendeckchen über den Körper werfen usw. usw. Hetz.net
hat aber in dem Artikel sogar noch durchblicken lassen, dass es okay gewesen wäre, wenn Frau Loersch
als Haushälterin gemeldet gewesen wäre. Und DAS ist das Perfide daran.
@Desperatus – @Ottaviani Nun ja, jetzt wollen wir mal – jenseits irgendwelcher Gehäßigkeiten – die Kirche
im Dorf lassen: Das Ganze ist zunächst einfach eine Frage des guten Geschmacks. Wenn ich als verheirateter
Mann mit meiner Sekretärin ein Doppelzimmer buche und mich dann hinterher hinstelle und sage: „Was seid
Ihr alle nur für Ferkel mit euren schweinischen Gedanken“, dann ist das einfach lächerlich. Und der
zölibatär lebende Priester hat einfach noch einmal eine größere Verpflichtung, keinen Anlass für
dummes Gerede über seinen Stand zu geben. In der allgemeinen Wahrnehmung läuft das doch ganz klar auf
„Dann nehmen wir das Brett einfach weg“ hinaus. @Ottaviani: Der führende deutschspachige Konzilsinterpret
ist nicht Herr Vorgrimmler – der führende deutschsprache Konzilsinterpret sitzt seit 2005 auf dem Stuhl
Petri.
@ Desperatus Benedikt seine Scholastika, Petrus seine Frau, Jose Escrivar seine Peitsche… Neulich habe
ich mal einen Grabstein gesehen, auf dem mehrere Priesternamen standen. Sollten die etwa… ? Oh, und
ich kenne Pfarrer, die wohnen mit ihrer Haushälterin unter einem Dach. Sollten die etwa… ? Vielleicht
sogar Rolf Hermann Lingen und seine Mutter? Immerhin stimmt seine Postadresse mit ihrer überein? Ich
jedenfalls habe keine tieferen Einblicke in das Schlafzimmer von Herbert Vorgrimler, also halte ich mich
mit Unterstellungen zurück. Die alten Fragen von mir sind aber noch immer nicht beantwortet – und Sie
werden es auch nicht mit Hinweis darauf, dass vermutlich ich selbst… Wo doch andere Diskutanten hier
immer so großen Wert darauf legen, dass es nicht darauf ankommt, wer etwas sagt, sondern nur, was gesagt
wird… Und dann soll allein mein Vorname und meine inhaltlichen Fragen zu unbegründeten Behauptungen
in einem redaktionellen Artikel ein Hinweis auf meine Lebensführung sein? Sehr interessant…
„verklemmte“ Tradis reimen sogar! @ freddie schenk: Wie kommen all die verklemmten Tradis eigentlich auf
die Idee, dass die Kirchen voller wären, würde die alte Messe gefeiert? Natürlich gehört auch der
rechte Glauben und die rechte Lehre dazu sowie besonder die rechte Personalauswahl in der Kirche. Ansonsten
brauchen die Tradis nur die Berichte der Amtskirche zu lesen: Der Beweis macht sie sicher: Einst und jetzt:
Einst weit mehr als 50% Meßbesucher, jetzt weniger als 5 %. Einst kinderreiche katholische Familien mit
vielen Priester- und Ordensberufungen, jetzt kinderlose oder kinderarme ohne Priester- und Ordenberufungen.
Noch Fragen? @ Desperatus: Noch ein Reim: Mit Desperatus, Desperatus ist bald wirklich Schluß – mit ihm
wird’s immer schlimmer verteidigt gar schon Vorgrimler; steht doch sogar schon in der Presse Sigrid die
kesse war Herbert’s Mätresse besonders erbärmlich war die Schmach: was Bischof Reinhard Lettmann hiezu
sprach: obgleich Herbert & Sigrid ohne Not jahrzehntelang lebten gegen göttlich Gebot, behauptete Bischof
Lettmann dagegen „für die Kirche und uns war Sigrid ein Segen!“ ein solcher Unsinn in unseren Tagen Christen,
die hören es, können nur klagen: Bei diesen Bischöfen wundert keinen sehr die Kirchen – die leeren
sich und stehen bald ganz leer; drum jeder klar bekennen muß – auch kreuz.net-Leser Desperatus: Sünde
bleibt Sünde – egal, wer’s verkünde!
#31 Desperatus † 16:19:22 | Freitag, 5. Januar 2007
@Ottaviani Sie haben einige Beispiele vergessen. Franz von Assissi hatte sein Clara, Franz von Sales seine
Jeanne F. de Chantal usw. usw… Sind Sie mit Ihren Vorwürfen des Konkubinates nicht etwas voreilig?
Was trennt uns denn von der Fleischordnung,die auch im „guten Sinn“herrschen will. Immer wieder bemerkt
man doch wie Christen die Welt verändern wollen,in guter Absicht.Aber in Wirklichkeit haben wir kein
Recht dazu,weil es eine Vorsehung Gottes gibt.Durch das Kreuz kommt der Segen über die Kinder der Verheisung
und der Fluch über die Saat des Teufels.Was trennt uns von der Fleischordnung? Modestus von Jerusalem
(+ 630): Oratio in Deiparam Bundeslade Maria,(Mir geschehe nach deinem Wort Willen)Hier haben wir doch
das,was uns von der Fleischordnung trennt: du trägst nicht Aarons immergrünenden Stab-„Das Israel nach
dem Fleisch!“ sondern das Reis aus Jesse, von dem der Prophet einst gesungen. Nicht die Cherubim der Herrlichkeit
sind über dir.(Hebräer,das einmalige Opfer Christi,die Cherubim überschattete den Gnadenthron) „Dich
überschattet die göttliche Macht des hochherrlichen Vaters.“ Wiso überschattete die göttliche Macht
Maria?Weil sie nicht herrschsüchtig war,deshalb wurde sie auch auserwählt. In den sieben Sendschreiben
wird vor einer Isebelgemeinde gewarnt,die die Tiefen des Satans nicht erkennen.Satan war vor dem Sündenfall
auch ein Morgenstern der Gott lobte. Hiob Kapitel 38 Die erste Rede des Herrn aus dem Wettersturm Wo warst
du, als ich die Erde gründete?Sage mir’s,wenn du so klug bist!Weißt du,wer ihr das Maß gesetzt hat
oder wer über sie die Richtschnur gezogen hat?Worauf sind ihre Pfeiler eingesenkt,oder wer hat ihren
Eckstein gelegt,als mich die Morgensterne miteinander lobten und jauchzten alle Gottessöhne?
Man muß sich das vergegenwärtigen: Offenbar lebte der deutschsprachige hauptinterpret des Konzils jahrelang
mit wissen um nicht zu sagen mit förderung seines bischofs im konkubinat und rühmt sich dessen offenbar
auch noch zwangsläufig fällt einem dann ein daß Hw.P.Rahner ja auch seine Luise hatte ob die damen
woll spiritus rector des kleinen konzilskompendium waren die deutsche kirche als irrenhaus zu bezeichnen
ist da durchaus treffend und was vom konzilsfrühling zu halten ist ist wohl klar
#26 Desperatus † 15:43:18 | Freitag, 5. Januar 2007
@Heggi Ich möchte nicht vermuten und zu Vermutungen gezwungen werden, sondern wissen. Insofern haben
Sie meine Frage ebensowenig beantwortet wie Vorgrimmler die ihm gestellte Frage der verehrten Hernn Diplomingenieurs.
Ich hab da mal ‘ne Frage Wie kommen all die verklemmten Tradis eigentlich auf die Idee, dass die Kirchen
voller wären, würde die alte Messe gefeiert? Zugegeben, die Behauptung lässt sich gut verbreiten, ist
das Gegenteil nicht beweisbar. Allerdings: die Behauptung ist ebf. nicht belegbar. Bleiben also Vermutungen
(die kreuz.net regelmäßig als Fakten darstellt). Ich vermute: die Kirchen wären längst zu reinen Museumsbauten
geworden, in denen die alte Messe als Video eingespielt würde – als Hommage an die ausgestorbenen Dinos
von der Kirche. o^/
Vielleicht erlagen die frühen Kirchen einem Irrtum,als sie die ganze Welt missionieren wollten! Die „deutsche
Kirche“, das sind die mehr als 200 Professoren aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden,
die in den 80er Jahren die sogenannte ‘Kölner Erklärung’ unterschrieben: „Wider die Entmündigung –
für eine offene Katholizität“ – hieß es damals. Christus sagte damals zu seinen Jüngern:„Ihr seid
schon rein um des Wortes,dass ich zu euch geredet habe!“ Im hohenpriesterlichen Gebet sagt er“Ich bitte
nicht allein für sie(die Jünger)sondern auch für jene,die durch Ihr Wort(das der Jünger)an mich glauben
werden. Vielleicht wurde es im laufe der Geschichte von den frühen Kirchen falsch verstanden,dass man
so viel wie möglich sammeln soll. Paulus sagte:„In einem Haus,in dass ihr nicht aufgenommen werdet,schüttelt
den Staub ab und verlasst es!“ „Wider die Entmündigung“ist eure Meinung. Wir Christen,die Geistordnung,haben
aber unsere Klappe zu halten gegenüber der Welt.Sonst kann Gott die Welt nicht richten. :)3 :(3 Rose
ohne Dornen
nightlight 200nochwas, jetzt werden wir mal ganz ruhig, trinken ein Schlückchen, legen uns vielleicht
ein wenig auf die Couch, versuchen ein wenig zu schlafen: und dann sieht die Welt schon wieder ganz anders
aus! In der Zwischenzeit versuchen wir uns hier zu unterhalten – ohne Ihre stö(h)renden Beiträge.
@ … Zu sehr waren er und mit ihm die meisten deutschen Bischöfe von Papst und Kurie in dem jüngsten
Konflikt, dem Konflikt über die Konfliktberatung, gedemütigt worden. Ja schade, dass die Konfliktberatung
mit der Lizens zum Töten nur wegen eines einheitlichen Zeugnisse abgeschafft werden musste, sonst gäbe
es heute schon die erweiterte Konfliktberatung mit abschliessender Abgabe der „Pille danach“ und des kleinen
Gynbesteckes, „Jetzt mache ich es selbst“, – selbstverständlich finanziert aus Kirchensteuergeldern.
Gunsenum Zum einen geht es um das offensichtliche Konkubinat des Herrn Vorgrimmler – durch die Eloge des
noch amtierenden Bischofs von Münster auf Sigrid posthum scheinbar goutiert und sanktioniert- und wie
man per Grabstein auf dem Friedhof Altenberge sehen kann, fest eingemeißelt und damit ganz öffentlich.
Zum anderen um den Theologen, dem es ob seiner unsäglichen Arroganz wenigstens einmal die Sprache verschlagen
hat. Noch Fragen, Gunsenum?
Meine Herrn, wie peinlich, Stimme aus dem Tadiland: Wahrscheinlich ist selbige Mätresse wegen Pille und
Abtreibung vorzeitig verstorben Solche unverschämten Unterstellungen kann nur machen, wenn man glaubt,
aus irgendeinem Grunde besser zu sein als der Rest der Welt… Sie sind ja ein richtig feiner „Vorzeige-Christ“ –
und auf der hetzerischen, antichristlichen und antikatholischen Seite hier natürlich genau richtig!!!!
#15 Desperatus † 14:53:42 | Freitag, 5. Januar 2007
@Stimme aus dem Tradiland Danke für die Blumen. Es ehrt mich direkt, von Ihnen so angekanzelt zu werden.
Tatsache ist, daß meine hier gestellten Fragen blieben alle unbeantwortet blieben. Das kann nicht nur
an den Frage liegen, denn, wie gerade dieser Artikel zeigt: Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme
Antworten. Und die dümmste aller Antworten ist, eine gestellte Frage einfach zu ignorieren. Dass die
Meister der Ignoranz hier versammt sind, muss nicht eigens betont werden
Tja, offensichtlich… … hat der Sport für Mätresse Loersch auch nicht viel gebracht, schaut man auf
ihr erreichtes Alter. Aber wahrscheinlich war sie so für Vorgrimmli knackiger…
Ah ja: Der Artikel hat die Sub-Unterschrrift: „Ich hab da mal ‘ne Frage gestellt“. Leider verhält sich
dann 9/10 des Artikels nicht über die Frage, sondern versucht schlicht und einfach nur, Vorgrimler lächerlich
zu machen bzw. sich über seine offen gelebte Partnerschaft zu einer Frau (immerhin, besser als zu ‘nem
Mann, oder zu mokieren. Passt wohl nicht in das Hirn des Herrn Dipl.Ing, dass ein Mensch dem anderen
zum Segen werden kann. Sogar eine Frau einem Menschen: SOGAR EINE FRAU EINEM PPRIESTER: Uiui, sowas derfs
einfach net gebn!. Die eingangs angsprochene Frage:„Warum Kirche früher voller?“ interessiert eigentlich
gar nicht und ist im übrigen tatsächlich nur so zu beantworten, wie Vorgrimler das getan hat: gar nicht.
Zusammenhang? Als man noch in alter Weise über Gott geredet hätte, wären die Kirchen voll gewesen.
Nun rede man in neuer Weise über Gott, und die Kirchen leerten sich. Der Autor suggeriert hier einen
Zusammenhang, daß die Kirchen voller wären, würde man noch in alter Weise über Gott reden. Es ist
aber reine Spekulation, ob dieser Zusammenhang besteht, oder ob nicht vielmehr das Gegenteil der Fall
ist: daß die Kirchen noch leerer wären, würde man noch in alter Weise über Gott reden (ja, das geht
tatsächlich, siehe Evangelische). Vorgrimler hat völlig recht, wenn er sagt, daß er dieses „was wäre,
wenn“ als Theologe nicht beantworten kann.
Der Beitrag von Dipl. Ing. Hoffmann ist wirklich gut gelungen Die Frage von Dipl. Ing. Hoffmann an Vorgrimler
ist so einfach wie genial und die Reaktion außerordentlich erhellend. Schon allein dies Wiedergabe dieser
Episode hätte die Wiedergabe auf kreuz.net gerechtfertigt. Verdienstvoll ist auch die Wiedergabe folgender
Stelle aus der Vorgrimler-Biographie: (Die Mätresse) Sigrid war ein Segen für Herbert, ein Segen für
die Fakultät, ein Segen für uns alle“ – zitiert Hw. Vorgrimler seinen Freund, den Bischof von Münster,
Mons. Reinhard Lettmann, anläßlich des Requiems für sie im Jahr 1995. Wahrscheinlich ist selbige Mätresse
wegen Pille und Abtreibung vorzeitig verstorben. Das sollte Vorgrimler in der – allerdings eher unwahrscheinlichen –
Neuauflage seiner Biographie auch noch hinzufügen, damit das ganze Ausmaß der Katastrophe, welches er
auch in seiner engsten Umgebung verursachte, offenbar wird. Was LeserInnen wie Rebekka und Katharina L.
betrifft, so ist es sinnlos, wenn sie sich hinsichtlich der revolutionären Umwälzungen auch an den theologischen
Fakultäten post V2 dummstellen. Oder nehmen sich selbige gar ein Vorbild an der Märtresse Sigrid? @ Desperatus:
Solange Sie so anonym wie desperat herumschreibseln – insb. auf diesem Forum – wird sich an Ihrer Nichtzitierfähigkeit
auch nichts ändern. Dumme Fragen sind auch für kreuz.net nicht interessant.
… Gelungene Satire Nightlight. Falls dieser Blubber wider Erwarten ernst gemeint ist: wenden Sie sich
an einen Therapeuten. Auch Ihnen kann geholfen werden. Wahrscheinlich hat Sie noch nie eine an das „verlockende
Fleisch“ rangelassen. Daher die Frustration. Oder leihen Sie sich nen Porno vom Humer, damit der Druck
auf dem Hirn mal nachlässt.
#8 Desperatus † 14:26:14 | Freitag, 5. Januar 2007
Fragen, Fragen, Fragen Jetzt Bin ich wirklich sehr traurig. Ich habe in meienm Leben an so viele Leute
schon so viele Fragen gestellt, aber nie hat Kreuz.net darüber geschrieben.
Deutsche Weiber müssen eben wieder lernen,sich ihrem Mann unterordnen! Aus dem Beitrag:Immerhin bemühen
sich gegenwärtig gläubige und gebärfreudige Türkinnen diesem Problem abzuhelfen. Deutsche Weiber müssen
wieder lernen sich ihrem Mann unterordnen,mir selbst ist eine christliche Türkin lieber als ein deutscher
Schweinebraten. Sich als Frau dem Mann unterordnen,ist die gewollte Gottesordnung und nicht die Emanzipation,Gleichberechtigung
der Frau und der Feminismus.Das Weib brach die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis und gab sie an
ihren Mann weiter.Der Sündenfall war nicht wie viele annehmen,der Geschlechtsakt. Erst nachdem die Menschen
aus dem Paradies (der geistigen Welt)vertrieben wurden,erkannte Adam sein Weib Eva.Und was aus diesem
ersten Nümmerchen heraus kam,weis man ja,der Brudermörder Kain. Die Fleischordnung,die Herrschsüchtigen-NSDAP
Sieg-Heil,die Kinder der Hure Offenbarung Kapitel 17. Wer Juda hasst,hasst Gott.Das Heil kommt von den
Juden 5.Mose Kapitel 7 Absatz 3 eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen und ihre Töchter sollt
ihr nicht nehmen für eure Söhne.Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig machen,dass sie andern Göttern
dienen. 5Mo 5,9 Du sollst sie nicht anbeten noch ihnen dienen. Denn ich, der HERR,dein Gott,bin ein eifernder
Gott,der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer,die mich
hassen. 5Mo 7,5Sondern so sollt ihr mit ihnen tun:Ihre Altäre sollt ihr einreißen,ihre Steinmale zerbrechen,ihre
heiligen Pfähle abhauen und ihre Götzenbilder verbrennen.
@Katharina Keine Studentin, keine Dozentin, kein Student, kein Dozent kann „dafür sorgen“, dass ein Professor
in eine bestimmte Kommission kommt. In dem Beitrag wird auf die Sportlichkeit der damals jungen Dame hingewiesen.
Das dürfte ein versteckter Hinweis auf bestimmte Qualitäten sein, wenn ich mich nicht irre. Gerade solche
Qualitäten, wobei der Inhaber der Qualitäten nicht unbedingt eine hohe Dienststellung bekleiden muss,
haben die Weltgeschichte schon des öfteren erheblich beeinflusst. Denken Sie nur an den „sportlichen“
Tanz der Salome, der den Herodes dermassen in Verzückung versetzte, dass es ihm gänzlich den Verstand
raubte, was Johannes den Kopf kostete.
@ Katharina L., @ Redaktion Sehr richtig, Katharina! Vielleicht besitzt die Redaktion ja in diesem einen
Falle (wo sie es doch sonst nie tut) die Güte, ihre dummdreiste Behauptung mit Fakten zu untermauern:
Welche Professorenberufung ist gemeint? Wie hat Frau Loersch da Einfluss genommen?
Offensichtlicher Unfug Innerhalb der Universität sorgte Sigrid dafür, daß Hw. Vorgrimler in wichtige
Berufungskommissionen gelangte und so die Theologische Fakultät endgültig umstrukturieren konnte. Keine
Studentin, keine Dozentin, kein Student, kein Dozent kann „dafür sorgen“, dass ein Professor in eine
bestimmte Kommission kommt. Und kein Professor, kein Dekan, nicht einmal ein Hochschulrektor kann durch
eine einzige Professorenberufung eine ganze Fakultät umstrukturieren.
Worum geht es hier? Mir ist die Intention des Artikels nicht klar. *Der Inhalt paßt nicht zur Überschrift.
*ist der Artikel nun eine Buchbesprechung? *Geht es darum eien Biographie des Theologen zu präsentieren?
*Soll hier nun (Immerhin nach einigen Tagen der Ruhe!) Kardinal Lehmann wieder als Depp hingestellt werden?
*Soll die unsinnige Frage am Ende des Artikels die Vorzüge der alten Messe wieder beleuchten? Bitte um
Aufklärung!