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Freitag, 5. Januar 2007 15:43
Ein Elternpaar hat kürzlich in den USA dafür gesorgt, daß ihre schwerbehinderte Tochter für immer eine Puppe bleiben wird. Der Fall ist bisher einmalig.
Zurück zum Artikel 19 Lesermeinungen:
Sonntag, 7. Januar 2007 02:02
Gastus: @…
Ein körperlicher Eingriff bei einem behinderten Menschen, der nicht der Heilung oder Linderung dient, ist eine Körperverletzung.
Samstag, 6. Januar 2007 15:48
Wer den Wunsch nach „Lebensqualität“ für das Mädchen und seine Eltern so ganz allgemein als „unchristlich“ hinstellt, redet gewissenlos daher.Christlich hin, unchristlich her … Ashley wird Östrogen gespritzt, damit sie kindlich bleibt, Brüste und Gebärmutter wurden entfernt. Ashley soll nicht mehr wachsen und nicht mehr schwerer werden, damit die Pflege leichter ist. Für mich klingt das perfide.
Samstag, 6. Januar 2007 15:40
HansUrs: Ein wenig gruselig …
klingt das schon, aber mit Euthanasie hat es nichts zu tun, auch nicht mit dem gentechnischen Ideal des „optimalen Menschen“.

Die Intention der Ärzte war ja wohl offensichtlich, der Patientin unter den gegebenen Umständen der schweren Erkrankung ein möglichst gutes Leben zu ermöglichen (dazu gehört auch die „Pflegbarkeit“ – wer sich hier leichtfertig das Maul über die Eltern zerreißt, sollte mal nachdenken!). Das ist Leidensminderung und entspricht damit dem ärztlichen Auftrag.

Ob es in diesem Zusammenhang erlaubt ist, so massiv in die Entwicklungsmöglichkeiten des Mädchens einzugreifen, ist eine moraltheologische Frage, die man diskutieren kann. Keineswegs liegt eine negative Antwort sozusagen auf der Hand.

Wer den Wunsch nach „Lebensqualität“ für das Mädchen und seine Eltern so ganz allgemein als „unchristlich“ hinstellt, redet gewissenlos daher.
Samstag, 6. Januar 2007 15:21
freddie schenk: Machbarkeitswahn
Das stammt wohl aus der „wir-basteln-uns-den-optimalen-Menschen-selber“ Ecke. So sieht also der Machbarkeitswahn aus. Himmel hilf!
Freitag, 5. Januar 2007 22:00
Lota: Euthanasie
Das ist eine besonders hinterhältige Form der Nazi-Euthanasie.
Freitag, 5. Januar 2007 21:42
deus_caritas_est: Frankenstein
Also da verschlägt es mir wirklich die Sprache
Freitag, 5. Januar 2007 20:46
Tarcisius: widerlich
mehr ist nicht zu sagen.
Freitag, 5. Januar 2007 20:06
Christian Hüller: Sterilisation
Die Eltern haben sich ein pflegeleichtes Püppchen „geschaffen“.

Das ist auch eine Form von Euthanasie.

Abtöten und Unterbinden der natürlichen, körperlichen Entwicklung, vergleichbar mit der Zwangssterilisation von Behinderten aus der Nazizeit.

Es bleibt nun nur noch abzuwarten, wann die entsprechende Form der „Behandlung“ auch in Deutschland Fuß fassen wird.

Bisher kam ja alles irgendwann mal ‘rüber – aus dem Land der (in jeder Hinsicht) unbegrenzten Möglichkeiten.
Freitag, 5. Januar 2007 18:37
Gastus: @Katharina
Und somit werde ich in meinem Nachtgebet um Ihren baldigen Tod beten.

Nach der göttlichen Vorsehung wird, wenn die Zeit gekommen ist auch Gastus heim zum Vater gehen dürfen. Ihr Gebet wird mir in göttlich vorsehender Weise zugute
kommen. Mein Dank dafür.

In diesem Zusammenhang lege ich Ihnen wärmstens die Brigittagebete ans Herz.

P.S. Diese Info ist nur für Sie. Im Leben des Gastus gab es einmal einen Zwischenfall. Gastus dachte er dürfte drüben bleiben. Aber er durfte nicht, weil er seine Aufgabe noch nicht erfüllt hatte.

Aber pssst, das war vertraulich.
Freitag, 5. Januar 2007 18:11
Ich halte es nicht für verwerflich, einem durch Experimente gequälten Menschen, dessen Sein bisher nur durch Mediziner und verblendete Angehörige fremdbestimmt wurde, die leibhaftige Begegnung mit Christus zu wünschen und darum zu bitten.

Dann halte ich es auch nicht für verwerflich, einem durch die Erbsünde, Konkupiszenz, körperliche Begrenztheit und Schwächen gequälten Menschen die leibhaftige Begegnung mit Christus zu wünschen und darum zu bitten.

Und somit werde ich in meinem Nachtgebet um Ihren baldigen Tod beten.
Freitag, 5. Januar 2007 18:06
Gastus: @Katharina L.
Warum also ihren Tod herbeibeten?

Ich halte es nicht für verwerflich, einem durch Experimente gequälten Menschen, dessen Sein bisher nur durch Mediziner und verblendete Angehörige fremdbestimmt wurde, die leibhaftige Begegnung mit Christus zu wünschen und darum zu bitten.
Freitag, 5. Januar 2007 17:50
Es gibt Frauen, die sind besonders schön, wenn sie schweigen. Na Katharina, wie wärs?

Keine Sorge: Wenn weise Männer reden, schweige ich sofort. Aber wenn Frauen anfangen, um den Tod anderer Menschen zu beten, dann weise ich eben auf den Brauch des „Mortbetens“ hin. Könnten Sie dazu auch inhaltlich was sagen?

Ich bete zum Herrn für dieses Mädchen um ein erfülltes Leben. Wie sie sich selbst fühlt, kann niemand von uns erahnen. Warum also ihren Tod herbeibeten?
Freitag, 5. Januar 2007 17:41
Gastus: @Katharina EL.
Schau an, schau an, auf kreuz.net wird sogar das Mortbeten wieder eingeführt!

Es gibt Frauen, die sind besonders schön, wenn sie schweigen. Na Katharina, wie wärs?
Freitag, 5. Januar 2007 17:37
Schau an, schau an, auf kreuz.net wird sogar das Mortbeten wieder eingeführt!
Freitag, 5. Januar 2007 17:35
Gastus: @Sarah
Wer gibt Eltern das Recht, ihr Kind, für das sie verantwortlich sind, als Versuchskaninchen herzugeben, es widernatürlich behandeln zu lassen und mit unnötigen Operationen zu quälen? Vielleicht werden sie ja dafür auch noch bezahlt.

Es ist eine Medizin, die mehrheitlich !!! wie GOTT sein will, die alten Menschen nicht sterben lässt, die Ungeborenen tötet und den verunsicherten Laien unter dem Deckmäntelchen des Guten ihre Experimente an den Lebenden verkauft.
Freitag, 5. Januar 2007 17:28
Sarah: Abstossend und ekelerregend
Wer gibt Eltern das Recht, ihr Kind, für das sie verantwortlich sind, als Versuchskaninchen herzugeben, es widernatürlich behandeln zu lassen und mit unnötigen Operationen zu quälen? Vielleicht werden sie ja dafür auch noch bezahlt.
Was würde Jesus dazu sagen? Hätten christliche Eltern nicht ihm ihr krankes Kind ans Herz legen müssen? Ich werde für dieses arme Menschenkind beten und den Barmherzigen Jesus bitten, dass er sich des Mädchens annimmt und es möglichst bald zu sich ruft.
Freitag, 5. Januar 2007 17:24
Karl Murx: So einmalig nicht!
Vor vielen Jahren, wohl jetzt vor Jahrzehnten, ließ ein amerikanisches Ehepaar seinem fünfjährigen Knaben die Hoden abschneiden. Da der Junge nach einem Unfall seinen Penis verloren hatte, riet ein Psychologe den Eltern, den Sohn zu kastrieren und als „Mädchen“ großzuziehen.

Irgendwann, etwa mit 18, hatte der Filius die Nase voll, zog sich als Mann an und ließ sich mit Hormonspritzen zum Mann aufpäppeln. Er verliebte sich in ein Mädchen, das er „heiratete“, nachdem er sich über einen mezinischen Eingriff einen Neopenis hatte anlegen lassen.

Leider ist der arme Kerl objektiv eheunfähig.
Freitag, 5. Januar 2007 15:50
Gastus: @ Papa’s Wille!
„Gott würde es wollen, daß unsere Tochter die für sie höchstmögliche Lebensqualität erfährt und alle nur denkbaren Möglichkeiten erhält“

Wie hätte der Papa wohl gehandelt, wenn er diesen Brief des Hlg. Paulus gekannt hätte?

Phil 1,23
Ich sehne mich danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein – um wie viel besser wäre das!
Freitag, 5. Januar 2007 15:49
wiener: einfach nur …
… abstoßend.
und natürlich: „gott hätte es so gewollt“ – und damit sollen alle dinge möglich sein???
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