Kinderhandel: Ein Schandfleck der Gesellschaft + Regierungschefin von Salzburg: Flutkatastrophe statt Kinderabtreibung + „Kirche in Not“: 240.000 Euro für Flutopfer + Der Erzbischof von Wien kehrt zurück + Dschibuti: Gibt es dort auch Katholiken?
Kinderhandel: Ein Schandfleck der Gesellschaft
Vatikan. Vor zwei Tagen hat der Papst Bischof Elio Sgreccia
als Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben ernannt. Der offizielle Lebenschützer des Vatikan
bestätigte in einem Gespräch mit ‘Radio Vatikan’ den angelaufenen Handel mit Waisen in den südostasiastischen
Gebieten, die von der schweren Flutkatastrophe betroffen sind. Einige skrupellose Agenturen hätten damit
begonnen, zurückgebliebene Kinder auf den Markt zu bringen. „Unsere Zivilisation muß diese Schande entfernen.“
Die UNO spricht von rund 300 Kindern, die von Menschenhändlern bereits angeboten würden. Insgesamt sprechen
Schätzungen davon, daß nicht weniger als 35.000 Kindern durch die Flutkatastrophe zu Waisen geworden
sind.
Regierungschefin von Salzburg: Flutkatastrophe statt Kinderabtreibung
Österreich. Die sozialistische
Landeshauptfrau von Salzburg, Gabi Burgstaller, hat die für gestern geplante Vorstellung eines Detailkonzeptes
für die Kinderabtreibung an der Landesklinik der Mozartstadt aufgrund eines Treffens mit Vertretern von
Rettungs- und Hilfsorganisationen zur Flutkatastrophe in Südostasien abgesagt. Ihr Sprecher bekräftigte
aber, daß die geplante Einführung der Kinderabtreibung am Landesspital Salzburg im kommenden April todsicher
sei. Die Zerstückelung und Absaugung des Kleinkindes aus dem Mutterleib soll 425 Euro kosten. Die grausame
Prozedur werde eine Salzburger ‘Spezialambulanz’ für Kinderabtreibung in Zusammenarbeit mit der berüchtigten
Wiener Abtreibungsanstalt Gynmed exekutieren. Die Abtreibungspolitikerin Burgstaller kündigte auch an,
heuer mehr Geld für die Förderung von Kindern mit speziellen Bedürfnissen, wie Behinderte, bereitstellen
zu wollen. Die Eliminierung von Behinderten gehört zu den erklärten Zielen der Kinderabtreibung.
„Kirche
in Not“: 240.000 Euro für die Flutopfer Südostasiens
Deutschland. Das internationale katholische Hilfswerk
Kirche in Not/Ostpriesterhilfe hat 240.000 Euro als Soforthilfe für die von der Flut in Südostasien
in Existenznot gebrachten Menschen bereitgestellt. Das Geld werde der katholischen Kirche in Sri Lanka
und in Teilen Indiens und Indonesiens übermittelt. Die Kirche werde damit Menschen beistehen, die alles
verloren haben, teilte „Kirche in Not“ in München mit. Allein die Diözese Colombo in Sri Lanka sorgt
sich nach Angaben des Hilfswerks um 150.000 Flüchtlinge, die in den dortigen katholischen Kirchen Zuflucht
gesucht haben. Die Hilfe von „Kirche in Not“ komme vor allem Gebieten zugute, über die in den Medien
weniger berichtet werde, heißt es in der Mitteilung. Das Hilfswerk stehe im Kontakt mit Bischöfen und
Nuntiaturen in vielen betroffenen Regionen und erwarte in der nächsten Zukunft weitere Anfragen um Hilfe.
Für diese würden zusätzliche Mittel benötigt. „Kirche in Not“ bittet um Spenden auf das Konto Nr.
215 2002 bei der Liga-Bank München, BLZ 750 903 00.
Erzbischof von Wien kehrt aus Indonesien zurück
Österreich. Heute kehrt der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, von seiner Indonesien-Reise
in die österreichische Hauptstadt zurück. In einem Telefoninterview mit dem ‘Österreichischen Rundfunk’
beschrieb der Erzbischof seine schrecklichen Eindrücke: „Ich glaube, wenn man das nicht selber gesehen
hat, kann man sich das nicht vorstellen.“ Es sei unbeschreiblich mit welch ungeheurer Gewalt die Flut
alles niedergerissen habe. „Ganze Stadtteile sind weg. Es ist eine unfaßbare Situation.“ Jede Kritik
an den Hilfsorganisationen sei unberechtigt. Die Hilfe sei im ersten Moment sprach- und hilflos gewesen.
Jetzt laufe es gut an. „Es ist wirklich unvorstellbar.“
Dschibuti: Gibt es dort auch Katholiken?
Dschibuti.
Das kleine Land liegt in Ostafrika. Es zählt knapp eine halbe Million Einwohner. 90 % sind Analphabeten.
96 Prozent der Bevölkerung von Dschibuti sind Moslems, nur 4 Prozent Christen, rund die Hälfte davon
Katholiken. ‘Radio Vatikan’ befragte den Bischof von Dschibuti, Giorgio Bertin (58), über die Rolle der
Katholiken in seiner Diözese. „Seit der Ankunft der ersten Kapuziner-Missionare im Jahr 1885 hat es die
Kirche verstanden, daß sie ihr Zeugnis vor Ort auf zwei Weisen ablegen kann: durch die Erziehung und
im Gesundheitswesen.“ Die Beziehung zu den Nichtchristen sei relativ gut. Manchmal werde man von Moslems
beleidigt oder schief angeschaut, aber im allgemeinen akzeptiert. Die Moslems hätten verstanden, daß
die Kirche nicht die Schwierigkeiten der Menschen ausnütze, um sie zum Christentum zu bekehren. „Natürlich
sind wir von unserem christlichen Zeugnis überzeugt – aber im völligen Respekt vor der einheimischen
Bevölkerung.“
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3 Lesermeinungen
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Menschenhandel und Abtreibungsklinik Zwei Artikel, die an Scheußlichkeiten nicht zu überbieten sind.
Man kann nur hoffen, sie stimmen so nicht. Nach der unfaßbaren Flutkatastrophe nun der Menschenhandel.
Skrupellose Menschenjäger am Werk. Und dann die Abtreibungsklinik. Nach der Tragödie wird zur Tagesordnung
übergegangen. Manche lernen nicht dazu (…Herr vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun…)
#2 MilesChristi 21:44:26 | Mittwoch, 5. Januar 2005
Dschibuti Mann stelle sich vor: Petrus und Paulus kommen nach Rom, eine Stadt, die zu jener Zeit aus 95-99%
Heiden bestand (der Rest waren Juden). Sie konzentrieren sich auf Wohltätigkeitsaufgaben, um die Mehrheit
der Bevölkerung nicht zu „ärgern“ ! Unvorstellbar ? Sicher, aber was dieser Bischof sagt geht in diese
Richtung. Ich habe die leichte Vermutung, daß diese Haltung relativ neu ist, sagen wir, seit ungefähr
40 Jahren, und daß vorher das Evangelium gepredigt wurde. Aber heute nicht mehr. Warum denn wohl ? Der
Koran ist doch würdig, vom Nachfolger Petri geküßt zu werden, wir beten alle den selben Gott an, und
die jungen Moslems sollen ihren (!) Glauben auch in der Ferne leben…
@Kinderhandel Manchmal könnte man tatsächlich zu dem Schluß kommen, der Mensch sei schlicht ein verunglücktes
Genexperiment, der Christ hat die Erbsünde als Erklärung parat. Irgendetwas stimmt jedenfalls mit der
menschlichen Rasse nicht, gerade mit den Menschen in einer augenscheinlichen „Zivilisation“. Die menschliche
Geschichte ist eine Anhäufung von Grausamkeiten, der Ausdruck „Bestialität“ ist ohnehin eine Beleidung
an die bestiae, also die „wilden Tiere“.