(kreuz.net, Regensburg) Der Bischof von Regensburg, Mons. Gerhard Ludwig Müller, sprach in seiner heutigen
Predigt zum Fest der Erscheinung des Herrn über die Muselmanen.
Bischof Müller erklärte dabei nicht
zum ersten Mal, daß Christen und Moslems keineswegs an denselben Gott glauben.
Die Passage im Wortlaut:
„Christen glauben an den dreifaltigen Gott und beten so zu ihm wie er sich uns geoffenbart hat.
Da Gott-Allah
in der muslimischen Religion im Gegensatz zum dreifaltigen Gott und der Fleischwerdung des ewigen Wortes
von den Anhängern der Lehre des Mohammed erkannt und verehrt wird, ist er nicht identisch mit dem Gott
und Vater Jesu Christi, dem einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen.
Die Muslime und die Christen
glauben nicht an denselben Gott.
Obwohl es nur einen Gott gibt, läßt der prinzipielle Gegensatz im
Gottesglauben ein gemeinsames Gebet nicht zu.
Ein Christi kann daher im persönlichen Gebet und im öffentlichen
Gottesdienst der Kirche, etwa einem Wortgottesdienst und einer Andacht, gemeinsam auch mit Christen anderer
Konfessionen beten, aber prinzipiell niemals mit Angehörigen einer Religion, die ein unvergleichbar anderes
Gottesverständnis haben.
Aber kann man dafür nicht das Beispiel von Päpsten nennen?
Nein, die Päpste
Johannes Paul II. und Benedikt XVI. haben bei dem Treffen religiöser Autoritäten in Assisi und beim
Besuch in der Blauen Moschee von Istanbul keineswegs mit Nichtchristen und schon gar nicht auf eine nichtchristliche
Art gebetet.
Denn etwas ganz anders ist es, Respekt zu zeigen vor den Menschen eines anderen religiösen
Wahrheitsgewissens als mit ihnen auf der Grundlage einer von Menschen konstruierten Allgemein-Religiosität
einen nur gedachten Einheitsgott zu verehren.“
Das Zweite Vatikanum über die Muselmanen
„Mit Hochachtung
betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden,
barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat.
Sie mühen sich auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham
sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings
nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter
Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen.
Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes,
an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung
und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten.“ (Nostra Aetate, Nr. 3)
„Der Heilswille
umfaßt aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslim, die sich zum
Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten
Tag richten wird.“ (Lumen Gentium Nr. 16)
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Revisionismus auf „jüdisch“ Wiedergutmachung? wofür! Ich sprach von dem Justizmord an Jesus. Es werden
im NT Behauptungen aufgestellt, die allein reine Diffamierung sind, Das wäre dann „Revisionismus“ auf
jüdisch. als wenn wer der Schreiber bei einer Sitzung des Hohen Ratens dabei gewesen wäre? Wieso „wäre“.
Es saßen im Hohen Rat nicht nur Parteigänger von Kaiphas & Co. Im übrigen bestätigen auch Partien
im Talmud, daß die seinerzeitigen jüdischen Behörden den Justizmord an Jesus wollten. Das war schon
in der Antike unstreitig. Diese Taktick klappt bei den Scharfmachern der Welt immer noch, Lügen verbreiten,
und dann so tun, als wären es Wahrheiten. Wer hier Lügen verbreitet ist klar – nicht diejenigen, die
für ihre Aussagen Tod und Verfolgung auf sich nahmen. Da hat sich eine kleine Gruppe zusammen getan und
sich einen der vielen gekreuzigten Widerständler zu einem Mythos verarbeitet, so wie heute Leute irgend
einem Guru nachlaufen, hat man über diesen eine Legende erfunden. Na ja, dafür lief dann die „große
Gruppe“ zu ihrem großen Unglück anderen Messias-Gurus hinterher. Es war ja nicht der erste Versuch das
Jundetum zu zerstören, so las man hat die alten Texte Es war dasjenige „Judentum“, das sich durch die
Verwerfung des Messias konstituierte, welches das Christentum zerstören wollte. Das hat dann nícht so
ganz geklappt. und schrieb darauf die ersten „Protokolle“. Heißt das, man könne den „Protokollen der
Weisen von Zion“ dasselbe Vertrauen entgegenbringen wie den Evangelien. MfG C. H.
Jesus spricht (Mt. 24): Jerusalem, Jeruslaem, das du die Propheten mordest und steinigst, die zu dir gesandt
sind: wie oft wollte ich deine Kinder sammeln, wie eine Henne ihre Küchlein unter ihre Flügel sammelt –
ihr aber habt nicht gewollt! Nun wird euch euer Haus verödet überlassen. Denn ich sage euch, ihr sollt
mich künftig nicht mehr sehen, bis ihr rufet: „Gesegnet, der kommt im Namen des Herrn!“
#166 GerdEric 12:32:24 | Donnerstag, 6. September 2007
Wiedergutmachung? wofür! Es werden im NT Behauptungen aufgestellt, die allein reine Diffamierung sind,
als wenn wer der Schreiber bei einer Sitzung des Hohen Ratens dabei gewesen wäre? Diese Taktick klappt
bei den Scharfmachern der Welt immer noch, Lügen verbreiten, und dann so tun, als wären es Wahrheiten.
Da hat sich eine kleine Gruppe zusammen getan und sich einen der vielen gekreuzigten Widerständler zu
einem Mythos verarbeitet, so wie heute Leute irgend einem Guru nachlaufen, hat man über diesen eine Legende
erfunden. Es war ja nicht der erste Versuch das Jundetum zu zerstören, so las man hat die alten Texte
und schrieb darauf die ersten „Protokolle“. In etwa wie es Bokrug tut, hier was zitieren, da was kopieren…
und: zack ist das Werk fertig!
@GerdEric: Seien Sie nicht albern! Ups, das römische Reich war ja auch von den Juden unterworfen worden,
wie konnte ich das nur vergessen, Ganz Rom stand ja unter der Vormund des Judentums. Seien Sie nicht albern.
Um mit dem Mittel der Verleumdung und intriganter Erpressung zum Ziel zu kommen, brauchte der Hohe Rat
nicht erst das römische Reich zu erobern. Diese Mittel haben auch später ausgereicht, um gelegentlich
Verfolgungen gegen die Christen auszulösen, bis Konstantin der Große dem Spuk ein Ende machte. Von der
Verantwortung für den Justizmord an Jesus können die jüdischen Verantwortlichen sich nicht freimachen.
Und was die späteren „Juden“ angeht: Täusche ich mich, oder hat es tatsächlich in den Jahrhunderten
seither noch nie eine offizielle Bekundung der Reue, der Wiedergutmachung usw. gegeben? Etwas, wovon sie
nach ihnen zugefügtem Unrecht nie genug bekommen können. MfG Christoph Heger
@ GerdEric Warum ist denn dann das Gebet von Bokrug verlogen? Ist das Gebet der anderen Katholiken dann
nicht verlogen? Mit einer der größte Balken die in unseren Augen stecken können ist nun mal die Vermessenheit
aus sich selbst mehr zu sein als andere und ein Anrecht auf den Himmel zu haben.
#163 Baron Bolligru 10:06:55 | Donnerstag, 6. September 2007
Warum nur streng GerdEric sich so unbändig an, alle Vorurteile zu bestätigen? Und: „Ups, das römische
Reich war ja auch von den Juden unterworfen worden, wie konnte ich das nur vergessen, Ganz Rom stand ja
unter der Vormund des Judentums.“ Das ist natürlich wieder die Reaktion der „verfolgten Unschuld“. Wer
hat denn Pilatus erpresst: „Dann bist du kein Freund des Kaisers“? Wer hat denn geschrien: „Kreuzige ihn,
kreuzige ihn“? Und von wem stammt der Satz, der bis heute in Erfüllung geht, nämlich: „Sein Blut komme
über uns und unsere Kinder“? Nee, klar, wenn es schon nicht die Deutschen sein konnten, dann müssen
es wohl die Römer gewesen sein… Wenn das mal nicht typisch ist. Warum nur strengt sich GerdEric – ach,
ja, hatten wir ja schon.
St. Paulus (Röm. 10) über Israel: Brüder, der innige Wunsch meines Herzens und meine Bitte an Gott
für sie geht auf ihr Heil; ich bezeuge ihnen, sie haben Eifer für Gott, freilich nicht von Einsicht
geleitet: die Gerechtigkeit aus Gott verkennend, meinten sie ihre eigene suchen und hinstellen zu können
und ergaben sich nicht der Gerechtigkeit Gottes. Denn Christus ist Ziel und Ende des Gesetzes: zur Gerechtigkeit
jedem der glaubt.
#161 GerdEric 09:49:13 | Donnerstag, 6. September 2007
@Dr. Christoph Heger GerdEric wie er leibt und lebt: GerdEric: Erstens haben nicht die Juden Jesus gerkreuzigt,
es waren die Römer, Das ist so intelligent, als würde man sagen nicht Hitler hat die Juden umgebracht,
sondern die bösen Hilfswilligen. Ups, das römische Reich war ja auch von den Juden unterworfen worden,
wie konnte ich das nur vergessen, Ganz Rom stand ja unter der Vormund des Judentums. Der Kaiser kam auch
brav nach Jerusalem und bot seine Dienste an… „Können wir nicht noch ein paar Aufständische kreuzigen?“
#160 Antimodernist † 09:43:37 | Donnerstag, 6. September 2007
@Bokrug: Wenn Sie katholisch sind, beten Sie so: „Lasset uns auch beten für die treulosen Juden: Gott,
unser Herr, möge den Schleier von ihren Herzen wegnehmen, auf daß auch sie unseren Herrn Jesus Christus
erkennen.“ Das von Ihnen zitierte Gebet hat keinerlei Gültigkeit! o^/
Messias der „Juden“ GerdEric wie er leibt und lebt: Erstens haben nicht die Juden Jesus gerkreuzigt, es
waren die Römer, Das ist so intelligent, als würde man sagen nicht Hitler hat die Juden umgebracht,
sondern die bösen Hilfswilligen. zweitens ist Jesus der „Messias“ der Christen, eben nicht der Juden
Das ist allerdings richtig: Anerkannter Messias der „Juden“, also derjenigen, die sich durch die Verwerfung
ihres wahren Messias konstituiert haben, waren Leute wie Bar Kochba (der „Sternensohn“) oder Sabatai Zwi,
der dann zum Islam übertrat usw. Also genau so, wie der Messias Jesus ihnen vorausgesagt hatte: Den Gaunern,
die nach ihm kommen, denen glaubten sie zu ihrem eigenen Unglück. MfG Christoph Heger
#158 GerdEric 09:34:35 | Donnerstag, 6. September 2007
@Sozialkatholisch Lieber Sozialkatholisch, damit auch Sie es lesen können, was ich schrieb! Ich schrieb:
Lieber Bokrug, kein Jude braucht !Ihr verlogenes Gebet. :(3 Betonung liegt auf !Ihr Ich denke mal, Sie
haben bisher auch verfolgen können, worum es geht… Da ist dann doch noch die Sache mit dem Splitter
und dem Balken, will sagen, Bokrug sollte erstmal um sein Seelenheil beten.
@ GerdEric Lieber Bokrug, kein Jude braucht !Ihr verlogenes Gebet. GerdEric, das ist Hochmut hoch drei!
Ich als Christ würde mich über jedes gute Gebet für mich von einem von euch freuen. Aber zu sagen das
kein Jude ein christliches Gebet zubrauchen braucht ist Arrogant und Hochmütig. Diese Einstellung verdeutlicht
aber eure Verworfenheit, den Fluch mit der Decke vor eurem Herzen. Das auserwählte Volk sind jetzt wir
Katholiken, nicht weil wir das verdient hätten, oder weil wir besser wären als ihr Juden, sondern nur
weil wir die Möglichkeit der Vergebung unserer Schuld durch unseren Herrn und Gott Jesus Christus haben.
#155 Bokrug † 01:07:53 | Donnerstag, 6. September 2007
Fürbitte… Lasst uns beten für die Juden, zu denen Gott unser Herr zuerst gesprochen hat. Er bewahre
sie in der Treue zu seinem Bund und in der Liebe zu seinem Namen, damit sie das Ziel erreichen, zu denen
sein Ratschluss sie führen will. Beuget die Knie, erhebet Euch.
#154 GerdEric 01:04:19 | Donnerstag, 6. September 2007
aber Bokrug Aus Ihrem Geschreibe geht überhaupt nichts von Ihrem 3/3 Gott hervor. Sie wiederholen und
wiederholen, aber – ich sag Ihnen was, wir machen für heute Schluss, gehen schön in die Heia und morgen
ab 10Uhr weiter, mit frischer Kraft und wieder Herr unserer Sinne :(3
#153 Bokrug † 01:00:31 | Donnerstag, 6. September 2007
Der Gott des Ezechiel und Henoch Gott, der Gott der Liebe, Licht und Geist ist – sowie ferner gütig,
gerecht und voll der Gnade…ist natürlich auch im AT überall zu finden. Der Gott Abrahams, Isaaks und
Jakobs, auf den sich Christus im NT bezieht. Der Gott auch des Ezechiel (Metatron-Erwähnung im AT) und
des Henoch, in der Tradition der Merkabah-Mystik wurde er genauestens beschrieben.
#152 GerdEric 00:56:02 | Donnerstag, 6. September 2007
aber Bokrug Im AT ist der Paraklet bzw. Heilige Geist oder die Sonnenfrau der Johannes-Offenbarung natürlich
der RUCH ELOHIM, weibliche Wortform in der Genesis und „brütend“ über dem Wasser sowie auch als Weisheit
Gottes (Sophia). Und wo ist in Ihrer Aufzählung die Trinität zu finden?
#151 Bokrug † 00:46:08 | Donnerstag, 6. September 2007
Trinität Die Trinität wird sowohl im NT als auch im AT klar formuliert. Im NT tritt Christus als platonischer
Logos des Johannes-Evangeliums auf…im AT als Metatron (worauf sich Christus auch im NT bezieht). Im
AT ist der Paraklet bzw. Heilige Geist oder die Sonnenfrau der Johannes-Offenbarung natürlich der RUCH
ELOHIM, weibliche Wortform in der Genesis und „brütend“ über dem Wasser sowie auch als Weisheit Gottes
(Sophia). Das talmudische Judentum befindet sich in einer beständigen Kommunikationsstörung zu Gott
und betreibt systematische Lüge und Zinswucher. Die Schechinah des talmudischen Judentums ist die grosse
Hure Babylon.
#150 GerdEric 00:36:37 | Donnerstag, 6. September 2007
aber Bokrug Christus, der Metatron, Jesus ist also nicht Teil Ihres 3/3 Gott? (Sicher weiss ich, dass
das mit dem Orakel anders ist, nur war der Delphin damals nicht als Säuger erkannt und desweiteren bezieht
sich das auf Josua.)
#149 Bokrug † 23:39:39 | Mittwoch, 5. September 2007
Das Gottesbild des NT… …mit dem trinitarischen Gott ist klar vom Gottesbild des AT in manchen Passagen
zu unterscheiden! Das sieht auch die offizielle Theologie so! Christus nennt den Gott Abrahams, Isaaks
und Jakobs…dessen Name EL lautet. Das Gesetz des Moses nach dem jahwitischen Gottesnamen wird bei ihm
in Wahrheit, Gnade und Erlösung in Licht, Liebe und Geist übertroffen… Der Name Gottes im NT ist EL…der
Gottesname JHWH ist zwar auch Jesus untergeordnet, wird von ihm in der fortlaufenden Offenbarung aber
nicht mehr verwandt. Christus, der Metatron, offenbarte des trinitarischen Gott. Am Kreuz rief er zu abba,
dem gütigen Vater…dessen Gottesname EL als Gottesaspekt des Gottes Israels lautet. Christus kann jedoch
auch als JHWH auftreten…als zorniger Richter…!
So lange Müller und die anderen Scheinbischöfe nicht bereit sind, auch zu erklären, daß der Gott der
Christen ein anderer ist als der der Juden, bleibt das ganze Geschwafle unglaubwürdig! o^/
#147 Bokrug † 20:56:03 | Mittwoch, 5. September 2007
@Benedikt: @Benedikt: Johannes schrieb sein Evangelium auf Patmos – der Insel der Delphine… Im Urchristentum
gab es Darstellungen von Christus als Delphin, der sich um ein Kreuz (stilisiert wie ein Dreizack) wand.
Der Fisch ( = Delphin…ein Säugetier im fremden Element Wasser, wie der Mensch in der Welt) ist ein
urchristlichen Symbol. Grüsse Bokrug
#144 Bokrug † 20:45:00 | Mittwoch, 5. September 2007
Christus wird kommen… …aber anders, als ihr meint… In Wirklichkeit ist das Judentum spiritueller
Rassismus…der einzige Gott bzw. Götze für Jsrael, das wahre Anbetungsobjekt des talmudischen Judentums,
als das vermeintlich einzige Volk. Zudem…relevant im Christentum sind Monstranz und Hostie sowie eventuell
der Delphin als Christus-Symbole…solarische Symbole der Auferstehung Christi…der siegreiche Christus!
#143 GerdEric 20:37:25 | Mittwoch, 5. September 2007
aber Bokrug Christen stellen Jesus gern am Kreuz dar, Christen tragen gern das Kreuz, Christen wie !Sie
machen sich aus ihm einen Götzen… Wenn haMaschiach kommt, beginnt der Friede auf Erden, den es ja mit
dem „christlichen“ „Messias“ nicht gibt
#142 Bokrug † 19:56:15 | Mittwoch, 5. September 2007
Christus ist der jüdische Messias Christus ist der jüdische Messias und der Metatron des AT sowie auf
der (u.a.) platonische Logos im Johannes-Evangelium. Er steht in der Tradition der jüdischen Merkabah-Mystik.
Gekreuzigt wurde er von den Juden, den Römern und – indrekt wohl über deren Einflussnahme – von den
reichen Kaufleuten der Handels-Stadt Tyros.
#141 GerdEric 19:51:20 | Mittwoch, 5. September 2007
aber Bokrug Die Juden wurden von Gott verstossen – weil sie ihren eigenen Messias gekreuzigt haben! Erstens
haben nicht die Juden Jesus gerkreuzigt, es waren die Römer, zweitens ist Jesus der „Messias“ der Christen,
eben nicht der Juden drittens kreuzigen die Christen Jesus seit 2000 Jahren, denn sie setzen Jesu Wort
nicht in die Tat um und !Sie machen einen griechischen Götzen aus ihm.
#140 Bokrug † 19:45:17 | Mittwoch, 5. September 2007
Christus…Metatron und Menschensohn des AT… …ist der Metatron des AT. Er stand in der Tradition der
jüdischen Merkabah-Mystik. Ezechiel und Henoch sowie auch Jesus Sirach und die alttetsamentarischen Propeheten
können als Verkündiger und Vorläufer des „Menschensohnes“ und „Messias“ Christus gesehen werden. Bereits
im AT gibt es die pythagoräsiche Zahlenmystik. Christus ist der Metatron und Menschensohn des AT. Ferner:
Ist der Heilige Geist Ruach Elohim – wie er auch schon in weiblicher hebräischer Wortform und wortwörtlich
über dem Wasser brütend in der Genesis verkündet wurde. Die Juden wurden von Gott verstossen – weil
sie ihren eigenen Messias gekreuzigt haben! Bereits in den apokryphen Henoch-Schriften des AT – auf die
im NT bezug genommen wird – werden die 7 Erzengel Gottes (die aber der Trinität und Gott bzw. Elohim
unterworfen sind – eben Engel darstellen und keine Götter!) aufgeführt.
#139 GerdEric 18:19:13 | Mittwoch, 5. September 2007
@Bokrug Jesus Christus war und ist der jüdische Messias, der den Gotteskultus – wie im AT geschrieben
stand, mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker – auf die ganze Menschheit ausweitete. Na,
das ist doch keine Erfindung von Jesus, das ist WORT G’TTES, des EINEN JHWH. Vieles von dem, was Christen
glauben es wäre mit Jesus neu, ist uralte jüdische Lehre, Jesus hat aus dem AT gelebt und gelehrt, aber
er hat sicher keinen griechischen Götzendienst betrieben.
#138 Bokrug † 18:04:13 | Mittwoch, 5. September 2007
@GerdEric: Der Menschensohn und Messias wird lang und breit bei den Propheten des Alten Testamentes angekündigt…sämtliche
Merkmale trafen und treffen auf Christus zu. Jesus Christus war und ist der jüdische Messias, der den
Gotteskultus – wie im AT geschrieben stand, mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker – auf
die ganze Menschheit ausweitete. Grüsse Bokrug
#137 GerdEric 17:39:03 | Mittwoch, 5. September 2007
@Bokrug Der Fluch deines Volkes seid ihr selber…das talmudische Judentum hat sich durch seine Sünden
selbst in die heutige ausweglose Lage gebracht. Ist ja gut, bei den „Christen“ ist es eh so, dass denen
alle Sünden erlassen werden, denn es sind ja Christen… Und !Ihr Messias ist nicht Jesus, !Ihr Messias,
!Ihr Jesus ist !Ihr Hirngespinst, was !Ihrem Logos entsponnen ist.
Ist „Allah“ im Islam der Gott Abrahams? Muslime wenden sich an den Gott Abrahams, das dürfte doch der
gleiche Gott sein! An wen die Muslime im Gebet tatsächlich ihre Seele erheben, weiß ich nicht. Der Allah
der islamischen Theologie jedenfalls ist nicht der Gott Abrahams, der Gott Jesus Christi. Der Allah der
islamischen Theologie ist eine Art allmächtigen Teufels, der auch den bösen Willen und die bösen Taten
seiner Puppen-Geschöpfe erschafft, der sich beim jüngsten Gericht also besser selber als seine Puppen-Geschöpfe
verurteilen sollte. Gott ist grösser als jede Definition und unsere Vorstellungen. Das ist richtig. Er
ist aber sicher nicht mit falschen und unsittlichen Vorstellungen in Verbindung zu bringen. MfG Christoph
Heger
#135 Bokrug † 09:35:41 | Mittwoch, 5. September 2007
Der Fluch deines Volkes seid ihr selber… …das talmudische Judentum hat sich durch seine Sünden selbst
in die heutige ausweglose Lage gebracht. Der babylonische Talmud ist nichts anderes als eine Kampfschrift
gegen alle anderen Religionen und spirituellen Bewegungen, besonders das Christentum. Er propagiert Betrug
und Zinswucher. Fragen sie sich mal, warum ihr Volk ständig Pech hat…und zwar keineswegs nur in christlichen
Gebieten… Lesen sie ruhig mal die Schriften und Bücher von Israel Shamir: de.wikipedia.org/wiki/Israel_Shamir
Oder auch Rothkranz. Christus war euer angekündigter Messias…
#134 GerdEric 08:50:45 | Mittwoch, 5. September 2007
@Bokrug Bokrig: Bekehre dich zum wahren Messias Christus – dem Metatron! Nimm den Fluch deines Volkes
von dir! Na, darauf hab ich aber lange warten müssen Der Fluch meines Volkes sind Leute wie Sie, die
sich ihren eigenen Gott schnitzen und meinen, denn Sinn des AT nach ihrem Schlechtdünken verbiegen zu
dürfen -was nicht passt wird passend gemacht! Versuchen Sie erstmal Ihren eigenen Zielvorgaben gerecht
zu werden, da langt es noch lange nicht. Sie erklären G’TT den HERRN, JHWH für different zu El, Sie
zerhacken die Gesamtheit des AT in Ihnen genehme Happen, Sie picken sich das raus, was Sie brauchen –
das haben schon die Deutschen Christen gemacht. Sicher werde ich mich nicht !Ihrem Götzen zuwenden.
#133 Bokrug † 08:32:04 | Mittwoch, 5. September 2007
@GerdEric: Irrtum – im Christentum ist der heilige Geist Ruach Elohim, der Paraklet und Mittler zu Gott
(neben dem Logos Christus). Bekehre dich zum wahren Messias Christus – dem Metatron! Nimm den Fluch deines
Volkes von dir!
#132 GerdEric 08:13:58 | Mittwoch, 5. September 2007
@Bokrug Im talmudischen Judentum schiebt sich das Gesetz zwischen Mensch und Gottheit. Als gäbe es im
Katholizismus keine Gesetze, die zwischen ihrem Gott und dem Menschenstünden, keine Institution, keine
Götzin Sophia und kein Papst…
#131 Bokrug † 01:35:58 | Mittwoch, 5. September 2007
@ambrus: @ambrus: Ich würde es so formulieren. Im neuplatonischen Sinne ist Gott einerseits der Unnennbare…und
andererseits der Vielnamige. Es gibt zwar das, was die Sufis und auch christlichen Mystiker wie Meister
Eckhart oder Dionysios der Pseudo-Aeropagit die namenlose Einheit und das alleine Licht Gottes nennen…aber
eben auch Unterschiede im konkreten Gottesbild, und darin, wie der Name Gottes konkret aufgefastt wird…
Der Name Gottes im Christentum ist EL, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, auf den sich Christus im
NT bezieht. Das Licht und der gütige Vater. Bei den Juden JHWH. Im talmudischen Judentum schiebt sich
das Gesetz zwischen Mensch und Gottheit. Bei den Muslime Allah. Das Gottesbild der Muslime entwickelte
sich aus der Mondgotheit Sin/Suen. www.amazon.de/…/303-1065710-3432244?ie=UTF8&s=book… Eine ausführliche
Studie (Dissertation) zu Mondgottheiten in Ugarit, Syrien und Palästina, vornehmlich basierend auf den
überlieferten Texten, liefert Einblick in die völlig gegensätzliche Welt der semitischen lunaren Kulte.
Dialog mit dem Islam …w.islamforum.aks-pages.de/index.php?sid=cf8be552e2… …w.islamforum.aks-pages.de/viewforum.php?f=5
#130 ambrus 01:16:41 | Mittwoch, 5. September 2007
Muslime wenden sich an den Gott Abrahams, das dürfte nach der Definition von Bischoff Müller, müssten
dann die Juden auch einen anderen Gott haben, gehabt haben,denn an den dreifältigen wenden Sie sich nicht.
Haben sich die Christen einen eigenen Gott zurechtgemacht? Und denken wir an das, was Jesus sagt“ der
Vater ist grösser als ich“ Und es gibt auch Christen die den Hass säen, sie sagen dass Allah ein Dämon
ist. Muslime wenden sich an den Gott Abrahams, das dürfte doch der gleiche Gott sein! Gott ist grösser
als jede Definition und unsere Vorstellungen.
#129 Johann Gerhard 12:32:34 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@ Artois Wie manche hier scheinen auch Sie Probleme damit zu haben, wenn Ihr auswändig gelernter Kinderkatechismus
in Frage gestellt wird. 1.) Klären Sie – als offensichtlich in lutherischer Theologie und Kirchengeschichte
hochbewanderte Persönlichkeit – mich doch einmal auf, wer wann und warum das Konkordienbuch nicht unterzeichnet
hat, warum dieses unvollständig ist etc. Ich lerne gern dazu. 2.) Ich schätze Johann Gerhard sehr, er
war mir sicherlich in theologischem Wissen und persönlicher Heiligkeit hoch überlegen. Seine inhaltlichen
Standpunkte haben sich jedoch gewiss von meinen nicht signifikant unterschieden. Fest steht auch, dass
er einen pharisäischen Werkheiligen wie Sie mit eisernem Besen aus der Kirche gekehrt hätte. 3.) Bedauerlicherweise
hat offenbar auch in Ihrem Fall die jahrzehntelange Gehirnwäsche falscher Lehrer dazu geführt, dass
selbst simpelste Ansätze Andersdenkender automatisch falsch verstanden werden. Die „solas“ sind zum einen
nie allein, sondern nur in ihrer Gesamtheit zu sehen. „Sola scriptura“ wiederum bedeutet schlicht, dass
man seine Theologie nur auf die Heilige Schrift stützt und nicht auf die Privatüberlegungen mittelalterlicher
Philosophen oder die Hirngespinste von Kindern. Gleichwohl bedarf die Heilige Schrift natürlich teilweise
der Auislegung. Dabei gilt zunächst, dass die hellen Stellen der Schrift die dunklen auslegen. Ansonsten
wird die Auslegung eben in Bekenntnissen festgehalten. Letztere interpretieren also nur die verbindliche
Schrift.
#128 Artois † 11:47:27 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Johann Gerhard Daß das „Konkordienbuch von 1580“ irgend etwas enthält, weiß jedes Kind. Nur haben
nicht einmal die deutschen Lutheraner diese famose „Konkordie“ unterschrieben, was Sie geflissentlich
den rechtgläubigen Katholiken hier im Forum verschweigen. Im Übrigen ist Ihre „Konkordie“ (die perverser
Weise im brutal enteigneten bergischen Kloster bei Magdeburg zusammengestückelt wurde) schon mit dem
eben so lächerlichen „sola scriptura“ Prinzip Lutherns unvereinbar. Was gilt denn nun, „sola scriptura“
oder „sola concordia“? Heimtückischer Weise veschweigen Sie auch diese Antwort und zaubern jedes Mal
ein anderes Ergebnis aus dem Hut. Im Übrigen ist die Bibel ein katholisches Glaubensdokument, die r-k
Kirche ist Autorin, Tradition und Auslegerin der Schrift, deren Kanon sie selbst festgelegt hat. Luther
hat sich nicht gescheut, trotz seines lächerlichen „Sola“-Prinzips den Kanon willkürlich zu ändern,
das ist Betrügerei und mehr als abscheulich. Ich fordere Sie ernstlich auf Ihren Forums-Namen zu ändern,
denn Johann Gerhard war zwar Lutheraner, stand aber turmhoch über dem Unsinn, den Sie hier verzapfen.
Was haben Sie eigentlich hier bei den Katholiken verloren? NICHTS!!!!
Daniel Stöhr: wieso? Ich habe lediglich klargemacht, daß die Aussage des Konzils, daß Christen und
Moslems an denselben Gott glauben, kein Dogma ist. Wieso soll das ein Zweifel oder gar eine Ablehnung
der Dreifaltigkeit unseres Gottes sein? Bitte um Sellungnahme!
Logik Werter D.Stöhr, ich bin zwar nicht oft Ihrer Meinung, aber die Logikrunde geht klar an Sie. Bemühen
Sie sich nicht, V.II-Zwiedenkern Logik-Nachhilfe geben zu wollen: es ist unmöglich. Man kann auch keine
Mathematik mit ihnen betreiben, weil sie das falsche und richtige Ergebnis zurselben Zeit vertreten. Ein
Zwiespalt des Geistes, wie der weise Bischof Richard W. sagte: www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=91&pid=127…
[…] Because modern minds are very sick, as minds, and Benedict XVI has a modern mind, like millions
and millions of modern people, including churchmen, around him. Q: Firstly, in what does the sickness
consist, and secondly, how can Benedict XVI not be aware of it? A: The sickness consists in believing
that there is no fixed, objective truth which absolutely excludes error. For example, I may believe that
2 and 2 are 4, but I will believe that they can also be 5 or 6 or 600,000 or whatever. The „truth“ is
what my mind makes it. But the mind is made for objective truth like lungs are made for oxygen, so just
as lungs without external oxygen are sick to death, so a mind with no external truth is sick to death.
[…]
Einfachste Logik gefragt! „Das Konzil behauptet keinesfalls, dass Christen und Moslems DENSELBEN Gott
anbeten, es sagt lediglich, dass beide Religionen DEN EINEN Gott anbeten.“ Nochmal zum Mitdenken auch
für dem Möchtegern-Aquinaten: Christen beten den EINEN Gott an. „Konzil“: Christen u. Moslems beten
DENSELBEN Gott an. Das bedeutet, dass DER EINE DERSELBE ist wie Allah.
Verflixt nochmal, könnt ihr nicht lesen? Das Konzil behauptet keinesfalls, dass Christen und Moslems
DENSELBEN Gott anbeten, es sagt lediglich, dass beide Religionen DEN EINEN Gott anbeten. Dass es zwischen
dem christlichen Gottesbild eines liebenden Gottes, der sich unmittelbar in Christus geoffenbart hat und
Allah einen riesigen Unterschied gibt, war auch den Konzilsvätern bewusst. Wer auch immer der Autor des
Artikels war, von Theologie und der sorgfältigen Exegese von Konzilstexten hat er jedenfalls nicht den
Hauch einer Ahnung!
@ Artois 1. Das sog. Konzil von Trient war nicht mehr und nicht weniger als der hilflose Versuch, den
ganzen menschenerdachten, abiblischen und heidnischen Unfug der Papstkirche des vorreformatorischen Zeitalters
so zu präsentieren, dass wenigstens die Halbgebildeten noch an Bord des gen Abgrund taumelnden Schiffes
bleiben. Die Masche war dabei dieselbe wie bei der erfolgreichen Verblendung sog. Evangelischer bei der
Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre: Biblische Begriffe werden vordergründig
fleißig verwendet, aber mit selbstgewählten Inhalten ausgestattet. Das erweckt vordergründig den Eindruck
konsequenter Schriftgemäßheit. So bleibt es nur teilweise ein Rätsel wie eigentlich ganz gescheite
Leute z. B. der dort entfalteten Gnadenlehre auf den Leim kriechen können. Wie kann man auf die Idee
kommen, dass Gnade eine geschaffene Qualität im Menschen sei anstatt nicht mehr und nicht weniger als
die unverdiente Gunst Gottes? Um dies ansatzweise plausibel zu machen, entwickelt man in einer orgiastischen
Sophisterei X Unterkategorien… 2. Wie jede Sekte behauptet die Papstkirche konsequenterweise, dass die
Mitgliedschaft in diesem Verein heilsnotwendig sei: Angst als (früherer) Kirchenfüller. Ein nur mittelmäßig
vertieftes Studium des Galaterbriefs zeigt hingegen, dass bereits St. Paulus vor solchen Irrlehrern inständig
gewarnt hat. 3. Das Konkordienbuch von 1580 enthält die verbindlichen lutherischen Bekenntnisschriften.
@Johann Gerhard ad 1. Das Luthertum ist auf dem ss. Konzil von Trient von der Kirche erledigt worden.
Seidem ist „die Luft raus“ … ad 2. Wer selig wird, das geht aus der Lehre der Kirche glasklar hervor:
Extra ecclesia nulla salus. Und daß Lutheraner „dazu“ gehören, scheint mir mehr als zweifelhaft zu sein.
ad 2b: Es gibt sehr wohl unzählige lutherische Schulen und gegenseitige Verwerfungen. Nicht einmal über
die Frage, was denn nun der Kanon der ang. luth. „Bekenntnisschriften“ sein, hat im Luthertum JEMALS Eingkeit
geherrscht. Daß auf dem Luthertum „rechtgläubige sichtbare Kirche“ basiert, darf man wohl unter Ulk
verbuchen. ad 3. Man kann sich durchaus streiten und trotzdem katholisch sein. Selbst ich als Tradi würde
nicht grundsätzlich einem V2-Anhänger die Katholizität absprechen. ad 4. Bibelstellen liest man hier
höchstens jeden dritten Tag weil sich aktuelle Diskussionen eben nicht biblizistisch lösen lassen. Auch
zur Hochzeit des Luthertums wurden strittige Fragen stets durch Autoritäten, niemals durch die Bibel,
schon gar nicht „sola scriptura“ beantwortet. Also träumen und schlafen Sie schön weiter. Was ist denn
ihr privater Kanon an „Bekenntnisschriften“???
@ Gotthard (1) Gott kann mit dem natürlichen Licht der Vernunft sicher erkannt werden. Und wenn man Gott
erkennt, dann ist klar, daß es nicht viele sind sondern einer, daß er der Schöpfer ist usw. Das weiß
auch ein gescheiter Philosoph und eine jede gescheite Religion, z.B. der Islam. (2) Dann gibt es die Offenbarung.
Sie entfaltet sich allmählich. Hier werden zusätzliche Dinge über diesen Gott mitgeteilt. Das Gros
der Juden sagt irgendwann Stop, und die Moslems sagen: Wir haben Offenbarungsgehalte, die eure oder eure
Interpretation korrigieren. Hier gibt es also Differenzen, wie Gott nun genau ist. Aber gemeint ist derselbe,
nämlich der von (1).
@Graf ich bin gerade noch einmal den gesamten Thread durchgegangen … ich habe fast ausschließlich Fragen
gestellt, die natürlich nicht beantwortet wurden. Du stellst eine Behauptung auf in zögender Form, die
bisher durch nichts belegt ist – außer durch Deine Behauptung. Die Forderung nach einer Belegstelle ist
die natürlichste der Welt… also her damit!
Jörg Guttenberger, Köln: „Der gemeinsame Gott von Christen und Moslems ist aber kein Dogma!“ Ein Dogma
ist eine geoffenbarte Glaubenswahrheit. Daraus folgt: Jörg Guttenberger, Köln, glaubt nicht an den dreifaltigen
Gott.
Mensch @Graf Von daher liegt der Schluß nahe, daß es so ist, wie ich geschrieben habe. wir brauchen
hier keine naheliegenden Schlüsse, sondern schlüssige Beweise mit ordentlichen Literasturangaben. Alles
andere ist absoluter Quatsch …
Wider die Irrlehre des Islam, @ Onan Ganz einfach. Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Daß es einen Gott gibt, erschließt sich aus der Schöpfung und der Vernunft, daß aus Nichts Nichts
wird. Daß die katholische Lehre die wahre ist, ergibt sich u.a. daraus, daß sich in ihr keine wirklichen
Widersprüche befinden und daß diese gerecht ist. Jesus Christus wiederum hat durch seine Wunder z.B.
die Auferweckung des Lazarus, insbesondere die vielfach bezeugte Auferstehung von den Toten bewiesen,
daß er Gottes Sohn ist. Der Herr versagt das Licht dem nicht, der ihn darum bittet. Beten Sie halt in
Demut um den wahren Glauben, dann werden Sie diesen auch erhalten.
@GvG. Der Gott der Mohammedaner existiert überhaupt nicht. Er ist das Hirngespinst eines größenwahnsinnigen
Beduinen ggf. auch ein dämonisches Trugbild. worin unterscheidet er sich denn dann von Eurem Gott? was
genau befähigt Sie, geehrter Graf von Galen, soviel besser dämonisches Trugbild von Wahrheit zu unterscheiden,
als es Mohammed vermochte? Man darf hier nicht den Fehler begehen, die subjektive und objektive Ebene
zu vermischen. und das in einem fund.kath. Forum :)3
Wider VII, @ Gotthard Warum, ist nachdenken verboten ? Die arabischen Christen haben auch ein anderes
Wort für Gott und „Allah“ war vorher die Bezeichung eines Götzen der arabischen Stämme. Von daher liegt
der Schluß nahe, daß es so ist, wie ich geschrieben habe.
@Graf von Galen wer schreibt: „sicher auch eine Portion Tarnung“ weiß es einfach nicht und sollte sich
deshalb kundig machen, bevor es hier so selbstsicher gepostet wird. Hat mit unrecht oder so nichts zu
tun.
@Graf von Galen Sicher auch eine Portion Tarnung für die Christen im antichristlichen, islamischen Umfeld,
um sich so vor Verfolgung zu schützen. „vielleicht“…mach dich doch bitte mal kundig, bevor Du hier
rumschwafelst.
Wider die Irrlehre des Islam, @ Guttenberger Allah ist ganz einfach die Bezeichnung für Gott im Arabischen.
Sicher auch eine Portion Tarnung für die Christen im antichristlichen, islamischen Umfeld, um sich so
vor Verfolgung zu schützen. Der Gott der Mohammedaner existiert überhaupt nicht. Er ist das Hirngespinst
eines größenwahnsinnigen Beduinen ggf. auch ein dämonisches Trugbild. Man darf hier nicht den Fehler
begehen, die subjektive und objektive Ebene zu vermischen. Ob Gott die Gebete eines Götzendieners ggf.
trotzdem in gewisser Weise annimmt, ist eine völlig andere Frage, wie ob Christen und Muslime denselben
Gott anbeten.
Gotthard: Wer behauptet… sei ausgeschlossen wird nur im Zusammenhang mit Dogmen gebraucht. Der gemeinsame
Gott von Christen und Moslems ist aber kein Dogma!
den Glauben vorschlagen Ich stelle mir einmal vor, dass Vaticanum II hätte seine Aussagen in der alt-ehrwürdigen
Form des „wer … behauptet, sei ausgeschlossen“ formuliert? Trient konnte das noch so formulieren – wer
druckte und las schon die Beschlüsse? Wurden sie überhaupt verbreitet und überall angenommen? Wie lange
hat es gedauert, bis die tridentinische kanonische Eheschließungsform in allen Bistümern in Kraft trat…?
„anathema sit“ ist wohl in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts keine mögliche Formulierungs-Art unseres
Glaubens mehr… Werben, den Glauben vorschlagen, aufschließen, vorleben… Heute erzählten mir Bekannte,
sie hätten einen türkischebn Freund zu Besuch. Der sei gestern am Sonntag mit in der Messe gewesen und
habe auch Videoaufnahmen gemacht… er wäre sehr sehr beeindruckt gewesen …
Christen und Moslems: derselbe Gott? Der Bischof wirft offenbar unterschiedliche Gottheiten und unterschiedliche
Bilder ein und desselben Gottes durcheinander! Natürlich haben die Moslems ein anderes Bild von Gott,
als wir Chrsten, weil sie nicht an die göttliche Offenbarung der Bibel glauben. Das besagt ab er doch
keine unterschiedlichen Götter, wie das Konzil ja auch feststellt, das sich mit Sicherheit auf umfangeichere
Forschungen stützt, als der Bischof von Regensburg. Im Übrigen beten die arabischen Christen genauso
zu Allah, wie die Moslems, denn Allah ist in den arabischen Sprachen dasselbe, wie Gott im Deutschen!
Man sollte mit Widersprüchen gegen das Konzil doch wesentlich vorsichtiger sein!
Hans Urs u.a. haben hier erneut eine Theorie der „Entwicklung“ von Glaubenssätzen vertreten. Ein solches
Vorgehen ist von der Kirche völlig eindeutig verurteilt worden. Wahr ist zwar, dass der hl. Geist die
Kirche bei strittigen Fragen leitet und ihr somit ein sicheres Urteil gestattet. Das gilt aber nur für
Fragen, die in der Sache noch nicht entschieden wurden! Und selbstverständlich geht aus der kirchl. Lehre
hervor, dass der Islam mitnichten als Heilsweg oder gar („nur“) als Sekte anerkannt wurde. Ferner wird
der Versuch unternommen, Sprache als etwas unklares oder sogar beliebiges hinzustellen, so als ob es überhaupt
nicht möglich sei, dass eindeutige und für alle Zeiten gültige Dogmen formuliert werden könnten. Das
wurde in den großen Antimodernisten-Enzykliken ebenso erwähnt und verurteilt. Dieses Vorgehen entspricht
dem, was Wojtila die „Glabensintegration“ nennt, d.h. die Überführung der traditionellen Lehre in die
neue „Konzils“-Religion. Aber genau dies ist -wie ausgeführt- nicht möglich, weil vom Lerhramt beharrlich
verurteilt.
Konzil ist eindeutig…oder alles ist relativ Einstein sagte einmal, daß alles nur relativ sei. Relativ
betrachtet, kann man bestimmt auf eine gewisse Art auch sagen, daß das II. Vat aus heutiger Sicht – zumindest,
wenn man es recht und wohlwollend betrachtet – in seinen Aussagen so gedeutet werden kann, daß man den
Eindruck bekommt, daß es eindeutig ist. Merkwürdigerweise müssen sich nur all jene, die diese Ansicht
vertreten, immer gewaltig einen abbrechen, um dies im Einzelfall zu begründen. Machen wir uns doch nichts
vor. Der Episkopat war zur damaligen Zeit tief gespalten. Wenn man sich auf dem Konzil so hätte ausdrücken
wollen, wie man es früher immer getan hat, dann würden die Bischöfe vermutlich noch heute beieinander
sitzen. Man hat sich damals hinter offenen Formulierungen versteckt und tut es heute auch noch. Das Ergebnis
waren pastoral formulierte Dokumente, die positiv formuliert waren, um damit mehr Menschen anzusprechen.
Eine interessante Idee – zugegeben! Aber meines Erachtens nicht praktikabel. Gut gemeint ist halt oft
das Gegenteil von gut gemacht. Versuchen Sie doch mal die 10 Gebote, die das Hauptgebot der Liebe konkretisieren,
positiv zu formulieren. Die Menschen müssen sofort erkennen können, welchen Grad der Verbindlichkei
die Texte haben. Die Kernaussagen dürfen nicht verklausuliert werden. @HansUrs: Unterschied Tradition/Revolution:Entwicklung/Zerstörung
Trad muß immer aufeinander aufbauen. Warum wird aber heute so oft nur mit/ab dem II. Vat argumentiert
und keine längere Kette gebildet?
#103 wolfgang e. 14:43:46 | Montag, 8. Januar 2007
@ HansUrs Das Konzil hat klar zum Ausdruck gebracht, dass die Kirche die Muslime nicht als Heiden sieht, …
Ich kann ihnen da durchaus zustimmen. Dennoch muss man an der deutschen Übersetzung kritisieren, dass
sie wesentlich unklarer ist als das lateinische Original (und dies an mehreren Stellen.) Tatsächlich
vermeidet der lateinische Text ganz klar, „unseren“ Gott mit dem Gott der Moslems gleichzusetzen (aus
gutem Grund, da eine Gleichsetzung zu problematisch wäre). In der deutschen Übersetzung wird mit schwammiger
Vormulierung eher der gegenteilige Eindruck erweckt. Richtig verstanden kann man, glaub ich, durchaus
sagen, die Moslems beten den richtigen Gott an, aber auf falsche Weise und mit falschen Vorstellungen
über diesen Gott. Dafür sprechen einige Gemeinsamkeiten in der Gottesvorstellung, und auch, dass der
Koran Allah explizit als den Gott Abrahams versteht, sie also den richtigen Gott meinen. Ob man nun der
Meinung ist, die Moslems beten ein Zerrbild des richtigen einzig wahren Gottes an, oder einen (nicht existierenden)
anderen „einzig wahren“ Gott, ist dann letztlich Geschmacksache. Unsere Sprache ist eben so beschaffen,
dass man den selben Sachverhalt völlig unterschiedlich beschreiben kann. So wie man von einem halb vollen
Glas auch behaupten kann, es sei halb leer. Ich glaube übrigens nicht, dass die Kirche ein unfehlbares
Urteil über das Wesen des Islam treffen kann. Liegt das nicht jenseits ihrer Kompetenz (Glaubens- und
Sittenfragen der katholischen Kirche)?
@landorganist Ich habe nichts geschrieben von Stategien gegen Homos. Ich habe keine Strategien gefordert.
Ich würde Ihnen keine Strategien mitteilen. Bitte lesen Sie doch etwas genauer! Wenn Sie Ihre Noten auch
so schlampig lesen, wird das nichts mehr.
#101 landorganist 13:54:20 | Montag, 8. Januar 2007
Oh, Abu, an Ihren letztgeforderten Strategien wäre ich sehr interessiert. Lassen Sie mich und die restliche
Leserschaft doch bitte teilhaben an Ihren Plänen zur Bekämpfung von Freimaurern, Homos, etc. Ich erwarte
Ihre Vorschläge mit Spannung.
Das Anliegen des Konzils und das Anliegen von Papst Johannes Paul II. und seinem Nachfolger ist vollkommen
klar: Es geht um die Zusammenarbeit von Christen und Muslimen in der Gestaltung der Welt auf der Basis
gegenseitiger Wertschätzung, die nicht nur eine der Personen sein kann, sondern den Respekt und die Nähe
auch im Religiösen enthält. Wie das dann fundamentaltheologisch oder dogmatisch oder religionsphilosophisch
formuliert wird, ist zwar nicht unwichtig, es ist aber sekundär. Daß das nicht einfach ist, zeigen die
betreffenden Diskussionen. Was aber weder im Sinne des Konzils noch im Sinne der beiden Päpste ist, ist
1. Religionsvermischung, Synkretismus, Beliebigkeit (auch wenn J.P. II. da gewisse Schwächen zeigte)
2. Hau-drauf-Mentalität, Forderungen („Die Muslime müssen …/ Der Islam muß“), Verurteilungen und
Pöbeleien (Heiden, Häretiker, Dämonenglaube). Es müssen sich die Multikuli-Wischiwaschi-Heinis fragen
lassen, ob sie eigentlich noch Christen sein wollen (genau wie die Homo-Freunde). Es müssen sich aber
auch unsere Haudegen fragen lassen, was sie eigentlich wollen: einen weltweiten Religionskrieg, den Kampf
der Kulturen, den Sieg des Imperialismus, Chauvinismus und Kapitalismus der WASP und ihrer asiatischen
Nacheiferer oder was? Aufklärer- und Freimaurerbekämpfung funktioniert nicht ohne Verbündete, sie funktioniert
auch nicht mit falschen Verbündeten (Raddatz, Schavan, Stoiber, Bush, Merkel …), sie funktioniert nicht
im Schmollwinkel, sie funktioniert nicht ohne Strategie.
@Christian Hüller: Vielen Dank … für Ihre Ausführungen. Es ist schon sehr ärgerlich, wenn hier ständig
der Eindruck erweckt wird, als habe das Konzil sich nicht klar ausgedrückt und als handele es sich überall
um „Übersetzungsprobleme“. Das Konzil hat klar zum Ausdruck gebracht, dass die Kirche die Muslime nicht
als Heiden sieht, sondern dass es erhebliche Überschneidungen in der Gottesvorstellung und der religiösen
Praxis gibt. Diese Aussagen hängen auch nciht in der Luft (um dort von einigen „Betontradis“ abgeschosssen
zu werden), sondern sie sind in der Folge von den Päpsten, vor allem vom Diener Gottes Karol Wojtila,
weiterentwickelt worden. So „funktioniert“ lebendige Tradition in der Kirche Jesu Christi.
Schon vor dem Vatikanum II … Papst Gregor VII. schrieb 1076 an den Herrscher von Mauretanien: Daher
schulden wir (Christen) und ihr (Muslime) diese Liebe uns gegenseitig mehr als den übrigen Völkern,
da wir an einen Gott, wenn auch auf verschiedene Weise, glauben und ihn bekennen, und wir ihn als Schöpfer
der Zeiten (Jahrhunderte) und Lenker dieser Welt täglich loben und verehren. (PL 148)
@ Defensor >>Könnt Ihr Euch bitte einigen, was den jetzt so eindeutig auf dem Konzil erklärt worden
ist? Hat man überhaupt etwas gesagt? Wenn man nichts genaues gesagt hat und auch nichts konkretes sagen
wollte, warum hat man sich dann überhaupt geäußert? Hat man beide Ansichten für richtig erklärt?
Darf sich jeder aussuchen, was er glauben will? Kann man das Konzil auch begreifen, ohne es dialektisch
zu betrachten?<< Also dass das Konzil gerade in „Nostra Aetate“ ETWAS KLARES sagen wollte, dürften auch
Sie nun gemerkt haben. Im Hinblick auf dogmatische Aussagen ist das Konzil vielleicht nicht das letzte
Wort, aber wer hat gesagt, dass es das sein möchte und sein sollte? Nizäa, Konstantinopel, Chalzedon …
Noch niemals wurden alle dogmatischen Fragen auf einem Konzil geklärt. Wer sagt denn überhaupt, dass
das Konzil letztgültig definieren wollte, ob oder dass Christen und Muslime den selben Gott verehren?
Bei Ihren Äußerungen erscheint es mir manchmal so, als wollten Sie einem vergangenen Konzil vorschreiben,
was dieses Ihrer Ansicht hätte klären sollen. Ist dieses Anliegen nicht ein wenig seltsam? Oder meinen
Sie tatsächlich, wie die vermessenen „Betontradis“, dass in den 60ern die Tradition BEENDET wurde?
Der Titel müsste lauten, „Der Bischof von Regensburg widerspricht der deutschen Übersetzung des Zweiten
Vatikanum“ So viel ich weiß, gibt es immer noch keine offizielle deutsche Übersetzung des 2. Vatikanums.
Wir sind daher immer noch auf die Rahner-Übersetzung angewiesen, und Rahner hat sehr subjektiv übersetzt
und versucht, alles, was seiner Meinung nach im Original-Text noch „fehlte“, in seiner Übersetzung unterzubringen.
Die deutschsprachigen Theologen und mit ihnen die Bischöfe sind ihm in ihrer Rahner-Hörigkeit auf dem
Leim gegengen. Kein Wunder, dass bei uns so viele jetzt vom „gleichen“ oder „selben“ Gott sprechen. Im
Lateinischen Originaltext es Konizils steht nichts davon. Darauf hat schon „Credo“ weiter unten hingewiesen.
Vielleicht wäre es an der Zeit, von Papst Benedikt XVI endlich auch eine korrekte Übersetzung der Konzilstexte
einzufordern. Da würden dann einige über die Unterschiede staunen. Zur Frage: „Beten die Moslems den
selben Gott an?“ Ich würde das so beschreiben: Sowohl die Juden, als auch die Christen, als auch die
Moslems haben erkannt, dass es nur einen wahren Gott gibt. Und jeder der drei vermeint, diesen einzigen
wahren Gott anzubeten. Die Juden (im AT) haben dabei eine richtige, jedoch unvollkommene Vorstellung dieses
einzigen Gottes. Die Christen haben ebenfalls eine richtige und auch etwas vollkomenere Vorstellung dieses
Gottes. Die Moslems hingegen haben eine teilweise richtige und teilweise völlig falsche Vorstellung dieses
Gottes, zum Teil so falsch, dass es schwer fällt, hier noch den „selben“ einzig wahren Gott zu erkennen.
@Stöhr @HansUrs Versuchen wir doch einmal das ganze ein wenig anschaulicher zu machen: A ist objektiv
betrachtet der Vater von Max. A ist 180 cm groß, hat blaue Augen und blonde Haare. B ist nicht der Vater
von Max. Er ist 170 cm groß, hat grüne Augen und braune Haare. Die oberen Tatsachen sind dem C bekannt.
Max kennt A und B nicht und weiß auch nicht, wer von beiden sein Vater ist. Er weiß nur, daß es einer
von beiden ist. Wenn Max nun dem C sagt, daß er seinen Vater verehrt, dann würde C diese Aussage sofort
auf den A beziehen. Die Aussage von Max ist klar und Max hat kein defizitäres Bild von seinem Vater.
Nehmen wir nun an, der A und der B werden Max von dem C vorgestellt. Anschließend sagt Max zu dem C,
daß er auch weiterhin seinen Vater verehre, aber nicht den, der 180 cm groß ist, blaue Haare und blondes
Haar hat. Wen verehrt Max nun? Immernoch den A? Er ist ja objektiv betrachtet sein Vater. Oder aber den
B? Auf ihn paßt die Beschreibung. Wie würden Sie entscheiden, wenn Sie C wären? Ich als C würde wohl
überlegen müssen, weil die Aussage objektiv betrachtet ja nicht in allen Punkten der Wahrheit entsprechen
kann. Schließlich würde ich aber meinen, daß Max nicht seinen tätsächlichen Vater verehrt, sondern
den B. Nehmen wir jetzt noch den Moritz (Zwillingsbruder von Max) dazu, der in der gleichen Situation
wie Max war, aber nach der Vorstellung von A und B durch C im Gegensatz zu seinem Bruder sagt, daß er
den A als Vater verehre. Verehren jetzt beide die gleiche Person?
@ Defensor >>Hat man überhaupt etwas gesagt? Wenn man nichts genaues gesagt hat und auch nichts konkretes
sagen wollte, warum hat man sich dann überhaupt geäußert?<< Na ja, Defensor, es spricht von Gemeinsamkeiten
im Gottesbild. Ist das NICHTS? Ich würde sagen, dass dies in einer globalen Welt sehr hilfreich sein
kann, zumal das Konzil Worte wie „Respekt“ oder „Hochachtung“ verwendet. Catholicus und HansUrs stellen
auch keine unaufhebbaren Gegensätze dar. Man muss eben unterscheiden zwischen der Ebene der objektiven
Offenbarung -da gibt es Gemeinsamkeiten UND Unterschiede (HansUrs hebt die Gemeinsamkeiten hervor und
spricht daher vom Glauben an „denselben Gott“; Catholicus sieht er das Trennende, und lehnt es daher ab,
vom „selben Gott“ zu reden) – und der natürlichen Gottesoffenbarung, die bei Muslimen auf JEDEN FALL
auf den einzigen und insofern SELBEN Gott ausgerichtet ist, WENNGLEICH AUCH diese Ausrichtung in der Praxis
aus christlicher Perspektive defizitär ist. Der Bischof hat also, wie catholicus, recht, wenn er -vor
dem Hintergrund des Trennenden- davon spricht, dass Muslime und Christen NICHT an „den selben Gott“ glauben.
Er traf eben eine Aussage PRIMÄR AUF DER EBENE der christlichen Tradition bzw. der biblischen Offenbarung
und ließ HIERBEI das -objektiv- Verbindende außer Acht, weil es VORLIEGEND nicht dem BERECHTIGTEN Ansinnen
seiner Botschaft entsprach.
Nein, nein und nochmals nein! Die hl. Dreifaltigkeit ist ein Glaubensgeheimnis, das nur durch Offenbarung
erkannt bzw. geglaubt werden kann. Insofern hatte Abraham kein „defizitäres“ Gottesbild, weil sich Jahve
noch nicht als Dreeiniger offenbart hatte.
@Daniel Stöhr Gott war aber damals schon der Dreifaltige, richtig? Also hat Abraham denselben Gott angebetet,
obwohl er ein defizitäres Gottesbild hatte.
Bitte liebe Konzilsfreunde…entscheidet Euch!! Diese Diskussion zeigt vorzüglich, daß die Vorwürfe,
die ich gegen das Zweite Vatikanische Konzil erhoben habe voll ins Schwarze treffen. Vergleicht man nämlich
die Aussagen von zwei Diskussionsteilnehmern, die dem II. Vat. grundsätzlich wohlwollend (sic!) gegenüberstehen,
behaupten doch beide genau das Gegenteil. Außerdem sind beide fest davon überzeugt, daß das Konzil
im betreffenden Punkt völlig „eindeutig“ sei. Eine interessante „Eindeutigkeit“. Catholicus schreibt:
Bischof Müller gibt eine korrekte Auslegung von Vaticanum II! Das 2. Vatikanum lehrt keineswegs, dass
Christen und Muslime ein- und denselben Gott anbeten. HansUrs dagegen behauptet: 1. Das Vat. II ist bezüglich
der Frage nach dem Gottesglauben der Muslime eindeutig:Muslime glauben an denselben Gott, den allmächtigen,
allbarmherzigen Schöpfer. Liebe Freunde des II. Vat.: Könnt Ihr Euch bitte einigen, was den jetzt so
eindeutig auf dem Konzil erklärt worden ist? Hat man überhaupt etwas gesagt? Wenn man nichts genaues
gesagt hat und auch nichts konkretes sagen wollte, warum hat man sich dann überhaupt geäußert? Hat
man beide Ansichten für richtig erklärt? Darf sich jeder aussuchen, was er glauben will? Kann man das
Konzil auch begreifen, ohne es dialektisch zu betrachten?
Abraham <--> Mohammed Abraham: Gott hatte sich noch nicht als Dreieiniger offenbart Mohamed: Gott hatte
sich vor 500 Jahren schon als Dreieiniger offenbart.
@Daniel Stöhr Ich nehme Ihren „Ausfall“ einfach mal als Bestätigung, dass Ihnen das Argument bezüglich
der Hl. Patriarchen einleuchtet. Vielen Dank, freut mich sehr …
Ach Daniel, ist es denn wirklich so schwer? Ihr Syllogismus funktioniert dann auch so: 1. Der dreifaltige
Gott ist der einzige Gott. 2. Abraham glaubte nicht an den dreifaltigen Gott. 3. Aus 1.) und 2.) folgt,
dass Abraham nicht an den einzigen Gott glaubte. Wenn ein frommer Muslim zu Gott, dem allmächtigen Schöpfer
betet und sein Leben so ausrichtet, dass er vor dem allbarmherzigen Richter bestehen kann, dann hat er
sich keinen Götzen gebaut. Es gibt aber sehr wohl Menschen, die bauen sich einen solchen Götzen. Sie
nennen ihn die „unwandelbare Tradition der Kirche“ und „die Messe aller Zeiten“. Und obwohl die Kirche
Jesu Christi sie eines besseren belehrt, verstocken sie ihr Herz und stellen sich vor, dass alle, alle
in die Hölle wandern – nur sie nicht, denn sie alleine beten ja den richtigen Götzen an. Und diesem
Götzen bringen sie täglich Opfer dar: die Liebe zu allen Menschen, die Hoffnung für alle Menschen,
…
Gregor VII. Also Papst Gregor VII. schreibt an einen muslimischen Fürsten, dass der gleiche Gott (wenn
auch auf verschiedene Weise) angebetet würde. Logisch, dass die Sedisvakantisten das nicht wahr haben
wollen. Sie müssten ja in diesem Fall eine über 900jährige Sedisvakanz feststellen.
@stöhr Dir ist aber schon klar, dass die Offenbarung Gottes sich in die Geschichte hinein entwickelt
hat? an welchen Gott hat Abraham geglaubt? An welchen Gott hat Mose geglaubt? An welchen Gott hat Maria
geglaubt? An welchen Gott hat Josef geglaubt? An welchen Gott haben Elisabeth und Zacharias und Johannes
geglaubt? An welchen Gott haben Petrus und Paulus und Johannes und und und in ihrer Jugend geglaubt?
Der Nebelwerfer HansUrs schreibt: „1. Das Vat. II ist bezüglich der Frage nach dem Gottesglauben der
Muslime eindeutig: Muslime glauben an denselben Gott, den allmächtigen, allbarmherzigen Schöpfer. 2.
Muslime uhaben kein identisches Gottesbild. So lehnen sie z.B. die Dreifaltigkeit ab.“ 1. Der dreifaltige
Gott ist der einzige Gott. 2. Muslime glauben nicht an den dreifaltigen Gott. 3. Aus 1.) und 2.) folgt,
dass die Muslime nicht an den einzigen Gott glauben.
Wider VII, @ Christian Hüller Es stimmt zwar, das „Nostrae Aetate“ der einzige Konzils- text ist, den
ich komplett gelesen habe, doch macht dies diesen nicht besser. Der Heilige Vater hat mit Sicherheit alle
Konzilstexte gelesen. Dies hat ihn jedoch nicht von seinen Lobhudeleien auf den antichristlichen Islam
abgehalten, wobei er sich ausdrücklich auf NÄ bezog. Anscheinend sind für den Papst die anderen Konzilstexte
in dieser Frage nicht relevant. Daraus schließe ich, daß die traditionell-katholischen Konzilstexte
heute niemanden mehr interessieren und die im Widerspruch zur Tradition stehenden entsprechend zur weiteren
Entkatholisierung genutzt werden.
@ Graf von Galen Und Sie haben den Sohn? Glückwunsch. Ihr Wort in sein Ohr. Lesen Sie eigentlich gelegentlich
auch andere Konzilstexte – außer „Nostra Aetate“? Da finden sich genügend „Warnschilder“ und Verkehresregeln
für jeden, der „Nostra Aetate“ richtig verstehen will. Es ist ein rechter Aberwitz zu behaupten, dieses
Konzil predige die prinzipielle Gleichheit aller Religionen. Wer dies in das Konzil hineinliest, tut ihm
rohe, verleumderische Gewalt an.
Wider VII, @ HansUrs Wahrheit ändert sich nicht, sie entfaltet sich höchstens. So wie sich z.B. die
Mathematik entfaltet hat. Die Differentialrechnung widerspricht z.B. nicht der einfachen Addition von
ganzen Zahlen. Mit anderen Worten 2+2 = 4. Wenn nun irgendein „Konzil“ meint, 2+2 ist nicht mehr 4, dann
stimmt hier etwas nicht. Dann ist das Konzil oder die ganze Religion falsch. Nostrae Aetate steht im Widerspruch
zum unfehlbaren Dogma von Florenz „extra ecclesiam nulla salus“, da es die Unheilswege der falschen Religionen
verfälscht und idealisiert und als solche nicht kennzeichnet. Das ist so, wie wenn man vor einem Abgrund
kein Warnschild aufhängt und statt dessen zum weitergehen auffordert. Ich bete jedenfalls nicht den Götzen
der Mohammedaner an, ich bete Christus, den Gekreuzigten an, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.
Niemand kommt zum Vater außer durch ihn und wer den Sohn nicht hat, der hat auch den Vater nicht.
Dialektik HansUrs empfahl all jenen ein Seminar zu besuchen, die nicht wissen, was der Unterschied zwischen
Dialektik und Zweideutigkeit ist. Wem hierfür die Zeit fehlt, dem will ich an dieser Stelle zumindest
ein kurzes Beispiel für Dialektik geben. Es kommen Kolchosenbauern zum Pfarrer: „Genosse Pfarrer, unser
Parteisekretär spricht täglich von Dialektik. Was ist das?“ Der Pfarrer sagt: „Das ist nicht so einfach
zu erklären. Ich erzähle Euch ein Beispiel: Es kommen zwei Genossen, der eine ist rein, der andere schmutzig.
Ich biete ihnen ein Bad an. Welcher von beiden wird das Bad annehmen?“ Die Bauern sagen: „Der Schmutzige“.
Der Pfarrer sagt: „Nein, der Reine: denn der Reine ist gewohnt, zu baden, der Schmutzige legt keinen Wert
daruf. Wer nimmt also das Bad?“ Nun sagen die Bauern: „Der Reine“. „Nein,“ sagt der Pfarrer, „der Schmutzige,
denn er bedarf das Bades. Also, wer nimmt das Bad an?“ Jetzt sagen die Bauern verdutzt: „der Schmutzige“.
„Nein, alle beide; denn der Reine ist gewohnt zu baden, und der Schmutzige bedarf des Bades. Wer nimmt
als das Bad an?“ Die Bauern sagen verwundert: „alle beide“. „Nein, keiner von Beiden; denn der Schmutzige
ist nicht gewohnt zu baden, und der Reine bedarf des Bades nicht“. „Aber Genosse Pfarrer, was soll das
heissen? Jedesmal sagst Du etwas anderes, und jedesmal drehst Du es so, wie es Dir passt.“ „Ja“, sagt
der Pfarrer, „das ist eben Dialektik“. …alles klar?
@ Artois 1. Was ist von wem wann widerlegt worden? 2. Meine Aussagen haben das Thema durchaus betroffen.
Außerdem ist die Frage, wer gerettet wird, eine, mit der auch Sie zu Lebzeiten sich einmal befassen sollten.
2. Es gibt keine lutherischen „Schulen“. Die rechtgläubige lutherische Kirche ist dort, wo Menschen sich
vollumfänglich an die Bekenntnisschriften gebunden sehen und nicht nur teilweise. Die heutigen unterschiedlichen
Interpretationen der Bekenntnisschriften innerhalb dieser Voraussetzung sind relativ vernachlässigbar.
Die lutherische Kirche ist damit – denn die Bekenntnisschriften stellen die zutreffende Auslegung der
Heiligen Schrift dar – die einzige rechtgläubige sichtbare Kirche auf Erden. Sie ist mithin die wahre
katholische und orthodoxe Kirche. 3. Dadurch, dass die Papstkirche ohne Unterlass behauptet, sie sei katholisch,
wird sie es nicht. Wieviele unterschiedliche Auffassungen gibt es denn in ihrem Verband? Streitpunkte –
z. B. Erwählung – wurden schon früher offen gelassen, heutzutage werden theologische Kontroversen überhaupt
nichts mehr entschieden. Wie groß ist die Spanne der Meinungen unter der Anhängerschaft des Papstes?
Man sieht es doch hier tagtäglich, die Gemeinsamkeiten zwischen einem Tradi und einem liberalen Allversöhner
sind gleich Null. 4. Bibelstellen liest man hier höchstens jeden dritten Tag. Ansonsten hauen sich die
Diskutanden ihre unterschiedlichen, zumeist moralisierenden, Privatmeinungen um die Ohren oder widerbiblische
Lehrsätze.
Herr Urs das ist ja das Problem, die Philosophen sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, dies gleicht
doch den Schriftgelehrten von damals. „ Dein Wort soll ja oder nein sein“, alles andere ist vom Teufel,
aber wenn man nicht mehr an den Teufel glaubt, dann spielt dies auch keine Rolle mehr.
An alle Klein-Rechtgläubigen hier … Wer Dialektik mit Zweideutigkeit verwechselt, sollte mal ein philosophisches
Seminar besuchen. Kehren wir zum Thema dieses Threads zurück: 1. Das Vat. II ist bezüglich der Frage
nach dem Gottesglauben der Muslime eindeutig: Muslime glauben an denselben Gott, den allmächtigen, allbarmherzigen
Schöpfer. 2. Muslime uhaben kein identisches Gottesbild. So lehnen sie z.B. die Dreifaltigkeit ab. 3.
Leider hat Bischof Müller durch seine begrifflich sehr unklare Predigt Missverständnisse evoziert. Die
rechtgläubige Fraktion in diesem Forum erweckt ständig den Eindruck, als seien die Theologie und ihre
Begriffe etwas unveränderliches. Schauen Sie auf den hl. Thomas: Dieser hat den Glauben der Kirche mit
den Begriffen eines heidnischen Philosophen (vermittelt durch islamische Gelehrte!) reformuliert. Damit
ist er in vorzüglicher Weise der Aufgabe der Theologie gerecht geworden: den lebendigen Glauben der Kirche
in der Sprache der Zeit zu formulieren und damit tradierbar zu halten. Lehnt man diesen Gedanken ab, so
versucht man die Kirche in dieselbe Falle zu locken, in der die islamische Religion seit Jahrhunderten
steckt: ohne Weiterentwicklung der Theologie ist sie erstarrt und behauptet sich vielfach als „verständliche“
und „sichere“ religiöse Lebenslehre für einfache Leute – mit verheerenden Folgen für die gesellschaftliche
(und humanitäre!) Entwicklung ganzer Regionen dieser Erde.
Hans Urs/ Defensor Auch ich möchte Ihnen nahelegen den Artikel von Defensor Fidei noch mal zu lesen,
wenn nötig auch 2 mal. Wer nicht zu verbohrt ist kann hieraus ganz entscheidendes lernen.
Hans Urs Vielleicht verwechseln sie Mehrdeutigkeit im Sinne von äquivok oder analog mit der dialektischen
Mehrdeutigkeit im Sinne Hegels. Im letzteren SInne kann ein Text etwas behaupten und gleichzeitig sein
Gegenteil. Widersprüchliches (also damit das Falsche) wird als dialektische Wahrheit akzeptiert. Ich
finde den Hinweis von Defensor sehr gut, dass das II. Vaticanum das erste Konzil ist, dass beiden theologischen
Gegenrichtungen recht gibt. Leider sieht man hier den unseligen Einfluss Hegels, und der Aufhebung des
Widerspruchprinzips. (Man muss Traditionalist sein, wenn man der Glauben der Vernunft nicht widersprechen
soll.)
Nostra Aetate meiner Meinung nach eindeutig Meiner bescheindenen Meinung nach besagen die Textpassagen
in Nostra Aetate, Nr. 3 und Lumen Gentium Nr. 16 ganz eindeutig, dass die Muslime denselben Gott anbeten
wie wir Christen, selbst wenn man die offizielle deutsche Übersetzung (Wurde sie jemals vom Vatikan angezweifelt)
nicht als alleingültige Interpretation ansieht. Aus dem ganzen Satzzusammenhang ist zumindest in Nostra
Aetate nicht anderes denkbar, zumindest für einen einfachen Katholiken wie mich, der ohne Latein und
in der Neuen Messe und im katholischen Modernismus großgeworden ist. Gott sei Dank habe ich doch noch
zur Alten Messe gefunden und zum überzeugten Glauben an Jesus Christus und seine Kirche. Bischof Müller
sei zu danken für seine aufklärenden Worte, die man im modernen Katholozismus in Deutschland selten
findet.
@Johann Gerhard In dem Sie den längst widerlegten lutherischen Kanon herunterbeten, machen Sie überhaupt
keine Aussage, schon gar nicht zum Gegenstand. Welcher der tausenden unetrschiedlich lehrenden lutherischen
„konservativen“ „Schulen“ gehören Sie denn überhaupt an????
@ HansUrs Sie beherrschen die (zweifelhafte) „Kunst“, wortwörtlich „recht zu haben“ bei einer Sache,
die inhaltlich unehrlich ist, was Sie auch wissen. Sie haben dabei übrigens nach einem klassisch modernistische
System verfahren, indem Sie Irrtum und Wahrheit gemischt haben. Die von Ihnen angesprochenen Un-Eindeutigkeiten
beim Alten Ritus in Ehren, aber da begeben Sie sich nun wirklich auf ganz dünnes Eis. Wenn es beim NOM
nur solche Kleinigkeiten zu kritisieren gäbe, dann würde ich mir die Mühe vermutlich gar nicht machen.
Das nennt sich dann höchstens Feinschliff. Die Grundaussagen sind im Alten Ritus ganz klar erkennbar.
Jeder weiß, was den Mittelpunkt der Feier darstellt. Die von Ihnen genannte Passage hanc immaculatam
hostiam meint übrigens sicherlich nicht nur das Brot, sondern auch schon Christus selber, denn die Verzeihung
der Sünden und das Heil aller Christgläubigen kann man nur vom Opfer Christi und nicht von einem Brotopfer
erwarten. Der Ritus faltet hier einfach das aus, was sich in der Wandlung augenblicklich vollzieht. Kraft
für den Glauben darf man sicherlich nicht daraus ziehen, daß man anderen sagt, daß sie das Heil nicht
erreichen können. Trotzdem muß über die rechte Lehre gestritten werden dürfen. Nur ihre Verbreitung
bringt den Menschen Heil. Apg 10 zeigt das sehr schön. Der Text will die große Bedeutung der Heidenmission
hervorheben. Gott selbst zeigt hier das Ende des jüdischen Zeremonialgesetzes, um so ALLEN Menschen den
Weg ins Gottesreich zu eröffnen.
@ Katharina L. Über die Auslegung des christologischen Dogmas von Chalkedon wird heute immer noch gestritten,
ebenso… Na und? Was soll uns das sagen? Nur weil Streit herrscht, sind die „umstrittenen“ Texte doch
noch lange nicht unbestimmt. Beachten Sie bitte den Unterschied zwischen „unbestimmt“ und „inhaltlich
erschöpfend“! M. Luther hat auch alles mögliche bestritten. Er hat sich dabei auch von eindeutigen Formulierungen
nicht abhalten lassen. Trotzdem ist das kein Indiz für schlampiges Arbeiten auf vorangegangenen Konzilien,
sondern schlicht Häresie. Frühere Konzilien hatten meist den Zweck eine aktuelle Streitfrage zu klären.
Vor dem Konzil gab es demnach mind. zwei Meinungen. Nach dem Konzil dann nur noch eine, die als rechtgmäßig
angesehen wurde. Wer diese Meinung hartnäckig leugnete, war Häretiker. Zumindest die damals vorliegende
Streitfrage war nach dem Konzil immer entschieden. Wenn sich aus dieser Antwort Folgefragen ergaben, dann
war das nur normal, aber kein Indiz für Unbestimmtheit. Nie kam es vor, daß beide Streitparteien als
„Sieger“ aus einem Konzil hervorgingen. Hier handelt es sich um einen substantiellen Unterschied zum II.
Vat. Wenn ich heute zu wesentlichen Kernaussagen des Konzils einen liberalen und einen konservativen Katholiken
befrage, ist es sehr gut möglich, daß ich zwei entgegengesetzte Antworten bekomme, obwohl sich beide
auf ein und dieselbe Textstelle beziehen. Ich wüßte nicht, wie dies bspw. in Ihrem Beispiel von Chalcedon
möglich sein sollte.
@Defensor Fidei Ich habe Ihnen keine Worte im Mund herumgedreht, sondern Sie beim Wort genommen – das
ist ein Unterschied. Auch das Alte Messbuch natürlich seine Un-Eindeutigkeiten. Ein kleines Beispiel:
Im 1. Opferungsgebet (ich liebe es sehr!) werden die ungewandelten Gaben mit „hanc immaculatam hostiam“
bezeichnet. Das macht nicht unerhebliche Deutungsschwierigkeiten. Pagani: Wie kommen Sie darauf, dass
die Muslime unter diesen Begriff zu subsumieren sind? Der Heilige Thomas z.B. unterscheidet sie explizit.
Ganz allgemein: Hier schreiben Menschen, von denen man den Eindruck haben, dass es für ihren Glauben
unabdingbar ist, von möglichst vielen anderen Menschen sagen zu können, dass sie das Heil nicht erreichen
können. Lesen Sie dagegen einmal folgenden Text aus der Apostelgeschichte (2. Lesung vom heutigen Sonntag):
Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht,
sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist. Er hat das Wort
den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus; dieser ist der Herr aller.
Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes
verkündet hat: wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser
umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm Das atmet
einen anderen Geist.