Limbus geleugnet
Sofort im Himmel
„Die Kinder, die gar nicht geboren werden, und diejenigen, die ohne Taufe sterben, werden gerettet und sofort in die Schar der Seligen im Himmel aufgenommen“ – erklärte der päpstliche Hofprediger.
Titelbild auf der Homepage des päpstlichen Hofpredigers
Titelbild auf der Homepage des päpstlichen Hofpredigers
(kreuz.net, Vatikan) Kapuzinerpater Raniero Cantalamessa, der päpstliche Hofprediger, verfaßte zum heutigen Fest der Taufe des Herrn einen Kommentar über die Heilsnotwendigkeit der Taufe.

Die römische Nachrichtenagentur ‘Zenit’ veröffentlichte gestern eine deutsche Übersetzung des Textes.

Im Vorjahr hatte der päpstliche Hofprediger eine fast wortidente Predigt gegen die Lehre des Limbus gehalten.

Der Kapuziner erklärt, daß die Taufe
Papst Innozenz I. († 417)
…daß die kleinen Kinder auch ohne die Gnade der Taufe mit dem Lohn des ewigen Lebens beschenkt werden könnten, ist ganz töricht. […] Dann müssen sie auch offen sagen, daß die heiligen Fluten der Wiedergeburt nichts nützen.
das „Eingangstor zum ewigen Heil“ sei.

Jesus selber lehre es im Evangelium: „Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“ (Mk 16,16).

Heute sage niemand, daß man aufgrund der „einfachen Tatsache“, nicht getauft zu sein, verdammt wäre und in die Hölle kommen würde – behauptet Pater Cantalamessa:

„Die Kinder, die ungetauft sterben, können
Papst Innozenz III. († 1216)
Alle kleinen Kinder gehen zugrunde, von denen täglich eine solche große Mensge stirbt, ohne daß der barmherzige Gott, der will, daß niemand zugrunde gehe, auch für sie irgendein Mittel zum Heil besorgt hat.
genauso gerettet werden wie jene Menschen, die ohne eigene Schuld außerhalb der Gemeinschaft der Kirche leben.“

Letztere würden nur gerettet, wenn sie nach dem Diktat ihres Gewissens gelebt hätten – betont der Kapuziner.

Er fordert, die Idee des Limbus als Welt des für immer Unvollendeten, ohne Freude und ohne Leid, zu vergessen.

Diese Lehre, die zwar Jahrhunderte hindurch üblich gewesen ist und von Dante in der ‘Göttlichen Komödie’ beschrieben wurde, sei von der Kirche nie offiziell bestätigt worden.

Es handle sich um eine
Konzil von Florenz (1439-1445):
Die Seelen derer, die in einer aktuellen Todsünde oder allein in der Erbsünde verscheiden, steigen alsbald in die Hölle hinab, werden jedoch mit ungleichen Strafen bestraft.
theologische Hypothese. Sie sei provisorisch gewesen und habe auf eine zufriedenstellendere Lösung gewartet. Dank eines besseren Verständnisses des Wortes Gottes habe sie überwunden werden können.

„Die Kinder, die gar nicht geboren werden, und diejenigen, die ohne Taufe sterben, werden gerettet und sofort in die Schar der Seligen im Himmel aufgenommen.“

Ihr Schicksal unterscheide sich nicht von jenem der Unschuldigen Kinder, die für das Christuskind in Bethlehem den Märtyrertod erlittenen haben.

Als Begründung nennt Pater Cantalamessa,
Papst Pius VI. († 1799):
Die Lehre, die jenen Ort in der Unterwelt – den die Gläubigen als „Limbus der Kinder“ bezeichnen und in dem die Seelen der nur mit der Erbsünde gestorbenen mit der Strafe der Verdammung und ohne die Feuerstrafe bestraft werden – als pelagianisches Märchen verwirft ist falsch, leichtfertig und gegenüber den katholischen Schulen ungerecht.
daß Gott die Liebe sei und den Wunsch habe, daß alle gerettet werden. Christus sei für alle gestorben.

Die Wassertaufe sei das „normale“, aber nicht das exklusive Heilsmittel.

„Wir brauchen uns also um diejenigen, die ohne eigene Schuld ungetauft sterben, keine Sorgen machen.“

Gleichzeitig verkündet der Kapuziner ohne Begründung, daß „wir alles daran setzen müssen, daß das nicht geschieht“.

Anders verhalte es sich im Fall desjenigen, der Jesus Christus und sein Wort kennt, es aber aus Trägheit oder Gleichgültigkeit vernachlässigt, die Taufe zu empfangen.

In diesem Fall behalte das Wort Jesu, sein
Papst Pius X. († 1914):
Man soll größte Eile haben, die kleinen Kinder taufen zu lassen, weil sie bei ihrem zarten Alter vielen Todesgefahren ausgesetzt sind und ohne die Taufe nicht gerettet werden können.
volles Gewicht: Nur wer „glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet“.

Pater Cantalamessa ist seinen Eltern dankbar, daß sie ihn in den ersten Tagen seines Lebens taufen ließen: „Es ist nicht dasselbe, seine Kindheit und Jugend mit oder ohne der heilig machenden Gnade zu durchleben.“
      
35 Lesermeinungen
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#36   Gotthard   01:22:40 | Samstag, 21. April 2007
Limbus
endlich ist der Limbus aus dem kirchlichen Lehrgebäude verschwunden … die Glaubenskongregation hat das am 20. 4. erklärt!
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#35   thaumaturgos   09:12:23 | Montag, 8. Januar 2007
@tarcisio
ich freue mich, dass wenigstens ein paar hier deutlich sagen, dass bei GOtt nichts unmöglich ist. die selbstgerechten tradis sollten sich vorsichtiger gerieren, denn der tag des gerichts kommt für jeden. und, ohne der einheit in der kirche, wenn man sich aussucht, was katholisch ist, wird das kein lustiger tag :-)
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#34   Juandiego   03:00:39 | Montag, 8. Januar 2007
Juandiego
Tatsächlich kennt unsere Kirche keinen anderen Weg zur Vergebung der Erbsünde als die Taufe (Wassertaufe, Bluttaufe, Begierdetaufe).
Hat Gott -der Herr!- keine weiteren Möglichkeiten zu vergeben? Für Gott ist nichts unmöglich!
Der Begriff der Stellvertretung gehört zum Wesen des Christentums. Es ist sicher nicht besonders schwer zu begreifen, dass Eltern stellvertretend für ihre Kinder die Taufe begehren können.
Wollen wir die Logik Gottes verstehen?
Die Logik Gottes ist Liebe und Barmherzigkeit.
Und Gerechtigkeit wurde auch durch das Opfer Christi geschenkt… Stellvertretend !
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#33   Ydefix   23:56:11 | Sonntag, 7. Januar 2007
@methusalix
„Sie verleumden die höchste Autorität in Glaubensfragen und somit alle Gläubigen der heiligen Kirche“
Wo denn ? Sie nennen keinen einzigen Beleg für diese Behauptung.
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#32   Benedikt   23:53:47 | Sonntag, 7. Januar 2007
Ist es Neid?
Natürlich. Wäääää die kommen einfach so in den Himmel, wääääääää
:-(
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#31   Tarcisius   23:42:15 | Sonntag, 7. Januar 2007
Ich mache mir wenig sorgen um die ungetauften Kinder…
…habe ich doch selbst zwei im Mutterleib verschiedene Kinder zu beklagen. (Und Danke Gott für drei Kinder im Stande der Taufgnade.). Während ich weiß, daß für Gott nichts unmöglich ist, über das Schicksal der ungetauften Kinder NICHTS geoffenbart ist, vertraue ich auf seine grenzenlose Barmherzigkeit und Liebe. Allerdings mache ich mir große Sorgen um zahlreiche Schlangen, die auf dieser Seite ihr widerliches Gift gegen den Heiligen Vater abzuspritzen pflegen. Widerlich! Diese arrogante Selbstherrlichkeit, mit der hier einerseits diesen unschuldigen Kindern von sündigen Menschen die Seligkeit verwehrt zu werden versucht, andererseits unter dem Deckmantel pervertierter Katholizität der Heilige Vater wieder und wieder in den Dreck gezogen wird, ist unerträglich. Das gilt sinngemäß auch für die primitive Polemik gewisser -nennen wir sie- „Anti-Tradis“.
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#30   philneri   23:00:04 | Sonntag, 7. Januar 2007
Kindertaufe alte und biblische Tradition
:-@ Hinweise auf die Kindertaufe finden sich schon im NT. Seit wann ist Sie eine „neue Tradition“ der Kirche? Die Kindertaufe hat die Kirche von Beginn an geübt.
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#29   Gastus   22:57:15 | Sonntag, 7. Januar 2007
@ – ob die alle schon getauft waren?
Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.
Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.
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#28   Bruder Theophil   22:52:14 | Sonntag, 7. Januar 2007
@ timpressum
Ich kann Ihnen nur beipflichten. Die Kindstaufe ist eine Tradition aus neuerer Zeit. Das Wort Jesu an die Kinder hat auf jeden Fall Vorrang vor allen juristischen Winkelzügen.
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#27   Hoffnung   22:32:57 | Sonntag, 7. Januar 2007
@Gotthard
Gut gesagt,ganz Ihrer Meinung.
Wenn heutzutage diese unmündig getauften Kinder bei der Firmung Ihr „Ja“ zum kath. Glauben bekennen dann ist dieser Nachtrag in einem Alter von meist um die 14 Jahren auch nicht gerade sehr glaubwürdig (Freiwilligkeit, Bekenntnis aus dem Glauben oder aus sozialem „Zwang“)
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#26   Gotthard   21:49:06 | Sonntag, 7. Januar 2007
an all die Super-Theologen
ich halte mich bei dieser Diskussion lieber an die Ur-Urkunde meines Glaubens: an das Evangelium.
Im ältesten Evangelium heißt es: „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen. Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
Jesus macht Gottes Heilswillen und -plan an dieser Reihenfolge fest:
Jesus Christus – Verkündigung des Evangeliums – Glaube – Taufe .
Wem das Evangeliumnicht verkündigt werden kann, kann noch nicht glauben – und nicht getauft werden.
Mit dem Neuen Testament enthalte ich mich aller Spekualtionen … und glaube und hoffe auf den Heilswillen unseres Gottes, der im gekreuzigten Jesus von Nazareth in die Totenwelt hinabgestiegen ist … um ihnen auch dort die Botschaft seiner Auferstehung und seines Heils – und seines Gerichtes – zu verkünden.
Auch allen ungetauften frühverstorbenen Kinders ist er dort begegnet…
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#25   landorganist   21:39:57 | Sonntag, 7. Januar 2007
Wenn die
allwissende Evelin weiß, wohin die Seelen der ungetauften Säuglinge geraten, was zählt da noch der Wille Gottes? Wozu brauchen Tradis Gott? Sie haben doch ihre Vorschriften und Gesetze. Gott soll mal schön ruhig sein, die Entscheidungen treffen die Tradis auf Erden.
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#24   timpressum †   21:24:07 | Sonntag, 7. Januar 2007
Und Jesus sprach:
„Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht!“
Jetzt frage ich mal die ganzen Limbus-Experten: Wieviele getaufte Kinder waren damals dabei?
Mal ehrlich: Eure kinder- und menschenfeindliche Gottesvorstellung macht mich wirklich traurig! Zumal der Limbus nie offizieller Teil der kirchlichen Doktrin war und auch so nicht im Kathechismus steht.
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#23   Evelin   20:54:11 | Sonntag, 7. Januar 2007
Ob der Limbus Puerorum dereinst aufgelöst wird?
@ HansUrs: Die stellvertretende Begierdetaufe wurde seinerzeit nur von Cardinal Cajetan vertreten, alle anderen – Theologen, Päpste, Konzilien – lehnten sie ab.
Das Problem mit dem Limbus Puerorum könnte in der Gnade Gottes anders gelöst werden: So wie der Limbus Patrorum durch Christus aufgelöst wurde (bis zu seinem Abstieg in die Vorhölle befanden sich nur zwei Heilige des Alten Bundes im Himmel – Henoch und Elija), so könnte Christus bei seiner Wiederkehr – dem Gericht über die Lebenden und die Toten – dem Limbus Puerorum auflösen.
Probleme: 1. ist aber diese Auflösung reine theol. Spekulation; 2. wissen wir auch den Termin von Christi Wiederkehr nicht – es kann noch lange dauern oder es geschieht bald.
@ Gastus: Die Hl. Kirche hat dogmatisch festgelegt, dass keine erbsündlich befleckte Seele zur Anschauung Gottes gelangen kann. Die absolute Heilsnotwendigkeit der Taufe, die dogmatisch feststeht, wurde lediglich im Laufe der Zeit durch zwei Ausnahmen verfeinert: a) durch die Bluttaufe: Märtyrer für Christus, die noch nicht getauft wurden, b) die Begierdetaufe: Für die Katechumenen, alles andere (anonyme Christen etc.) ist nicht traditionelle kirchl. Lehre.
Der Gatte der Evelin
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#22   Gastus   19:34:36 | Sonntag, 7. Januar 2007
@…
Warum sollte sich GOTT der HERR einem 3 Wochen alten Menschen im embryonalen Zustand nicht offenbaren dürfen und Begierden ( Begierdetaufe ) wecken, zumal wenn ER weiss, dass dieses unschuldige Kind am nächsten Tag ungerechterweise zum Tode verurteilt wird.
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#21   deus_caritas_est   19:21:38 | Sonntag, 7. Januar 2007
wo denn sonst
@ …
ich bin sicher, die unschuldigen Kinder sind dem Herrn ein größeres Wohlgefallen als der eine oder andere theologische Tintenpi…er der hier seine Episteln verkündet.
Sorry
>:)
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#20   methusalix †   18:18:47 | Sonntag, 7. Januar 2007
Mit Verlaub Daniel Stöhr, der Verleumder sind Sie!
Sie verleumden die höchste Autorität in Glaubensfragen und somit alle Gläubigen der heiligen Kirche!
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#19   Ydefix   17:53:09 | Sonntag, 7. Januar 2007
Und Sie sind
ein Verleumder. Sie haben einen falschen Autoritätsbegriff. Das katholische Dogma sagt nirgends: „Führer befiehl, wir folgen“. Sondern: Die Kirche ist dort, wo sie eine, heilig, katholisch und apostolisch ist. Keinen dieser Begriffe besitzt die V2-Truppe.
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#18   Ansgar   17:49:41 | Sonntag, 7. Januar 2007
@ Herr Stöhr
Daß ausgerechnet ein zerebral unscheinbarer Phantast wie Sie ein dem Ordogedanken verpflichtetes Staatswesen im frechen Munde führt… absurd. Im Heiligen Reich hätte sich – jedenfalls vor 1517 – kaum einer erfrecht wie Sie, Herr Stöhr, den Nachfolger Petri zu begeifern. Das verboten damals Anstand und Sitte, Begriffe, die Ihnen ganz fremd sind. Sie sind ein Protestant. Pfui.
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#17   Neuevangelisation   17:47:48 | Sonntag, 7. Januar 2007
Ist das ein Forum für Erwachsene ?
Der protestantische UntergrundPastor Richard Wurmbrand, der viele Jahre in kommunistischen Kerkern
verbrachte berichtete, dass die ausgeklügelste Peinigung
der christlichen Gefangenen darin bestand, dass man
Evangelikale verschiedenster Denominationen und Lehrmeinungen
zusammen einsperrte.
Viele von Ihnen hatten durch die aureibendsten Disputationen die Nerven blanker liegen, als durch übliche Folterpraktiken. Geht doch bitte , auch bei verschiedenen Ansichten ,besser miteinander um, denn die nächste Christenverfolgung hat schon begonnen.
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#16   Ydefix   17:37:00 | Sonntag, 7. Januar 2007
Leute wie „Ansgar“ oder Joseph R.
würden, wenn das Hl. Römische Reich zurzeit über seine Organe noch verfügen würde, ruhiggestellt. Joseph R. würde darüberhinaus noch wegen schweren religiösen Betrugs verurteilt werden. Vermutlich zum Tode.
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#15   Ansgar   17:32:17 | Sonntag, 7. Januar 2007
Dieser Ton…
Der Ton gegenüber dem Heiligen Vater wird hier immer unverschämter. Ausgewiesene Hanswürste wie Heinrichvonofterdingen, Evelin und Sulpicius dürfen ungestraft ihr freches Maulwerk öffnen und den Papst schmähen. Wohin die unschuldigen Kindlein nach dem Tode kommen, mag dahingestellt sein; die kindischen Toren gehören jedoch schon im diesseits gezüchtigt.
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#14   methusalix †   17:27:46 | Sonntag, 7. Januar 2007
Fragen zu „ewigen“ Wahrheiten
Hans Urs:
Ein Kind ist im 7. Monat im Mutterleib gestorben.
Ich gehe davon aus, dass dieses Kind aufgrund der Zusage Christi, seiner Verdienste am Kreuz, auf Fürsprache der Allerseligsten Jungfrau Maria und aller Heiligen in der Anschauung Gottes lebt
Evelin: Wo die unschuldigen ungetauften Kinder sind?
Im Limbus Pueroum. Ältere Lehre: In der Hölle bei gelindesten Strafen.
Angseichts dieser Diskussion frage ich mich erstens:
Wie lange haben „ewige Wahrheiten“, wie der Limbus oder das Zinsverbot wirklich Bestand?
Und zweitens: gibt es Himmel und Hölle wirklich, oder sind das auch nur zweitweilige Hirngespinste von ein paar Psychotikern.
Drittens: wenn hier auf „Teufel komm raus“ wegen Marginalien aufeinander eingedroschen wird, muss sich keiner wundern, wenn keine Kraft und Zeit mehr bleibt, wirkliche Bedrohungen ab zu wehren.
Wünsche allseits fröhliches weiterdreschen! Es gibt ja noch so viel auszufechten. NOM oder die Handkommunion oder die wahre Katholizität, die ja nicht vom Papst bestimmt wird sondern von … ja von wem eigentlich?
Sollten wur uns nicht in Zeiten der Bedrohung von aussen (andere sagen schon „Christenverfolgung“ dazu) um unseren Führer scharen und einmütig die Feinde angehen?
Aber nein! Wir gönnen unserem Nächsten nicht die Butter aufs Brot (oder die Kommunion in die Hand) nur damit wir recht haben.
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#13   Sulpicius   17:20:08 | Sonntag, 7. Januar 2007
Päpstlicher Hofnarr
erklärte der päpstliche Hofprediger
„Päpstlicher Hofnarr“ wäre besser.
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#12   Jacob   16:56:52 | Sonntag, 7. Januar 2007
Und wie ist es mit…
Maria Simma? Wenn ich mich recht erinnere, kommen die Kleinen in die ewige Seeligkeit, jedoch ohne Anschauung Gottes, trotzdem sei es für Sie das Schönste was es geben kann. :-)
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#11   HansUrs   16:21:03 | Sonntag, 7. Januar 2007
Lasset die Kinder zu mir kommen, denn Ihnen gehört das Himmelreich …
Wir haben alle unsere Kinder innerhalb der ersten 14 Tage taufen lassen.
Ein Kind ist im 7. Monat im Mutterleib gestorben.
Ich gehe davon aus, dass dieses Kind aufgrund der Zusage Christi, seiner Verdienste am Kreuz, auf Fürsprache der Allerseligsten Jungfrau Maria und aller Heiligen in der Anschauung Gottes lebt
Wem dieser Sachverhalt Schwierigkeiten macht, der mag sich mit Begriffen wie „stellvertretender Begierdetaufe“ herumschlagen.
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#10   ultimo   16:20:20 | Sonntag, 7. Januar 2007
Hofprediger
Wenn man es allen recht machen will, kommt ein selbstwidersprüchliches Gerede heraus. Mit diesen unschlüssigen Lehren richten diese Theologen den Glauben zugrunde.
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#8   Gastus   15:32:32 | Sonntag, 7. Januar 2007
@…
Wie hätte sich der ungeborene Mensch entschieden, wenn er hätte leben dürfen?
Ich denke diese Frage werden wir eines Tages beantwortet sehen. GOTT kennt die Antwort schon jetzt, – auch die des ungeborenen, unschuldig getöteten Menschen, da er ja gelebt hat.
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#7   Evelin   15:23:38 | Sonntag, 7. Januar 2007
Wo die unschuldigen ungetauften Kinder sind?
Wo sollen die unschuldigen Kinder denn sonst sein, als beim Herrn?
Alles andere ist für mich undenkbar.
Im Limbus Puerum. Ältere Lehre: In der Hölle bei gelindesten Strafen.
Niemals wurde in der Tradition der Kirche vertreten, ungetaufte unschuldige Kinder (mit Ausnahme der Märtyrerkinder z.B. von Bethlehem – diesbezüglich spricht man von „Bluttaufe“) würden in den Himmel kommen.
Im Gegenteil: In den alten Katechismen wird deswegen Wert darauf gelegt, dass die neugeborenen Kinder innerhalb von max. 10 Tagen nach der Geburt getauft werden.
Wie man sieht, dürfen unter BXVI weiterhin Irrlehrer im Vatikan ihr Unwesen treiben. Verwundert nicht, schließlich gehört Allah-Anbeter BXVI selbst dazu.
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#6   deus_caritas_est   14:46:24 | Sonntag, 7. Januar 2007
wo denn sonst
Wo sollen die unschuldigen Kinder denn sonst sein, als beim Herrn?
Alles andere ist für mich undenkbar. :-)
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#5   Konrad   14:41:12 | Sonntag, 7. Januar 2007
Liebe Dorothea,
Dr. Schwarz lehrt keineswegs Gegenteiliges, sondern lässt die Frage offen. Pastoral-, Missions- und Verkündigungstheologisch ist der Limbus passé, wenn die Kirche weiterhin am mit ewiger Verdammnis sanktionierten Verbot der Abtreibung festhalten will.
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#4   Konrad   12:47:32 | Sonntag, 7. Januar 2007
Der Pater hat völlig recht
nur theologische Vollidioten können anderes behaupten!
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#3   HeinrichvonOfterdingen   12:29:34 | Sonntag, 7. Januar 2007
Wieso höflicherweise?
Der wird den ganzen Tag über die bedeutungsvollen Worte nachsinnen. Und dann wieder irgend eine Enzyklika aus unverdautem, unverstandenem und unkatholischem fabrizieren.
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#2   Tridentinus   11:56:12 | Sonntag, 7. Januar 2007
Was der Päpstliche Hofprediger
verzapft, ist lehramtlich noch bedeutungsloser als Voten der Internationalen Theologenkommission. Nur der Parpst muss sich das höflicherweise anhören.
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#1   HeinrichvonOfterdingen   11:20:29 | Sonntag, 7. Januar 2007
Glaube gegen Vermessenheit
Der Kapuziner betont, daß letztere nur gerettet würden, wenn sie nach dem Diktat ihres Gewissens gelebt hätten.
Endlich brauchen wir uns um das ewige Heil von Lenin, Stalin, Hitler und Dr.Goebbels keine Sorgen mehr machen. Ob Dr.Goebbels der Doktortitel im Himmel aberkannt wird ist allerdings noch nicht entschieden. Nicht gerettet werden jetzt nur mehr die Bischöfe und Priester der Priesterbruderschaft Pius X. Bleibt allerdings die Frage, ob der liebe Gott der Bewirtschaftung des Himmels durch die apostatische Konzilskirche oder einer anderen apostatischen Bewegung folgt. Jedenfalls war die katholische Kirche da viel vorsichtiger und sie hat auch die Menschen zur Vorsicht gemahnt. Aber da sind wir schon wieder beim Evangelium und damit ganz weit weg von den „modernen“, den modernden Neuerern.
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