Er freue sich, daß die Karnevalisten heuer nicht nur vor dem Dom, sondern auch in ihm stünden: „Da gehören sie hin. Karneval und Kirche sind Zwillingskinder“ – erklärte Kardinal Meisner bei einem Narrengottesdienst im Kölner Dom.
Das Kölner Dreigestirn 2007 – Plakatausschnitt des ‘Festkomitees Kölner Karneval’
(kreuz.net, Köln) Am Donnerstag eröffnete Joachim Kardinal Meisner, den Karneval seiner Stadt mit einer
Messe im Kölner Dom.
Die Karnevalisten wurden auf vielfältige Weise in die Messe einbezogen.
Der Chef
des Festkomitees, Markus Ritterbach, trug die Lesung vor. Kollegen sprachen die Fürbitten – darunter
das karnevalistische „Kölner Dreigestirn“, das vom Prinzen, Bauern und von der Jungfrau gebildet wird.
Zur Opferung wurden Gegenstände mit kölsch-karnevalistischem Symbolcharakter zum Altar gebracht.
Die
Lokalzeitung ‘Kölnische Rundschau’ berichtete, daß „auch ein Faß Kölsch auf dem Altar“ stand. Kölsch
bezeichnet ein helles obergäriges Vollbier aus der Kölner Region.
Auf das Bier ging Kardinal Meisner
in seiner Predigt auch kurz ein.
Der Mensch mit seinen Wurzeln brauche den Mutterboden, aus dem ihm Gottvertrauen,
Beheimatung in Gott, Gelassenheit und Freude zuwachsen – erklärte der Kardinal.
Auf diesem Humus -Mutterboden –
wachse der Humor: der Mutterwitz.
Wenn die Muttererde fruchtbar sein solle, gehöre auch „Feuchtigkeit“
dazu. Das sei die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Wort „Humor“: „Hier muß man nicht gleich ans ‘Kölsch’
denken.“
Die hier gemeinte Feuchtigkeit des Humors sauge der Mensch aus dem Humus eines tiefen Glaubens
an den lebendigen Gott.
Wer Humor besitzen wolle, der müsse über den Dingen stehen, auch über sich
selber. Er müsse es verstehen, sich selber auf den Arm nehmen zu können.
Ein solcher Mensch brauche
sich nicht nicht zu verachten, aber er lasse die Dinge nicht so nahe an sich herankommen, daß sie ihm
Handschellen anlegen.
Auch bei ihrem Verlust sei er noch in der Lage, zu lächeln – „solange er an Gott
glaubt, der alles sicherer stellt als jede Versicherungsgesellschaft“.
Entgegen dem Predigttext schloß
der Kardinal statt mit „Amen“ mit „Kölle Alaaf!“.
Anläßlich der Messe freute sich der Kardinal laut
der Kölner Boulevardzeitung ‘Express’, daß die Karnevalisten nicht nur am Rosenmontag vor dem Dom, sondern
nun auch im Dom gestanden seien:
„Da gehören sie hin! Karneval und Kirche sind Zwillingskinder.“
Ohne
die Kirche und das Kirchenjahr sei Karneval gar nicht zu verstehen.
Email-Adressen der Empfänger
44 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Lehmann Sein Klerus nimmt ihn sich leider nicht zum Vorbild. Oh, ist der Klerus etwa katholisch??? Wäre
mir neu! Der Großteil des Klerus nimmt ihn sich zum Vorbild, indem Alles Katholische im Bistum eliminiert
wird und Alles Häretische zugelassen…
@ Maledica Doch bei Lehmann ist eine korrekte Liturgie in Zusammenhang mit Fassenacht nicht zu erwarten.
Also mir sind keine liturgischen Verstöße in Messen des Bischofs von Mainz bekannt. Sein Klerus nimmt
ihn sich leider nicht zum Vorbild.
#39 thaumaturgos 21:19:21 | Montag, 8. Januar 2007
@an die jeremiase regt euch doch nicht künstlich auf … ihr erinnert zu stark an jorge von burgos in
der name der rose, denn, für euch superchristen ist klar, christus hat nie gelacht LOL kann ich da nur
schreiben
#38 Pater Lingen 20:32:33 | Montag, 8. Januar 2007
In Meisners Nomenklatur nicht falsch! Es gibt einen Text „Karneval, das Lebensprinzip der V2-Sekte“. Also
in der Tat sind Karneval und V2-Verein „Zwillingskinder“. Sie sind heidnisch, sie strotzen vor Blasphemien
und Schamlosigkeiten, ihr ganzes Sinnen und Trachten ist antichristlich.
@agmen Der Artikel grenzt an Verleumdung, wenn hier geschrieben steht, dass ein Fass „Bier“ auf dem Altar
stand, obwohl das nicht der Fall war. Da hat „kreuz.net“ wohl einfach abgepinnt … www.rundschau-online.de/…/1162484293279.shtml
Kölsch ist kein Bier! Ich darf hier verkünden, daß Kölsch kein Bier ist. Mithin stand auch kein Bier
im Altarbereich oder auf dem Altar. und ihr Piusbrüder: Bloß weil ihr das Lachen verlernt habt, bloß
weil ihr immer mit sauertöpfischer Miene zu Gottesdienst und in der Welt herumlauft und durch striktestes
Befolgen von Liturgien und Regeln und Traditionen im wörtlichen Sinn pharisäerhaft auf die Heiligung
wartet – laßt andere in Ruhe. Jeder nähert sich nach seinen Mitteln der Heiligkeit.
@ecclesia-semper-reformanda: Sie schrieben: Er biedert sich – genau wie beim Weltjugendtag – peinlich
an: weder ist er lustig oder hat Humor, noch versteht er auch nur ansatzweise, was die meisten Jugendlichen
iim Glauben in der Kirche wirklich suchen. Aber Hauptsache: Onkel Meißner ist mittendrin und fühlt sich
als einmal lustige und einmal jugendliche Vaterfigur, die die Schäflein gar recht leitet… Dem kann
ich überhaupt nicht zustimmen. Falls Sie tatsächlich auf dem Weltjugendtag dabei waren und z.B. an der
Volunteers-Abschlussmesse teilgenommen haben, würden Sie so etwas nicht schreiben. Kardinal Meisner verstand
es dort sehr wohl die Jugendlichen für die Kirche zu begeistern. Seine Predigt wurde mehrmals von Beifall
unterbrochen. Auch mit mir befreundete Jugendliche aus verschiedenen Kölner Pfarren bestätigen mir immer
wieder, wie sie ihren Kardinal schätzen. Der Artikel grenzt an Verleumdung, wenn hier geschrieben steht,
dass ein Fass „Bier“ auf dem Altar stand, obwohl das nicht der Fall war. Also, liebe kreuz.net-Redaktion,
ändert schleunigst den Titel dieses Artikels!
Maledica, du ärmliches Wichtlein willst wohl den durchgeknallten Narrenkardinal verteidigen? Was wird
er schon gepredigt haben? Dass Humor christlich ist, Karneval und Kirche Zwillinge, hahaha und helau!
Von Kreuz und Gottesgebot hat er wohl auch gesprochen? Das Ganze erinnert an den Klamauk-Film Leben des
Bryan, in dem alles Christliche verhöhnt wird. Denn wenn das, was in Köln am grünen Holz geschah, was
wird erst am trockenen Holz geschehen. Meisners Fegefeuer möchte ich nicht durchmachen müssen … Zur
Lektüre sei empfohlen der Essay von Martin Mosebach in Nr. 5 von „Vatican“, hrsg. von Guido Horst und
Paul Badde, eine Zeitschrift, die Maledica eben verlinkte.
Heilige Messe für Carnevalsvereine Was Sie wohl geschrieben hätten, wenn die Messe in einer anderen
Fastnachtshochburg stattgefunden hätte? Das Selbe, wenn es liturgisch korrekt wäre! Doch bei Lehmann
ist eine korrekte Liturgie in Zusammenhang mit Fassenacht nicht zu erwarten. Bei Kardinal Meisner schon…
…und die Piusbruderschaftskrakehler plärren nun mal los, weil diese paar Wortfetzen- Karneval und Messe-aufgeschnappt
haben und interpretieren gleich einen Kardinal mit roter Nase, der um den Altar tanzt hinein- Piusbruderschaftshanseln
halt. Diese wollen eh nicht in den Schoß der Kirche zurück, sondern ziehen immer weiter Scheinargumente
an den Haaren herbei. Naja so ein Notstand läßt sich nun immer herbeilabern…
Das ist die immer gleiche Methode der modernen Bischöfe und Päpste: einerseits „konservativ“ sein wollen,
aber gleich danach sich anbiedern bei den Leuten um ja nicht in Verruf zu kommen, ein reaktionär zu sein.
Das zweigleisige Fahren nach dem Konzil, es allen recht machen.
Klamauk? Zur Beruhigung der Gemüter: Es stand kein Faß Kölsch auf dem Altar. Vielmehr wurde zur Gabenbereitung
ein Faß Kölsch neben anderen kölnischen Gaben nach vorne gebracht, die anschließend aus dem Sanktuarium
genommen wurden. Die Messe war ganz nach den Richtlinien des Missale gefeiert, Lieder dem Gotteslob entnommen
bis auf das Schlußlied und das war nämlich das Te Deum in kölnischer Mundart. Man kann sicherlich darüber
streiten, ob eine solche Messe päßlich ist, aber sie ist sicherlich nicht frevelhaft. Ich persönlich
würde es nicht machen, aber nun gut …
Und dieser Meisner gilt als „Hoffnung für die Deutsche Kirche“. Sensus catholicus und sensus liturgiæ
hat er nicht. Er hat seine Kirche, die offensichtlich nicht die römisch-katholische Kirche ist die in
der Eucharistiefeier das Kreuzesopfer Jesu Christi erneuert und gegenwärtig setzt, zu dem Narrendienst
bestimmt. Nun einige katholische Seher und Mystiker zu diesen Sachen: Sepp Wudy, der Bauernknecht (um
1900): „Dich geht es ja nichts mehr an, aber sag es deinen Kindern und Kindskindern. Die haben damit zu
tun und erleben am End die ganze Geschichte. Ich verstehe auch die Leut nicht, daß sie gar kein Herein
(Genügsamkeit) haben, und sie werden alleweil schlimmer und gottloser, so daß es kommen muß, und, wie
gesagt, es wird wieder sein wie vor hundert Jahren. Mit dem Glauben geht es bergab, und alles wird verdreht.
Kennt sich niemand mehr aus. Die Oberen glauben schon gar nichts mehr, die kleinen Leut werden irre gemacht.
In der Kirche spielen sie Tanzmusik, und der Pfarrer singt mit. Dann tanzen sie auch noch, aber draußen
wird ein Himmelszeichen stehen, das den Anfang vom großen Unheil ankündigt. Es steht gegen Norden ein
Schein, wie ihn noch niemand gesehen hat, und dann wird ringsum das Feuer aufgehen.“ Hw. Alois Maaß,
Fließer Pfarrer (1758-1846): „Wenn die Kinder wie Affen gekleidet sind, wird das Luthertum in Tirol einziehen.
Wenn der Luxus so groß geworden ist, daß man Männer und Frauen an der Kleidung nicht mehr unterscheiden
kann…“
Meisner hat recht – in der Kirche finden nur noch „Veranstaltungen“ statt Da hat doch unser Herr Kardinal
Joachim Meisner (ein Schlesier!) eine Erleuchtung gehabt, wenn er von Zwillingskindern spricht ! Stimmt
doch, in den meisten geweihten katholischen Kirchen stehen doch schlechte Schauspieler am Altar, die Karneval,
also Veranstaltung sonntäglich zu moderieren versuchen. Erfolg ist dann das fernbleiben… Also Kardinal
Meisner verstößt auf gar keinen Fall gegen das 8.-te Gebot, was er aber vor dem Heiland zu verantworten
hat…ist ein ander lecker Ding! Gott sei seiner Seele gnädig!
Meisners Karnevalsmesse… wird zweifellos Folgen haben. Hoppste schon jetzt so mancher Priester mit Pappnase
oder mehr zum Gaudi seiner Gemeinde durch die Kirche, die an solch einem Tag natürlich proppevoll ist,
so ist Meisners Messe die beste Rechtfertigung für alle Liturgie-Avantgardisten. Nun gut, der erzbischöfliche
Kardinal wird damit leben müssen. Die Kritik, vielleicht zu sauertöpfisch zu sein, geht komplett fehl.
Ein Opfermahl mit solchen oder ähnlichen Einlagen, das soll mir mal jemand vernünftig erklären…
@ Mimi Also ob Kölsch tatsächlich ein Bier ist, darüber gehen die Meinungen ziemlich auseinander…
Ich halte es auch eher für ein Bierersatzgetränk Dieser Meinung würde ich mich anschließen . @Maledica
Es gibt Karnevals-„Gottes“dienste und Messen für die Karnevalisten. Was ist an letzterem verwerflich?
Was Sie wohl geschrieben hätten, wenn die Messe in einer anderen Fastnachtshochburg stattgefunden hätte?
–---- @monti Düsseldorf – Helau! @Maledica Ebent… Was ist an einer Hl. Messe für Karnevalisten verwerflich?
Ich war nicht dabei, also werde ich mich hüten, hier zu urteilen. Okay, das „Kölle Alaaf“ statt „Amen“
nach der Predigt hat er wohl gesagt (erzählte mir wer, der es am Radio verfolgte), aber davon geht die
Welt auch nicht unter. Es sagt ja auch gar nicht jeder Priester am Ende der Predigt wirklich Amen. Ich
meine auch nicht, dass dieses Wörtchen vorgeschrieben sei. Mir kommt es wenn schon auf den Inhalt der
Predigt an, und den kennen wir nicht. Oder?!
@Konrad Stimmt es, dass der Kölner Kardinal in einerEucharistiefeier, einer unblutigen Erneuerung des
Kreuzesopfers, seine Homilie mit den Worten „Kölle Alaaf“ beendet hat? Hat er das Heilige den Narren
ausgeliefert? Von Kardinal Lehmann, seinem bisherigen Gegenspieler in der DBK, ist eine solche liturgische
Entgleisung, die man durchaus (diesmal mit Dr. Carlo Regazzoni) einen Frevel nennen muss, bisher nicht
bekannt. Würde Kardinal Lehmann ja auch nie machen. Er würde seine Homilie bestenfalls mit „Mainz Helau“
beenden.
Und diese pharisäischen Kölner Karnevalisten sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Sie geben
sich zur Anbiederung eines durchgeknallten Kardinals her, der seine oberhirtliche Pflicht verraten hat.
Früher galt in Köln. Kirche ist Kirche, Karneval ist Karneval. Die Vermischung beider ist ein Armutszeugnis
der Verblödung von Kirchenleuten und Karnevalisten gleichermassen, sie ist absolut humorlos und pharisäisch.
Zu Zeiten Adenauers und Kardinal Frings’ undenkbar, was da im Kölner Dom gefrevelt wurde. Der Vergleich
mit den Chargierten von Studentenverbindungen ist voll daneben. Das sind keine Narrenkostüme einer Anti-Liturgie,
sondern normale Traditonsuniformen, die von der katholischen Kirche, genau wie landsmannschaftliche Trachten,
immer geachtet wurden. Fazit: Dieser Kardinal und Statuensammler gehört schleunigst in den Ruhestand!
@Mimi und alle Anderen Kölsch=Bier?!Also ob Kölsch tatsächlich ein Bier ist, darüber gehen die Meinungen
ziemlich auseinander… Ein Kölner, ein Düsseldorfer und ein Dortmunder sitzen zusammen in einer Kneipe.
Der Kölner bestellt ein Kölsch, der Düsseldorfer ein Alt, daraufhin der Dortmunder eine Cola. Der Kellner
fragt ihn, warum er denn kein Pils wolle. Darauf der Dortmunder: „Ach, wenn die anderen Beiden kein Bier
trinken…“
War jemand dabei??? Dann müßte man den Bischöfen vielleicht auch verbieten bei Studentenverbindungen
die Messe zu lesen. Die tragen auch ihre Uniformen. Es gibt Karnevals-„Gottes“dienste und Messen für
die Karnevalisten. Was ist an letzterem verwerflich?
Stimmt es, dass der Kölner Kardinal in einer Eucharistiefeier, einer unblutigen Erneuerung des Kreuzesopfers,
seine Homilie mit den Worten „Kölle Alaaf“ beendet hat? Hat er das Heilige den Narren ausgeliefert? Von
Kardinal Lehmann, seinem bisherigen Gegenspieler in der DBK, ist eine solche liturgische Entgleisung,
die man durchaus (diesmal mit Dr. Carlo Regazzoni) einen Frevel nennen muss, bisher nicht bekannt.
@ … grübel … Am Donnerstag eröffnete Joachim Kardinal Meisner, den Karneval seiner Stadt mit einer
Messe im Kölner Dom. Eröffnet der nicht traditionell am 11.11. um 11.11 Uhr auf dem Alter Markt?
Schade Liebe Mitchristen, also auch der Kölner Kardinal. Schade, dass Katholiken ihren Verkündigungsauftrag
durch derartige Aktionen in Mißkredit bringen. Wissen denn die Hirten nicht, dass der Karnival nichts
anderes als eine Verhöhnung des Leidens Jesu darstellt?
Ach, Aragorn: Hoffentlich lässt sich der Hl. Vater nicht abhalten, bald die Wahre Messe wieder zuzulassen.
Ganz ehrlich: dann werden die „Karnevals-Messen“ erst recht Zulauf haben! Was an der geschilderten Karneval-Messe
einzig und allein stört, ist, dass sie von Meißner gehalten wird, dessen Humor-Horizont außerordentlich
klein bemessen ist. Er biedert sich – genau wie beim Weltjugendtag – peinlich an: weder ist er lustig
oder hat Humor, noch versteht er auch nur ansatzweise, was die meisten Jugendlichen iim Glauben in der
Kirche wirklich suchen. Aber Hauptsache: Onkel Meißner ist mittendrin und fühlt sich als einmal lustige
und einmal jugendliche Vaterfigur, die die Schäflein gar recht leitet… Ich würde mich ehrlich für
Sie freuen, Aragorn, wenn die alte Messe (in Ihrer „subjektivistischen Beliebigkeit“ – Ihr Zitat-, die
Sie erstaunlicherweise sich zugestehen und anderen absprechen, ist es natürlich die „wahre“) zugelassen
würde: dann würde das ganze Gejammer der Wenigen, die das ernsthaft wollen, verstummen. Insofern hätte
ich wirklich nichts dagegen – und wir könnten ab sofort aufhören, hier in kreuz.net zu posten: Sie könnten
statt dessen endlich wieder priesterliche Seelsorge betreiben und ich meinen Schreibtisch wieder leer
kriegen!.
jeder Jeck ist anders Nach DDr. Gregorius Hesse komme in der Antrittsenzyklika von Johannes Paul II. die
Bezeichnung „katholisch“ nicht ein einziges Mal vor, während er mehrfach von der Kirche des Neuen Advent
spricht, was Pater Hesse veranlasste diese als „Neu- Adventisten“ zu bezeichnen, dieser Hesse hatte wohl
zuviel Zeit – um zu zeigen, dass er zählen konnte. Warum sollte in einer Enzyklika des Papstes überhaupt
das Wort „katholisch“ vorkommen? Es gibt schon jecke Ideen – und die sind noch nicht einmal karnevalstauglich.
Nein, das darf nicht wahr sein der Bericht ist unglaublich, er trifft nicht zu. Wo sind die Quellen? Wenn
es aber stimmt, dann hat der Erzbischof von Köln und Vorsitzende der Liturgie-Kommission der DBK sofort
seinen Rücktritt anzubieten – so wie vorgestern der Erzbischof von Warschau Stanislaus Wielgus. Dieses
Ärgernis ist eine Verhöhnung des katholischen Glaubens, da kann Meisner 1000mal multireligöse Feiern
verbieten oder sich mit Vertrreter n des Judentums anlegen, hier muss sofort Korrektur erfolgen, wenn
die Kirche noch Selbstachtung besitzt.
Rüdesheim – Begriff „Konzilskirche“ Ich wusste bis dato nicht, dass man die katholische Kirche auch Konzilskirche
nennen kann!! der Sekretär des Konzils, Erzbischof Felici, hat mehrfach die nachkonziliare Kirche als
Konzilskirche bezeichnet, ohne Zweifel um diese von der Katholischen Kirche zu differenzieren. Nach DDr.
Gregorius Hesse komme in der Antrittsenzyklika von Johannes Paul II. die Bezeichnung „katholisch“ nicht
ein einziges Mal vor, während er mehrfach von der Kirche des Neuen Advent spricht, was Pater Hesse veranlasste
diese als „Neu- Adventisten“ zu bezeichnen, da es damals bekanntlich ja bereits Adventisten gegeben habe.
HdL
Kölsch=Bier?! Also ob Kölsch tatsächlich ein Bier ist, darüber gehen die Meinungen ziemlich auseinander…
Ich halte es auch eher für ein Bierersatzgetränk…
Aufforderung zur Nachahmung Diese „Karnevalsmesse“ mit Kardinal Meisner findet in den kommenden Wochen
sicherlich eifrige Nachahmer in den Pfarrkirchen. Kardinal Meisner wollte wohl etwas gegen sein Image
als Spaßbremse tun; allein solche Aktionen unterminieren die ohnehin schon ruinierte Liturgie noch weiter.
Hoffentlich lässt sich der Hl. Vater nicht abhalten, bald die Wahre Messe wieder zuzulassen.
Kardinal Meisner – …also auch er ! wäre dies nicht ein Fall für die Gottesdienst-Kongregation in Verbindung
mit der Instruktion gegen die liturgischen Missbräuche ? Auf jeden Fall mehr als Zeitgeist-Anbiederung !
HdL
Einsicht! Die Konzilskirche sieht sich also als eine Art Karnevalsgesellschaft. Wenn der richtigen Analyse
Abhilfemaßnahmen folgen, vielleicht ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Abgesehen davon, daß die meißnersche Argumentationslinie Humus-Humor mittlerweile inflationär von ihm
gebraucht wurde (Kenn ich noch aus Soldatenfriedensgottesdiensten au Köln), kann ich rein gar nichts
Unpassendes in der Beschreibung des Gottesdienstes finden. das Kölschfass „auf“ dem Altar dürfte kreuznetübertreibend
gemeint sein. Schön, daß die Karnevalisten einen Gottesdienst feierten. So muß es doch sein: Am Anfang
der Herr! Mainz Helau!