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Beleidigend + Der nächste Rücktritt + Bischof für Frauenordination + Für Gott ist nichts unmöglich + Ein echter Grüner
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Beleidigend

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hielt gestern vor den beim Vatikan akkreditierten Diplomaten eine längere Ansprache. Der Heilige Vater äußerte dabei auch seine Sorge über die Angriffe auf den Menschen – von seiner Empfängnis bis zum natürlichen Tod: „Es häufen sich die Bedrohungen gegen die natürliche Struktur der Familie, die auf der Ehe zwischen Mann und Frau basiert.“ Benedikt XVI. warnte vor Versuchen, die Ehe zu relativieren, indem man ihr denselben Status gibt wie anderen Verbindungen, die radikal anders seien. All das beleidige die Familie und fördere ihre Destabilisierung.

Der nächste Rücktritt

Polen. Der Erzbischof von Krakau, Stanislaw Kardinal Dziwisz, hat den Rücktritt des Rektors der Wawel-Kathedrale in Krakau, Mons. Janusz Bielanski, angenommen. Mons. Bielanski wurde beschuldigt, während der kommunistischen Ära mit dem Geheimdienst in Verbindung gewesen zu sein. Er soll offenbar Namen von Gläubigen verraten haben, die bei ihm Stipendien für eine Messe zum Wohl der polnischen Nation eingezahlt hatten.

Bischof für Frauenordination

USA. Der Bischof von Toowoomba im Osten Australiens, Mons. William Martin Morris (63), möchte gerne Frauen und verheiratete Männer zu Priestern weihen. Der Bischof äußerte sich am 4. Januar vor der australischen Tageszeitung ‘Courier Mail’. Er versicherte, niemanden gegen die Lehre der Kirche weihen zu wollen. Er hoffe aber auf eine Änderung: „Wenn wir im Dialog bleiben, wird unser Verständnis wachsen.“ Auch wenn er es nicht mehr erleben werde, könnten es die jetzigen Kinder sehen.

Für Gott ist nichts unmöglich

Nigeria. Der älteste protestantische Prediger in Nigeria, Samuel Akinbode Sadela, ist 107 Jahre alt. Sadela ist Gründer der ‘Gospel Apostolic Church’. Kürzlich heiratete er – in dritter Ehe – die 30jährige Christiana und erklärte anschließend seiner Gemeinde, daß er seine Kraft von Gott schöpfe. Die Heirat mit seiner um 77 Jahre jüngeren Frau sei eine „Erfüllung der Schrift“ – glaubte auch ein Mitglied der Gemeinde. Für Gott sei nichts unmöglich.

Ein echter Grüner

„Wenn der neue Eichstätter Bischof Gregor Marie Hanke mit seinem Auto vorfährt, riecht es wie eine Pommesbude. Der Wagen läuft mit Rapsöl und sein Fahrer ist bekennender Öko. Auch bei seiner Weihefeier setzte er Zeichen. Er ließ seinen Gästen Bio-Ochsen am Spieß und ökologisch gebrautes Dinkelbier kredenzen.“

Aus einem Bericht des internationalen Nachrichtenportals PR-inside.com
      
9 Lesermeinungen
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#9   Siegfried Löffler   21:04:07 | Montag, 15. Januar 2007
„Ein echter Grüner“
Sehr geehrter Herr Bischof Gregor Maria Hanke,
ich bitte Sie, sich sachlich über die extrem hohe „Krebsgefährdung“ durch Rapsöl als Kraftstoff zu informieren. Bitte unter www.bgfa.de. – Danke.
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#8   Karl Murx   21:19:47 | Dienstag, 9. Januar 2007
Das ist tatsächlich ein Rabulismus
Denn, wenn Gott etwas schafft, schafft er tatsächlich ein Etwas(aliquid), in dem Sinne, daß dieses Etwas ein Wesen besitzt, also eine Soseinsbestimmung.
Jedes geschaffene Etwas kann nur ein Wesen haben, welches in Analogie zum göttlichen Wesen besteht. Denn da Gott das Maß aller Dinge ist, die er schafft, ist er auch das Maß für das, was sie sind. Dieses Etwas muß also immer ein unvollkommenes Abbild Gottes sein, um sein zu können. Fehlt ihm der innere Ermöglichungsgrund, eben weil es in keiner Beziehung zum göttlichen Wesen steht.
Man könnte den Rabulismus auch anders formulieren:
Kann Gott etwas schaffen, das nicht sein kann, weil es wesenhaft ein Nichts ist? Kann Gott ein Nichts schaffen? Kann Gott den Unterschied zwischen Sein und Nichts zu nichts machen?
Wenn Gott nicht machen kann, daß Nichts Sein ist und Sein Nichts, so sei Gott also nicht allmächtig? Dieser Rabulismus beruht leider auf der Verletzungs des Widerspruchsprinzip. Jeder wissenschaftliche Vernunftbeweis beruht darauf, daß Sein und Nichts absolute Gegensätze sind und daß es zwischen Sein und Nichts kein Mittleres gibt und daß Seindes nur von Seindem kommt.
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#7   waldemar hammel   20:40:11 | Dienstag, 9. Januar 2007
für gott ist nichts unmöglich ???
Ein Rabbulismus zur vermeintlichen Allmacht Gottes gefällig?
Kann Gott einen Stein schaffen, der so groß ist, dass er ihn selbst nicht mehr anheben kann?
Schafft er einen solchen Stein und kann ihn dann selbst nicht mehr heben, ist er nicht allmächtig.
Kann er solchen Stein aber gar nicht erst schaffen, ists mit der Allmacht auch nicht weit her.
Wie man sieht, hat nicht nur der Papst Probleme mit polnischen Bischöfen, sondern auch Gott bereits mit simplen Steinen …
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#6   Ansgar   14:04:03 | Dienstag, 9. Januar 2007
@ timpressum
Ökologisches Denken „endlich“ bei der Kirche angekommen? Der Sonnengesang des heiligen Franziskus dürfte um einiges älter sein als Joschka Fischers Putztruppen-Erinnerungen – und um einiges ökologischer.
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#5   timpressum †   13:12:20 | Dienstag, 9. Januar 2007
@Bonifatius
Ich wüsste nicht, wo die Erhaltung der Schöpfung gegen die Lehre der römisch-katholischen Kirche ist.
Mit „Grün“ hat das für mich weniger zu tun als mit der Tatsache, daß ökologisches Denken nun endlich auch bei Kirchens angekommen ist. Für mich ist das glaubwürdiger als ein Bischof, der über die Schöpfung predigt und mit Atomstrom die Kirche ausleuchtet.
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#4   Artois †   12:12:36 | Dienstag, 9. Januar 2007
@Frauenordination
Bischof von Tohoowabohoo??
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#3   Karl Murx   12:06:37 | Dienstag, 9. Januar 2007
Frauen zu Presbyteressen? Aber ja doch!
Wo doch laut Feminstinnen der Hl.Geist ein weibliches Wesen sei, weil das hebräische „ruah ha-kadosh“ auch weiblich ist. Seltsamerweise beruht die neue Form der Ordinierung für Frank’nchurch-Episkopen auf diesem Mißverständnis der westsyrischen Patriarcheninthronisierung, wo die Macher übersehen hatten, daß das aramïsche „ruho rishonoyo – spiritus principalis“ nicht im femininum, sondern in einer maskulinen Transkription vorkommt. Schließlich wußten bereits die Apostel von dieser dialektischen After-Theologie der Kabbala, welche den antithetischen Gegensatz zwischen männlich und weiblich in Gott selbst hineinträgt. Aus diesem Grund schufen sie wohl für die christlich syrische Theologie und nicht für die griechische eine maskuline Konzeption von „ruho“. Nicht weil der Hl.Geist männlich ist, sondern um die Antithese der zwei Geschlechter zu vermeiden. Ansonsten ist auch das syrische „ruho“ weiblich, solange es nicht um den Hl.Geist geht.
Es ist ein schwerer Mißgriff der Dominikaner von Avrillé, die korrekte Übersetzung in einem Werk von Denzinger durch die Konsultierung von Sekundärliteratur von Dom Cagin aus dem Jahr 1919 widergegeben zu haben, der selbst Denzinger falsch zitiert und dann so zu tun, als stünde es bei Denzinger und Assemani so.
Daß Dom Cagin und Dom Botte den Eindruck erweckt hatten, der syrische Begriff des Hl.Geist sei weiblich, wie der kabbalistische, war pure Absicht. Aber selbst im AT kommen einige hebräische Transkription in maskulinum vor.
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#2   PetrusII   11:28:02 | Dienstag, 9. Januar 2007
@Bonifatius
Was haben Sie denn. Er ist doch ein echt geweihter Bischof. o^/ Und wenn Er die Natur schützen will, :(3 so ist dies doch nichts schlechtes. Man sollte Ihm noch die Firma Alphacat und die Firma Sunmchine ^-^ empfehlen, so kann Er mit aus Müll hergestelltem Diesel fahren, die Müllberge werden verschwinden und wenn Er im Winter heizt bzw. im Sommer Brauchwasser benötigt kann Er gleich seinen eigenen Strom herstellen. Der „CSU“ wird es freuen. :)3
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#1   bonifatius   10:33:56 | Dienstag, 9. Januar 2007
Wunschdenken
Der Bischof von Eichstätt – „ein echter Grüner“.
Mir wäre ein echter Bischof lieber!
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